Indiana Tribüne, Volume 27, Number 198, Indianapolis, Marion County, 12 April 1904 — Page 3

Jndiana Tribüne, 12. April

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Widersprechende Angaben Ueber die russische Kricgs-Armce. Anscheinend vorerst leine Land-Schlacht. Unbedeutendes Geplänkel am Yalu. Russische Befürchtungen bezüglich Chinas. Falsch Alarm in New Chwang. Aus Deutsch-Afrika.

Ost-Asien. ' Aufmars chder russ ischen Armee. Paris, 12. April. Das Echo de Puris" bringt folgende Depesche aus St. Petersburg: Das 2., 2., 3. und 4. Armeecorps haben Stellungen in der Mandschurei bezogen; das fünfte rückt aus West-Sibirien an. Alles zusammen, wird die russische Armee Ende Mai 460,000 Mann stark fein. Angeblich nicht stark genug. L o n d o n , 12. April. Nach einem Söul - Corresvondenten der Times" sind die Russen nördlich vom Yalu nicht zahlreich genug, um dem japanischen Vormarsche über den Fluß auf die Dauer widerstehen zu können. Vorerst kein ernster Landkämpf. L o a d o n, 12. April. Nach einem Times-Corresp. im japan. Hauptquartier ist es zweifelhaft, ob der lang erwartete Kampf um den Besitz des Yalu jemals stattfindet, sicherlich nicht, bis die Russen größere Verstärkungen her angezogen haben. Aus diesem Grunde die energischen Versuche der Japaner zur Blockirung von Port Arthur, um die Länge ihrer Land - Verbindungen durch Errichtung einer mehr passenden Marine-Base reduziren zu können. Falls die Japaner den Norden des Yalu nicht mit einer neuen Base beherrschen, so müssen von Juli ab die Landbewegungen von Korsa aus thatsächlich unmöglich werden. Geplänkel an der Yalv' Grenze. Paris, 11. April Eine heutige Temps-Depesche aus Petersburg sagt: Weitere Schüsse wurden zwischen den russischen und japanischen Truppen an der Yalu -Grenze gewechselt. ViceAdmiral Makaroff inspicirt die AußenForts von Port Arthur. Die Japaner in Korea. Paris, 11. April. Amtliche Nachrichten an die Regierung bestätigen die Preß-Depeschen, daß Japan's erste Armee, 4 Armee-Corps, jetzt völlig in Korea gelandet ist und daß die zweite Armee, aus einer ähnlichen Zahl von Corps bestehend, im Begriff der Abfahrt steht. Ihre Landungspunkte find nicht bekannt. , Befürchtungen w e g e n des ch i n. Generals M a. S t. P e t e r s b u r g. 11. April. Nachrichten aus Ostasien über die dro hende Haltung des Generals Ma an der Mandschurei-Grenze bestätigen in vollem Umfange die unfreundliche Haltung Chinas, trotz seiner amtlichen Neutralitäts-Erklärung. Die Meldung, der russische Gesandte Lessar in Peking habe bei der dortigen - Regierung gegen die japan. MilitärJnstruktoren in chin. Diensten und die japan. Offiziere bei Gen. Ma protestirt und ihre Entlassung verlangt, wird bestätigt. Rußland betrachtet deren fortdauernde Anwesenheit als eine sehr ernsthafte Drohung. Es wird darauf hingewiesen, daß ohne Zustimmung der chines. Regierung die bei General Ma befind lichen Offiziere leicht ausschlaggebenden Einfluß über die chines. Truppen erlangen und sie benutzen können, wenn die japan. Operationen eine Diversion im Rücken von General Kuropatkin er heischen. Es könnte dies zur Abschneidung seiner Verbindungen führen. F a l s ch er Alarm. New Chwang, 11. April. Ueber die Schüsse von den Geschützen der Forts, die zu einer gewissen Aufregung und dem Tode von 2 Chinesen führten, wird heute eine amtliche Erklärung gegeben. Es scheint, daß die Offiziere der Garnison das System des ' Hafensignales nicht verstanden und in Folge dessen wurde gestern Nacht auf einige Lootsen-Boote und Handelsschiffe geschossen. Die Schiffe wurden um Mitternacht von den Forts gesichtet und die Artillerie eröffnete Feuer, 24 Schüsse, darunter auch Geschosse aus großen Geschützen. Während der Be schietzung kamen 2 Chinesen gegenüber

der Fremden-Colonie, welche aus Angst über den Fluß setzen wollten, um's Leben. Im Hinblick auf die Thätigkeit der Japaner in Korea und die Ankunft derselben am Falu, wurden die Truppen vor einem Angriffe auf New Chwang gewarnt. Die Bürger dachten naturgemäß bei den gestrigen Schüssen, de? Ort würde angegriffen. Ehe F o o , 11. April. Ein chinesischer Dampfer ist soeben aus New Chwang zurückgekehrt. Die HafenLootsen antworteten auf dieSignale des Schiffes, es den Fluß hinaufzuführen, nicht. Zwei britische Dampfer sahen sich in der gleichen Lage. Dcc Hafen von New Chwang ist thatsächlich für den Handel geschlossen. Berlin, 11. April. Die russische Regierung unterhandelt weiter wegen des Ankaufes deutscher Oceandampftr. Die Schiffe sollen armirt Werder, und mit Smolensk" und Drei"- von der Schwarzen MeerFlotte ein fliegendes Geschwader von Schnellkreuzern bilden. Zu diesem Geschwader kommt auch der Fürst Bismarck", der in Don" umgetauft wurde. Auch mit der Franz. Transatlant.Gesellschaft soll die Regierung in UnterHandlung stehen. Vertreter von Armstrong, der Ger mania-Werfte und andere SchiffsbauHöfe waren einige Tage in Petersburg, um mit der Admiralität über Aufträge für neue Kriegsschiff? zu sprechen. Rennenkampf f's Kosacken. St. P e t e r s b u r g, 11. April. Die Kunde von der Unterzeichnung des engl.-franz. Colonial-Vertrags wurde hier freundlich aufgenommen. Das Einverstündniß der beiderseitigen Verbündeten der Kriegführenden gilt in Regierungskreisen, als beste Garantie gegen Verwicklungen wie auch als eine Gewißheit, daß Britannien das siegreiche Rußland nicht daran hindern wird,, die Früchte seines Triumphes zu ernten. Die koreanische Regierung hat der Forderung Japan's auf Abberufung des koreanischen Gesandten in Petersbürg nicht entsprochen, der noch immer in amtlichen Beziehungen zum russischen auswärtigen Amte steht. Gen. Rennenkampf's Kosaken-Divi-sion, 10,000 Mann, ist am oberen Valu eingetroffen, das 4. Armeecorps vor 10 Tagen in Harbin. Vladivostock wird von 13,000 Mann vertheidigt. Ein Offizier mit 15 Kosaken, der nach dem russ. Rückzug südlich am Yalu recognoscirte, entdeckte die japan. Stellungen, ohne selbst bemerkt zu werden. Die Pferde legten bei der Kreuzung des Flusses H Meilen schwimmend zurück. Deutschland. L e u t w e i n's Kampf mit den Hereros. Berlin, 11. April. Das auswärtige Amt erhielt heute folgende Depesche von Gouverneur Leutwein in S W. Africa: Mit der vereinigten Haupt-Abthei-lung und der West-Abtheilung griff ich den etwa 3000 Mann starken Feind in Ongonjira an. Die Hereros befanden sich in starker, halbkreisförmiger Stellung auf einem Hügel. Wir umgingen zunächst den linken Flügel des Feindes, ihn zurück drängend und griffen dann das Centrum und den rechten Flügel an. 2 energische Gegen-Angriffe gegen unseren linken Flügel wurden zurückgeschlagen und die feindliche Stellung gebrochen. Nach 8stüdiam Kampfe war der Feind auf allen Seiten zurückgetrieben. Unsere Verluste bestehe- ms: Leutnants v. Estorff und v. Erffa und 2 Reiter gefallen, Leutnant Rosenberg knebft 5 Mann schwer. 5 Mann leicht verwundet. Der Verlust des Feinoes war in Folge der vorzüglichen Wirkung unse

res Artillerie-Feuers schwer. Von Glasenapp's Oft-Abtheilung nichts Neues. Panama. Der Streik an der Panama-Bahn ist beendet. Die meisten Arbeiter kehrten unter den alten Be dingungen zurück.

Edward's Werk.

Verhandlungen zur Festleaung von Dänemark's Neutralität. London, 12. April. König Edward's Besuch in Copenhagen hat zum Beginn von Unterhandlungen über eine neuen Vertrag zwischen England, Dänemark und Rußland geführt. Zweck des Vertrags soll sein, die Neutralität Dänemark'S im Falle eines englisch-russ. Kriegs sicher zu stellen oder mindestens den großen Belt neutral zu erklären. Wilhelm besucht die engli.sche Flotte. Valetta. Insel Malta. 11. April. Kaiser Wilhelm besuchte heute die britische Flotte und sah Torpedo-boot-Exercitien zu. Er frühstückte. an Bord des Schlachtschiffes Bulwark (Flaggschiff von Admira! Domville, Commandeur der Mittelmeer-Flotte) und beglückwünschte Offiziere und Mannschaften zu ihrer seemännischen Tüchtigkeit. Nachmittags empfing der Kaiser den kathol. Erzbischof Pace von Malta auf der Hohenzollern, fuhr später nach Ciffa Vechia und besichtigte interessante Punkte. Heute Abend war officielles Diner im Schlosse, mit nachherigem Empfang auf dem Bulwark, von wo aus 200 geladene Gäste die Flotten-Jllumination im Hafen besahen. Frankreich. Rußland nicht verst i m m t. Paris, 11. April. Der russische Botschafter Herr Nelidoff hat dem Minister Delcasse die Befriedigung Rußland's über den Abschluß des englischfranzösischen Colonial - Vertrags ausgedrückt. Es gilt dies als Antwort auf die Meldungen, der Vertrag sei indirekt feindlich gegen Rußland. Hayti. Einfall befürchtet. Port au Prince, 11. April. Man befürchtet hier einen Angriff durch die zahlreichen Haytischen Verbannten, die der frühere Präsident von San Domingo Jiminez organisirt hat und die jetzt auf dominik. Gebiet versammelt find. Ueber alle Departements ist der Belagerungszustand verhängt und die Grenzen werden scharf bewacht. Oefterreich-Ungarn. Bauern-Tumulte. Wien, 11. April. Nach einer gestrigen politischen Versammlung in Samovar bei Agram, Croatien, stürmten die Bauern das Rathhaus und verbrannten die Urkunden-Bücher. Abg. Kipach, der Vorsitzende der Versammlung und ein Notar wurden schwer mißhandelt. Militär zerstreutdie Aufrührer, wobei verschiedene Vere letzungen vorkamen. Von Agram ist eine Jnfant. Abtheilung entsandt. Bekannter Anwalt f. Concord, Mass., 11. April Samuel Hoar, ein angesehener Anwalt und Neffe des Bundessenators, erlag heute im Alter von 59 Jahren einer Lähmung. 1902 .wurde er viel als Nachfolger von H. Gray beim OberBundesgericht genannt. Weitere Verhaftungen. Sault Ste. Marie, Mich., 11. April. Anläßlich des Scandals im Polizei-Departement wurden heute auf Grund von Grandjury Anklagen 3 Wirthe verhaftet, so daß die Zahl der Jnhaftirten jetzt 6 beträgt. Schiffsnachrichten. Angekommen: London: Minnetonka" von NewVork. Brem-n: Barbarossa" von New York. Gibraltar: Prinzeß Irene" von New York. New York: Numidian" von Glasgow via Halifax; Minnehaha" von London. Liverpool: Georgian" von Boston. Glasgow: Columbia" von New York. Copenhagen: NiZolai" von Boston. Marseilles: Penugia" von New York. Abgefahren: New York: Kroonland" von Antwerpen nach New York; American" nach San Francisco. Bremen: Rbein" nach New Vor!. Liverpool: Bomeranian" nach Boston. Plymouth: Graf Walderfee" von Hamburg. Yokohama: Empreß os China" nach Vancouver, B. C. Port Said: Oanfa" nach Liverpool.

Bilder ans Nlt-Frauksnrt.

Wer vor Jahren Alt - Frankfurt durchstreift hat und jetzt wieder seine Schritte dorthin lenkt, dem wird, wenn er ein Freund alterthümlicher Bauten und Straßenzüge ist, ein Gefühl des Bedauerns nicht erspart bleiben. Die Großstadt zehrt trotz aller Pietät gegen alte Ueberlieferungen allmählich die alten engen und doch durch ihre kulturgeschichtlichen Dokumente hochinteressanten Gassen auf. Der lebhafte Verkehr erfordert Straßenerweiterungen, Durchbrüche und neue geradlinige Strakenzüge. So schwindet denn ein Stück Alt-Frank-furts nach dem anderen dahin. Einige der fesselndsten Bauten und Straßenbilder Alt - Frankfurt's sind in unseren Bildern wiedergegeben. Alt-Frankfurt gruppirt sich HauptBlick vom Römerberg auf den Alte n-M a r k t. sächlich um den Römer, das alte städtischeRathhaus,die berühmteStatte, an der die römischen Kaiser deutscher Nation gewählt wurden mit dem Ceremoniell und den Volksfesten, die kein Geringerer als Goethe so anschaulich geschildert hat. Das Bild des Römers, der in den letzten Jahren glänzend renovirt wurde, ist so bekannt, daß wir es uns versagen konnten, es nochmals zu reproduziren; wir führen unsere Leser nur auf den Römerberg, den weiten Platz, von dem aus die Volksmassen zum erstenmal dem neugewählten Kaiser zujubelten und lasfen sie einen Blick auf den Alten Markt werfen, offiziell schlechtweg Markt" genannt. Den Alten Markt schließen enggebaute Häuser ein, die fast durchweg mit vorgebauten Erkern versehen sind. Wie in früheren Jahrhunderten hängen vor den alten Kaufläden die Wahrzeichen der 3x1171, melcyer oer Jnyaoer angeyorr. Im Hintergrund taucht der majestätische Dom auf, dessen Thurm erst nach dem großen Brande von 1867 während der siebziger Jahre in seiner jetzigen Gestalt entstand, die allerdings bereits in dem ältesten Riß von 1415 vorgesehen war. Freundlicher schaut das aus dem vierzehnten Jahrhundert stammende Leinwandhaus drein, das schon manche Wandlungen in seiner Bestimmung durchgemacht hat. Es verdankt seinen Namen den ehedem so weltbedeutenden Frankfurter Messen, die den Dom und den Römer zum MittelPunkt hatten, und zu deren HauptHandelsgegenständen neben Pferden. Geld, Wein und Büchern nicht zum mindesten auch Leinwand gehörte. Den Verkäufer fand man hauptsächlich im Leinwandhaus. Ursprünglich, in noch weiter zurückliegenden Zeiten, diente es dem Rathe der Freien Stadt DieGroßeFischergassemit dem Freiheitsbrunnen. Frankfurt als Versammlungsort, dann durften, wie es in einer alten Chronik heißt, d:s ..eingewanderten Wahlen", darin ihre Gottesdienste abhalten. In der Zeit der Befreiungskriege hat es leider auch eine traurige Berühmtheit erlangt: durch dort lagernde kranke und verwundete Krieger, denen die ursprünglich in dem Bau untergebrachten Kriegsgefangenen Platz machen mußten, trug es dazu bei, den Typhus über die enggebauten und damals außerordentlich dichtbevölkerten Stadttheile zu verbreiten. Späterhin wurden dort die Assisenverhandlungen abgehalten, und endlich heute ist es zu einem Anhangsei des historischen Museums ae Das Leinwandhaus, links .das städtische Archiv.

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worden, dessen Bau w:r unmmeioar links neben dem Leinwandhaus erbli den. Interessant ist es übrigens, zu lesen. wie man noch vor etwa fünfundachtzig Jahren über die alten Gebäude fcn allgemeinen urtheilte. Ein Werk aus dem Jahre 1818 von Kirchner, das Frankfurt und seine Umgebung würdigen soll, bemerkt nämlich wärtlich: Die Stadt zählt noch manche öffentliche Gebäude, aber wenige von ausgezeichneter Schönheit. Das Leinwandhans, dessen Hallen gleich jenen des Römers in den Messen mit Krämern besetzt sind, ist nur merkwürdig durch sein Alter. Ebensowenig äußeres Ansehen haben usw." Dagegen wird das kahle und dürftige Schauspielhaus, das 1902 von der Bildfläche verschwinden mußte, zu den vorzüglicheren Gebäuden gerechnet! Auch in der Großen Fischerg a s s e, wo sich der Freiheitsbrunnen erbebt und die wie ein mittelalterlicyes Restaurant auf emem Ausstel lungsterrain anmuthende Wirthschaft Roseneck" zum Ausruhen einladet, kann man einen Blick auf die alte Fachwerksbauart werfen. Als eine weitere Reminiszenz aus längst vergangenen Jahrhunderten muß auch das Luther - Haus gelten, in dem der große Reformator auf der Rückkehr vom Reichstag zu Worms sich aufgehalten hat. So haben wir unseren kleinenRundgang durch Alt-Frankfurt beendet; wieder tönt der Lärm der Großstadt an unser Ohr, von neuem hören wir

DasLuther-Haus. das Läuten der Elektrischen", und unwillkürlich kommt uns der Gedanke bei: Wie weniger Zeit wird es noch bedürfen, um die alten poetischen Winkel, durch die wir eben streiften, ganz verschwinden zu lassen. Schon dringt die Straßenbahn von Westen her durch den neuen Straßendurchbruch in jene Gegend ein, bald wird sie. das Wahrzeichen des modernen Verkehrs. sich ganz in jenen Vierteln das Heimathsrecht erworben haben. Die Neuzeit herrscht, das Alte muß ihr weichen! Erblich belastet. Angeklagter (der wegen Diebstahls vor Gericht steht): Bitte gehorsamst um eine mildere Strafe ich bin erblich belastet!" Richter: Wieso?" Angeklagter: Mein Vater war Componist und meine Mutter Theaterschriftstellerin!" , Vielsagend. Möchtest du mir nicht 10 Mark pumpen?" Gewiß, recht gern." ..Danke bestens. Ich werde ewig dein Schuldner bleiben!" Wählerisch. Herr Sie scheinen wirklich arm zu sein! Da haben Sie eine Handvoll Kupfergeld!" Bettler: Erlauben Sie, eine solche Summe brauch' ich nach dem Gesetz in Ku pfer nicht anzunehmen!" 'Frech. Hausirer (im Restaurant): Taschenkam gefällig, Zahnbürste, Nagelbürste. . .?" Gast: (brummend): Brauche ich alles nicht!" Hausirer: Ja, das siebt man Ihnen avufi aiü"

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Jacob

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