Indiana Tribüne, Volume 27, Number 215, Indianapolis, Marion County, 2 May 1904 — Page 5
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Einschiffung von Pferde. Die Verschiffung der Pferde auf den nach z Südwestafrika abgegangenen Dampfern schildern die H. N." folgendermaßen: Die beiden von der Woermann-Linie und Ostafrika-Linie vom Kriegsministerium gecharterten Dampfer Entrerios" und Markgraf" hatten gut und wohl vorbereitete Einrichtungen erhalten .zur Unterbringung der Pferde die 500 an der Zahl an Bord des Markgraf" untergebracht werden mußten, während 700 auf dem Entrerios" Unterkunft finden sollten. Auf beiden Schiffen waren die gleichen Einbauten in kurzer Zeit gemacht worden. Die Zwischendecke. Spardecke und. Haupt-' sowie Oberdecke waren für die Aufnahme der Thiere bestimmt, auf denen die kleinen Boxes aufgebaut worden waren. In jedem einzelnen dieser Äbtheile mußte ein Pferd seinen Platz erhalten. In langen Reihen an den Schiffswänden und der Reeling zogen sich die Ställe entlang. Um nun die Thiere schnell und ohne Beschwerden an Bord zu gebön, hatte man zwei Arten der Uebergäbe an Bord gewählt. Erstens wurden große vierkantige abgeschlossene Boxes benutzt, in die die Pferde hinein-, getrieben, dann durch den Krähn aufgehoben und auf das Schiff hinabgeführt werden mußten. Die andere Art der Beförderung an Bord wurde durch Stege vermittelt. Ueber einen Laufsteg wurden die Thiere an Bord geführt und über die terassenförmig in den Luken nach den unteren Schiffsräumen, hinabführenden Stege zu den einzelnen Stallen. Die Pferde, zum kleinerenTheil kavalleristisch geschult 300 Stück nur waren von den einzelnen Truppentheilen des Inlandes entnommen kamen von den ostpreußischen Bauerngütern. Es war daher zeitweilig nicht leicht, die störrischen Thiere an Bord unterzubringen. Ungleich angenehmer und bequemer verlief das Verschiffen der Thiere über die Laufstege hinüber. Dort folgte eines dem andern in langer Reihenfolge, geduldig sich der Führung des Treibers fügend. Diese Art der Verladung der Pferde ging verhältnißmäßig sehr schnell, und zwar wurden an Bord des Reichspostdampfers Markgraf" inneryalb einer Stunde 200 und auf der Entrerios" in iz Stunden 300 Pferde verladen.
Ein Pantoffelttelv. Ueber eine vor dem Bezirksgericht Mieden in. Wien stattgehabte VerHandlung berichtet das Neue 'Wiener Tageblatt: Richter (zum Justizwachmanne): Rufen Sie das Ehepaar Martin und Hedwig W." , Die Frau tritt zuerst ein, mit energischem Schritte! er ängstlich dicht hinter ihr. ' Richter (zum Manne): Geben Sie Ihre Generalien ab!"' ' Die Frau Er ist im Jahre 1857 geboren, nach Wien zuständig!" Richter: So lassen Sie doch Jhren Mann reden! (Zum Manne): Sind Sie schon einmal vorbestraft?" - Die Frau (energisch): Nein!" Richten' So lassen S' doch Ihren Mann reden!" Der Mann aber scheint die Sprache verloren zu haben. Zerknirscht, als wäre es eine Gardinenpredigt, hört er die Anklage an, die ihm zur Last legt, er habe seine Frau nach einem Wortstreite zu Boden geworfen, mit Füßen qetreten und mißhandelt. Angeklagter: Bitt', Herr Richter, ich hab's lang' ausg'halten, bin stad (still) g'wesen; aber endlich is mir die Geduld gerissen. Ich Hab's g'haut. (Wehmüthig.) Aber so net, das is ehnder übertrieben." ; Rickter: Wissen Sie, daß das eine Rohheit ist? Nicht einmal einen Hund behandelt man so, viel weniger seine angetraute ??rau!" Die Frau erklärt dann, indem sie dem Manne einen strengen Blick zuwird, ihim diesmal noch verzeihen zu wollen. Sie entschläqt sick der Zeugenaussage, und ermöglicht so die Freisprechung des Angeklagten. " Richter (zu dem Manne): Aber ich warne , Sie! Für diesmal geb' ich Ihnen nur einen Verweis." Der Mann (sich linkisch verbeugend): Danke, bitte, ich werd's nicht mehr thun." Und die Frau wirft ihm im Hinausgehen einen Blick zu: Ich möcht's Mr auch nicht rathen!" Die StadtverordnetenVersammlung von Frankfurt a.M. bewilligte 7,360,000 Mark zum Ankauf von 279 Hektar Gelände im Ostende der Stadt zur Herstellung städtischer Hafenanlagen sowie eines IndustrieViertels. Ein durch die Nebenumstände besonders tragischer Mord wurde in Leimbach bei Halle verübt. Dort wurde der 1897 zu acht Jahren Zuchthaus verurtheilte Bergmann Karl Brunner, der infolge guter Führung begnadigt worden war, von seinem eieigenen betrunkenen Bruder durch zwölf Dolchstiche getödtet. Ueber eineDame als Ehrenmjtglied . des Deutschen Kriegerbundes wird gemeldet: Fräulein Maria von Jungermann in München, die Tochter des Ministerialdirektors 'gleichen Namens,' die dem deutschen Kaiserpaar einen Weihegru widmete, den sie selbst dichtete und komponirte, ist jetzt vom Sängerkorps des Deutschen Kriegerbundes zum Ehrenmitglied ernannt worden.
Bom Auslauoe.
Um Postkarten zu v e rNichten, hat eine 17jährige Dienstmagd in Seitenheim bei Pirna ein Bauerngut in Brand gesteckt, das auch völlig abgebrannt ist; dfe Bewohner konnten nur das nackte Leben und einen Tyeil des' Viehs retten. Das Mädchen hatte an eine andere Bauernmagd und deren Geliebten Postkarten anstößigen Inhalts geschrieoen, von denen sie wußte, daß sie jjDer. Dienstherr der Letzteren in Gewahrsam genommen habe, um gegen die Absenderin vorzugehen. - Um Äie Karten zu verNichten, griff sie zu dem gründlichen Mittel, das ganze Gut des DienstHerrn einzuäschern, was ihr auch gelang. Als Strafe erhielt die Brandstifterin wegen ihrer Minderjährigseit und sonstigen Unbescholtenheit nur. !-4 Jahre Gefängniß. E i n furchtbares Verbrechen' wurde m einer Vorstadt Londons entdeckt. Ein Mann von 35 Jahren, der Georg Albert Coßmann heißen soll, wollte eine Blechkiste, die, sehr schwer war und aus der eine Flüssigkeit herausfloß, von einem Fuhrmann wegfahren lassen; diefem schien die Sache verdächtig. Ein Mie-, ther Coßmanns hatte schon seit einigen Tagen Verdacht geschöpft und holte die Polizei.' " Coßmann ergriff eiligst die Flucht, wurde aber von ' der Polizei erfaßt. In diesem Augenblick durchschnitt er sich die Kehle mit einem Rasirmesser und starb sofort. In der Blechkiste wurde, in Cement eingegossen, eine zerstückelte, weibliche Leiche mit zerschlagenem Schädel gefunden. Die Behörde sucht nach etwaigen weiteren Leichen.' Coßmann hatte vielfach Besuche von Frauen, die längere oder kürzere Zeit bei ihm verblieben. Er war bereits wegen Bigamie mit fünf Jahren Zuchthaus bestraft. Ein angeblicher Schriftsteller Greiner, der sich auch Leutnant der Reserve"-nennt, hatte vor 'einiger Zeit bei einer am Großneumarkt in Hamburg wohnenden Frau einen elfjährigen, Knaben in Pension gegeben, währeyd er .selbst in der Nähe für sich ein Zimmer miethete, um dem Knaben Unterricht" iu ertheilend Dort wurde bei dem Junßen ' die,' berühmte Dippold'sche Lehrmethede angewandt; der Äermste mußhe zstch.Njtkleiden, wurde von seinem Lehruieister geschlagen und h la Dippyld behandßlt rep. gepeinigt. Die Einzelheiten dieser ReHandlung sollen so haclrstrauVettder-Natur sein, daß sie nicht wiederzugeben sind. Der Gemißhandelte, der so eingeschüchtert worden war, daß er sich bei Niemandem zu beklagen wagte, hat jetzt Alles eingestanden: - Auf '- erfolgte Anzeige wurde der Herr Reserveleutnant sofort festgenommen. Der Verhaftete hat, früher' in Berlin mit der Mutter des Knaben ein- Verhältniß unterhalten; er ist verheirathet ,und wohnt in EPPendorf bei Hamburg. Die Affäre erregt am Orte begreiflicherweise großes Aufsehen. " Zwei Sß5 r i s besuchende und in der französischen Hauptstadt unbekannte Engländerinnen befragten dieser Tage einen, elegant gekleideten Herrn in der Rue de Rohan nach dem nächsten Wege, zum Louvre-Museum. Während der Angeredete sich angeblich enschickte, die verlangte Auskunft zu ertheilen, entriß er einer der aufmerksam zuhörenden Engländerinnen das in der Hand getragene Portemonnaie, das eine größere Summe Papiergeld enthielt, und entfloh. Die Bestohlene, die sich sofort an seine Verfolgung machte, konnte noch sehen, daß derDieb ins Louvre - Museum flüchtete. Ein sofort benachrichtigter Schutzmann nahm mit mehreren Museumsdienern im Museum Nachforschungen vor, doch gelang es nicht, des Räubers habhaft zu werden. Schon wollte man von weiteren VersuchenAbstand nehmen, in der Annahme, daß es dem Gauner gelungen sei, durch eins andere Thür ungehindert das Freie zu erreichen, da entdeckte ihn ein Diener in einem leeren Sarkophag, wo er zusammengekauert lag. Nunmehr konnte er verhaftet und der Engländerin ihr Geld wiedergegeben werden. ' , Das Hotel d'Orsay in Paris war unlängst der Schauplatz eines Liebesdramas mit blutigem Ausgang. In dem Hotel war ein junges elegantes Paar eingetroffen, das sich als Ehepaar Milvaque aus Limoges ausgab. Der junge Mann war in der That der zwanzigjährige Henri Milvaque, der Sohn einer reichen Familie aus Limoges; seine Begleiterin, ein bildschönes Mädchen Namens Jeanne Tamain, 'das Henri entführt hatte, aus demselben Orte. Eines Abends hatte sich in dem Hotel ein Vetter Henris, der frühere Deputirie Milvaque de Lacour, eingefunden. Dieser war mit der Absicht gekommen, Henri, der Soldat ist, zu überreden, seiner Leidenschaft zu entsagen und zu seinem Regiment zurückzukehren, da Henri sonst für fahnenflüchtig erklärt werden würde. De Lacour traf Jeanne an, von der Henri, trotz der Empörung seiner Familie, nicht lassen wollte. Er machte beiden wegen dieser Beziehungen Vorwürfe, er sagte Henri, daßJeanne noch andere Liebhaber habe, worauf Henri Jeanne mit Schmähungen überhäufte, was Jeanne mit einer Ohrfeige beantwortete.' Darauf feuerte Henri seinen Revolver auf Jeanne ab, die schweigetroffen zu Boden sank. - . ..
Der'größteFisch, dernoch in dem Caß Lake, Minn., gefunden wurde, haben die Fischer North und Tibbetts durch ein Loch im Eis mit einer Leine gefangen und nur mit großer Mühe herausgezogen. Es war ein Muscallonge, der das stattliche Gewicht von 35 Pfund hatte und mehr als 4 Fuß lang war. In Bezug auf Aus wänderer nach den Ver. Staaten sind jetzt die Oceandampfer - Agenturen auch in Deutschland und der Schweiz viel vorsichtiger, um zu vermeiden, daß EinWanderer aus den Ver. Staaten zurückgeschickt werden, wo dann die Dampfergesellschaft die Rückfahrt bezahlen muß. So wurden kürzlich von einer solchen Agentur in Basel zwei junge Leute Namens Stämpfli und Nifseler zurückgewiesen wegen körperlicher Fehler; der eine hat einen Flecken im Auge. Die Agentur wollte nicht riskiren, daß sie auf Kosten der Dampfergesellschaft von New York zurückgeschickt werden. Genau nach einem v'o n ihm vorher entworfenen Programm wurde der Organist I. H. Engels von der Congregationalisten - Kirche zu Rutland in Vermont, einer der bekanntesten Musiker der Neuengland - Staaten, begraben. Vor einigen Tagen er krankte Engels an Lungenentzündung und ließ sich nach dem Hospital brin-, gen, wo er alsbald einen Leichenbestatter mit Sargmustern zu sich bescheiden ließ. Engels wählte sich bei ihm einen Sarg nach langer Prüfung der Muster aus; dann ließ er sich den Dirigenten der städtischen Musikkapelle kommen und setzte ganz genau die Stücke fest, welche bei seinem Begräbniß gespielt werden sollten; auch wegen der sonstigen Begräbniß-Vor-kehrungen traf er die genauesten Bestimmungen, , welche auch getreu ausgeführt wurden. Einen schrecklichen Tod fand ein New Yorker Taucher 2ßm.' Hoar auf dem Boden des großen Reservoirs der Jersey City Water Supply Company 70 Fuß tief unter der Oberfläche des Wassers. Er hatte dort eine Röhre auszubessern. Um ihm dies zu ermöglichen, wurde eine große, aus Holz und Blei verfertigte Kugel von zwei Tonnen Gewicht vor dieOeffnung der Röhre bnuntergelassen in der Erwartung, daß dieselbe durch die Strömung des abfließenden Wassers vor die Mündung lr Röhre gepreßt werden würde; aber Hoar wurde mit einem Beine zwischen die Röhre und die Kugel eingeklemmt , und wurde durch die starke Strömung des ausfließenden Wassers so fest gegen die Röhre gepreßt, daß alle Bemühungen anderer Taucher, ihn zu befreien fehlschlugen." Nnch" schrecklichen vierundzwanzig Stunden war, er eine Lejf che. , . Eine schlaue und hübsche Wahrsagerin hat in Allentown, Pa., und in den Nachbarorten, viele Frauen angeschwindelt und sie um Geld und Schmucksachen im Werthe von mehr als $2000 gebracht, worauf sie wieder verduftet ist. Sie hatte dort hübsche Apartements gemiethet und dann die Einwohner durch Karten zum Besuche eingeladen. Wenn dann Damen er.schienen, sagte sie ihnen vorerst nicht ihr Schicks al voraus, sondern lud sie ein, in ihren besten Kleidern wiederzukommen, und verstand es dann, sie zu überreden, ihr ihre Werthsachen für eine Woche oder zwei anzuvertrauen, da sie sie verzaubern" wolle. Neulich kamen zwei so. betrogene Frauen und verlangten ihre Juwelen zurück; darob kam es zum Streit, und es wurde Anzeige gemacht. Allein mittlerweile war die Wahrsagerin schon verschwunden, und man erwischte nur ihre'zwei Schwestern mit einer Reisetasche und erbeutete Schmucksachen im Werthe von $400 am Bahnhofe. Die größte Ladung Thiere, welche bis, jetzt auf einem Schiffe nach New York gebracht wurde, hatte der Dampfer Bethania" von der Hambürg - Amerika - Linie an Bord. Es war eine interessante Thiersammlung und es fehlte auf der Reise auch nicht an aufregenden Episoden. Der Dampfer brachte keine Passagiere, außer den 20 Singalesen, welche die 20 Elephanten begleiteten, aber 800 Vierfüßler und etwa 500 Vögel, Schlangen und andere Thiere, - welche das ganze Fahrzeug füllten. Die Thiere, welche von Hagenbeck in Stelling bei Hamburg versandt wurden, und theils nach dem Luna Park, theils nach der St. Louiser Ausstellung bestimmt sind, kamen bis auf einige Pelikane und Affen, die verendeten, sämmtlich wohlbehalten an und befanden sich unter der Obhut des Herrn Lorenz Hagenbeck, während Howard Fiedling von der United States Expreß Co. die Versendung der Thiere überwachte. Wie Herr Fiedling erzählte, hat einer der Elephanten, die mit einem Hinterbein festgekettet waren, mit dem Rüssel einmal die Drähte für die elekirische Leitung herabgerissen, und es herrschte, bis der Schaden ausgebessert war, ägyptische Finsterniß auf dem Dampfer. Ein anderer Elephant, sagte Herr Fiedling, habe mit dem Rüssel ein Dampfrohr, welches mit der Steuerung in Verbindung stand, herabgerissen, und das Entweichen des Dampfes habe große. Aufregung unter den Thieren .verursacht. Herr Fielding erzählte' ferner, daß ' ein Matrose von einem Känguruh angefallen und ihm die Kleider vom Leibe gerissen wurden. -
)as Kaiser-Friedrich-Denkmal für Berlin.
Das letzte Monumentalwerk, daö
e MeisterSand Nros. Nndnss Was
Ms, des kürzlich dahingeschiedenen Münchner Bildhauers, gescbaffen hat. ist das Kaiser - Friedrich - Denkmal
für Berlin. Vor mehreren Jahren
Ichon erhielt aus Wunsch der verstordenen Kaiserin Friedrich, die Maisons hervorragendes Talent auf diesem Gebiete erkannt und unter dessen vorgelegten drei- Skizzen des geplanten Denkmals eine gewählt hatte, dieser
ttunnier von fetten der Reichsregierung den ehrenvollen Auftrag zur Ausführung eines. Reiterstandbildes Kaiser Friedrichs III. Seit Jahren
Das Kaiser - FriedrichDenkmal für Berlin. auch stand bereits das Modell deS Denkmals fertig in des Künstlers Atelier draußen im Villenviertel Gern bei München, aber der Aufrichtung des Monuments stellten sich in Gestalt der Platzfrage allerlei Hindernisse in den Weg. Zuerst sollte das Kaiserstandbild einen seiner würdigen Auffiellungsort vor dem Reichstagsgebäude erhalten, bis sich dann endgültig der Magistrat der Reichshauptstadt für einen solchen vor dem prächtigen Neubau des Kaiser - Friedrich - Museums entschied.- Auf der dortigen, dazu geeignet liergerichteten Insel wird nunmehr das Reiterstandbild Unseres Fritz" sich erheben. Das Denkmal zeigt den verewigten Herrscher in der Uniform der Magdeburger Kürassiere, wie er in ungezwungener und doch fester Haltung seines Rosses ZUgel mit beiden Händen umfassend, den Marschallsstab in der Rechten hqlt. : : Die bescheideneFrage. Handwerksbursche (in der offenen Thür .stehend): Ein armer Reisender bittet um eine steine Unterstützung. Hausfrau (das Fenster putzend): Um Himmelswillen, diese Zugluft, machen We!,doch die Thür' zu.- Handwerksbursche: Von innen oder von außen, Madam? , , ..'' : i , .', - T Mütterliche Erziehung.
' Tochter: Unser Buchhalter quält mich immer, ich soll mit ihm eine Landpartie machen." . Mutter: Das wäre noch schöner! Daß du dich nicht unterstehst ich darf wenigstens von nichts wissen!" Z e r st r e u t. Ein Schüler entschuldigt sich beim Professor: . Ich bitte, ich bin heute nicht vorbereitet." Professor: Schon wieder? Ihr Name ist mir schon zu gut aus der Conferenz bekannt. Wie heißen Sie denn eigentlich?" Unerhört.
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Frau Wirthin, wie kommen Sie dazu, mir Vorschriften zu machen?! - Stellen mir da eine Studierlampe auf den Tisch!" Galant. Und wo soll ich das Rezept bereiten lassen?" .Natürlich ; in der Engel-Apotheke, snädiges Fräulein!"
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