Indiana Tribüne, Volume 27, Number 192, Indianapolis, Marion County, 5 April 1904 — Page 4

Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der Sutenberg Es. Indianapolis, Ind.

Aarry O. Thudium Präsident, Geschäfts loealt Nö31 SüdVDelaware Straße TELEPHONE ss. Hiitered at the Post Office of Indianapoli s.s , second dass matter. Die Friedensboten. Höchst interessant ist der Einblick in die Wühlversuche der CZvilifations Karnickel vulgo Methodisten- Misfionäre, den uns eine Washingtoner Correspondenz in einem Wechselblatt gewährt. Der Korrespondent schreibt: Verschiedene Missionäre, speziell solche aus Afrika, sprachen vor einiger Zeit bei Staats-Sekretär Hay vor und beschrieben ihm in glühenden Farben die Gräuel im Kongo' - Sie brachten sogar Photographien mit, auf denen Kinder mit abgehackten Händen und Füßen zu sehen waren. Auf die Frage, weshalb diese Kinder verstümmelt wurden, erklärten die Mif sionäre, daß dies geschah, weil die Eltern und Angehörigen derselben nicht das erforderliche Quantum von Gummi eingesammelt und an die Kongo Regierung abgeliefert hatte. , Die Missionäre beklagten sich ferner darüber, : daß sie von den belgischen Beamten in der Ausübung ihrer Mif sions-Arbeiten in jeder erdenklichen Weise behindert werden. . Die Beamten haben auch nach Aussage der Mis fionäre ein förmliches Monopol auf alle Lebensmittel, da die Eingeborenen zur Ablieferung derselben gezwungen seien und ' es sei deshalb in Anbetracht der feindseligen Haltung der Congo-Re gierung den Missionären fast unmög Iich; Lebensmittel zu erlangen. Als Sekretär Hay dem Redeführer der Missionäre Dr. Morrison vorhielt. daß die Ber. Staaten nicht zu den Vev tragsmächten gehören, die den Kongo, Freistaat schufen und deshalb auch kein Recht zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten habe, erklärten die Missionäre, daß sich die Kongo-Regie-rung auch an dem Eigenthum der Mis sionäre vergriffen habe. Sekretär Hay forderte die Missionäre auf, eine schriftliche Beschwerde einzureichen, und versprach, daß er sein Möglichstes thun werde,' um die Lage der ameriknischen Missionäre im Kongo-Staate zu verbessern, wenn die Beschwerde ihm dazu eine' Handhabe biete. Die besagte Beschwerde wurde auch wenige Tage später im Staatsdeparte ment hinterlegt. Es hieß darin, daß die Missionäre am Kongo sich allerlei Be leidigungen von den dortigen Regie rungsbeamten gefallen lvfsen müssen, dqß sie dort mit ;riur schlecht verhehlter Äbneigung-geduldet würden und bei der Ausübung ihrer durch die internationalen 1 Verträge ; gewährleisteten Rechte kein Entgegenkommen bei der Regierung fänden. , Zum .Schluß wurde noch behauptet, Regierungsbeamte hätten einmal einen Hammel und zwölf Hühner beschlagnahmt, welche die Missionäre von den Eingeborenen gekauft hatten, und hätten hierdes die Thür des Missionshauses in Khicla-Haki zertrümmert. Sekretär Hay fand in diesem Berichte wenig oder gar nichts als Basis vor, worauf er eine Beschwerde bei der belgischen Regierung hätte fußen können; aber was thut man nicht, aus Liebe für die Verbreiter christlicher Liebe und Duldsamkett? Sekretär Hay setzte sich also mit Baron Moncheur, dem hiesigen belgischen Gesandten, .in Verbindung, unterbreitete ihm die Beschwerdeschrift der Missionäre und bat ihn nach dem Austausch der üblichen diplomatischen Höflichkeiten, die belgische Regierung zur Kenntnißnahme und eventuellen Abstellung der den Missionären zugefügten Beleidigungen zu veranlassen. Die belgische Antwort blieb nicht lange aus. Die Mißhandlungen der Eingeborenen in der von den Missionären angedeuteten Weise wurde entschieden in Abrede gestellt und die Andeutung gemacht, daß die amerikanischen Misfionäre sich verschiedene Wühlhubereien zu Schulden kommen ließen, indem sie Eingeborene gegen die Beamten der Kongo-Regierung aufhetzten, eine Thätigkeit, die unbedingt nicht zu den ihnen durch Vertrag gewährleisteten Rechten gehörten. Was nun die an gebliche Eigenthums Verletzung von Seiten der Beamten im .Congo anbelangt, so ist auch dieser Vorfall gründlich falsch dargestellt worden. Obschon

es eines feisten Hammels halber kaum

der Mühe werth sei, diplomatische Unterhandlungen anzuknüpfen, so sei die belgische Regierung doch darauf ringe gangen, um den Beweis zu liefern, daß ihr viel daran gelegen sei, die freundschaftlichen Beziehungen mit den Ver einigten Staaten auftecht zu erhalten. Besagter Hammel nebst den 12 Hüh nern war Eigenthum der Kongo-Re-gierung, nbim die diebischen Eingebo renen dieselben gestohlen hatten und alsdann an die Missionäre verkauften. Die Kongo-Regierung hat also weiter Nichts gethan, als ihr Eigenthum zurückverlangt, und da dasselbe non Seiten der Missionäre nicht freiwillig zu rückerstattet wurde, ist die verrammelte Thür eingeschlagen und der Hammel beschlagnahmt worden. Sekretär Hay soll seit Eintreffen dieses Berichtes nicht sehr gut auf die Missionäre zu sprechen sein. Daß die Ausbeuterei der Kongo-Ne ger von den Vertretern des Geizkragens Leopold von Belgien in gransamer Weise betrieben wird, steht ebenso wie die Mißhandlung der Eingeborenen in den Philippinen durch Amerikaner und der Hereros in Südoftafrika durch die Deutschen außer Frage. Die Missio näre aber begnügen sich nicht mit Angaben von wirklichen Ereignissen, son dern lassen zumeist auch ihrer Phanta sie ungezügelten Lauf und das hat H5ii fig zur Folge, daß diese Friedensboten Nationen gegen einander zum blutgen Kriege Hetzen. Der Verlust des feisten Hammels scheint übrigens den würdigen Herren mehr zu Herzen gegangen zu sein wie die gegen die Neger verübte Grausamkeit, denn sie fußen zumeist auf diesen Punkt, um Onkel Sam in Händel zu verwickeln. : .j , Wie England diplomatische Ver Handlungen mit schwachen Nationen führt, zeigen die jüngsten Vorgänge in Thibet. Unverschämtheit gegen Schwä chere, Katzenbuckelei gegen Starke war immer das System britischer Diplo maten. Wenn Grokbritannien Verträge sucht, dann führt es immer etwas im Schilde. Die Vereinigten Staaten brauchen keinen Schiedsgericht-Vertrag mit England oder irgend einer anderen Macht. Wenn Streitfragen entstehen. die durch schiedsrichterlichen Spruch er ledilzt werden können, um so besser. aber der Nation die Hände binden. wenn Dreinschlagen am Platze ist, wäre unheimlicher Blödsinn. Man merkt es immer deutlicher, daß wir uns in den Naturwissenschaften wieder einer spekulativen Periode nähern; kein Vierteljahr vergeht, ohne daß nicht der eine oder der andere der bedeutenden Biologen unserer Zeit es für seine Pflicht hielte, uns mit seinen spekulativen Anschauungen über das Westn - des Lebens oder der Entwickelung bekannt zu machen. Auch jetzt iegt wieder eine bedeutsame derartige Studie vor, welche beanspruchen kann. ernstlich zur Diskussion gestellt zu werden. Der berühmte Göttinaer Pbyiologe Prof. M. Verworn stellt darin eine neue Hypothese auf, welche feiner Meinung nach geeignet ist. für alle Räthsel der Lebenserscheinungen eine zureichende Erklärung zu bieten. Er nennt sie die Biogenhypothese und rühmt von ihr, daß sie ihren Werth chon bei zahlreichen experimentellen Studien bewiesen habe. (Umschau.) UnfallS-Chronik. Lebensgefährlich verletzt. Fräulein Annie Miller fiel gestern Abend an der South Str. zwischen Illinois und Meridian Str. von einer Garfieid Park Car und blieb bewußtos auf dem Stratzenpflaster liegen. Sie wurde nach ihrer Wohnung No. 505 Madison Ave. überführt, woselbst fie don Dr. Louis E. Berner in ärztliche Behandlung genommen wurde. Derselbe constatirte, daß sie außer andern Verletzungen noch eine Gehirnerchütterung davon getragen hat und daß ihr Zustand daher ein sehr criticher ist. ;v Eines K n a b e n M i ß g e s ch ick. Der 4jährige Harry Crichmann zog sich gestern Nachmittag beim .Spielen durch .eiyen unglücklichen Fall den Bruch einer Hüfte zu. Er wurde nach seiner elterlichen Wohnung, No. 2002 New Straße, gebracht und ebenfalls von Dr. Berner in Behandlung genommen. c S Raucht die B0NANZA.

Der Öfter - Vall im Männerchor.

Ein glänzendes Gesellschafts Ereigniß. ' Elegante Toiletten im Verein mi künstlerischer Dekoration der Räume schaffen em bezäuberndes Bild. Die Räume der Männerchorhalle glänzten gestern Abend im herrlichsten Festschmuck. Der Osterball, das gesellschaftliche Ereigniß, welches alljährlich der Damen Verein des Männerchor arrangirt, fand statt. Die emsige!;, kunstfertigen Hände der Damen hatten schon seit Wochen die Vorarbeiten für das glänzende. Fest ge schaffen, , und mit der kunstsinnigen Hilfe der Gebrüder Bertermann, den Räumen des Männerchor den Stempe des grünenden, knospenden Frühlings eingeprägt. Wohin immer das Auge des entzück ten Festgastes sich wandte, überall er freute es sich am Anblick duftiger Büi mengruppen in reizvoller Anordnung, einen schönen unvergeßlichen Anblick empfangend. Besonders anMüthend war trotz der reichen verwendeten Dekorationsmittel die erzielte vornehme Einfachheit des Ganzen. - Bald nach 8 Uhr Abends rollten die ersten Equipagen vor dem schutzgedach ten Eingang der Männerchorhalle an. dann kamen alsbald die Ballgäste in nicht enden wollendem Zuzug und als ein Hörnersignal das Zeichen zum Be ginn der großen Polonaise gab, bot der geräumige Festsaal kaum den Paaren Platz, die sich zum Zuge reihten und viele zogen es daher, vor, statt mittzu machen, das schöne Schauspiel als Zu schauer zu betrachten. Herr Louis Murr und Frau Adolph Scherrer !eitet'n den' imposanten Zug, in welchem die reizenden Frühlingstoi leiten der Damen durch die schwarze Kleidung . ihrer Cavaliere : besonders duftig und anmnthig erschienen. ,Jn kunstvollen Windungen nahm die Po lonaise ihren Weg durch denSaal, löste sich aus schier unentwirrbar erscheinen denIKnoten graciös auf und als Montanis Orchester durch einen ... flojten Walzer die . . geordneten ; Reihen.. des Zuges lockerte, da fanden sich , die Paare und der König der Tänze führt die Paare in anmuthiger Bewegung durch den Saal. Nun folgte Tanz auf Tanz, nur unterbrochen durch die Sveisestunde, welche' den "Besucher zu culinarischen Genüssen lockte. Aber nicht lange schwelgten die jungen Leute an der relchbesetzten Tafel, denn es drängte sie Terpstchoren den schuldigen Tribut zu zollen und verlockend zogen die Töne flotter Tanzwelsen die Tanzluftigen wieder zum Ballsaal. Der erste Hahnenschrei erklang schon. ehe die Aelteren sich von ihren Plauderecken, deren es tm Männerchor so kosige giebt, ehe das juuge Volk sich vom Tanze trennen wollte und nur zögernd wurde der Feftstätte Valet gesagt. Laut waren die Anerkennungen die den trefflichen Arrangements 'galten und welche auch die Mitglieder der folgenden Comites vollauf verdient hatten. Tickets Frauen J.P.Frenzel. C. H. Adam, W. Rhodehamel, Julius Keller Sr., H. F. Adam, Paul Kraufi. Julius Burkhart, Henry Runge, Henry Jungclaus, Wm. Gardner, Theodor Weiß, Renne Mlller, Eugen Dol metsch, Joseph Geiger, James Galloway. Emil Steinhilber, Frls. Anna Schäfer und Emma Minter. Halle und Musik Frauen Reime Miller, Theodor Weiß, John Wienmann, Edward Neumeyer, Wm. Gardner, Peter Balz, Gustav Kevers. Henry und Frederick Jungclaus, Julus Keller Jr., Otto BuZching, Oscar Müller, Frank Binninger und Frl. lllle angjenkamp. v : Decorationen Frauen Julius Burkhart, Paul Krauß, Ehas. Off, R. Miller, Edward Neumeyer, Theodor Weiß. Henry Runge, Charles Balke. Joseph Geiger, James Galloway, Julius Schuller, William Gardner, Frls. Mary Schopp, Irma Berermann, Bertha Keller, Freda Havpersberger. Pearl Howard, Grethchen Frick, Anna und Ella Lindemann, Rita Richards und Josephine Hauß. S u p p e r Frauen Albert Miner, Georg Deluse, John Culman. A. Iish, S. Nilius, John Humann, John Wiesen, B. Heßling, G. Preßler, Ernst Hermann, Julius Schuller, Hermann Jose, C. G. Weiß, John Rauch, Charles Klein. I. A.' Sckumaker, Rose Hindel Franz Happersderger, Robert Rentsch. ff. Lindemann. H. Ballmann, Victor Jose, August Wörner, William Jungclaus. S. MathewS. William Kiemeyer. Philipp Hauß. M. BoS und Joseph Keller. Die Beamtinnen deS Vereins., sowie die Vorfitzenden der zwölf Sectiomn. fclfv re.4.E rrLii. uuutii vu Iii4iuiigs!g,omile.

Aus dcn Gerichtshöfen In Sachen der Vonsumer's Gas Trust Co.

Im Bundesgericht reichten gestern die Anwälte Harris. Walker, Howe und Elliott im Namen von H. H. Hanna. Henry Coburn, I. H. Holliday, H. Schnull, A. A. Barnes, W. Richards, H. C. Atlins, I. W. Lilly und Harvey Bates jr., Trustees ser Consumers' Gas Trust Co. eine Klage ein, in welcher fie behaupten. daß in dem Falle .des Byram C. Quinby von Massachusetts das Bun desgericht keine Jurisdiction hat und fie verlangen daher, daß die Klage des selben abgewiesen werde. Der Walter B r o w n -Prozeß. Einer der Hauptzeugen für den Staat in dem Prozeß des Walter Brswn von Elkhart, welcher gestern abermals vernommen wurde war Da niel C. Thomas, der langjährige Tel ler" der insolventen, Jndiana National Bank von Elkhart. Er sagte u. A. aus, daß die National .Mfg. Co. zur Zeit als sich die Bank für insolvent erklärte, ihr Conto um S52.835.36 überzogen hatte und im Ganzen der Bank S88.516.16 schuldet ; Brown war der Geschäftsführer dieser Firma; die Consolidated Paper & Rag Co.. welche ebenfalls von Brown geleitet wurde, hatte zur Zeit, als der Zusammenbruch der Bank erfolgte, ihr Conto um $23. 800 überzogen; drei Tage vorher hatte Brown noch auf Checks hin $5,211.11 gezogen; im Ganzen schuldete diese Gesellschaft der Bank S105.000. Districts-Anwalt Kealing benachrich tigte gestern die Vertheidiger Browns, daß sie für heute ihre Zeugen in Bereitschaft halten sollten. ' James , E d g e y , . b e k e n n t sich des Todt s ch I a g s. schuldig. ' ; James Edgey bekannte sich gestern vor Richter Alford des Todtschlags schuldig, worauf er zu 2 bis 21 Jahren Reformatorium verurtheilt wurde. Er war am 20. Februar dieses Jahres mit Patrick Corcoran in Streit gerathen, in deffen Verlauf er demselben mit seiner Faust einen solch' wuchtigen Schlag auf den Kopf versetzte, daß Corcoran auf das Straßenpflaster niederstürzte.. Er trug eine Gehirnerschütterung davon, welcher er später erlag. Samuel Carthy bekannte sich im Criminalgericht des Diebstahls schuldig und wurde zu 90 Tagen Arbeitshaus verurtheilt. Kein Muster ei ner E h e f r a u. Orville Sebastian wünscht, von seiner Gattin Elisabeth geschieden zu werden. Seit Jahren soll sie ihn in liebloser und brutaler Weise behandelt haben; ferner trieb fie sich angeblich mit fremden Männern in Weinkneipen umher. E r h i e l t , w a s ! h r g e bührt. Dora Thomas, welche eine Klage gegen ihren Bruder Salomon C. McHomey ; wegen Beherbergung, Bedienuna uno Beroneannci zorer cui s er auf Zahlung einer Vergütung verklagt hatte, erhielt von Rich er Carter $2080 . zugesprochen. 6 Jahre hatte sie ihre Mutter gepflegt und ihr Bruder hatte nichts zu deren Unterhalt beigetragen. , An die Großgeschworenen überwiesen. Der Farbige Henry Smith, welcher den Einbruch in die Wohnung des Apothekers Robert I. Eads Glencoe Flats" ausführte, und auch sonst noch eine Anzahl Diebstähle auf dem Kerbholze hat, verzichtete gestern im PolizeiGericht auf ein Vorverhör und wurde an die Großgeschworenen überwiesen. Aus dentscheu Bereien. Der Unterftützungs-Verein All eman! a" hat in seiner monatlichen Versammlung folgende Beamte erwählt : Präsident John Heidenreich. Vice 'Präs. Frank Reißert. Secretär John Nigge. Schatzmeister Paul Kurth. Zehn neue Mitglieder wurden alzfge nommen. Home BoS. Das herrliche Home BockBier wird he u t e und die folgenden Tage an Zapfsein. In Flaschen für den Fami ltenbedarf. Telephon 1050.

In prachtiger Weise

Beging gestern der Bayerische UnterstützungsVerein fein 15-jähr. Stiftungsfest. In würdiger, deutsch - fröhlicher Weise beging gestern Abend der Bayerische Unterstützangs-Verein" von Indianapolis in der Germania Halle sein 15-jähriges Stiftungsfest und zwar in Gestalt eines hochfeinen und doch gemüthlichen Balles und unter sehr zahlreicher Betheiligung der Landsleute aus anderen deutschen Gauen. Gelegentlich des Balles, d.h. nach der großen Polonaise, nahm Herr Aegid Prischenk, der eifrige Präsident des Vereins, die Gelegenheit wahr, um den Festtheilnehmern eine mit verdientem Beifall aufgenommene interessante Schilderung des 15 - jährigen Lebens der Bavaria" zu geben und gleichzeitig die Mitglieder zu fernerem vereinten Streben, alle Landsleute zum Anschluß an dem kernfesten Verein zu gemahnen. Was die Festlichkeit selbst anbetrifft, so waren die Arrangements von dem Fest - Comite, den Herren Geo. A. Remmetter, Andy Heinlein, John Graebner Conrad Vogel. E. Busching, M. Kaehn, und - John Geiger in so vollendeter Weise getroffen worden, daß es an nichts mangelte und alle Theilnehmer bis zu später Stunde einen sehr vergnügten Abend verlebten und einFest, an das sie oft und nur mit Wohlgefallen zurück denken werden. Die gegenwärtigen Beamten des Vereins, der zu den solidesten deutschen Vereinen der Stadt zählt und 60 der besten deutschen Bürger seine Mitglieder nennt, sind die Herren: Präs. Aegid Prischenk. Vice Präs. Andy Heinlein. Secr. John B. Sießl. . Schatzm. Geo. A. Remmetter. Wahrscheinlich auf Lebenszeit verkrüppelt. Schwer verletzt und wahrscheinlich auf Lebenszeit verkrüppelt wurde gestern im P. & E.'Frachtbahnhofe der 47jährige Verlader Charles Drinkout von No. 1610 West New York Str. Denn ihm wurde, als es sür ihn zwischen dem Fuhrwerk und dem Güterschuppen kein Entkommen mehr gab, von einem rückwärts einfahrenden Rollwagen (Dray) der linke Fuß überfah ren und derart zermalmt, daß er wahrsch:inlich amputirt werden muß. Der Verletzte wuroe per Dispensa-riums-Ambulanz in's . St. Vincent's Hospital überführt. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt. Mucho's Longfellow".

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