Indiana Tribüne, Volume 27, Number 205, Indianapolis, Marion County, 20 April 1904 — Page 5

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Kleine Stadtnachrichten. M i t d.e m U m b a u des Gedäudes des University Clubs wird am 1. Mai begonnen werden. Die Mitglieder desselben hoffen, im September ihr neues Clubhaus wieder beziehen zu können. Inder gestrigen Jahres-Sitzung des Jndiana Council, Royal Arcanum wurden der gegenwärtige Groß-Regent E. Bierhaüs, jr., von Vincennes und Groß-Secretär E. E. Schroer von Indianapolis wieder erwählt. Das Unterhaltungs-Comite für den Ball, welchen der Frauen-Verein der Tyvographia' No. 1 in der Masonic Halle veranstaltet, besteht aus folgen den Damen: George Griffin, Vors.; E. P. Barry Rudolph Henning, A. E. Butter, 3 B. Bell, Frl. Bell. William Divine. P. B. Maltby, nd E. Westcott. Die i beiden Miliz-Mitglieder, Charles W. Brown, 1. Sergeant der Co. A. des 2. Infanterie - Regiments und Private Max Silvernail von Compagnie E. haben sich in der regulären Armee anwerben lassen. Der Aquatic Club wird aller Wahrscheinlichkeit fein neues Clubhaus auf dem Hügel am White River, gegenüber dem. südlichen Gehölze im Riverfide Park errichten lassen. Der Plan, sich wieder in Broad Ripple anzusiedeln, ist aufgegeben worden. Die Staatsbehörde für ärzt liche Registrirunz etc. wird am 26. April zusammenkommen, um über die Revocation der Licensen verschiedener Aerzte zu beschließen, die nach Ansicht der Behörde ohne Authorität practici ren. Diese Fehler wurden, wie vor mehreren Wochen berichtet, durch die Berichte der versch. County-Clerks entdeckt. . ' ' D i e T r u st e e s u n d d a s B a u Comite des Indianapolis Waisenhauses, die sich nach einem anderen Platze für die Anstalt, bislang an College Avenue und 13. Straße, umsehen, haben ihr Auge auf ein Landstück bei Jrvington geworfen, wo eine Anstalt nach dem Cottage.Syftem erbaut werden könnte. Doch hoffen die Beamten der Vereinigung, daß ihnen zuvor etwa $60,000 für das bisherige Eigenthum geboten werden, statt $48,000. Die hi es i g e n Fahrrad-Händler planen für Sonntag, 1. Mai. das erste gemeinschaftliche große Radfahren, zu dem alle Radler und Radlerinnen der Siebt eingeladen sind. Näheres wird noch bekannt gemacht werden.

Ein Unterschied. Das Wort Tonic" ist wohl das am meisten gemißbraucht? und verkehrt angewandte der englischen Sprache; mit ihm bezeichnet man alles was das Syftem antreibt oder aufregt, ?hne Rückficht auf dauernden Nutzen. Ein wohlbekannter Mediziner schreibt kürzlich: Eine echteTonic nährt, anstatt aufzudunsen, stärkt, anstatt erregen. Eine Tonic im rechten Sinne ist eine Speise, eine Nahrung; sie muß nähren. Aus diesem Grunde ist eine MalzTonic,' eine rechte Malz-Tonic. ein Ideal, sie liefert nicht nur die an regenden Elemente, fondern auch die nährenden und die wiederaufbauenden. Viele der dunkelen Biere werden MalzTonics" genannt, nur fehlen denselben die nährenden und wiederherstellenden Restandtheile. Malt-Nutrine das Fabrikat der Anheuser-Busch Brewing Assn'.. St. Louis, ist eine Tonic, die an Nahrung und Stärkungsgehalt reich ist. Sie ist hauptsächlich werthvoll für Kranke, säugende Mütter und alle, die eine Tonic nöthig haben, welche selbst dem schwächsten Magen zuträglich ist. Die Annahme und Gebrauch desselben in der Praxis der hervorragendsten und erfolgreichsten Aerzte Amerikas, sowie die stetig wachsende Nachfrage bei Grocern und Droguisten ist ein Zeugniß des Verdienstes u. der Popularität. Malt Nutrine wird servirt in den maßgebenden Sommer-, Heil- und Erholungsplätzen. Durch den e l e c t r. Strom getödtet. Fort Wayne, 19. April. Herman E. Wilson, ein Conducteur der Fort Wayne . Southwestern Interurban Co.", wurde heute bei dem Versuche, ein an der Car angebrachtes tragbares Telephone zu benutzen, durch den electrischen Strom auf der Stelle getödtet. Der electrische Schlag traf ihn. als er die Verbindung mit dem Leitungspfahle herstellen wollte.. Er war 21 Jahre alt und stammte ' aus Huntington. " -

Varon Gerkard's Kinderfrcu. , . Humoristische Erzäblilng von E. ??ahröm. Gerhard von Balzin war sehr vergnügt, als der alte Hausarzt seinen Eltern erklärt hatte, daß nach seinem eben überstandenen Lungenkatarrh ein Aufenthalt im Süden durchaus noth wendig sei. Um Gotteswillen!" hatte Mutter Balzin gejammert, das kann ich doch garnicht zugeben! Das Kind kann un möglich die weite Reise allein machen! Und ich kann jetzt nicht abkommen, wo gerade das Frühjahrs - Schweineschlachten vor der Thür steht und Lüschen Borkhusen zu Besuch kommen soll!" , Mutter", sagte der alte Baron, Du vergißt ja wohl schon wieder, daß Gerhard seine letzten Windelhosen schon vor einiger Zeit ausgezogen hat?" Ja, wenn Du man dem Jungen die Stange- halten kannst! So eine Reise kostet doch unmenschlich viel Geld " Gott, Mutting, dann bleibe ich eben zu Hause!" Na, das fehlte noch! Wenn der Doktor sagt. Du mußt fort, dann ist es auch die höchste Zeit, daß Du wirklich weg mußt, das ist doch klar!" Na also!" Ja. Du hast gut reden! Gerhard, Du bist doch nun mal noch ein ganz unerfahrener Kiekindiewelt, der noch nie eine größere Reise allein gemacht hat, außer von Berlin nach hier und wieder hin." . Jawohl, das stimmt." Also kennst Du noch garnicht die Gefahren, die, auf so einer weiten Reise auf einen lauern. . ." Hm kennst Du die denn?" frag te der Baron.' Fragen brauchtest Du auch nicht an Deine Ehefrau zu richten, noch dazu in Gegenwart unseres Sohnes!" Gerhard lachte in sein Taschentuch hinein und zwinkerte dem Vater lustig zu.- - - Ja, Mutter, das ist ja alles ganz richtig, aber einmal muß doch der Mensch anfangen, seine Erfahrungen zu sammeln. Ich muß doch einmal die Welt kennen lernen, wenn Du meinst, daß ich das bisher in dem stillen Werlin nicht konnte." Die Baronin war ein wenig un-, sicher, ob ihr Sohn in diesem Augenblicke nicht vielleicht spottete. , Sie that aber, als bemerke sie es nicht, und fuhr fort wegen der Reise zu verhandeln. Das Resultat war, daß nach Ablauf einer Woche Gerhard in Begleitung seiner alten Kinderfrau", nämlich des Familien - Kammerdieners Christian, abreiste. ; Der Baron hatte seinen Einzigen mit einem wohlgefüllten Banknotentäschchen versehen und heimlich dem alten Christian auf die Seele gebunden, daß er gut auf den jungen Herrn aufpassen solle. Vor allem. Krischan, laß den jungen Herrn nicht zu oft nach Monte Carlo fahren Du weißt, was das für ein gottverlassenes Nest is.." Jawohl. Krischan wußte es noch sehr gut. Denn der alte Herr Baron war ja selbst einmal mit ihm dort gewesen, vor fünfundzwanzig Jahren freilich, als der Herr Baron noch ein sehr flotter, junger Herr gewesen Christian schmunzelte noch immer in einer .ganz verschmitzten Weise, wenn er an- jene vierzehn Tage in Monte Carlo dachte.' Wenn die Frau Varonin wüßte, wie fidel damals der Herr Baron gewesen, und in was für einer lockeren Gesellschaft err sich bewegt hatte! . ' Gerhard wohnte in Mentone. Aber von da konnte man ja recht bequem nach Monte Carlo fahren, was jedenfalls eine angenehme Abwechslung war. Und Gerhard war sehr für angenehme Abwechslung. Als er acht Tage regelmäßig nach Monte Carlo gefahren war und durchaus noch nichts gewonnen hatte, da erklärte Christian mit wehleidiger Miene, daß er kein Geld mehr habe, und daß der junge Herr ihm doch etwas mehr Geld in , Verwahrung geben möchte. Es sei doch nicht schön, wenn er immer bei den Hotelrechnungen knapsen" müsse und überhaupt!" Was denn überhaupt?" Ja, Gott, junger Herr ich hab's doch dem Herrn Baron versprochen, daß Sie nicht so oft allein nach dem Spielnest hinfahren sollten." Ja mein Alter, das war sehr vernünftig von Dir!" Ein andermal dersprich Du nichts, was Du nicht verantworten kannst." Zerknirscht nickte der Alte. . Jetzt habe ich's doch aber einmal versprochen!" Na. dann wollen wir die Sache vereinfachen! Du packst die Koffer und kommst mit nach Monte Carlo, wo wir für die nächsten acht Tage bleiben." ' - Christian dachte bei sich,' daß dies doch nur wieder 'eine ganz' verflixte Wortklauberei sei, aber er mußte mit seinem jungen ' Herrn, hinüberfahren nach dem Höllenpfuhl, wo schon das Hotel so 'theuer war, daß man eine Gänsehaut für fein ganzes Leben davontragen konnte.Gerhard spielte munter weiter. Da war . eine .so. niedliche leine Dänin, die stets dann spielte, wenn, er auch erschien. , Die hatte ihn, in ein neues System" eingeweiht, daß sie dies Jahr' ausprobiren wollte Man

mußte natürlich dazu abergläubisch wie nun einmal, all: Spieler fmb; fremdes Geld benutzen. Und Herr von Balzin war ja so liebenswürdig und großmüthig er ging wirklich auf ihre Vorschläge ein und probirte ihr Svstem. Merkwürdiaerweise verlor er nicht mehr dabei, als bei seinem eigenen. . .Aber Christian sah das Ende der Welt herannahen. Er wußte es ' ja, wenn ein blonder, sanft aussehender Racker auf der Bildfläche erschien, dann war Gefahr im Verzüge. Himmel Kreuzelement, er hatte doch sozusagen die Verantwortung für seinen jungen Herrn übernommen er mußte ihn jedenfalls retten, und wenn es nicht anders ging, dann mit - Gewalt. Soviel hatte er schon erreicht, daß ihm Gerhard die Reisekasse übergeben hatte und sich immer nur einige hundert Francs in der Tasche behielt. Es war schon vorgekommen, daß gegen Abend Gerhard in das Hotel kam, um sich frisches Geld" zu holen, und daß dann gerade sein Diener -spazieren gegangen war. Aber Gerhard war weit davon entfernt,' eine Absicht hierin zu erblicken, und lieferte neuerdings sogar seine Gewinne regelmäßig ab, weil er, sie selbst in der eifernen kleinen Reisekassette Christians am sichersten verwahrt fand. Wahrhaftig, er hatte an mehreren Tagen hintereinander gewonnen; triumph'irend erzählte er es Christian, daß nicht der Dänin, fondern sein eigenes System sich als unfehlbar zu erweisen beginnen. Ach Gott, junger Herr", sagte bärbeißig der Alte, das is ja doch all dumm TLg ! Wenn de Dübel sinen gauden Tag hett, denn glöwen's, dat wär , en ganz braven, ollen Mann. Awerst den anneren Tag, denn süht hei ganz anners ut un denn is all dat schone Geld lang' hin!" Na, Krischan, sollst Recht haben. Aber wenn ich gewinne, dagegen hast Du doch wohl nichts einzuwenden?" Nee, wenn der junge Herr man nicht den Gewinn wieder verlieren that!" Gerhard lachte und ging von neuem spielen. Gegenwärtig mußte seine Majestät der Satan sich ganz besonders gut in seiner Maske als braver alter Mann" gefallen, denn er ließ den pommerischen Junker an diesem Abend so stetig geMinnen, daß selbst die kleine Dänin gut dabei wegkam, indem sie ihr" System geschwind gegen das seine austauschte und ihm mit ihren Schätzen überallhin folgte. Als an diesem Abend Gerhard im Hotel seine Taschen leerte, war er selbst ganz verwirrt und geblendet er hatte zwanzigtausend und einige hundert Francs gewonnen! ' Krischan that kaltblütig, zählte das Geld nach und verstaute es in seine: kleinen Kassette, die er nie im Hotel ließ, sondern die er so.gar mit auf seinen Spaziergängen umherzuschleppen pflegte. Dieser Gewinn mußte gefeiert werden. Gerhard ging mit der blonden Dänin ins Cafe de Paris und bestellte ein opulentes Sektsouper. Am nächsten Vormittag sollte natürlich sein System zu neuen Triumphen herangezogen werden. Doch als am nächsten Morgen Gerhard nach Christian schellte, kam niemand. Schwerenoth", wetterte der junge Herr, wo steckt der Alte wieder! Er wird mir hier ganz bummelig! Na. in einigen Tagen, wenn ich meine ersten Hunderttausend beisammen habe, fahre ich doch vielleicht wieder nach Hause." Er stand auf und kleidete sich ohne Hilfe an. Als er gefrühstückt hatte, mußte er aber ernstlich nach Christian suchen, denn der hatte ja das Geld. Aber Krischan war nicht zu finden und die Kassette folglich auch nicht. Mein Gott, wenn der Alte der Versuchung erlegen war! Wenn er die Hand nach fremdem Gut ausgestreckt aber nein der Gedanke war ja garnicht auszudenken. Es war ein Unrecht, nur einen Moment an dem treuen Alten zu zweifeln. Gleichwohl blieb der Diener derschwunden. Und endlich, gegen Mittag, erfuhr Gerhard, daß Christian heute mit dem ersten Zuge abgereist sei. Oh Himmel! Das war ein schwerer Schlag für Gerhard! Nicht nur. weil er sich so grausam in dem Alten getäuscht sah, sondern well er nun ebenfalls abreisen mußte. Die Baarschaft. welche der Vater ihm mitgege ben, hätte für sechs Wochen gut reichen Lnnen. aber sie war ja längst zu Ende, und mit dem gestrigen Gewinn war der alte Scheinheilige durchgebrannt es war rein zum verzwei- ; sein! , Gerade jetzt, wo er mit den Zwanzigtausend eine halbe Million und mehr hätte verdienen" können!" Sehr niedergeschlagen reiste , Gerhard also ab. Es war eine trübselige, Fahrt nach Hause. v Von Monte Carlo aus hatte Gerhard telegraphirt, daß er heimkehre ohne Christian, welcher verschwunden sei. Wer beschreibt nun das Erstaunen des jungen Herrn, .'als er bei der Einfahrt in den väterlichen Hof auf der Freitreppe hinter Mutter und Vater Krischän in leibhaftiger Gestalt er blickte. . ' -

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