Indiana Tribüne, Volume 27, Number 213, Indianapolis, Marion County, 29 April 1904 — Page 5

Indianer Tribüne, Stt. April ?S.

Die Engländerin als Geschäftsrau. Viele Frauen und Töchter englischer Peers nehmen keinen Anstoß daran, ihre Einnahmen dadurch zu erhöhen, daß sie, Läden eröffnen. Da die Damen nicht immer in Geldnoth sind, . nimmt man an, daß der Reiz der Neuheit mit dieser Thatsache zu thun hat. Lady Warwick eröffnete aus rein philanthropischen Gründen ein Geschäft, in Vondstreet. Auf dem Firmenschild war in großen Buchstaben und mit voller Angabe des Titels ihr Name zu lesen. Aber ihr Zweck war, wie schon gesagt, ein rein wohlthätiger. Sie verkaufte nämlich zu Gunsten der Mädchen von Warwickshire die schönen Handarbeiten, die von ihnen in den Schulen von Warwickshire angefertigt worden waren. Als die hohe Dame aber erfuhr, daß sie sich durch die Eröffnung dieses Ladens ihr Erscheinen am Hofe -unmöglich gemacht hatte, gab sie das Geschäft wieder auf. Von anderen Damen, die ihren Namen und ihr Geld zu geschäftlichen Unternehmungen verwenden, feien erwähnt Lady Essex, die ine Wäscherei besitzt, Lady Elphinstone. die einen Kuchenladen in Regentstreet ihr Eigen nennt, und Lady Browne, die ein Schneidergeschäft, in Haddoxstreet eröffnete. Während so eine ganze Anzahl von Mitgliedern der vornehmen Gesellschaft ganz offen an dem Geschäftsleben theilnimmt, versuchen andere, dies in weniger auffälliger Weise zu thun. So ist es beispielsweise ein offenes Geheimniß, daß viele vornehme Leute aus dem Verkauf von Motorwagen einen schönen Gewinn erzielen. Sie haben Gelegenheit, reiche Freunde zu treffen und diesen die Anschaffung eines gewissen Fabrikates dringend zu empfehlen. Besonders auf den Rennplätzen soll in dieser Weise manches Geschäft abgeschlossen werden. Alter und Schönheit. In welchem Alter ist die Frau am schönsten? Es liegen keine Gründe vor,' sagt ein englisches Blatt., warum die Frau nach dem allgemeinen Naturgesetze mit den Jahren nicht auch an Schönheit des Antlitzes und der Formen zunehme. Der Wunsch mancher Frauen, sich wieder in die Backfischzeit zurückversetzt zu sehen, wäre thöricht; jede Frau müsse bei einer natürlichen und regelmäßigen Lebensweise mit 40 Jahren weit schöner und anziehender sein als ein Mädchen von 16 Jahren. Körperliche und geistige Vollkommenheit wären bei einem Modellweibe" unzertrennlich, und darum seien die Jahre, zwischen. ZI und 40 Lenzen die besten und verheißungsvollsten. Die Geschichte lehre, daß die schönsten Frauen den Gipfel ihrer Berühmtheit in diesem Alter erreichten. ' Cleopatra hatte das 30. Lebensjahr überschritten, als sie Antonius an sich zu fesseln wußte. Aspasia war 36 Jahre alt. als sie Perikles heirathete. und 30 Jahre später soll sie noch immer sehr begehrenswerth gewesen sein. Anna von Oesterreich war 38 Jahre alt. als sie für eine der schönsten Frauen Europa's erklärt wurde. Fräulein Mars. die berühmte französische Schauspielerin, war schön mit 45. Frau R6camier. die Königin weiblicher Schönheit, mit 40 Jahren. Unterthanen gesucht! , 'Aus Christiania schreibt man: In der kleinen norwegischen Stadt Frederiksvärn gibt es einenBarbier Namens Andersen, der wegen mehrerer unglaublicher Geschichten als die lächerlichste Person im ganzen Königreich Norwegen bekannt geworden ist. Wor einigen Tagen bereitete dieser merkwürdige Mann den Bewohnern des Städtchens wieder einmal eine große Ueberraschung; in einem Fenster des Barbierladens war in fließendem Französisch zu lesen: Agence et Consulate de Empire Sahara." Ein Mitarbeiter einer großen Christianianer Zeitung stattete dem neuen Consul sofort einen Besuch ab. Consul" Andersen empfing den Interviewer sehr zuvorkommend und erzählte u. a., daß es die wichtigste Aufgabe des neuen Confulates sei, Einwohner" für das saharische Kaiserreich zu werben. Die Norweger seien ja wegen ihrer großen Auswanderungslust bekannt und S. M. Kaiser Jacques der Erste haben die Ueberzeugung, daß es ein leichtes jjei, Unterthanen aus Norwegen zu erhalten. Wenn es ihm, dem Consul, gelingen sollte, eine genügende Anzahl Einwohner dem Kaiser der Sahara zurVerfügung zu stellen, würde er 800 Francs erhalten; im entgegengesetzten Falle müsse er sich mit der Ehre begnügen. Hoffentlich wird dieser neugebackene Diplomat bald zum ersten Hofbarbier Seiner saharischen Majestät ernannt.

Gut gegeben. Sehen Sie mich an, sagte der Advokat zu dem Arzte 'ch habe in .meinem Leben keinen Arzt konsulti.t und bin infolgedessen zweimal so gesund als alle Ihre Patienten zusammen. Das will nicht viel sagen, gab - der Doktor zur Antwort. Ich aber habe in meinem ganzen Leben keinen Advokaten, konsultirt und bin infolgedessen' zweimal so reich als alle Ihre Klienten zusam mengenommen.

Welcher Woylyaoenbeit sich im Metzer Lande manche Bauerngüter erfreuen, bewies kürzlich recht augenfällig eine an den Plakatsäulen in , Metz , anges chlageneMAnzeige der Versteigerung des Ackerbau - Inventars des verstorbenen Landwirthes H. Hurlin in Montigny - la - Grange, unweit von Amanweiler. Der Kurzeler Notar Bettembourg bezeichnet den Verstorbenen im Texte der Anzeige als Ackerer", in anderen Landestheilen könnte sicher mancher Gutsbesitzer" kein so bedeutendes Inventar aufweisen, als dieser Ackerer" Hurlin Nicht weniger als 25 selbstgezogene Pferde, 50 Stück Rindvieh, 10 Schweine und 80 Hühner bilden den lebenden Bestand, 6 Leiterwagen, 1 Kutsche, 1 Break, zahlreiche landwirthschaftliche Geräthe das todte Inventar. Außer der für ein solches Landgut entsprechenden großen Zimmereinrichtung kommt auch der umfangreiche Keller des Ackerers" zur Versteigerung, als da sind 2000 bis 3000 Flaschen aus den besten Weinlagen des Landes, wie Scy, Lessy und Thiaucourt, verschiedene Faßweine, Branntweine, noch aus dem 70erJahrgange herrührend, u. s. w. Die höchstgelegene Telegraphenanstalt der Welt ist neuerbings die von Khambajong in Tibet, welche 15,700 Fuß über dem Meeresspiegel liegt. Diese von der indischen Telegraphen - Verwaltung erbaute Anstalt dient auch dem internationalen Verkehr, obgleich sie ursprünglich nur zur Verbindung 'der militärischMplomatischen Expedition des Obersten Aoung - Hurband, der im Auftrage der indischen Regierung nach Tibet unterwegs ist, mit dem Heimathland bestimmt war. In Khambajong hat der Oberst vorläufig sein Lager aufgeschlagen, und von hier aus kann er auf der neugebauten Telegraphenlinie seine Meldungen nach Darjeeling (Britisch Indien) erstatten. Der Bau dieser oberirdischen Telegraphenleitung, welche eine Länge von 155 Meilen hat, war mit' großen Schwierigkeiten verbunden, da die Arbeiten meist bei Regen und in ganz beträchtlichen Höhenlagen des Himalaya - Gebirges ausgeführt werden mußten. Dazu kam, daß die Linie vielfach durch dichtes, fast undurchdringliches Gebüsch geleitet werden mußte. Der höchste Punkt der Telegraphenleitung befindet sich bei Subeba-La, das 18,000 Fuß über dem Meeresspiegel liegt. An einer höheren Stelle ist bisher wohl niemals eine Telegraphenstange eingesetzt worden. Ueber dieräuberischen Tschuntschusen - Bänden und ihren Anführer Tulensan in der Mandschurei verlauten interessante Details..Seit zwei Jahren schon verfolgen die Rufsen den kühnen Rauber.häuptmann, der ihnen während' des gegenwärtigen Krieges ernstliche Verlegenheiten bereiten kann. Ursprünglich hatte er 600 gutbewaffnete Leute zur Verfügung. Am Flusse Liao umzingelt, entsloh er durch eine Lücke, welche zwischen dem rechten Flügel der Russen und dem Flusse freigelassen wotden war. Man schickte nun einige Kosaken - Abtheihingen gegen Tulensan aus, die ihn im Dorfe Schakton zum Kampfe zwangen. Obwohl das Dorf von Sümpfen umgeben war, die allgemein als 'ganz unzugänglich galten, gelang es den Räubern auf geheimen, trockinen Pfaden wieder zu entkommen.-Einer der Adjutanten Tulensans - war ein berüchtigter Flüchtling aus Sachalin Fulenhow. Dieser verband sich mit ihm in Apschanhjuan und stellte ihm 500 Reiter. Bald zählte die Bande 1200' gut verproviantirte Leute. Nun schickte man zwei Compagnien und vier Kanonen unter Capitän Trozki den Räubern entgegen. Diese flohen über die mongolische Grenze, wo sie dieRussen jedoch erreichten und 300 von ihnen tödteten. Fulenhow fiel, Tulensan entkam aber wiederum an der Spitze von 900 Tschuntschusen. Als der Krieg mit Japan 'herannahte, wurden die russischen Truppen zurückberufen. Gleichzeitig begannen japanische Agenten unter den Tschuntschusen aufzutauchen. Man vermuthet, daß Japan die Räuber mit Waffen und Munition versorge, da Tulensans Leute gegenwärtig die russischen Eisenbahn- und Telegraphenverbindungen systematisch zu vernichten trachten. Ersparn: ß. So, sagte der Maler, wieder ein Mittagessen erspart; so oft ich die alte Gräfin male, vergeht mir der ganze Appetit. , ycäch den Schilderungen, die der jüngst in Brisbane angekommene Dampfer Wandte" von den Fidschi - Inseln bringt, sind die Verwüstungen durch die letzten Stürme wahrhaft grausig. Die Stadt Levuka ist ein großer Trümmerhaufen, Tausende von Kokospalmen sind geknickt. .Auf den Tonga - Inseln hat der Orkan die Hälfte der Kopra-Ernte vernichtet. Zahlreiche Menschenleben und eine Reihe von Schiffen sind zu Grunde gegangen. Das aus einem ausgehöhlten Baumstämme bestehende Kanu Tilikum, womit der Capitän Voß seine waghalsige Fahrt als einziger Reisender durch den Stillen Ocean ausführte, scheint nun doch von einem bösen Ccschick ereilt worden zu sein. Vor vier Monaten segelte der tollkühne Seefahrer von ThursdayIsland an der Nordspitze Australiens ab, um die Kokosinseln, südlich von Sumatra, zu erreichen. Dort ist Voß nicht angekommen; er wird höchstwahrscheinlich seinen Untergang gefunden baben.

Villiges Ragout.

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Zwei Herren haben sich in einem Restaurant je ein Kagoutfin bestellt, das ihnen vorzüglich schmeckt. Als sie fast damit fertig sind, findet einer der Herren eine Fliege darin. Voller Entrüstung ruft er den Kellner. Dieser entschuldigt sich tausendmal und eilte fort, um ein neues Ragou1fin zu holen. Ach Collega", sagt der andere, als der Kellner verschwunden ist, borgen Sie mir doch 'mal Ihre Fliege!" Alles, waserkann. Hast du auch Mäuse im Haus, Pierre? Eine ganze Menge. Was thust du denn dafür? Alles. Sie wohnen bei mir, essen bei mir, unterhalten sich bei mir. Mehr können sie doch nicht verlangen. Die große nQhren.

Na, Kleiner, Du scheinst von Deinem Prinzipal stark verzogen zu werden!" . , . Thierquälerei. Pfui, Karl, weißt du denn nicht, daß es nichts Aergeres gibt, als Thiere zu quälen? So? . Neulich sagte erst Onkel Hans, Papa sei ein sehr großes Thier. Warum quälst denn Du ihn dann immer?

Beim Photographen.

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Wird denn mein Bild auch ähnlich?" Gewiß wenn Sie es durchaus wünschen!?" Armer Mann! Ich begreife nicht, sagte Frau Flips, wie du als Junggeselle hast leben können. So oft du dir einen Knopf annähst, muß Ich dir immer die Nadel einfädeln, du unselbständiger Mensch!

Ausgiebige Nachhilfe.

Nu, Herr von Silberstern, was sa gen Sie zu meiner Tochter?" Hm. .

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Rosa, zeig doch dem Herrn von Silberstern Dein Sparkassabllchel!" Gott,' was so e reizendes Kind!" U nterFreundinnen. Paul sagte mir gestern Abend, ich sei das schönste Mädchen, das er, in 'seinem ganzen Leben geseh'n hat. Dasselbe hat er mirvor einem Jahre ges agt. Nun, und was weiter ? In diesem einen Jahre hat sich sein Geschmack eben bedeutend gebessert.

Damen-Lerein des Unabhängigen Turnvereins.

Erfolgreiche Euchre-Partie'

Die gestern Abend vom DamenVerein des Unabhängigen Turnvereins veranstaltete monatliche Euchre-Partie für Damen und Herren nahm einen durchaus erfolgreichen Verlauf. Die Betheiligung an derselben war eine zahlreiche. Aus dem mehrstündigen friedlichen Wettkampfe trugen schließlich folgende Damen und Herren die Palmen des Sieges davon : . 1. Preis Herr A. Minter, 90 Punkte 2. ., John Rauch. 88. 3. Frl. CarolineSchmiot, 87. 4. ,. Bertha Keller. 86. 5. Frau Cash, 85. 6. Frl. M. Steffen, 83. 7. Frau Workmann, 83. 8. Roth, 83. 9. Herr Ed. Meßmer, 81. 10. Workmann, 80. 11. Frau Markley, 79. 12. Kate Ballmann, 78. Die Vorbereitungen für die Partie waren von den Damen der 5. Section, Vorsitzende Frau Ostendorf, in bester Weise getroffen worden; deren fähige Ässistenten waren: Frau Oscar E. Ruther, Frau Louis Meyer und Frl. Marie Steffen. ,

Die jungen Aerzte I. G. Sturdevant von Noblesville und Henry Elliott von Poland sind von der Facultät des Jndiana Medical College zu Internen des Bobb Dispensariums, welches von dem College unterhalten wird, ernannt worden.

, Die Saugezeit der Fohlen muß mindestens drei Monate dauern; noch besser ist es allerdings, dieselbe wie es in Gestüten geschieht, über vier oder gar fünf Monate sich erstrecken zu lassen. Sind die Fohlen schwächlich, so ist eine derartige VerlänSerung der Saugezeit durchaus nothzvendig. Unter drei Monate .herabzugehen erscheint nur berechtigt wenn es der Zustand der Mütter erfordert. Das Absetzen geschieht durch allmälige Verlängerung der Trennungszeit und darf nicht auf einmal erfolgen. Nach dem Absetzen muß das größte Gewicht auf eine gute Fütterung gelegt werden, da die Thiere alsdann stark wachsen. Was zn, dieser Zeit versäumt wird, ist später nicht mehr nachzuholen, echs bis acht Pfund Hafer, je nach den GrößenVerhältnissen des Schlages, mit etwas Strohhäcksel vermischt, sowie gutes Wiesenheu, so viel es verzehren mag, ,ist das Futter, welches das Fohlen in dieser Zeit bekommen muß. Während ITes Winters ist eine Beigabe von Leinsamen oder Leinkuchen empfehlenswerth. Die Knollen der Begon i e n kann man zum Zwecke der Bermehrung theilen. Am besten geschieht dies, wenn sie etwas angetrieben sind. Sie werden mit dem Messer so zertheilt, daß jedes Stück, mindestens einen Keim hat. Die Schnittflächen werden, um Fäulniß zu verhüten, mit gepulverier Holzkohle bestreut. In mehr als höchstens drei Theile soll eine Knolle nicht zerschnitten werden. Nach der Theilung werden die Stücke am besten sofort eingepflanzt und warm aufgestellt. . Rosen st ecklinge in Wass e r. Es scheint wenig bekannt zu sein, daß man Rosen in derselben Weise durch Stecklinge wie den Oleander in Wasser vermehren kann. Zu diesem Behufe werden kleine Glasflaschen (Arzneigläser) mit Regen- oder FlußWasser gefüllt und der Steckling so eingefetzt, daß zwei Augen unter Wasser stehen, die übrigen aber frei bleiben. .In einer anfangs halbschattigen, später sonnigen Stellung bewurzeln sich solche Stecklinge in kurzer Zeit. Erdbeerpflanzung im Frühjahr. Die günstigste VerPflanzzeit der Erdbeeren ist im Sommer, doch ist auch die Frühjahrspflanzung, nicht ganz zu verwerfen, besonders dann, wenn es sich um das AnPflanzen noch neuer Sorten handelt, welche aus den Handelsgärtnereien in kleinen Töpfen bezogen werden können. Aber auch Neuheiten, welche man ohne Topfballen erhält, pflanzt man lieber im Frühjahr als im Herbst. Im vergangenen Winter haben die Feldmäuse unter den jungen Apfelbäumen im Staate Wisconsin, besonders aber in Outagamie County, wie aus Appleton gemeldet wird, großen Schaden angerichtet. Sobald der Schnee geschmolzen war, stellte es sich heraus, daß die Rinde der Bäume nahe am Boden durchgenagt war, so weit die Mäuse reichen konnten. Es ist dies das erste Mal in Outagamie County, daß die Farmer viele junge Obstbäume auf diese Weise eingebüßt haben. Der Schnee um die oberen Wurzeln des Baumes war in allen' Richtungen durchwühlt. Die Farmer aber, die den Schme nahe den Bäumen festgestampft hatten, haben keinen Schaden durch die Mäuse erlitten.

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