Indiana Tribüne, Volume 27, Number 197, Indianapolis, Marion County, 11 April 1904 — Page 4
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Indiana . Tribüne. Herausgegeben von der utbeg G. ' Indianapolis, Ind. Harry O. Thudinm ... Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Stratze. TELEPHONE 269.
K.ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Ein Nothschrei des Papstes. Der Papft ist eine stark fühlende Persönlichkeit, aber kein Politiker, wie sein Vorgänger, und kein, Fanatiker, wie ,Pius IX. Dieses allgemeine Urtheil bleibt auch nach der scharfen Allocution. die er gegen die französische Kirchenpolitik an das Cardinalscollegium richtete, bestehen. Die übertriebenen Empfangs Vorbereitungen, die für den am 24. April erwarteten Resuch des Präsidenten der französischen Republik von dem römischen Festcomite getroffen werden, sind natürlich auch im sogenannten schwarzen Club besprochen und mit den Programmen beim Empfange des Königs von England und des deutschen Kaisers verglichen worden. Aber diese seit acht Tagen im Vordergrunde, auf's Nationale und Anti - Klerikale gestimmte Geschäftsthätigkeit hat wohl weder auf den Papst noch auf den jungen Conclave-Secretär den geringsten Eindruck gemacht. "Dagegen sind seit der Inthronisation des Papstes die Klagen aus den kirchlichen Kreisen Frankreichs über die neuere Gesetzgebung gegen die Kongregationen und besonders über die schroffe Art der Ausführung dieser antiklerikalen ' Bestimmungen nicht verhallt. Konnte man sich doch auf das Urtheil eines so angesehenen republikanischen Staatsmannes wie Waldeck-Rouffeau berufen, um darzuthun, daß der Bogen stark überspannt werde. Die ZurückHaltung, die der Papst bisher allen Klagen der französischen Ordensgeistlichen und Legitimisten gegenüber bewiesen hat, wurde von den ungeduldigsten Anklägern der kirchenfeindlichen französischen Regierung auch durch die Insinuation erklärt, als fürchte man im Vatikan die von Herrn CombeS ausgesprochene Drohung, daß er das Konkordat kündigen und eine völlige Trennung' von Kirche und Staat herbeiführen werde. Mit jedem Zuwachs, den die Opposition in der französischen Kammer in den Reihen der gemäßigten Republikaner und Sozialisten fand, stieg die Verwunderung darüber, daß der Vatikan sich von der Tradition der Politik Rampollas auch unter den gänzlich veränderten Umständen icht losmachen könne. Schon vor einiger Zeit wurde als Antwort auf diese Vorwürfe ein .Ausspruch des Papstes kolportirt: Ich fürchte den Bruch zwischen Frankreich und dem Heiligen Stuhle, nicht; schließlich ist solch ein Bruch der gegenwärtigen Situation vorzuziehen." Das Verlangen, daß per Papst den Präsidenten bei seinem bevorstehenden Besuche der , Hauptstadt Italiens empfangen solle, erschien selbst den entschiedensten Befürwortern der Rampollaschen Politik unter den Kardinälen als. eine unerträglich starke Zumuthung. . Eine entschiedene Form der Abwehr war nothwendig, um sowohl den Ansprüchen derKirche auf Berücksichtizung ihrer Interessen genug zu thun, wie . den französischen Katholiken die Anerkennung für ihre Ausdauer zu bekünden. ' Wie vorsichtig ' der Konklavesekretär in seinen Auslassungen über die Veränderungen der kirchenpolitischen Situation ist, beweist auch das Schweigen. in das er sich die Aufhebung des Z 2 des Jesuitengesetzes in Deutschland gehüllt hat. Gegenüber den von Frankreich ausgehenden Provokationen hielten schließlich ober der Papst und alle Kardinäle nur ein längeres Schwei gen für ein Zeichen der Schwäche. Gerade, weil man schon fast zu lange gezögert hatte, brach sich das Selbstgefühl der Kurie um so eindrucksvoller Pahn. Dem volksthümlich empsindenden Papste liegen , die Herzenstöne echter Entrüstung besonders nahe. Die feierliche Begrüßung deS Kardinal kollegiumis bot ihm die'günstigste Gelegenheit, durch entschlossenen, Ausdruck seiner Gefühle sich von dem Druck zu erleichtern, unter dem er leidet. In solcher, Schärfe versönlichen Gefühls aüsdruckes ist Leo XIII. niemals össent lich hervorgetreten. Aber .Pius IX und die großen Päpste früherer' JahrHunderte, haben eL ,wM verstanden,' durch das Pathos ihrer Allocutionen zu wirken. Daß die erste politische Kund
gebung Papstes erst jetzt erfolgt ist und daß sie in der Form eines rührenden persönlichen Schmerzensschreies hervorgetreten ist, gibt der Kongregation vom 18. März ihre historische Be-deutung.
Unter den 620.000 Einwohnern von St. Louis find ca. zwei Fünftel, unter den 1,500,000 Einwohnern Chicago's und den 3,700.000 New York's kaum über ein Fünftel Deutsche, während Philadelphia unter seinen 1,300,000 deren knapp 200.000. Baltimore unter seinen 550.000 nicht viel über 100.000, also nicht ein Fünftel zählt. Cleveland mit einem Viertel unter über 400.000 und Cincinnati und Buffalo mit fast zwei Fünftel unter 350.000 kommen St. Louis am nächsten. Milwaukee aber ist die einzige Großstadt, die St. Louis in der Proportion ihrer deutschen zur Gesammt-Bevölkerung (über 150.000 unter 300.000. also mehr als die Hälfte) voraus ist. ' Deutlicher als bisher hat sich Kriegssekretär Taft auf einem Chica go'er ' Bankett über seine Ansichten bezüglich der Zukunft der Philippinen geäußert. Es läßt sich nicht länger verkennen, daß der ehemalige Gouverneur seit Eintritt in's Cabinet einen völlig entgegengesetzten Standpunkt gegen früher einnimmt. Wie er offen erklärt, stimmt er nicht mit jenen trefflichen Leuten" überein, welche die In sein den Eingeborenen übergeben wollen, falls diese sich fähig zur Selbst. Regierung zeigen. Den Grund dieser Sinnes - Aenderung verschweigt Herr Taft oder vielmehr er nennt einen Scheingrund, daß nämlich vielleicht derschieden Generationen bis zur Erlangung dieser Fähigkeit vergehen könnten. ; Selbst wenn dies was von anderer Seite bestritten wird zu träfe, so läßt sich nicht einsehen, warum in jenem, wenn auch fernen Zeitpunkt, den Inseln ihr Recht auf Selbstbestimmung länger vorenthalten werden sollte. Wenn der Plan der Regierung da hin geht, die Filipinos völlig den amerikanischen Ideen" anzupassen. so wird dies allerdings eine unübersehbare Zeit dauern. Aber eine derartige Erziehungsmethode bei einer ganz fremden Rasse, ist . weder klug noch gerecht und kann nur in Zerstörung der Eigenart endigen. Noch keinem britischen Staatsmann ist der absurde Gedanke gekommen, etwa die Jndier mit angelsächsischen Ideen erfüllen zu wollen. Der in London zwischen Frankreich und. England abgeschlossene Colo-nial-Vertrag ist ohne Frage eines der wichtigsten Ereignisse in der politischen Geschichte der letzten Jahre. Es ist zwar natürlich nicht ausdrücklich gesagt, aber sehr deutlich angedeutet, daß das Abkommen Frankreich ein Protektorat über Marocco, ähnlich wie bei Tunis, verleiht. Als Entgelt wird dem . Protektorat Britanniens über Egypten dauernde Form verliehen und die Gefahr, die Perser Regierung könne nochmals die egyptische Frage aufrollen, ist völlig geschwunden. Durch dieses Abkommen erfährt somit die gesummte politische Geographie in Nord-Afrika eine Um Wandlung: England beherrscht die Ost-Ufer des Mittel-Meeres, Frankreich die westlichen Ufer. Wie verlautet, ist das Ministerium entschlossen, das neue Protektorat sehr bald zur thatsächlichen Geltung zu bringen und die neuzeitlichen Reformen und Verhältnisse in Marocco einzuführen. ' Die ganze Unabhängigkeit des Sul tans ist also von jetzt ab zu Ende und er wird zu einem Schattenherrscher, gleich dem Chedive von Egypten und dem Bey von Tunis, hinabsinken. Berechtigt erscheint die Entrüstung spanischer Blätter gegen ihr Ministerium. Das Abkommen ist über die Interessen Spaniens hinweg abzeschlos sen und von einer Entschädigung für den Verlust verlautet nichts. Für die Befähigung des Herrn Maura spricht diese auffallende Vernachlässigung nicht. B auerlaubnißschein e. George 33. Marshall, zweist. Wohnhaus , Washington Boulevard, nahe 32., $296. M. A. Grafferty. New Jersey, nahe 22., hölz. Wohnhaus, $220. H. B. Sale, hölz. Wohn haus, Talbott Av.. nahe 17.. $3000. Mary I. Scott, Cottage, 1023 W. 27. $905. " - v, ..
Unterftntzungs-Verein Alle-mania."
Ein vergnügter Abend. Der Unterstützungsverein Allemania" feierte gestern Abend in der Südseite Turnhalle sein 5. Stiftungsfest durch eine Theater - Vorstellung und Ball. . Der fast ausschließlich aus jungen strebsamen Leuten bestehende Verein ist im Laufe der Jahre zu einem populä ren geworden, dessen Veranstaltungen stets zahlreiche Besucher herbeizulocken Pflegen. Dieselben wissen im Voraus, daß ihnen genußreiche Stunden bevorstehen. Für ein interessantes Programm war auch gestern Abend wieder gesorgt. Die Hauptnummer desselben bildete die Aufführung des 3-actigen Schwanks Was einem Schusterjungen pasfiren kann." Das Stück ist reich an urcomischen Scenen, sodaß eswenn es nur einigermaßen flott gespielt wird, das Publikum unterhalten muß. Dieses war gestern in hohem Grade der Fall. Sämmtliche Mitwirkende waren mit Lust und Liebe bei der Sache, sie hatten Alle vorzüglich memorirt, so daß keine Störungen eintraten. Die zahlreich anwesenden Zuschauer wurden in die heiterste Stimmung versetzt und amüsirten sich köstlich. . Es kann wohl ohne Uebertreibung gesagt werden, daß seit langer Zeit in dem Saale der Südseite Turnhalle nicht so herzlich gelacht worden ist, als wie gestern Abend. Das Zusammenspiel, sowie die Inscenirung des Stückes ließen Dank der tüchtigen Regie des Herrn Paul Kurth nichts zu wünschen übrig. Ein Jeder der Mitwirkenden hat sein möglichstes gethan, damit die Vorstellung sich zu einer erfolgreichen gestaltete, dieselben waren: Paul Kurth, Wm.' Jacob. Nicholaus Steinmetz, Karl Altmann, John Langer, Eduard Meßmer und Karl Langer. . ; Nach der Vorstellung fand noch ein Ball statt, welcher erst beim Tagesgrauen sein fröhliches Ende fand. . y Die beste 5 Cent Cigarre M der Stadt Mucho's Longfellow".. Ein W a l d m e n s'ch wurde unlängst bei Fuenterrabia an der spa-nisch-sranzösischen Grenze aufgezrifsen. Als ein Grenzwächter mit seinen Hunden einen. Wald durchstreifte, -ssh er ein seltsames, menschenähnlicheWesen in größter Geschwindigkeit vor sich herlaufen und in einem Bergspalt verschwinden. Der Wächter folgte und fand, daß der Waldmensch den Eingang zu seiner. Höhle mit Baumstäminen und Stcircll versperrt .hatte. Diese Hindernde wurden leicht beseitigt und der Mann festgenommen. Ein um die Hüften geschlungenes Fell'bildete seine einzige Bekleidung. , Der Wächter brachte den Höhlenbewohner nach Fuenterrabia. Dorkt konnte man aus ihm herausbringen, 'daß er Prudencis heiße und 28 Jahre alt sei. Als Kind sei er im Findelhause zu 3a.i Sebastian gewesen, später habe er sich seinen Lebensunterhalt als ländlicher Tagelöhner verdient. Als er aber vor zwei Jahren keine Arbeit habe finden können und in bittere Noth gerathen sei. habe er sich in den Wald zurückgezogen. Dort seien Haselnüsse Bucheckern und Vogeleier seine Nahrung geWesen. Nach und nach lernte er mit bex Schleuder umzugehen und konnte sich auf diese Weise Wild verschaffen. Da er kein Feuer hatte, habe er dessen Fleisch roh verzerrt. Karpfen als Betriebs'st ö r e r. Der Grand River in Michigan war letzthin bei Hustingsford mit solch ungeheuren Mengen von Karpfen angefüllt,, daß die Säge- und Gristmühlen gezwungen waren, den Betrieb einzustellen. Die Fische geriethen in großen Mengen in die Wasserräder, die dadurch zum Stehen gebracht wurden. Bekanntlich ist die jetzige Wittwe des Fürsten Waldersee eine Amerika, nerin. Miß Marie Esther Lee kam in jungen Jahren nach Europa. Dort lernte sie Prinz Friedrich von Holstein, ein Onkel der jetzigen deutschen Kaiserin, kennen, der damals . 63 Jahre alt und seit, fünf Jahren Witt. war. Einer Ehe mit Miß Lee stellten sich jedoch allerlei Schwierigkeiten entgegen, bis endlich der Prinz auf seine Anwartschaft als Mitglied der Fami lie Holstein-Augustenburg verzichtete. Er nahm den Namen eines Fürsten von Noer an. den ihm Kaiser Franz Josef verlieh, und api 23. November 1864 vermählte er sich mit der da mals 26 Jahre alten Miß Lee. Un gefähr ein halbes Jahr später war die Fürstin bereits Wittwe geworden, und nun lebte, sie in Paris, wo sie auch Graf Walderfee kennen lernte, der sich dann am 14. April 1874 mit ihr der. mahlte. ' ' ' -
Eine schwierige T ha lfahrt ist unlängst vom Säntis ausgeführt worden. Die Gattin des Beobachters auf der Säntis - Wetterwarte, eine muthige Frau, bte' auch eine ganz tüchtige Feder führt, ist mitten im Winter droben auf der unwirthlich'en Höhe von einer schweren Krankheit befallen worden. Es war unmöglich, der schwerkranken Frau auf dem SäntisGipfel ärztliche Hilfe zu bringen. Schließlich haben sich sechs muthige Führer und Träger entschlossen, sie herunterzuholen, und unter großen Gefahren über haushohen Schnee unter fortwährender Lawinengefahr"' ist die gewagte Thalfahrt auf Tragbahren und Holzschnitten glücklich gelungen. . Eine brave Rettungsthat hat der Geestemünder Fischdampfer Heppens", Capitän Tennhoff, vollbracht. , Er brachte elf Mann von der norwegischen Bark Neptun" an Land, die mit einer Ladung Eis von Fredrikstadt nach Geestemünde unterWegs gewesen war. Am 7. März sprang das Schiff auf der Höhe von Hornsriff leck, während ein orkanartiger Sturm wehte. Zunächst eilte ein englischer Fischdampfer zu Hilfe, dem es gelang, einen Mann der Besatzung zu retten; der Dampfer bekam dabei aber eine Trosse in die Schraube und wurde dadurch manövrirunfähig. Mittels Leinen und Bojen rettete dann der Fischdampfer Heppens" den Rest der Mannschaft und hielt sich fo lange bei dem lecken Schiffe auf, bis es nach einer halben Stunde fank. Die schiffbrüchigen elf Mann haben nur wenig von ihrer Habe retten können. Der vor mehreren Wochen von Blyth in England abgegangene Dampfer Fortuna" der Rhederei F. M. Brühn in Flensburg ist nicht wieder gesehen worden und gilt nunmehr als verloren. Die Besatzung bestand bei der Abfahrt aus Blyth außer dem Capitän P. Petersen (Flensburg) aus zwölf Personen, nämlich dem ebenfalls aus Flensburg stammenden ersten Maschinisten Fürst, dem zweiten Maschinisten Sander aus Rostock, dem. Steuermann Risek aus Tönning, dem Bootsmann Hecken, dem Koch Tietje, den Matrosen Fischer und Falck, den Leichtmatrosen Mattson und Heinze, sowie den Schiffsjungen Lenschau, Wyrsittski und Hasenpuch. Da ein großer Theil der Mannschaft erst in Blyth angemustert ist, kann der Geburtsort einiger der Vermißten noch nicht angegeben werden. Capitän Petersen war bereits 25 Jahre als Capitän gefahren und beabsichtigte, sich bald zur Ruhe zu setzen. Er galt als ein sehr tüchtiger und vorsichtiger Schiffsführer. . ' .M n e ..st a r k begehrte Rarität 'auf dem' Postzeichenmarkte bilden die von dem mazedonischen Comite ausgegebenen Marken. Ihre ursprüngliche Bestimmung war es, als Bestätigung für die erlegte Nationalsteuer zu dienen. Jeder Patriot" so bezeichnet man die Förderer der Sache des Aufstandes klebte diese Marken in ein Heft, welches in regelmäßigen Zeitabständen von dem Comite controllirt wurde. Später, als jeder Brief, der nach den mazedonischen Wilajets geschickt wurde, die tllrkische Censur passiren mußte, richtete das Comite einen regulären Postdienst ein und bestimmte, wie viele Marken auf die einzelnen Sendungen als Entgelt aufzukleben waren. Mit der Zeit begann auch die türkische Bevölkerung dieser Post sich zu bedienen, da sie zuverlässiger war als die ottomanische. Die revolutionären Postzeichen stellen Mazedonien als weibliche Gestalt vor, welche die gefesselten Hände zum Himmel emporstreckt. Zur Kenntniß der Briefmarkensammler diene es, daß die grünen Marken einen Werth von 5 Cent., die lilafarbenen von 10, die blauen von 25 Cent., die rothen von 1 Frank besitzen. Die Assi sen in Leeds, England, hatten sich kürzlich mit einer erstaunlichen Beleidigungsklage zu befassen. Ein Auktionator Namens Stell verklagte eine Zeitung, weil sie grobe Briefe, die der Kläger an König Eduard gerichtet und der Zeitung zum Abdruck überliefert hatte, lächerlich machte. Die Briefe, die thatsächlich an den König abgegangen sind, hatten nachstehenden Wortlaut: Anbei sende ich Euer Majestät den heute empfangenen Zahlungsbefehl für die Steuern. Ich werde nicht einen einzigen Pfennig bezahlen, bevor Sie mir wiedergegeben haben, was Sie mir nach dem Grundsatze Macht vor Recht" wissentlich, ungesetzlich und ungerechtfertigt raubten." Herr Stell ist nämlich einer der vielen Passive Resisters", die die Zahlung der Steuern verweigern, weil ihnen das neue Schulgesetz nicht behagt. Als der König von diesem Schreiben nicht die geringste Notiz nahm, folgte ein weiteres geharnischteres Schreiben folgenden Inhaltes: An Seine Majestät den König. In Bezug auf brutale Unverschämtheit, gemeine Feigheit, Mangel an allen Eigenschaften eines Gentleman, Mißachtung der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der menschlichen und göttlichen Liebe, und in der Eigenschaft als Lügner, Diebe und Halunken sind Euer Majestät und Euer Majestät Beamte die hervorragendsten Muster der modernen Zeit." Der Richter unterbrach hier die Verlesung der Briefe, und die Jury entschied, daß Stell's Klage we. gen Beleidigung abzuweisen sei. -
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