Indiana Tribüne, Volume 27, Number 225, Indianapolis, Marion County, 13 May 1904 — Page 5
Indianer Tribüne, 13, Mai 1904,
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Endlich verlobt: Von Julius Keller.
So also sah eine eben Verlobte aus,! . . So ganz, als ob gar nichts Beson deres geschehe, als ob eine Verlobung die alltäglichste Sache wäre! . . . Unglaublich! ... Die kleine Steffen stand betraun dert und überrascht vor der besten Freundin und ließ ihre Blicke voller Erstaunen über deren große Gestalt huschen . . . Und Milly sah ihr so gleichmüthig lächelnd ins Gesicht, so seelenruhig und still, als sei der heutige Tag gerade so wie der gestrige! Und sie hatte sich doch heute verlobt, wirklich verlobt und in wenigen Wochen sollte die Hochzeit sein! . . . Wie geduldig sie der Musterung standhielt . . . War das der Uebermuth des Glückes, die Ruhe des Triumphes? Endlich verlobt! ' Die kleine Steffen fand kaum Worie, ihr Erstaunen zu äußern. Ihr nied liches, rundes Gesicht mit den großen, braunen Augen spiegelte Verwunderung und Enttäuschung wider, und sie schüttelte nur von Zeit zu Zeit das . braune Haupt. Dann brach Milly daö Schweigen durch die Frage: , Nun, was sagst du zu der Geschichie. Kleine?" Ich bin starr, weißt du . . . einfach starr!" ... Ueber meine Verlobung?" Na ja. auch das, denn du hast mir gar nichts davon angedeutet, daß sich so etwas ereignen könnte. Du hast mir immer so überzeugt beigestimmt, wenn ich von unseren schlechten Aussichten sprach, daß ich hoffte nein, ich mei ne, daß ich glaubte, ... du mußt mir schon erlauben, ein bischen verwirrt zu sein, weißt du . . . erst am Sonntag vor -acht Tagen, als wir beinahe bei Josty gewesen wären, wenn es nicht plötzlich geregnet und Mama mir ver boten hätte, mitzugehen wegen meines neuen Hutes, und den alten mit der gräßlichen gelben Blume konnte ich doch unmöglich aufsetzen erst da hast du zu mir und Mama gesagt: z.Na, auch ich werde wohl 'ne alte Jungfer werden" Und nun bist du verlobt ... Es stimmt doch es ist doch wahr, wirklich wahr?" Aber natürlich! . . . Sieh doch!" , Milly zeigt auf ein Bild. das. in elegantem Rahmen auf dem kleine Tisch zwischen Handscyuhkasten und allerlei anderen Dingen stand. Andächtig trat die kleine Steffen näher und betrachtete das Porträt. Ist es der?" fragte sie leise. Der ist es. Kleine." Wehmüthig hafteten die braunen Mädchenaugen auf dem schön retuschirten Männergesicht, dessen starres Lächeln an des Photographen ermun ternde Worte erinnerte: Bitte etwas freundlicher." Unwillkürlich faltete die Kleine ihre Händchen und murmelte, ganz im An schauen des Bildes versunken: Ein hübscher Mensch . . . Wirklich ein hübscher Mensch . . . Und mit dem bist du nun verlobt! . . Er sieht gut aus und lieb. Die Uniform müßte ihm übrigens besser stehen. Er ist doch bei de: Post? Wirklich, ein netter Mensch ... Es ist empörend, wie gleichgültig du die Sache behandelst . . Jawohl, darüber war ich starr, das muß ich dir nur sagen . . . Ich hab' mich so darauf gefreut, dich ganz an ders als sonst zu finden, so wie umgewandelt, weißt du . . . Himmel hoch jauchzend. Ach. Milly! Wenn ich daran denke, daß auch ich eines Tages verlobt sein könnte". . . Na, um des Himmels willen. An nie du wirst doch nicht gar weinen!". .. Gutmüthig ergriff dabei Milly der Freundin Hand und zog die kleine Ge stalt an sich. Und auf diese Frage hin brach die Aermste plötzlich in Thränen aus. Ach, Milly." schluchzte sie. mir ist das Herz so schwer... Nun bist du auch glücklich weg . . . aus verlobt . . . nun bekommst du auch einen Mann. Bloß ich, ich bleibe von uns allen übrig. Du sollst sehen, ich bleibe übrig, es ist ja gar nicht anders möglich!" Aber Kind!... Du bist ja die jüngste von uns allen. . . Es gehört sich so, daß du zuletzt dran kommst." Aber ich komme überhaupt gar nicht dran, weißt du. Paß auf, ich komme gar nicht dran." Unsinn... So 'ne niedliche, kleine Krabbe... gesund und frisch"... Ach was. . . die Gesundheit lernen die Männer erst schätzen, wenn sie der heirathet sind. .. ich bin zu klein, und zu und und meine Augenwimpern, die sind ganz dünn und blaß, und Ma ma erlaubt, nicht 'mal, daß ich sie ein bißchen tusche wo das den Blick doch so hebt. Und ein feuriger Blick gehört dazu, wenn man den Männern gefallen will. Das hat mir 'mal einer selbst gesagt. Und dann vor allen Dingen: ich komnr' ja gar nicht raus, ich sitz' immer zu Hause, hab' den gan. zen Tag in der Wirthschaft zu thun sieh dir doch meine Hände an und unmodern bin ich ourch und durch. Wer nimmt heutzutage ein unmodernes Mädchen? Und wo soll ich einen Mann kennen lernen?. . . Ich muß das ganze HauS besorgen. . . ich muI kochen. . . ich nähe und sticke, und die fei ne Wäsche wasche ich auch. Wann, komme ich 'mal aus? Und wohin?... Bei mir beibt's nur immer trevda?
rreppav, und mein häufigster und ysqsier Ausflug ist auf den Trockenboden. . . Na,, müßt' ich gerade da 'ne Herrenbckanntschaft machen!" Sie schlug die Hände vor's Gesicht und weite bitterlich. Milly aber sagte nach kurzem Schweigen in bedeutungs vollem, ernstem Ton: Meine liebe Kleine! Alles im Leben ist Bestimmung, glaube mir. Erzwingen kann man sich nichts; auch keinen Mann. Und wenn dir. das Schicksal einen bestimmt hat. so findest du ihn eines Tages. . . auch auf dem Trockenboden." Annie hob langsam den Kopf. Glaubst du wirklich?" fragte sie, unter Thränen lächelnd. . Wie ein Wirbelwind stürmte ach! Wochen später Annie Steffen Morgens in der Freundin Zimmer. Schnurstracks eilte sie auf Milly zu und umhalste und . küßte sie, daß der Ueberraschten fast der, Athem verging. Endlich machte Milly sich los und sah der Kleinen erstaunt in das glühende Gesicht, in die lachenden braunen Äugend Ja. Annie. Mädel!... Bist du toll geworden?" fragte sie dann in ihrer gleichmäßig ruhigen Art. Was hast du nur?" Was ich habe, Milly?... Mein Schicksal hab' ich." Annie!" Mein Schicksal ja. . . Er ist Musiker im Philharmonischen Orche ster. 28 Jahre 11 Monate alt, mittelgroß, schlank, blond, blauäugig und mit einem reizenden Schnurrbart." Ja, Annie, versieh' ich recht, du hast?" Sieh her!... WaS ist das Ding an meiner Hand?" Ein ein Ring?!... Du bist" Endlich verlobt! Stimmt. Bin ich. Richtig verlobt genau so wie du vor acht Wochen. Bloß daß ich die Sache ganz, ganz anders auffasse als du, daß ich singen und tanzen und springen und es in alle Winde hinaus, allen Menschen zurufen möchte: Adolf heißt er! Adolf! Mein Adolf!... Und Mama ist entzückt von ihm, Mama ist einverstanden, und er sagt, sie wäre 'ne großartige Frau. Denk dir: Mama 'ne großartige Frau. Auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen! Ach. ein süßer Mensch, so gut und lieb, weißt du, und so eifersüchtig. . . Es ist 'ne wahre Freuds, zu sehen, wie eifersüchtig, der ist... Ordentlich stolz kann man darauf sein Und weil das Orchester zum, Sommer wieder abreist, weißt du, darum hat er's so eilig gehabt mit der Verlobung. . damit er mich sicher hat!... Damit mich während des Sommers kein Anderer wegnimmt und er mich im Herbst im Herbst denk dir heirathen kann! Heirathen! Du mußt mir gleich deine Ausstattung zeigen. Wir haben ja auch so furchtbar viel zu besorgen. Er kann ja Ansprüche machen! Er hat nämlich ein kleines Vermögen ... von der seligen Tante, die neulich erst gestorben ist. . . Ach. wie er aussikht. in, seinem großen Havelock, mit dem riesigen Künstlerhut. . . Einfach genial, sag' ich dir... Ist doch was ganz Anderes als bei der Post... nimm mir's nicht übel". Um Gottes willen, Annie". fiel Milly jetzt hastig ein, hol' nur einen Augenblick Athem. . . Wo hast du ihn denn kennen gelernt?" Nun raffte Annie, sich plötzlich zu einer gefestigten Haltung auf, sah Milly bedeutsam an und sagte: Auf dem Trockenboden." Annie! Du scherzst!" Gewiß und wahrhaftig. . . auf dem Trockenboden... Schicksal... BestimTnung." Erzähle. . . erzähle. Kleine." Da ist gar nicht viel zu erzählen. Es war so einfach so natürlich. Weißt du es konnte eigentlich gar nicht anders fern. . . Ich trug nämlich gerade wieder einmal die Wäsche auf den Boden. Bei dem Treppenabsatz im dritten Stock, wo Lehmann's wohnen, macht' ich. wie immer, mit meinem großen Korb einen Moment Halt, um mich zu verpusten, und lehnte mich ein bißchen an die Wand... der Korb vor mir auf dem Boden. . . So steh ich oft und denke nach und bin noch nie gestört worden. Plötzlich aber wird Lehn-ann's Thür von innen aufge,macht, und mein Korb bekommt einen Stoß, daß er fast umschlägt. Erschro dtxi greife ich darnach, denn unsere Wäsche lag darin und wehe, wenn sie herunterkullerte, denk dir. . . alles noch 'mal waschen!... In demselben Moment aber greift ein anderer Arm mit kräftigem Ruck zu und faßt nach mei nem Korb, und eine männliche Ee stalt streift meinen Körper. .. ich glaube wir stießen beinahe mit den Köpfen zusammen... Ich, blicke auf und sah in sein Gesicht. . . Der Korb stand fest. Er auch und ritz den Kalabreser vom Kopf und grüßte und lächelte. . . ach. ich fühlte gleich; ein ganz außergewöhnlicher Mann!. . . Hab' ich Sie erschreckt, mein Fräu lein?" fragte er. Na, was ich geantwortet habe, weiß ich nicht mehr, er aber sagte: Sie sind erschöpft, Fräu lein, die Last ist Ihnen zu -schwer. .. Gestatten Sie"!... Und eh ich's mich versah, hielt er den Korb in seinen seh nigen Armen. Da hinauf?" fragte er, auf die letzte Treppe deutend. Ich nickte, fügte aber hinzu: O, das kann ich ja gar nicht annehmen". Doch da war er schon unterwegs. Mit elasti-
lajen ?cyrttten, rrotzoem ver lange Havelock .ihn entschieden beim Gehen
hinderte, denn die Dinqer schlumpern ja immer um die Beine, stieg er empor, den mächtigen Korb aus seiner Schul ter balancirend denk dir! Ich folgte ihm verwirrt überrascht klopfenden Herzens. Oben Uen er mich vorbei und sprach mit zu ternder Stimme: Bitte, wollen Sie gütigst aufschließen?"... Ich schloß aus mit bebender Hand sagte aber entschieden: Nein, nein nicht weiter". Doch er horte nicht darauf, Ich ging voraus er folgte mir mit dem Korb... Bitte hier," sagte ich dann. . . Endlich setzte er ihn nieder. Und ging?" fragte Milly rasch. Annie senkte den Blick. Er wollte." sagte sie leise, aber er blieb noch ein Weilchen. . . und immer noch ein Weilchen. . . Und während ich meine Wäsche aufzuhängen begann erzählte er nun ach so reizend, so liebenswürdig und gut, man konnte ihm nicht böse sein. Und sagte nun gleich seinen Namen, und daß er Künstler und seit gestern möblirter Herr bei Lehmann's sei. . . Und daß er für die arbeitsamen, häuslichen Mädchen schwärme, daß er nur ein arbeitsames,' häusliches Mädchen heirathen würde, daß es aber in Berlin so wenig arbeitsame, häusliche Mädchen gäbe; daß er sich bald eine arbeitsame Häuslichkeit nein na, so ähnlich zu gründen gedächte. . . und und wie Mama herauf kam, da plauderten wir noch. . . Ihr Gesicht kannst du dir ausmalen sie liebt solche Ueberraschungen nicht. . . Na, wie die Geschichte weiterging, ist selbstverständlich, weißt du... Er folgte meinen Spuren, wie der Jüngling bei Goethe oder ist's Schiller? . . . er erwies mir allerlei zarte Aufmerksamkeiten, führte geheimnißvolle herbei, sprach mit meiner Mutter, und nach fünf Wochen platzie das entfcheidende Wort heraus: Willst du die Meine sein!" Na weißt du, zieren muß man sich ja immer ein bißchen, aber er hat sich's' gar nicht gefallen lassen, er hat mich einfach umschlungen und abgeküßt. Er ist eben ein durch und durch genialer Mensch!... Ach, wie recht hast du gehabt, beste Milly . . .alles im Leben ist Bestimmung. . . auch daß man sich endlich verlobt. Noch ein strahlendes Mineral. Ein neues strahlendes Mineral, das sich durch nen Gehalt sowohl an He lium wie an Radium auszeichnet, ist von William Ramsay in der Nature" beschrieben worden. Entdeckt ist der merkwürdige Stoff von Professor Dunstan und stammt aus Ceylon. Das Mineral kristallisirt in Würfeln. Die chemische Zusammensetzung ist noch nicht bekannt, da Dunstan die Un tersuchungen darüber noch nicht abge schlössen hat. Die erste wichtige Eigenschaft , deS Minerals, das übrigens auch noch keinen Namen erhalten zu haben scheint, besteht darin, daß es bei der Erhitzung Helium abgibt. Das Helium war lange Zeit nur durch die Ergebnisse der Spektralanalyse als ein rathselhafter Stoff auf der Sonne bekannt, auf der Erde aber noch nicht nachgewiesen worden. Ramsay fand es dann vor einigen Jahren zunächst in einem seltenen Mineral norwegischer Herstammung (Cleveit), spater auch m Meteorsteinen. Immerhin sind die heliumhaltigen Stoffe auf der Erde noch so selten, daß die Entdeckung eines neuen schon deshalb eine gewisse Bedeutung in An spruch nehmen kann. Das jetzt gefundene Mineral gibt bei gewöhnlicher Erwärmung auf jedes Gramm seines Ge wichts 3V Cubikcentimeter Helium ab; wird es aber mit schwefelsaurem Kali zusammengeschmolzen, so erhöht sich die Ausscheidung von Helium auf den dreifachen Betrag. Ramsay hat durch Behandlung des Minerals bereits etwa zwölf Cubikfuß reinen Heliums gesammelt, was jedenfalls der weiteren Untersuchung dieses wichtigsten und noch in vielen Punkten geheimnißvollen Elements zugute kommen wird. Zunächst wurde angenommen, daß das Mineral einen reichen Gehalt an Uran besitzen würde, was sich aber bisher nicht bestätigt hat. da es nur zu 8 bis 12 v. H. aus jenem Element besieht. Dann dachte! man an Zirkon als einen Hauptbestandtheil, und in der That hat ein geübter Chemiker 82 v. H. Zirkon in Proben des Stoffes nachgewiesen. Das Zirkon bildet im Mineralreich bekanntlich gewisse zu den Edelsteinen gerechnete Verbindungen. Thorium, ein Element, an dem nächst dem Uran zuerst die Eigen thümlichkeit der Körperstrahlung nachgewiesen wurde, ist nur in ganz geringen Mengen in dem neuen Mineral vorhanden. Durch andere Forschungen scheint jener erhebliche Gehalt an Zirkon wieder in Frage gestellt zu sein. Imme rder GleiSe. Vro fessor (zu einer, Dame): In Ihrem Geburtsjahr war der arotze .Komet sichtbar. Ist Ihnen das damals nicht aufgefallen?" Unglückliches Beispiel. Tommy." saate der Lebrer. wie viel ist .die Hälfte von sechs?" Weiß nicht, Herr Lehrer." Aber Tommy! Nimm an, zwei Diebe stehlen, sagen wir. sechs Mark. Sie tbeilen sie u gleichen Theilen untereinander. Wie viel bekommt nder?" Mindestens eine Woche."
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Strolch (nachdem er einen, Radfahre'r ausgeraubt): So, nun geben Sie mir gefälligst Ihre Legitimation und eine Bescheinigung, daß die Sachen und das Rad auch wirlich Ihr Eigenthum sind. Es giebt heutzutage zu viel Schwindel auf der Welt." Gewohnheit st u m p f t a b. Dienstmädchen (die eben beim Abstauben eine Vase zerbrochen, gedankenvoll): Nein, wie so die Zeit vergeht. Wenn ich dran denke, wie ich mir einmal über so was habe aufregen können! Modern. Mann: Wie, Anna, Du willst, ich soll, vor dem (Xonkurse stehend, noch ein größeres Diner geben?" Frau: Ja, wir wollen wenigstens ehrenvoll untergehen!" A b s i ch t l i ch m i ß v e r st a nden. Kellnerin: Herr Doktor es thut mir leid, aber es stehen noch sechzehn Schoppen von gestern. Student: Na, die werden wohl unterdeß sauer geworden sein, bringen Sie mir lieber einen frischen. Billiges Geschenk. . . .Wie, den reizenden Hund wollen Sie dem Brautpaar zur Hochzeit schenken?" Ach, der ist treu. ... der kommt ja doch wieder zu mir zurück!" Boshafte Frage. Dich terling: Meine Gedichte erscheinen nächste Woche bereits in zweiter Aufläge." Soo.... was hast Du denn aus der ersten gemacht?" : Oekonomisch. Es ist doch schon recht finster geworden!" S)ii fislff reckit. ??rau. ick werde mir rr '"I' 1 r U ' '"7 ' " " deshalb eine Cigarre anzünden!" ' Der sprachkundige D i e e r. Dnrn fium Stelle suckenden Die ner): Sie gefallen mir soweit ganz gut. Es handelt nch nur nocy oarum, ob Sie niick die Aedinauna erfüllen können, die ich bei Ausschreibung des Postens gestellt habe: Parlez-vous frangais?" , . Diener: 0ui, madame, je tous aime!" . " - ' -
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