Indiana Tribüne, Volume 27, Number 196, Indianapolis, Marion County, 9 April 1904 — Page 4

Jnviana Tribüne, 9. April lo'i.

Indiana Tribüne. Herausgegeben von der utebrg Eck. , Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium , Präsident. Geschäftslocalt No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2s. Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Offene Gesetzverhöhnung Erst durch die jüngste Entscheidung des Bundes-Obergerichts, in dem Malle der Kohlen bahnen, wird der zwischen staatlichen Commission die Wirksamkeit gegeben, die ihr von Beginn hätte aus drücklich gewährt werden müssen. . Die Commission würde zur Zeit in's Leben gerufen, um den zwischen staatlichen Handel derart zu regeln, daß Cortoorationen es nicht in ihrer Macht haben sollen, den Handel in einem gewissen Staate zum Schaden anderer Staaten zu bevorzugen. Für Nichtbefolgung der Weisungen der Commission waren Freiheitsstrafen gesetzlich festgestellt, letder aber waren die Befugnisse der Commission nicht genau definirt, und die Folge war. daß als die Commission dem Kohlenbahn Monopole zu Leibe wollte, die Anwälte der Bahnen sich einfach weigerten, ihre Geschäftsbücher und Belege der Com Mission zur Prüfung zu überweisen. Richter Lacombe hieß, bekanntlich den diesbezüglichen Einwand der Kohlen bahnen für rechtsgültig, und die Koh lenbarone lachten sich in's Fäustchen. Die Commission war vorläusig Harm los. denn die Entscheidung des Richters Lacombe hatte ihr jede Bedeutung ge nommen. Die zwischenstaatliche Handels-Cöm-Mission beruhigte sich nicht dabei, son dern legte Berufung an das Bundes Obergericht ein. Baer und Genossen wurde es nun doch unheimlich, denn falls der Commission doch das Recht zustand Beweismaterial einzufordern. so könnten sie doch noch eventuell hinter schwedische Gardinen kommen. 'Aber wozu fitzt Papa Elkins im Se nat, der Schwiezerpapa aller möq lichen' Trustmagnaten. Er hörte, den Nothschrei und hatte auch bald erreicht, daß "die? Majorität ihr Senat die Strafbestimmung, für verweigerte Aussagen, die das Gesetz,' welches die zwischenstaatliche Handels-Commifsion schuf, vorsah, annullirt wurde. Daß dies Hülfe zu rechter Zeit war. hat sich durch die .Entscheidung des BundesObergerichts zu Gunsten der Commis sion gezeigt.' ' Die Strafbeftimmung im Sherman Gesetz, aber besteht noch immer, doch angewendet dürfte sie kaum werden, so lange Herr Knor General-Änwalt bleibt. ,. Wenn sich die Regierung der Was fen. die sie nun durch das Sherman Gesetz und die nach oberrichtlicher Ent scheidung ' gekräftigte zwischenstaatliche Handels'Commission . in Händen hat. ernstlich bedienen will, sieht es schlimm aus für die ungesetzlichen Trusts. L ei der aber hat die Erfahrung aelebrt. daß ' die Erklärung des Präsidenten Sanfte Worte aber einen dicken Knüp pel" sich nur auf die Beziehungen zum Auslande, anwenden lassen. Für die großen Gesetzübertreter im Lande hat er sich wie die Erfahrung lehrte. sich gerade des Gegentheils befleißt. Er hatte für sie in feinen Botschaften derbe, drohende Worte, die Knüppel aber, das Sherman Gesetz und die zwischenstaatliche Commission, behielt er im Sack. Wohl hat die Regierung dem Nor thern Security Merger den Prozeß ge macht, aber ohne einen moralischen Erfolg zu erzielen, denn trotzdem der Merger als Uebertretung des Sherman Gesetzes gekenntzeichnet wurde, macht die Administration nicht die geringste Anstrengung, die Uebertreter auch zur Strafe zu ziehen, wie das Gesetz vor schreibt. ; Unser Justizminister, Bundes . Ge neralanwalt Knox ist wie die anderen Mitglieder des Cabinets nur dem Prä fidenten gegenüber und nicht wie in anderen Nationen der gefetzgebenden Körperschaft verantwortlich. Er kennt nur ein Interesse und das liegt in der Wiederwahl Roosevelt's. Er fügt sich und handelt daher nur nach dem Willen desselben.' Selten war Nichtachtung vor dem Gesetze größer, wie unter der gegen wältigen Administration, jede Amts Handlung scheint nur dahin zu zielen. sie politisch zu kräftigen. Ein Verderb

liches Beispiel wird den Unterlieamten

durch die Gesetzübertretungen . an höch ster Stelle gegeben. " Gesetzvorschriften, die vom Congreß gemacht werden, werden nach Belieben suspendirt oder durchgeführt, wenn es gilt politische Freunde zu versorgen oder politische Gegner zu vernichten. Günstlings-Wirthschaft war stets das Berderben von Republiken. Der Präfident, der vergißt, daß es seine erste Pflicht ist, die vom Congreß erlassenen Gesetze durchzuführen, wird zum Dicta tor, und daß Roosevelt allen Ernstes diese Stellung erstrebt, zeigt sein jüng ster Pensionserlaß, beweist die Willkür liche Suspension der Civildienstregeln und die Ernennung von Dr. Wood, des geistigen Eigenthümers der Rough Rider"-Jdee zum General.Major der Bundesarmee. Von der in Alarmblättern ange kündigten Invasion der Stimmplätze bei den gestrigen demokratischen Vor wählen durch Chicagoer Indianer war nichts zu bemerken. Alles verlief. einige geringfügige Störungen, die ja hier bei keiner Wahl fehlen, ausgenom men in friedlicher Weise. Die Parker Leute triumphirten, wie nicht anders zu erwarten. Zu den erfreulichsten Erfcheinun gen. welche die Dienstagswahlen mit sich brachten, gehört der große Erfolg, den in Chicago die Idee der Verstadt lichung öffentlicher Betriebe errang. Mit 70,000 Mehrheit entschieden dort die Stimmgeber, daß die Stadt die städtischen Bahnen ankaufen und im Betried halten soll. Die Kaufsumme wird unschwer durch Berausaabuna von Bonds anfaehraM werden können, die eine so erwünschte sichere' Capitalanlage für kleine In vestorm bieten, daß die Nachfrage vor aussichtlich größer sein wird, als die Masse der vorhandenen Bonds. Ganz besonders bemerkenswerth sind die republikanischen Wahlerfolge im Staate Missouri, die trotz des demokra tischen Wahlbetrugs-Gesetzes und trotz der corrumpirenden Einflüsse der demokratifchen Maschine erzielt worden sind. . Kansas City erwählte zum ersten Male wieder seit einer Reihe von Iahren einen republikanischen Mayor, in der drittgrößten Stadt des Staates, in St. Joseph, erwählten ' die Repüblikaner mit Ausnahme des Mayors ihr ganzes Ticket. Man bekommt durch die Wahlnach' richten den Eindruck, als ob die Mehr heit der Wähler endlich zu dem Ent schluß gekommen sei, die Herrschaft der Parteimaschine, die seit drei Jahrzehn ten bereits die Politik dieses Staates corrumpirt, abzuschütteln. Es geht wie Frühlingsluft durch das politsche Le ben .des Staates. Wenn die öffentliche Meinung so deutlich spricht, wie bei den vorgestrigen Wahlen, so, ist man allem Anschein nach zu der Vermuthung be rechtigt, daß sie fest entschlossen ist. den bestehenden schweren Uebelständen wie der einmal ein Ende zu machen. Wie jedes unerträglich gewordene Uebel oft schon den Keim besserer und gesünderer Zustände in sich trägt, so hat auch an scheinend das Treiben der demoralisi renden demokratischen Ringwirthschaft die Wähler von Missouri gründlich auf gerüttelt und sie zu dem Entschluß ver anlaßt, den corrupten Zustünden ein Ende zu machen. . Männerchor-Damenverein. Die gestrige Ostern-Euchre-Partie. Die gestern Nachmittag vom Mäw nerchor-D?menverein veranstaltete und von der 6. Section trefflich arrangirte Ostern-Euchre-Partie erfreute sich einer überaus regen Betheiligung und nahm einen für alle Theilnehmerinnen sehr genußreichen Verlauf. Die Preisae. winnerinnen waren folgende' Damen 1. Preis Frau Bach. 2. Frau Wineman. 3. ,, Frl. Pearl Howard. 4. Frau Laird. , . 6. . Frau Lalley. 6. Frau Feeney. 7. Frau Balke. 8. . Frau Kopp.. ... 9. Frl. Tillie Schmidt. 10. .. ??rau G. SeidenMcker. Die Feft-L eiterinnen waren Vor fitzende Frau Wm.-Gardner; Assistew tinnen Frl. Anna Schäfer. Frl. Bertha Keller, Frl. Irma Bertermann, Frl. Agnes Krueger, Fräulein Caroline Schmidt. Gottlieb L eulhsrdt, Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str

Ans den Gerichtshöfen.

Der Walter Brown Prozeß. Mit dem Verhör der Entlastungszeugen in dem Walter Brown Prozeß wurde gestern fortgefahren. Der Angeklagte selbst betrat., den Zeugenstand und versuchte den Beweis zu liefern, daß der Werth der von ihm geleiteten Fabrik - Etablissements die Schulden überstieg; so beliefen sich die Activen der National Mfg. Co., außer den Patenten, auf $220,000. Die Activen der Consolidated Paper &33ag Co. seien etwa $155,000, welchen Verbindlichkeiten von $110,000 gegenüberstehen. ; Brown zeigte in keiner Weise irgend welche Spuren von Erregung. C r i m i n a l g e r i ch t. Marion Martin bekannte sich gestern vor Richter Alford des Kleindiebstahls schuldig und wurde zu 20 Tagen Gefängniß verurtheilt'. Eine pflichtvergessene Frau. Hiram H. White wünscht von seiner Gattin Minnie geschieden zu werden. Er beschuldigt sie, ihre Pflichten als Hausfrau, Gattin und Mutter in jeder Beziehung vernachlässigt zu haben. Polizeiliche Urtheile umgestoßen. Im Juni v. I. wurde James Small von hiesigen Detectivs im Fairview Park unter der Anklage des Herumlun gerns verhaftet. Er. hatte angeblich sich jungen Mädchen gegenüber, welche die Schaukeln benutzt hatten, in unan ständiger Weise benommen. Im Poli zeigericht wurde zu Small zu einer Geld und Freiheitsstrafe verurtheilt. Derselbe appellirte hierauf an das Kreis gericht und gestern kam der Fall zur Verhandlung. Da das Beweismate rial nur ein sehr fadenscheiniges war. so hielt der Richter die Berufung auf recht und er stieß sodann das Urthei deS Polizeirichters um. Auch das vom Polizeirichter gegen den jugendlichen Harry Maroney ,er lassene Urtheil wurde verworfen. Der selbe war wegen Faullenzens und Herumlungerns" bestraft worden. Es stellte sich heraus, daß der junge Maroney, während der Baseball-Saison sich mit anderen Jungen vor dem Schaufenster des Apotheker's Foga Capitol Ave. und Morris Str.. auf gestellt hatte, um die Bulletins zu lesen.'I Der Apotheker hatte sich über die Jun gen geärgert und die auf der Straße patrouillirenden Polizisten ersucht, die selben zu verhaften. Alle waren entwischt, nur Mahoney feftgenommen worden. Richter Allen war der Anficht, daß es von einem Geschäftsmanne eine eigenthümliche Handlungsweise sei. erst durch die Bulletins die Aufmerksamkeit der Jungen auf das Schaufenster zu lenken und dann nachher, nachdem sie sich vor demselben versammelt hatten und etwas zu lebhaft geworden waren, verhaften zu lassen. Es stellte sich auch ferner heraus, daß Mahonev stets ein fleißiger Junge gewesen war und noch ist. Advocat verlangt seine Gebühren. , Der Rechtsanwalt Frank. M. Hay. hat Frau George E. Clark auf Zahlung von $1000 Gebühren verklagt. Wie er sagt, war er von der Frau als Rechtsbeiftand angagirt worden, um gegen Catharine Rigney gerichtlich vorzugehen, weil dieselbe ihr die Liebe ihres Gatten abspenstig gemächt haben sollte. Die Letztere ist in St. Louis ansässig und Hay machte verschiedene Reisen nach dort, suchte dieselben, sowie deren Advocaten auf, engagirte sodann noch mit Zustimmung der Frau Clark die St. Louis'er Advocaten Firma King & King und brachte so dann eine auf $25,000 lautende Schadenersatzklage gegen die Rigney ein. Plötzlich erfuhr Hay, daß Frau Clark hinter feinem Rücken einen anderen Anwalt engagirt und mit den nöthigen Vollmachten versehen hatte. Er ?be hauptete, daß seine Clintin und die Advocaten King & King sich gegen ibn verschworen hatte, um ihn auf das Trockene zu setzen. In Folge dessen verklagteer ferner die St. Louis'er Firme auf $500 Schadenersatz. Geschieden, , Richter Carter bewilligte Frau Emma B. Jeffries die Scheidung von ihrem Gatten Lloyd und er befreite auch Frau Emma L. Sutter von den leidigen Ebe fesseln, welche sie an . ihren Gatten Fred, knüpften. Eine F amil ien Idylle. Die Negerin Jane McClantry. welche ihrem Gatten vermittelst eines Revolvers

einen blutigen Denkzettel im Bein bei

brachte, wurde wegen mörderischen An griffs an die Großgeschworenen überwiesen. Ihr Herr Gemahl muß jedoch 40 Tage in der städtischen Bastille zubrin gen, weil er der Gattin, der theuren. zu schlagfertige Beweise seiner Zunei gung gab. - .Im V olize i g eri ch t wurde I. N. Klein von der Anklage. J. L.Krieger von St. Louis um $50 beschwindelt zu haben, ehrenvoll freige sprochen. Der Fall des James Bradley, wel cher verschiedener Diebstähle angeklag ist. und über welchen gestern ausführlich. berichtet wurde, kommt am 12. April zur Verhandlung. Unabhängiger Turnverein. Fideles Tanzkränzchen der Turnerinnen und Turner. Unter sich" veranstalteten gestern Abend die Mitglieder der Damen-Klasse und die Activen des Unabhängigen Turuverems ein Tanzkränzchen", das. wie anders nicht zu erwarten, den denk bar schönsten Verlauf nahm. Der Be such war ein riesiger. Some Laundrv. fsamilien-Wäscke Prompte Ablieferung. Phone 9623. Spekutirte mit Leichen. In, Chicago wurde dieser Tage Jobn Mahnken auf die Anklage verhaftet, die Leiche von Frau Frank R. Greenwald, eines Opfers der Jroquois-Theater-cita trophe. beansvrckt und sie als diejenige semer Tante, einer Frau Elizaoe:y,!outy von Montreal, beerdigt zu haben. Er selbst hatte den Namen John : Kouth angenommen. Bei der betrügerischen Manipulation war es Mahnken darum zu thun, sich in den Besitz mehrerer Ringe, welche die Leiche an sich trug, zu setzen und die Theatergesellschaft auf Schadenersatz zu verklagen. Schon am Tage nach dem Brande' hatte der Biedermann in de: Morgue die Leiche einer Frau Mueller aus Milwaukee, bei der $500 gefunden worden" waren, für fick, beansvruckt Ehe jedoch der Mann von der Coro-ners-spce zurückkehrte, waren Frau Muellers Verwandte erschienen und hatten die Leiche fortgenommen. Weiter gedieh zwar die Spekulation" hinsichtlich der Leiche der Frau Greenwald, doch wurde schließlich auch dieser Schwindel entdeckt. o B a n k i er a l s Schaffner. Auf einem' Berliner Stranendabnwagen übernahm letzthin während der Fahrt über den Lützowplatz ein bekannter Bankier das Amt des Schaffners, da den letzteren vlödlick, ein fn KeHin?s. Nasenbluten befiel, daß er nicht in der Lage war, die Abfertigung der ??ahrgaste vorzunebmen. Der fitlfsfierpH. ?anller verjah sich mit den Fahrscheinvlocrs uns der Kmpszange, bediente prompt die Signalklingel für den Kutscher und veräbreicbte wie der bette zj-acymann ven iömstelgenden die Fahricyeme. ertretuna ömiertp hia zum Potsdamervlak. Dort üfamnh der Bankier dem Schaffner, der sich wieoer eryoit. Hatte, die Blocks, Zange uno oas eingenommene Fahrgeld. Revolverkamvf auf b o her See. Während sich der.ungarische Dampfer Ärpad" von Fiume letzthin in der Näbe der lnerisen Küste befand, stürzte zur Zeit der Morgenwacye ver erste Offizier, Kapitän Rendich, mit gezogenem Messer auf den zweiten Offizier Gosvcime los. Als sich dieser zur Wehre setzte, feuerte Renmq aus emem Revolver, schoß Gosprime an und mate sicki sodann selbst eine Kugel in den Kopf. Beide Offiziere erniten schwere Verletzungen und wurden in Algier an's Land gesetzt. Ä)ie ur acrze des Kamvfes ist unberannr. , Bei den Wahlen in die Wiener Aerztekammer wurde die vom Aerzteverband auf seine Liste gesetzte Frau Wr. Gabriele Frenn von Possanner mit 1008 Stimmen als stellvertretendes Mitglied gewählt. Noch bor Kurzem hatte man Frau Dr. Possanner Schwierigkeiten aemackt. überbauvt in die, Aerztekammer aufaenommen m werden. Der deutsche Verein für brauenstimmrech! hat an fast 300 der bekannesten mthenscHen, resormrnen und rabolischen Geistlicken ein Sckreiben aerichtet, in dem er bei den betreffenden Herren anfragt, ob sie das kirchliche Frauenftimmrecht vereinbar mit der christlichen Eibik und ob sie versönlickl dasselbe für die Wiederbelebung des kirchlichen Interesses für wünschenswerth halten? 1 i , . ? In der Kommissionsberathung des Reichstages über den Entwurf betreffend Kaufmannsgerichte ist das passive Wahlrecht der Frauen mit so schwacherMajorität abgelehnt worden, daß Dr. Müller-Meiningen das Fehlen, eines einzigen Abgeordneten dafür verantwortlich gemacht hat. Das aktive Wahlrecht wurde mit allen gegen drei Stimmen den Frauen zuerkannt, trotzdem Graf Posadowsky wiederholt auf pie Gefährdung des Gesetzes durch solcbe Beschlußfassung hinwies.

Es ist bemerkenswert!,, hnh hm.

weibliche Geschlecht von jeher, als seine Äerirelerinnen , aus anderen Wissensgebieten noch wenig oder nichts. Hervorragendes leisteten, in der königlichen Wissenschaft, der Himmelskunde, besonders erfolgreich gearbeitet hat. Bereus Piutarch spricht. von einer ausgezeichnetenSterndcuterin. der Aalanica. einer ägyptischen Prinzessin, die , eine oer eruen war. d'e Veränderungen am Sternenhimmel wabrnabm und r'xftiin feststellte. Ihre Nachfolgerin war die berühmte Hypatia aus Alezandrien. vie ais die bedeutendste Sternkundige ihrer 5!eit aalt, auch unter den Kelehrten. Am Ausgang des Mittelalters uno zu Beginn der Neuzelt finden wir weivucye Astronomen in Frankreich, Deutschland und Italien tbätia. Die hervorragendste unter ihnen ist die euizcye 'earie Kunitz. die den Beinamen die' neue Hypatia" erhielt und ein Werk. Urania" betitelt, veröffentlichte, ein Handbuch der damaligen astronomischen Forschungen und Anschauungen. Margarete Kircber war d'e Mutter und Gehülfin des ersten Leiters der Berliner Sternwarte. Frankreich verdienen erwähnt zu werven: eanne Dumee. Marquise Ducyaieier uno zrau Billarcen. In Jtalien waren die ersten weiblichen Astronomen die Damen Manfredi. Sbwestern des Leiters der BologneserSternwarte. Viel bedeutender noch 'st Frau Scarpellini. die Kometen entdeckte, einen Leonidenschwarm beobachtete und Wetterwarten in Italien errichtete. Vas even und ans-zeiMnete Wirken Karoline Herschel's. der Scbwester des veruymten Astronomen, ist bekannt. Sie hat acht Kometen entdeckt und im 72.Lebensiahre noch das arof?e Lebenswerk ihres Bruders . in zehn dicken Bänden zusammenaefakt und aeordnet. Gegenwärtig sind in dem astronomischen Beruf mehrere hundert Frauen auf dem ganzen Erdenrund tvatka. io in ajrtoid. vöreenwicb. am Kap. in Potsdam. Selsinafors. Toulouse. Paris u. s. w. Die, Leitung einer ganzen 'Avtyeilung der Pariser Sternwarte ist Frl. Klumpke völlig anvertraut, die erst Anfana der Dreißiger Jahre ist. Die astronomischen 'cenungen nimmt an ver . grotzen Greenwicker Sternwarte ??rau Rüssel Maunder, in Kolumbia Fräulein Jda cartin vor. Im Harvard College in Amerika steht ein ganzer Stab von Damen unter de? Leitung von Frau ??Iemmincl. der iicy ausschlienlick mit dem Photographiren der Himmelskörper beschäftigt. Die bedeutendsten weiblichen Astronomen in mathematischer Ricktuna. die jemals aelebt baden. sind die Russin oder Sckwedin onza) sopme oroaicrosia, oie oen Bordin-Preis errang, und die Engländerin Marie Sommerville. deren Rnr Meckinik des .Fimmels" in der , . ? . V.,?, ." wissenschaftlichen Welt das größteAufeyen erregle Die erste Taaeseituna xn datiern erschien 1872. und sckon . " " . " 1890 war die 5Zabl der 5Zeitunaen und Zeitschriften 716 mit 2,000,000 Exemplaren Gesammtauflage. Nominell ist Pretzsrelyett gewayrleytet, mdetz erfolgt die Unterdrückung einer mißliebigen Mtuna oizne mel tlmnanöe. Dreizebniäbriaeel d i n. Als kürzlich der enaliscbe Dam Pfer Largo Law" im Hafen zu Philadelphia lag, wollte der Schiffsjunge Ward die Außenwand des Schiffes von oem, anyangenven Elfe rumgen. , Er that hierbei einen Fehltritt und stürzte an's Wasser. Nur die 13jährige Tochrer oes apitans, Inga, hatte den Abstürz Wards vom Quarterdeck aus gesehen. Schnell warf sie einen Rettungsgürtel an der Stelle in's Wasser. wo Ward untergetaucht war, dann lief lie mir oem nuse Wann über Bord" Zum Heck des Schiffes, zog an der Fangleine das kleine dort angebundene Boot dicht zum Schiffe heran, kletterte in. dasselbe hinunter, kappte mit ihrem Taschenmesser die Fangleine und suchte scyneu um das schiff herum zu rudern, um den nach ihrer Meinung inzwischen wleoer autgetauchten Ward rm Boote aufzunehmen. Ward aber war nicht wieder an die Wasseroberfläche gekommen, sondern im Schlamme stecken gevueoen. T:e welche wurde erst mge Skunden später aufgefunden und geoorgen. Krtttragirt. Ich soll den Alkobol flieben bat der Doktor gesagt . . Lächerlich! Ich InrS' mA nfAI vvw uuu( VW. U (lllllU 1111U(1I Glasi schnaps türchten!"

- S$f Jl

. renzeliros.,

I ßto. 1 W. Washington Str .(MMchant National Bank.) . Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nalar An und verkauf ausländischen Geldes. Des Vermönens Grundlage licht sicher auf den kleinen Ersparnissen ..s rr i r. ; , r 1 ' . vc ncigigcn Deponenten. Bauen Sie an einer solchen Grundlage ? Andere sind durch bestandiges Sparen reich ae worden. Warum nicht Sie. Zinses-Zinsen errichteten mehr Vermögen als irgend eine andere Quelle. THE INDIANA TRUST CO. vfferirt iede Geleaenbeit für nMie Mi aute Sickeruna des Kanitlsnk ins wünschen. Wir ,ablen 9ihnin 3 npnt Zins auf Zinsen-Zinsen, halbjährlich am a. mhi uno covemver verrecynet. ' Capital $1,000,000 Office: ttStAHA A (12. mim ,v.r vvtvuuvt; Grundeigenthums Uebertragunaen. William Webb an Oliver P. Whiters, Lot 59. Clarks 3. Add.. West Indianapolis, nördlich von Oliver, nahe Division. K2500. Bartholomew D. Brooks an Allen M. Crone. Lot 20, Brooks 2. Add., West Indianapolis. S900. Alfred, M. Ogle an Roy O. Arm-, strong, Lot 163, East Park Addition" nnfo 90on k Q-,- - jh.iv vn WU. UilU Ji-UtVUlU Ave., $1,800. George B. Yandes u. A. an CHZ S. Lewis, Lots 1 bis 5 und 10 bis 20, Ardmore Add., zwischen Central Ave. und Fair Grounds, $6,725. Rebecca Thompson an William E. Jsgrigg, Lot. 8, Hutching's Sub. Highland Park Add., östlich von Woodruff Place. Philip Rappaport an Edward A. Wert, Lot 20, Beck's Subd. Rhoden's N. Illinois Str. Add., zwischen IN nois Str. und , Capitol Ave., südlich ' der Creek, S1200. Albert.C. Kimberlin an Frank Nefe' ler, Lot 25. Block 7, Lincoln Park ' New Jersey Str. nahe 23. $1150. James .M. Sheets an Phiby A, Cheesman. Lots 38, 39, 40, AI, 61. 62 und.73, Augufta, Pike Tp. S2100. John I. Whitlock an John A. Wright u. A., Lot 11, Wilmoth Place westlich vom Fluß, südlich von Mchigan. $1800. Lillie. Rothbart an Jda M. Irwin, Theil Lot 1, Ruddell's Glenwood Add. Südost-Ecke Woodruff Place. $5000. Katherine E. Chislett an Marion E. Thomas. Lots 113 und 114, Kenwood Park, östlich von Crown Hill, zwischen 33. und 34. Str. $1450. Edwin Andrews an Benjamin W. Anderson, Lot 97, Douglaß Park, Westseite von Alabama Str., zwischen 25. Str. und dem Flüsse. $3,000. viviiiiuu o. vsmijuiui ui; vuuiuu TXini. reLi m Bucher,! Lot 79, Dunlop u. A. Subd., Morris' Add., nahe Kennington und Dunlop Str. $1.00. . . Jacob F. Schweikle iu A. an Frede ' rick Prange, Theil von Außenlot 68, südwestl. Ecke Market Str. und High-' land.Ave. $650. Harry H. Pauley , an Fred ClZne, Theilvon Lot 49, Hanway u. Hanna'S Oak Hill Add., westlich von'Brightwood. $3500. Edward L. Mick an Frederick'IA. Clark u. A., Lot 30, Talbott's revidirte Add., Pennsylvania nahe 19. Str. $7000. - Joseph H. Clark u. A. an denselben. Lot 36, Hyde Park, Capitol Ave. nahe 30. $2560. Weiffenbach's Wirthschaft,

No. 1401 Madison Avenue.