Indiana Tribüne, Volume 27, Number 203, Indianapolis, Marion County, 18 April 1904 — Page 5

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Indiana Tribune, R8 Ilpril

Der neue Gcneralinspsktor oer cnqlischcn lrmec Der Feldmarschall Herzog von Connaught ist zum Generalinspektor der , englischen Armee ernannt worden. Der Herzog ist der dritte Sohn der Königin Viktoria und steht im 53. Lebensjahre. Nach zweijährigem Besuch der Militärschule in Woolwich wurde er 1868 Pionierleutnant und im Jahv darauf Leutnant der Artillerie. Im Jahre 1874 erhielt er den Titel Herzog von Connaught und vermählte sich im Jahre 1879 ' mit Prinzessin Luise Margarete von Preußen, der dritten Tochter des Prinzen Friedrich v Kar oder, wie man ihn in England nennt, des Rothen Prinzen". Im Jahre 1875 war der Herzog als Stabsoffizier im Kriegslager von Aldershot, von wo er im Jahre 1875 nach Gibraltar versetzt wurde. 1880 wurde er zum Obersten befördert und in demselben Jahre übernahm er das Kommando der Brigade in Aldershot. In der Expedition des Lords Wolseley nach Aegypten führte er im Jahre 1882 die Eardebrigade und war bei dem Kampfe bei Tel-el-Kebir zugegen. Für seine Leistungen während des Feldzuges dankten ihm beide Häuser des Parlaments. Im Jahre 1886 wurde der Herzog zum Oberkommandirenden der Truppen in Bengalen ernannt und übernahm nach seiner Rückkehr von Indien das Kommando über den südlichtn Distrikt in England. 1902 wurde er zum Feldmarschall ernannt. An dem Burenkriege hat er trotz seines, mehrfach ausgesprochenen Wunsches nicht theilnehmen können. ,Dcr neue Generalinspektor soll bei den Soldaten sehr beliebt sein. Eine besondere Eigenthümlichkeit des Feldmarschalls ist die, daß er im Dienste nicht als königliche Hoheit, sondern als General betrachtet werden will und daß er ein fabelhaftes Gedächtniß für Personen und Namen hat. Im Gegensatz zu vielen höheren englischen Os fizieren besitzt er ein sehr scharfes Auge für Vernachlässigung in der Uniform Man erzählt nachstehende amüsante Geschichte von ihm: Als er einst in Aldershot durch das Lager ging, rief er plötzlich einen ihm begegnenden Soldaten folgendermaßen an: He da, Tomkins, was soll das heißen, daß Sie in einem solchen Zustand im 2ager herumlaufen?" Tompkins, der sein. Lederzeug absolut nicht geweißt hatte, gerieth in große Verlegenheit und stammelte: Ich bitte um. Verzeihung, königliche Hoheit, aber Thatfache ist, königliche Hoheit, daß ich eben von Wache komme,, königliche Hoheit." Ich bitte mir etwas weniger königlicheHoheit und etwas mehr Putzkalk aus, verstanden!" erwiderte der Ge-neral.

20l,( 00 Mark Schulden. Eine Versammlung der Gläubige, des so sensationell aus dem Leben ge schiedenen Clichöfabrikanten Karl Bese ke hat unter Vorsitz des Rechtsanwalt! Neumann 3. m Berlin stattgesunden Es waren etwa 15 Herren erschienen fast durchgängig höhere Offiziere Oberste, Majors etc., die durch die un lauteren Manipulationen des Kamera den Veseke um :hre aesammten Erspar nisse gebracht worden sind. Im &atv zrn sind 200,C"00 Mark von Beseke al Geschaftsanteue im Lause von zweJahren so lange besteht das laxiographische Bureau als Gesellschaft mi beschränkter Haftung vereinnahm und von ihm auch für private Zweäi verausgabt worden. Es wurde mttge theilt, daß Beseke oder dessen Schwestei acht Patente im Werthe von 130,00C Mark seinerzeit in die Gesellschaft all Einlage hineingegeben habe, und daß nach der Einleguna dieser imaginärer Zahlung diese angeblich so werthvoller Patente tnemals von B. sur das rar tographische Bureau verwendet worder sind. B. hat seinen Theilnehmern, bis dem Kameraden blindlings vertrauten, den garantirten Gewinn mit zehn Pro zent vierteljährlich prompt ausgezahlt er ermöglichte dies dadurch, daß er di Summe von stets neu zufließenden Antheilen entnahm. Der Pnvatgebrauct des Selbstmörders wurde auf 30,00C Mark pra Jahr geschätzt; den Rest dei Kapitalien hat B. zur Zahlung altei Schulden verwandt. Die meisten de militärischen Gläubiger verlieren ihn gesammten Kapitalien, für die, da si, zumeist ältere Herren sind, der Verluß doppelt schw?r ist. Äon der Anmel duna des Konkurses wird Abstand ge nommen werden, da im ganzen nm circa 2000 Mark Aktiva vorhander sind, warend die Durchführung de Konkurses 7000 Mark kosten würde Geschäftsschulden sind im Ganzen bi I! jetzt in der Höhe von 7000 Mark ange meldet. V. hat übrigens schon seit ei Niger Zeit sich mit Selbstmordgedanken getragen; einem Gläubiger, der in der legten Wochen ungestüm drängte, schrieb V.: Gedulden Sie sich bi: Dienstacr sruy, dann werden feie irrn sen, woran Sie sind." Wie wir weite: erfahren, liegen auch Urkundenfälschungen vor. Die Gläubiger haben ir ibrer ersten Berathung ve cywuen. vov läufig das Geschäft, das an sich ganz lukrativ ist, welter fortzulegen. Aus der Stzle. L e b r e r : Wie viel Elemente gib es?" S ch ü l e r : Das Wasser, das Feuer "L e h r e r : Nun, kann mir keiner von Euch noch, ein Element nennen?" FeldwebelsS o,k) n : .Das Bomben-Element!"

Der Vriefkaften-Gnktl.

Eine tragikomische Skizze von Adolf Bartsch. Ich bin die Wittwe Hulda Petermann. Ich wollte mir als langiayrige Leserin Ihres Blattes erlauben, in einer persönlichen Angelegenheit Ihren Rath in Anspruch zu nehmen." Bitte, nehmen Sie Platz!" Redakteur Graebe, der arr der Volksstimme" den beneidenswerthen Posten des sogenannten Briefkastenonkels bekleidete, sah sich seine Besuche rin genauer an. Eine hagere Dame mit recht energischen Gesichtszuaen, die ihn lebhaft an .seine Schwiegermutter erinnerten. Also, verehrte Frau, um was handelt es sich?" Ach, Herr Doktor, das ist eine lange Geschichte, die ich Ihnen erzählen muß ' " v Verzeihung, können Sie es mcht kürzer machen? Wir Journalisten sind so mit Arbeiten überhäuft " Achtzehn Jahre ist mem Mann von mir fort " Ich denke. Sie sind Wittwe!" Etwas verlegen erwiderte sie. sie sei es ja jetzt thatsächlich, habe sich aber schon seit vielen Jahren so genannt, da, ihr Mann verschollen war. Also achtzehn Jahre hat sich mein Mann nicht um mich und seine Tochter gekümmert. Ein Schwindler und Betruger ist er gewesen und ist nur ausgerückt, weil ihm der Staatsanwalt auf den Fersen war. Unterschlagungen hat er gemacht, wieviel weiß ich nicht mehr; nur das weiß ich noch, daß ich damals von meinen Ersparnissen die Rechnungen der Schneiderin und Putzmacherin und sonstige Schulden selbst bezahlen mußte. Oh,, das war hart; es waren viele hundert Mark. Ja selbst für unser Kleines habe ich bluten müssen sehen- Sie hier, die Rechnungen es sind über 800 Mark habe ich mir für alle Fälle aufgehoben. - -. Hm, hm, machte der Redakteur. Ja, weiter.' Sehen Sie, gestern bekomme ich aus Berlin von einer Wittwe Krause diesen Brief hier. Die Frau schreibt mir, daß mein Mann vor cm paar Tagen gestorben sei. Er habe bei ihr mehrere Monate gewohnt, auch immer pünktlich seine Miethe bezahlt. Jetzt sei er aber kurz vor dem Ersten gestorben, und sie habe ihn anständig begraben lassen. Nur durch einen Zufall habe sie erfahren, daß ich noch lebe, und so ersuche 'sie mich, den Restmonat Miethe und die verausgabten Kosten des Begräbnisses im Gesammtbetrage von 166 Mark 10 Pfg. ihr einzusenden. Ist das nicht schrecklich? Muß ich das bezahlen?" Es wird sich wohl nicht umgehen laen." . . Was? -nicht umgehen lassen? Dreser Spitzbube, für den soll ich noch Schulden bezahlen, nachdem er achtzehn Jahre " Ja, verehrte Frau, Sie kommen doch zu mir, um sich juristischen Rath zu holen und nicht, damit ich Ihnen Recht gebe. Also hören Sie: die Begräbnißkosten werden Sie auf alle Fälle bezahlen müu. Mit der Miethe liegt es anders. Schulden für Ihren verstorbenen Mann brauchen Sie nicht zu bezahlen, aber Sie müssen auf die Erbschaft verzichten." Die Erbschaft! Ich danke. Und wenn er Tausende von Mark Schulden hinterlassen hat; soll ich die etwa auch noch bezahlen?" Das brauchen Sie ebenfalls nicht, wenn Sie auf die Erbschaft verzichten. Thun Sie das aber bald, zunächst in einem Schreiben an das Berliner Gericht, sonst ist es zu spät." Und gegen die Begräbnißkosten läßt sich nichts machen?" Kaum. Sie sind nun einmal vor dem Gesetz die Frau des Verstorbenen und verpflichtet, die Kosten der Beerdigung zu tragen." Na, dann will ich das schon thun, blos um Ruhe zu haben. Aber sonst keinen Pfennig. Mag die Wittwe sehen, wo sie ihre Miethe herbekommt." Vielleicht reicht für , sie dann der Nachlatz, auf den Sie ja verzichten wollen. Uebrigens, sagen Sie Ihrer Tochter, daß auch sie die Verzickterkla rung auf die Erbschaft abgeben soll, sonst könnte sie eventuell für die Schulden des Verstorbenen m Anspruch ge nommen werden. So? Wie denn das?" Nun, Ihre Tochter ist mit Ihnen doch auch Erbin. Das gönnt' ich ihr , und meinem Schwiegersohn. So, so; Sie leben wohl nicht im besten Einvernehmen? Ach ja; wie man's nimmt. Jedenfalls werde ich auf die Erbschaft der zichten. Ich danke Ihnen, Herr Dok tor, und nun will ich nicht länger stören. ' Einige Monate später. Der Redakteur hatte die Episode längst vergessen, als eines Tages die Wittwe Petermann, diesmal in Begleitung eines würdigen, mit Peinlichkeit gekleideten und frisirten Herrn, in, das redaktionelle Sprechzimmer der Volksstimme hereinrauschte. . Sie war sehr erregt und ließ sich vor Erschöpfung aus einen Stuhl fallen. Ach, Herr Doktor!" Womit kann ich dienen?" Das ist ja schrecklich. Das ist ja schrecklich, Herr ' Doktor! Sie txxn nern sich gewiß Ich bin nämlich die WittweVetermann Richtia." lch erinnere mich." und eint langjährige Leserin

Ihres geschätzten Blattes Achtzehn Jahre hat der hat mein Mann nichts von sich hören lassen " Halt, verehrte Frau, jetzt erinnere ich mich deutlich des Falles " .Aber, bitte sebr. ich erzähle Jbnen alles noch einmal recht ausführlkch, damit Sie " O, das wird nicht nöthig sein. Haben Sie der Erbschaft entsagt?" Ja, gewiß. Aber wie konnten Sie mir nur das rathen, Herr Doktor. Das ist ja schrecklich, nicht wahr, Gustav?" ' Ihr Begleiter ab sich Mühe, etwas

dazu zu sagen. Er kam aber nicht dazu. Redakteur Graebe fiel ihm in's Wort. Ich gab Ihnen auch, um mit Ihnen auch Ihre Frau davor zu bewahren, etwa nachträglich auftauchende Schulden Ihres verstorbenen Mannes zahlen zu müssen, den Rath, den Verzicht auch Ihrer Tochter zu empfehlen. Haben Sie das gethan?" Ja, aber Hat Ihre Frau Tochter also ebenfalls verzichtet?" . Nein, nein. Das ist's ja eben. Ich bin wegen der Sache mit Tochter und Schwiegersohn arg zusammengerathen. Sie wollten davon Nichts wissen; im Gegentheil, sie haben der Wittwe Krause umgehend den ganzen Betrag geschickt " Na also. Da haben Sie ja auch noch die Begräbnißkosten gespart. Nun wird allerdings Ihre Tochter, da sie das Erbe angetreten hat denn das hat sie nach dem Buchstaben des Gesetzes auch für etwaige Schulden Ihres verstorbenen Mannes, also des Vaters, aufkommen müssen." Aber er hat rn gar keine Schulden. Das ist ja eben das Schreckliche." " Er hat kerne? .Na um so besser für Ihre Tochter." Ja wohl, um so besser. Ein reicher Mann ist er gewesen, der Lump, der Betruger. Das hat sich erst jetzt herausgestellt. Nur mir zum Possen hat er seine Verhältnisse so geheim gehalten. Betrügen hat er mich wollen, der Gauner, noch im Grabe. Was soll ich jetzt machen? Liebster Herr Doktor, rathen Sie mir. Sie haben Mich blos m die Patsche hineingeritten mit Ihrem Rath." Was wünschen Sie nun eigentlich?" Was ich wünsche? Sie müssen mir selbstverständlich helfen, den Erbverzicht rückgängig zu machen, denn Sie allem sind daran schuld Hören Sie Frau Sie allein. Achtzigtausend Thaler liegen in der Bank von England. Und ich soll sie nicht bekommen. Das ist ja schrecklich. Andere Leute sollen sich daran mästen, die Bande, die ungerathene Tochter " ' ' Und Frau Petermann brach 'rn Thränen aus. M Die Frau fing an dem Redakteur leid zu thun. Hören Sie mich einmal an," redete er ihr zu. Ich will Ihnen doch noch einen guten Rath gebend , Freilich keinen juristischen." i. Die weinende Frau sah ihn erwartungsvoll an. Sprechen Sie mit Ihrem Schwiegersohn und Ihrer Tochter " Was? Die?' Rausgeschmissen haben Sie mich." , Ach was, ein Kind bleibt immer ein Kind. Ihres Anspruchs an das Erbe sind Sie verlustig. Bitten Sie Ihre Tochter, daß sie Ihnen von den Zinsen etwas abgiebt." Bitten, ich? Nee, mein Sohn " die Frau wurde zutraulich. Aber verklagen werde ich Sie." Was, mich? Sind Sie wohl von Sinnen?" Jawohl Sie.' Sie allein sind schuld an der aanzen Geschichte Sie müssen mir dafür aufkommen." Jetzt ging dem Briefkastenonkel die Geduld aus. Er öffnete die Thür und, wohl oder , übel mußten die Beiden abziehen. Der ältere Herr aber, der - eine so seltsame, stumme Rolle gespielt hatte, machte noch einmal Kehrt und trat nahe an den Redakteur heran: Was meinen Sie, Herr Doktor, sollte nicht im Wiederaufnahmeverfahren etwas zu retten sein?" Der Redakteur sah den correkien Herrn erst etwas verdutzt an und brach dann in lautes Gelächter aus. Mit den ergebnißvoll gesprochenen Worten: Das ist aber schade", trottete jener hinter der verwittweten Frau Petermann her. . Höchstes Glück. Ach. ich sage dir, Mama, Alfred ist so reizend zu mir, daß kein Mensch glaubt, daß wir verheirathet sind. Ganz ausgeschlossen. Hast dich wohl wieder mit deinem Bräutigam gestritten, was? Aber Papa, wie kannst du . denn so etwas denken? Zwei .Tage vor meinem Geburtstaa! , ; , - Akalscndsr Vergleich B a x o .n : Der kettelnde Mensch, den Du sceSen, hiLausexpedirtest, war wohl auch' noch, grob und ' unverschämt?" D icncr: Grob und unverschämt, Herr Barmt,- ist noch gar nichts gegen dessen Frechheit, er benahm sich so flegelhaft, als wenn er der Herr Baron selber wäre!" . . Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Löngfellow".

Was ntchi vorlommen sollte.

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Bauer: Da. schaun's her. Herr Pfarrer. da ' hat mir vorgestern der 5agel alles Korn zerschlagen! Aber ich möcht' kein Wort drüber sagen, wenn's bei mei'm Nachbar auch was g'than . hätt! Bei dem ist aber gar nichts geschehen! So was sollt' ni! vorkommen!" mm tm w Ein Geplagter. Freund: Na, schon wieder beim Couponsabschneiden?" Rentier: Ja, Du siehst mich in der Tretmühle des Berufs". Ausgeschlossen. Sehen Sie denn nicht, daß Sie mir mit Jhrem Schirm beinahe in's Auge stechen? Nein. Es ist auch absolut gar nicht Möglich, weil es überhaupt nicht mein Schirm ist. ' mm 3 m Amtlich verliebt. - piiii ,.z..,HWWW m-4 Dolizeibeamter feine Legitimation ausfertigend): . . .Besondere Kennzeichen: Nicht ohne"!" . mm. mm. mm. - M i l d e r u n g s g r u n d. Ein sehr netter, junger Manu stand unter der Anklage,- seine Frau ermordet zu hgßen. vor Gericht. Bevor sich der Gerichtshof zurückzog, fragte der Präsident den Angeklagten, ob er noch etwas vorzubringen habe. Nein," sagte der Angeklagte; ich möchte dem hohen Gerichtshof aber nur an's Herz legen, mich, nicht zum Tode zu verurtheilen, denn er könnte es nie verantWorten, meine beiden armen Kinder zu Waisen zu machen." Macht der Gewohnheit. Redakteur: Ich bin doch schrecklich zerstreut! Mach' ich da für meine Liebste ein lyrisches Gedicht, les' es noch einmal durch und werf' es dann in den Papierkorb!" Ein edler Spitzbub e. Haben Sie noch nichts von demMastfchwein gehört, das Ihnen gestohlen worden .ist?" Bauer: O ja; gestern habe ich anonym eine Wurst zugeschickt gekriegt!" - Aber Marie, das Fleisch, das Sie heute gebracht haben, ist wieder fast gar nichts als Knochen! Ich hab' dem Schlächter auch meine Meinung gesagt. Was? DaS soll Fleisch sein?" hab' ich gesagt. .Na. wenn's für mich wäre, würde ich es ganz sicher nicht nehmen !" '

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