Indiana Tribüne, Volume 27, Number 211, Indianapolis, Marion County, 27 April 1904 — Page 6
Jlidiana Tribüne. 27. April !90.
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Europaische Nachrichten.
?frormi3 Westfren. Münster. Im Hause Antoniusstraße 23 gerth der Arbeiter Hochschulte mit seinem jüngeren Bruder in Streit, in dessen Verlauf der Aelterc zum Messer yriff und seinem Gegner die Pulsaderdurchschnitt. Der Verletzte wurde nach dem Hospital überführt, wo er alsbald infolge des erlittenen Blutverlustes starb. Becku m. Arbeiter Chr. Vedder gen. Schmiß, wohnhaft in der Dünninghauser Bauernschaft, besuchte letztens einen Nachbar; auf der Rückkehr von dort gerieth er in einen Wassergraben und ertrank. Dortmund. Bei einem großeren Brande im benachbarten Courl wurde der Heizer Hangebrouck von einer umstürzenden Mauör erschlagen, mehrere andere Personen, die sich am Rettungswerk betheiligten, konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Horde. In einer Schlackenmühle fiel dem Arbeiter Aug. Klopschinski ein glühender Schlackenklotz auf den Leib. Der Unglückliche, Vater von drei kleinen Kindern, trug gräßliche Brandwunden davon und verstarb alsbald. Lüdenscheid. Eine Schlägerei, bei der das Messer wieder eine traurige Rolle spielte, hat in Eveking statt gefunden. Arbeiter Sohn gerieth nach Feierabend mit mehreren Arbeitscollegen in einer Wirthschaft in Streit, der vor der Thür ausgefochten wurde. Im Verlaufe des Streites ist nun Sohn mit dem Messer derart zugerichtet, daß er an den Verletzungen kurz darauf gestorben ist. Als Thäter wurde der Arbeiter Reuter verhaftet. Mitten. Auf der Zeche Wien dahlsbank kam der Vergmanw Warzen unter einen Kohlenzug und wurde sofort getödtet. Einen schrecklichen Tod fand das zweijährige Kind des Arbeiters Brünle, in der großen Vorbach wohnhaft. Das Kind fiel in Ab" Wesenheit der Mutter in einen mit kochend heißem Wasser gefüllten Waschkessel und kam elendiglich zu Tode, ehe Hilfe erschien. 'Rtzeinprovinz. Köln. Der praktische Arzt Dr. Kirchgässer kam, als er auf einen sahrenden Triebwagen der EhrenfeldMülheimer Bahn springen wollte, zu Fall und gerieth unter den Anhängewagen, der ihm über beide Beine fuhr. Der Schwerverletzte wurde nach Anlegung von Nothverbänden zum Vürgerhospital geschafft, wo ihm beide Beine amputirt wurden. A l t k a l a r. Auf dem Hofe des Gutsbesitzers Jakob Mühlenhoff entstand Feuer, das sämmtliche GebäuIichkeiten einäscherte. Nur mit großer Mühe konnte das Vieh gerettet werden. Barmen. Zimmermann Johann Lewandowsky stürzte in seiner Wohnung die Treppe hinab; er erlitt einen Schädelbruch und ist infolge dieser Verletzung im städtischen Krankenhaus gestorben. Er hinterläßt eine Frau und vier unmündige Kinder, von denen das älteste 10 Jahre alt ist. Düsseldorf. Kaufmann Bruno Julius Berg Hierselbst, General agent mehrerer Versicherungs - Gesellschaften, hat sich erschossen. Finanzielle Schwierigkeiten sollen das Moliö des Selbstmordes sein. Kreuznach. In der Kreuzstraße geriethen einige junge Leute mit eini gen Arbeitern zusammen. Der 24 Jah re alte Commis Valentin Becker erhielt oabei emen Schlag mit einer Bierfla sche auf den Kopf, der so unglücklich traf, daß die Schädeldecke gespalten wurde. Man schaffte den Verletzten Zn's Hospital, wo er starb, ohne die Besinnung wiedererlangt zu haben. Der Thater wurde verhaftet. Rheinhausen (Crefeld). Auf dem hiesigen Bahnhof fuhr em von Hochfeld kommender Güterzug auf eineu schon im Bahnhof stehenden Güterzug mit solcher Gewalt auf, daß zwei Bremier getodtet und einer ver letzt wurde. Ferner wurden die Lokomotiven und 20 Guterwagen mehr oder weniger stark beschädigt. Der Sachschadm ist bedeutend. Unter den Getödteten befindet sich der Bremser Vogel vom Güterbahnhof Gereon in Köln. Frovinz Keffen-Wcrssau. Kassel. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich infolge Wasserdurchbruchs mit Triebsand im Bergwerk Margaretenthal am Heiligenberg. Der Bergmann Rose, Vater von 5 unmündigen Kindern, wurde auf der Stelle getö'dtct. Einem anderen Arbeiter wurden beide Beine gebrochen und ein dritter konnte erst nach harter Arbeit aus dem Triebsand, der ihn verschüttete, befreit werden. Allmuths hausen bei Homberg. Der vor einiger Zeit im Walde verunglückte Holzhauer A. Wickert ist nach großem Leiden seinen Verletzungen erlegen. Heßlar. Zwei hiesige Arbeiter verunglückten auf dem Braunkohlenbergwerke am Heiligenberg unweit Gensungen Als Arbeiter dort im Begriffe waren, einen Schacht vom unteren Flötz nach dem obe?en Flötz von einem Stollen aus anzulegen, brachen die oberen Gestemsmassen durch und stürzten auf die Bergleute, wobei Waguer und Rose verschüttet wurden. &ofort wurden die Rettungsarbeiten aus aenommen, und es gelang, den Wag
uer noch lebend herauszuschaufeln,
' v v v ".ÄvT!k ÄMNU Rose konnte leider nur als Leiche ans Tageslicht befördert werden. Wagner ist an den Beinen verletzt. Die anderen Bergleute kamen mit dem Schrecken davon. Lenderscheid. An Stelle des ! Landwirths Körber wurde Auszüger Rabe dabier zum Bürgermeister gewählt. Körber hat in seiner 40jährigen Amtsthätigkeit unseren Ort in allen Stücken gefördert. Wiesbaden. Geheimer Regierungsrath a. D., Kammerherr Kaiser Wilhelms I.. Ernst von Bertouch, ist hier, infolge Schlaganfalls, im Alter von 83 Jahren verschieden. Der Verstorbene sollte am Sterbetage mit seiner ebenfalls 83 Jahre alten Gattin das Fest der goldenen Hochzeit begehen. &littctbexxtd?e Staaten. E b e r s d o r f. Die hier niedergebrannte Chamotte- und Thonwaarenfabrik Hampe, Bischoff & Co. wird wieder aufgebaut werden, da in der Police der Feuerversicherung die Ncconstruktionsklausel vorgesehen ist. Es wird beabsichtigt, den Bau so zu fördern, daß bereits am 1. Juli der Betrieb mit 60 Arbeitern wieder aufgenömmen wird. G o t h a. Dem langjährigen VJtiU inhaber der Eisengießerei und Maschinenfabrik von Briegleb, Hansen & Co., Aug. Briegleb, ist vom Regenten der Titel Geheimer Commerzienrath" verliehen worden. Gräfenthal. Ein bekannter Großindustrieller des Thüringerwaldes, Commerzienrath Carl Moritz, alleiniger Inhaber der Porzellanfabrik von Carl Moritz in Taubercbach bei Wallendorf, ist im 64. Lebensjahre gestorben. K ö st ritz. In Lebensgefahr gerieth im nahen Caaschwitz die 50 Jahre alte Ehefrau des Gastwirthes Hermann Ahnert. Dieselbe ließ in dem Hausflur versehentlich eine Spirituslampe fallen, wobei diese explodirte und die Kleider der Frau in Brand setzte. Auf den Hilferuf der Frau eilte deren Ehemann herbei, dem es auch durch Umwerfen von Decken gelang, die Flammen zu ersticken. Er brachte seine Frau, die bedeutende Brandwunden am ganzen Körper davongetragen hatte, auf Veranlassung des herbeigerufenen Arztes sofort in das Leipziger Krankenhaus zu St. Jakob. Kleinpaschleben. Der bei einem Gutsbesitzer hier in Diensten stehende Knecht Friedrich Schulze hatte das Unglück, beim Abspringen von seinem in der Fahrt befindlichen Wagen zu Falle zu kommen und überfahren zu werden. Die hierbei erlittenen Verletzungen waren derartig schwer, daß der Tod auf der Stelle eintrat. S e e s e n. Ein unglaublicher Unalücksfall.ereiqnete sich auf dem Heberkrug" der Domäne Bilderlahe. Die beiden Söhne des Hofmeisters Schünemann, der eine 13 Jahre, der andere 7 Jahre alt, waren damit beschäftigt, einen Schneemann zu machen. Ersterer hatte am Abhang des Berges einen ziemlich großen Schneeballen zusammengerollt, als dieser seinen Händen entglitt und den Abhang hinabrollte. Der jüngere Schünemann wollte den Schneeballen weiter unten' mit dem Rücken aufhalten, wurde aber von demselben verschüttet. Wer allere Bruder bemühte sich vergeblich, seinen jüngeren Bruder auszugraben, und holte seinen Vater um Hülfe herbei. Auch diesem gelang die Rettung nicht und erst, nachdem man Schaufel und Spaten herbeigeholt hatte, konnte man das inzwischen aber erstickte Kind unter dem Schnee hervorziehen. S ch l e i z. Gerichtsvollzieher a.D. Herolds welcher in Anerkennung seiner Verdienste um Ik Kriegervereinssache (derselbe war etwa zwei Jahrzehnte lang 1. Vorsitzender des hiesigen Militärvereins) bei der Feier des 25jährigen Bestehens deö Verbandes der Fürstlich Reußischen Militärvereine hier zum Ehrenmitgliede des Verbandes ernannt wurde, erhielt in feierlicher Weise eine prachtvolle Ehrenur-
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as Kind; W e n z e n. Ackergehilfe Wilhelm Hartwig wurde im Pferdestalle von einem Pferd, welchem er den Huf nachgesehen, so heftig gegen den Unterschenkel geschlagen, daß der Knochen zerschmettert wurde. Z o r g e. Unter einer Brücke im Zorgeflusse wurde die hiesige Wittwe Reinhardt todt aufgefunden. Sie hatte sich vor kurzer Zeit aus ihrer Wohnung entfernt und war nicht wieder zurückgekehrt. Ob Selbstmord oder Unfall vorliegt, wird die Untersuchung ergeben. Sachsen. Dresden. .Der hiesige PolizeiPräsident Lemaistre trat in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger hat der König den Oberregierungsrath Koettig bestellt. Direktor der Monopol-Controllkassen-und Rechenmaschinenfaörik, Aktiengesellschaft, Eugen Zabel, hat sich erschossen. Zabel war Aufsichtsrathsmitglied der Firma Hüttig & Sohn. Der bisherige Vorstand der Aktiengesellschaft Fabrik photographischer Apparate vorm. R. Hüttig & Sohn, Direktor Karl Rieh. Hüttig, wurde wegen bedeutender UnZerschlagungen, die er zum Schaden der Gesellschaft begangen hat, verhaftet. Hüttig gestand, der Aktiengesellschaft 300,000 Mark unterschlagen zu haben, Prokurist Knauthe sei an seiner Manipulation unschuldig. Im 68. Lebensjahre ist Staatsminister a. D. v. Watzdorf hier verstorben. Componist Karl Saupe, langjähriger musikalischer Leiter der hiesigen Männergesangvereine Germania", Erato", Lied Hoch", ist, 82 Jahre alt, im nahen Kaditz aestorben. B u ch h o l z. Fabrikant Albert Ebeling und dessen Gattin feierten ihr goldenes Ehejubiläum. Stadtrath a. D. Friedrich Timäus ist im Alter von über 70 Jahren gestorben. Er war Inhaber der alten Seidenhandlung Ferd. Bach & Co. und einer der angesehensten Bewohner der Stadt. C h e m n i tz. Maler Georg Arno Schubert, geboren am 16. Juli 1849, wurde in seiner Wohnung im Hause Gartenstraße No. 18, 3. Etage, ermordet aufgefunden. Der Tod ist infolge .Zertrümmerung des Sckädels durck Schläge mittels eines Instruments eingetreten. Die Wohnung war verschlössen. Der That dringend verdächtig ist der Sohn des Ermordeten, der Arbeiter Johannes Alexander Schubert, geboren am 26. Man 1882, welcher in Dresden, wo er sich bei Verwandten aufgehalten hat, festgenommen und in das hiesige Untersuchungsgefangniß eingeliefert wurde. K i n d'i s 'ch. Ein Unglücksfall er. eignete sich in dem Virus'schen Steinbruch, wobei der ledige Steinarbeiter Gustav Knobloch aus Elstra seinen Tod fand, während der Steinarbeiter Heinrich Haufe mit leichten Verletzungen davonkam. Die beiden Arbeiter fuhren mit einer Kipplowry den Abräum nach einer Halde und stellten sich dabei auf die Lowry. Diese kam an einer Kurve zur Entgleisung und fiel einen iy2 Meter hohen Damm hinunter. Leipzig. Sanitätsrath Dr. Ernst Schmiedt feierte mit seiner gleich ihm im 74. Lebensjahre stehenden Gemahlin, einer Schwester des WaisenHausdirektors Dr. Meißner, das Fest des goldenen Ehejubiläums. Die weitbekannte Roßberg'sche Buchhandlung, Verlagsbuchhandlung und Buchdruckerei hier feierte ihr 50jähriges Bestehen. Dieselbe Feier beging die Firma Gustav Kreutzer, Hoflieferant. Spezialgeschäft für Stickereien, Spitzen und Weißwaaren. Der außerordentliche Professor der .juristischen Fakultät der hiesigen Universität Dr. jur. Oskar Götz ist hier verschieden. Meißen. Beim Räumen der Grube im Grundstücke Lutherplatz No. 3 rechts der Elbe fanden die mit der Räumung beschäftigten Leute die Leiche eines etwa 11jährigen Knaben.' Es war der Sohn der im gleichen Grundstücke wohnenden Clauß'schen Eheleute, der im vorigen Jahre, Ausgangs August, plötzlich verschwand.
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- der Mutter
Die Gesundheit einer Mutter spiegelt sich in ihrem Kinde ab. Eine kränkliche Frau kann kein gesundes Kind zur Welt bringen. In der That ist die Gesundheit von Hunderttausenden von Frauen durch Menstrucrtions-Unregelmäßigkeiten. niederdrückende Schmerzen und Leiden durch aNe Arten von Frauenschwäche untergraben, daß es ihnen unmöglich ist, überhaupt Kinder zu gebären; aber der Wine of Caxdnl oetoirlt Wunder bei den amerikanischen Frauen, indem er die Leiden beseitigt, welche Unfruchtbarkeit verUrsachen. Der Wine of Caxdui stärkt die weiblichen Organe und macht das Kindergebaren jeder Frau möglich. Sein Gebrauch erweckt in ihr die Sehnsucht nach einem Kinde.weil sie durch ihn eine vollkommen gesunde und normale Frau wird. Er kuriert Menstruations - Unregelmäßigkeiten, verbannt die Schmerzen, und lindert die niederdrückenden Schmerzen, rottet den weißen Fluß aus und verleiht ihr vollkommene Gesundheit. Der Wine of Cardui ist eine Medizin, fite jede Frau in der Zurückgezogenheit ihres Deims mit Vortheil benutzen kann. Werden Sie mit der Behandlung heute beginnen? Alle Apotheker verkaufen $1.00 Flaschen.
No. 805 Pease Ave., Houston, Xtt., den 14. Mm 1903. N vmr körend t ersten sechs Jnbre meines derheiratheten Lebens ohne Kinder, da ich an fchmer. haften Perioden und anderen Schmerzen IM. Ich war nur ein Schatten einer Ehefrau da ich nicht mebr . ls die Hälfte der Zeit auf sein konnte und. täglich schwächer und schwächer wurde. Der Wino ot Cardui machte mich in fünf kurzen Monaren zu einer ganz verschiedenen Frau, rüstig und stark, bereit und willens, die Lasten und . Pflichten des Ehelebens zu übernehmen. Ich bin nun r t"l &flr mit einem seinen Babh gesegnet, welches bet Stolz VLf T!nJJ'&4 t4&UsttJ meines Heimes ist. und verdanke ich dies allein Ihrer r Medizin. Lire Präsidentin, Houston MotherS' Club.
ir Vorgeschichte dcs Uolhcn Kreuzcs. Konventionen im 17. und II. Jaftrhundert uns ihre Humanitären Zwecke. In einem Werke über die VerHandlungen der internationalen Konferenz von Vertretern der Genfer Konvention und des Rothen Kreuzes im Jahre 1869 ist die Vorgeschichte des Rothen Kreuzes erwähnt. Es werden da sieben ältere Konventionen angeführt. Die erste ward geschlossen am 9. September 1689 vor Mainz zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, die zweite am 12. Oktober 1689 zwischen Brandenburg und Frankreich vor Bonn, die dritte am 9. Juli 1741 zwischen den Preußen und Oesterreichern vor Grottkau, die vierte im Jahre 1743 Zwischen England und Frankreich, die fünfte am 7. Februar 1759 zwischen Franzosen und Engländern vor Huys, die sechste am 6. Februar 1769 vor Brandenburg zwischen Franzosen und Preußen, die siebente am 15. Oktober 1759 vor Vütow zwischen Preußen und Russen. Gesichert wurde vor allem in diesen Verträgen die Neutralität der Kriegshospitäler. In Bezug auf das LrzKiche und Lazarethpersonal, sowie die Feldgeistlichen wurde bestimmt, daß es nicht zu Kriegsgefangenen gemacht und demnach ohne Löfegeld in Freiheit gesetzt werden solle. Die durch Artikel 6 der Genfer Konvention vorgeschriebene gleichmäßige Lage für die Vermündeten und Kranken beider Armeen bildete bereits einen wichtigen Theil in den Konventionen I, II, Y, VI, VII; daß jene nicht als Kriegsgefangene gelten sollen, ist in V und VI bestimmt ausgesprochen, ebenso daß sie nach erfolgter Genesung ungehindert in ihr Vaterland zurückkehren dürfen (I, II, V und VI). Die Evakuationstruppen füllen sich gleicher Sicherheit erfreuen (I, II, V, VI). Hauptträger der Idee der Humanität im Kriege waren um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts namentlich französische Militärärzte. So sprach sich de Chamousset, General-Jntendant der Hospitäler auf dem deutschen Kriegsschauplatze, in seinen Memoiren über die militärischen Hospitäler" energisch für die Unverletzlichkeit der Kriegshospitäler aus. Bestimmter formulirte diese und ähnliche Forderungen der Humanität Peyrilhe, Professor der Chemie am königlichen Kollegium zu Paris, indem er in seiner 1780 erschienenen Geschichte der Chirurgie" an die 1743 zwischen Earl Stair und Duc de Noailles geschlossene Uebereinkunft erinnerte und eine Konvention der Souveräne vorschlug, die Kriegshospitäler für geheiligte Asyle zu erklären und ihre Insassen nicht zu Kriegsgefangenen zu machen. In bestimmte? und erweiterter Fassung wurden diese Forderungen von Percy, Oberfeldarzt der französischen Armee der Republik und des Kaiserthums, wiederholt. Im Jahre 1800 entwarf er einen Plan zum Abschluß einer Konvention zwischen dem französischen General Möreau und dem österreichischen General-Feldzeugmeister Kray, die leider nicht zur Ausführung gelangte. Von allen Konventionen der frühern Zeit weist diese die entschiedensten Anklänge an die Genfer Konvention auf. Entflohene M i l i t a r -gefangene. Zwei Militärgefangene m den Whipple-Baracken bei Prescott, Ariz., haben mit Hilfe eines Komplizen von außerhalb in Herwegener Weise ihre Flucht bewerkstelligt. Die beiden Gefangenen waren unter Obhut eines Wachtpostens bei der Arbeit, als ein Mann in bürgerlicher Kleidung sich heranschlich, plötzlich den Posten hinterrücks umschlang und seine Arme festhielt. Dann wurde der Soldat entwaffnet und geknebelt an einen Baum gebunden, worauf die Gefangenen mit ihrem Befreier das Weite suchten. Wtn Gemütlxsvnenfrl?. Na, Ihrer Frau Gemahlin haben ja die paar Wochen Gebirgsluft recht gut gethan." Ja, aber vor der Abreise war sie so schlecht daran, daß ich mich nicht einmal getraut habe, ein Retourbillet für sie zu nehmen."
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r.ctsaaittij Sbumovizti&chez Ans fremden Znngen. Können Sie einen Satz mit Retvisan bilden?" Der kleine Cohn redt wie san Täte." Sclneidig. ...Also die Lokalbahn mündet direkt am Fuße des Montblanc?" Direkt Montblanc ist gewissermaßen als Prellblock benützt." Ancl? otn?as. Wie ich höre, sollst Du ja auf keine Frage Deiner Professoren eine Antwort gehabt haben." Aber ein sehr überlegenes Lächeln, lieber Onkel." Ktndlirtxe Auffassung. (Im zoologischen Garten.) Ja, Elschen, so ein Papagei kann über hundert Jahre alt werden." Ach, dann ist er aber wohl schon Großpapagei?" Zeitbild. Sportfex: Großartig sah der Sieger im Automobilwettrennen aus! Verstaubt, mit einer dicken Schmutzkruste bedeckt, völlig unkenntlich, mit blutunterlaufenen Augen kurz, eine ideale Sporterscheinuna!" Fatal. Professor (der im Begriff ist. seinen neuerfundenen Fallschirm selbst zu erproben): Sapperment, jetzt habe ich wieder meinen Schirm oben stehen gelassen!" Im New Yorker Stadttheil M a n h a t t an leben durchschmttttch' 132 Personen auf einem Acker Landes, gegen 60 für dasselbe Gebiet in London-.
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