Indiana Tribüne, Volume 27, Number 201, Indianapolis, Marion County, 15 April 1904 — Page 7

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Jndlana Tribüne, 1Z. April .

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Roman von EusemZa v. Adlersseld-Ballestrem. Fcrtsetznng. " Wie wird er es ertragen? Wie wird er es ertragen?" das war der Gedanke, der in Trirens Kopfe unablässig hämmerte, während sie rastlos durch ihre Zimmerflucht lief und wieder hinaustrat auf den Söller, zu dessen Füßen der Frauensee schwarz und dunkel wie ein ungelöstes Räthsel in der schwülen, mondlosen, dunkeln Sommernacht lag. Wie wird er's ertragen, wenn er erfährt, daß seine schöne, herrliche, aparte Phroso, seine Lilie", ihn nicht mehr liebt, vielleicht nie geliebt hat! Ob es ihn tödten wird? Gleich auf der Stelle? Oder langsam und schleichend wie ein Gift? Alle seine Hoffnungen vernichten, all sein Lebensglllck zerstören?" Was Trix mitten darin besonders verwirrte, war das Faktum, daß Phroso trotz der Erklärung, daß sie ihren Verlobten nicht liebe, so zärtlichen Abschied von ihm genommen, ihn umarmt und geküßt hatte. Bereute' sie und wollte sie gutmachen, was sie gegen ihn gesündigt, und war das Gespräch zwischen ihr und dem Herzog doch am Ende noch ganz harmlos derlaufen? Warum hatte sie dann dies schreckliche, harte Nein" gesprochen, gesprochen, das Trix, der harmlosen Trix, noch so betäubend, so schmerzend in den Ohren dröhnte, als wär's die Posaune des Jüngsten Gerichts gewesen. Trix ahnte nichts von der Erb schaft des Griechenblutes in Phrosos Adern, und daß es vor Judas Jscha. riot schon Verräther gegeben, die den Erzschelm erblich belastet, daß er seinen Herrn und Meister für schnöde dreißig Silberlinge verrieth durch inen Kuß, daran dachte sie erst recht nicht, weil es doch schon so lange her war. Wäre Trix nicht bei jenem Nein" aus der Bibliothek entflohen, so wäre sie jetzt weiser gewesen, denn da. hätte sie erfahren, daß der arme liebeskranke Herzog noch nicht reis war, weil er Skrupeln hatte, ob es sich auch mit seiner und Phrosos Ehre dereinbaren ließe, Truchseß die Braut zu stehlen, hinter dem Rücken, meuchlings, und wo er sein Haus schon zu ihrem Empfange rüstete. Und so schwer waren diese Skrupeln, so fest und tief ja ßen sie noch, daß die schöne Phroso, der vor einer weiteren Ballsaison in den Hofkreisen ekelte, weil schon im Vorjahre jüngere und frischere Elemente sie zu entthronen gedroht, es für weise erachtet hatte, den Fisch nicht eher speisen zu wollen, ehe sie ihn gefangen hatte, und den Sperling in oer Hand nicht eher fliegen zu lassen, so lange die Taube noch auf dem Dache saß. Und so war es gekommen, daß Judas Jschariot wieder einmal, nur in erheblich sckönerer Hülle geküßt batte. Den Grund hierfür wußte Trix natürlich nicht und ahnte ihn auch nicht im entferntesten, sie suchte überdies auch gar nicht danach ihr genügte das deutliche, grausame Nein", das sie in der Bibliothek gehört, und Kenn der Pater auch zehnmal den Fall setzte, daß sie falsch verstanden habe, den Sinn nämlich. Alles in der Welt wird aber einmal müde und ebbt wie die Fluth, und so ebbte auf die Länge auch Trixens schmerzerfülltes Mitleid mit dem künftigen Weh des noch so ' ahnungslosen Truchseß. Es geschah, als sie in ihrem runden Thurmzimmer um den runden Eßtisch lies, als sie, gerade wie bei den Kindern, die körperliche Müdigkeit plötzlich überfiel. Sie sank auf den nächsten Stuhl und gähnte. Das war jedenfalls nicht poetisch, aber es war menschlich. Das Gähnen ist eben eine Naturnothwendigkeit, der wir alle unterworfen sind, nur daß es zur guten Sitte gehört, diesen Ausdruck physischer Erschöpfung in Gesellschaft mit mehr oder minder gutem Erfolge des Bemühens zu unterdrücken. Aber wenn man allein ist, gähnt man eben, selbst wenn man die Heldin eines Romans ist, und ich wette Hundert gegen Eins, daß schon Werthers Lotte gegähnt hat. Goethe hat nur vergessen, es zu sagen, sonst hätten seine Nachfolger das Faktum bei ihren Heldinnen nicht so geflissentlich verschwiegen. Und wie Trix so saß, den arbeitenden Kopf für den Moment in dumpfer Ruhe, da schob sich ihres Dackels. kalte Schnauze in ihre herabhängende Rechte und seine braune Pfote kratzte diskret an ihrem Kleide. Aha," sagte sie, Exzellenz meinen, es ist Zeit, schlafen zu gehen. Ich fürchte mich vor dem Bette, Exzellenz. Wir müssen erst mal versuchen, an was anderes zu denken. An was denn zum Beispiel? Mir fällt gar nichts ein. Mein Kopf ist so leer wie wie die Stelle dort an der Wand. Warum hat Frau v. Graßmann, als sie mir die Möbel hier stilvoll zurechtrückte, diese Stelle leer gelassen? Soll das schön sein? Es sieht aus wie ein Mund mit einer Zahnlücke. Ach, Exzellenz, es ist ja so egal, ob dort ein Möbel steht oder nicht, das thut uns nicht weh. aber toi schrecklich weh wird's dem armen-Hans thun, wenn er wissen wird Nein, wir wollen daran jetzt nicht mehr denken. Der Pater hat ja auch gesagt, daß es mich eigentlich gar nichts angeht. Gräßlich dumm sieht die leere

Stelle dort aus warum mir das bis heut' noch gar nicht aufgefallen ist! Solch eine Geschmacklosigkeit! Da muß etwas hingestellt werden der schwere Kredenztisch zum Beispiel, der neben der hochbeinigen Truhe überHaupt viel zu gedrängt aussieht. Man fängt sich Punkto Möbelstellerei an, zu bilden. Morgen wird der Kredenziisch an die leere Stelle gerückt, und dann will ich Frau vön Graßmann fragen, ob das nicht besser aussieht. 'Oder ich werde sie nicht fragen. Sie hat gleich fo was so was unbehaglich machen-, des, wenn's nicht nach ihrem Kopfe geht. Wissen Sie was, Exzellenz? Wir wollen uns noch etwas geigen, und dann wollen wir schlafen " Und Trix erhob sich, müde und schwer, verlöschte die Lampe über dem runden Tisch und ging in das Floren:iner Zimmer, wo auf dem Flügel ihr Geigenkasten stand. Sie nahm das Instrument heraus und strich prüfend über die Saiten, dieselben mechanisch timmend. Trix brauchte aber, wie sie "chon an jenem Nachmittag in Kroschvitz erklärt, ein Thema, eine Anregung, um daran und darum ihre kunstlosen Phantasien und Variationen zu knüpfen, ihre eigenen Gedanken zu spinnen. Sie pflegte das auf Grund ein"s Liedes zu thun oder sich zu einem Gedicht eine eigene Melodie zu ersinnen. Aler jetzt wollte ihr weder eine Melodie, noch ein Gedicht einfallen, und zu den Gedanken, die ihr wieder aufstiegen, fand sie keine Harmonien, nur unzufammenhängende Akkorde und unlösbare Dissonanzen. So geht's nicht!" sagte sie mit tu nem ungeduldigen Seufzer und ließ den Bogen sinken. Da fiel ihr Blick auf eine Anzahl kleiner Hefte mit bunten Titelblättern, die sie- drunten in der Bibliothek gefunden und mit hinaufgenommen hatte Der Spielmann" hieß die Serie, und der Titel hatte sie angezogen. Denn in Trix lag ein Hang zur Poesie verborgen, den sie selbst nur halb ahnte Zellsches Erbtheil, das die Dornbergsche Prosa noch vom Tageslicht, verdrängte. Den Bogen in der Hand, im linken Arm die Geige, schlug sie das oberste der Hefte auf und fand gleich auf der ersten Seite, auf der ihr Auge fiel, ein kurzes Gedicht, das den Titel Mysterion" von Thassilo v. Scheffer trug. Und sie begann halblaut zu lesen: Du wirst allein mir folgen in den Tod. Du stilles Wissen meiner tiefsten Noth, Du Hauch der Liebe, dran die Menschen sterben. Du meiner Seele zitternder Gesang, zvu legit o:cy wie ver Sonne un:ergang In Strömen Goldes auf zerbrochne Scherben. Ach, einen Namen gibe ich dir nicht, Auch du entquollst dem ewig frohen Licht, Doch nur ein Fremdling bist du hier geblieben. Schlaf ein, mein Herz! Dein Leben geht vorbei. Das sei dein Trost; dann wirst du wieder frei, Und grenzenlos darfst du dann wieder lieben." Das war mit einem Schlage eine ganz, ganz andere Trix, die jetzt das blasse Gesicht von dem bedruckten Blatte erhob und mit großen, erschrockenen Augen, in denen ein eigenes, herrliches Licht leuchtete, vor sich hinsah, ohne etwas zu sehen. Du Hauch der Liebe, dran die Menschen sterben," wiederholte sie leise. Das also war's? Darum schnitt sein Leid mir so in's Herz? Du meiner Seele zitternder Gesang!" O ja, jetzt verstehe ich alles. Und ich dachte " Sachte, langsam, sorglich legte sie Geige und Bogen wieder zurück in den Kasten und schloß ihn zu. Heut' nicht," sagte sie. Es könnte es jemand hören. Du stilles Wesen meiner tiefsten Noth!. Keine Menschenseele darf es erfahren ich hab's ja selbst nicht gewußt. Aber jetzt weiß ich's " Und nun verlöschte sie auch im Florentiner Zimmer die Lichter und bald darauf lag sie mit ihrem blassen Gesicht im Bett und sah mit großen, weit geöffneten Augen in das Licht der ei nen Kerze, die sie hatte brennen lassen, bis diese, so wie so nur mehr ein Stümpfchen, herabgebrannt und erloschen war. Dann wandte sie den jungen, blonden Kopf nach der anderen Seite. Du meiner Seele zitternder Gesang," flüsterte sie, indem heiße Thränen aus ihren Augen erst tropften und dann rieselten, und unter diesem Thauwasser der Seele schlief sie ein wie ein Kind, das sich in den Schlaf weint. Als sie aber am folgenden Morgen erwachte, war sie kein Kind mehr. Dieser Wandlungsprozeß, den der plötz liche Tod des Vaters, der Zusammenbruch des Elternhaufes und die unerwartete Wendung ihres Lebens durch die Erbschaft der Abtei nicht hatte zuWege bringen können, hatte ein einzi gcr Lichtstrahl in ihre Seele bewirkt, ein Zufall, der sie jenes kleine Gedicht finden ließ wenn es überhaupt solche Zufälle gibt. Ohne diesen Lichtstrahl, in dem sie mit einem Male die unbekannten Ru-

nen ihrer Seele zu lesen vermochte, hätte sie die Schwelle vielleicht nie überschritten, die sie über die Grenze des stillen Wissens ihrer tiefsten Noth" führte. Heut' Nacht geblendet, betäubt von diesem Wissen, überwältigt von dem Schmerz, den ihr das Herz durchbohrte, sah sie ihm heut' morgen mit einem Gefühl ins Auge, wie der Soldat der Schlacht, in die nicht die Neigung, sondern die Pflicht ihn führt. Ihren Fahneneid legte Trix sich selbst aber ab, denn sie war :ine muthige Seele, die nicht vor irgend etwas davonlief oder sich hinter die bequeme Schanze weiblicher Zaghaftigkeit und Wehleidigkcit verkroch. Als üe erwachte, stand es sofort wieder vor ihr, das stille Wissen" und mit ihm die Richtung, die es ihr vorschrieb. Sie sprang auf und trat vor den Spiegel. New, ich sehe so aus wie immer," dachte sie. Man sieht mir nicht an, was ich weiß. Nur die blauen Ränder unter den Augen hier im Hause fallen die aber keiner Seele auf. Hans würde sie sehen und fragen, ob mir was fehlt aber ich werde Hans nicht sehen. Und nun werde ich dir mal was sagen, Beatrix v. Dornberg: Du wirst keiner Menschenseele und am allerletzten ihm verrathen, was du weißt dein Ehrenwort darauf! Du wirst so handeln, wie du mußt, nicht wie du möchtest, du mußt dir eher das Herz aus dem Leibe reißen, als daß du erlaubst, daß es ihm gebrochen wird. Und wenn's auch weh' thut ach Gott! Schrecklich weh' thun wird es! Aber dann die Zähne zusammengebissen, Trix, hörst du? Nicht wanken und nicht weichen. Wie heißt's in dem Gedichte? Dein Leben geht vorbei Das sei deinTrost; dann wirst du wieder frei. Und grenzenlos darfst du dann wieder lieben." Das ist schön, so schön; aber wenn ich achtzig Jahre alt werde, dann muß ich ja noch laß mal sehen zweiundsechzig Jahre muß ich ja dann noch darauf warten. Vielleicht werd' ich aber nicht achtzig Jahre alt. Kein Mensch kann wissen, wie alt er wird. Mitten im Leben sind wir im Tod," hat der Pater gepredigt. Ich muß ihn bitten, daß' er mich die Predigt noch einmal nachsehen läßt, denn ich hab' damals nicht recht aufgepaßt, weil die Mamfell in der Eile vergessen hatte, sich ihrenZopf aufzustecken und wie ein verirrter Chinese ihren Kirchenschlaf hielt. Also, Trix, die Ohren steif. Es ist ja keine Schande, daß daß du ihn liebst, gar nicht, denn ein besserer Mensch wird dir nicht mebr begegnen, aber sein Herz gehört einer anderen, und du bist ihm nichts, als die dumme Cousine Trix, die an die schöne Phroso in nichts heranreicht ein simples Gänseblümel, wie's zu Tausenden auf jedem Fleck Gras wachst, und sie eine Lilie, apart und vornehm und königlich. Und er liebt sie so sehr, so sehr ach Hans! Hans!" Und sie sank vor ihrem Bett in die Kniee und weinte, als ob ihr das Herz brechen sollte. Hunde können es nicht vertragen, wenn Menschen traurig sind und gar, wenn sie weinen, und darum schlich sich der Dackel, nachdem er in seinem Korbe sitzend, Trix eine Weile zugeschaut und leise gewinselt hatte, zu seiner jungen Herrin und begann, sie erst sanft und dann energischer mit seinen großen, braunen Pfoten zu bearbeiten. Das half ihr über den Sturm des Wehs hinüber, denn Mitleid, echtes Mitleid, gleichviel von w? es kommt, ob's bewußt ist oder unbewußt, ist immer ein Balsam auf wunde Herzen. Trix richtete sich auf und streichelte ihres sonderbaren Trösters glattes Fell, der ob des Erfolges seiner Annäherung nach Hundeart vor Freude einen sogenannten Raser" bekam. Und das gab Trix vollends ihre Beherrschung zurück. Sie zog sich hastig an und badete ihre rothgeweinten Augen in frischem Wasser, aber sie ging noch nicht hinab, um die Spuren ihrer Thränen nicht zu verrathen und das Schluchzen sich beruhigen zu lassen, das hart und stürmisch ihre Brust erschütterte. Sie trat auf den Söller hinaus, aber das Sonnenlicht auf dem See blendete ihre brennenden Augen. Da ging ste in das Florentiner Zimmer zurück und begann in den Schränken zu kramen, um auf andere Gedanken zu kommen. Aber wenn man allein ist, lassen die Gedanken sich nicht so leicht eine andere Richtung geben, sondern kehren hartnäckig in den Kreis zurück, den sie sich gezogen. Und so nahm Trix auch all die kostbare'..' Stücke aus der Sammlung ihres verstorbenen Onkels in die Hand und legte sie wieder hin, ohne zu wissen, was sie in der Hand gehalten, bis sie den länglichen Kasten aus Olivenholz berührte, der das alte Halsband, das tödtliche Halsband des Cesare Borgia, enthielt. Sie hatte es seit ihrem ersten Abend in der Abtei nicht mehr berührt, den Kasten nicht mehr geöffnet, denn unheimliche Dinge waren nicht Trixens Geschmdck, und kostbare Steine hatten keine Anziehungskraft für sie, außer, daß sie sie ganz nett" fand. Aber bei Phrosos Rhapsodie auf ihre Lieblingsleidenschaft hatte sie an das Halsband denken müs sen, und da der Werth der Dinge für Trix nur ein vager Begriff war, so war ihr die generöse Idee gekommen, Phroso als Hochzeitsgabe ein gleiches Halsband zu schenken, weil die Form desselben wieder ganz modern war.

Vorsichtig hob sie die Lage Watte von dem übel berufenen Schmuckstück, ohne es zu berühren, und dachte, wel- , ches Entzücken Phroso wohl an den ' Tag legen würde, wenn ste diese Steine ähe: Spinelle vom zartesten und doch o intensiven Rosa, Smaragde, deren

herrliches Grün glühte und sprühte. Saphire von so durchsichtigem, blassem Blau wie das Wasser des Genfer Sees und in diesem Farbenton so selten, daß sie Diamanten an Kostbarkeit übertrasen. Die wundervolle Fassung von vor Alter mattem, wie erloschenemGolde, deren Zeichnung einem Benvenuto Cellini Ehre gemacht hätte, hob das Feuer dieser edeln Steine zur höchsten Wirkung, so daß man es übersal), daß die Perlen in den verbindenden Goldkettengliedern durch Feuchtigkeit oder sonstige ungünstige Einflüsse total verdorben waren. Ich glaube, ein Goldschmied könnte neue Perlen einsetzen." dachte Trix. Vier vorn an dem Schlosse ist eine Oese, da hat gewiß ehedem ein Kleinod gehangen oder eine große, birnenförmige Perle in einem Halbmond von Brillanten. So hab' ich's irgendwo auf einem alten Bilde gesehen. Wie würde das Halsband schön an Phroso's schneeweißem, schlankem Halse aussehen! Ob sie auch sterben würde, wenn sie's umlegte? Ob die ganze Mordgeschichte, die Onkel Zell darüber geschrieben, wahr ist? Oder ob man sie ihm nur aufgelogen hat, um den Schmuck interessant zu machen? Tante Aebtissin sagte mal, darin wären die italienischen Antiquare Virtuosen. In Rom hat ihr einer ein Bild einer Rokokodame als Beatrice Cenci" aufschwatzen wollen, und wie sie gesagt hat, solche Tracht hätte man damals noch nicht getragen, hat er geschworen, es wäre die Tochter der Cenci, er hätte sich nur versprochen. So wird wohl der Florentiner Antiquar dem Onkel auch was vorgelogen haben. Ich glaub' die Geschichte nicht. Wie kann man denn von einem Halsbande sterben? Wenn ich nun Phroso dieses Halsband schenkte und es käme so, wie's der alte Mann dem Onkel er zählt und Hans wäre frei , Mit einem erstickten Schrei hielt Trix inne, mit kalten, zitternden Fingern legte sie die Watte über die leuchtenden, glühenden Steine, schloß den Kasten und stellte ihn zurück in den Schrank, dessen Thür sie mit einerHast verschloß, wie Jemand, der sich vor einer entsetzlichen Gefahr retten will und kaum noch die Zeit dazu hat. Und dann sank sie entnervt in den nächsten Sessel. Das ist der Teufel, der Versucher, der mich aus diesen Steinen ansieht und mir ins Ohr raunt," dachte sie, am ganzen Leibe zitternd. Wie kann man nur so etwas denken? Wie kann man! Wie kann man! Kann man es je wieder gut machen, so etwas gedacht zu haben?" Und in ihrer Herzensangst spranz Trix auf und lief wie gejagt durch die langen weiten Corridore hinaus ins Freie, hinein in den Wald. Dort war es noch leidlich kühl,, denn es hatte Nachts in der Ferne gewittert und die Luft erfrischt, und wie Trix die erquickendeWaldeskühle einathmete, da wich der Dämon, der seine Krallen in ihre junge Seele zu schlagen gesucht, von ihr; es war, als wäre sie urplötzlich aus einer grausigen Finsterniß durch eine weitgeöffnete Pforte in hellen, leuchtenden Sonnenschein getreten, und das machte sie so froh, so leicht, daß sie laut auflachte und die Arme weit ausbreitete, als wollte sie dasHimmelslicht umarmen, das sie erlöst von etwas Schrecklichem, Namenlosem. Und mit diesem erlösenden Lachen kehrte die alte Trix wieder in sie zurück. Solch ein haarsträubender Blödsinn," dachte sie, noch immer lachend, nicht in nervöserUeberreizung, sondern in eitel Freude und Erleichterung. Ich, die ich mich unter die Räder wersen würde, wenn ich Hans sein Glück, also seinePhroso, damit erhalten könnte nein, es ist ja zu unglaublich dumm! Jetzt glaub' ich's. daß die Geschichte wahr ist, die' Onkel Zell von dem Halsband aufgeschrieben hat; das ist etwas Unheiliges, Unheimliches, was in den Steinen funkelt, etwas, was tödtet, ohne daß man sie berührt inwendig tödtet. Zur Buße dafür will ich aber Phroso ein Halsband schenken, das sich gewaschen hat, und wenn ich ein Jahr lang trocken Brot essen soll; Das ist ja natürlich auch wiederBlödsinn, und ich meine ja blos, daß ich mir dazu die Spendirjacke anzieben werde!" (Fortsetzung folgt.) Wegen erner ungewöhnlichen Urkundenfälschung wurde der Unterofficier der Reserve Schmiegow von der Strafkammer des Berliner Landgerichts zur Verantwortung gezogen. Der Angeklagte erhielt, als er zur Reserve entlassen wurde, die übliche Bescheinigung zur freien Rückfahrt in seine Heimath. Diese giebt nur das Recht zur Benutzung der Personenzüge. Der Angeklagte wollte aber für eine Strecke auch den Schnellzug benutzen, und machte zu diesem Zwecke selbst eine Bemerkung auf dem Freischein, wonach auch die Benutzung der Schnellzüge gestattet sein solle. Er gab dies zu, behauptete aber, daß er sich nichts Böses dabei gedacht habe. Der Gerichtshof verurtheilte ihn zu der niedrigsten Strafe von einem Tag Gesänaniß.

Anstcckende Kinderkrankheiten. Rathschläge für Mütter zur Bekämpfung der Leiden Mundpflege. Roch immer behaupten der Keuchhusten und der Scharlach in Bezug auf Häufigkeit unter allen Jnfektionskrankheiten des Kindesalters das Feld, und leider haben wir noch immer kein zuverlafsiges Mittel, um die Ansteckung abzuschwächen. Bei einem Keuchhustenanfalle öffne man dem Kind alle beengenden Kleidungsstücke, besonders am Halse und um den Magen herum, bringe es womöglich in frische Luft oder an's geöffnete Fenster und halte es an, tief zu athmen. Der Anfall geht dann meist rasch vorüber und endet mit dem wohlbekannten Geräusche, welches das Einströmen der Luft anzeigt. Am Schlüsse werden dann ein wenig zäher Schleim oder Speisereste gebrochen. Der letztere Umstand ist deshalb von Wichtigkeit, weil ein Kind, das täglich viel Anfälle hat und nach jedem bricht, in der Ernährung sehr herunterkommt, falls man ihm nicht nach jedem Erbrechen gleich wieder zu essen reicht. Die Kinder haben meist guten Appetit und essen nach dem Brechakt ruhig weiter. Bei schweren Anfällen sind falte Übergießungen am Rücken. Abklopfen und Abreiben mit spirituosen . Flüssigkeiten gut, wenn auch nicht unbedingt nöthig. Von neuen Heilmitteln gegen den Keuchhusten seien das Pertussin und Antitussin erwähnt. Der Scharlach ist trotz aller modernen Errungenschaften (Serum) eine sehr gefährliche Krankheit. Das Leiden wird nicht nur von Person zu Person, wie der Keuchhusten, sondern auch durch gesunde dritte Personen und auch durch leblose Dinge, wie Kleider, übertragen. Erkrankt ein Kind an Scharlach, so ist dasselbe von seinen Geschwistern vollständig zu isoliren. Anfangssymptome des Scharlachs sind Schmerzen beim Schlucken und Fieber. Man soll .nicht warten, bis der Ausschlag ausbricht, sondern sofort bei diesen Symptomen den Arzt rufen. Zur Zeit einer Scharlachepidemie ist es jedoch rathsam, nicht wegen eines jeden unbedeutenden Unwohlseins den Arzt zu rufen, denn derselbe kann dann erst das Scharlachkontagium mit in's Haus bringen. Ueber die Dauer der Ansteckung des Scharlachs herrschen verschieden? Ansichten. Nach einem Gutachten der Pariser medizinischen Akademie soll die Ansteckungsmöglichkeit, also die Nothwendigkeit der Isolation, 40 Tage dauern. Andere sind der Meinung, daß die Ansteckungsmöglichkeit so lange dauert, als noch Abschuppung stattfindet, und sich bis zum Ende der achten Woche erstreckt. Sicher ist, dcß ein Scharlachkranker, so lange er

schuppt, noch ansteckend ist, und daß nach der Krankheit eine gründliche Desinfektion aller Gegenstände, mit denen der Kranke in Berührung war, erforderlich ist. Bei kleinen Kindern ist die Mundpflege sehr wichtig. Säuglingen ist nach dem Trinken der Mund mit einem Leinwandläppchen, das in Wasser getaucht wird, sorgfältig auszuwischeri. Eine bei kleinen Kindern häufig auftretende Krankheit ist der Soor (Affektion der Mundschleimhaut, die von der dort stattfindenden Entwicklung eines pflanzlichen Schmarotzers, eines Pilzes, herrührt). Zeigen sich die ersten Spuren des Soor, kleine milchweiße Punkte oder Flecken, so taucht man die Läppchen in einprozentige Voraxlösu'..g und reinigt damit den Mund. Gewöhnlich verschwinden die Flecken dann. Sollten sie dies nicht thun oder sogar zunehmen, so wende man sich sofort an einen Arzt; denn der Soor ist nicht die harmlose Krankheit, wie im Volke vielfach geglaubt wird; er kann zu sehr schweren Verdauungsstörungen führen. Tuberkulose und Wohndichte. Daß die Tuberkulose in den dichtbevölkerten Quartieren moderner Jndustriestädte vorwiegend ihre Opfer fordert, war eine längst durch die Ersahrung bekannte Thatsache, ohne daß indeß eingehendere, die verschiedenen BeVölkerungsklassen familienweise trennende Uzitersuchungen darüber stattgefunden hatten. Die ersten Erhebungen dieser Art rührten von zwei Marburger Forschern, sowie von dem Großindustriellen Freudenberg in Weinheim, Baden, her. Die von den Marburger Forschern im Jahre 1902 anaestellten Un tersuchungen führten zu dem Ergebniß, daß stch m dem besser gestellten Fünftel der dortigen Bevölkerung nur 0.2 Prozent, im ärmsten Fünftel dagegen 4.7 Prozent Schwindsüchtige fanden. Freudenberg ermittelte von 2900 in den Jahren 1901 und 1902 in Mannheim Verstorbenen die Wohnhäuser und Wohnungsverhältnisse und nahm als Maßstab für die soziale Stelluna der durch den Tod betroffenen Familien die Jayl der von ihr bewohnten Zimmer an. Die Kopfzahl der betreffenden Familie gab einen ferneren Manitab für die Wohndichte. Auf diese Weise erhielt Freudenberg fünf Klassen von Haus Haltungen, deren Wohnraume von Klasse zu Klasse im Verhältniß zur Kopfzahl sanken, deren Antbeilnabme an der Tuberkulosesterblichkeit aber proaressiv stiea. so dafo. während Klasse 1 mit 10.3 Prozent daran betheiligt war, die fünfte und letzte Klasse einen Prozentantheil von 42.2 aufzuweisen hatte. Die Tuberkulosesierblichkeit ist mithin .... ... . . i t t. rm l i . c m oropornonal oer jusonnoiaue, Die isefabr der Ansieckuna um so aröftei. ie enger die Menschen zusammenleben und schlafen. , ..

Feuer - Signale.

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Alab. 6 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 9S Capital Ave und Oh& 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Av und 15. 126 DandeS und 15. 127 Brookside und Jupit 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und b. 134 College Ave und 2. '.ZS Delaware und 13. 136 Alabama und Norty 137 Newmann und 19. 135 College Ab und 14. 13 Cornell Ave und 13. 141 Dandes unli 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumsch und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus HMside Av und :. .48 College Av und 22. 149 College Ave und 7. 152 Park Ave und 22. 15 LEu. WBahnu.22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 AtlaS und Pike. 153 Blohd und Pawpsw. 159 No. 21 Spritzenhaus Lrightwood Arden und Depot 163 Brigytwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Keystone 16? Arsenal Ave un 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Av und l 212 Capital Av und 1?. 215 Pennsylv. u. 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