Indiana Tribüne, Volume 27, Number 217, Indianapolis, Marion County, 4 May 1904 — Page 6

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Europäische Nachrichten.

Sachsen. Dreslden. In seiner Wohnung Zöllnerplatz No. 10, i. Etage, wurde der Generalbevollmächtigte einer VersicherungT - Gesellschaft, Haupt, todt aufgefunden. Wie man nach den begleitenden Umständen annehmen darf, ist er das Opfer einer Unvorsichtigkeit geworden, indem er beim Putzen von Jagdgewehren nicht darauf geachtet hatte, daß das eine noch nicht entladen war, und der losgehende Schuß ihn tödtlich traf. Der seit dem 20. December vorigen Jahres vermißte 61 Jahre alte Privatier Philipp von hier wurde in der Nähe des Rothen Ochseit" bei Dautzschen . (unterhalb Torgau) als Leiche aus der Elbe gezogen. A d o r f. Schriftenhändler Kretzschmar wurde kürzlich ermordet aufgefunden. Seine Mörder sind drei Burschen von 17 Jahren, die aus der Landes - Besserungsanstalt zu Bräuerdorf ausgebrochen sind. Sie haben den Raub und Mord eingestanden. C h e m n i tz. In einer hiesigen Maschinenfabrik zersprang plötzlich ein durch Dampfkraft getriebener größerer Schleifstein. Von einem Stück des Steines wurde der daran arbeitende 42 Jahre alte Schleifer Weißflog zu Boden gestreckt und erlitt außer inneren Verletzungen einen Halswirbelbruch, so daß er alsbald verstarb. E h r e n f r i e d e r s b o x f. Von recht harten Schicksalsschlägen wird die Familie des Briefträgers Georgi hier, betroffen. Nachdem sie vor einigen Jahren zwi Kinder bei einem Brandunglück in Elterlein verlor, verbrühte sich jetzt ihr noch einziges dreijähriges Töchterchen durch heißen Kaffte an den Beinen derart, daß es durch den hierbei erhaltenenSchreck in Krämpfe verfiel und nach kurzer Zeit starb. Leipzig. In einem Fremdenzimmer eines hiesigen Hotels hat sich der Techniker Ernst Schönborn aus Vuckau bei Magdeburg erschossen. Das 25jährige Dienstjubiläum feierte Oscar .Biederstädt, Geldbriefträger beim Postamt 1 hier. Zimmermann Ernst Robert Hillig, am 10.Juni 1856 zu Possendorf bei Dresden geboren, kam kürzlich nach Hause und begann mit seiner Ehefrau Streit, in dessen Verlaufe er sie aus der Wohnung hinausmaßregelte. Während ein Hausbewohner Hillig zuredete und ihn beruhigen wollte, gab er plötzlich aus einem Revolver auf seine auf dem Vorsaal stehende Frau einen Schutz ab. Die Frau eilte die Treppe hinab und brach dann zusammen. Die Kugel war der Bedauernswerthen oberhalb des linken Ohres in den Kopf eingedrungen. Hillig soll eifersüchtig gewesen sein, worauf auch das Drama zurückgeführt wird. L a u b e g a st bei Dresden. Hier derbrannte sich das 5jährige Töchterchen des Maurers Grüner derart, daß sofort der Tod eintrat. In Abwesenheit der Eltern hatte das Kind vermuthlich mit Streichhölzern gespielt. M e r a n e. Ein dreifaches Jubiläum feierte der frühere Bäckermeister, jetzige Rentier Thomä, nämlich das 50jährige Bürger- und fräs 50jährige Meisterjubiläum; außerdem gehört Thomä rund 50 Jahre der Schützengesellschaft als Mitglied an. Der Rath beglückwünschte den Jubilar unter Ueber,eichung eines Diploms, und die Schützengesellschaft ernannte ihn zum Ehrenmitglied. P l a u e n i. V. In der Elster ertrank der 45 Jahre alte verheirathete Maurer Spranger. R o ß w e i n. Stadtmusiker Jul. Poschardt beging das 50jährige Jubiläum als Musikdirektor. Seit 36 Jahren ist Poschardt als Stadtmusikdirektor hier thätig. Weißen born beiZwickau. Der seit Kurzem vermißte Handarbeiter Spindler wurde in einer Scheune erhängt aufgefunden. W e r d a u. In Steinpöhlwalde wurde der 65 Jahre alte verheirathete Vereinsbote Kempe von hier erhängt aufgefunden. Kempe, der stets heiteren Sinnes war, dürfte den Selbstmord in einem Anfalle von Schwermuth ausgeführt haben. Keffenarmstadt. D a r m st a d t. Artillerie - UnterOffizier Schmidt von der ersten Batterie des Regiments No. 25 verletzte sich durch einen Schuß schwer und starb bald nach seiner Einlieferung ins Garnisonlazareth. Furcht vor Bestrafung, die Schmidt wegen Mißhandlung Untergebener zu erwarten hatte, bildete die Ursache des Selbstmordes. .Albig. In dem Schroth'schen Steinbruche ereignete sich einUnglücksfall, dem einMenschenleben zum Opfer fiel. Der 50jährige, unvcrheirathete Arbeiter Carl Verwind war mit einem Bruder mit Steinbrechen beschäftigt, als sich eine obere Schicht Erde loslöste und den ersteren verschüttete. Es gelang alsbald, den Verunglückten noch lebend aus seiner kritischen Lage zu befreien. Die Ervmassen hatten den Mann jedoch derart schwer verletzt, daß er nur noch kurze Zeit lebte. B o r n h e i m. Gemeinde - Einnehmer Zimmermann feierte sein fünfzig jähriges Dienst - Jubiläum. B i n g e n. Die Identität eines kürzlich hier gelandeten männlichen Leichnams ohne Kopf ist festgestellt worden. Der Geländete ist der Fährmann Schilling aus Wcisencu bei Mainz, der vor zwei Jahren, mit sei

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l4EW.59th- St. Chicago, III. fllWflWIW kiik i, -U:1--. -iHI-ly'if nem Schiffe unterging. Bis jetzt blieb die Leiche verfandet, durch den jüngsten Hochwasferstand wurde sie aber aus dem Sande herausgespült und ist abgetrieben. Der Kopf wurde durch die Schaufelräder eines Dampfers abgerissen. H e u s e n st a m m. In der Nähe des Bachüberganges zwischen hier und Ditzenbach wurde der verheirathete Maurerpolier Peter Heberer neben dem Geleise liegend todt aufgefunden. Was den sonst fleißigen Mann und Vater mehrerer Kinder in den Tod trieb, ist nicht bekannt. L a u b a ch. Dem Kirchendiener und Valgtreter Georg EhristianBraun wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift Für langjährige treue Dienste" verliehen. Mainz. Das kürzlich verkündete Urtheil der hiesigen Ferienstrafkammer gegen die Einbrecherbande Laufer lautet für Johann Laufer auf 12 Jahre 8 Monate Zuchthaus, für Ludwig Heil auf 2 Jahre Zuchthaus, für dessen Vater Jakob auf 1 Jahr 1 Monat Zuchthaus, für die Ehefrau Jakob Heil auf 312 Jahre Zuchthaus, für die Wittwe Fiedler auf 1 Jahr Zuchthaus, für Heinrich Weterau auf 3 Monate Gefängniß und für die Ehefrau Dörr auf 1 Monat Gefängniß. Die übrigen Angeklagten wurden freiaesprochen. " W 0 r m s. Ertränkt hat sich in dem Pfrimmbach in der Nähe von Kriegsheim der fünfzigjährige Stanonsportler Kraus aus vem nayen Monsheim. Die Beweggründe sollen in dem kürzlich erfolgten Ableben seiner Frau zu finden gewesen sein. Wcryern. München. Der ledige Zimmer mann Jakob Hörmann von Vorderried bei Buttenwiesen, welcher kürzlich in der Neuhauserstraße infolge FehltrittZ auf einer Leiter von einem Baugerüste abgestürzt ist, ist im Ehirurgischen Spital seinen Verletzungen erlegen. Der Chef der Sicherheitspolizei, Oberregierungsrath Dillmann, beging sein 25jähriges Dienstjubiläum. Der 26jährige Scheerenschleiferssohn und Tagelöhner Ludwig Wirsing von Stephanskirchen wurde wegen Vergewaltigung vom Schwurgericht zu Zuchthausstrafe von 5 Iahren und 1 Monat verurtheilt. Hausmeister Zink feierte im neuen Rathhaus in dieser Eigenschaft sein 25jähriges Dienstjubiläum. Augsburg. Im Restaurationslokal des Bahnhofes zu Afchau wurde die Leiche eines Mannes aufgefunden, der wabrscheinlich vom Schlag gerührt worden war. Derselbe wurde als der Privatier Franz Kohmann von hier agnoszirt. ' A m b e r g. Das oberpfälzische Schwurgericht verurtheilte den Lustmörder Jakob Stadi, verheirathete Spengler von Heilinghausen bei Regenstauf, zum Tode. Derselbe hatte im Herbste vorigen Jahres einen fünfjährigen Knaben in den Wald gelockt und dort einen Lustmord an ihn verübt. Bad Reichenhall. Der erst vor Kurzem von der japanischen Regierung mit dem Verdienstorden der aufgehenden Sonne" ausgezeichnete Forstmeister Dr. Karl Hefele ist im hiesigen Krankenhause gestorben. Burghaslach. Hier verunglückte der BierbrauerSchlei, indem er in den Braukessel fiel und sofort starb. Hoch' erg. In einem Steinbrucrze wurde der Pflasterermeister Stumpf verschüttet und sofort getödtet. Königshöfen bei Bechhofen. Der 62jährige Altsitzer Lang hat sich an seiner Bettstätte erhängt. Er hatte vor längerer Zeit schon einmal einen Selbstmordversuch gemacht. Bedeutende Geldverluste beim "Kreditverein in Ansbach sollen die Hauptursache zu dem verhängnißvollen Schritt bilden. Mering. Im Dorfe Oberdorf brannte ein großer Stadel des GastWirthes Joseph Käser vollständig nieder. Der ganze Viehbestand kam in den Flammen um. Bei den Löscharbetten stürzten der Dachstuhl und eine Mauer nach außen und erschlugen die

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142 West Fifw-Ninth Street Chicago. Jll.. den 20. September 1903. Ich bin Mutter don s?hn Kindern und habe den Wlneof Cardui diele Jahre lang genommen, während der Leit als meme Kmder geboren wurden und fühle ich. daß ich mit Befugnifz über seine Vorzüge sprechen kann A?S ich heirathete , ließ meine Gesundheit diel wünschen übrig, und ich begann, den Wineof Cardu zu nehmen Jbt mein erstes Kind geboren wurde. Dieses hatte eine solcb oute mirfm hnh , ".?me" 5?

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Das Leben vieler Frauen ist infolge der schrecklichen Gefahren des Kindbettes, besonders toen" 5e. j?" Menstruations - Unregelmäßigkeiten und niederdrückenden Schmerzen litten ungluckkch. Der .'VViris of Cardui kurirt diese Störungen, und verschafft der Frau ihre Gesundheit, und eine vollkommen gesunde Frau hat nichts durch das Gebären von Kindern zu befürchten. Der Wm0 of Cardui bereitet die Frauen auf leichte und naturgemäße Ent bmoung und rasche Genesung bor. ,d's Bck DrauSht die Begleit-Medizin von ' Vsine of Cardui befreit die Pal tientm von Magenleiden und Verstopfung, die wabrend der Schwangerschaft sehr häufig vorkommen. Keine m guter Hoffnung sich befindliche Mutter, sollte den Wine of Cardui und Thedford's Black Draught zu nehmen versäumen.

V, Bauerstochter Anna Drerl. Der Bauerssohn Johann Mahl erlitt so schwere Verletzungen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Nürnberg. Bierbrauereibesitzer Peter Wörlein hier, bei dessen Concurs sich die Passiva auf gegen Million Mark beliefen und nur zehn Prozent bezahlt wurden, erhielt eine Gefängnißstrafe von zwei Jahren sechs Monatcn. Seine Ehefrau wurde zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. S i m b a ch b. L. In der nahen Einöde Scharloch entleibte sich der bei seinen Schwiegereltern lebende, verheirathete Peter Obermeier mit einem alten Hausgewehre durch einen Schuß in den Mund. Der Tod trat sofort ein. Obermeier zeigte schon einige Zeit Spuren von Trübsinn. Er hinterläßt vier kleine Kinder. Württsmberg. Stuttgart. Der König empfing unlängst eine Abordnung des Oberamtsbezirks Balingen anläßlich der 500iäbri?n 5!uaeböriakeit des Bezirks zu Württemberg, die eine Huldlgungs-. adresse überreichte. B ö b l i n g e n. Der verheirathete Zimmermann Gottlob Mehl von hier war in der Aktienbrauerei Zahn mit Abladen von Eis beschäftigt, glitt dabei aus, stürzte und kam einem dem Fortschaffen des Eises dienenden Becherwerk zu nahe, wurde von diesem erfaßt und augenblicklich getödtet. C a n n st a t t. Der 25 Jahre alte Taglöhner Friedrich Mannuß von hier wurde in seiner Schlafstelle erhängt aufgefunden. Ebhausen. Bei der . Taufe des siebenten lebenden Knaben des Gipsers W. Benz hier hat der König die Patenstelle übernommen und dem Vater das übliche Geschenk zusenden lassen. Hall. Der 63 Jahre alte verwittwete Bäcker und Weinwirth Herrmann hat sich erhängt. In letzter Zeit hatten sich bei dem Unglücklichen mehrfach Spuren von Schwermuth gezeigt. Hoffs. Hier gerieth der sechsjährige Sohn des Lehrers Kniesel unter ein Fuhrwerk und wurde so schwer verwundet, daß er nach kurzer Zeit starb. Rav es bürg. Der kürzlich verstorbene unvcrheirathete Privatier Gottfried Haydenhofer, der letzte Sprosse eines alten hiesigenGeschlechts, machte folgende Stiftungen: 40,000 Mark als Grundkapital, aus dessen Zinsen arme Bürgersöhue bei Ausbildung für einen Beruf unterstützt werden sollen; 10,000Mark für die Armen beider Confessionen; 30,000 Mark zur Erbauung eines evangelischen Krankenhauses; 5000 Mark für die letztes Jahr gegründete Suppenanstalt. Seine Alterthümersammlung bekam die hiesige Stadtgemeinde. Tuttlingen. Der hier Verstorbene Privatier Chr. Al. Weiß hatte in seinem Testamente die Bestimmung aufgenommen, daß einer freireligiösen Gemeinde in Württemberg, die zum mindesten 200 Mitglieder zählt, aber keine Glaubenssätze hat, ein Legat von 10,000 Mark zufallen soll. In jüngster Äeit bar iick nun eine freireligiöse Gemeinde in Stuttgart um dieses Legat beworben, und erhebt sogar unter Androhung von Klage Anspruch darauf. W i p p i n g e n. Der verheirathete Wirth Schllle von hier wurde auf dem Weg zwischen Herrlingen und Wippingen erschossen aufgefunden. Ein zu seinen Ungunsten entschiedener Prozeß scheint den Unglücklichen in den Tod getrieben zu haben. m im m " C t n F a r m e r !n a S u e r, Minn., der seine Frau verkauft hatte, gas einen 14jährigen Waisenknaben für den Preis von $25 mit in den Kauf und hat dabei ein gutes Geschäft gemacht, denn die Waisen - Asyle des Ostens geben solche Kinder ohne Kosten für den Käufer, d. h. den Farmer, ab. Ein derartigerHandel in weißen Skladen sollte doch in einem Lande, das an der Spitze der Civilisation, Cultur und Fortschritts marschirt unterdrückt werden.

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JlIIc Apotheker verkaufen diese tlledizinen.

Zrr'fi Weik Habersack's Schreibebrief. N.33S. Geöbrter Mister Edithor! Ich sin! schuhr, Sie wer'n sich wun nere, wie unser Stiftungsfest ausqe falle is. Ich will's Jhne verzähle. Was Ticket Kammithee Hot sich also reitcweg an das Ticketbettele gemacht un Hot auch die Bruherrsch gesehn. Do Ire je awwer schlecht ankomme! Schie wiß, Hot der Bahs von die eine Kom penie gesagt, denkt Ihr denn, mir keune das Geld? Wann mir for alle Entertehnments, wo uffgemacht wer n, en Peil Tickets kaufe sollte, dann könnte mer in Bänkrupzie gehn. Soviel Entertehnments gibts ja gar nit. wie mir schon Tickets gekauft hen, un die Sach muß gestappt wer'n, un zwar reit hier. Mir sin doch nit in den Blßneß, daß sich annere Leut amjuhse könne, mir sin do, for Bier zu verkaufe, un das is all for was mer do sin." Das Kammithee Hot dann das ?obtscheat gedrappt un Hot gefragt, ob er uns dann mehbie vielleicht t Paar Kehkcher Bier, das meint so drei vier Berrels, dohnehte wollt. Mir dehte das ganze Jahr doch nicks annerschter drinke, wie sein Bier, un dehte ihn also kwahsie knnder suppohrte un do könnt er auch emol ebbes duhn, bikahs eine Hand wär die annere werth, un eine Ehr deht die annere wasche. Do Hot der Bruher gesagt: Well, dann wolle mer emol e wenig sickere. Ihr habt dreizehn Singersch; von die dreizehn sin drei wo libberell sin; fünf duhn gar nicks drinke, wie Lemmenehd odder Wißkie un die annere fünf die drinke blos, wann se getriet wer'n. Wann ich also die ganze Kraut mit zehn Gläses e Nacht sickere, wo Ihr Singstund habt, un so ebaut zwanzig Singstunde rechne, dann krieg ich zwei Hunnert Gläs Bier eraus; ich will awwer libberell sein un auch noch for die annere, wo sich triete losse. hunnert Gläses rechne. Das Riesolt ist drei Hunnert Gläs Bier un dafor bezahlt Ihr fünfzehn Dahler. Von die fünfzehn Dahler kriege mir so ebaut zehn Dahler, un wann ich die Eckspenses absickere duhn, dann mache mir an Euch en Praffit von ebaut fünf Dahler. Un Ihr habt die Gahl, mich for drei odder vier Berrels zu frage, mitaus ebbes zu bezahle! Das duht doch einiges biete! Awwer ich will Euch emol ebbes sage, ich will doch nit so sein; loßt emol en halbe Dahler werth Tickets hier, das is awwer all, was ich for Euch duhn kann." Mit sehr gemischte Gefühle, was mer so usf deutsch dissepeuntet nenne duht, sin se abgezoge. Bei die Saluhnkiepersch do hen se mer Glück gehabt; die sin ja immer iesig, bikahs se wisse, daß sie immer in die erschte Lein gefliest wer'n. Awwer das Riesolt is doch nit arig inkorretsching gewese, un ich hen gewißt, daß das ganze Fest en Fissel gewwe deht. Wie mer unser letztes Riehörsel gehabt hen,' hen die Kammithees riepohrtet, un mer hen ausgefunne, daß se for siwwe DahlerZ käsch Tickets verpeddelt hatte. Es sin auch noch drei Hunnert Tickets draus gewese, wo unsere Freunde an Sehl gehabt hen, awwer ich sin schuhr, daß von dene drei Hunnert wenigstens drei Hunncrt un fufzig Widder zurückkomme dehte. Ich hen gesagt: Ihr Leut, jetzt is es noch an die Zeit, daß mer unser Fest drappe; mer könne ja for en Ecksjuhs sage, daß unser erschter Tenner die Klaueseuch kriegt chätt, odder

W" -v, ICUe IUO daß dem Bäß sei Stimm eingerost wär; awwer ich denke, mir besser gewwe das Bißneß uff. Rat an juhr Leif," Hot der Pressendent gesagt, der Ausguck is sogar arig inkorretsching, un ich sin schuhr, daß mir bei unser Fest kein Ständingruhm mehr hen un noch Jemand heiere müsse, wo die Leut enaus schmeiße duht. Mir hen jetzt emol A gesagt un mir müsse die Supp ausesse." Ahlrecht, hen ich gesagt, ei dont kehr, un do wär das Sobtscheckt gedrappt. Mer hen dann unser Riehörsel abgehalte un die Fellersch hen gekrische, als wann se die Kontrie mit rette wollte. Ich hen gesagt: Beus, wann Ihr bei den Kanzert den Weg hallern duht, dann werd Ihr all Wegs Diehrkwehlerei errestet. Mer hen dann auch noch driwwer getahkt, was mer for Suhts wehre wollte. Der Pressendent Hot gesagt, mer müßte all in füll Dreß komme, das wär der einzige diesente Weg, wie mer gucke müßte. Die Annere hen dagege gesproche un hen gesagt, wann der Pressendent e Fracksuht trage wollt, dann sollte er'sch duhn; wann ihn sein verstorbener Onkel, wo in die alte Kontrie Schultietscher gewese sei, seine Konfirmehschen - Suht nit hinterlasse hätt, dann dehte er auch keine wehre, bikahs dann hätt er keine. Well, die Kunne sin iwwer die Suhts so eösseitet gworde, daß ich jeden Augenblick ecksdecktet den. die aanze Sasseiebtee debt ussvrecye. Es yot e ganze Latt Persuwehschen genomme, daß se Widder uffgemacht hen; ich hen gesagt, wann das Fest iwwer is, dann könnt Ihr duhn. wie Ihr wollt, awwer jetzt behehft Euch. Die Worte hen auch e gute Jmpreschen gemacht, un alles war for e kleine Weil ganz still un aut. Mit einem Mal sag: awwer der Grosseriekieper, er hätt keine Lust, mit so e Gäng zu singe, wo das Maul uffreiße deht, als wann en Ochs nach Luft schnappe duht odder wann e Kau die Wacht am Rhein singe deht. Sell Hot's gesettelt. Jetzt Hot's en Rau gewwe, gegen den is der Sängerkrieg uff die Wartburg der reinste Kindergarten gewefe. Die Fellersch hen sich die Köpp verschmisse, daß es in einem fort gekracht Hot, als wann Kindlingwutt getfchappt deht wern. Un e Lengwitsch hen se gejuhst, das Hot einiges geböte. Stühl un Gläser sin in die Luft gefloge, un wann ich nit zu richtiger Zeit in das Baarruhm geschkippt wär, ich sin schuhr, die Raudies hätte mich gekillt. Do kann mer Widder emol sehn, wie der Schiller so recht gehabt Hot, wie er gesagt Hot, daß in die Mensche e Ennimel schlofe deht. Well, bei meine Singersch is das Ennimel auch uffgeweckt, un ich sin schuhr, daß aus unser Stiftungsfest jetzt nicks werd. Ei tell juh, mer Hot sein Batter uff die Lumpewelt. Mit allerhand Achtung,, Juhrs Trulie, Meik Habersack, Eskweier un Scheriff von Apple Jack Holie Terrer Kauntic. Aus Duluth. Minn., wird berichtet: In den Elevatoren hier und in Superior sind annähernd 14 Millionen Bushel Getreide, welche zum Verschiffen über die Seen nach dem Osten bestimmt sind. Das ist eine bedeutende Quantität mehr als im Vorjähr um diese Zeit (Mitte April) wo bereits der Getreidetransport im vollen Gange war, während es jetzt noch einige Wochen dauern dürfte. Auch sind die gegenwärtigen FlachssamenVorräthe bedeutend größer, als die einer anderen Frucht, denn es sind 7.277,744 Bushel gegen 4,250.000 Vushel Weizen. AngewandterFaHausd r u ck. Vermittler: .Die Dame ist aus guter Familie, jedoch sehr häßlich!" Rechtsanwalt: Und wie sieht es mit den mildernden Umständen"?" Umgekehrt. Es scheint beinabe. dafc nur die unverheiratheten Männer die Frauen wirklich kennen. Im Gegentheil. Dre, Scanner. Die rne Frauen wirklich kennen, bleiben unyer-beiratbet.

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