Indiana Tribüne, Volume 27, Number 226, Indianapolis, Marion County, 14 May 1904 — Page 7

Jndisn Tribüne, I. Mai I.

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othexxe u 28sutttcn c 4-4- 44 44 rit. . -f. n (Fortsetzung.) Mein lieber Lepage! Ich' bedarf Deiner. Komm hierher, um zwei gute Werke zu thun: erstens, um nach einer Kranken zu sehen, , deren Leben Du vielleicht retten kannst, und zweitens um Deinen besten Freund davor zu be--wahren, sich wegen eines Räthsels, das Du jedenfalls lösen kannst, das Hirn m zermartern." 11. K a p i t e I. n der folgenden Nacht hatte Vincent einen peinlichen Traum. Ihm war, er sei todt und man begrabe ihn. Die Leichenfeier fand in- derselben Kirche statt, worin Edmund und Sylvie getraut worden waren. Auch jetzt nahmen sie die EhrenPlätze ein, an Stelle des Geistlichen aber leitete der alte Mou'gin den Trauergottesdienst. Er bestieg die Kanzel und hielt eine solch lange und nichtssagende Rede, daß sich Vincent auf seinem Katafalk ungeduldig hin und her drehte. Endlich war die Predigt überstanden, die Kerzen wurden wieder angezündet, und die Trauergesänge begannen. , ' Darüber erwachte Vincent. Ein heller Lichtstrahl traf allerdings sein Auge: das Licht der strahlenden Frühlingssonne, und auch der Gesang war keine Täuschung. Vom unteren Stockwerk herauf klang es wie reizendes Vogelgezwitscher durch die Morgenstille, glockenreine Töne, die sich in perlenden Läufen und Trillern in die Höhe schwangen, um dann allmälig sanft und weich, aber immer hell und klar wie das Riefeln einer Quelle niederzusinken. Wer diese unvergleichliche Stimme nur einmal gehört hatte, mußte sie wiedererkennen. Estelle singt!" rief Vincent, hingerissen von dem Zauber dieses Morgenständchens. Dann aber setzte er, von Sorge erfaßt, hinzu: Wie kann man ihr bei ihrem Zustand erlauben, so zu singen!" . Seine Uhr zeigte halb acht. Da fiel ihm ein, daß Germaine häufig die Frühmesse besuchte. In ernstes Nachdenken versunken, lauschte er. Leichte Hustenanfälle unterbrachen den Gesang, der dann aber stets wieder mit neuem Eifer aufgenommen wurde. Erst kurz vor acht Uhr hörte das Konzert auf zur selben Zeit, als Germaine frisch und rosig von ihrem Ausgang zurückkehrte. In der einen Hand trug sie das Gebetbuch, in der. andern einen Veilchensirauh und ein Körbchen mit Obst. Wie oft fchon hatte er sie, wenn sie so heimkam, von seinem Fenster aus beobachtet und sich an ihrem Anblick tu freut! Heute wagte er kaum, nach ihr zu sehen. Was ging ihn auch jetzt noch diese liebliche Gestalt an, die, ja doch immer eine Fremde für ihn bleiben mußte. Und dann Sylvie! Alle Ereignisse vom Tage vorher standen wieder vor seinem Geiste und. drohten, ihn zu verwirren. War es möglich? Eine Sylvie sollte Germaine bei ihm verdrängt haben! An Stelle der reinen, lieblichen Idylle, die sein Leben in ein poetisches Gewand gekleidet hatte, sollte er jetzt einen gemeinen,' niedrigen Roman durchleben? Nein, der Uebergang war gar zu unvermittelt. Freilich, klar sah er noch nicht. Er wußte weder unbedingt, was er von Germaine, noch was er von Sylvie halten sollte, noch weniger vermochte er das zu erkennen, was ihm nun zu thun obliege. Zuerst glaubte er, das Zartgefühl verlange von ihm, das Haus Zu verlassen, dann wieder sagte er sich, daß ein noch feineres Gefühl ihm im Gegentheil zu bleiben gebiete. Sein Fortgehen hätte ja den Verdacht wachrufen müssen, daß zwischen Germaine und ihm etwas vorgefallen sei, und ehe er sich dieser Gefahr aussetzte, mußte er zuerst die Wünsche und Absichten des jungen Mädchens kennen, sie folglich wiedersehen. So peinlich ihm nun dieser Gedanke war, so sehnte er sich .doch ungeduldig danach, und es dauerte auch nicht lange, so bot ihm Frau Lancelot in ihrer harmlosen Gutmüthigkeit die Gelegenheit dazu. Die gute Frau ahnte nichts von dem Vorgefallenen, darüber konnte , kein Zweifel sein. Germaine hatte also das Geheimniß gewahrt; auch bekundete sie durch ihren Gruß, der ebenso herzlich war wie bisher, die' Absicht, das Vorkommniß als ungeschehen zu betrachten. Einem so klar ausgehrückten Wunsche gegenüber blieb. Vincent nichts andres übrig, als sich zu fügen. Am peinlichsten war ihm das Zusammensein mit Estelle. Da auch sie von Germaine nicht in's Vertrauen gezogen worden war, mußte sich die arme Kleine doch sicher fragen, warum und durch wessen' Schuld die schönen Plane von neulich zu Wasser geworden 'waren. Aengstlich forschend ruhte ihr Blick auf dem Hauptmann, ja, dieser bildete sich sogar ein, daß ihre ahnungsvollen Augen sein Geheimniß erriethen. Im ersten Augenblick hatte er es für eine Wohlthat gehalten, wenigstens unter demselben Dache mit Germaine zu bleiben, ihre Stimme zu hören und sie aus der Ferne betrachten zu' können. Bald aber sah er ein, daß sein Verbleiben das Leid nur' versröKerte, Alles

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n Uoman von Vii V- s"v tv irv s i A n n n n n u u was ihn an sie erinnerte, berührte ihn schmerzlich, sogar Estelles Gesang heute Morgen. Warum nur sang sie immer, sobald sie allein und unbewacht war? Am Ende gar, um ihrer Gesundheit zu schaden, oder um ihm wehe zu thun? Immer häufiger wurden die heiteren oder schwermüthigen Volksweisen, die sie vorherrschend sang, durch Hustenanfalle unterbrochen, und dann drängte es Vincent jedesmal mit aller Macht, hinunterzugehen und der kleinen Nachtigall Schweigen zu gebieten. Eine ungewisse Scheu hielt ihn aber jedesmal davon ab. Es" ist besser, ich überlasse das Lepage," sagte er sich. Obwohl der Freund ihm noch nicht geantwortet hatte, so war Vincent doch überzeugt, daß er seinem Rufe folgen werde. Eigentlich bereute er zwar seinen Schritt wieder, und nur der Gedanke an Estelle und an das Frau Sancelot gegebene Versprechen hielt ihn zurück, Lepage abzuschreiben. Er meinte schon das spöttische Lachen seines Freundes zu hören, wenn er diesem gegenüber die alte abgethane Geschichte von den goldenen Blumen aufwärmen und ihm seine lächerliche Vermuthung anvertrauen würde, die doch nur einer augenblicklichen Nervenüberreizung entsprungen war und ihm jetzt selbst höchst unsinnig vorkam. Fiel aber diese Ver muthung weg, so trat Sylvie Dulauriers Schicksal in Vincents Augen so ziemlich in den Rahmen des Alltäglichen zurück und verlor für ihn an Interesse. Mit Germaine dagegen war ein Ideal aus seinem Leben gewichen, und der Verlust eines Ideals, welcher Art es auch sein mag, hat stets ein Sinken des sittlichen Gefühls zur Folge. 'Allmälig verwischten sich Gerbaults Bedenken in dem Bedürfniß nach Zerstreuung, und eines schönen Tages lenkte er fast unwillkürlich sein Pferd nach der Zinkpastete," wobei er sich indeß doch vornahm, auf seiner Hut zu sein. Er fand Sylvie, von sammtlichen Mougins umgeben, und außer dem triumphirenden Aufleuchten, das bei seinem Erscheinen einen Augenblick das Gesicht der jungen Frau erhellte, verrieth nichts die Heldin des kürzlich verlebten Abends. Allein er kannte sie zu gut, um annehmen zu können, sie gebe ihn schon wieder frei und entbinde ihn seines Versprechens bezüglich Edmunds Erziehung. Wenn sie also auch bei seinen späteren zeitweiligen Vesuchen keinen Versuch machte, ihre Umgebung abzuschütteln, so that sie dies am Ende nur, um deren Aufsicht auf andre Weise desto besser entschlüpfen zu können. Vincent fürchtete deshalb nicht mit Unrecht, sie möchte ihren Besuch bei ihm wiederholen. Allein sie that es nicht, auch ließ sie sich nicht von ihm überraschen, wenn sie allein zu Hause war. Vielleicht lag auch Koketterie diesem Ausweichen zu Grunde, und die Absicht, Vincent zu reizen. Und in der That gerieth Vincent mehr und mehr in ihren Bann, doch keineswegs zielbewußt, sondern nur einfach aus dem unwiderstehlichen Bedürfniß nach einer Zerstreuung. Manchmal freilich, wenn er an einem klaren, duftigen Morgen an der Spitze seiner Abtheilung hinausritt oder in der Abenddämmerung in seiner Wohnung saß, dann glaubte 'er ganz in der Ferne auf seinem Lebenswege Germaines Bild zu sehen und sich der Hoffnung hingeben zu dürfen, daß ihm doch noch das Glück beschicken sein werde, mit liebevoller Geduld und Ausdauer bis zu ihr zu gelangen. Kam aber die heiße Mittagsstunde, brannte die Gluth der südlichen Sonne auf ihn hernieder,so erfaßte ihn eine wilde Sehnsucht nach Trost und Genugthuung, und zu solchen Stunden, da tauchte dann Sylvies Gestalt vor ihm auf, fo wie er sie den Löwenkäfig hatte betreten sehen, mit jenem unbeweglichen Gesicht, das sie dem Publikum dargeboten und jenem flammenden Blick, der nur ihm gegolten hatte. Eine Zeit besonders strengen militärifchen Dienste's hatte begonnen. Das Regiment sollte demnächst in's Lager von Lannemezan abmarschiren, und der Hauptmann Gerbault hatte vom frühen Morgen bis zum späten Abend alle Hände voll zu thun. So war er eine ganze Woche lang nicht in die Villa Dulaurier gekommen. ' Heute ist Sonntag," dachte er eines Morgens beim Erwachen, während Estelle mn den Vögeln im Garten um die Wette trillerte. , Auch sie hatte er eine ganze Woche nicht gehört. Sie mußte wieder recht krank gewesen sein, da Germaine sie niemals allein gelassen hatte, und auch die Genesung schien nur langsam voranzuschreiten. - Schmerzlich zog sich sein Herz zusammen, als er bemerkte, daß ihre Stimme schwächer und die Hustenanfälle häufiger geworden waren, und seltsam fühlte er sich durch alles das bewegt, was ihm' ihr Gesang erzählte. Nun behagte ihm auch der Entschluß nicht mehr, den er einen Augenblick zuvor gefaßt, nämlich den Nachmittag in der Villa Dulaurier zuzubringen, und in ganz anderm Tone wiederholte er: Es ist Sonntag! Es ist onntaa!

' Dieser Tag war seit seiner Ankunft in Toulouse meist ereignißvoll für ihn gewesen. An einem Sonntag war der Grund zu der Freundschaft mit seinen Hausgenossinnen gelegt worden, und am gleichen Tage hatten sich seine BeZiehungen zu Edmund wieder' angeknüpft. Sonntag war es gewesen, als Germaine ihn zurückgewiesen und Syldie den Löwenkäfig betreten hatte. Eine abergläubische Furcht packte ihn bei dieser Erinnerung. Was wird nun noch alles kommen?" fragte er sich mit einem Seufzer, als plötzlich ohne vorheriges Klopfen die Thüre sich öffnete. Was, Du bist es, und so früh!" rief er, durchaus nicht angenehm überrascht, als er seinen Vetter Edmund auf fia, zukommen sah. In seinen steifsten Kragen eingezwängt, geschmückt mit einer leuchtend rothen Krawatte, blieb Edmund Dulaurier wohl eine Minute" lang vor dem Offizier stehen, ehe er sich, ein Gutenmorgen" brummend, schwer auf das kleine Sofa niederfallen ließ. Dann spuckte er aiß Einleitung in den Kamin und begann mit dumpfer Stimme: Ich will Dir lieber gleich alles sagen. Ich bin ärgerlich, sehr ärgerlich. Ich habe mich mit meiner Frau gezankt. Eine Kleinigkeit hat die Veranlassung gegeben. Du weißt, daß Sylvie ein Pathenkind hat?" . .Nein." , y Ja, den Sohn einer Freundin von ihr, einen Bengel von sieben oder acht Jahren. Diese Freundin ist übrigens

eine anständige Frau aus unsrer Heimath, sie wohnt in Sarnt-Amour bei Dijon, und Sylvie hat sie vor unsrer Hochzeit besucht, als sie damals bei ihrem Großvater war. Erinnerst Du Dich?" Ja, ja. Nur weiter." Nun, also Sylvie vergöttert sie sozusagen. Madeleine hier, Madeleine dort, man hörte nichts andres mehr, und das hat mich ein wenig verdrossen." Aber" Du verstehst eben mein Erziehungssystem nicht. Eine Frau soll überhaupt nur Sinn und Theilnahme für ihren Mann haben. Bei uns Männern ist es etwas anders. Unser geistiger Gesichtskreis ist weit genug, um auch noch andre Bestrebungen in sich aufnehmen zu können, wo hingegen der einer Frau gerade ausreicht, um den Anforderungen der Ehe zu genügen. Aus diesem Grunde hatte ich ihr nicht nur die Vücher, sondern auch den Verkehr mit Freundinnen verboten. Den mit Madeleine duldete ich nur, weil sie nicht am gleichen Ort war. Nun aber hat sich die Sache geändert. Sollte man's glauben: diese Person hat die Frech, heit, ihren Schlingel nach Toulouse auf's Gymnasium zu schicken, damit er angeblich Vater Mougins Unterricht und unsre Fürsorge genießen könne.; ,Wir werden ihn dann spazieren führen,' sagte Sylvie gnädig zu mir, ,und seine Eltern einladen, wenn sie zum Besuch hierherkommen.' Hübsche Aussicht das. nicht wahr? Ein ungezogener Bengel, der in meinem Garten herumläuft, meine Thiere quält, meine Aepfel unreif ißt, wenn ich einmal welche habe, und nun vollends gar Verwandte! Schmarotzerpflanzen sind es, weiter nichts! Und denen sollte ich mein Haus öffnen, es in ein Wirthshaus verwandeln? , Laß Dir's ein für allemal gesagt jetn, Sylvie,' habe ich ihr zur Antwort gegeben, ,Du kannst Dein Pathenkind im Sprechzimmer . des Gymnasiums und seine Eltern auf dem Bahnhof begrüßen, aber keines von ihnen setzt den Fuß über meine Schwelle.' Daraufhin wird sie ärgerlich und behauptet mit unerhörter Frechheit, daß dies Haus ebenso gut auch ihr Haus sei. Ich werde immer heftiger, lasse scharfe Worte fallen und sage ihr, daß es schon mehr als genug sei, wenn ich mir ihre Familie aufbürde. Dies hört zufällig der alte Mougin. Sofort setzt auch er sich auf's hohe Roß, Schwiegermutter und Schwägerinnen weinen, dann verlassen sie, die Thüre hinter sic zuwerfend, das Haus. Sylvie schließt sich in ihr Zimmer ein, und ich bleibe verdutzt allein zurück." Du haft den Streit aber doch selbst heraufbeschworen." Ich glaubte, das Recht zu haben, ihnen meine Meinung zu , sagen, da ich ja doch alle Unkosten bestreite und dem Alten sogar seine Schulden bezahlt habe. Aber die Menschen sind eben ganz undankbar!" Vincent widersprach nicht, ihn interessirte nur ein Punkt. Und dann?" Nun" Edmund kratzte sich hinterm Ohr mit den Schwiegereltern ist die Freundschaft wiederhergestellt. Ich habe mich bei Vater Mougin entschuldigt, die Schwiegermutter that bei mir dasselbe, Versöhnungsküsse' wurden ausgetauscht, und heute Nachmittag soll zusammen spazieren gegangen werden. Sylvie aber" Mit einer wahren Leichenbittermiene schüttelte er den Kopf und fuhr dann rückhaltlos sein Herz ausschüttend, fort: Alle Vorstellungen, alle Bitten und Schmeicheleien sind erfolglos geblieben, sie grollt weiter. Dabei sieht sie aber ganz vergnügt aus! Ist das nicht unerhört? Und alles wegen eines elenden Grünschnabels von sieben -Jahren!" Endlich war der Redestrom des unglücklichen Ehemanns" versiegt. Aber auch Vincent schwieg bestürzt, denn er fühlte, daß dem Streite eine tiefere Urfache zu Grunde liege und das Pathenkind nur den erwünschten Vorwand gegeben .habe.

Na," fuhr Edmund zornig auf, weißt Du denn gar nichts zu sagen? Aber fo seid Ihr, Ihr Leute mit den sogenannten erfinderischen' Köpfen! Will man einmal einen guten Rath von Euch, so fällt Euch natürlich nichts ein." Ich wußte nicht, daß Du meinen Rath wünschtest." Glaubst Du vielleicht, ich hätte Dich blos zu meinem Vergnügen in meine geheimsten Angelegenheiten eingeweiht? Wen sollte ich überhaupt sonst fragen? Mir bleibt keine Wahl. Du bist der einzige Verwandte auf meiner Seite 0, ich kann wohl sagen, überhaupt mein einziger Verwandter, denn Sylvies Familie hat mich recht enttäuscht, ja, gründlich enttäuscht. Aber, sie werden ihr Benehmen schon noch einmal bereuen, mehr will ich jetzt nicht sagen." Dieser geheimnißvolle Racheplan für die Zukunft beruhigte Edmund wenigstens im Augenblick, und so fuhr er in weniger erregtem Tone fort: Im Grunde bist Du ja ein guter Kerl, und da liegt Dir sicherlich auch daran, daß die Sache wieder in's Gele?se kommt. Ueberdies brauchst Du nur zu wollen, so gelingt es Dir; Du Schwerenöther hast ja den Schlüssel zu allen Frauenherzen. Ich selbst lasse Dir vollständig freie Hand. Es ist heute Sonntag und man rechnet bestimmt auf Dich, erwartet Dich aber nicht vor drei Uhr. Komm also früher als sonst, gleich nach dem Essen. Ich werde dann eine Magenverstimmung vorschützen und oben in meinem Zimmer sein, so daß Du Sylvie ungestört sprechen kannst. Veranlasse sie. Dir ihr Herz auszuschütten, und vertheidige mich dann; denn da ihre Familie sich auf ihre Seite gestellt hat ist es nicht mehr als billig, daß die meinige für mich Partei nimmt. Ist die Sache dan im richtigen Fahrwasser, so rufst Du mich, damit ich meiner Frau den Versöhnungskuß geben kann, ehe die Mougins kommen. Habe ich Dir Deine Axbeit nicht famos eingefädelt, was? Die ganze Nacht war ich damit befchäftigt. ,Und in aller Frühe mußt Du zu ihm gehen,' fagte ich mir; ,junge Leute haben schlechte Angewohnheiten, sicherlich findest Du ihn dann noch im Bett.' Nun steh aber auf. Du Faulpelz. Allzuviel Zeit bleibt Dir nicht mehr, um Deine Rede vorzubereiten." Dabei klopfte Edmund schalkhaft auf die Bettdecke, machte dann kehrt, kam aber schon nach' zwei Schritten zurück und sagte mit gesenktem Blick: Versprich ihr, wenn's sein muß, alles was sie will: das Pathenkind die Freunbin alles will ich lieber schlucken, als den Streit noch länger fortsetzen." Die Angst, die aus diesem letzten Geständniß sprach, mußte unwillkürlich Mitleid erregen. Auch im Herzen dieses eigennützigen Tölpels gab es also ein Plätzchen für die Liebe. Und so sehr Gerbault innerlich dem Ansinnen seines Vetters widerstrebte, ein Zurllckweichen lag nicht mehr in seiner Macht. Die eigensinnige Verblendung dieses Mannes stieß ihn mit Gewalt vorwärts. Es war unmöglich, sich der Zusammenkunft zu entziehen, die Edmund ihmaukdr,ärjstgtte. - - (Fortsetzung folgt.)

Die gestohlene russische Uhr. Mehrere Schauspieler in Tokio,. Japan, beschlossen vor einiger Zeit, nach Korea zu gehen und den Krieg an Ort und Stelle vom schauspielerischen Gesichtspunkte aus zu, studiren. Von einem dieser Schauspieler, Kawakami mit Namen, wird Folgendes erzählt: Der Künstler befand sich gerade in Osaka, als die Kunde von den ersten japanischen Siegen die große Handelsstadt erreichte. Wie-in Tokio wurde auch dort schleunigst ein Fackelzug veranstaltet. Kawakami nahm daran Theil. Während er aber aus voller Lunge seine Banzai!" schrie, wurde ihm von einem geschickten Langfinger seine Uhr abgenommen. Diese Uhr war das Geschenk des Zaren an den Schauspieler, der einst auf seiner europäischen Tournee am Petersburger Hofe gespielt hatte. Ihr Werth ward auf 1000 Yen (ungefähr $500) geschätzt. Kawakami erklärte, er verschmerze den Verlust leicht, ja er sei froh, daß er das russische Andenken los sei. Drei' Tage später erschien ein Japaner im OsakaHotel und gab ein Packet an Kawakami ab. Als man es öffnete, fand sich die Uhr vor. Der Unbekannte hatte einige Worte dazu geschrieben, er könne mit einer Uhr. auf der sich das Bild des Zaren befinde, nichts anfangen. Sogar die Taschendiebe schämen sich, etwas Russisches in ihrem Besitze zu haben," fügten die japanischen Blätter der Geschichte hinzu. . , E l e k t r r s ch e r Sch l a g. Der Straßenbahn-Kondukteur Wilson in Fort Wayne, Ind., wurde durch einen elektrischen Schlag auf der Stelle getödtet. als er den Versuch machte, ein bewegbares Telephon zu benutzen. . D e ,r L 0 h n s a tz ist in Spanien sehr niedrig. Landarbeiter erhalten wenig über 51.50 die Woche. Frauen,' die in Weingärten arbeiten, erhalten gegen 17 Cents für zehnstündige Arbeit. Auch Aufseher über andere Arbeiter' beziehen nur 56 Cents kür den Taa. : Netter Zustand. ' Haben Sie denn das Radeln aufgegeben?" Ja, 'vollständig. Mir hängt jetzt das Rad, förmlich zum Halse 'raus! ' Dafür geht 'mir aber ein Automobil im Kopfe 'rum!"

Die E r d b e c r e.

Wachsthums-Bedingungen, Heilkraft und Nährwerth der Frucht. Benützung der Erdbeere im Alterthume. Mittelalterliche ,, Kräuterbücher" ,,Erd? beerkuren" LinneS Gichtknr und mpfehlung Thee aus Erdbeerblüthen. Selten ist eine Frucht so populär geworden, wie die Erdbeere, obgleich die allgemeine Zucht der sogenannten Garten-Erdbeere" noch nicht alten Datums, sondern diese bis vor gar nicht langer Zeit mehr als Leckerbissen wie als Handelsartikel und MarktWaare galt. Durchaus nicht anspruchsvoll, gedeiht sie Wohl wie die meisten Kulturpflanzen am besten in sandigem Lehmboden, trägt aber dankbar, wenngleich weniger rasch, auf jedem anderen Erdreich, das nur einigermaßen kultivirt ist. Ebenso genügsam ist die rothe Perle der Wälder," was das Klima anbetrifft. Geräth sie auch befonders gut in wärmeren Gegenden, so treibt sie doch nicht minder in kälteren, rauhen Landstrichen, nur dort etwas später. Schon im Alterthum stand die kleine, niedrig geborene, Erdbeere wegen ihrer großen Heilkraft hoch in Ehren. Homer, Virgil und Plinius hielten sie sogar für wichtig genug, um ihrer lobend zu erwähnen, da man in jener fernen -Zeit bereits den Genuß von Erdbeeren gegen Gicht und Podagra empfahl. Auch die mittelalterlichen '- Kräuterbücher" beschäftigen sich mit der wohlthätigen Einwirkung dieser rothen Perle der Wälder, denn gerade die wilde, aromatische Waldbeere hat vor allen ihren veredelten Mitschwestern, die in Gärten großgezogen werden, den meisteif-gesundheit-lichen Werth, indem es von den Erdbeeren heißt, daß sie kühlen und trocknen. Besonders aber im 17. Jahrhundert traten die damaligen Aerzte sehr warm ein für den Genuß der Erdbeeren, die sie gegen mancherlei Beschwerden als Heilmittel empfahlen. Konrad Geßner, der berühmte Naturforscher und Doktor der Arzneikunde (1516 bis 1565), verordnete sie den Nervenkranken und an Steinschmerzen Leidenden, während Matthioli rath: Erdbeerenkraut, gesotten und davon getrunken, stopft die Bauchruhr. Alle Hitze im Leibe wird von den Erdbeeren und dem aus ihnen gebrauten Wasser gelöscht. Das Wasser macht lind und luftig um die Brust, zertheilt die hitzige Gelbsucht, und macht frisches Geblüt. Es dient deshalb auch, besonders bei Mädchen und Frauen, gegen die hitzige Nöthe im Gesicht, so vom scharfen Blut herkommt." Eine regelmäßige Erdbeer-Kur" zur Vlutreinigung. im Sommer, während der Zeit der Reife, alljährlich mehrere Wochen hindurch fortgesetzt, soll manchem zu hohem und gesundem Alter fchon verholfen haben, wie dem französischen Schriftsteller Fontenelle, der dabei 100 Jahre (1657 bis 1757) alt wurde, und daß die Alten nicht veraltet sind mit ihrer Anschauung, die Erdbeeren als gutes Mittel gegen gichtische Beschwerden zu betrachten, beweist unter Anderem der günstige Erfolg, mit welchem Karl .v. Linne. der große schwedische Naturforscher (1707 bis 1778). dieselben gegen seine eigene Gicht anwendete. Auch Napoleon III.. Kaiser der Franzosen, wurde von den hervorragendsten Aerzten Frankreichs die Erdbeer-Kur gegen sein böses Podagra empfohlen. Hoch im Norden benützt man die jungen Erdbeerblüthen zu einem Thee gegen Gicht und Rheumatismus, in Deutschland aber verwendet man die jungen grünen Erdbeerblätter zu einem blutreinigenden Thee. Die deutsche Landbevölkerung hält diese jungen Erdbeerblätter auch frisch oder getrocknet in Form von Umschlägen gegen Gesichtsschmerzen zuweilen für heilkräftig. Im Allgemeinen bestehen die HauptVorzüge dieser .rothen Perle der Wälder" in der säuerlich-erfrischenden, kühlenden, durstlöschenden und blutreinigenden Wirkung, wie auch dem Nährgehalt, denn die Erdbeeren besitzen nicht nur Apfelsäure, fondern außerdem Zuckerstoff. Nahrhafter noch, indessen schwerer zu verdauen sind die Erdbeeren, vermischt mit Milch und Zucker. Bezeichnend für die praktische Vielseitigkeit der Erdbeere- dürfte endlich sein, daß Linne den Genuß der Erdbeere als Zahnpulver empfahl, indem er ihr die Wirkung zuschrieb, den lästigen und schädlichen Weinstein von den Zähnen in wenigen Wochen so vollständig abzulösen, daß die unschöne, harte Kruste ganz verschwindet. Lappland als Luftkurort. "Im Norden der skandinavischen Halbinsel soll an dem ausgedehnten und schönen . Torne-See ein großes Sanatorium errichtet werden und zwar in dem Orte Wassijauve, einer Station der Ofoten-Eisenbahn. Rings um diesen Platz gibt es bisher noch keine menschlichen Wohnungen und nur einige Lappen halten sich hier zeitweise auf, wenn sie mit ihren Rennthierheerden neue Wiesen aufsuchen. Mit dieser Anlage soll auch eine Wissenschaftliche Beobachtungswarte verbunden werden, an der biologische, geologische, pflanzen- und insektenkundliche Studien : während des Sommers und meteorologische und magnetische Beobachtungen währmd des ganzen Iahres ausgeführt werden sollen.

Feuer Signale.

1 Pennsylv unk Markt 5 English' OpHauS Eastund 32tt York 7 Noble und Michigan ' S N. Jersey u. Mass Ave 9 Pine und Nvrth 10 Market und Pine 1 Vermont nahe Saft 12 No.. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Nobk 13 Deuiwareund Walnut 14 N. Jersey u Eentral A 16 Mast, und Eornell Av, 16 Ash m.d 11. Straße 17 Park Ave und 12 Str .3 Columbia nd Hillsid 19 Highland Ave u.Pratt ,1 Illinois 4md St. I 15 Pennsylv. und Pratt U Meridian und 11. Str 25 N. 6 Spritzenhaus is nahe JllinoiS 16 Senate Ave .StCIair 27 Illinois und Michigan 28 Pe tsvlvania und 14. 29 Senate Ave. und 18. Sl No. 1 Spritzenhaus Jno Äve naheMichiga ss Meridian und Walnut H California Vermont 35 Blake und New Dork so Ind. Av. u. St. Elair 37 eity Hospital $s Blake und Norch 39 Michigan und LzneS 11 No. 6 Spritzenhaus Washington nah Wefi Gsndorf u Wash. 43 Missouri n New York S Meridian u Wash 4S JllinoiS und Ohis 47 Capitol Av. u Wash 4? Kmgan'S PorkhauS i9 Straßenbahn Ställe W. WaKington Stk öl No. 1 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill L2 JllinoiS u Louisiana Wen und South 64 West und McEarty 58 Senate Ave. u Henry ö? Meridian und May No. 4 Spritzenhaus MadifonAv.uMorriS ss Madion Av. u Dunlop No Haken Leiterhaus South nah Delawar 63 Pum.uMerrM 3 Delaware u. McEartv Saft und MrCarty New Jersey .MerrtN 7 Birg. Av. u Bradsha es Eaft und Prospekt 9 Bicking und High H N0. 11 Spritzenhaus ir Ave. nahe Huron 1 Eaft und Seorgia 73 Eeda und Elm 74 Davidson u Seorgia 7 English Av. u Pine 76 Ehelby und Bäte 8 No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Sbelby 7 Fletcher Av. n Shelby Sl Market u. New Jersey 82 Delaware und Wash. 63 Eaft u Washington 54 New Dork u. Davids 55 Taubstummen Anstalt bS Ver. Staaten Arsenal 37 Oriental und Wash. 39 Frauen-Reformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. j2 Meridian u. Georgia. 93 Meridian und South 4 Pennsvlö u. Louisiana S Birgmi Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. SS Capital Ave und 0hl L3 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ast). 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 1&. 2S DsndeS und IS. 127 Brookside und Jupiter 2S Ceictral Ave und 17. 129 Delaware und 19. '.31 Alabama und 11. 132 Bellefontaine irndV. '.34 College Ave und SS. 135 Delaware und 13 136 Alabama und North 137 Nemmann und 19. 198 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 41 Dandes und 19. i42 Highland Ave und 16. 43 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22 14S Alvord und 17. U7 No. 2 Spritzenhaus HiKside Ave und 6. .48 College Ave und 22. U9 College Ave und 27. 52 Park Ave und 22. tSS L E u. W Bahn u. 22 164 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmen 157 Atlas und Pike. 158 Blodd und Pawpaw. i.59 No. 21 Spritzenhaus Brightwood Arden und Depot 163 Brightwood und 25. I6i Rural und Blohd 165 St. Clair u. Keystone 167 Arsenal Ave unk 23. US Bellefontaine und 28. 169 Park K5 und 18, 212 Capital ve und 17. 813 Pennsylv. u. Michiaa 214 JllinoiS und 26. 215 Senate Ave und N. 216 Pennsvivania und 22. 17 Meridian und 16. HZ Capital Ave und 26 219 Broadway und 10. 31 Illinois und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 3S Illinois und 83. 233 Annetta und 30 237 No. 9. Spritzenhau Udell und Rader 238 Udett Ladder Workü 2S9 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24. 42 Illinois u St. Clk 243 Eldridge und 23. 12 West uud Watnut 515 West und 12. 514 Howard und 16 815 Torbet und Paca 516 Capital Ave und . 517 Northwestern Ave u 27 515 Gmt und 18. 19 Canal und 10. 24 Cerealine WorkS 24 Vermont und Lhnn 25 Bismarck u Grandviet. S2S No. 2 Spritzenbau Haughville. 27 Michigan u. HelmeS, S2S Michigan u. Concorv 41 West und McJntvre 412 Missouri u. Maryland. 41S Missouri und Ohw 415 Capital Ave'Leorgia 416 Missouri KenwckyA. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E kwndkaui W. Washington. 42? Jrren-Hospital. 424 Miley Ave . I D uB 425 Wash. und Harr 42 No. IS Spritzenhmch W. Washington 427 Oliver und Birch 42S Oliver und OSgood 429 Nordyke und Fort 4S1 Hadley Ave u. Morri 432 River Ave u. MorriS 4 River Ave und Stny SS Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 437 No. 19 SpritzenheZ MorriS und Cardin. 4 Howard Ä OWWB 4 Stockyar l Rei,n und Ww 52 Howard und Sa 453 on und 56 Lambert und Bebssl 7 Nordyke ve . Sm o Works 612 West und Ry 513 Kenwcky Ave u. WerrZO 614 Meridian und MonA 616 JllinoiS und anssS 617 MorriS und Dakots 615 MorriS und Ehurch 619 Capital A. u McCar 621 Meridian und Palm 62S Pme unk, Lord 624 Wadisor.AveuLinco! HL Meridian und BeltRA 627 EarloS und Ray 625 Meridian und Arizona 29 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. M;(5rtV t 632 No. 17 SpritzenIsu MorriS nahe Weft 22 MeKeraanund Dounh, 61 Last u. Lincoln &n 614 East und Beecher 16 Wright und Sar.eri, 17 McEarty und Beaty lg New Jerse Bis 712 Spruce und Prospect ?iz English Ave. u. Lau? 714 State Ave u.S'e!t R K 715 Ehelby ud Beecher na State Ave und Orangf 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Cikage AL 721 Lexington A. &H 728 Fletcher Ave u. Sprmtz 724 State Ave u. Pleas6 76 Prospekt und ?!easanZ 726 Orange und Harlm? 725 Liberty und 2Rrn 729 Noble und South Sl No. 16 Spritzenhans Ost Washwgto tr Bis Market und Noble 814 Ohio u. Highland Av 16 Micbigan u. Highla 816 Market u Arsenal Av, 17 Ost St. Clair und Union Bahn Geleise. L21 Pan Handle ShopS 833 Vermont und Wales L24 Wash. und State AU. 26 Madden'SLoungeFa 826 Tucker und Dorfe S27 Wash. und eville S 829 No. 12 Spritzenhaus ' Beville nahe Michiga, 831 Southeaftern Ave tasi Woodside. 882 Wash. und Dearbor 834 Southeaftern und Arsenal Ave. 836 New Dork und Tenchd 9ii JllinoiS und Maryl. 13 JllinoiS und Stattet, 14 Beim, und SsfZk is Delawar nnd 'MK Spezial Signale. krsten Schläge, zweiter Alarm, Zweiten Schlag, dritter Alarm, Dritte Schläge, vierter Alarm. l--i, Feuer aus und Schlauch aufgers. Schläge, Wasserdruck ab. l Schläge, i Uhr Mittags. Die fo bezeichnete Signsüe werden ur vom Tbur Wachter angegeben da an den betreifend Straß keuzung keine AlmmköS, angebracht find. Chicago nd der große Nordweft, 1 via lakka-Sawaii-PHilivPine Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. . Bon der Mono 47. Str. Station, Ehicago, find nur 6 Minuten mittelst elektrischer Car nach den Union Biehdöfen irriK5h liick Spring, indem Orange County Hochland. Famiiien-Hotei unter neuer Geschäftsleitung. Pluto, Proserpine nd Bowle? Quellen. Beste Mineralwasser der elt. Zwei Züge täglich via Greeacastle. Ticket-Officen : Union Station, Massachusetts ve' nd SS Weft Washington Straße. R. P.Alge, Distrikt Pass. aent. Indianapolis, Ind. , . .H.MeDoel, C. H. R a well. rSs.undGen.Mgr. errteosiettir Frank I. Reed. eu.P,ss. Agent. Chicago. Jll.

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