Indiana Tribüne, Volume 27, Number 209, Indianapolis, Marion County, 25 April 1904 — Page 4
Judtana Tribüne, SS. April 1904;
Inbiana Tribüne. HerauSgegeben'von der tbeg E. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präsident
Geschäftsloeal: No. 31 Süd Delaware Straße TELEPHONE 2S9.
p.rtered at the Post Office of Indianapolis as
second dass matter. .,
j Julius Schütze, $
In seinem Heim in Austin, Texas,
ist am . Samstag der greise Redakteur
des Texas Vorwärts", wie schon in
Kürze gestern gemeldet, gestorben.
Er war der geistige Vorkämpfer des Deutschtums im Westen. , Jahrelang
verrichtete er dort unter harten Entbeh rungen seine unschätzbare Pionierarbeit,
bis er sich durchrang und zur Geltung kommend die Stellung einnahm, in
welcher ihn auch die Deutschen in anderen Theilen des Landes, schätzen und
achten lernten. Noch beim Sängerfest
in St. Louis freuten wir uns Herrn Schütze in so anscheinend trefflicher Gesundheit wiederzusehen. Herr Schütze war es, der die Errichtung des . Hermann-Denkmals auf den bewaldeten Hügeln bei Neü-Ulm, der Turnerstadt in Minnesota, anregte. Er hatte den Orden der Hermannssöhne in Texas zu bohem Ansehen gebracht. Die Entstehung von 150 Logen in dem Staate sind sein Verdienst. Der Qrbe erkannte dies auch durch seine Erwählung zum Nationölpräfidenten an. Es gab kein größeres deutsches Fest in Texas, bei welchem Herr Schütze nicht Festredner war; seine markigen, einfachen Worte klangen so ehrlich und überzeugend,? daß sie stets be! den texaNischen Deutschen begeisterten Wieder hall fanden. Als Knabe kam der Dahingeschiedene mit seinen Eltem nach Texas und dieses war ihm seine zweite Heimath. ' In der Jugend mußte er sich sein Brod als Fuhrmann verdienen, ein in den da maligen Zeiten keineswegs angenehmer Beruf, doch brachte ihn derselbe überall mit Deutschen zusammen und häu fig nahm er schon damals bei deutschen Veranstaltungen, wie die Gründung von Gesangvereinen, Veranstaltung von Sängerfesten, u.'s. w. die führende Rolle ein. So gehörte er zu den Gründern des Texanischen LessingSängerbundes, dessen Zusammenkünste er noch unlängst' im Texas Vorwärts" als jideale deutsche Feste zu schildern wußte. Später wurde er zum Eountyrichter Lvon Bastoop County erwählt, ein Amt, das er viele Jahre inne hatte.' Dann gründete er in Austin, Texas, seinen Wohnort, das Wochenblatt 'Texas Vorwärts", welches er zu großer Verbreitung weit über die Grenzen des Staates hinaus brachte.
Präsident Cleveland ernannte ihn zum j
Commifför -für die Ute-Jndianer, ein Amt, - welches er mit großem Geschick verwaltete. ' ' Der , Abschied von den Rothhäute'n, ' für die er in väterlicher Wele , 'gesorgt hat, war . ein geradezu rührender. Sie hatten sich 'zum ersten Male einem! Weißen gegenüber befunden der ehrlich und fürsorglich mit ihnen umging. - Kein Jahr verging ohne daß ihm von Mitgliedern des Stammes Besuche gemacht wurden um Rath'S zu Erholen, denn sie vertrauten ihm wie einem Vater. Seine Zeitung, der Texas Vorwärts", war kein Neuigkeitenblatt sondern besprach die Tagesereignisse in interessanter und liberaler Weise. Die vielen Freunde im ganzen Lande wer den mit aufrichtiger Trauer die Todeskünde von jJulius Schütze vernehmen.
wurde von Fleischnahrung gänzlich ab gesehen.
Am Schluß . der Versuchsperiode,
welche sich auf sechs Monate bis zu an
nähernd. einem Jahre erstreckte,, und welche erst vor etlichen Tagen zu Ende gegangen ist, erfreuten sich sämmtliche
Personen, welche die Experimente durch gemacht hatten, vollkommener Gesund
heit, ihr Körpergewicht 'wa.r noch fast
dasselbe wie beim Beginn der Versuche,
ihre körperliche Energie und ihre Mus
kelkraft hatte sogar nicht unwesentlich
zugenommen, theils weil sie sich regel
mäßig körperliche Bewegung gemacht hatten, theils weil sie, wie der Professor
Crittenden glaubt, weniger gegessen
haben. Das tägliche Nahrungsquan
tum war beim Schluß der Experimente
auf bedeutend weniger heruntergegan
gen, als gewöhnlich für nothwendig gehalten wird, und betrug nur noch
ein Drittel bis zur Hälfte von dem,
was der Durchschnittsmensch zu sich zu
nehmen pflegt.
Im Verlaufe der letzten Sitzung
der Smoot-Eommission, deren Vev
Handlungen sich, nebenbei bemerkt, auch viel zu lange hinziehen, bemerkte ein
Zeuge, daß er die Hierarchie in der
Mormonen-Kirche für einen weit ge-
fährlicheren Zug t halte als die Viel.
weiberei. '
Diese Ansicht trifft zweifellos zu, um
so mehrmals unter den jüngeren Glie
dern der- Mormonen-Kirche die Abneigung gegen die Polygamie in der Zu-
nähme begriffen zu sein scheint.
Eine kirchliche Organisation, die
gleich jener derMormonen, Straßenbah-
nen, elektrische Anlagen, Bergwerke
und Fabriken in großem Umfange eig-
net und außerdem auf die Politik ihres
Staates einen dominirenden Einfluß
ausübt, 'ist das, was man gemeinhin
im menschlichen Leben allmächtig" zu
nennen pflegt.
Ein' Vergleich mit andern Kirchen
gemeinschaften, die ja ebenfalls theil-
weise Geschäfte betreiben, ist schon des
halb unstatthaft, weif sich bei keiner
dies zu einem monopolitischen Betriebe entwickeln kann, wie bei der zugleich politisch in ihrem Staate ausschlaggebenden Mormonen-Kirche.
Somit hatte ein Zeuge so Unrecht
nicht, i wenn er. diese heilige Gemeinschaft einen Trust" - nannte. Wenn
alle Hoffnungen zum Brechen" ihrer
Macht fehlschlagen, ist es immerhin beruhigend, sich auf Knox und das Sher-man-Gesetz verlassen zu könmn. Soviel oder sowenig wie gegen die andern Comll7.ationen kann auch hier noch
herauskommen.
Vor der Versammlung der Na tional Academy of Sciences" in Wafhington erstattete Prof. Chittenden von der Yale . Universität in einer interessanten Rede Bericht über seine Experimente zu dem Nachweise, daß der Durchschnittsmensch zwei bis dreimal mehr Nahrung zu sich nimmt, als zur Erhaltung seiner vollkommenen . geiftigen und körperlichen Kraft und Stärke erforderlich lift. Die Versuche wurde an drei Klassen von Personen borgenommen, einer Anzahl Professoren, zu denen Chittenden selbst gehörte, derschiedenen Studenten und einer Anzahl Soldaten. Ganz allmählig wurde den Versuchsobjekten ein Theil ihrer eiweißhaltigen Nahrung, besonders Fleisch, entzogen, ohne daß das Quantum . der stärkehaltigen und anderen NahrungSMittel verstört worden wäre. Eine be stimmte Diät wurde in keinem Falle gehalten, und nur in einem Falle
Das Departement uif Commerce
and Labor machte neulich eine Sta tistik über die vorjährige Mehl- und Weizen-Ausfuhr der Vereinigten Staa-
ten bekannt, aus der die American Syren and Shipping folgende Angaben entnimmt: Im Kalenderjahre 1903
steigerte sich die Gefammtausfuhr feinen Mehls auf .19,55 Mill. Barrels im Werthe von 75.2 Mill. Dollars. Der Menge nach steht dies Ergebniß allen früheren Jahren ohne Ausnahme voran, dem Werthe nach nur ganz wenig hinter den Jahren 1892 und 1893 zurück. Ein Vergleich der letztjährigen Mehlausfuhr mit der Weizenausfuhr desselben Jahres zeigt, daß beträchtlich mehr als die Hälfte des ausgeführten Weizens vor der Ausfuhr zu Mehl der arbeitet worden ist., Der Gesammtwerth der Weizenausfuhr im Jahre 1903 betrug 59,3 Mill. Dollars, der Werth der Mehlausfuhr, wie erwähnt, 75, 2 Mill. Dollars. Vor der starken Entwickelung des Weizenbaues, die in den Ver. Staaten nach 1860 in die Erscheinung trat, wurde ein Verhältnißmäßig sehr großer Ueberschuß des im Lande gewonnenen Weizens in der Form von Mehl exportirt. Von 1790 bis 1860 liegt kein Beispiel vor, daß die Weizenausfuhr im Werthe , der Mehlausfuhr irgend eines Jahres gleichgekommen wäre. Von 1861 an gewann die Weizenausfuhr aber die Oberhand über die Mehlausfuhr, und dieses Verhältniß blieb fast beständig bis 1890 das gleiche. Seit dieser Zeit hat der Mehlexport bei vielen Gelegen heiten den Weizenexport im Werth we sentlich Überflügelt, wenngleich in Iahren großer Ernten . der ungewöhnliche Ueberschuß naturgemäß in Form von Weizen aus dem Lande ging, da ja die Leistungsfähigkeit der Mühlen mit de jährlichen Schwankungen der Produktion nicht Schritt haltet ' konnte. Die Zunahme der Mehlausfuhr ist daher beständig gewesen, während die des nicht zu Mehl verarbeiteten Weizens je nach dem tteberschuß der für die Aus fuhr in Betracht kommenden 'Ernte schwankte.
ZZ . Stiftungs-Fest des Indiana-
polis Tiederkranz' Und das Schluß-Conccrt der Saison. t , Dasselbe war in jeder Beziehung erfolgreich.
Der Jndpls. Liederkranz" feierte gestern Abend in dem durch tropische Gewächse und buntfarbige Draperien in festlicher Weise geschmückten Saale der Germania Halle sein 33. Stiftungsfest durch ein Concert, für welches ein auserlesenes Programm aufgestellt war. Auf eine erfolgreiche Vergangenheit schaut der Verein mit Stolz zurück. Er zählt heute zu einem der geachtetsten Vereine des Nordamerikanischen Sängerbundes'und er ist ein tonangebender deutscher Verein der Stadt geworden. Ein jeder seiner Erfolge war für ihn nur ein Ansporn zu neuen Thaten, zur erneuten Einsetzung aller Kräfte. Heute an seinem 33. Geburtstags steht der Verein so jugendfrisch, so kräftig, so leistungsfähig und so mit froher Zuverficht in die Zukunft erfüllt dar, wie nur jemals in seinem Leben. Ein starker Hort dem Deutschen Lied, dem Deutschen Wort ist er zeitlebens gewesen und er wird es auch bleiben, solange es noch eine deutsche Bevölkerung in der schönen Hauptstadt von Jndiana giebt.
Mit gerechtem Stolz kann der Ver
ein auf seine Vergangenheit zurück-
blicken.
An großen deutschen Affairen der Stadt hat er stets den regsten Antheil
genommen und zu den Erfolgen dersel
den hat er wesentlich beigetragen. Er
ist einer der führenden deutschen Ver
eine der Stadt geworden und unter der
kräftigen Leitung seines neuen Dirigenten Herrn Carl Riegner wird er in Zukunft seine dominirende Stellung
auch zu wahren wissen.
, Das gestrige Schluß - Concert der
Saison, welches sich eines ausgezeichneten Besuches zu erfreuen hatte, wurde durch einen Stiftungsfest - Marsch und durch die populäre Ouvertüre zu Dich-
ter und Bauer" seitens der City Band"
in prächtiger Weise eingeleitet.
Hierauf brachte Herr Franz Schäfer
folgenden von Herrn Local - Redac
teur Alfred Raiser vom Telegraph"
verfaßten Prolog mit klarer, in allen
Räumen des Saales verständlicher
Stimme zum Vortrag:
Sobald der Winter flieht, die Wälder und die Weiden In hellem Frühlingsgrün sich köstlich kleiden. Dann sehen gern um uns wir die Getreuen, Der Wiederkehr des Tag S sich zu erfreuen, An welchem einst mit fröhlichem Geficht Der L i e d e r k r a n z geschaut des Tages Licht. . Ein prächt'ger Junge war's. Schon damals klang Aus seiner Kehle kräftig der Gesang. Er wuchs heran, hat manchen Sturm erfahren. Heut' ist's ein Mann von 32 Jahren, Voll Lebenskraft und voller Zuverficht, Daß ihm die Zukunft manchen Kranz noch flicht. Frei ist die Stirne noch von Kummerfalten Und heiter kann sein Leben er gestalten. Schaut er zurück, schwillt ihm die Brust sogleich Von edlem Stolz, denn, an Erfolgen reich. War herrlich für ihn die Vergangenheit. Sein Leben war nur edlem Ziel geweiht. ' ' ''!?'-'' : . ' , : Er war vor Allem stets ein starker Hort Für d e u t sch e s Wesen Md für deutsches Wort. ... ; Er war ein H ü t e r echtersde u ts ch e r Art, . :; ': v-V- 1 Der sich Empfinden und Gemüth bewahrt. Er wagte gerne sich in g u t!e r Mensche' Kreis Und führte fort sie aus des Tag's Geleis, So daß die Stunden nur zu schnell verrannen, Durft' in des. Liedes Zauber er sie bannen ! . Das Deutsche Lied ! Ich kattn mit Stolz es' sagen. Hat der Verein von S i e g zu S i e g getragen. Indem er l i e b e v o l l d a s s e l b e pflegte. Er treu die t h e u r e Muttersprache hegte ! Wenn heute rückwärts wir die Blicke lenkm AltmeisterKnodel freundlich wir gedenken ! Noch j u g e n d w a r m ist der Verein und f r i s ch. Nichts weiß von Trübsinn er, nicht quälerisch Fragt er, was wird die Zukunft ihm noch bringen, - Er glaubt nur an ein mächtig Vorwärtsdringen. Ehrgeizig, will er in des Liedes Zeichen, Noch dermal einst das H ö ch st e gern erreichen! Noch frisch und k r ä f t i g, fühlt er diesem Streben Sich heut' geneigter, wie noch je im Leben. N o ch ist durchglüht er ganz von dem Empfinden . Den schönsten Lohn nur in dem Ziel zu finden: Es strahlen mög' in immer lichtem Glänze D a s z'a u b e r m Sch t 'g e L leb i m L i e d e r k r a n z e!"
Der Liederkranz brachte hierauf das
Lied Waidmannsleben" von Carl
Sahm in zufriedenstellender Weise zum
Vortrag.
Ein von dem Herrn H. Kiser auf
der Piccolo-Flöte lorgetragenes Solo erwarb sich wohlverdienten Beifall.
Herr Jacob Sch ulmey er.
der Solist des Abends, brachte das Lied aus Lortzing's Wafiznschmied Auch ich wär ein Jüngling mit lockigem Haar" in solch gefälliger Weise zum
Vortrag, daß die Zuhörer mit ihrem Beifallssturm nicht eher ruhten, als bis
er noch eine Dreingabe gegeben hatte.
Vortrefflich gelang dem Lieder-
kränz" .. die Wiedergabe . der Lieder
Heute Morgen" und Auf der Bank
im Dämmerschein". .' ,
Eine großartige und eine mächtige
Wirkung auf die Zuhörer ausübende
Leistung . war der Vortrag der wirk samen Tonschöpfung Friedrich Roth bart"von Th. Podbertsky. Das Lied
wurde . von den Sängern tadellos zu Gehör gebracht. Dasselbe erzählt
von dem Todesschlaf des im Kyffhäuser weilenden Barbarossa.
Mächtig setzten die Bässe ein, maje
stätisch schwoll der Chor in den Mittel
atz hinein, bis in schallender harmonlcher Wucht die Kunde don der Neu-
entstehung des .Deutschen Reiches den Zuhörern entgegenschallt.
' ' Stürmischer Beifall lohnte den'Di rigenten und die Sänger für ihre Glanzleistung. Derselbe legte sich nicht eher, als bis Dirigent Riegner mit seinen Sängern aus's Neue aus der Bühne erschien und das Lied noch einmal gesungen wurde. . Ein Horn Quartett (die Musiker Harry White, John Hedderich, Conrad Schellschmidt und Julius Henschen) trugen mit feinem Verständniß Kreutzer's populäres Lied Das ist der Tag des, Herrn" vor. Es war eine vortreffliche Leistung, welche den Musi kern zur Ehre gereichten. , Der Liederkranz" brachte sodann mit dem Vortrag des reizenden Liedes EinBallabend" - das letzte Concert und damit auch die Concert Saison in mündiger Weise zum Abschluß. Zu dem schönen Erfolge des gestrigen Con certS hat auch das unter der Lei tung des Herrn Reinhold Miller stehende Orchester (City... Band") durch die von . ihm zur Durchführung gebrachten Musikpiecen beigetragen. Herr Miller hatte, wie immer, ein interessantes Programm, sofern es sein Orchester anbetrifft, zusammenge stellt. ' ' ' Nach dem Concert fand noch ein ge
smüthlicheS Tanzkränzchen statt.
Edward Payne Thompson, i Edward Payne Thompson ist in der Samstag Nacht in seiner Wohnung No. ,1438 Central Avenue plötzlich aus dem Leben geschieden. Er wurde 1841 in Salem, Ind., geboren und kam als kleines Kind mit seinen Eltern . nach hier. Von 1866 bis 1885, war er Assistenz-Postmeister. Im Jahre 1889 ernannte ihn Präsident Harrison zum Postmeister. Nach Ablauf seines Termins wurde er Secretär der Behörde der Regent des Krieger-Monuments. Er bekleidete diesen Posten bis 1899. In diesem Jahre ernannte Präsident McKinley ihn zum Postmeister von Havana, Cuba. Während . seines Amtstermins ereigneten sich die berüchtigten Post-Scandäle, in welchem so viele Jndiana Personen involvirt waren. Er mußte von seinem Poften zurücktreten. Eine Untersuchung seiner Amsführung wurde eingeleitet. Dieselbe fiel aber günstig für Thompson aus, es wurde nachgewiesen, daß er sich in keiner Weise hatte etwas zu Schulden kommen lassen. Vor 2 Jahren kehrte er nach Jndia napolis zurück und seitdem führte er ein zurückgezogenes Leben.
Die Beerdigung, fand heute Nach mittag um 2 Uhr statt.
renze
iiros.,
o.l W. Washington Str (Ierokg,Qts National Bank.)
Ein europäisches Department.
Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen
aus alle Städte Europa?.
Schiffsscheine ""T
Grundeigenthums - Uebertragungen
Elijah B. Martindale an Rober Roberts, Lots 1 und 2, Sq. 15, 2 in
coln Park, Ecke Delaware und 24. Str.
$2200. -;
i Jsabella Taylor u. A. an Helen M.
Hawk, Lot 1, Roach's Subd. Robson & Voorhees Add. nördlich von Ost
Washington Str.,' westlich der Gürtel bahn. $2500.', . " :' Rhoda M. Lloyd an William H. H,
Shank, Theil südwestl. i, Sect. 16, Tp. 15, Range 4, Warren Tp. 2000. Herman E. Mariens an Charles G.
Unversaw, Lot 13, Block 1. Grandview
Add. östlich von College Ave., nördlich
von 27. Str. $1550., ,
Elizabeth McConnell u. A. an
Jennetta E. Apple, Theil nordwestl. i.
Sect. 27. Tp. 17, Range 5, Lawrence
Tp. $1750.
James H. Campbell an Allie I.
Campbell, Theil des südöstl. i, Sec.
26, .Tshp. 17, Range . 3,. Washington
Township. $2.500.
Mary L. Davis an Joseph C. Karle,
Lot 13, Block 2, Grandview Add., östl.
von College Ave., nördl. von 27. Str
$1,200.
Interstate B., L. & S. Association
an Felix T. McWirther, Trustes, Theil
von Lot 13, Block 4, dieselbe Add.
$1.100.
Mary E. Perkins an Emma V.
Phelps, Theil Sec. 20, Township 16, Ränge 3, Center Township. $1,000.
Annette I. Oval u. A., an Rice ,T.
Bates, Lot 20, Block 1, Grandview Add. östlich der Collage Ave. ' und
nördlich der 27. Straße. $1,350
John W. Trotter an Franklin P.
Spangler, 14 Lotten in Trotter's Brookfide Park Add.. südlich von
Brookside Park $4.850.
Nancy Matheny an Regina Keyler,
Lot 124 in Morris' Oak Hill Addition
des westlichen Theiles von Brightwood. $1100.
Ellen Cork an Charles E.' Hollings-
worth, ein Theil der Lot 83 in Bruce's Add., Broadway. südlich von 24. Str. $1000.
Edward Rentsch an Minnie Wilson,
Lot 12 in Cooper's.Pleasant RunAdd., östlich von State Straße und südlich von Pleasant Run. $1250.
Im Ganzen wechselten 243 Grund-
'tücke im Werthe von $284,601.69 im
Laufe der verflossenen Woche ihre Befitzer. Damen - Verein des Socialen
Turnvereins.
Die gestern Nachmittag vom Damen-
Verein des Socialen Turnvereins veranftaltete monatliche Kartenpartie er-
freute sich einer regen Betheiligung.
Folgende Damen gingen als Siegerin-
nen aus der ' gemüthlichen Kartenschlacht hervor 1. Preis Frau Wm. Keppler. 2. Preis Frau Carl Kreis. 3. Preis Frl. Grace Reger. Den Lotto Preis errang Frau Caroline Rieger. Am nächsten Samstag hätt der Verein seine JahreS Versammlung und Beamtenmahl ab.
John Wever's Wirthschaft. No. 764 West North Str.
An und Verkauf ausländischen Geldes. r mi mm, Es ist Ihre eigene Schuld, wenn Sie nicht die Gelegenheit, die Ihnen -von der ; indiana Trust Co. geboten wird etwas Nothwendiges zu ersparen, ergreifen werden. Beachten Sie die folgende Tabelle und sehen Sie was 6K Cents pro Tag oder $2.00 im Monate bewirken. 1 Jahr .....824 4 2 Jahre..... 849 40 . 3 Jahre........... $75.35 4 Jahre...... ....V102.05 5 Jahre.. ...$129.50 ; , Jahre........... $157. 76 7 Jahre. $186.93 8 Jahre........... $216. 95 - 9 Jahre. .. . . .. $247 6 10 Jahre ..$279.70 Ein Konto mit dieser Kompagnie ist die beste und sicherste Art und Weise für Leute aller Stände ihr Geld zu sparen. Capital...... $1,000,000 Office: Ecke Washington Straße und Virginia Ave. " Neue Inkorporationen.
Ihre JncorporationS - Papiere erwirkten gestern folgende Gesellschaften: Die Home Fuel Co." von Indianapolis, Capital $20,000; die Directoren find : A. G.- Rabe, Paul Rabe und Jsidor Feiblemann. Die Marshton Oil Co. von Geneva, Capital $65, 000; Directoren C. C. Lixby, G. T. Green, L. D. Meyers und Fred. Grimm. Presbyterium von Muncie"; diese Vereinigung besteht aus allen Geist
lichen und den Weitesten der Presbyterianer Gemeinden in den Ver. Staaten.
Die Trustees sind H. N. Wilscn von Muncie, Freeley Bohrer von Marion, S. R. Bell von Union City,, S. W.
Haynes von Portland und George Lilly von Anderson. Die Hauptoffice wird sich in Muncie befinden.
Die First State Bank", Shirley.
Capital $25,000; Jncorporatoren Jesse
M. Johnson, William 21. Collins, W.
W. Beeson u. A.
Die Eagle Mica Co., Süd D a-
kota, hat SI0.000 in Jndiana ange-
legt. Staatsagent ist Frank C. Oliv e in Indianapolis.
Die Eaftern, Oolitic, Limestone
Co von Monroe County hat ihren
Namen .in Red Hill Stone.Co." umgeändert.
Die Aetna Printing Co.". Jndpls..
Capital 310,000; Directoren Karl W.
Hofmann, W. E. Gary und A. T. Page. . ,
Fahrpreise nach St. Louis.
Weltausstellungs Exkursionen via
Pennsylvania und Vandalia Bahnen. Der Verkauf der Fahrkarten der Ercursio
nen via Pennsylvania und Vandalia Bahnen
nach St. Louis zur Weltausstellung fängt am Montag Morgen 25. April, fünf Tage vor der formellen Eröffnung der "Louteiana
urokäse" Ausstellung an.
Die Ercursions-Raten von Indianapolis
wurden, mie folgt festgesetzt:
Fahrkarten, gültig für die ganze Saison.
mit Rückfahrt zu irgend einer Zeit bis zum
15. Dezember find tagttch zu yaoen zu $12.00
ur die Nundsayrt. Fahrkarten mit Rückfahrt innert.alb 60
Tagen, nicht später wie 13. Dezember, werden verkauft täglich zu $10.50 für die Rund
ahn. Fahrkarten, mit Rückfahrt innerhalb 15
Tagen werden verkauft täglich zu $9.00 für die Rundfahrt.
"CoacK" Excursion-Fahrkarten mit Rück-
fahrt innerhalb sieben Tagen werden vom 17. Mai bis 30. Juni, zweimal wöchentlich, am Dienstag und Donnerstag, verkauft wer-
den zu $6.00 für die Rundfahrt, annähernd einen Cent pro Meile. "Coach" , Excursionen?Fahrkarten . sind nur für gewöhnliche Taz-Waggons, sogenannte "6a.coacKes" aültia. sowohl auf regulären wie auf Sve-
zialzügen. ' ' '
Für weitere Eimelnheiten wende man sich
an iie Ticket'Aasnten, 48 West Washington
Str., Ecke von Illinois Str. und im Union
Bahnhöfe.
