Indiana Tribüne, Volume 27, Number 213, Indianapolis, Marion County, 29 April 1904 — Page 7
Jndiana Tribüne, 29. April 1904
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ol'öene MLrrrnen h- -h- x- k 4 (Fortsetzung.) Schweigend ließ sie mich gewähren, dann sagte sie: ,Sie sehen wohl, ich bin bei klarem Verstände, dazu jung und gesund. Ein langes Leben steh! mir bevor, nicht wahr, das ist doch auch Ihre Ansicht? Sprechen Sie, Herr Doktor.' Die Geschichte wurde mir noch xaify selhafter, doch begann dieser Kranke heitsfall mich lebhaft zu interessnen. .Nun sagen Sie mal, was bezwecken Sie eigentlich mit dem allem?' Und was glaubst Du, das sie mir antwortete? ,Jch möchte Ihnen klarmachen, daß es ein Unrecht wäre, mich um's Üeben zu bringen.' Unaufhaltsam floß nun ihre Nede, und ihre Stimme klang jetzt ängstlich bittend, als hielte ich sie schon unter dem .Messer, und sie flehte um eine Gnadenfrist. .Denn Sie werden meinen Tod zu verantworten haben. Täglich ereignen sich solche Unglücksfälle, ohne daß man etwas von deren wirklicher Ursache ahnt, Sie aber sollen diesmal eingeweiht werden. Auf Ihr Mitleid und auf Ihre Klugheit, die Sie über die allgemeinen Vorurtheile erheben, habe ich gebaut. Gewähren Sie mir wenigstens die eine Bitte, daß Sie mich ruhig, ohne vorgefaßte Meinung anhören wollen. Wenn Ihnen diese Operation , gelingt, wenn Sie dem alten Fräulein noch eine kurze Lebensfrist verschaffen mehr können Sie ja doch nicht erreichen nun, dann bin ich verloren. Zwischen ihr und mir müssen Sie wählen. Ihr Leben, die wenigen Taye, die Sie ih möglicher Weise noch verschaffen, bringen mir den Tod. ' Durch die Verlängerung ihrer Leiden vernichten Sie mein Lebensglück. Mich stürzen Sie in's Verderben, ohne sie zu retten, oenn ne kann nicht mehr gesund werden, das müssen Sir selbst zugeben, nicht wahr? Ob das Ende ein wenig früher oder später eintritt, was schadet das ihr oder andern, da doch Niemand sie braucht. Niemand sie liebt? Fragen Sie sich auf Ihr Gewissen, als Mensch und Arzt: Welches Leben ist mehr werth, das ihrige oder das meinige? Wer hat mehr Berechtigung, von Ihnen gerettet zu werden? Alles hängt von Ihnen ab o. haben Sie Erbarmen!' Ha, wenn Du sie gehört hättest, alter Junge! Dabei hatte sie ihre Hand wieder in die meinige gelegt eine kleine Hand, zart und weich wie die eines Kindes, an deren Fingern sich jedoch spitze Nagel befanden, die sich wie Vogelkrallen in meine Hand eingruben, was ein ganz seltsames Gefühl in mir hervorrief. Womit soll ich nur meine Empfindungen vergleichen, damit Du Dir einen Begriff davon machen kannst? Richtig, jetzt hab' ich's: Als ich mich zum ersten Male auf der Anatomie befand, während man den Leichnam eines jungen Mannes sezirte und ich seine schmale bläuliche Hand einen Augenblick in der meinigen hielt Du kennst mich, an schwächlicher Empfindsamkeit habe ich niemals gelitten, und nachdem ich seither die Leichen dem Dutzend nach unter meinem Messer gehabt, kann ich mein damaliges Gefühl überhaupt nicht mehr begreifen in jenem Augenblick aber war es mir, als ob die Kälte der Todtenhand in meine Adern dringe; acht Tage lang glaubte ich sie zu spüren. Und heute ging es mir gerade so, wenn auch in entgegengesetzter Weise: ein fremder magneiischer Strom durchfluthete mich, allein es war nicht der Schauer des Todes, sondern des heißen, pulsirenden Lebens. Während ich noch unter dem Banne dieses Gefühls stand, fuhr sie mit leiser werdender Stimme fort: .Selten nur nimmt eine Operation in diesem hohen Alter eine günstige Wendung. Kein Mensch würde sich wundern, wenn durch einen Zufall Uns allen wäre dann geholfen.' Endlich fing es in mir zu dämmern an. Geistesstörung konnte ich nun nicht mehr annehmen, denn ich kenne deren Symptome genau. Aber was mir hier entgegentrat, war mir ganz neu: ich bin weder Gefängnißarzt gewesen, noch habe ich mich je einem Verbrecher gegenüber befunden. .Was verlangten Sie da eben von mir?' fragte ich, ihr scharf in's Gesicht sehend. .Meine Operation soll ich verpfuschen, Ihnen zu Gefallen Jemand umbringen?' Du glaubst vielleicht, sie habe jetzt Ausflüchte gebrauchen wollen? Keine Spur davon. .Warum nicht?' antwortete sie ruhig. .Ich würde mich dankbar erweisen.' Dabei sah sie mich an o, mein Freund! Bis dahin hatte sie ihren Blick gesenkt gehalten; nun aber erschien sie plötzlich wie verwandelt, es war ein ganz andres Gesicht, oder vielmehr die Augen beherrschten es ganz. Es war mir unbegreiflich, wie sie diese Augen nur hatte so lange verbergen können! Fast möchte ich sagen, daß sie gar nicht wie Augen aussahen, jedenfalls ist mir meiner Lebtage nichts Aehnliches vorgekommen. Denke Dir Flammen, die zu sprechen vermögen, oder Gedanken ausstrahlende Lichter.-
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tt Uoman von (Slharnpol .., ?? N ? "! - . .T , JLJU mtmJlm W W Doch nein, das ist' nicht das Richtige, Stelle Dir zwei mit weichem, braunem Sammt ausgepolsterte Schmuckkästchen vor und darin zwei goldene Blumen. Ja, ja, so ist es! Ganz deutlich habe ich diese runden Blumen mit ihren gelben Staubfäden in den Pupillen funkeln sehen. Ich hatte für nichts andres mehr Sinn. Mich beschäftigte nur die Frage, ob diese Augen die einer Wahnsinnigen oder die einer Verbrecher: seien, und anstatt die Polizei herbeizuholen und die Person in's Gefängniß oder in eine Irrenanstalt bringen zu lassen, blieb ich 'gebannt und wie gelähmt auf meinem Platze sitzen. Fest hätte man an Suggestion glauben können, allein nur dem Unerwarteten und ..ooynttcyen metner Lage war mti Wirkung zuzuschreiben und vor allem diesen verwünschten Augen. ,Werden Sie meinem Wunsche willfahren? fragte sie mich. .Mir blieb jedoch keine Zeit zu einer Antwort, denn es wurde an die Thür geklopft, und ehe ich es mich versah, waren Augen, Hand und die ganze Erfcheinung verschwunden. Baptist stand vor mir und überreichte mir ein Briefchen von Sautrot. ' Die Fremde hatte sich wohl, durch die Dazwischenkunft eines dritten erschreckt, aus dem Staube gemacht. Vielleicht schmeichelte sie sich mit der Hoffnung, mich gewonnen zu haben, vielleicht auch hatte sie sich nur die Aufgabe gestellt, mir die Nerven zu erschüttern, um meine Hand für die Operation unsicher zu machen wer weiß, eine Person dieses Schlages ist zu allem fähig." Und was weiter?" fragte Vincent Gerbault, auf die Lösung gespannt. Nun, ich öffne also Sautrots Brief, worin dieser mir mittheilt, daß er sich wegen eines dringenden Falles nicht an der Operation betheiligen könne; seine Assistenz sei ja auch wohl nicht unbedingt erforderlich. Da ich mich durchaus nicht in der richtigen Verfassung befnd, und die Operation sehr wohl noch 'aufgeschoben werden kann, so telegraphirte ich rasch entschlössen nach Bougival, daß ich es in Abwesenheit meines Kollegen für besser halte, die Operation erst Montag vorzunehmen." Und das ist alles?" fragte der Hauptmann enttäuscht. Ja, alles." Ist Dir denn ich; ver Gedanke gekommen, das Mädchen zu verfolgen?" Das wäre schwer gewesen. Als ich mich von meinem Schrecken erholt hatte, war sie jedenfalls schon i'ber alle Berge. Und dann wozu?" Aber ich bitte Dich, um ihren Namen und Aufenthalt zu erfahren und überhaupt herauszubekommen, was hinter der ganzen Sache steckt." Der peinliche Eindruck, von dem sich der Doktor endlich befreit hatte, schien jetzt auf Vincent Gerbault Lbergegangen zu sein, dem seine lebhafte Vorfiellungskraft allerlei Möglichkeiten vormalte. Die Geschichte gefällt mir gar nicht. Da ist jedenfalls die Erbschaft mit im Spiel, und Dein Erlebniß ist sicherlich nur der erste Akt eines Trauerspiels. Deine Schöne mit den räthselhaften Augen scheint mir eine Intrigantin erster Klasse zu sein, die ihre Beute wohl schwerlich so leicht wieder losläßt und vor keinem Mittel zurückschreckt. Meiner Ansicht nach solltest Du Fräulein Chapron nach gelungener Operation vor der ihr drohenden Gefahr warnen, sonst findet man sie am Ende eines schönen Tages ermordet in ihrer Wohnung." Wenn man sie so ohne Weiteres hätte beiseite schaffen können, so würde man mich sicherlich nicht hinzugezogen haben. Außerdem kann es sich nicht um die Erbschaft handeln, denn ich weiß zufällig, daß Fräulein Chapron aus abergläubischer Angst kein Testament gemacht hat. und ihr Vermögen somit ihren beiden einzigen natürlichen Erben zufällt, einem Neffen in Indien und einer siebenunddreißigjährigen unverheiratheten Nichte, die hundert Kilo wiegt und mit der heutigen Besucherin meiner Sprechstunde nicht verwechselt werden kann. Wer weiß, ob wir es nicht doch mit dem unaufklärbaren Hirngespinst einer Geisteskranken zu thun haben." - Auch der letzte Rest seiner träumhaften Stimnmng war jetzt bei dem Arzte verflogen, und damit erlosch auch das jugendliche Feuer, das sein schmales, spöttisches Gesicht kurze Zeit belebt hatte. Die Ellenbogen auf seinen Schreibtisch gestützt, fuhr er in seinem alltäglichen Tone fort: Was geht mich übrigens die ganze Geschichte an? Warum, zum Kuckuck, soll ich mich hineinmischen? Ist dieses Mädchen verrückt, so soll ihre Familie sie in ein Irrenhaus stecken, und ist sie eine Verbrecherin, so ist es Sache des Gerichts, ihre Schuld nachzuweisen und sie in Gewahrsam zu nehmen. Ich werde mich wohl hüten, mir bei der Geschichte die Finger zu verbrennen wir haben uns eigentlich schon zu viel damit beschäftigt." Und glaubst Du auch die räthselhaften Augen so rasch vergessen zu können?" fragte Vincent scherzend. . ,
Es blieb jedoch keine Zeit, den Gedanken weiter auszuspinnen der metallische Schlag der Standuhr mahnte ihn an seine Pflicht. Mit einem Satz sprang er in die Höhe. Neun Uhr! Alle Wetter noch einmal! Alles habe ich über diesen verwünschten Augen vergessen. Nun werde ich gewiß auch noch zu spät auf den Bahnhof kommen!" - Ein Soldat, der seinen Zug zu versäumen fürchtet, hat für nichts anderes mehr Sinn; von einem feierlichen Abschiednehmen konnte somit keine Rede mehr sein. Hastig stürzte Vincent nach seinem Wagen, ohne dem Doktor, der ihn gern begleitet hätte. Zeit zu lassen, seinen Hut zu holen. Südbahnhof rasch!" Noch ein flüchtiger Händedruck aus dem Wagenfenster heraus. 6ann während der Fahrt ängstliche Blicke auf alle Thurmuhren, ein athemloses Rennen durch den Bahnhof und ehe es ihm recht zum Bewußtsein kam, hatte Vincent Gerbault den gefürchteten Abschied von Paris und jemem besten Freunde hinter sich. Schnaubend und pustend trug ihn das Dampfroß seinem neuen Bestimmungsorte zu. Die Erinnerung an die eben vernonimene Geschichte wirkte indeß so mächtig in ihm nach, daß sie feine wehmüthige Stimmung fast übertäubte und, er sie auch dann nicht loswerden konnte, als er. auf den Polstern des Eisenbahnwagens ausgestreckt, in Schlummer gesun ken war. Die Lampe des Waqens, die, so lange er wach gewesen war, nur einen diskreten, zaghaften Schein durch den blauen Lichtschirm gesandt hatte, wurde aufdringlicher, sobald Vincent einzuschlummern begann. Sie zuckte und flatterte, so daß er selbst durch die gefchlossenen Lider das, Licht wahrnahm. Und dieser stechende Lichtstrahl ging von dem leuchtenden Kelch einer großen goldenen Blume aus, die aus der Decke des Coupes hervorsvronte. 2. K a p i t e I.
or den sieghaften Strahlen der Morgensonne müssen Traumgesichte weichen. Die geheimmßvolle Panentm des Doktor Lepage und dieser selbst, der Abschiedsschmerz, die Scheu vor der Zukunft, alles was am Tage vorher Trübes auf Vincent Gerbault eingestürmt war, das schlechte winterliche Wetter mit eingeschlossen, war weit hinter ihm an der Seine zurückgeblieben. Eine neue Sonne strahlte über neue Landschaftsbilder, und die Menge fremder Eindrücke fesselte ihn vollständig. Je weiter der Zug dem Süden zubrauste, desto entzückter leuchtete das Auge des Malersohnes auf, und als er dann schließlich an einem sonnigen Novembertag, den man ebensogut für einen Maitag hätte halten können, in Toulouse anlangte, war sein Herz bereits für die neue Heimath gewonnen. Der röthliche Farbenton der Backsteinhäuser mit ihren grauen Dächern, zwischen denen zahllose Kirchthürme gleich spitzen Pfeilern in den tiefblauen Himmel hineinragten, das ganze alterthümliche Bild, das die vom Sonnenglanz überfluthete Hauptstadt des südlichen Frankreichs darbot, bezauberte Vincent Gerbault auf den ersten Blick. Lebbafte Naturen haben die Gabe, sich rasch für das Neue zu erwarmen, ohne doch das Alte zu vergessen. Vierundzwanzig Stunden nach seiner Ankunft hatte der Hauptmann bereits die Stadt nach allen Richtungen durch-, streift und sich im Fluge sowohl an ihren Kunstschätzen als an dem an Rom erinnernden Städtebild ergötzt, das sich ihm von der Garonnebrücke darbot. Mit mindestens einem Dutzend Kriegsschulkamernden waren die früheren BeZiehungen wieder angeknüpft, mit zwanzig andern neue Bekanntschaften gemacht, und auch unter der Civilbevölkerung hatte er bereits das Wohlgefallen feines Wirthes, seiner Zimmernachbarin. einer alten Dame, der er auf der Treppe den Sonnenschirm aufgehoben, eines Priesters, der ihm den Kirchenschatz der alten Basilika zeigte, einer Tabakverkäuferin, einer an einer Straßenecke aufgestellten AusternHändlerin, sowie der Stammgäste mehrerer Kaffeehäuser erworben, ganz abgesehen von der großen Anzahl hübscher Toulouserinnen, die ihn mit beifälligen Blicken beehrten. . Hier läßt es sich schon aushalten," sagte er am zweiten Abend voll Befriedigung zu sich selbst. Es fehlt mir jetzt nur noch eine eigene Wohnung." Er hatte von jeher viel. Werth auf ein behagliches Daheim gelegt und schätzte seine hübsche kleine Junggesellenwohnung um so höher, als er sonst keine Heimath mehr sein eigen nannte. Vor mehreren Jahren schon wär ihm der Vater gestorben, sonstige Verwandte hatte er nicht, und so umgab er sich wenigstens mit den ihm lieb gewordenen Gegenständen, an die sich seine Jugenderinnerungen knüpften und in denen auch der größte Theil seines väterlichen Erbtheils bestand. Der Maler Gerbault hatte eigentlich nur für zwei Dinge gelebt: seinen Sohn und Alterthümer. Um Vincent eine glänzende Erziehung zu geben und schöne Alterthümer anzuschaffen, hatte er den Ertrag seiner Arbeit mit vollen Händen ausgestreut, so daß sich nach seinem Tode, der früher kam, als er dachte, kaum vierzigtausend Franken Vermögen vorfanden. Allerdings hinterließ er seinem Sohne außerdem noch eine werthvolle Kunstsammlung. Wenn Du willst, kannst Du ja die Sachen später verkaufen," hatte er wenige.Tage vor feinem Tode gesagt, aber
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dieses Wenn Du willst" war von einem Seufzer begleitet gewefen, der Vincent, im Gedächtniß haften blieb
' und ihn abhielt, auch nur ein einziges ?nick zu veräußern. Auch als nach einer fröhlich und sorglos, wenn auch durchaus nicht stürmisch verbrachten Jugendzeit die vierzigtausend Franken wie Schnee an der Sonne zerschmolzen waren, blieben die Sammlungen unangetastet. Und es schien fast, als cb diese Schätze, die Vincent mit Pietätvoller Sorgfalt bewahrte, ihn dafür aus Dankbarkeit vor den Gefahren des Lebens behütet hätten: denn beim Betreten der durch die Kunst - geadelten Räume kam stets eine gewisse moralische Verpflichtung über ihn, sich dieser Umgebung würdig zu zeigen. Zugleich wurde ihm immer wieder die Mühe in's Gedächtniß zurückgerufen, die feinen Vater die Ansammlung dieser Schätze gekostet, sowie die Entbehrungen, die er sich selbst auferlegt hatte, um sie sich zu erhalten, wodurch ihm jedes einzelne Stück noch besonders lieb und werth geworden war. Wo werde ich nun aber meinen Kram unterbringen?" fragte er sich nicht ohne Beforgniß, denn der Kram" füllte einen ganzen Eisenbahnwagen, der Ende der Woche in Toulouse eintreffen sollte. So machte sich denn der Offizier ohne Säumen auf die Suche nach einer passenden Wohnung. Eine leichte Aufgäbe war dies nicht, denn der sögenannte Kram beanspruchte außer ziemlich vielen Raum allerlei besondere Rücksichten. Die, Gemälde brauchten gutes Licht, und ein großer Waffenschrank im Stile Ludwigs des Vierzehnten erforderte eine ungewöhnlich lange Wand. Mit Bangen dachte Vincent daran, wie schwer es damals in Versailles gehalten .hatte, ihn glücklich unterzubringen, um so mehr, als die Summe, die er für Wohnungsmiethe ausgeben durfte, sehr mäßig war. Da kam ihm noch zu guter Letzt der Zufall zu Hilfe. Jemand hatte ihm gesagt, daß man in den alten Stadttheilen noch hin und wieder, ähnlich wie in Venedig, alte, verlassene Paläste finde, wahre Schatzkästchen für Leute, die Sinn für Alterthümer haben. Diese Mittheilung fiel ihm plötzlich wieder ein, als er durch die Alte Traubenstraße" wanderte und über einem mit reicher Bildhauerarbeit verzierten Eingangsthor ein Aushängeschild mit der Inschrift: Wohnung zu vermiethen" im Winde hin und her schwanken sah. Eine hohe Mauer verdeckte das Haus. Wahrscheinlich verbarg sich irgend ein verfallenes Gebäude dahinter, das im Laufe der Jahre durch berständnißlose Bewohner feiner einstigen Schönheit beraubt worden war und dessen malerischer Reiz wohl verschwand, sowie man die Schwelle übersckritt. ?ye sich der Hauptmann innern wagte, warf er einen prüfenden Blick durch das alte hölzerne Thor, dessen einen Flügel der Wind halb geöffnet hatte, und trat dann auf's Freudigste überrascht ein. Es war, als habe sich plötzlich ein Theatervorhang vor seinen Augen gehoben. Wurde hier Ascanio" oder Franziska von Rimini" gespielt? Gleichviel, ob französisch oder italienisch die Renaissance in ihrer wunderbaren Reinheit bot sich hier seinen entzückten Blicken dar. Vor' ihm lag ein nicht großes, aus Backsteinen errichtetes Gebäude, in vornehm einfachem, architektonischem Schmuck, das von der Sonne in diesem Augenblick in einen riesigen Schimmer getaucht war. Es hatte ein hochliegendes Erdgeschoß, zu dem man über eine kleine Freitreppe gelangte; das erste Stockwerk war mit Medaillons im florentinischen Geschmack des sechzehnten Jahrhunderts verziert, und die Fenster des zweiten waren ebenso wie die des ersten von steinernen Einfassungen umrahmt, die von kleinen, ebenfalls reich behauenen, aus dem mächtigen Dache vorspringenden Giebeln gekrönt wurden. Links vom Hause lief eine halb zerfallene, üppigen Schlingpflanzen und wilden Levkojen zur Beute überlassene Mauer, die von den Feigen- und Granatbäumen des nebenanliegenden Gartens überragt wurde. Rechts vom Hause und mit demselben verbunden, zog sich ein mit Steinplatten belegter Kreuz gang hin, dessen Gewölbe auf edel geformten, steinernen Strebepfeilern ruhte und der nach dem Hofe zu durch hohe, luftige Bogen geöffnet war, von steinernen Pfeilern getragen, deren reich geschmückte Kapitäle allerlei Fratzen darstellten. Trotz des sichtlichen Bestrebens, diese Jahrhunderte alten Meisterwerke vor dem Verfall zu bewahren, hatten die kunstsinnigen Eigenthümer sehr wohl gefühlt, daß der Reiz ihres ehrwürdigen Wohnsitzes nur dann voll zur Geltung komme, wenn die Natur ihm ihren Stempel ewiger Jugend aufdrückte. Kletterrosen rankten sich an den Pfeilern des Kreuzgangs empor, und vor den Thorbogen prangten, vom Frost noch verschont, auf breiten Rabatten leuchtend rothe Geranien und bunte Chrysanthemen. Und um diesem reizenden Bilde, diesen Gegensätzen von frischen Blumen und altem Gestein gleichsam die Krone aufzusetzen, stand ein junges Mädchen an das den Kreuzgang einfassende Steingeländer gelehnt, eine zarte, vornehme Gestalt in hellem Kleide, das reiche, dunkle Haar vom Winde zerzaust, die Vincent wie eine liebliche Erscheinung aus alter Zeit vorkam. .(Fortsetzung folgt.)
Ein Kricgs-Zvöttkrbnch. Topographische Namen in den Kritgsnach. richte und ihre Bedeutung. Auch der aufmerksamste Leser der Nachrichten über den Krieg in Ostasien wird sich nur schwer in der Fülle topographischer Namen zurechtfinden können, die sich in, den Rapporten vom Kriegsschauplatze wiederholen oder neu auftauchen. Die seltsamen Namen nchmen jedoch Gestaltung und Leben an, wenn man sich sagen läßt, daß im Chinesischen Pe" Nord, Tong"(ng") Ost, Nan" Süd. Se" West bedeuten, ferner Pei" fchwarz, Hoang" gelb, Schang" oder, Hia" unter, Kvang" breit, Tschung" Mitte, Fu" Stadt. .King" Hauptstadt, Hai" Meer. .Kiang" Strom. Ho" Fluß. Tsen" F'rt, Schan" Gebirge. Tien" Himmel. Kin" Gold, Tschu" Perle; daß weiter in den ostasiatischen Sprachen -Zusammensetzungen wie im Deutschen gebildet werden können, zum Beispiel: Pe-king" Nordhauptstadt, Nan-king" Südhauptstadt, Schang-hai" Obermeer, Tong-hai" Ostmeer, Nan-Hai" L?üdmeer. Hai-nan" Meer (-Insel) im Süden. Sekiang" Weststrom, Jantse-kiang" Jantsestrom. Pei-ho" schwarzer Fluß. Hoang-Ho" gelber Fluß, Schan-tong"-(tung) Gebirge im Osten, Liao-tung" (Halbinsel) östlich vom Liaoho, Kvang-tung" (Halbinsel) östlich, die sich plötzlich verbreitert. Der Ton ruht bei sämmtlichen Wörtern immer auf der letzten Silbe. Im Japanischen bedeutet Saki" Vorgebirge. Koku" Land. Kyo" Hauptstadt. Ko" Platz, Schu" Distrikt, Hama" Strand, Yoko" quer, Kuro" schwarz, Naga" lang. To" Ost. ...Sai" West; Mi" hoch. Kyu" neun. Schi" vier. Ni" Sonne. Pon" Ursprung. Shima" Insel. Wan" Bucht, Meerenge, demnach To-kyo" Osthauptstadt, Sai-kyo" Westhauptstadt, Naga-saki" langes Vorgebirge, Nipon" Sonnenursprung (Nippon" chinesische Uebersetzung der japanischen Form Hi-ro-mota"), aus dem sich unser Japan herausgebildet hat. Kyu-schu" (Land der) neun Kreise, Schi-koku" vier Länder (ursprünglich unter vier Herrschern), Kado" Thor, Mi-kado" erhobenes Thor (vergleiche Hohe Pforte im Türkischen). ursprünglich Bezeichnung für den kaiserlichen Palast, dann im übertragenen Sinne Titel der Herrscher, Yagu-shima" Faguinsel, Tsurugawan" Meerenge (zwischen Jeso und
Nipon). Amur" ist gebildet aus dem mongolischen Kara muren" schwarzer Fluß, Mandarin" Befehlshaber nach dem portugiesischen mandar" befehlen. Koreanisch Po" (pho) Bucht, zum Beispiel Tschemul-po," Masam-Po," Mok-po," Gang" Fluß, (Amnokgang" oder auch Aalu-gang." Nak-tung-Gang" (im Süden). Dschu" Stadt (Wi-dschu." An-dschu"), Do" und Tan" (letzteres bei Elliot- und Blonde Inseln vorherrschend) Insel l,.Nanhai-do"). Sämmtliche im Vorstehenden aufgeführten einzelnen Wörter wiederholen sich in den drei mongolischen Reichen in den verschiedensten Zusammensetzungen. Die Marinebraut." Die Marinebraut," eines der Originale Berlins, ist gestorben. Die Marinebraut war in den weitesten Kreisen der deutschen Reichshauptstadt bekannt und hielt sich fast ständig Unter den Linden auf. Stundenlang stand sie auf einer Stelle und wartete auf die Ankunft ihres Bräutigams. Die Unglückliche, eine große Erscheinung, entstammte einer wohlhabenden Berliner Familie und war in ihrer Jugend mit einem Schiffsarzte verlobt, der von einer Seereise nicht wieder zurückkehrte. Auf die Nachricht ?on dem Tode ihres Bräutigams wurde das junge Mädchen von einer heftigen Nervenkrankheit befallen, von der es sich nie wieder völlig erholte. Die Aermste lebte weiter in dem Glauben, daß der Arzt in Kürze von seiner Reise zurückkehren werde, und wartete auf die Ankunft des Geliebten. Seit 30 Jahren ging sie fast jeden Tag nach den Linden in dem festen Glauben, daß er durch das Brandenburger Thor in Berlin einziehen würde und sie ihn dann sofort bei seiner Ankunft begrüßen könne. Berliner Obdachlose. Vom Berliner Asylverein für Obdachlose" sind in den verflossenen 35 Jahren seines Bestehens über 5.000,000 Obdachlose im Asyl aufgenommen worden. Aus der Frequenzstatistik des letzten Jahres ist zu erwähnen, daß das Männerafyl stärker besucht war als im Jahre 1902, daß dagegen die Zahl der Frauen und Kinder, die in den Jahren 1901 und 1902 auf eine unheimliche Höhe empcrgeschnellt war. sich etwas vermindert hat; aber immerhin sind die Vesuchsziffern von 48.403 Frauen, 7341 Mädchen, 2540 Kindern, darunter 578 Säuglinge, von den genannten zwei Jahren abgesehen, zusammengenommen immer noch weit höher als in allen vorangegangenen 32 Jahren. Unter den obdachlosen Frauen befanden sich 516 Greisinnen zwischen 70 und 80 Jahren. K o ch k u r s e für junge Männer. In Kopenhagen hat man jüngsthin Kochkurse für junge Männer eingeführt. Man wünscht damit jungen, nnverheiratheten und allein lebenden Leuten, wie Studenten und Komptoiristen. Gelegenheit zu geben, sich in der Kochkunst zu üben, was ihnen zu großem Nutzen gereichen würde.
Feuer - Signale.
8 Pmnsylv und Market i English'S Opern-Hau Sast und N-w Dork ? Noble und Michigan N. Jersey u. Maff Ave 9 Pine und North 10 Market und Pine 1 Vermont nahe Säst 2 No.. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Noble t3 Dawar und Walnul U N. Jersey u Eentral Ll. 15 Mass, und Sornell Av 6 Ash m.d ii. Straße 17 Park Ave und 1 St, .8 Columbia ndHillfid 19 Highland Ave u. Pratt 11 Jllino und St. Jo a Pennsvlv. und Pratt M Meridian und il. Str 25 No. 6 Spritzenhaus 160 nahe Jllino 26 Senate Ave u. StClai? 27 JllmoiS und Michigan 28 Petsylvania und lt. 9 Senate Ave. und 1. Zl No. 1 Spritzenhaus Ins ÄvenaheMichiga 32 Meridian und Walnut California u Vermont 36 Vlake und New York 5 Ind. Av. u. St Clair 37 Eich Hospital 28 Blake und North 39 Michigan und Sgnes 1 Ro. 6 Spzltzenhau Washington nah West ii Geisendorf u Wash. Missouri New York 6 Meridian u Wash tS JllinoiS und Ohio 7 Capitol Av.u WaZH 9 Kmgan'S Porkhau 49 Straßenbahn Stälk W. Washington SU öl No. ia Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 8 JllinoiS u Louisiana 68 West und Eouth 64 West und McCarch 66 Senate ve. u Henry 6? Meridian und Rat) S No. 4 Epritzenh Madison v. u MorriS 69 Madison Sv.u Dunlop No Haken Leiterhau South nah Delawar Z Penn. Merrill s Delawar u. McCartv M Tast und WrSarch 6 Skew Jersey .MenM 7 irg. SW. u Bradsha 65 Saft und Prospekt 9 Bicking und High n No. 11 Spritzenhaus ir Ave. nahe Huro 72 Cast und Georg, 73 Ceda und Elm 74 Davidson u Georgia 76 nglish Av.u Pine 76 Ehelby und Bäte 8 No. 3 Spritzenhaus Prospeet nahe Shelbtz 19 Fletcher Av. Ehelby 81 Market u. New Jersey 82 Delaware und Wash. 83 Cast u Washington 4 New York .Davids 8 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. 89 Frauen-Reformat. 91 No. 13 Spritzenhau Maryland nahe Mer S2 Meridian u. Seorgia. 93 Meridian und South 94 Pennsylv u. Louistana Sb Lirgini Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohi 123 No. 16 Spritzenhau 16. und Ash. 12 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 126 Jande und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delawar und 19. .3l Alabama und 11. 132 Bellefontaine und & 134 College Ave und 29. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 13 Cornell Ave und 13. 141 DandeS und 19. 142 Highland Ave und lg. 143 Tecumseh und 16. 145 New Jersey rnd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilistde Ave und 16. .48 College Ave und 22. U9 College Ave und 27. (52 Park Ave und 22. 16 L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Av und 16. 155 Etoughton u Nenmian 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. t59 No. 21 Spritzenhau Brightwood lii Arden und Depot 163 Brightwood und 2. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Keystone 167 Arsenal Av unk 23. 168 Bellefontaine und 23. 169 Park und i, 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. .Michia 214 JllinoiS und 2. 15 Senate Ave und 21 216 Pennsvlvama und 22. 17 Meridian und 16. 218 Capital Av und 26, 219 Broadway und 10. 231 Illinois und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 36. 35 Illinois und 33. 36 Annetta und 3C 237 No. 9. SprizenbA Udell und Rao'.e 238 Udell Ladder WorU 269 Jsabel und 27. 241 Meridum und 24. 242 Jllinoi i u St. Cl5 243 Eldridge und 23. 12 West uud Walnut 13 West und 12. 14 Howard und 16. 15 Torbet und Paca 16 Capital Ave und Vt. 817 Northwestern Ave u 18 Gent und 18. 1 Canal und 16. Cerealink Wor 24 Vermont und Lynn 25 Bismarck u GrandtteK 2 No. 2 Spritzenhau Haughville. 27 Michigan . Holme, 23 Michigan u. Concord 41 West und MeJntv 412 Missouri u. Mary land 413 Missouri und Ohio 415 Capital AveLeorgia 416 Missouri u enwckyZl. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E 5wndlu W. Washington. 42 Jrren-Hospital. 424 Miley Ave u. 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