Indiana Tribüne, Volume 27, Number 203, Indianapolis, Marion County, 18 April 1904 — Page 4

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Juvmna Tribüne, 1; April 190.

Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Sutenbeeg s. ' Indianapolis, Ind.

Karry O. Thndium " Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Stratze. Telephone 269, rtered ai the Post Office of Indianapolis as ' . ' second dass matter. Opposition. s,bnopost". Ehicago.z Der demokratischen Congreß-Minder heit wächst unverkennbar der Muth. Jetzt hat sie sogar gewagt, der Bewilli. gung der Pensionsgelder zu opponiren. die behufs Ausführung der neuen Penfionsregel" bewilligt werden sollen, durch deren Erlaß der Präsident selbst, herrlich die allgemeine Alterspension eingeführt hat. zu deren gesetzlicher Einführung sich der Congreß nicht zu entschließen vermochte. Trotz " aller Versicherungen von Fürsorge und Freundschaft, womit sie sonst den alten Soldaten gegenüber stets bei der Hand zu' fein pflegen, haben die Führer der Mehrheitspartei gezögert, die Verantwortlichkeit für eine Maßregel auf sich zu nehmen die ohne Noth und ohne triftigen, Grund eine noch weitere gewaltige' Vermehrung der ohnehin überhohen Pensionsausgaben herbeiführt Nur der Ibatenfrohe Präsident hat sich durck so ..schwächliche" Beden, ken, als da sind Rücksicht auf die steuerzahlenden Massen, auf das drohende Deficit u. s. w., nicht einschüchtern lassen. Den begehrten neuen Amtster min zu erlangen, bedarf er aller Stiwmen die '.bekommen kann. Und weil die Befürworter der Alterspension.: die Grand Army", mit ihren über das ganze Land verbreiteten Zmeigverbändie reichen Penfionsagenturen mit ihrer gleichfalls über das ganze Land sich erstreckenden Preßagitation und alle Diejenigen, die noch keine Pension haben und eine haben möchten, miteinander in der Wahl einenügewaltigen Einfluß ausüben, so hat ihnen Herr Roosevelt den Willen gethan. Die Penfionirung auf. Grund des Alters 'ohne jede '.sonstige Nebenbedingung, die seinerzeit den Veteranen des mexikanischen Krieges, durch Kongreßgesetz bewilligt wurde, und die ordnungs- und rechtsgemäßer Weise auch den Veteranen des Bürgerkrieges nur auf Grund solchen Gesetzes hätte bewilligt werden dürfen, ist ihnen gewährt worden, durch den Ukas", den der Präsident durch seinen PenfionsKommissär hat veröffentlichen lassen. Indem die demokratische Opposition diese gesetzlose Anordnung zu bekämpfen unternimmt, fordert sie die erbitterte Feindschaft aller derer heraus, die nach der neuen Pension verlangt haben oder davon sich Vortheil versprechen, und von denen sie nunmehr als Feindi der alten Soldaten allenthalben verschrieen werden wird. Indem sie das thut, legt sie; in der That einen nicht zu unterschätzenden Muth an den Tag. Trotz alledem, und wenn er wirklich die demokratischen Aussichten für den kommenden Wahlkampf noch schlechter machen sollte als sie schon find, ist der angekündigte Kampf ein Schritt zur demvkratischen Wiedergeburt, und kann nicht verfehlen, zur Wiederherstellung der öffentlichen Achtung beizutragen, die der Partei in den verflossenen Iahren verloren worden ist. Die demokratische'Partei kann nicht darauf rechnen und hat kein Recht zu verlangen, daß daß Volk sie wieder zur Regierungspar tel mache,' so lange sie nicht eiumal zeigt, daß sie das Zeug zu einer OpposttionsPartei hat. Das hat sie bisher nicht gethan, aber sie thut es jetzt. Nachdem ihre Congreßvertretung Jahre hindurch die kläglichste Uneinigkeit und Zerfahrepheit zur Schau getragen, hat sie endlich sich gesammelt und sich an die Erfüllung der ihr als Minderheitspartei obliegenden Pflichten gemacht durch entschlosseneslAutfreten gegen die Fehler und Mißgriffe der Mehrheitspartei. ' " ' .Mit dem Angriff auf die neue Pensionsregel nimmt sie den alt-demokra tischen Kampf für die Aufrechterhaltung von Verfassungs- und Gesetzesherrschaft auf gegenüber den zentralistischen Neigungen der herrschenden Par iti. die in ibrem Streben nach einer stärken" Regierung mehr . und mehr . die verfassungsmäßigen zum Schutze der Volksrechte bestimmten Beschrän kungen der Regierungsgewalt mißach tet. und am letzten Ende zu der undemhkratischen, unrepublikanischen Ein mannsgewalt" treibt, zu deren Aus

Übung. Herr Roosevelt, so vortreffliche Anlagen verräth. . -

Wie wenig man ihr trotz aller Besserungsanzeichen bisher noch zugetraut hat, zeigt die vor. einigen Tagen durch Washingtoner Correspondenzen verbreitete Meldung, daß die demokratischen Führer zwar , gegen die Roosevelt'sche Machtanmaßung geharnischte Reden zu halten gedächten, jedoch der zur Ausführung seiner Ordre" erfor derlichen Geldbewilligung nichts in den Weg legen wollten. ES wäre das genau so thöricht und lächerlich gewesen, wie seinerzeit das Bemühen des Herrn Bryan. sich als Führer im Kampfe gegen die imperialistische Ausdehnungspolitik aufzuspielen, nachdem er zuvor dem Annexionsvertrage die zu seiner Annahme fehlenden .Stimmen verschafft hatte. Der Versuch, auch in' Betreff der jetzigen Pensionsfrage sich auf prinzipiellen" Widerspruch gegen die angefochtene Maßregel zu beschränken, mag angesichts der weitverbreiteten Furcht vor dem Soldatenvotum ja allerdings manchem nahe getreten sein. Auf alle Fälle zeugen die gestrigen Vorgänge im Penfionsausschusse des Hauses, daß der Versuchung widerstanden worden ist.. Es haben in der Ausschußsitzung die demokratischen Vertreter einstimmig gegen die verlangte Bewilligung gestimmt, und deren Bekämpfung im Hause angekündigt mit der bündigen Begründung; baß öffentliche Gelder" nur auf Grund von Gesetzen verausgabt werden dürfen, und daß deshalb, so lange der Congreß die Alterspension nicht bewilligt hat, auch die dazu erforderlichen Gelder nicht bewilligt werden dürfen. Es liegt in dieser Stellungnahme die Verfechtung verfassungsmäßiger Volks Herrschaft - gegenüber der verfassungswidrigeu Machtanmaßung des Präsidenten, zu de äußer der in Rede stehenden Angelegenheit die Behandlung der Panamafrage, wo sich Herr Roosevelt thatsächlich das Recht der Kriegserklärung angemaßt hat, und verschiedene andere Vorkommnisse der neuesten Zeit die Belege bilden. Nicht zu verwundern wäre, sollte aus dem begonnenen Widerstand sich die Haupt-Jssue des kommenden Wahlkampfes entwickeln. Grundeigenthums Uebertragungen. William F. Churchman an Edward M. Churchman u. A., Theil füdwestl. Viertel, Section 27, Township 15, Range 4, Franklin Township, $1. Derselbe an Frank F. Churchman, Theil desselben und Theil des nordwestl. Viertels See. 34, Township 15, Range 4, 200 Acres. Franklin Tp., 820,000. Malter I. Hubbard an Magdalena Danfel, Lot 48, McCernan & YandesSubdivision, Theil Drake & Mayhew's 2. Addition, West 11. Str.. nahe Brooks Str., Theil Lot 6 Längsdale's Sub., Theil Langsdale's Partition, Northwestern Ave., südlich von Creek; Lot 12, Block 1, Grandview Addition, nahe College Ave. und 21. Str.. $19,000. ' Albert A. Barnes ?c., Trustees. an Arthur Jordan, Theil von Lots 8 und 9, Square 24, nahe Pennsylania- und New York - Straße, $6000. Amelia B. Mansur ?c. an George W. McCray, Theil von Sectionen 29 und 30 Township 17, Range 5, Lawrence Township, K3500. . Jndiana Trust Company, Trustes, u. A. an Paul H. Krauß. Lot 1. Flack u. A. Subd. von Außenlot 62. südöftl. Ecke von Market und East Str. $7, 500. Jerry M. O'Meära an George. E. Kugelman, Lot 17 und Theil von 18, Dich's Haughville Subd. Westende Add. $1,800. Annulty & Savings Fund Co. an William H. Hunt, Lot 41, Kenwood Park Add., Graceland Ave., zwischen 33. und 34. Str. $1800. Louis G. Buddenbaum an James Burns, Lot 47. Willard Place Add., nördlich vom Taubstummen-Jnstitut. $4000. John V. Thompson an James O. Addison, Lot 224, Allens 2. nördliche Add., westlich von Northwestern Ave. $1500. Edwin A. Wert an Leo. M. RappaPort, Theil von LotS 76 und 77. Morris 2. Add.. New Jersey, zwischen 12. und 13. , $3500. . William C. Kokemiller an Paul A. Niemann. LotS 73. 74 und.75. Hosbrook's Prospect-Str.-Addition, östlich von der Big Four Eisenbahn, $655. MoseS Morris, Truftee, :c. an Anthony I. Lauck. Lot 12, McCarty'S Subdivifion von Außenlot 119. Meri dianl Str. nördlich . von Morris, $2000. ; ' ,

Südseite Turnverein.

Interessantes und erfolgreiches Schauturnen. Ein zahlreiches Publikum wohnte demselben bei. Die deutsche Turnerei feierte gestern Abend in dem Südseite Turnverein Triumphe. Eindringlicher und Herrlicher konnte dieselbe nicht veranschaulicht werden, als durch das Schautur nen, mit welchem der Südseite Turnverein vor die Oeffentlichkeit trat. Die Zahl der Besucher war eine solch' große, daß der geräumige Saal sie nicht alle zu fassen vermochte und Hunderte von Gästen mußten sich mit StehPlätzen begnügen. Es war in der That ein erhebender Anblick, diese riesige Menschenmenge zu beobachten, wie sie die turnerischen Vorgänge auf derBühue verfolgte und in immer neue Beifallsäutzerungen ausbrach. Was aber auch die einzeluen Classen boten war in der That derart, daß sie den Beifall durchaus verdienten. Der Aufmarsch' aller Classen, an welchem sich einige hundert Personen betheiligten, war ohne Zweifel eine der imposantesten Nummern des reichhaltigen Programms, dessen Ausführung mehrere Stunden in Anspruch nahm. Ein herrliches Bild war es, die ganze geräumige .Bühne von Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Altersstufen bis auf den letzten Platz besetzt zu sehen. Nachdem die verschiedenen Classen fich in malerischer Weise auf der Bühne gruppirt hatten, trat der Erste Sprecher des Vereins, Herr Henry Victor vor die. RampeZ und hielt folgende mit Beifall aufgenommene Ansprache : , Turner der activen Riege, Mitglieder . der Damen-Classe sowie alle anwesende Turnschüler und Schülerinnen ! --y Es ist in Turvereins-Kreisen üblich, daß nach Ablauf der Winter-Mynate alljährlich ein öffentliches Schau-Tür-aen der verschiedenen Klassen abgehalten wird, zu gleichem Zwecke. seid Ihr heute Abend hier ,v?rsammelt; Ihr werdet bei dieser Gelegenheit mit Euren Vorführungen zeigen, welche Fortschritte Ihr auf dem' Gebiete der TurnKunst, in dem letzten Jahre gemacht habt, ich hoffe, daß die Eltern sowie die zahlreich anwesenden Mitglieder und Freunde unseres Vereins mit Euren Leistungen zufrieden sein werden. Und nnn werthe Freunde begrüße ich 'Sie Alle und danke Namens'deS' Vereins für Ihr Erscheinen. Nach den statistischen Mona t s - Berichten des TurnLehrers Curt Toll war der Besuch der Turn-Schule seit September v. I. ein guter; dies Verhältniß wird auch in Zukunft fortbestehen und fich eher noch günstiger gestalten. . .. Die Turnerei findet im ganzen L a n d e , an den öffentlichen Schulen, sowie auch an höheren Lehranstalten, immer mehr Änerkennung, hat doch die oberste Schul-Be-hörde unserer Stadt vor wenigen Wo chen den Beschluß gefaßt: neben den jetzt amtirenden zwei Turnlehrern einen Superintendenten für die Pflege der Turnerei anzustellen, so auch hat die Manual T r a i n i n g H i g h S ch o o l ' einen eigenen Turn-Saal für deren Schüler beiderlei Geschlechts eingerichtet. DieseWahrnehmungen find gewiß geeignet, die Bestrebungen unseres eigenen Vereins mii allen Kräften weiter zu unterstützen. Wir besitzen in unserem Turnlehrer Curt Toll etne ausgezeichnete Kraft; derselbe leitet seit acht Jahren den Uyterricht mit den besten Erfolgen und danke ich ihm für die treue Pflichterfüllung in seinem Amte. Als neu wird fich heute das TrommelCorps mit einem Potpourri einführen; auch diese Uebungen gehören in das Gebiet der Turnerei, hoffentlich finden dieselben eine , günstige Ausnahme bei Ihnen." Zum Schlüsse seiner Ansprache wies Herr Victor darauf hin, was der Südfeite Turnverein in Besonderem für die Südseite bedeutet, und er forderte alle Diejenigen, welche demVerein noch nicht angehörten, auf, demfelben beizutreten. Ein jeder unbescholtener Bürger ist als Mitglied willkommen. Pem Aufmarfche folgten die Uebungen der einzelnen Classen und es wäre thatsächlich unmöglich, sagen zu wollen, welche der einzelnen Nummern am besten gefiel. . , ..

Damen und Herren wetteifern im edlen Hat

Bei dem jährlichen Tumicr im Dcntfchcn Haus.

Stirn Schluß fefi Zum ersten Male in der Geschichte des örtlichen Skat.Tnrniers legten auch die skatspielenden Damen ihre Lanzen um schöne Siegespreise ein. An 6 Tischen huldigten 24 Damen dem amüsanten Laster des WenzelCultus. Und die Herren an den anderen Tischen, konnten wirklich ein Muster an der Grazie der Damen, mit welcher sie verlorene Spiele ohne Leichenrede zur ewigen Ruhe eingehen ließen, nehmen. Nach dem Turnier fanden sich die 50 Mitspielenden bei der im Nebenfaale gedeckten Tafel zusammen. Skatmeister Emil Martin waltete beim Banset ebenso wie bei Beginn des Spiels als Redner. Hatte er vordem mit Feuereifer dem großen Turnier in St. Louis das Wort gesprochen so begnügte er fich nun damit. Herrn August M. Kühn das Präsidium beim Banket zu übertragen. Herr Kühn leitete die Tischreden in ebenso geistreicher wie launiger Weise, ein. Frau Philip Rappaport beantwortete den ersten Toast Die skatspielenden Damen" in interessanten Worten, die lauten Beifall sanden. Herr Otto Stechhan trng eine gelungene SkatParodie auf Schiller's Glocke" vor, nachdem Herr Rieß mit einigen Worten darauf hingewiesen. Herr Kühn verkündete sodann die Namen der Sieger im Tuinier wie folgt: Dame n. 1. Preis FrauWangelin. IISpiele. 2. Preis Frau Robert Keller, 365 Punkte. Z.Preis I. Karman.Solo gegen 5. 4; Preis Frl. Leppert. 96 Punkte, höchstes Spiel. ; Trostpreis Frau Rud. Mueller. Herren: .1. Preis G. Oberländer. 18 Spiel2. W. Springhorn, .526 Punkte. , ... 3. Preis F. Bachman. jr. , Eckstein gegen 6. 4. Preis R. Kipp, 17 Spiele und 509 Punkte. ; 5. Preis L. Rappaport, 509 Pkte. 6. Preis Herr Horuff, Grand, 112 Punkte. 7. Preis H. Kothe, Schippen gegen .5, 42 Punkte. 8. Preis Kapt. Vieler. . Ehe es jedoch an die Ueberreichung der Preise ging, wies Präsident Carl Krauß mit warmen Worten auf die fröhlichen und genußreichen Stunden hin, welche bei Concerten, Bällen und beim edlen Skat den Mitgliedern des Deutschen Hauses winkten. Er dankte den Damen für ihre rege Betbeiligung, welche dem Turnir erst die rechte Weihe gegeben habe.Z Nach der nun folgenden Preisvertheilung trug Herr Fritz Francke folgendes von ihm verfaßtes Gedicht zum allgemeinen Gaudium vor: Was die Leistungen der Activen und größeren Knabrn und Zöglinge an Kraft und Gewandtheit für sich hatten, das wurde durch die Grazie der Bewegungen und Haltungen in den Leistungen der Damen- und Mädchenclassen reichlich aufgewogen. Die Zuschauer mußten die Ueberzeugung gewinnen, daß das deutsche Turnsystem allen Altersstufen angepaßt und für beide Geschlechter zur Entwickelung und Kräftigung des Körpers sowohl, als zu dessen BeHerr schung und Aneignung einer gefälligen Grazie in Haltung und Bewegung gleich geeignet ist. Die einzelnen Uebungen waren FreiÜbungen und Klettern der 1. Knabenklasse; Langstab-Uebungen und Bockspringen mit Pyramiden an Böcken, 2. Knabenklasse; Freiübungs - Reigen, Schwebedrett-Uebungen, 2. Mädchen klasse; Maibaum-Reigen, 2.' Mädchenklasse; Klassenturnen und Pyramiden an 4 Pferden, Active; Kugelstab-Nin-gen, Damenklassen; Klassenturnen an 4 Schwebe-Recks, Zöglingsklasse; Ringübungs . Reigen, 2. Müdchenklasse; Keulenschwingen, Damenklasse und Reckturnen, 1. Riege der Activen. : Erstaunen und Bewunderung erregten die Leistungen der Letzteren, . y".

licher Schmaus.

Ein gutes deutsches Sprichwort sagt: ..Alles hat seine Zeit" Und für gewöhnlich hat's damit Auch seine Richtigkeit, Doch wie es keine Regel giebt. Die ohne Ausnahm wär. So weiß auch ich von einem Fall, ' In dem es ziemlich schwer. Die Frage zu erledigen. Was nennt man Seine Zeit" D'rum Euerer Entscheidung jetzt Den Fall ich unterbreit: Zwei Brüder, die Ihr Alle kennt, Sie gaben sich die Ehre Und luden zu 'ner Skat-Partie Die Freunde sich hierher. Es waren ihrer Viele, die Der Einladung nachkamen. Und eine lange Liste gäd's. Wollt' nennen ich die Namen. 's war wohl auch Keiner, der vergaß Der lieben Frau zu schwören. Spätestens kurz nach Mitternacht Gewiß nach Häuf' zu kehren. Die Schlacht begann, Solos und Nulls, Grandos mit oder ohne. Paßt mir nicht und selbst Guckser paukt Der Vater mit dem Sohne; Auch sonst 'ge Diversionen gab's Für Solche, die nicht skaten, Kuzum, die ganze Skat-Parti War äußerst wohl gerathen. Doch Männer-Schwüre, Männer-Treu, Wer könnte ihnen trauen,' ? Das fanden wieder einmal aus Die lieben, armen, Frauen. Indessen voll Besorgniß sie ' , Auf ihre Männer warten. Da spielen die ganz ruhig fort. Denken nur noch an Karten, Einige von ihnen wollen gern Die Sonne aufgehn sehen. Und konnten deshalb schlechter Dings Doch nicht nach Hause gehen. Bis daß die liebe Sonne dann In ihre Augen schaute. Und's ihnen vor den Folgen, und. Auch vor sich selber graute. Dann erst ging es nach Hanse 'chnell. Um wieder 'mal zu sch-.'r - Das nächste Mal ganz fichcclkch Viel früher aufzuhören Die Schwüre fanden, wie es scheint. So keinen rechten Glauben Was Du thust, das kann ich wohl mir Nun auch einmal erlauben. Denk' Du nur nicht, daß ich da bin. Zu Hause zu versauren. Derweilen Du Dich amüsierst Mit Granden und mit Bahren, Mit Gucksers und mit Paßt mir nicht Von Nullo's nicht zu reden. Ich will die Herzen Königin Von nun an selbst vertreten." So sprach die Frau; hat sie nun Recht ? Sagt besser Ja und Amen" Und räumet gleiche Rechte ein Der Skat Section der Damen. .' ' Und wenn 'mal Jemand fragett sollte. Wie sie kam in's Entstehen, So sagt nur Weil wir Männer nicht. Konnten nach Hause gehen." Wenn Ihr nun reuige Sünder seid Und Besserung wollt geloben. Dann steht von Euren Sitzen auf. Das Glas empor g?hoben. Die Linke an das Herz gelegt. Sich in die Augen schauen. Und dann ein dreifach donnernd Hoch. Den guten, deutschen Frauen. Wie schon erwähnt, wurde jede einzelne Nummer in schwungvoller Weise durchgeführt, und gereichten die Leistungen nicht nur den Mitwirkenden, sondern auch dem unermüdlich thätigen Turnlehrer Curt Toll zu großer Ehre. Von der Damenclasse wurde Herr Toll vor Schluß des Schauturnens mit einem prachtvollen Blumen-Angebinde, einem Korbe voll der herrlichsten Kin der Flora's, beschenkt. Neu war gestern Abend ein vom Trommelcorps des SüdseiteTurnvereins ausgeführtes Potpourri, welches sehr beifällig aufgenommen wurde. Nach dem Schauturnen wurde noch von Jung und Alt auf einige Stunden dem Tanze gehuldigt. Ställe, Pferd und brannt. verEin aus soweit unbekannter Ursache entstandenes Feuer zerstörte in der Samstag Nacht die Stallung' des Dr. V. Keene in No. 1308 Nord Capitol Ave., sowie den angrenzenden Stall Patrick Welsh's; des Doctors Buggy und Pferd fielen gleichfalls den Flammen zum Opfer. ' s Staucht die BONANZA.

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