Indiana Tribüne, Volume 27, Number 198, Indianapolis, Marion County, 12 April 1904 — Page 6
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J'rovinz Sctzresn?ig-K?rflein. Altona. Zwischen den Eisenbahnschienen am Kronprinzenkain in Hamburg wurde der hier wohnhafte, auf dem Packetdampfer Dacia" bHdienstete, 37 Jahre alte Heizer Robert Streich bewußtlos und in seinem Blute liegend aufgefunden. Der Schwerverletzte, der muthmaßlich das Opfer eines Verbrechens geworden ist, wurde nach dem Krankenhause gebracht. Auf der Altona - Kieler Eisenbahn in der Nähe der Ueberführung des Kreuzweges wurde der Weichensteller Könke von einem abgestoßenen Wagen erfaßt, zu Boden geworfen und vom Zuge überfahren, so daß er in hoffnungslosem Zustande nach dem Krankenhause gebracht werden mußte. Hadersleben. Kürzlich waren 25 Jahre vergangen, seit der damalige Prediger, jetzige Seminardirector 'Eastens dem Rufe der Regierung, die Leitung eines Lehrer - Seminars der Provinz Schleswig - Holstein zu übernehmen, Folge leistete. Nachdem die Zöglinge des Seminars den Jubilar bereits durch einen glänzenden Fackelzug gefeiert hatten, waren am Jubiläumstage Hunderte seiner jetzigen und früheren Schüler aus allen Theilen der Provinz zusammengekommen, um sich mit ihrem Vater Castens zu freuen. Kiel. Matrose Behlgrem der 1. Matrosen - Division wurde wegen mehrfachen thätlichen Angriffs auf Vorgesetzte und Aufreizung einer Menschenmenge zu Gewaltthätigkeiten gegen einen Patrouillenfllhrer zu acht Jahren Gefängniß verurtheilt. Verliehen ist dem Kaufmann Wilhelm Seibcl der Rothe Adlerorden vierter Klasse und dem Marineküster a. D. Gustav Bock der Adler der Inhaber des Hausordens von Hohenzollern. Matrose Krankschuz von der 5. Compagnie der 1. Matrosen - Division hatte am 30. December 1903 den Obermaaten Schulze unweit der Kaserne überfallen. Er erhielt wegen thätlichen Angriffs auf einen Vorgesetzten in einem sehr schweren Fall 3 Jahre 1 Monat Gefängniß. Wedels-Pinneberg. Dem pensionirten berittenen Gendarmen Heinrich Wrede wurde das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens verliehen. Neumünster. In der Nähe des Güterschuppens wurde der Bahnarbeiter I. Fürst vom Kieler Schnellzuge erfaßt und ihm der linke Unterarm abgefahren. Man brachte den Schwerverletzten im Krankenkorb in seine Wohnung. Sankt Michaelsdonn. Bei der Rettung eines Schulkameraden ertrank in den Westdorfer Anlagen der Sohn des Arbeiters Herders in Westdorf. Ein Sohn des Weichenstellers Wehling war auf dem Westdorfer Teich eingebrochen, Harders war hinzugeeilt, um den Kameraden zu retten, und war ebenfalls eingebrochen. Während die hinzugekommenen Erwachsenen Wehling retten konnten, waren die Wiederbelebungsversuche bei Harders vergeblich. 'Arsvinz Sctzreflen. Breslau. Der 8 Jahre alte Knabe Max Richter spielte auf dem Treppenpodest im 2. Stock eines Hauses der Hildebrandtstraße und kletterte auf dem Geländer umher. Hierbei verlor er das Gleichgewicht und stürzte in den Hausflur, wo er besinnungslos liegen blieb. Ein sofort herbeigerufener Arzt stellte innere Verletzungen und einen Schädelbruch fest. Der Knabe wurde in die elterliche Wohnung, Leuthenstraße No. 12 bis 14, geschafft. Der 20 Jahre alte Arbeiter Oscar Schölzel von der Uferstraße 57 brach auf dem Eis der Oder am Ausgange der Uferstraße ein und ertrank. Die Leiche konnte nicht geborgen werden. Der Inhaber der Firma Gebrüder Cuno, optisches In, stitut Hierselbst, Albrechtsstraße 1, Julius Neumann, beging die Gedenkfeier des Tages, an welchem er vor 25 Iahren alleiniger Inhaber der Firma geworden ist. Zugleich sind an diesem Tage 76 Jahre seit der Gründung des Geschäfts durch L. H. Seiffert verflössen. B i s k u p i tz. Ein betrübender Vorfall spielte sich während des polnischen Hochamtes in der hiesigen Pfarrkirche ab. Dort wurde der 15 Jahre alte Knabe des Grubenarbeiters Johann Busch von der Volksmenge so an eine Bank gedrückt, daß der Bedauernswerthe besinnungslos liegen blieb und kurze Zeit darauf verstarb. Fellhammer. Der in der 4. Abtheilung des Egmontschachtes der Schlesischen Kohlen- und Coke-Werke beschäftigte Schlepper Gustav Friede aus Gottesberg, verunglückte, indem ihm durch Einstürzen eines Holzpfeilers die Schädeldccke zertrümmert wurde. Friebe wurde öewußtlos in's Knappschaftslazareth zu Waldenburg überführt. G ö r l i tz. Der Königliche Musikdirektor Reinhold Fleischer, Organist der Peterskirche, langjähriger Leiter der Singakademie und des Lehrergesangvereins, ist gestorben. Heidersdorf. Der 35 Jahre alte Siedemeister Paul Karbstein machte sich in der Zuckerfabrik am Fahrstuhl zu schaffen, der ihm den Kopf völlig zertrümmerte, sodaß der Tod auf der Stelle eintrat. Karbstein.
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Salt Lake City, Hauptstadt der Mormonen.
ver verheirathet ist, galt als ein sleißiger und nüchterner Arbeiter. Primkenau. In dem benachKarten Orte Quaritz wurde auf offener Straße ein Mord verübt. Der dortige unverheirathete Schlossermeister Priebusch schrß mit seinem Revolver auf ein Mädchen und verletzte es scbwer an den Armen und an der Seite. Darauf entleibte sich der Thäter durch drei Revolverschüsse in die Schläfe. Verschmähte Liebe soll das Motiv zur That fein. Zprc'r'inz jj??srn. Czarnikau. Der seit einiger Zeit vermißte Eigenthümer August Kemnitz aus Hammer - Abbau ist in dem hiesigen Badehause als Leiche aufgefunden worden. G n e s e n. Unter zahlreicher Betheiligung der Behörden feierte die hiesige evangelische Kirchengemeinde die 100jährige Jubelfeier ihres Bestehens.' Die Festpredigt hielt Superintendent Stämmler von hier. Nach Schluß des Gottesdienstes versammelten sich etwa 100 Personen zu einem Festessen, und später fand ein Familienkränzchen statt. K u z l e. Eine Anzahl der in der Forst beschäftigten Arbeiter hatte sich im Gasthause zusammengefunden, um sich einen vergnügten Tag zu bereiten. Das lange Ausbleiben ihres Mannes veranlaßte die Arbeiterfrau Spannenberg zur Ausschau nach ihm. Sie sah durch das Fenster, ob er sich noch in dem Lokal befand; dies muß der Arbeiter Marien, der aus Arnswalde stammt, bemerkt haben, denn ix trat hinaus und ging auf die sich zurückziehende Frau zu, sie mit Belastigungen verfolgend. Die Frau, welche sich des Marien nicht erwehren konnte, rief um Hilfe. Dies versetzte diesen so in Wuth, daß er sein Messer zog, der Frau mehrere Stiche m die Brust versetzte und ihr dann noch den Leib aufschlitzte, so daß die Eingeweide heraustraten. So wurde die Frau gefunden und in ihre Wohnung geschafft. Aerztliche Hilfe war vergeblich, die Frau starb bald , darauf. Marien wurde verhaftet und trotz Leugnens in das Gerichtsgefängniß eingeliefert. Das blutige Messer ist noch bei ihm gefunden worden. Ober-Röhrsdorf. Nach kurzem Krankenlager starb der frühere Landtagsabgeordnete, Rittergutsbesitzer Freiherr v. Seherr - Thoß. Schneidemüh l. Kürzlich vergiftete der bei dem Arbeiter Fuchs in Strozewohauland untergebrachte iy2 Iahte alte Georg Krüger seine Spielgefährtin, die 412 Jahre alte Tochter des Häuslers Herm. Dräger, mittelst Karbolsäure. Der Knabe hatte das Gift seinen Pflegeeltern entwendet, die es in einem verschlossenen Schranke aufbewahrten, und es dem Mädchen zu trinken gegeben. Trotz ärztlicher Hilfe starb das Kind. i Tremessen. Infolge eines Schlaganfalls verstarb hier im Alter von 59 Jahren Bürgermeister Boethelt. Er hat den Feldzug 1870 71 beim 3. Garde - Regiment zu Fuß als Reserveleutnant mitgemacht und erhielt' bei Sedan das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Provinz ScuHsen. Heiligen st ad t. Dem OberPfarrer, Superintendenten und Kreisschulinspector Kulisch, und dem Kirchenältesten, Kreisarzt, Geheimen Medicinalratb Dr. Koiven wurde der Kronenorden dritter Klasse und dem Lehrer und Organisten Wilhelm GLbel der Adlerorden der Inhaber des Hausordens von Hohenzollern verlieben. ; Nor'dhau'sen. Em gräßlicher Unglücksfall ereignete sich auf dem hiesigen Bahnhofe. Der Weichensteller ennina aus Vielen war mit demRangiren von Güterwagen beschäftigt. Um die heranrollenden Wagen vorbeizulassen trat Henning auf ein Nebenaeleis. demselben Aunenblii?? men auf diesem ebenfalls einige Wa? & . YYi l. .isC n Situ yn.uuucj.uut, lycurc vr acjmltTl
erfaßten und ihn überfuhren. Beide Beine und ein Arm wurden ihm abgefahren. Bald nach seiner Einlieferung in das Krankenhaus starb der Beamte. Q u e n st e d t. Das Gustav Hessesche Ehepaar feierte das seltene Fest der goldenen Hochzeit. S t e n d a l. Vor einiger Zeit erkrankte bei der 1. Escadron des hiesigen Husaren - Regiments ein Pferd an Milzbrand. Sofort eingeleitete, durchgreifende Desinfection verhinderte ein Umsichgreifen der gefährlichen Krankheit. Leider hat diese nachträglich noch ein Menschenleben gefordert. Der Maurer1 Schulz, ein zuverlässiger Mann, wurde zu den Desinfectionsarbeiten herangezogen. Er muß hierbei irgendwie mit dem Gifte in Berührung gekommen sein, denn letztens ist er der furchtbaren Krankheit des Milzbrandes, die bei ihm plötzlich zum Ausbruch kam, erlegen. 'jgxoviTti Lbcrnnover. B 0 l l e n s e n. Eine Feuersbrunst legte das Fr. Kahne'sche Besitzthum in Asche. Die Entstehungsursache des Feuers ist unbekannt. Bodenwerder. Sein 92. Lebensjahr vollendete hier der Steueraufseher a. D. Johann Heinrich Handelsmann. Drochtersen. Das große GeschLftshaus von T. Tiensch brannte vollständig nieder. Die Bewohner der zweiten Etage mußten vom Balkon des Hauses herabspringen, um ihr Leben zu retten. L a u e n st e i n i. H. Arbeiter H. Garbe gerieth in der E. A. Meyer'schen Stuhlfabrik beim Aufschlagen eines Riemens zwischen die Räder, so daß er mehrere Rippen brach. Nordstemmen. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf dem hiesigen Bahnhöfe. Der Weichensteller Carl Hartwig von hier wollte einem Schlosser schadhafte Stellen an einer Weiche zeigen. Er wurde von einem Rangirzugs überfahren und jofon getödtet. Dem Schlosser gelang es, sich noch rechtzeitig zu retten. Der Verunglückte hinterläßt seine Frau und vier Kinder. Wartjen st edt. Vor dem hiesigen Orte ereignete sich ein sehr beklagenswerther Unglücksfall. Der bei dem Hofbesitzer R. Schaare hier im Dienste stehende Großspänner Gietz, der mit Schlammpressefahren auf dem Felde beschäftigt war und die Schlammpresse gleich vom Wagen! aus auseinanderstreute, wollte vom Wagen springen, um ein zur Erde gefallenes Pferd wieder hochzubringen. Hierbei sei der Bedauernswerthe so unglücklich, daß er auf der Stelle todt war. . Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe mit fünf noch unerwachsenen Kindern. ' Besondere Beachtung wird jetzt dem deutschen Karpfen, der in Gewässern Wisconsins bereits mit großem Erfolge gezüchtet worden ist, auch im Osten geschenkt. Die Fischer im Hudson fingen im letzten Jahre 20,119 Karpfen von einem Gesammtgewicht von 134.140 Pfund. Die kleineren Fische, welche zwei bis fünf Pfund wogen, brachten drei Cents das Pfund, die schwereren bis zu zehn Cents das Pfund. In anderen dortigen Flüssen ist der Karpfenfang blühend. Und die Fifchcommisswn des Staates beschützt jetzt den Karpfen gegen Ausrottung Ein Unternehmer kam bei ihr um die Erlaubniß, ein, die sämmtlichen Gewisser in den New Aorker Counties Tioga, Tomkins, Chemung, Schuyler und in anderen Counties mit Netzen nach Karpfen gänzlich ausfischen zu dürfen. Sein von einflußreichen Politikern unterstütztes Gesuch wurde jedoch von der Staatsfisch - Commission zurückgewiesen und der Erlaubniß schein verweigert. Nur der schonender Fang ist gestattet. . .
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Oeöbrter Mister Edithor! Wie mer auch Widder emol Obends in den Saluhn hocke, do sagt der Großer Liwwerspatz: Beus, ei tell juh, selles Lewe macht mich sick un teiert. Do hocke mer alle Nacht in den Saluhn, mache e paar Gehmcher Piedro odder Pienackel und drinke uns den Stommeck voll Bier un dann gehn mer heim. Den Weg geht das eine Woch nach die annere un ein Jahr nach den annere un mir denke wunner was mir for schmarte Fellersch sein. Jnstett, daß mer dorch unsere Zusammenkinfte fchmarter wer'n un unsere Ettjukehschen kompliete, do wer'n mer immer noch dummer, wann das iwwerhaupt noch .möglich is." Mir hen den Großer ganz still zugehört un dann Hot's t ganze Weil genomme befor daß einer das Maul uffgedahn Hot. Schentelmänner," Hot der Saluhnwerth gesagt, wo sich wann sein Rosch vorbei war, immer zu uns gehockt Hot, ich denke, Pienackel is e arig intereßting Gehm un ich kann nit sehn, daß mer dabei dumm wer'n sollt." Du tahkst wie du's versehn duhs," hen ich gesagt, der G)ße is ganz recht; alle Nacht, wanz. Ich heimgehn duhn, dann macht's mich immer mähd wann ich dran denke, daß mer Widder en schöne Obend weggefuhlt Hot un daß mer dabei noch fei schönes Geld gespend Hot. Ich mache jeden Dag mein Meind uff, daß ich gar nit mehr in den Saluhn wollt gehn, awwer wann's dunkel werd, well, dann gehn ich doch Widder hin, ich denke, das is was mer so uff deutsch e Fohrs of Häbbit nenne duht". Dann is es Widder emol still gewese bis endlich der Kohnträckter Kitt gesagt Hot: Ich muß sage, daß ich ganz den nämliche Weg fühle un ich deht einiges drum gewwe, wann mer ebbes uffmache könnt wo e wenig Leif in unser Mietunge bringe deht." Jetzt hen mer Widder nachgedenkt, bis uff eemol der Schuhmehker Bull, wo die ganze Zeit kein Wort gesagt Hot, e schmartes Fehs gemacht Hot un sagt: Ich hen's." For Pittie Sehks. Halt's fest", hen ich gesagt un do Hot er emol en Schluck Bier genomme und sagt: Mir wolle e Singen - Sasseiethee starte. Es is e ganze Latt unner uns. wo feine Weuses hen un ich denke es is iesig Jemand zu sinne, wo uns Lessens gewwe kann. Wann mer e paar Songs geprecktißt hen, dann mache mer e Entertehnment uff un verkaufe Tickets un dann hen mer e feines Kanzert un mache biesids noch e ganze Latt Geld." Ich muß sage, ich hen die Eidie ganz gut gegliche. Den Weg Hot mer doch en Ecksjuhs in den Saluhn zu gehn un ich sin schuhr for die geheirathe Leut in unser Kraut is das e Blessing. Die annere sin auch dafür gewese Un do hen mer gleich en Start gemacht. Mer hen en Pressendent elecktet un sell sin ich g:worde, mer hen en Trescherer un en Sekkreterrie selecktet un dann hen mer in die erschte Lein eins an die neue Affissersch gedrunke un dann hen mer uns die Köpp verbroche, wer uns die Singstunde gewwe sollt. Do hen ich gesagt: In meine junge Jahre hen ich die Fiddel spiele könne, das Hot einiges geböte; ich hen auch Lessens uff die Trompet gehabt, awwer fell hen ich stoppe müsse, biekahs ich sin e wenig engbrüstig gewese un mein Wind Hot mich ausgewwe. Awwer die Fiddel hen ich worke könne, tubit die Bänd un seit die Zeit sin ich arig musikalisch un ich denke, ich könnt Euch schon ebbes beibringe. Do hen se gehallert: Hurreh unser Singlehrer!" Off Kohrs is da auch Widder ebbes dran genomme worde un weil mer doch nit gewißt hen, was mer mit den angebrochene Obend duhn sollte, do hen ich gedenkt, mer könnte ja gleich emol en Start mache. Se sin all rettig gewese un mer hen uns in den Eck-stra-Ruhm von den Saluhnkieper, wo auch e Peijenne gestanne Hot, vertagt. Dann hen ich mich den Großer getäckelt un hen gesagt er soll emol die Schkehl singe. Hen Se schon emol en Hund gesehn, wo e beeses Kalt Hot un dabei an Athemnoth soffere duht, un treie duht en Kanalljievogel zu immitehte? Den Weg Hot's gesaund, was der Kunne von sich gewwe Hot. Ich hen gesagt: For Guttneß Sehks, stapp, odder du gibst mich die Fitz! Sell duhst du singe rufe? Sell is fiers; du duhst ja instett in die Höch un in die Dies, in die Läng un in die Breit singe. Dann hen ich den Schuhmehker getäckelt. Er Hot gesagt, er hätt in die alte Kontrie immer zuSingen-Sasseie-thees belangt, seine Weus wär nor e wenig eingerostet. Do hen ich auch nit viel eckspecktet, awwer ich sin surpreist gewese; er Hot e paar Tön' gehabt, die wäre gar nit so schlappig; wie er awwer weiter gesunge Hot, do is mich der Angstschweiß ausgebroche. Schu ßer, hen ich gesagt, du Host t glänzende
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