Indiana Tribüne, Volume 27, Number 197, Indianapolis, Marion County, 11 April 1904 — Page 5
Jndiana Tribüne, II. April 19031.
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MSrzveigerl. Skizze von Paul Herman. Die , Luft geht herbs, aber sie thut wunderbar wohl, sie giebt dem Menscheu, der der langen Wintermonde herzlich müde wurde, ein Gefühl von Kraft und Luft. Vorfrühling Frühlingsahnen es gehört wirklich Optimismus dazu, das bischen Keimen und Sprossen dem Auge kaum sichtbar, Frühling" zu nennen, aber der Sonnenschein, der funkelnde, blendende macht es dazu. Frühlingshell ist der Himmel, alles Wettergewölk, das seinen Glanz trübte, verjagte ein frischer West nur ein paar flockige weiße Wölkchen schwimmen am äußersten Horizont gemächlich durch die unendliche blaue Fluth. Der Tag hat nichts von dem zart verschleierten Charakter, bei dem der Perspektive nur kurz ist und bald in unbestimmten Dunst verfließt, wo sich die lenzige laue Luft weich um die Seele legt und sie mit Sehnen füllt er ist frisch und leuchtend wie der Himmel, der lachend in die Fenster hineinblaut. . - . . . . Ein paar Sonnenstrahlen haben auch den Weg in mein stilles Arbeitszimmer gefunden, sie tanzen erst bunte Kreise auf dem Boden, steigen langsam an dem Sessel herauf und sind mit einem Satz aus der Schreibtischplatte. Zuerst ziehe ich mechanisch die Kringel, die sie auf dem weißen Papier malen, mit der Feder nach, , dann werde ich unruhig. Sie scheinen mir neckend zuzuflüstern: Willst Du schildern, was sich in Worten, und seien sie auch noch so schön gesetzt, nicht schildern läßt, das geheimnißvolle Werden und Gedeihen, von dem in dumpfer Stube nur ein schwacher Hauch Deine Seele bewegen kann. Komm hinaus in's Freie und genieße, komm." Sie raunen so lange, bis ich wirklich draußen bin. , Diese frische, diese köstliche Luft, wie ein Trunkquell kühlen Wassers nach langer, mühevoller Wanderung. Und der feine grüne Schimmer um Baum und Busch! Veigerl, mein Herr, frische Vei gel." Ich kaufe ein paar Bündchen. Sie sind gewiß noch nicht im Freien gewachsen, aber ich freue mich des Duftes und der Farb'e, das paßt in daö lichtvolle Bild. Und aus dem süßen Duft steigt eine Erinnerung ein Kindheitsbild. So leuchteten die Tage auch damals. ... Ich bin wieder jung wieder ein Knabe und hänge in höchst gefährlicber Laae an den stillen Wallböschun-
gen, die den , inneren Ring meiner al- . ten 'Vaterstadt ' umgeben. -'DlÄett-' chen haben , ihre Blüthen dem . Frühling geöffnet, und ich weiß Jemand, der Veilchen über alles liebt.. Dieser Jemand ist ein süßes, blondes Ding, das in dem gegenüberliegenden Hause wohnt und meine knabenhaften Huidigungen mit der Würde einer jungen Dame entgegennimmt. Ein Stückchen des Schulweges, auf dem uns die Andern" nicht sehen können, gehen wir stets zusammen. Nach Schulschlutz treffen wir uns manchmal auf dem Wall, um zu bummeln. . Einmal hat Mi verweinte Augen. Was fehlt Dir, Mi?" fragte ich besorgt. Deine dummen Veilchen, ich hatte sie in der Schultasche und da muß sie natürlich Mademoiselle entdecken. Ich habe ihr gesagt, die Veilchen gingen sie nichts an, aber sie hat mich so in die Enge getrieben, daß ich fthließlich doch sagen mußte, ich hätte sie von Dir, dann hat sie den schönen Strauß genommen und in den Kathedertisch geschlossen." Ich versuchte Mi nach Kräften A trösten und erzähle ihr eine belustigende Schulanekdote, deren Wkung auch nicht versagte. Staii ?or der Trennung bittet sie: Gelt, Du holst mix wieder frische Beuchen, ich hab' sie zu gern." Sie bittet so niedlich, daß ich am Nachmittage wieder an dem gefähr lichsten Platz pflücke, trotzdem mich der Wallgärtner neulich fast erwischt, hätte, i Was thut man nicht alles, wenn das junge, dumme Herz zuerst unregelmäßig und wild zu pochen beginnt! Das junge, dumme Herz. . . Ich führe die Veilchen an's Gesicht und trinke den süßen Duft. Einmal gab es uch eine Stunde, wo er mir ganz und gar nicht lieblich erschien. Es war zur Zeit der Tanzstunde. Ich konnte den Rhythmus, der mir innewohnte. nicht in die Praxis umfetzen, spielte also als Tanzftundenheld eine ziemlich betrübende Figur. Was halfen mir meine Unterhaltungskünste . jeder geschickte Dümmling stach mich , aus, und die Backfische sahen mit Nasenrümpfen , auf mich. Das machte mir gar nichts, so lange Mi zu mir hielt, aber es kam ein Tag. n dem sie schwach wurde. Der schöne Leo, ein gefeierter Tanz stundenheld mit goldblonden Locken, belustigte sich und die Anderen ins geheim über meine vergeblichen Bemühungen, und als er in, größerem Kreis die : scherzhafte Bemerkung machte: Jessus, der Paul hat zwei linke Fuße". hatten- ihm alle jauchzend zugestimmt. Das wurde mir natürlich hmterbracht und noch etwas anderes: Mi
hatte gelacht, nicht jauchzend gerade, aber immerhin, sie hatte gelacht und mich komisch gefunden. ' Als ich ihr dann beim Ball, der me gemeinsamen Uebungen krönen sollte, einen Veilchenstrauß in seidener Mansckzette. wie sie damals für das feinste galt, überreichen wollte, da halte sie bereits ein Bouquet dunkelroiher Kamelien vom schonen &eo in Empfang genommen und ihm die beiden Polka, den Tischwalzer und den Kotillon zugesagt. Ja, so konnte sich die Jugendfreundin benehmen. Meinen Beilchenstrauß aber bekam d.ie Garderobenfrau. Auf Leo hatte ich von Stund an einen grimmen Haß, der erst sein Ende erreichte, als ich ihm in Göttingen eine tüchtige Abfuhr bereitete. Verschönt hat sie ihn nicht, denn die. Nasenspitze ging für immer heidi. . . Mi hat keinen von uns genommen, sie wählte vielmehr einen braven Zahnarzt. Neulich habe ich sie gesehen. Sie ist eine hübsche, zum Embonpomt neigende Frau und hat drei Kinder. Ich brachte ihr einen großen Veilchenstrauß. Wir haben uns in die Augen gesehen und in der Rückerinnerung lacheln müssen.
Tcr Kamps -v e .Hcrero. Der erste Versuch der deutschenTruPpen in Südwestafrika, die aufrührerischen Horden der Hererö zwischen 'zw Feuer zu bekommen, ist mißglückt. Das bisherige Vorgehen der Schutztruppe stellt abgesehen von dem unglücklichen Treffen bei Owikorero der Umsicht der Offiziere und . r militärischen Leistungsfähigkeit der Mannschaften ein glänzendes Zeugniß aus, es scheint aber doch, als ob noch ganz gewaltige Anstrengungen nöthig sein werden, ehe von einer ' gründlichen Niederwerfung des Aufstandes die Rede sein kann. Der Kolonialdirektor Dr. Stllbel theilt: dem Reichstage kürzlich mit, daß etwa 5000 wehrfähige Herero an dem Aufstande theilnähmen. Die Leute sind, dank' der, unverantworrlickien 5urZsichtigkeit der ; deutschen Behörden in Windhuk, mit brauchbaren SchießWaffen ausgerüstet und dabei genügend gut organisirt und geschult, . um sich trotz der Schlappen, die sie bereits erlitten, in den ' festen Stellungen , nahe der Eisenbahn halten zu können. Diesem Feinde stehen gegenwärtig nur 2,500 Mann deutscher Truppen gegenüber, von denen überdies ein beträchtlicher Theil zur Besetzung der verschiedenen Militärstationen verwendet werden muß. . Die Truppenmacht erweist sich, wie die neueste Nachricht zu lehren scheint, nicht stark genug, um die Aufrührer fo schnell und so gründlich zu bezwingen, daß Rückschläge auf absehbare Zeit ausgeschlossen erschci- , nen. . : Aus rai ches'ent anon enes wan deln kommt aber eben Alles an, denn, wenn der Aufstand sich in die Länge ziehen sollte, liegt die große Gefahr sehr nahe, daß das Aufruhrfieber auch andere unsichere und unruhige Bevölkerungselemente in Slldwestafrika und womöglich sogar in anderen Schutzgebieten ergreift. Daß - ein Anwachsen oder eine Verschleppung des Aufstandes überdies das deutsche Ansehen in hohem Maße zu schädigen geeignet wäre, bedarf wohl keiner besonderen Versicherung. Es ist möglich, ja sogar wahrscheinlich, daß die im Lande umherziehenden Händler die Herero schlecht behandelt, gemein betrogen und durch brutale Gewalithätigkeiten gereizt haben. Die Eingeborenen mögen mancherlei triftige Gründe zum bitteren Groll gegen diese Klasse deutscher Kulturträger" gehabt haben; das darf dieReichsregierung aber nicht davon abhalten, den Aufruhr mit aller Macht niederzuwerfen. Es ist für sie nun ein Gebot ernster Pflicht, durch schnelles Handeln langwierige Kämpfe und nutzloses Blutvergießen zu vermeiden und der Welt, die an der kolonisatorischen Befähigung des deutschen Bureaukratenthums bekanntlich sehr starke Zweifel hegt, zu zeigen, daß das Reich die Macht und den festen Willen hat, in den Schutzgebieten Herr zu sein und zu bleiben. Zur Abrechnung mit den Schuldigen ist es Zeit, sobald Ruhe und geordnete Verhältnisse wieder in dem Lande ihren Einzug gehalten haben. . Die nächste Zukunft wird lehren, ob die von dem Reichstage bewilligte Verstärkung von 800 Reitern und zwei Batterien zur Unterdrückung des Aufstandes genügt. . Die Sachverständigen sind sich darüber einig, daß der Feind nur mit Hülfe genügender Reiterei bekämpft werden kann, die, schnell beweglich, bald hier und bald dort auftaucht und den geschlagenen, Gegner wirksam zu verfolgen vermag. Der Aufstand der Herero bildet den bedenklichsten aller Klonialkämpfe, die Deutschland bisher zu bestehen gehabt hat, er mag vielleicht, noch schwere Opfer an Gut und Blut kosten, er hat aber auch den erfreulichen Beweis geliefert, daß alle bürgerlichen, Parteien Deutschlands in ernster Stunde treu und einig zu Kaiser und Rnch stehen. Von den Amerikanern welche ' auf den Philippinen leben, sind ihrem Berufe nach 334 Lehrer und Lehrerinnen, 58 Ingenieure, 34 Aerzte, 36 Advokaten. 33 Geistliche.' nicht näher bezeichnete Berufsarten 8596, ' Clerks und .Buchhalter 220. . Bergleute 13, Zimmerleuie 8, Grocer Md sonstige Händler 168. .,
Aus deutschen Vereinen. Zwei Cameraden des Deutsch-Amerikamichen Veteranen-Vereins geehrt. In der gestrigen Versammlung des Deutsch - Amerikanischen VeteranenVereins wurden, nachdem die üblichen Routine-Geschäfte erledigt waren, 'die Cameraden Louis Ruth und Heinrich Laatz,' welche schon seit Jahren sich um den Verein große Verdienste erworben haben mit hübschen goldenen Vereinsabzeichen beschenkt. Der Präsident des Vereins, Hauptmann Charles I. Schmidt überreichte dieselben mit folgender Ansprache: Cameraden! Thatsache ist, daß nach Beendigung eines militärischen Sieges die Heeresführer und dessen Offiziere sich bemühen, um auszufinden, wem sie diesen Sieg in einer solchen Schlacht zu verdanken haben, um diese braven und zuverlässigen Soldaten gebührend hierfür zu belohnen. Auch wir, in unserem militärischen Verein, verfolgen
dasselbe Prinzip; wir Alle wissen, daß unser Verein mit den nur geringen jährlichen Beiträgen seitens der Kämeraden kaum bestehen kann, nachdem wir die laufenden, unumstößlichen Ausgaden bezahlt haben und wir find somit gezwungen.zu anderen, ehrlichen und anständigen Mitteln zu greifen. Wir haben, wie Sie ja Alle wissen, zu verschiedcnen Malen den Geburtstag Washington's mit gutem finanziellen Erfolg gefeiert. J.edoch die Vorbereitungen für eine solche Feier nimmt Zeit, Geld undMorliebe für die Sache, seitens der Comite-Glieder, in Anspruch; viele find oft, obgleich Willens, einen Theil der mühevollen Arbeit zu thun, nicht in der Lage, wegen ihrer täglichen Berufspflichten, activen Antheil daran zu nehmen. In Folge dessen lastet solche, ich will sagen bedeutende und zeitraubende Arbeit auf den Schultern einiger Wen! gen. Wir haben zum Glück einige Ca meraden, die seit Jahren diese Arbeiten zur Zufriedenheit Aller gethan haben. Zwei von diesen Cameraden, die niemals bei Ernennung von Comites für irgend einen guten Zweck übersehen wurden und ihre Arbeit ohne Murren und mit Vorliebe getreulich srfüllten, sind Louis R u t h und Henry Laatz. Die Mitglieder unseres Vereins jinb nicht allein dankbar für, dieseAufopferung.. seitens der eben genannten Cameraden, sondern erlauben sich hiermit, in Anerkennung ihrer treuen Dienste, Ihnen durch mich ein kleines Andenken zu überreichen. Bitte, empfangen Sie dieses Andenken aus meinen Händen und tragen ..Sie es zur Erinnerung an Ihre Cameraden, die Ihnen von ganzem Herzen ergeben sind. . Zum Schluß wünschen wir Alle, Jhnen und Ihren Familien Glück, Segen und beste Gesundheit." Die schneidige Rede wurde sehr beifällig aufgenommen. Seitens der Damen-Section des Vereins war ein Dankesschreiben eingelaufen für ein Geschenk v-.m $15, toel ches der Verein den Damen gemacht hatte. . Nachdem dasselbe verlesen worden war. fand noch ein gemüthliches Bei sammensein statt. Die Abstimmung über die neue Con stitution bildete den Haupttheil der Verhandlungen in der gestern Nach mittag in O. Keller's Halle abgehaktenen Monatsversammlung des B a d i schenUnterstützungsvere i n s". Sonst wurden nur RoutineGeschäfte erledigt. Nachher fand eine deutsch-gemüthliche Unterhaltung , der zahlreich erschienenen Mitglieder statt. Der Jndpls. Liederkran z" nahm in seiner gestern Nachmittag in der Germania Halle abgehaltenen Mo natsversammlung 1 neues actives und 7 neue passive Mitglieder auf. Der sehr günstig lautende Bericht über die letzte Abendunterhaltung wurde ent gegengenommen. Das Angedenken deö so plölich verstorbenen Vereins-Grün ders Hy. W. Neumeyer wurde 'durch Erheben von den Sitzen geehrt und ein Comite wurde ernannt, um passende Beileidsbeschlüsse zu fassen und den Hinterbliebenen zu übermitteln. Vom Socialen Männerchor" in Louisville, Ky., lief ein Schreiben ein, in dem dir Liederkranz" freundlichst eingeladen wird, die Louisviller Sangesbrüder im Laufe des Sommers mit einem Be such zu beehren. Nach der Versammlung fand eine sehr gut besuchte und erfolgreiche Extra Probe für das nächste Concert und Stiftungsfest statt. .
(VPItlr und während der ganzen
vv Woche wird. . Madam Demorest welche vielleicht mehr von Kinderkleidern versteht, wie irgend eine andere Person die Sie jemals Gelegenheit zu sehen hatten, hier sein im Interesse der Arnold gestrickten Waaren Diese Sanitats Kleider sind allgemein anerkannt als die bequemsten und gesundesten Kleider für das Baby. Sehen Sie diese Waaren und hören Sie was Madame darüber zu sagen hat. UM Jndtana' größte Dry GoodS Händler. Die regelmäßige Probe wird in die ser Woche am Mittwoch Abend abgehalten, um den Sängern Gelegenheit zu geben, der am Donnerstag stattfindenden Deutschen Theater - Vorstellung beizuwohnen. Ein neues Mitglied wurde in der gestrigen Monatsversammlung des Jndpls. Schweizerinn d e s" in der Germania Halle in den Verein aufgenommen. Sonst wurden nur innere Vereiasangelegenheiten er ledigt. In der Columbia Halle hielt der H e i m a t h U n t e r st. - V ere i n" gestern seine reguläre Versammlung ab, in der 2 Csndidaten für Mitgliedschaft angemeldet wurden . Beschlössen wurde die Abhaltung des diesjährigen Vereins - Stiftungsfestes am 2. Sonntag im Mai in der Germania Halle.. Sonst wurden nur RoutineGeschäfte erledigt. Der Südseite SchwabenV e rein erledigte in seiner gestrigen regelmäßigen Versammlung nur Geschäfte, welche innere Angelegenheiten des Vereins anbetrafen. Das Comite, welches die Arrangements für den Maskenball zu treffen hatte, berichtete, daß derselbe in jeder Beziehung ein großer Erfolg war. Damenverein des Südseite TnrnVereins. Gemüthliche Euchre-Partie. -e störn Nachmittag veranstaltete der Damenverein des Südseite ' Turnvereins eine Euchre-Partie für Damen und Herren, welche einen gemüthlichen Verlauf nahm. Nach mehrstündigem friedlichen Kampfe gingen aus der Kartenschlacht folgende Siegerinnen resp. Sieger hervor: Damen: 1. Preis Frau Guenther. 2. ffrau Koehler. 3. Frau Held. Herren: 1. Preis H. Henschel. 2 L auler. 3. Koehler. Die Vorbereitungen für die Partie waren von der 7. Section, Vorsitzerin Frau Wenzel, in bester Weise getroffen worden. John Wever's Wirthschaft No. 764 West North Str. Wer lllll s 4 (iaMirt 1853.) , ..Jndiana's größter Laden.. Großer Verkauf ...von... MusöwUnterzeug .beginnend. , Menstag Vormittag nm Uhr Preise gerade die Sölfte, FETUS DSY GQODS CO.
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