Indiana Tribüne, Volume 27, Number 211, Indianapolis, Marion County, 27 April 1904 — Page 5

Jndiana Tribüne, 27. April WöH

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Kleine Stadtnachrichten.

Präsident Garrison vom Butler College hielt heute Vormittag im Auditorium der Shortridge Hochschule einen Vortrag. Heute f a n d die Eröffnung der Jahres Versammlung der National Executiv - Behörde der Vereinigten Gruben-Arbeiter von America statt. DieJahres Versammlung der Actionäre des Propyläums wird am Montag den 9. Mai abgehalten werden. O. H. B r o w n, der Locomotivführer, welcher am Montag in solch entsetzlicher Weise verbrüht wurde, ist nach dem Hospital in Peru, seiner Heimath,. überführt worden. " W. D. F r a n k l i n. welcher am Samstag an der Ecke der New Jersey Straße und Massachusetts Avenue von einer Sträßenbahn-Car umgerannt wurde, liegt in seiner Wohnung an Alabama und 19. Straße in kritischem Zustand darnieder. Orden vom Oeftlichen Stern. Der Orden vom Oefilichen Stern hält heute sein Groß-Capitel ab. In d:r Vormittags-Versammlung wurden die Comites ernannt und die Berichte der Groß Beamten verlesen. Am Nachmittag werden die Comites berichten und die Beamten erwählt werden. Am Abend findet die Ver leihung des Blumen-Grades statt. Mord vor der Kirche Während die Viehzüchter Pinkeny und George Goß in Waller County,. Tex., zu Pferde flüchtige Rinder einholen wollten und vor einer Negerkirche um einen Trunk frischen Wassers baten. fiel plötzlich ein Schuß, und 'Pinkeny stürzte tödtl:ch ' getroffen von seinem Pferde. Während die Leiche vor der Kirche lag, ritt ein Neger mit einem Gewehr vorbei und rief. daß er den Schuß abfeuerte. Dann ritt er davon, Gegen 150 bis an die Zähne bewaffnete Weiße begaben sich auf die Verfolgung des Mörders. E r s e r s u ch t s t r a g o o x e. Frau Ella Graham und Frau Victoria Robmson von PocahontasW. Va.. ge rithen wegen, der Aufmerksamkeiten, welche' der Gatte Frau Robmsons der Frau Graham erwiesen haben sollte, mit einander in Streit. Sie rauften sich schließlich gegenseitig .an'". den Haaren, in welch' ritterlicher Kampfweise Frau Robinson sich ihrer Gegnerin überlegen zeigte. Frau Graham zog darauf einen Revolver und schoß fünfmal auf Frau Robinfon, die augenblicklich eine Leiche war , D:e Mörderin wurde verhaftet. " Großartiger B e riefe lungsplan. Die Bundesregieruna nt tm Begrnfe. xxx Utaa emen großartigen Berieselungsplan in's Werk zu setzen. Dem Plane gemäß, wird aus dem Utah-See ein Reservoir gemacht werden. Die Kosten sind auf 5.000,000 berechnet. Man gedenkt. 1,000,000 Acker zu berieseln, wodurch der Grundwerth des Staates um $30, 000,000 steigen würde. Neue Koh.ensunoe t n Alaska. Ausgedehnte Kohlenfelder sind rn letzter Zeit in Alaska entdeck worden. Dieselben sind vom Stillen Meer her zugänglich, da sie nur 12 bis 15 Meilen von der Controller-Bai entfernt sind. Das kohlenhaliiae Gebiet umfaßt mindestens 85 Quadrat meilen. Die Kohle ähnelt mehr der härteren Weichkohle des Ostens als der Anthracitkohle. Wr kennt feinen Sskn. A.: Ihr Sohn sieht so blaß aus. der ist wohl ein rechter Stubenhocker?" B.: ..Ja ein Bierstubenhocker." Gin Ulnterficlzied. F o r st e r : Meine Herren, kennen Sie den Unterschied zwischen einem angeschossenen Hasev? und . einem angeschössenen Treiber?" Nein!" F ö rst er: Nun, so geben Sie mal acht: Ein angeschossener Hase sucht das Weiterem angeschossener Treiber dagegen das Weitere!" , . Sein Krnnmer. Lehrer: Na, Huberbauer. Ihr könnt stolz auf. Euern Sohn sein, der ist nun schon, Lehrer an der Universität." Jo jo dös - is schon recht, aber er hat a sei'n Sorgen, von semen Studenten sind halt so viele taub, diesmal hören blos vierzehn!"

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Iarmna. .

Eine Geschichte aus Samoa von P. Warrego. Als Harry Waldon eines Tages nach dem ..Paramatta-Club" in Sidney zurückkehrte, nahm er mechanisch einen Brief entgegen, den ihm der Portier reichte. Mit dem ungeöffneten Brief in der Hand, ging er in den Rauchsalon, warf sich in emen der lederbezogenen .Lehnstühle und versank in tiefes Nachdenken. Er war ruinirt. Seine letzten 50 Pfund hatte er auf den braunen Hengst Little To" gesetzt, aber das Pferd war beim Rennen über das erste Hinderniß gestürzt. Harri) Waloon war der emzige Sohn des steinreichen Schiffbauers John Waldon in Glasgow. Nachdem er die Schule in Eton besucht hatte. war er nach der Universität Cambridge gegangen, wo er nichts weiter gelernt hatte, als ein vollendeter Sportsmann zu werden und Schulden zu machen, und als er im Alter von 22 Jahren nach Glasgow zurückgekehrt war, hatte er seinem Vater anvertraut, daß er nicht die gering te Lust verspürte. Schiffe zu bauen. Der alte Herr Waldon' hatte ihn daraus aufgefordert, eine Reise ins Ausland zu machen, in der Hoffnung, daß eine solche, neue Interessen bet Harry wecken würde. Dieser hatte sofort seinen Koffer gepackt und war nach einem recht kühlen Abschiede von seinem Vater und seinen , Schwestern mit emem der groß?.n Passagierdampfer nach Australien abgedampft. In Melbourne und Sidney war Die große Anweisung, welche er auf die Bank von Melbourne hatte, bald verbraucht, und der Rest, einer zweiten Anweisung, welche ihm sein Vater nachgesandt, war jetzt durch das Mißgeschick, welches ihn, durch Littie To getroffen, bis auf eine Kleinigkeit zu sammengeschmolzen. Eme unwillkürliche Bewegung entriß Harry ' seinem tiefen Nachdenken, und. sein , Auge fiel auf den Brief, den er in, bet and melke Em fluchtiger Blick auf die Aufschrift sagte ihm, -daß das Schreiben von semem Vater war. Es lautete folgendermaßen: Lieber Sohn! Auf Dein Telegramm habe ich die gewünschte AnWeisung an Dich abgesandt. Aber da ich überzeugt bin, daß , das Geld nicht zu Handels- oder industriellen Zwecken, sondern zu Spiel und Wetten bestimmt ist, mache ich Dir hiermit die väterliche Mittheilung, daß diese AnWeisung die letzte ist, welche Du von mir erhältst. Ich habe Deine sämmtlichen Schulden in; , Eaton und Cambridge bezahlt, die. in Parenthese bemerkt, ebenso hoch sind, wie die Kosten, für einen Dampfer . von 00 Tonnen, und das ist sicher die größte Dummheit, die ich je begangen habe. Ich glaubte, daß eine Reise ins Ausland Deine Augen für ernstere Jnteressen öffnen würde, aber ich habe mich geirrt. Ich sage dir also noch einmal, rechne nicht ferner - auf meine Börse. Willst Du nach Europa zurückkehren. so arbeite Dick vorwärts, sagt Dir der Aufenthalt in Australien zu. so bleib. Mir ist es gleichgültig, was Du wählst. Dein, Vater." Der Inhalt des Briefes wundert Sarrv eraentlich nicht, und er fühlte, daß sein-Vater recht hatte, aber der Ton ärgerte ihn. Er zerriß den Brief, stand auf. um sich zu' dem Mittag essen anzukleiden, welches wahrscheinlich das letzte sein würde, das er im Paramatta-Club einnehmen konnte. wenn das Glück ihm nicht am Abend im Spiel günstig sein würde, in welchem er die Hälfte des Geldes wagen wollte, welches .ihm noch .geblieben war. : Um 9 Uhr begann das Spiel. Drei viertel auf zwölf hatte Waldon 50 Lstrl. in Banknoten vor sich liegen. aber als das Spiel um 3 Uhr aus hörte, hatte er die ganze Summe wieder verloren. Statt zur muye zu gegen, machte er einen Spaziergang nach dem Hafen, wo er zufällig eine Unterredung zwischen einem Polizisten und einem Sckiffer anhörte - ' l ..?ka. Cavitän" sagte der Polizist, wir haben Ihren Mann nun einmal " . ' . . v -! - i 1 gefaßt und muiien iyn weniguens aa)i Tage behalten. , ..Na. zum Teufel!" fluchte der Ca pitän. Wir gehen in zwei Stunden in See, und ich habe nur zwei Mann an oro. ; Der Polizist zuckte die Achseln und icfetc letnc Runde fort. Waldon trat jetzt an das Bollwerk. Sind Sie der Capitän?" ; Jawohl. Was wünschen Sie?" kirnen fehlt ein Mann?" '. Ja, Sir. Wollen Sie an seine Stelle treten?" - Ja, wohin geht Ihr Fahrzeug? Nach Samoa, um- Cocosnüsse zu holen." : Wann fahren Sie ab?" ' Heute morgen um fünf." Gut. in einer halben Stunde bin ich an Bord", sagte Waldon und eilte fort, ehe der Schiffer sein Erstaunen darüber aussprechen tonnte, daft ein Gentleman als Matrose bei ihm ein treten wollte. - Als Morgens um fünf - Uhr der Schooner Jsabell" von Sidney nach Apm auf Samoa absegelte,, war Kar ry Waldon an Bord. Er brachte einen Handkoffer als Gepäck und 5 Lstrl. in der Tasche mit - und hinterließ 754 Lstrl. Schulden in Sidney und Wtl bourne. Erließ, übrigens auch seinen Namen zurück, denn im .Schiffsjour

nal war er als Sam Ryley einge-

ragen. Vier Jahre später. Einige Schritte von der Hütte saß die alte Tali mit dem gefurchten Antlitz, beschäftigt. Fische zu kochen, während die schöne Faruma eine feine Matte flocht. Die Sonne wird gleich im Meere versinen". saate die Alte, und dein tann st immer noch nicht zurückgekehrt. Die Fische sind gleich fertig", fügte sie hinzu, das große rauschende Bananenblatt lösend, welches den FYch umchloß. Weißt du. wo er ist ..Ack ia. Der aroke Dampfer xn heute Morgen gekommen; er ist dahin gegangen, um weiße Freunde zu vegrüßen", antwortete die junge Frau. Ack. Tali. du hast so viele Menschen gesehen und gekannt, glaubst du, daß mein Mann mich hebt? 2ie großen Dampfer angstigen mich irns. Ich fürchte immer, daß er eines Tages mit emem von ihnen nach semer Heimath zurückkehrt." Ja, meine kleine Faruma, ou weißt, daß ich die weißen Manner nicht liebe. Ich glaube nun einmal, daß sie lügen und betrügen. Sie erckluaen meinen Acann. weil er nicht dulden wollte, daß sie mir von Liebe sprachen und sie tödteten auch meinen Sohn, deinen Vater.' Aber, Faruma, ich glaube nicht, daß dein Mann ist wie die andern semer Rasse; ich giern be, daß er dich liebt, und daß er dich nie verlassen wird." r, Warum glaubst du das?" .Weil dein Mann Faruma, seine Heimath verlassen hat, um nie dahin zurückzukehren. Er liebt seine Lands-, eine nicht mehr, die ihm vielen ummer gemacht haben." Tali. du bist so klug, glaub t du, daß mein Mann eines Mannes oder einer Frau wegen betrübt ist?" Das kann ich dir Nicht lagen. kleine Faruma, aber . " Die alte Frau schwieg plötzlich; die trocknen Palmblätter knirschten unter dem Schritte , eines Mannes.' Es war Sam Ryley, der sich näherte. Am nächsten Tage lag Harry Watdon auf dem weißen Sande des Meeresufers. Er zog eme Zeitung aus der Tasche. Obgleich er voll tandig mit der Welt gebrochen hatte, warf er. doch gern mal emen Blick m me Mtungen, welche die Dampfer mitbrachten. Die . Leitung war aus Sidnem und die Stelle, auf der sein Auge weilte, lautete wie folgt: Auskunft gesucht. Harrv Waldon verließ London am 7. März 1887 und Sidney im Jahre, 1890. Seit dieser Zeit hat Niemand! von ihm gehörtDa sein Vater gestört den ist, wünschen seme SchwesternAuskunft über ihn., Eme grofze Belohnuna wird ' demenigen' zugesichert. welche dieselbe zu geben vermögen und sie an das Auskunstsbureau iiigirt in Melbourne senden. Dieses Inserat versetzte Harry Waldon in arof.e Aufregung. Die Vergangenheit, Kelche er vergessen ge glaubt, stand wieder lebendig vor ihm. , Sein Vater war todt und na Kirlitf als die Arbeitsbiene aeilor ben. die er immer gewesen w'är. SeH ne Schwestern? - Sie hatten ihn nie geliebt oder es ihm, dem künftigen Oberhaupt der, Familie, wenigstens nie gezeigt. Er war jetzt der Erbe von Millionen. In Gedanken sah er das alte Schloß Rannoch in Schottland, dessen Vurqgarten mit Fackeln illuminirt sein würde, wenn der junge Besitzer plötzlich seine Heimkehr anmelden wurde, und er horte schon das Ge bell der Hundemeute und die Töne der Jagdhörner. Es war ein ' Traum, den Harri; Waldon verwirklichen konnte. Das Brausen des Meeres erweckte ihn da raus und führte ihn in die Gegen wart zurück, in der Harry Waldon nur als Sam Riley exstirte, der mit Faruma, der Tochter des Häuptlings Lafale. verheiratbet war. Er sollte Samoa und Faruma verlassen? Dieser Gedanke war , ihm noch nie gekommen. Er hatte schon oft Dampfer nach Honolulu, Auckland und Sidney abgehen sehen, aber noch nie den nagenden Schmerz des Verbannten dabei gefühlt. Seine Ver gangenheit kam ihm immer so fern vor. als wäre sie die Vergangenheit eines ganz anderen Mannes. Mochte es daher kommen, daß er alle Freuden und Genüsse, ' welche die Civilisation für Geld zu bieten hat, ausgekostet hatte, daß er ietzt eme solche souve räne Verachtung gegen das Geld em-. Pfand? Er wußte es nicht, aber er wußte, daß er Faruma liebte, und daß sie, das Kind, welches sie noch war, ihn mit der ganzen Wärme ihres mnqen Herzens wiederliebte. Wa rum sollte er sie verlassen und ihr Herz brechen? Als diese Gedanken seinen Kopf durchzogen, fühlte er eme leichte Hand sich über seine Augen legen. Er blick te sich um und sah hinter sich Farüma. die so leise gekommen war, daß nicht , einmal der Sand unter dem Schritt ihrer nackten Füße geknirsch hatte. 'v ' ' Warum bist du so traurig, qelieb ter Mann? Hat der große. Dampfer schlechte Kunde gebracht?" fragte sie leise. . ' Ja", antwortete Sam Riley, mein Vater ist todt." Warum hast du es mir nicht ge sagt? Muß ich nicht froh sein, wenn du froh bist, und traurig, wenn dich etwas traurig macht? Willst du ietz

n dein Vaterland zurückkehren? Dein

Vater hat dir Reichthümer hinterlasen, und du wirst nun gewiß em mächtiger Mann unter deinen Lands-1 euten." ' Er hat mir viel Geld, Häuser und große Ländereien hinterlassen." Faruma's Augen blickten angstvoll in die seinen. ,Ach, ich wein es nur zu gut , lagte sie. Du reisest nun mit dem nächsten Dampfer und wirst bald fern von mir zwischen den Deinigen sein und Faruma vergessen." i;hre Summe erstickte m trampshaftem Schluchzen. Wenn ich es thäte. Faruma, was würdest du dann von mir denken und was würdest du thun" Ich wurde denken, daß du .so grausam wärest, wie die meisten weißen Manner, daß ich demer nicht würdig wäre und daß du zu gut und chon für mich warst, aber lange wurde ich nicht denken." Sie zeigte nach dem Meere und fluterte: Das Meer ist ja nicht fern. die Haifische sind so zahlreich, wie die Korallenrisse, sie sind hungrig, und ihre scharfen Zähne bringen einen schnellen Tod." Harr Waldon blickte sie an. Aus den feuchten Augen seines Weibes prachen Liebe und Wahrheit., Plotzlich legte er seinen Arm um ihren bronzefarbenen Nacken und drückte einen langen Kuß auf ihre rothen Lippen. Nein, Faruma, sagte er' sanft, ich kehre nie in das Land de? weißen Männer zurück." ' v : Eme Stunde spater saß - Harry Waldon in seiner Hütte und schrieb einen Brief folgenden Inhalts: An das Auskunftsbureau Light" in Melbourne. ' Harry Waldon starb, als er im Jahre 1890 Sidney verließ." Mit einer Hand, die nicht zitterte. fügte er die Unterschrift hinzu: . Sam Riley. Um den Pariser Chat noir, den einstigen Mittelpunkt des Montmartre und semer Bohömekunst, ist es nun .endgültig geschehen. Die Räume dieses ersten der Cabarets artistiaues m der Rue Victor Mass6 standen schon seit einigen, Jahren leer. Keinem? der, Chansonniers, die nach Rodolphe Salis' Tode sich da instal lirt hatten, war es gelungen, den alten Zulauf zu gewinnen. Nun wird da5 Lokal neuen Zwecken gewidmet und sein originaler und bizarrer kunstlen scher Schmuck wurde m alle Wmde zerstreut. Die Bilder, Skulpturen, Waffen kamen im Hotel Drouot zur Versteigerung. In dem nüchternen Auktionslokal, merkte man erst, wie wenig echter künstlerischer Werth ln aW diesem Kram steckt und wie viel man früher im Chat noir der Milieustimmung unterlegen war, wenn man diese Dinge' in. ihrem malerischen Durcheinander so reizend fand. Heute wirken sie matt und fade, wie eme aus der Mode gekommene Frauentracht. Ueber ein Plumpes Ne-klame-Mittel des Salz-Trust, der nun zum Glück des Publikums zerfällt, ist folgendes an den Tag gekommen: Bei der gerichtlichen Untersuchung wurde angeführt, daß zu den wertyvoll ten Aktiven des Trusts die Handelsmarke Purith" aehort habe, da das mit dieser Marke versebene L?atz sieden A)otlars , die . Tonne oracyle. , :uus vie Frage des Richters an ein Trustmitglied,' üb das Purity-Salz besser geWesen sei. als das andere des Trusts. i , . sr i t . r c antwortete dieser Zeuge: Alles Salz, Punty" eingeschlossen, kam aus demselben Kessel. Wir haben Händlern und dem Publikum den Glauben beigebracht, daß Purity" das beste Salz sei und dadurch haben wir sehr viel Geld verdient." D e r S p'e c ial-Regierungs aqent Col. Downs kehrte, wie aus Tbief River Falls, ' Minn.. berichtet wird, von Red Lake zurück mit den Un.terschriften der Chippewa-Häuptlinge an Bezug auf die Räumung der Reseivation und dem Ueberemtommen. die westlichen elf Townships bis zum 20. ?ium zu verlassen. Col. Downs wird sofort mit einer Anzah Geometer die Abschätzung des Landes, beginnen, so datz die Eröffnung . oer Ansiedlung, wie bestimmt ist, am 1. Juli beginnen kann. Die Great Northern Bahn hat sich bereits das Wegerecht für eine Linie durch iene liegend gesichert, und die Soo" bis an einen Punkt 15 Meilen von Thief River Falls. Die letztere Bahn hat bereits begonnen, die ausgelegte Lime zu klären. Das Gerivve einer vorweltlichen Rieseneidechse ist acht zehn Meilen von Enid in Oklahoma von einem Capitän Monk entdeckt worden, deren erstaunliche Größe wohl in der Naturgeschichte ohne Gleichen dasteht. Das Gerippe ist, von Sand überdeckt, in einem Bach aufgefunden worden. Nach der Angabe des Finders jst dasselbe 135 Fuß lang und 25 Fuß hoch.- Nach den Berechnungen, welche von einer wissenschaftlichen Gesellschaft angestellt worden sind., wäre dieses Gerippe eine Million Jahre alt und das Gewicht der Eidechse wird auf 60 Tonnen berechnet.' Weitere' ErMittelungen werden stattfinden, um festzustellen, ob der Bericht des Capitäns den Thatsachen entspricht. Falls er sich als wahr herausstellt, ist der Fund wohl einer der interessantesten im Reiche der Naturgeschichte.

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' Lleveland, Oncinnati, Chicago & St Louis Rffürsav. 33X3r F0XIL. St LouiS Division. "I"!. v orXcS. JSfaltr Xloute"

Abgang St LouiS Mail. . .... 7 2035m Southweftern Lim tgl d & s 11 45Bm St Louis Lim täglich pds. 3 25Nm Terre Haute & Mat'n Aee.. 5 VSNm N A St. Louis Exp tägl.. 7 l)5Nm St Louis Expreß tag! g 12 0533m Eleveland New Aork Expreß tägl. ..... 4 40Bm Muneie & FtWahne Exp p. 7 0093m N I ä: B Lim täglich g d. . . 8 OONm Muncie & Ft Wayne nur Son 8 OOBm Clevland Expreß .......... II OOVrn N I & 85 Lim, tägl da.. .. 2 5533m Union Eity Ace tägl .... 4 45Nm nickerboeker Wp täglich d &s 6 25?im Ein einnat Ein & Louö Nachtexpreß tgl g 3 45Vm St Lous & Ein Rachtexp tgs 4 30Vm Cincinnati Exp Sonnt aüsg. 7 4öVm Cincinnati Acc ........... 4 OONm Cincinnati F Expreß, tägl p 2 55Nm LouiS F Expreß . ..... 2 55Nrn Cincinnati Accorn 4 OONm Eine Wash F Ltg d g p 6 20Nm Ch i e ag o Kankakee Aeeom .......... 7 OOBm Chicago Fast Expreß tgl d p 11 50Vm White City Special s d & p. 3 30Nrn LaFahette Accorn 5 15Nrn Chicago Nachtexvreß tägl . .12 lOBrn i Mi chigan Benton Harbor Expreß . ... . 7 OOBm Michigan Mail Expreß p...ll 3SVrn Elkhart Ace taglich ; . . 4 45Nrn Peöria Expreß Mail. . .7 2SVrn Weftern Expreß tagnch p d.'.ll GBrn Champaign Accorn - v:4 lONrn Peoria Expreß täglich 's ... . .11 5öNrn .PeVritzjDi ColumbuS Expreß tägl.i ..l6'00Vm Ohio Special tägl d p..:-.. 3 OONrn Lynn Accorn.. .. ... .. . 6 15Nrn

pittsburgh, Cincinnati, SIbicago Sc St. 5ouis R'7. Indianapolis Division. Abgang Ankunft Eafiern Expreß täglich g ä . . 3 30Vm St Louis Lim taglich s ä d . . 6 353? ColumbuS Accorn tägl. .... 7 30Vm Limited Mail täglich s , . ; . 6 4035m New York Expreß täg s d . . . . 8 lOVm St Louis Expr tägl d & e b 12 lONm Colurnbus Aeeom-- .v i. ; ; 1 40Nw ' Indiänävolis Accorn. .". . 12 4ÖNrn Keystsne Expreß tägl d & s b 3 05Nrn Weffern Expreß tägl s d. . .. 3 20Nn Atlantic Expreß täglich ... 5 OONrn Nimmt keine Passagiere tgl- 8 80Nw N S Lim täglich s 6 b.... 6 50Nm World Fair Exp täglich s ..11 59Nm Ehicago Division. Louiöville & Chic Exp tglp ö 11 35Bm Chic & Lou F Expr täglich 3 20Bm Lou & Ehi F Expr täglich 11 50Brn Chic & Lou Expr täglich p b 3 40Nw LoniSville Division.

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