Indiana Tribüne, Volume 27, Number 193, Indianapolis, Marion County, 6 April 1904 — Page 4
Jndiana Tribüne, . April 19G.
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der ,tbg . Indianapolis, Ind.
Karry O. Thudium Präsident. Geschäftölocal: No, 31 Süd Delaware Strabe. Telephone ss. .ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Thörichte Sparsamkeit Der Stadtrath kann überzeugt sein, daß die Bürgerschaft das Beschneiden der verlangten , Bondausgabe von $300,000 zu $125,000, verdammt und als politische Nörgelei erkennt. Die Höhe der Bondausgabe wurde nach eingehender Untersuchung durch einen tüchtigen Fachmann, den ftädtischen Ingenieur Jeup auf Grund sorgfältiger Veranschlagung für Ausbesserung des durch die Hochfluth entständenen Schadens bestimmt. Daß die Ausbesserungen und Neuanläge von Brücken für den geschäftlichen Verkehr unserer Stadt eine dringende Nothwendigkeit ist, wissen die Herren Stadträthe sehr gut. Auch trauen wir ihnen genug Verstand zu, um einzusehen, daß die Reparaturen bezw. Neubauten permanente und nicht temporäre sein sollten. Die Brücken, die den Verkehr von einem Stadttheil nach einem einem anderen vermitteln, müssen zum Wohle der Bürgerschaft und auch um spätere größere Ausgaben zu vermeiden, derartig gebaut werden, daß sie nicht der ersten besten Anwandelung, die Pogues Run haben könnte, nachgeben und einstürzen. ' Die Bürgerschaft will auch nicht den durch die Hochfluth verursachten Schaden den ganzen Sommer durch vor Augen haben, fondern wünscht, daß die Ausbesserungen sofort in Angriff genommen und baldmöglichst fertiggestellt werden. Die Bürgerschaft wird es nicht gestatten, daß durch politische Nörgeleien Indianapolis den Ruf no rnean city" zu sein einbüßt und zu einer mean city" gemacht wird; denn eine Stadt, die bei solchen Heimsuchungen nicht ihre ganze Kraft einsetzt, um die Spuren elementarer Verwüstungen zu beseitigen, dürfte kaum mehr auf frühere Errungenschaften pochen dürfen Der Stadtrath hat keine Ursache, den Veranschlagungen des städtischen Ingenieurs entgegen, die Mittel, die derselbe für die Verbesserungen nöthig hält, zu beschneiden. Die Bürgerschaft hat Vertrauen in die Fähigkeit des städtischen Jugenieurs und seiner Fachkenntniß sollte sich selbst ein hochwohllöblicher Stadtrath beugen. Sparsamkeit am unrechten Orte ist immer theuer, besonders aber in einem Falle wie dem vorliegenden. Der Mayor hätte die Bewilligung vetoiren sollen, und dem Stadtrathe sollte klar gemacht werden, daß republikanische und demokratische Bürger zusammenstehen, wenn es sich um das Intereffe der Stadt handelt. , - Die Stadtverordneten von Baltimore haben sofort nach dem Brandunglück alle die von städtischen Experten veranfchlagten Summen für die Ausbesserungsarbeiten verwilligt und Summen zur Verfügung gestellt, geg?n welche die für Indianapolis benöthigtn verschwindend gering sind. Mit dem Wohl von Indianapolis darf kein politischer Zeitvertreib getrieben werden, das sollen sich die Herren Stadtverordneten merken. Ratenweife Ausbesserung ist aber beinahe so schlimm, wie gar keine. Erst wenige Jahre sind verflossen, daß in England, hier, theilweise auch in Deutschland von dem Niedergang der romanischen Völker gefabelt wurde, eine Anschauung, welcher ein britischer Staatsmann mit der Wendung von den absterbenden Nationen" Ausdruck verlieh. Wie verfehlt derlei Ansichten waren waren, zeigt uns deutlich die 'erfolgreiche Politik der romanischen Hauptmächte Frankreich und Italien, wenn sie auch angesichts der asiatischen Ereigniffe lange nicht die verdiente Beachtung findet. Den Beweis hiervon sehen wir in der erhöhten Bündnißfähigkeit beider Länder, in der so gut wie geschlichteten marokkanischen Frage und für Italien auch darin, daß es Oesterreich gegenüber seine Ansprüche auf der Balkanhalbinsel sehr nachdrücklich zur Geltung gebracht hat. Die innere Lage Italiens ist zwar noch sehr trübe, aber Fortschritte find unverkennbar und w einem Lande, das vielleicht über die ersten Sociologen der Gegenwart verfügt, werden die, Wunden der jahrhunderte-
langen Mißwirthschaft völlig, wmn auch langsam vernarben. In Frankreich, dank seinem ungeheueren nicht centralisirten Reichthum, glätten sich die socialen Gegensätze eher als daß sie sich schärfen. Gerade das umgekehrte Verhältniß herrscht bekanntlich in sämmtlichen übrigen Culturstaaten und dieser Unterschied muß in absehbarer Zeit Frankreich außerordentliche Vortheile bringen. Der geringe Geburtenstand, so ernst er auch ist, bildet vorerst noch keine wirkliche Gefahr und eine gründliche sociale, sich friedlich vorbereitende Umwälzung kann nach menschlichem Ermessen auch für diese Uebel die Rettung bringen. Selbst Spanien, das so tief gedehmüthigte, nähert sich keineswegs dem Ende, scheint vielmehr durch Einführung eines großen Bewässerungssystems den ersten Schritt zum wirthschaftlichen Gedeihen nehmen zu wollen. Man muß immer bedenken, daß der frühere Reichthum und die Macht des von Natur sehr armen L andes auf einer durchaus künstlichen Grundlage beruhten, deren ZusammenbrUch die Entwicklungsfähigkeit dieser kerngesunden Rasse nicht traf.
Wie wenig sich die modernen Raubritter, unsere Trusts, durch Prozesse der Regierung oder vollends durch die zwischenstaatliche Handels-Commission imponiren lassen, zeigt das Entstehen des riesigen' Pulver - Trusts. Diese Combination hat bereits früher 34 amer. Pulver-Gesellschaften aufgekauft und soeben 160,000 Aktien von den 180.000 der Internat. Powder Co., welche werth?olle Fabriken in Europa, vornehmlich England, besitzt, erworben. Die Contrakte der Combination auf Lieferung von Munition an die Russen und, Japaner follen in viele Millionen gehen. , , Wenn auch ein solcher Trust sich für das Volk direkt nicht so schädlich fühlbar macht, wie der Fleisch- oder Kohlentrust, so ist seine Wirkung durch korrumpirende Einflüsse auf die Gesetzgebung nicht minder verhängnißvoll. Jedenfalls wird die Trustbildung trotz aller gerichtlichen Schritte, selbst wenn ernsthafte erfolgen sollten, weitergehen. da sich die Verschmelzung von Capital zur Erreichung bestimmter Zwecke einfach nicht hemmen läßt. Es gibt hier nur ein - Linderungsmittel, die Aufhe bung der hohen Schutzzölle und ein Radikal Mittel, die Verstaatlichung in weitem Umfange. Letztere Maßregel fcheidet zur Zeit aus, aber der Zoll-Hilfe steht absolut kein Hinderniß im Wege. Polizeiliches. In der Polizeistation ging es während des Dienstags und der Nacht sehr ruhig zu und nur wenige Verhaf tungen wurden vorgenommen. " Gegen Abend wurden die RadlerPolizisten nach Oriental- und OhioStraße " gerufen, woselbst sie einen Mann, welcher Spuren von Geistesgestörtheit zeigte, ftstahmen. Derselbe wurde in der Polizeistation als Frank Roßman. 26 Jahre alt, wohnhaft No. 621 Süd Alabama Str. gebucht. , Zwei Stunden später langten Ange stellte des Fletcher Sanitarium an und holten den Mann ab. Der in Hill Grove, O., wegen Gesetzesverletzung gewünschte 18-fährige Robert Bickel wurde hier gestern verhaftet. Die Ohio'er Behörde' wurde von seiner Festnahme benachrichtigt. Ella Pullman, welche aus Fletcher'S Sanitarium entflohen war, wurde gestern im Hause No. 124 W. Maryland Str. entdeckt. Sie wurde nachher Anstalt zurückgebracht. ' W. Hamilton, wohnhaft No. 425 Hudson Str., bemerkte letzte Nacht gegen 11 Uhr, wie zwei Farbige sich bemühten, gewaltsam in die Halloway Flats", Hudson- und Michigan-Str., einzudringen. Er bewaffnete sich mit seinem Revolver, begab sich auf die Straße und fragte die Kerle, was sie dort zu suchen hätten. Dieselben rann ten fort, und er feuerte seinen Revolver auf sie ab, ohne sie jedoch zu treffen. Da er bemerkt habe wollte, daß die. Burschen in die Roberts Park Kirche eingedrungen waren, so benachrichtigte er die Polizei. Dieselbe nahm eine Durchsuchung der Kirchz vor, konnte jedoch nichts entoecken. Der Chauffeur Carl Fisher, welcher mit seinem Auto die Nrd Capital Ave. wie ein. geölter Blitz entlang sauste, wird sich im Gericht wegen Verletzung der Fahrordinanz zu verantworten haben. XX" Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's ,Longfellow".
Ans den Gerichtshöfen.
DerWalter Brown Prozeß. In dem Prozeß des Walter Brown von Elkhart wurde gestern der ehema lige langjährige Teller" der insolventen Jndiana National Bank von Elkhart abermals auf den Zeugenftand gerufen; er wurde vom Vertheidiger Ex-General-Anwalt Ketcham einem mehrstündigen scharfen Kreuzverhör .unterwarfen. Er vermochte jedoch nicht, dessen einmal gemachten Aussagen zu erschüttern. Da er häufig dieselben Fragen stellte, wodurch die Verhandlungen außeror deutlich in die Länge gezogen wurden, so wurde Richter Anderson ungemüthlich und er drohte, Abendsitzungen anzuberaumen, falls die Vertheidigung nicht rascher vorgehe. Heute wird wahrscheinlich Brown auf den Zeugenstand gerufen werden. Die Vertheidiger haben sich auf das Entschiedenste gegen Abendsitzungen er klärt. Juwelen-Dieb prompt ' bestraft. Der Neger Henry Smith, über dessen Verhaftung am Sonntag ausführlich berichtet worden ist, wurde gestern Morgen dem Criminal-Richter borgeführt und bekannte sich, schuldig des Diebstahls der Ringe des Apothekers Eads. Er wurde zu 2 bis 14-jähriger Haft im Jeffersonville-Reformatorium verurtheilt. Eine Heirath annullirt, Die Ehe von John und Eftella Browdues wurde gestern aufOrdre von Richter Carter annullirt. Das Gesuch um Ungültigkeits-Erklärung der Ehe war von der Frau eingereicht worden. Sie ist zur Zeit 18, ihr Gatte 19 Jahre alt. Während sie sich im September V. I. im Hause einer Freundin, Frau Tucker, befand, fand sich Browdues ebenfalls dort ein. Derselbe machte ihr in einer Anwandlung von übermüthiger Lauue einen Heirathsantrag und sie nahm denselben an. Frau Tucker holte' hierauf eine Bibel herbei, und las ihnen sodann eine Stelle aus derselben vor. welche auf Trauung, resp. Heirath Bezug hatte. ' Die anwesenden Gäste bestätigten den jungen Leuten, dafojje letzt gesetzttcy veryeiratyet waren. L?pster aber erwirkte der junge Mann eine Heirathslicens in Danville. worauf die Trauung in gesetzlicher Weise statt fand. Seitdem hat jedoch das Paar nicht zusammengelebt. Geschiebe n. Richter Allen bewilligte folgenden Eheleute, welche in der Ehestands-Lot-terie Nieten gezogen hatten, die Scheidung: Kate Ballenger von Wm. Ballenger, der Klägerin wurden 300 Alimente und die Obhut über das der Ehe, ent sprossene Kind bewilligt; Rachel A. Jordan von Wiley Jordan; Charles Poole von Wm. Poole. Zurückgezogene Schei dungsklagen. Folgende, vor einiger Zeit eingereichteScheidungsklagen, über welche ge stern in den Gerichten verhandelt werden sollte, find wieder zurückgezogen worden: Radsom Lewis gegen Mollie Lewis; Alice M. Ester gegen Charles Ester; James Mann gegen June Mann; Amos E. Heß gegen Sarah Heß; Elisabeth Jsler gegen Rufus Jsler; Maggie Plew gegen Bert Hlew; Mary Scheperkoter gegen Charles Scheperkoter. .Bedeutende Hinterlassenschaften. Das Testament des kürzlich in Califormen verstorbenen Generals Thomas A. Morris ist gestern im Nachlaßgericht bestätigt worden. In demselben wird zunächst .der Tochter, Frau Leonora Chumbers, die Familien-Heimstätte an New Jersey Str. mit Einrichtung zc. vermacht. Der Rest des Nachlasses, welcher auf 220,000 geschätzt wird, fällt den drei Kindern des Verblichenen: Thomas O. Morris, Milton A. Morris und Frau Chambers, zu. Der Verwalter des Nachlasses des verstorbenen Whiskey-Händlers George A. Woodford reichte im Nachlaßgericht seine Schlußabrechnung ein. Der Gesammtwerth des Nachlasses ist auf S142, 795.82 abgeschätzt worden. ,Die fünf Kinder deS Verstorbenen find die Erben desselben. G e i st e s u m n a ch t e t infolge von Entbehrungen. ' Eine aus dem Friedensrichter Moore von Haughville und zwei Aerzten M
stehende Commission fand Frau
Blaschke, die Gattin des Farmers Jos Blaschke von Perry Township irrsinnig und ordnete ihre Ueberführung nach dem Irrenhause an. Die Kinder des Blaschke befinden sich im Jndpls. Wai sen-Asyl. Es heißt, daß die Frau in Folge von Entbehrungen, welche sie auszustehen hatte, um ihren Verstand gekommen ist Ihr Mann war auf Seller's Farm angestellt. Er verdiente $12.50 den Mo nat und verspendet den größten Thei davon für Whisky. Die Frau befand sich schon seit Februar auf der Armen Farm.. F e h l g e f ch l a g en e Ehen.' Folgende mißvergnügte Eheleute reichten gestern aus nachfolgenden Gründen Scheidungsklagen ein: Mary E. Negley gegen Wm. Negley, brutale Behandlung; einmal soll er sie dermaßen geschlagen haben, daß sie das Bewußtsein verlor. Peter Hoffman gegen Jda Hoffman, lieblose Behandlung; Alkie Meddlin gegen Henry Meddlin; das Paar lebte drei Wochen zusammen, während dieser Zeit fand sie aus, daß er epileptischen Krämpfen unterworfen war. Grace Violet Hodges gegen Edward R. Hodges, Trunkenheit und brutale Be Handlung. Im P 0 l i z e i g e r i ch t wurde der Wirth Witf Traugott von No. 1107 Olive Avenue wegen Verletzung des SonntagsGesetzes zur Zahlung von $10 und Kosten verur theilt. Er hat an das Criminalgericht appellirt. . Clarence Pfeister und Jacob Stein mark hatten in der hinter der Wirthschaft belegenen Küche Karten gespielt. Ein Streit brach zwischen ihnen aus. in dessen Verlauf Steinmark seinem Mitspieler mit einem Messer eine Schnittwunde im Gesicht beibrachte. Er wurde zu Tagen Haft und zur Zahlung von $10 und Kosten verur theilt. Pfeister hatte ebenfalls eine Strafe von $10 und Kosten über sich ergehen zu lassen. Zahlreiche Bürgschaften bestätigt. Probat-Commissär Walker hat ge stern folgende Bürgschaften bestätigt: Mary Richcreek, Vormündin von Geo. Hoffman, $800; Frank C. Gronnin ger, Administrator des Nachlasses von Samuel E. Rodenberger, $150; Thomas O. und Milton A. Morris und Elnora M. Chambers, TestamentsVollstrecker von Thomas O. Morris, $40.000; George A. Hansen, Administrator des Nachlasses von Lorenz Hansen. $2000; Laura E. Gulon, Vormünderin von E. Fern Prendergast, 20 Jahre alt. $1200; William H. Borcherding, Administrator des Nachlasses von Fred Borcherding, $700; John E. Gessert, Administrator des Nachlasses von Henrietta Gessert, $100; John W. Poe, - Testamentsvollstrecker von Jeremiah Poe, $100; Ezra Hamilton. Administrator des Nachlasses von John Hamilton. $2600; Nancy A. Locke und Mary Farry, Testamentsvollstrecker von Horace G. Study, $4000. Die Stadt Alexandria m u tz b e z a h l e n. ' Vor geraumer Zeit erhielt Valentin Liebler, welcher die Stadt Alexandria auf Schadenersatz verklagt hatte, $4000 zugesprochen. Die Stadt appellirie, allein gestern hat das Staats-Oberge-richt das Urtheil bestätigt. Bankerott. Charles F. Smith von Hammond, Jndiana, meldete gestern im Bundesgericht seinen Bankerott an. Sein? Activa belaufen sich auf $328.65 und die Passiva auf $578.85. Schwer heimgesucht. Dem General-Secretär der Charity Organization Society", Charles L. Grout, mußte im Stadt-Hospital ein Bein amputirt werden. Vor einigen Jahren zog er sich durch einen Sturz von einer Straßenbahn eine schwere Wunde an dem Bein zu und dieselbe war niemals ganz geheilt. Hausfrauen aufgepatzt! Bäcker Aug. B. Thau, der noch junge jedoch allgemein bekannte Meister in seinem Fach, hat, dem Drängen seiner Freunde und Gönner Folge leistend, beschlossen, in der ftädt. Markthalle eine Verkaufsstelle zu errichten, und zwar direkt neben dem früheren Thau'schen Stand, und wird er sich freuen, seine früheren sowie zukünftigen Kunden daselbst bedienen zu können.
Südseite Turnverein.
Der Südseite Turnverein nahm in seiner gestrigen sehr gut besuchten monatlichen Versammlung 7 neue Mitglieder auf und 6 neue Kandidaten für Mitgliedschaft wurden angemeldet. Dem Bericht des Turnlehrers Curt Toll zufolge ist die Schülerzahl zur Zeit eine größere als im vorigen Monat. Der Bericht des Schatzmeisters lautete wiederum günstig; der Verein hat auf's Neue 2 Actien der TurnhalleBauöereins - Gesellschaft übernehmen können. Von. Seiten der Frau H. Roy, Schatzmeisterin der Damen-Section des Südseite Turnvereins war folgendes Schreiben eingelaufen, dessen Inhalt für sich selbst spricht : Gut Heil! Bei der Feierlichteit am 13. März, dem 11 jährigen Stiftungsfester der Damen Section des Südseite TurnVereins, wurde mir von Seiten des Vereins durch den werthen Ersten Sprecher, Hern Henry Victor, eine Ovation bereitet, welche mich so überraschte, daß es mir unmöglich war, ein Wort des Dankes auszusprechcn, und ich fühle mich deshalb genöthigt, nachträglich hiermit dem Verein meinen herzlichsten Dank auszusprechen, für die Auszeichnung, Anerkennung und Ehre, die mir zu Theil geworden und zu gleicher Zeit gebe ich das Versprechen, daß ich das Amt als Schatzmeifterin. welches ich die Ehre hatte, für die Dauer von 10 Jahren zu bekleiden, auch in der Zukunft, wie früher gewissenhaft, treu und redlich verwalten werde, und ich gebe hiermit die Verficherung, alles zu thun, was in meinen Kräften steht um das Gedeihen und den guten Zweck und Ziel des Vereins fördern zu helfen. Ich spreche hiermit nochmals meinen Dank aus und' zeichne mit Hochachtung und Turner-Gruß. Frau H. Roy, Schatzmeisterin der Damen-Seciion des S. S. T. V. Vom Bundesvorort lies "bic Mittheilung ein, daß die 33. Tagsatzung des Jndiana Turnbezirks am 1. Mai in Chicago in der Halle des Central TurnVereins abgehalten werden wird. Zu Delegaten wurden Turnlehrer Toll und Turner Carl Gvtzwiller ernannt. Zum Schluß der gestrigen Versammlung wurden noch weitereArrangements für das am 17. April stattfindende Schauturnen getroffen. Akter Schriftsetzer gestorben. Wm. F. Atherton, einer der ältesten Schriftsetzer der Stadt, ist gestern in seiner Wohnung. No. 232 W. Ohio Straße an der Lungenentzündung gestarben. Er war 67 Jahre alt und einer der Gründer des Indianapolis Cömmercial". der ersten Nachmittags-Zeitung. welche in hiesiger Stadt herausgegeben wurde. 25 Jahre lang war er als Schriftsetzer bei der News" thätig. Seit 1858 gehörte er den Odd Fellows an und er war ferner ein PionierMitglied der Typographia No.,1. Bauerlaubnißschein e. I. I. Shafer, Cottage. Adams Str. nahe 25., $1.220. Jacob Efroymson, hölzernes Wohnhaus, 1423 N. Alabama Str.. $3,000. Mary Gramling, zweistöckiges doppeltes Wohnhaus, 1426 Ost Ohio Str., $3.000. Flora E. Thale, zweistöckiges Wohnhaus, 1428 Ost Ohio Str., $3,300. R. R. Salter, zweistöckiges Wohnhaus, Tuxedo Str., nahe 11. Str., $1.500. Die größte und PassendsteAuswahl von Schnittblumen und Blumenstüeken für alle freudigen und traurigen Ereignisse. Wir find jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülfiich zu fein. Bertermann Bros. Co 241 Mass. Ave. Tel. 840. )ortraite und
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