Indiana Tribüne, Volume 27, Number 193, Indianapolis, Marion County, 6 April 1904 — Page 5

Jndiana Tribüne, tz, April 190.

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Das neue Herreuhaus in Berlin. Vor Kurzem ist in Berlin der Neu bau des preußischen Herrenhauses seiner Bestimmung übergeben worden, der zu der zwischen der Leipziger- und Prinz - Albrecht - Straße gelegenen, vor etwa zehn Jahren in Angriff genommenen, für die beiden Häuser des Landtages bestimmten Gebäudegruppe gehört, die nunmehr ihre baulicheVollendung erlangt hat. In seinen äußeren Bauformen stimmt das sich mit seiner Front an der Leipzigerstraße erhebende Herrenhaus mit dem Abgeordnetenhause in der Prinz-Albrecht-Straße überein, beide sind im Charakter der italZenisckien .fockrenaissance

gehalten, doch nähert sich das Herren-

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Ges ammtansicht des Herr e n h a u s e s. Haus mit seinen beiden weit vorspringenden Flügelbauten mehr den älteren Palast - Anlagen, während im übrigen die Grundrisse der beiden Häuser im Mittelbau eine ziemliche Uebereinstimmung aufzuweisen haben. Borzüglich wirkt der dem Herrenhzuse vorgelagerte, nach derStraße zu durch ein schmiedeeisernes, reich ornamentirtes Gitter von entsprechender Höhe abgeschlossene Ehrenhof, der. namentlich wenn der vorgesehene Pflanzen- und Rasenschmuck nebst Wasseranlagen einmal vorhanden sein wird, in Verbindung mit dem schönen Linienspiel der Architektur ein zweifellos sehr freundliches Bild darbiet.en wird. Das neue Herrenhaus besteht außer dem in die Erde hinabgehenden Sockelgeschoß im Aufbau aus dem Erdgeschoß und zwei Stockwerken. Im Kellergeschoß befinden sich außer den Heizungs- und Ventilationsanla-

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Der Sitzungssaalim neuen Herrenhause. gen die Garderobenräume, die Wohnungen für die Pförtner, den Hausinspektor, den Botenmeister, für Diener, Kutscher, dann Küchenräume, Waschräume, Stallungen etc. Einen wichtigen Raum des Erdgeschosses bildet das große, in ziemlich einfachen Formen gehaltene Vestibül. Vom Vestibül gelangen wir auf breiten Treppen in die Eorridore, an die sich vorn rechts das Postbureau, ein Bera-thungs-und Schreibzimmer, links das Direktor-Bureau, die Handbibliothek und die Registratur anschließen. Rechts seitlich befindet sich der Restaurationssaal, ganz in Holztäfelung mit bemalter Balkendecke und einem auf Leder gemalten Wandfries mit Darstellungen von Städtewappen, ein höchst geschmackvoll und behaglich wirkender Raum. Restauration wie auch das benachbarte Lesezimmer siehen durch eine Terrasse mit dem Garten in Verbindung. Der prächtigste Raum des ganzen Hauses tritt uns in der dem Plenarsitzungssaale vorgelagerten Wandelhalle entgegen, einem von drei Kuppelgewölben überdeckten

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Die Wandelhalle. Saal, in dem sich Reichthum der Architektur und Kostbarkeit der Ausstattung zu einem Bilde von hervorragender künstlerischer Schönheit vereinen. Aus der Wandelhalle gelangt man in den von allen Seiten von Eorridoren umgebenen, in ziemlich bedeutenden Abmessungen ausgeführten Hauptsitzungssaal, einen durch die Schönheit seiner Details und namentlich durch die reiche Behandlung seines TäfelWerks bemerkenswerthen Raum, der, seiner Bestimmung entsprechend, einen ernsten und würdigen Charakter trägt. ' Auf breiten Marmortreppen steigt man empor zum ersten Stockwerk. Diese weiten, luftigen Treppenhäuser mit ihren hellen Wänden, erfüllt von

einer feinen, farbigen, durch bemalt Glasfenster erzeugten Lichtstimmung, mit ihren kostbaren Geländern aus vergoldetem Schmiedeeisen, ihren ebenfalls, vergoldeten Kandelabern, ihren mattgrünen Treppenläufern, kurzum in der ganzen Gedieaenbeit

:yrer Äusfudrung, wirken m höchstem

Grade vornehm und lassen die Pracht der Räume, zu denen sie emporführen, ahnen. In der That, die auf dem er-

sten Stockwerk befindlichen Sale und

Zimmer, zu den Wohnungen der Präsidenten des Abgeordneten- Und Her-

renhauses gehörig, sind in ihrer Aus

führung und dekorativen Ausstattung von ausgesuchter Eleganz und zählen

wohl mit zu dem Bedeutendsten, was in jüngster Zeit auf dem Gebiete der

Ernten - Architektur geschaffen wurde

Ein großer und zwei kleinere Festsäle

nehmen die ganze Breite des Mittel

baues ein, an diese Prunkräume

schließt sich eine Reihe mit höchstem Comfort ausgestatteter Repräsentationsgemächer wie Speisesäle, Damensalon, Empfangszimmer, Herrenzim-

mer etc., in jedem der beiden Flügel

die gleiche Anzahl, an. Decken, Wände,

Fußboden, Paneele, Thuren, Portieren, Fenstervorhänge. Beleuchtungsarmaturen, alles ist kostbar und von auserlesenem Geschmack, und vielfach

Treppenaufgang im Her"i ten hause. wurden Skulptur und Malerei zur Steigerung der Effekte in diesen opulenkn Räumen zu Hilfe genommen. Auf demselben Stockwerke befindet sich außerdem noch eine Reihe von Beratungszimmern, ebenso gelangt man von hier aus zu den Tribünen des Hauptsitzungssaales. Eine Flucht comfortabel eingerichteter Gemächer auf. beiden Seiten des zweiten StockWerkes bildet die Privatwohnung der Präsidenten, alsdann sind in diesem Theile des Hauses noch Zimmer für die Drucksachen und A?7en des Herrenund Abgeordnetenhauses sowie entsprechende .Bibliothekräume vorgesehen. Z e r st r e u t.

Professor (der während eines Gewitters nach Hause kommt, und einen Spitzbuben unter seinem Bett entdeckt): Haha, so ein großer kräftiger Mensch, und furchtet sich vor dem GeWitter!. . . Schämen Sie sich, junger Mann!" Angenehme Aussicht. Sagen Sie, Herr Bader, ziehen Sie auch Zähne?" Dös schon, aber da müssen's mit hinüber nach der Kegelbahn kimma, hier in der Stube hab' i kan Platz dazu." ' -V- Es wäre verfrüht. Nun, und als dein Bräutigam um dich anhielt, hat er da nicht ein ganz klein wenig gebebt? Q nein, das Beben kommt erst, wenn die Heirath vorbei ist. m Kleinerunterschied.

Gastgeber: Aber, Herr Kommerzienrath, wie sind Sie denn bei Ihrer Maskirung gerade auf dieses seltsame Gewand verfallen?" Kommerzienrath: Wie haißt, hat mir doch Professor Maier gesagt, ich solle erscheinen als Mars im Schlachtgewand." , G e m ü t h l i ch. Anwalt: So lassen Sie mir doch wenigstens ew paar Mark!" Räuber: Geht nicht! Doch halt, man kann ja nicht , wissen, ob ich nicht erwischt werd', - wenn S' mich dann vertheidigen ' wollen, einen Vorscbuk aeb' ich Ihnen!"

Für die russischen Militartransporte über denBaikalsee scheinen die vorhandenen Telegraphenleitungen nicht auszureichen. Die russische Militärverwaltung will deutsche Einrichtungen für eine drahtlose Ver bindung über den See beziehen : und einrichten lassen. Gefordert wird ein ein sicheres Sprechen über einen Raum von 75 Kilometer. Der Auftrag ist um so ehrenvoller für die deutsche Technik, als die Russen ein eigenes drahtloses System besitzen. Es hat sogar den Vorzug der Priorität. Es ist älter als selbst Marconis Versuche. Es hat sich aber seitdem nur wenig entwickelt, so daß es selbst für so kleine Entfernungen nicht auszureichen scheint. Der Auftrag wird von Siemens u. Halske in St. Petersburg ausgeführt. Ueber hohe Hausmiethen schreibt man aus New Jork: Viele Hauswirthe sind scbon jetzt dabei, ihre Miether zu steigern, und nach dem 1. Mai dürfte in der ganzen Stadt eine allgemeine Mietheerhöhung eintreten. Den Grundbesitzern in Harlem und dem Bronx dient die Eröffnung der Untergrundbahn als hinreichendeAusrede. Auch in den Vororten werden für Sommerwohnungen höhere Miethen verlangt als je zuvor. Die Grundeigenthümer in den umliegenden Ortschaften haben nur noch wenige leerstehende Häuser zur Verfügung und erklären, daß die Nachfrage nach kleinen Häusern viel größer ist als das Angebot.' Ueber einen vorsichtigen Farmer wird aus Rüssel, Kas., berichtet: Als im letzten Herbst der unweit dieser Stadt wohnende LandwirthW. A. Marsh einen 40 Fuß breiten Streifen Land rings um seine Gebäulichkeiten, Heuschober u. s. w. umpflügte, um sein Anwesen vor Feuer zu schützen, wurde er von seinen Nachbarn brav ausgelacht. Als aber neulich das große Prairiefeuer über Russel County dahinfegte und eine Strecke von 8 Meilen Länge und 4 Meilen Breite kahl abbrannte, war er der Einzige, welcher verschont blieb und

nur einige Zäune verlor, während die Anderen ihre Verluste an Gebäuden und dergleichen nach Tausenden zählten. Inder Nähe von Szabolzs in Ungarn trafen unlängst einige Zollbeamte uf der Straße nach Rad mit vier in einem Wagen sitzenden Männern zusammen, die sie anhielten, da sie in ihnen Schmuggler vermutheten. Die vier begannen zu schießen und trafen den Grenzwächter Ladislaus Richter tödtlich. Einer der Beamten schoß darauf das Pferd nieder, worauf sich ein Flintenfeuer von beiden Seiten -entwickelte. Von den Männern wurde einer getödtet er heißt Ambros Sipos ein zweiter schwer derletzt. Als dann ihr Wagen untersucht wurde, stellte sich heraus, daß sie nicht Schmuggler waren,sondern eine in der Gegend seit langem gesuchte Falschmünzerbande, die die Nachbarschaft mit falschem Gelde überschwemmt Hatte. Im Wagen fanden sich Modelle von Zehnkronenstücken und Formen für falsche Silbermünzen. Die Falschmünzer wurden nach Rad eingeliefert. . EinrührenderZugvon kindlicher Liebe seitens seines kleinen Jungen hat in Paris ein ' streitbares Ehepaar wieder ausgesöhnt. Der Großhändler H. und seine Gattin, die in der Scheidungsklage lagen, waren zum dritten Male im Justizpalast zum Vergleichsversuche erschienen. Vergebens strengte der Richter seine ganze Beredsamkeit an. Frau H. weigerte sich entschieden, auf eine Versöhnung einzugehen. Da entstand im Corridor ein Gemurmel; man hörte nach einem Arzt rufen. Der Richter öffnete die Thür und Frau H. schrie entsetzt auf. Sie erblickte ihren elfjährigen Sohn, der von dem Gerichtsdiener den

Gang der Verhandlungen vernommen und sich mit seinem Taschenmesser verschiedene Verletzungen beigebracht hat-

te. Beim Anblick semer Mutter rief

er aus: Ich tödte mich, wenn Du Papa nicht verzeihst!" Darauf erfolgte denn auch wirklich die Versöh-nung.

u e o e r o l e incommentmäßige" Uniform, welche der König von Schweden bei seinem Besuch, in Wien trug, schreibt man von dort: Auf den Straßen und Plätzen der inneren Stadt erregte dieser Tage ein älterer Officier bei Civil und Militär lebhaftes Aufseben durck einiae au-

genfällige Widersprüche, die seine Uni-

form mir oen allgemeinen militarischen Vorschriften auswies.- Trotzdem wurde der Herr Oberst von keinem der ihm begegnenden Generale angehalten, sondern überall ehrerbietigst gegrüßt. Es war nämlich König Oskar von Schweden, der als Oberstinhaber des österreichischen Jnfanterie - Regiments diese vorschriftswi-, drige Uniform trug. Der Militär-' mantel war mit einem Pelzkragen verbrämt, der in Oesterreich nicht statthaft ist, am Rücken des Mantels fehlte, der sogenannte Dragoner", die drei Distinctionssterne waren nicht pyramidenförmig, sondern nach schwedischer Art nebeneinander aufgenäht; statt des österreicbifcben Infanterie-

säbels mit goldenem Portepee trug der König den schwedischen Säbel mit

großem Korb und silbernem Portepee..

In vieier ÄviuMrung, die am Hose mit der liebenswürdigsten Duldunä

bemerkt wurde, erschien der König

auch beim Fammendiner. In . der Nacht vom ersten zum zweiten Tage s eines , Wiener ' Aufenthaltes wurden nun allerdings diese kleinen UnregelMäßigkeiten der königlichen Uniform in aller, Stille beseitigt, so daß König Oskar von da ab in tadelloser militärischer , Ausrüstung erschien.

Bechamelreis. Roher, zerschnittener Schinken ohne Fett wird mit Wurzeln und Porree ausgekocht. Die " Brühe durchgegossen, abermals zum Kochen gebracht und mit in süßer Sahne gequirltem wenigen Mehl seimig gemacht. Alsdann blanchirt man besten Reis so lange mit kochendem Wasser, intern man dasselbe vier bis fünf Mal erneuert, bis der Reis fast weich ist und schneeweiß aussieht. Jetzt wird die heiße Bechamelsauce darüber gegossen, und es muß der Reis in derselben vollends weich werden. Letzterer darf in der Kasserolle nur geschüttelt, nie zerrührt werden. Spröde und rissige Hufe der Pferde fa:rn man in Zurzer Zeit verbessern, wenn man wöchentlich zwei- bis dreimal eine etwa Haselnußgroße Menge von Lorbeeröl und Vaselin an der Krone einreibt, indem man das Lorbeeröl mit den gleichen Theilen Vaselin mischt. Diese Salbe übt einen Reiz auf die Krone aus, wobei dann mehr Blut zuströmt und mehr Horn erzeugt wird. Sollte die Krone in Folge dieser Einreibung etwas empfindlich werden, so setze man wieder einige Zeit aus. Wird die Einreibung regelmäßig vorgenommen, so kann in einem halben Jahre ein neuer Huf herauswachsen, dessen Horn von viel befserer Beschaffenheit ist als das frühere. Spargelernte. Das geeignetste Verfahren beim Stechen der Spargel ist. daß man, sobald sich eine Stange an der Oberfläche zeigt, was an dem Springen und Heben der Erde zu erkennen ist, die Erde wegräumt, und dann die Stange in der ge'wünschten Länge absticht, wobei zu beobachten ist, daß dabei nicht der Kopf oder andere Spargelstangen verletzt werden. Alsdann wird die Erde wieder herangebracht, geebnet und festgedrückt. Ein zweimaliges Abgehen im Tag ist unbedingt, nothwendig, wenn man nicht, zu viel Stangen mit blauen oder grünen Köpfen ernten will. iD i e Zeit des A u s l e g e n s dr Kartoffeln in dem vor Winter und im Frühling sorgfältia zubereitenden Boden ist näcbst der Witte-

rüng besonders von der Bodenbeschaffenheit abhängig. Das Auspflanzen kann um so früher erfolgen, je durchlässiger und warmgründiger der Boden isi; je mehr aber der Boden an Undürcc)lässigkeit und Kaltgrllndigkeit leide't) 'desto später muß 'zum Auspflanzen geschritten werden.

' R e st e v e r w e n d u n a. Reste

von Bratwurst, geräucherter Wurst und

cyweinesleisch geben, m passende Stückchen geschnitten, angenehme Einlagen in Suppen und ebenso kleine Reste von Gemüsen. Blumenkobl.

Spargel, grünen Erbsen, , Möhrchen

uno i?cywarzwurzetn. Reste von Geflügel. Wild (besonders Qasenaerivve'i

und Fische geben sehr gute Suppen. Brühe von Schinken, Pökelfleisch und

Poreizunge, von ytuoeln, Spargeln, Blumenkohl und Kartoffeln, auch von c.r.. cYf Yrr- n.ir

ouiffcn uno uai iat man neis oewahren, weil sie sehr gute Suppen geben, und Kartoffel-Brühe, die auch zu Saucen und Gemüsen, weaen des Kar-

toffel- und Salzgehalts, so viel besser

iii, , ais viotzes Waer. Neste von Käfe werden gerieben und zu Sveisen

benutzt oder zu Fleischsuppe gereicht.

Eiweiß, welches )o oft verschleudert wird, ist gleichwohl, auch ohne Gelb, sehr brauchbar zum Paniren von Koteleiten, Croquetten, Fischen und dergleichen; dann, vorwiegend, nur mit wenig Gelb dabei, zu Pfannkuchen, Kartoffelpfannkuchen, Reibkuchen, Einlaufsuppe, Spätzeln und anderem mehr. Auch dient Eiweiß zum Klären von Gelees und zu manchen Speisen, namentlich zu verschiedenem feinen Backwerk wird ja nur Eiweiß gebraucht. Reste von Kuchen, Pudding und Auflauf können zu sehr guten und hübschen Speisen, z. B. Kabinetispudding. benutzt werden. mdjt ,etbttrh. . . . Sie vertragen sich also wieder mit Frau Spitzig? Sie waren sich doch jahrelang böse?" Allerdings! Die Aermste ist aber in den letzten zwei Jahren so häßlich geworden, daß ich ihr nicht länger mehr zürnen konnte!"

Kleine Stadtnachrichten.

DasBau-C o m i t e des Uni versität Clubs wird Ende der Woche

eine Sitzung abhalten, in welcher Pläne für den Umbau des Clubhauses an genommen warben sollen. $60,000 soll fü? denselben und Einrichtung aus gegeben werden.

Die jährliche Wahl der

Beamten der Jndpls. Day Nursery Afs'n." wird heute Vormittag um 10 Uhr in der Anstalt, No. 602 Oft Market Str. abgehalten wer den; außerdem werden die Jahres-Be richte zur Verlesung gelangen.

Die Central Traction Co." hat ihr

Actien . Capital von 850,000 auf $200,000 erhöht. ' . :

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Cleveland, Cincinnsti, Chicago & St Louis Haiimar. 3E3IC3- 3g0jjtqu. St. Sein Division.

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