Indiana Tribüne, Volume 27, Number 188, Indianapolis, Marion County, 31 March 1904 — Page 7
Jndiana Tribüne, 31. März 1901
Trix. Roman von Eusemia v. Adlersfeid-Ballestrcm.
Fortsexnng. WüM Ich? 'acy Den paar Schritten? Sie. Excellenz, sind wir
schon müde?" fragte Trix belustigt und begann zur Illustration dessen, daß sie's nicht war. unter Excellenz' 6ei fälligem Gebell im Kiebitzschritt Frau von Grahmann zu umkreisen. Um Himmels willen halten Sie ein ich bin ganz überzeugt," rief die letztere, die schönen, weihen, wohlgepflegten und von alten Ringen blitzenden Hände abwehrend ausstreckend. ..Und seien Sie mir nicht bose. aber ich kann die Produktion für die Herrin von Frauensee nicht gerade würdevoll finden." Nein?" fragte Trix spottend. 0, wenn das Tempo für die Herrin von Frauensee als Kiebitz nicht würdcvoll genug ist, so kann ich auch wie eine Krähe laufen. Daö wird meinerWürde sicherlich mehr entsprechen! Guten Morgen, Frau von Grahmann!" Und damit bog sie die Arme krumm, stellte ihre Fühe unter dem kurzen Rocke einwärts, machte so zwei Schritte und hoppste dann den nächsten mit beiden Fühen a tempo weer. In diesem, den Gang der Krähen täuschend imitirenden, aber jeder Grazie höhnenden Schritte kehrte sie in die Abtei zurück und nahm erst wieder ihren natürlichen Gang an, als das Thor sie den Augen ihrer Garde-Dame entzog. WaM hast du', alte Unke," sagte sie zu sich, weniger elegant als ausrief) tig ihren Gefühlen Worte gebend und dem beifällig wedelnden Dackel zunickend, setzte sie hinzu: Die wird hinausgewimmelt, Excellenz, sobald es geht und so wahr ich Trix heihe. Potztausend noch mal! Wenn das, was der alte König in der Uhland'schen Ballade schrieb. Blut war, dann ist das, was die spricht, Schwefelsäure. Wenn ich nicht so sanft wie eine Taube wäre, d. h. Tauben sind eigentlich im Grunde die größten Streithämmel, dann hätte eö ja heut' schon einen Krach gegeben. Die soll sich nur in acht nehmen und den Leu in mir nicht aufwecken!" Was Frau v. Graßmann dachte, verrieth sie Seiner Excellenz zwar nicht, weil dieser Vertraute ihr nicht zur Verfügung stand, aber thatsächlich änderte sie ihre Taktik, denn als der Mittagtisch sie wieder mit ihrer jungen Brotherrin und dem Pater vereinte, da fehlte ihrem Ton die Gereiztheit, die sie noch am Vormittag nicht zu unterdrücken vermocht hatte, und sie entfaltete scheinbar ganz unbefangen ihre ganze glänzende Eonversationsgabe. mit welcher sie im besten, von jedem Dialekt freien Deutsch über alles und jedes zu plaudern verstand und zwar so amüsant und fesselnd, dah die harmlose Trix ihre Empörung darüber ganz vergaß und sich eigentlich
köstlich amllsirte. Frau von Graßmann war in der Welt herumgekommen und kannte so ziemlich alle Leute, die sich des Kennen verlohnen in den Kreisen, in denen sie sich bewegt; sie hatte alles gelesen, was der deutsche, englische, französische und italienische Bücherinartt Bemerkenöwerthes gebracht, sie hatte eine eingehende Kenntniß der Klatschgeschichten aller Höfe und der Gesellschaft" und sie verstand zu verwerthen, was sie wußte, und zwar nicht wahllos, wie es ihr gerade einfiel, sondern dem Publikum entsprechend, das sie vor sich hatte. Eigentlich eine ganz amüsante Tante, diese Frau von Graßniann wenn sie will, meinte Trix, als sie mit dem Pater nach Tisch zusammen nach oben stieg. Pater Müller führte seiner Nase die während der Mahlzeit stark entbehrte Prise zu. Sehr." sagte er dann. Wie eine Trommel." Trommel?" wiederholte Trix zweifelnd. Rasselt, wenn gut gespannt, vorzüglich, aber dahinter ist viel leerer Raum," erwiderte der Pater, sein Taschentuch, rothbaumwollen mit Palmenmuster, schwenkend. Ist Ihnen etwas sitzen geblieben von dem, was sie uns vorerzählt?" Nein," sagte Trtz ehrlich, nachdem sie sich einen Moment besonnen. Mir auch nicht," meinte der Pater. Tönendes Erz und klingende Schellen find solch' ein Wortgeklingel, daran da Herz keinen Theil hat. Mir ist ein einziger Satz aus St. Pauli Briefen lieber." ..Ja, weil Sie die verstehen," entgcgnete Trix. ..Unser Stiftspfarr predigte immer so lange darüber, bi man gar nicht mehr wußte, was damit gemeint war, und man sich schrecklich dumm vorkam. Weisheit ist schrecklich schwer zu begreifen, Hochwürden!" Eigentlich sollte sie sehr leicht faßlich sein aber daö hängt vom Vortrag ab," sagte Pater Müller. Sie haben mir da einen höchst beherzigenöwerthen Fingerzeig gegeben, Baronesse, und gestern auch." Ich?" fragte Trix mit großen Augen. Aus dem Munde der Kinder und Unmündigen " ergänzte der Pater lautdenkend seinen Satz. Und er fügte hinzu: ..Ist Ihnen das mit der Bibliothck wirklich ernst gewesen gestern?"
Ei Wachte? ich hab' ja ganz dergessen, zu schreiben," rief Trix. roth werdend. Ernst? Nun natürlich! Ich wollte heut' schon fragen, wann vie Bücher kommen, ich wollte auch nach dem Gelde schreiben, aber gestern war doch der Dackel gekommen " Und Frau von Graßmann " warf der Pater ein. Ach, die hätte mich nicht gehindert," meinte Trix obenhin, aber ich mußte den Dackel doch heimisch machen, und heut' hab' ich es total vergessen. Aber ich werde den Brief auf der Stelle schreiben lassen Sie nur die Bücher indessen kommen !" Ja, wir müßten doch aber erst den Saal dazu einrichten, die Regale arbeiten lassen, die Tische bestellen," entgegnete der Pater. ..Ada." mackte Trir. JftatiirPef. in ver xiuft können vie nucyer nicht yangen. Regale! Wer macht denn die?" Nun. ich denke, der Schreiner. Und wegen des Raumes ich hatte an den großen leeren Saal unter meinem Zimmer gedacht wollen wir ihn einmal ansehen?" Können wir. Aber erst muß ich schreiben, sonst vergeh ich es wieder," saate Trix in ehrlicher Selbsterkenntniy und stürmte auch gleich davon, als ob's hinter ihr brennte, und sogar Seine Excellenz mußte sich mit einem
hastigen und großartigen: Jetzt kann ich nicht Geschäfte!" vertrösten, als er seiner Herrin entgegenzuwedeln genehmigte. Die aber nahm Platz von Rudolf Zells mächtigem Dipli matenschreibtisch, zog einen großen Logen Papier hervor und begann mit Feuereifer zu schreiben: Lieber Justizrath! Es gefällt mir sehr gut in Frauensee, ich bin ganz heimisch da und kenn: von den Nachbarn schon Richters und Vetter Hans in Kroschwitz, mit denen ich mich gleich angefreundet habe. Die Volontäre bei Nichters sind famose
Wurzeln und Nichters auch. Vetter Hans ist mit der Gräfin Phroso Rablonowsti verlobt, und wir machen heut' dort Besuch. Und denken Sie, ich habe einen himmlischen Dackel, der unserem alten Murks so ähnlich ist, auch in den Manieren. Nur war Murks sehr gut beim Fuchsgraben, was seine Excellenz weniger sein soll. Gräfin Phroso gilt als wunderschön, ich bin sehr neugierig auf sie. Frau von Graßmann ist angekommen und schlug gleich aus, das heißt eigentlich machte sie Katzenpfötchen, und ich schlug, weil ich mich ärgerte, indessen heut' Mittag war sie ganz amüsant. Aber ich sitze doch auf den Hinterbeinen vor ihr. und -wenn sie mich knechten will, werd' ich eklig. Besuchen Sie uns nur bald einmal, wir haben famose Schlagsahne, und die Mamsell sagt, sie könnte die letzten Spickgänse nicht länger halten, weil sie sonst zu sehr vertrockneten. Die müssen Si? uns aufessen helfen. In treuer Licce Ihre Trix. 1 K. Ich habe ja ganz vergessen, Ihnen zu sagen, daß ich dem Pater die Hälfte von meinen Pferdegeldern versprochcn habe zu einer Bibliothek für die Angestellten. Bitte, lassen Sie das Geld doch herschicken. Ich werde mir mal vorläufig nur ein Pferd kaufen. !'. K. No. 2. Der Pater meint, ein Haus, das als Spital und Spittel und Kindergarten benutzt werden könnte, und als ich weiß nicht, was sonst noch, wäre besser, als die Leute hier mit Suppe und Kuchen stopfen und ihnen Geld geben. Ich tvußte aber nicht, ob ich genug Geld dazu hatte, und sagte, ich wollte 3i erst fräsen. Ich thät')
gern, ich meint, das Haus bauen. Was kostet denn so ein Haus? Mehr wie ein Butterbrot, wie? I H, No. 3. Bei Butterbrot fällt mir ein: Essen Sie gern Neunaugen? Ich esse Sie riesig gern und habe ein ganze;! Fäßchen bestellen lassen. Mamfell sagt, sie lägcn lvie Blei im Magen, aber das ist so ein Alerglaube. Ich kann Abmds s:chse essen und kricg' kein Alpdrücken. Haben Sie schon mal Alpdrücken gehabt Ich einmal im Stift, als ich die vielen warmen Pfannkuchen mit Pflauktteninusfüllung gegessen hatte gerade aus dem Fetttopf heraus. Die Köchin schimpfte gräßlich und saate. sie könnte die
Pfannkuchen ebensogut gleich in den Brunnen werfen, weil ich immer sofort aufäße, lvas sie aus dem
Topf holt?. Mamsell sagte, zu Pfann-
kuchen wäre jetzt nicht die Zeit, die esse
man im Fas'.binq! Zu dumm, nicht?
Die Mamsell hier ist überhaupt furcht
bar dumm und zittert vor Frau von Graßmann. Ich werde sie schon z!t-
tern lehren, aber vor mir, und mitten
i im Sommer muß sie Pfannkuchen ba
cken, so wahr ich Trix Dornberg h:iße.
So, das nennt man einen Ge-
schäftebrief," sagte Trix aufathmend, als sie die Adresse auf diese Epistel geschrieben. Das haben wir fein gemacht, Excellenz dazu scheinen wir ein glänzendes Talent zu haben. Na ja wem der Himmel ein Amt
verleiht, dem gibt er auch den Verstand
dazu. Wie spät lst'ö? Gleich drei
Uhr? Na. da kann ich mich nur rasch
fein macken, Excellenz."
Eine halbe Stunde später trat Trix
aus den Perron vor der großen Ein
trittshalle hinaus, vor dem der Wagen schon vorgefahren, auf dem Frau von Graßmann ihrer wartete. Letztere musterte kritisch, aber sichtlich angenehm überrascht die in ihrem weißen, chic gemachten Wollkleide reizend und vortbeilbaft aussehende Gestalt bot
Herrin von yrauens, veren vlonoes Haupt ein eleganter großer weißer Hut schmückte. Ich mache Ihnen mein Eompliment, Fräulein von Dornberg," sagte sie gewandt. Kostüm und Hut kleiden Ihnen ganz ausgezeichnet; Sie sehen, wenn ich mir erlauben darf es zu sagen, wie eine ganz andere darin aus, als in dem vielleicht sehr praktischen, aber nicht gerade eleganten Sportanzug von heut' Morgen." ), der ist aber so famos bequem " vertheidigte Trix ihren geliebten Lodenkittel. Daran zweifle ich nicht, aber hübscher macht er nicht," sagte Frau von Graßmann. Indessen nehmen Sie mir's nicht übel er ist ein Modell der Schönheit gegen das fürchterliche schwarze Kleid, das Sie zu den Mahliten tragen." Erlauben Sie, das ist mein Sonntagskleid auö dem Stifte," sagte Trix empört. Ich dachte mir's," lächelte Frau v. Gragmann. Solche Monstrositäten bringt nur eine Stlstsschneiderin fertig. Sie sehen in diesem schrecklichen Uniformanzug aus wie Ihre eigene Großmutter! AVer so weiy ist Ihre Farbe und dies Kleid ist Vorzuglich gemacht; darin können Sie drelst
sogar mit der liliengljichen" Phrojo rivallsiren. Cointeß Rablonowska trägt immer nur roeife sehr extravagant und auffallend, aber es ver-
dreht den Herren die Köpfe, dem guten HanS Truchfeß voran. Ich habe
ihn laut erklären hören, daß fugend
und Schönheit, wenn sie das Weiß verschmähten, nicht wüßten, was t sich selbst anthäten. Das ist nun ein bißchen weit hergeholt, denn es gibt doch
noch andere Farben, auch wenn's nicht gerade die orthodoxen sind. Ich de-
Haupte zum Beispiel, daß Blau eine helle Blondine wie Sie es sind, geraoe-
zu umbringt, trotzdem man annimmt,
daß für Blondinen eigens das Blaue
erfunden ist. Sehr thöricht. Ihnen
wird Mattrosa und Scharlachroth
ausgezeichnet stehen und wenn ie mir gelegentlich eine Stimme im hoh.'n Rath Ihrer ToileUenfragen gestatten
wollen man hat mir oft die Ehre
erwiesen, meinen Geschmack zu consul-
tuen und ich stehe gar nicht an, zu bekennen, daß ich ihn selbst in großen Confectionshäusern öft gegen gut )6t Zahlung verkauft habe. Was wollen Sie? Der Mensch will leben und Toilettenideen sind ebenso ihr Geld werth wie Ideen zu Dramen und Novellen." Trix nickte und strich mit der weiß elegant bchandschuhten Rechten leije über ihr weißes Kleid, ehe sie ihren weißen seidenen Sonnenschirm mit dem weißen Spitzenvolant aufspannte. Sie kam sich sehr stolz und gehoben vor in ihrem reißen Anzug warum wußte sie selbst nicht recht, aber sie konnte Frau v. Graßmann, was das schwarze Stiftskleid betraf, nur recht geben. Der Stoff war so altjüngferlich und die Machart einfach gräßlich, und der Rücken so weit, die Achseln so lang, die Taille so plump und der Kragen würgte" außerdem. (5s ist eigentlich noch zu gut zum Wegschenken," fügte sie schüchtern hinzu. Frau v. Graßmann lächelte. ..Nun, ich denke, Sie können sich jede Woche ein neues und elegantes Kleid machen lassen, ohne daß es Ihr Bu:.
zu sehr belasten würde, meinte sie leicht. Tante Aebtissin hatte etwas Aehnliches gesagt, als sie ihr einige Neuanschaffungen vorgeschlagen. Trix foai froh, daß sie vorläufig nur ein Paar neue weiße Kleider gekauft, in deueu
'sie die Trauer um den Onkel, die sie
nicht heucheln mochte, umgehen wollte und war eigentlich sehr stolz darauf geWesen, daß das gute Sonntags Stifts kleid ihr noch ein neues, anderes ersparte. Sie hatte eben noch unter dem Eindruck gestanden, daß ja niemand sie sah, als die alten Stiftsdamen. Hier waren eigentlich noch weniger Menschen, aber die Augen waren wohl kritischer und dann Vetter Hans mußte ja denken, daß sie eine LandPomeranze aus den Hinterwäldern war, wenn er sie in dem Schlarzeu sah. Sie begriff auf einmal gar nicht, wie sie dieses Monstrum hatte tragen können, und nahm sich vor. es umae hend ihrer Jungfer zu schenken, ter dem Eindruck dieses heroischen Tutschlusses erreichte Trix an der Seite t reS ., Ehrendrachen" Frcienwald uno Mutter Richter stand mit einer weißen Spitzenhaube auf dem Kopf lind ml nuS WirthfchaftSschürze auf der 8 randa. ihre Gäste zu begrüßen, und dabei entwickelte die einfache, aber herzenSgute Frau mehr Takt, als Frau v. Graßmann sicherlich erwartet hatte in dem Bewußtsein, diese Leute glänzend geschnitten zu haben in jenen vergangenen Tagen, da ihre Schwester als Herrin von Frauensee regierte. Mutter Richtern war aber allerdings auch vorbereitet gewesen auf den Besuch, und während sie daraufhin höchst eigenhändlg ihren berühmten MandelPrasselkuchen buk, war sie zu dem Entschluß aekommen, unter vergangene Zeiten einfach einen dicken Strich zu machen und ihrer Zunge jede Anjpielung und Stichelei zu verbieten. Und daö hielt sie auch redlich ein. Sie begrüßte Frau v. Graßmann höflich und genügend freundlich wie jemanden, dem man früher 'mal begegnet ist, ohne ihn näher zu kennen, aUt sie schob doch Trix ganz leicht in den Vordergründ. Daß sie letztere nicht abherztc und kübte. war der guten Seele eine
wahre Entsagung, denn mit Staunen und ehrlicher, unverhohlener Bewunderung betrachtete sie diesen weißen Schmetterling, dem ihr Herz heute früh schon so warm entqeqengeschlagen. da er ihr als Puppe in dem grün-grauen Lodenanuig vor die Auen getreten war. Sie dankte im .ferzensqrunde nur de'" Himmel, daß die drei Bolontäre nicht u House waren, denn wenn die Trix Dornberg erst einmal so weiß und so avart sabn. dann: adieu Vernunft! Leider batte es ber Himmel ftrnii Richter's W'inschen entgegen beschloffen, denn während Trix noch unbekümmert um ftrau v. Graßmann'S Ut Abfahrt auffordernde Blicke ein Stück Prasselkuchen nach dem anderen snberte. kam geführt von Herrn Nickte? selbn die ..Schwefelbande" m. 'jjtn Erstaunen betrachtete strau v. Graßmann die cordiale Begrünung ihrer (schutzbefohlenen mit diesen vier rustikalen Individuen", die wie verhungerte Wolfe über die Vespertafel herfielen und. wenigstens die drei Volontäre Trix. mit vollein Munde die Cour machten, daß eigentlich HaU les aufhörte." Und das tollste dabei war, daß die Sache Trix noch dazu töniglich zu aiuüsiren schien! Herr Richter, weniger zartfühlend als seine Frau, hatte Frau v. Graßmann stocksteif begrüßt, was ihm sehr schlecht stand, und etwas von ganz unerwarteter hoher Ehre, die man ja wohl nur der Baronesse zu verdanken habe" gesagt, da Frau v. Graßmann aber darauf vorbereitet war, so ver-
lies die Begrüßung effektlos. Das regte nun wieder Herrn Richter's leicht überfließende Galle auf, und als er der nur liebenswürdig lächelnden Dame seine drei Jungen" vorstellte, konnte er nicht umhin hinzuzufügen: Herrn Rindig's Name wird Ihnen ja nicht ganz unbekannt sein, denn sein Bruder war der Schwadronschef Jhres Sohnes." ,.O wirklich?" war die nur ein ganz latentes Interesse verrathende Erwiderung gewesen, und Herr Richter ging danach zur Tagesordnung, daö heißt zu Kaffee und Kuchen über. Später freilich hielt seine Frau ihm eine kleine Gardinenpredigt über sein Benehmen. Alterchen, wie konntest du sie nur an die Gcschicht? erinnern es muß Ihr schon so inlich genug gewesen sein, den Namen Rindig zu hören!"
sagte die gute Seele. Zum Glück scheint sie die Sache gar nicht so genau zu wissen, wie allemal die nächsten Angehörigen " Ach, rede doch nicht, Jda," fiel Herr Richlcr ein. Was wir aus den eitunaen '"''ffcn, wird sie ja auch aelesen haben." 3T38 Aber dl arme Frau kann doch nichts dafür!" Wohn weißt du denn das? Mir bat der alte, selige Zell 'mal in einer schwachen Stunde das Herz ausgeschüttet über seine liebe Schwägerin na. wenn der die Ohren da nicht geklungen haben " Davon haft du mir ja nie was gesagt, Alterchen!" ..Weil de- alte Zell selbst nicht wußtc, was er in j einer heiligen Wuth über sie redete und weil er mich nachher bat. es ganz als vertraulich" zu betrachtn. Hub nun macht's mich fuchsig, daß diese Frau v. Graßmann das kleine Mädel beschützen soll, das die Abtei geerbt" hat! Na. zum Glück hat die das Mund auf dein rechten Jlccke, die Kröte, die!" Sah sie heut' Nachmittag nicht enlzückend aus in dem weißen Kleide und weißen Hute?" 'Natürlich, das ist bei euch Weibern die Hauptsache. Mir hat sie heut' früh auch gefallen!" (ffortsehung folgt.)
3apanisd)c jrancn. Ihre ehrliche und gesellschaftliche Stellung und ihr (iyarattcr.
Feuer - Signale.
Ein Erzgauner. Kellner leinen Gast an der Thür einholend Sie haben vergessen, das Essen zu bezahlen, mein Herr!" Gast: Pardon, ich bin oft so zerstreut, hi?r ist das Geld! (Nachdem sich der Kellner entfernt hat, für sich) Bin ich froh; ich dachte, der wäre mir nachgegangen, weil ich den silbernen Löffel eingesteckt habe!" litn Z u v e l g r e l s tn d e s
Wortes vollster Bedeutung ist der 92
Jahre alte Millionär Henry Dexter in New ',')ork. dessen Sohn vor einiger Zeit in den AdirondackS auf unaufgeklärte Weife erschossen wurde, und der dieser Tage bei der Steuerbehörde vorsprach, um wegen zu hoher Einsätzung Einspruch zu erheben. Als Dexter anlangte, standen schon etwa hundert Leute in lanqer Reihe wartend. Ein Polizist erbot sich, dem al-
ten Herrn einen Platz ganz vornc in
der Reibe zu verschaffen, aber dieser
wollte davon nichts wissen. Erst als alle Anwesenden erklärt hatten, daß sie gern dem alten Herrn den Vorrang
ließen, nahm er das Anerbieten an.
blieb aber auch dann noch dabek, daß
es nicht recht sei". Dexter, der auf
eine VJMlton eingeschaht war, be
schwor, daß nur eine halbe Million seine i Äerinogens in steuerbaren Werlhcn angelegt sei. Es thut mir so leid, daß Sie sich mit dieser unangenehmen Sache quälen müssen," sagte sein Anwalt zu ihm. Quälen? Unangenehme Sache?" sagte Dexter,
wissen Sie. was meine Frau zu mir
sagt, wenn ich über die Steuern raso
nire? Sie sagt, ich solle mich freuen,
daß ich überhaupt noch lcfce um Steuern zahlen zu lonnrn Und sie hat Reckt."
Haubsrau und Nevenfrauen ?lbgit,lvffnl,et der 3Mttto Arnueuniversttüt Lehre, rinnen im Haint i:nttn 9Ruftcrgattitsn-ii. HiratZ,e!'ermitla und freie Wai,l. Japaner, deren Vermögensverhältnisse eö erlauben, hielten und halten sich zum Theil jetzt noch, neben der Hausfrau, eine Anzahl Nebenfrauen, deren 5undcr alle als legitim gelten. Die r?icheren Herren wählten fort und
fort unter den Mädchen des Voltes, wobei keine Familie als zu niedrig stehend betrachtet wurde. Die schöne Tochter armer Eltern macht sogar noch heute am ersten ihr Glück, wenn sie (l'eifcha," TäNgrin und Sängerin, wird. Die Geischa gilt als 5tünstlerin, und der Fall ist nicht selten, daß sie zur Frau eines hochstehenden Herrn erhoben wird. Jedenfalls wirken die Stellung der Frau als einer gehörsamen obersten Dienerin des Mannes, als einer schweigenden Hausverwalterin, die Haltung von Nöensrauen und der Verkehr mit den Geischas dahin, daß die Frau nicht in der Weise der Mittelpunkt der Familie ist wie im Westen. Woch heute vollzieht sich außerdem die Ehescheidung in Japan
übermäßig leicht. Die Kinder desselden Vaters sehen daher entweder meh-
rere Mütter, gleichzeitig oder sie ver-
missen die rechte Mutter. Eine gesellschaftliche Stellung hat die Frau überHaupt nicht, da weder Familienverkehr
in den Pnvathausern, noch Vcremsverkehr am dritten Ort stattfindet. Die Männer besuchen Restaurants-. KlubHäuser, Vereine und machen Ausflüge. Die Frauen besorgen den nur dann und wann durch Besuch von Verwandten gestörten Haushalt und treten nur da in die Öffentlichkeit, wo europäisch gelebt wird, das heißt bei offiziellen Feiern oder an Repräsentationstagen. Es hat jedoch bereits eine starke Bewegung zu Gunsten der Selbstständigkeit der Frauen eingesetzt. Eine der ältesten japanischen Zeitungen, die ..Hoschi Schimbun," widmet sich der Frauenfrage ganz besonders; es haben sich einige Frauenvereine gebildet, und es ist eine Frauenuniversität gcgründet worden, die zwc.r nicht den wissenschaftlichen Charakter einer Westlichen Universität hat, aber doch etwa dasjenige bietet, was in Teutschland in einer höhern Töchter-, Handarbeitsund Kochschule gelehrt wird. Ferner werden Frauen als Lehrerinnen verwendet. Die Gründung der Lehrerinnenseminare und der Frauenuniverlität, die Verwendung der Frauen im Lehramt, im Ladenverkauf, neuerdings auch im Schalterdienst der Eisenbahnen haben dazu beigetragen, ihr Selbstbewußtsein zu wecken.
Die japanischen Ehefrauen sind in
Anbetracht der Verhaltnisse wahre Mu-
sterfrauen. Sie fügen sich mit aller Würde in das Unvermeidliche, zumal
sie von den Rebenfrauen mit Ehrerbie-
tung behandelt werden müssen. Die Frau beobachtet einen musterhaften
Gehorsam gegen ihren Mann, gegen die
Schwiegermutter und. wenn sie ver
wittwet ist, auch gegen ihren ältesten Sohn. Während sonst die Heirathen
durch Eltern und Vermittler zu Stande
gebracht werden, wählen mt in Europa oder Amerika gewesenen Japaner
ihre Zukünftige zumeist schon frei, wobei sie hauptsächlich auf Bildung des Mädchens sehen. Von Natur ist die Japanerin nicht gerade gnädig behandelt. Mädchen oder Frauen, die nach w?stländischen Begriffen als schön zeichnet werden können, finden sich im Mikadoreiche selten. Die sitzende Lc bensweise, der Mangel an Bewegung verleihen ihnen außerdem etwas Unelegantes in Haltung und Bewegung. Aber die in ihrer .'lrt vorzüglich r gene Japanern, lnt sehr dankbare und liebevoll'' Gattin, eine liebenswürdige Wirthin n i;enuvcr dem Fremden, ge winnt bei der ersten Anrede alsbald ein so freundliches Gesicht, daß man das Unschöne kaum nch bemerkt und ihr die vollste Syuipathie zuwendet. Die lci'htfertigen Urtheile über die Sittlich keit der japanischen Frauen und Mädchen sind gänzlich aus der Luft gegrif fen. Die Frauen sind durchaus treu, die Mädchen aus dem BUrgerstande sind sehr anständig. Gegerbte lflcphantcnbaut. Eine, in München gegerbte Elephantenhaut, wohl die erste in München und Bayern überhaupt, hatte neulich die Aktiengesellschaft für Lederfabrikath i: München-Äicsing in ihren Fabriksräuinen ausgestellt. Die Niesenhaut, die roh 640 Pfund wog, kam im Februar 1902 in die Fabrik und wurde sofort in Arbeit genommen. Sieben Taae wurde sie attvässert. dann 42 Tage ge äschert, hierauf erfolgte das Falzen und Scheren der Fleischseite, eine äußerst schwierige Arbeit; nach dieser Prozedur wurden 13 Tage auf Wieder machung und Wässerung verwendet, so daß die Elephantenhaut Anfangs Mai 1902 zum Gerben in die Grube gebracht werden konnte. Hierzu waren 1900 Pfund Eichenlohe nothwendig, und e3 dauerte die ganze Gerbezeit bis
Mitte Dezember 1903. Die Haut, die für den Portefeuillefabrikanten Eschen vach gegerbt wurde, wog nach der Prozedur 290 Pfund.
i Pennshlv unk Market S Englifh'ß Opern Haut Esst und 9tt Dort 7 Noble und Vkichigan 4 N. Jersey u. Mag Ad 9 Pme und North 10 Startet und Pine 1 Vermont nahe Sast 12 3lo,. 8 Cprihenhaus Mast, v nahe Robl IZ Dawäre und Walnut : . Jersey u Eentral. ib Mast imd Entll Av . Äsb m,d 11. traße 17 Park ve und 12 Str .6 Columbia undHillstd IS High land Ave u.Pltt
kl Jlltnoi und Lt. I tt Pennsylv. und Pratt U Meridian und 11. Et? 25 No. 6 Spritznbau 16. nahe Jllinott 16 Senate Dr u. SuTlatr H JUinoi und ZNichigan M Pe tsyivania und 14. 9 Senate Ave. und 11. 'i No. 1 Spritzenhaus Jno ilve naheMichiga '2 Veridia und almtt ' California u Bnmmnt 46 Blak und New Kork Ind. v. u. 6t lair 37 6tto Hospital !8 Blake und NortH !9 Michigan und Stfnef 41 No. Spritzenhaus ivashington nah Heft 12 Gsndors u Wash. 43 Bistouri u New gjor! 46 Meridian u Wash 46 Jllmoi und Ohio 47 Capitel Rv. u Wash 4 ingan't Porkhau 49 Strabcnvahn Stall SB. Washington Eu Sl 85. 10 Spritzenhaus Jllwoi u emll Jlltnoi u Loutsiana West und South 64 West und clarry 66 Senat tlve, u Henry 67 Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus Nadrson Av. u Morris 69 Madiion v. u Dunlop N No 2 Haken Leiterhau South nahe Delawar, Penn, u Merrill Delawar . Mdlarttz U al, und VrEarch 6 New Jersey u. MerriN 7 Lira. Av. u radshaw Sast und Prospekt 69 Vtcking und High No. 11 Spritzenhaus. tr Ave. nahe Hur, 'X Gast und Seorgia 'I Eda und Elm 74 Davidson u orgta '6 English Av. Pin t Chelby und Bäte 8 No 3 Spritzenhaus Prosvcct nah Shelbtz '9 Fletcher v. u Shelby -i Market u. New Jersey 42 Delaware und Wash ast u Washington 44 Ne Dork u. Davidsor Taubstummen Anstalt 6 er. Ctaaten Arsenal i7 Onental und Wash. ffrauen Reformat. i N. 15 Spritzenhiuk Mrpland nahe Mcr. Meridian u. Ceorqia Meridian und Soutt) 4 Pennshl' u. Louistana '. Li.aini, ve u. Alab. Hal'tquartirr rr Stand Hotel. )8 Capital Av und Dt)U H No. 10 Spritzenhaus 16. Uttd sh. II Alabama und 16. ! ftttral Ave und lt. 6 Jl indss und 16. i7 rooksid und Jupiter lg Cn.iral Ave und 17. tt Te.awan und 19. I 1,1 ama und 11. ontain und , i College Av und 29. 26 Driawar und ll. 36 Alabama und North Newmsnn und 19, 36 College tflx und 14 , Corncll Av und l. 1 Aanre und 19. 42 Highland Av und 10 13 Dum,eh und 10. 46 New Jersey und 22 46 Alvord und 17. 7 No 2 Spritzenhaus Hil.ftde lt und 's. 9 College v und 22. i College Av und 7. Part ve und 2. 6 k u. W Pahn u. 2s ui Namsky Mi und 10 66 Sto.ighton u Newman 67 Ata4 und Pik. 6s loyd und Pawtzsw. 6 No. 21 Eritzknhaut rightwood V. Alten und Depot 6 SnftOttuood und 26. 64 Nutal und Bloyd ,66 St. Etair u. eystom ,67 Arsenal Ave un t. 68 Vellesontaine und iB,
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