Indiana Tribüne, Volume 27, Number 199, Indianapolis, Marion County, 13 April 1904 — Page 4
Juv,ana Tribüne, IQ. April 1904.
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Qtttctttet 0 tt. Indianapolis, Ind.
Harry O. Xhudium Präsident, Geschöftslocalk No 31 Süd Delaware Straße. telbphoise 269. Kutered at the Post Office of Indianapolii as second dass matter. Rusfische Politik Die Macht der festen, durch wenige Mitwisser des Geheimnisses der rufst schen auswärtigen Politik bewahrten Tradition wird in den diplomatischen Kreisen von St. Petersburg jetzt viel geringer eingeschätzt als früher. Wie unser Petersburger Corresp. schreibt, bemüht man sich bereits, zwischen den Zeilen d?r Artikel des Journal de 'St.- Petersbourg, das als Organ des Grafen Lamsdorff gilt, , herauszulesen, wie er die Angriffe auf seine Schachzüge in der Partie gegen Japan abwehrt, um seine Stellung zu erhalten. Daß er durch Scheinkonzessionen die Verhandlungen bis Ende Juni hätte Hinhalten müssen, weil erst dann Rußlands Vorbereitungen zum' Kriege in der Mandschurei und in Korea beendet sein konnten, liegt so auf der Hand, daß Berufungen auf angebliche Geheimberichte des Herrn Pavloff aus Söul und des Barons Rosen aus Tokio nur den Zweck haben, die leichte Ausführbarkeit einer solchen Zwischenoperation darzuthun. Verhindert worden ist sie nach der Meinung wohlunterrichteter Kreise durch den im heilvollen Einfluß des, auch pekuniär ander definitiven Besitzergreifung in teressterten Besobrusoff auf, den StattHalter Alexejew und dadurch indirekt auf , den auswärtigen Minister. Mit de.m Mas vom 13. August, der Alexejew zum Statthalter des fernen Ostens machte, beginnt nach dieser Auffassung bereits die Ablenkung der auswärtigen Politik von den durch die Gesammtlage vorgeschriebenen Richtung. Das Bedenkliche ist, daß diese Entrüstung über Graf, Lamsdorff's Versehen auch gerade in Marinekreisen so laut geäußert wird. Denn einmal haben die ehrgeizigen Politiker der russi- ' schen Flotte an dem Großfürsten-Thron-folger Michael Alexändrawitch und an dem Schwager des Kaisers Großfürst Alexander Mikhailomitsch einen starken Rückhalt. Andererseits gewinnt die Stimmung in den Marinekreisen um so mehr Einfluß, je günstiger die energische Leitung, die der Admiral Makaroff in die Vertheidigung Port Arthurs gebracht hat, die Kriegslage gestaltet. Man weiß', jetzt, daß die mangelnde Tiefe des Trockendocks in Port Arthur die Reparaturen der blessirten Panzerschiffe nicht mehr hindert. Durch AusPackung, d. h. Entlastung der Schiffe, durch Ausladung der Kanonen, Ankr und, Ketten ist nach Fertigstellung der Pallada auch der Cesarewitsch in Dock gegangen; Mitte April wird sein Schaden ausgebessert sein, um der Retwisan Platz zu machen. , Ist dann auch dieses Linienschiff reparirt, so kann es zu einer großen Seeschlacht der sieben gefechtstüchtigen russischen Panzerschiffe gegen .die sechs allerdings stärkeren japanischen kommen. Siegen dann die ausgeruhten russischen Schiffe über die durch , die Wmterkampagne doch schon mitgenommenen japanischen Kolosse, so fällt den Flottenfreunden eine solche Uebermacht, daß Graf Lamsdorff ihrem Unwillen geopfert werden wird. Solch ein Seefieg, bei dem gewiß auf russischer Seit das Material nicht mehr geschont" werden wird, würde auch der Diktatur des Herrn von ?,Plehwe eine längere Dauer gehen. Sie richtet sich aus Instinkt der Selbsterhältung schon jetzt am entschiedensten gegen ihren gefährlichsten Feind. Den hat sie nichl in den Congressen der Mediziner und Techniker aus ganz Rußland, die man durch polizeiliche Schlie'ßung und rücksichtslose Verhaftungen leicht einschränken kann, sondern in den zielbewußten Semstwoversam.mlungen der Gouvernements. In dem durch eine Petition um eine Verfassung seit ' dem Regierungsantritt des jetzigen Kai- . fers bekannten Gouvernements Twer fhat sich die Neigung zur Benutzung dea - Verlegenheiten - der Centralregierung bereits gezeigt. Zugleich ist 'aber die bewundernswerthe Entschlossenheit und Geschicklichkeit des Ministers des Innern zu Tage treten. Er hat es zu , richtiger Zeit verstanden, beim Kaiser dadurch Eindruck zu machen, daß er die politische Propaganda, die in Beamten und Lehrerkreisen ihre Hauptstütze hat.
als einen frivolen Angriff gegen die
Religion und die Kirche darstellt. Von der kaiserlichen Kundmachung an den Senat, die -ihn ermächtigt, die Landschaftsversammlungen in Twer auf drei Jabre zu fuspendiren- und schädliche" Personen aus dem Gouver ment auszuweisen, braucht er nur den richtigen Gebrauch zu machen,' um die gefährlichsten Konstitutionellen im Zaume zu halten. , Eine Verständigung und ein Bünd niß zwischen dem selbstbemußten Mi nifter des Innern und den allerdings erst durch neue Leistungen zu stärkenden Marinemännern würde, wie die Stimmungen jetzt find, den Sturz des Grafen Lamsdorff als ihren ersten Erfolg verzeichnen können. Damit fiele die Entscheidung der Gesammtleitung der russischen Politik dieser in der Schneidigkeit" ihren Ruhm suchenden Verbrü derung der echten" Russen zu. Lipps feiert (Deutsch!.") Kant als den. der entdeckt, was Sokrates gesucht, Plato geahnt, Christus auf moralischem Gebiete gelebt; er habe es entdeckt, indem er das Vernunft-Jch von dem Jnstinkt-Jch oder Trieb-Jch getrennt. Der Mensch, den K. entdeckt, jener Träger der Autonomie des Verstandes, sei das Ziel aller großen Geister, der Gottsucher, und LebensPfadfinder in der Weltgeschichte gewesen: des jungen Luther, Giordano Brunos. Spinozas, auch Nietzsches, der aber den Jnstinktmenschen nicht davon zu trennen vermocht. K. habe das Göttliche im Menschen gefunden, Gott selber da wo er einzig unmittelbar sich uns offenbart. - Die Miliz von Colorado aibt augenblicklich ein, verwerfliches' Beispiel von Gerichtsmißachtung. Der famose General Bell, der einen wahren Kriegszustand dort geschaffen hat. weigert sich sogar den geheiligten Habeas Corpus Akt zu respektiren und Personen, die er in militärischer Gefangenschaft hätt. dem Richter auf dessen Befehl vorzuführen. Der Richter hat sich an die Regierung gewendet, um Bedeckung für die Ge richtsbeamten zu haben, welche seinen Befehl, die Gefangenen vor sein Gericht zu bringen, ausführen sollen. Die Regierung darf nicht .zögern, dem Richter die Macht ' an die Hand zu geben, seine Befehle wirksam zu machen. sonst wäre unserm Rechtswesen eine demüthige Stellung in der That gegeben. Gen. Bell aber sollte wegen Rebellion bestraft werden. Generalmajor Wood hat für das Departement Mindanao eine Verordn nung erlassen, deren Schneidigkeit auch den Anforderungen eines preußischen Generals entsprechen würde. 7 Er befiehlt für alle Truppen täglich mindestens halbstündige Exercitien in voller Ausrüstung, ebenfo einen Marsch von 6 Meilen jede Woche mit vollem Gepäck. Bei dem Klima will das immerhin etwas heißen, um so mehr als die Zeit der Uebungen allmählich ausgedehnt werden, soll. . Allein mit den fortgesetzten Verfiche rungen, die. Moros seien unterworfen und es herrschen friedliche.Verhältnisse, stehen diese Vorsichtsmaßregeln in ebenso großem , Widerspruche wie die fortgesetzten blutigen Gefechte, von denen erst gestern wieder eines gemeldet wurde. Es scheint sich doch nicht blos um an sich unbedeutende Scharmützel mit einzelnen Rebellen zu handeln, sondern um einen systematischen Wider stand aller Stämme in jener Gegend. Ob Wood der militärischen Lage ge wachsen ist, wird sich zeigen. Wenn es aber auch ungerecht wäre, die Frage schlechtweg jetzt schon zu vsrneinen, im Interesse der Leben . der amerikanisckzen Soldaten auf den Inseln wäre es sicher beruhigender, einem Militär von er probier Erfahrung als Führer auf den Philippinen zu wissen. Onkel Sam läkt nicht mit sich spaken. , Der Deputy des BundeS-Marfchalls, Thomas G. Martin, verhaftete in GaS City den dortigen Wirth George Woodruss, welcher von den L ocal-Behörden unter der Allklage der Hehlerei arretirt worden wae. ES wird behauptet, daß er ein Faß Whisky empfing und den Inhalt desselben auf Flaschen füllte, welche Etiquetten anderer SortenWhisly führten. ECT Im Weitzen Rötzl" Donnerstag Deutsche Gene-Tal-Wersammlung.
AS Stadt-' und County-Uer-waltnng. ' Das Wissenswertheste vom gestrigen Tage.in , gedrängter Form.
Des C o n t r ö l l e u r ' s G e v u r t s t a g. - ' Stadt-Controlleur Jacob Dunn wurde gestern anläßlich seines Geburtstages mit Glückwünschen überhäuft und von seinen Otfice-Beamten m!t einem eleganten Pult-Sessel beschenkt. Mit gleichsam altjüngferlicher Scheu verweigerte das Geburtstagskind jedoch jegliche bestimmte Auskunft über sein Alter. Shoemaker resigniert. . Harvey Shoemaker, ein Mitglied der Feuerwehr Co. in Brightwood, der letzte Woche von der SicherheitSBehörde wegen angeblicher Jnfubordination auf 30 Tage suspendirt worden war. übersandte gestern der Behörde sein Rsignations'Gesuch, über, das heute berathen werden soll. , Vernünftige Proteste. Der Behörde für öffentliche Werke wurde gestern eine Gegen-Petition betreffs der von John T. Brush beantragten ..Backsteinpflasterung der Oft Washington Str., von der Gürtelbahn bis nach Jrvington zugestellt, die nicht ohne. gewichtige Gründe ist.. Denn die opponirenden Grundbesitzer erklären, daß sie nicht gegen die endliche Betbesserung der Straße sind, doch halten sie die Ausführung der BacksteinPflasterung in diesem Sommer für eine verfrühte Sache und für Geldverschwendung. . Nach dem Bau des neuen Canales und nach der Legung der Wasserleitung sollte erst abgewartet werden, bis der Boden sich wieder gefestigt, bis die Straße wieder ihren früheren normalen Zustand erreicht hat. ' Unsicheres B a u w e r k. ' Bau Inspektor Stanley' untersagte gestern weitere Arbeiten an dem Hause No. 511 Nord Illinois Str., wo ein neues drittes Stockwerk , auf die. vorhandenen beiden gesetzt werden sollte. Denn er fand, daß die Grundmauern nur 9 Zoll dick find, statt 12, wie gesetzlich vorgeschrieben, sowie auch, daß die Bau-Ordinanz anderweitig umgangen worden , worden war. So hae er z. B., nur eine L icens für" KusReparaturen" bewilligt gehabt.,' nicht aber eine solche für Erhöhung des Wbäudes. Die Behörde für öff. Werke wird heute über die Angelegenheit berathen. t , V e r m e i d e t P o I i z eä-S t r a fg e l d e r ! Der Andrang von Licens-Suchern für Fuhrwerke und Jahrräder in der Office des Stadt-ControlleurS dauerte gestern an, wenn auch im . Ganzen geftern nicht so viele Licensen ausgestellt und so viele Gebühren collectirt würden wie am Montag.7 Hülfs-Control-leur Jacob Buennagel berechnet die Licens-Einnahmen für Montag und Dienstag auf etwa $5500 und hofft. daß alle noch unlicensirten Fahrradoder Fuhrwerk-Besitzer so bald als möglich bei ihm vorsprechen, ohne daß sie von der Polizei dazu gezwungen zu werden brauchen ü, - Auch d e r C o u n t y Scha tz -meister i st b e f ch ä f t i g t. Während im Courthaus-Erdgeschosse des Controlleurs Gehülfen dieser Tage so beschäftigt sind, herrscht oben, im 1. Stocke, in . der Office , des CountySchatzmeisterS ebenfalls rastlose Thä tigkeit; denn dort strömen täglich alle die Steuerzahler zusammen, die vor dem 1. Mai ihre Steuern berappen wollen wenn's. auch noch so schwer fällt , damit sie nicht später den 10 pCt. - Aufschlag zu zahlen haben. Auch hier muß die Polizei Ordnung halten, das beißt dafür sorgen, daß kein Gedränge stattfindet und ; daß in dem Gedränge keine Diebereien it. ausgeführt werden. Matodoren Skat-Clnb. Aus dem gestrigen monatlichen Turnier des Matadoren Skat-Clubs gingen folgende Wenzel - Ritter als Sieger hervor: : 1. Preis Gustav Habich. 2 " Julius Becherer. 3. " Ernst Inner. ; 4. " Leo Land. 5. " Heinrich Moefch. . 6. - Heinrich Ellerbrock. 7 " August Hartmann. ' Raucht die ?!sk I IiOA.
Wegen Schwindelei ver-
haftet Wird der pseudo- Organisator der Schankwärter (iga. (5ha s. V. Ramscy aus Craw i fordsville in Der neuesten ! Rolle. Von den DetectivS Gerber und Trimpe wurde gestern Nachmittag der 36-jährige Charks P. Ramsey aus Cramfordsville. ein angeblicher Schanl Wärter, unter der Anklage des Erlan gens von Geld unter falschen Vorwän den verhaftet. Die Verhaftung tx folgte auf Veranlassung des Präsiden ten der hiesigen Schankwärter-Union. des Herrn Fred. Junemann, der behauptet, von Ramsey um $61 beschäm delt worden zu sein. , .' Der Verhaftete war vor 2 Wochen hierher gekommen und hatte sich für den officiellen Organisator der Jnterna tionalen Schankmärter-Liga" ausge geben, deren Hauptquartier fich in Ein cinnati befindet. Als er sich June mann vorstellte, erklärte er, hierherge sandt worden zu sein, um aus der hie sigen Union unliebsame Elemente zu entfernen und dieselbe gründlich zu reformiren. Häufig sprach er dann bei Junemann vor, der erster Gehülfe Jake Crone's an Delaware und Wabash Str. ist, und allmählich pumpte er von Junemann S61 für Auslagen etc.. einmal $25 und zuletzt auch nur $1, da Junemann, der stutzig geworden war, nicht mit mehr herausrücken wollte. In anderen Vocalen soll Ramsey quch derartige Anleihen gemacht haben, doch ist die Zahl dieser Opfer noch unbekannt. . Am Montag wandte sich Junemann, dem Ramsey's Verhalten in letzter Zeit sehr verdächtig geworden war, um Auskunft an die Cincinnatier Großbeamten der Schankwärter - Vereinigung, und gestern erhielt er von ihnen per Draht den Bescheid : "Ramsey Four-Flusher, not connected with I. B. L." Daraufhin fetzte Junemann sich mit der Polizei in Verbindung und Ramsey's . Verhaftung war die Folge. $60, die Junemann Pamley vorstreckte, waren Gelder der localen Union, daher Junemann's gerechte Entrüstung. Ramsey ist hier übrigens nicht unbekannt. Sein Vater ist einer der proMinentesten Bürger Crawfordsville's, Bankpräsident etc., und hat seinem entarteten Sprößling schon öfters aus der Klemme helfen müssen. So vor Iahresfrist, als derselbe bier den Vendomevotelbesitzer E. H. Robinson, resp, den Wirth Gus Rahke mit einem werthlosen Check um $165 in Baar bzschum' melt hatte. Ans den Gerichtshöfen. Wal t e r B r o w n'S Schicksal w i r d m o r g e n e n t s ch i eden w e r d e n. - Der Prozeß des Walter Brown ist seinem Ende nahe. Heute Vormittag schloß Bundes-District-Anwalt Kealing die , Argumente , und heute Nachmit tag um 2 Uhr ertheilte Bundesrichter Anderson den Geschworenen seine Jnftructionen und um 3 Uhr wurde der Fall denselben zur Berathung übergeben. Es wird allgemein angenommen, daß die Jury bereits morgen einen Wahrspruch abgeben wird. Brutale Ehemänner. ; Kitty Tolliver wünscht von ihrem Gatten John geschieden zu werden. Derselbe soll sie in roher Weise behandelt und gedroht haben, sie zu er schießen. - Auch Nettie Shingleton war in der Ehe mit ihrem Gatten Wilhelm nicht auf Rosen gebettet und sie möchte daher von den Ehefesseln, welche sie ' an ihn knüpfen, befreit werden. Er be handelte sie in solch brutaler Weise, daß sie die Hülfe der Gerichte in Anspruch nehmen mußte. An die Groß geschworenen ü b e r w i e sen. Unter der Anklage der. Kupplerei wurde gestern Margarethe Freaks, welche aus Chicago nach hier gekommen war und die 14jährige Glennie Alexander aus ihrer mütterlichen Woh' nung 817 S. West Str. fortgelockt hatte,, vom Polizeirichter an die Großgeschworenen überwiesen.
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A p p e l l a t i o n g egen ei nen W a h r s p r u ch von $10,000. Vor geraumer Zeit wurde dem Jo fiah O. Teeters im Kreisgerichte von Witley County in seiner gegen die Lake Shore & Michigan Southern Bahn Gesellschaft eingereichten Schadenersatz klage 810,000 zugesprochen. Er hatte in Folge eines Bahnunsalles derartige Verletzungen erlitten, daß er zeitlebens verkrüpvelt bleiben wird. Gestern reichte die Gesellschaft im Obergericht eine Appellation gegen das Urtheil ein. '. .N ach la ß-Ge richt. Das zum Nachlasse des jüngst derstorbenenDavid B. Shideler gehörende Grundeigenthum, welches aus zwei Bauplätzen an der Haughey Ave., nahe Fairview Park, besteht, ist auf $5500 abgeschätzt worden. Pleite. Winfield L. Johnson von South Bend erklärte sich im Bundesgerichte für bankerott. Seine Passiva belaufen sich auf $7015.39 und seine Actipa auf $95.22. n - , - ? Im P o l i z e i g e r i ch t ,-; wurden I. E. Williams und Charles Redwine, welche unter dem Verdacht, sog. Trattenschwindler zu sein, arretirt worden waren, aus du Haft entlassen, weil keine stichhaltigen Beweise gegen sie vorlagen. Ueber den Fall ist vor einigen Tagen ausführlich berichtet worden. Garfield Davis, welcher gestern an der Vandes Straße in früher Morgenstunde seiner Frau vermittelst eines Schießgewehrs das Lebenslicht ausbla sen wollte, wird am 19. ds. Mts. pro zessirt werden. Henry Weber von No. 126 Nord New Jersey Slraße, welcher seine Frau in brutaler Weise mißhandelt hätte, wurde um $10 und Kosten bestraft. Clären Johnson und Virginia Pullen standen vor der Wahl, entweder in's Arbeitshaus zu wandern oder sich zu heirathen. Sie hatten bis dahin in No. 126 Nord New Jersey Straße in wilder Ehe zusammengelebt. Sie wur den in der Osfice der Polizei-Matrone getraut. Die Fälle de? Pfandonkel John E. Ertel, Harry Bloom und Leopold Krauß, welche wegen Verletzung der Pfandleih-Ordinanz in Trubel gerathen waren, wurden auf den 13. ds. Mts. verschoben. Der Wirth Christ. Zumwalt hatte wegen Verkaufens von Spiritüosen an Minderjährige $20 und Kosten zu blechen. Unabhängiger Turnverein. Heute Abend 8 Nhr regelmätzige Geschäfts-Aersamm-lung. I. H. Ballmann, 1. Sprecher. Adam Großkepf, 1. Schriftwart.
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