Indiana Tribüne, Volume 27, Number 188, Indianapolis, Marion County, 31 March 1904 — Page 4

Judlana Tribüne, 31. März

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Indiana Tribüne. Herausgeaeden von der utnvrg T. Indianapolis, Ind.

Harri C. Thuoium

Präsident.

GeschäftSlocalt No 31 Süd Delaware Straße.

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Schnelle Erledigung

Wie schnell und sicher die Bundes-

gerichtSmllHle mahlt, wenn eS sich um

Vergehen von Anhängern der demokra

tischen Partei handelt, deweift die

schnelle Ueberführung deö Senators

Burton von KansaS. Der Mann war

jedenfalls schuldig. Er verdient auch

daS volle Strafmaß, aber der Triumph des Rechtes wäre jedenfalls

nicht so schleunig gewesen, wenn dem

DiftrtttS'Anwalt die Pflicht obgelegen hätte, einen Angehörigen der eigenen, der republikanischen Partei zu pro zesfiren. Weder der Distrikts . Anwalt, noch daS Poftdepartement hätten eine der. artige Energie, wie sie im Burton Falle gezeigt wurde, bethätigt, wenn ein republikanischer Senator verdäch tigt worden wäre, ein ähnliches Vergehen begangen zu haben. Die Ge schichte der PostUntersuchung hat dies zur Genüo gelehrt. Denn Pflicht eifrige Poftoffice Inspektoren wurden kalt gestellt, weil sie ihre Nachforschun gen gegen Schützlinge der Adminiftra tion gar zu energisch betrieben. Die Verhandlungen im BurtonFalle zeigten im Gegensatz, wie entgegenkam mend die SiegierungöDepartementS, in diesem Falle das Postamt, sein können, wenn eS gilt, Beweismaterial gegen An gehörige der anderen Partei zu beschaf fen. Dem Volk wird dadurch ein Anschauungs'Uttterricht über die ZweckMäßigkeit des Parteiwechsels in der Ad mtnistration gegeben. Eine republikan. Verwaltung stellt die demokratischen Schufte blos und wenn die Demokraten am Ruder sind, so würden sie die republikanischen Schufte zur Rechenschaft ziehen und so würde nach und nach der Stand der höheren Politiker gesäubert werden zum Gewinn der Nation. Die in den letzten Jahren stets häufiger werdenden Procesfirungen gegen öffentliche Beamte und Volksvertreter sind auf die Suggestion zurückzuführen, die Kreisanwalt Folk mit seinen Bu delverfolgungen dem Lande gab. Erst wurden andere Municipalitäten feine Nachahme?, dann ergriff auch das Fieber die Regierung, aber alle Proceffe gegen die ungetreuen Diener deö Volkes entsprangen auS dem Kreuzzuge gegen Korruption in St. Louis. ES würde recht schwer gehalten haden, wie wir Eingangs bemerkten, einen republikanischen Senator, der bei der Administration gut angeschrieben ist, so schnell und sicher zu üderführen, wie den Senator Burton. Die bereitwilligenZeugenauSsagen, die von Postbeamten in dem Burton-Falle ab gegeben wurden, hätten kaum mit der

Kneifzange herausgeholt werden können. Im Burton-Falle ging es hingegen wie geölt. Daß jder Senator Burton von KansaS bestraft zu werden verdient, steht fest. Er hatte.seinen Einfluß als Bundessenator benutzt, um den BetrugsBefehl, den daS Poftdepartement gegen die Rialto - Get rieh quiek " . Schwindel-Gesellschaft erlassen Hatte, zu Hintertreiben. Er wußte bester als irgend rin Anderer, daß die Rialto" nur vom betrug exiftirte. Er wußte ferner, daß ihm das Anwalts Honorar von $500 monatlich nicht wegen seiner Tüchtigkeit als Rechtsanwalt, sondern wegen seines Einflusses als Bundessenator bezahlt wurde, und er war dumm genug, zu glauben, daß, weil republikanischen Gesetzesübertretern durch Hinziehung des Verfahrens Gelegenheit gegeben wurde, mit Hilfe des VerjährungS-Paragraphen straffrei durchzuschlüpfen, auch ihm als Demo traten solche Rücksicht blühen würde. Falls General Miles, wie anzunehmen, mit seinem Schreiben an einen demokratischen El'ub MichiganS eine Art Befähigungsnachweis für seine PrüstdentschastS-Eandidatur erbringen wollte, so ist dieser Versuch recht kümmerlich ausgefallen. Von einem Manne, der so scharf kritifirt und der gegenwärtigen Regierung, wenn auch mit Recht, freiheitgefährdende Tedenzen unterschiebt, darf man bMtgerweise

auch praktische Vorschläge zur Rettung

vor den drohenden Uebeln erwarten. MileS führt in allgemeinen Wendungen und mit Beispielen auS, daß ein Volk ohne Patriotismus dem Untergange entgegeneile sowie daß wirkliche Vaterlandsliebe selbstlose Gesinnung voraussetze. Selbstverständliche Dinge, die in einem Schttleraufsatze sehr wohl am Platze sind, aber als Ausdruck po litischer Gedanken schwerlich genügen. Darüber, wie die schwindende patriotische Gesinnung vertieft werden könnte, sagt Herr MileS kein Wort, ebenso wenig findet sich eine Andeutung Hinsichtlich gesetzgeberischer Maßnahmen, ohne die an eine Besserung der Uebel über Haupt nicht zu denken ist. Ohne Schaffung eines tüchtigen, von der Politik unabhängigen Beamten standeS in Bund, Staat und Stadt bleibt die Forderung einer ehrenhaften, patriotischen Verwaltung ein Traum und mit corrupten staatlichen, städtischen Organisationen läßt sich keine Rückkehr zu den Traditionen der Väter der Republik bewerkstelligen und nicht um ine rejn äußerliche, sclamsche Erfüllung jener Grundsätze kann fichs handeln, schon deshalb nicht, weil eine völlig geänderte Zeit auch andere Anforderungen stellt, sondern um freie Weiterbildung, wie eS die neue Zeit heischt. Bergangene Geschlechter ttnnen unS vorbildlich sein für die Gcsinnung zur Lösung von Fragen, den Weg aber, der hierzu sührt, haben wir unS selbst zu bahnen.

Aus den Gerichtshöscn. Der Walter Brown-Prozesz.

Da wir gegenwartig fast bei allen Händeln in der Welt betheiligt sind, so

kann eS auch nicht allzusehr wundern, daS Staatsdepartement mit einer lln

terfuchung" der Congo - Zustände be-

schäftigt zu sehen. Anlaß dazu bildet eine Beschwerde von Missionären, die

sich durch die Willkür.Herrschaft der

belgischen Beamten in ihrem WirkungSkreis beschrankt erklären.

Die Zustände im Kongo.Staat, aus

dem der Finanzmann auf dem belgischen Königsthron jährlich ungeheure Summen, Nicht für den Staat, sondern für seine gierige Privat-Tasche zieht, haben wir schon verschiedentlich als den größten Colonial'Scandal der Neuzeit

bezeichnet und amtliche Dokumente"

werden die durch glaubwürdige Zeugen

gemachten Angaben schwerlich erschüt

tern können. Die Greuel, die Major

L othaiel in seinem Werke über den

Kongo.Staat schildert, machen durch-

aus nicht den Eindruck von absichtlicher

Uebertreibung.

Trotzdem aber ist zu hoffen, daß die

amer. Regierung bei dem wünschenöwerthen Versuch, der Schandwirthschaft Einhalt zu gebieten, wo immer auch

sonst der Vortritt trifft. Es wäre doch

hier zu seltsam, wenn gerade die riesige Großmacht, die, außer Rußland, in

Afrika nicht interessirt ist, die Angelegenheit anregen würde und nach Ein-

leitung einer afrikanischen Colonial-

Politik dürste eö selbst dem strentösen Presidenten vorderhand nicht wohl gelüften. .

Lake Erle & Ft. Wahne Eisen

bahn-Gesellschaft.

Die Lake Erie & Ft. Wanne Eisen

bahn - Gesellschaft erwirkte gestern in Office des StaatSsecretärs ihre JncorporationS'Papiere; das Actien-Eapital wurde auf $15,000 angegeben. Die Gesellschaft beabfichtigt,innerhalb Allm County eine25 Meilen lange Gürtelbahn zu etabliren. Die Haupt-Actio-näre sind die Ft. Wayne Jron 4 Steel Eo." und die Commercial Improvment Co." von Ft. Wanne. Die Direktoren find: E. F. Yarnelle, John W. Sale, H. C. Rockhill, EharleS H. Rawlins, John P. EvanS, Robert Millard, B. Paul Moßnan, William F. Graeter, Perry A. Randall, Andrew E. Hoff, man und W. I. Vefey. Ihre JncorporationS.Paplere haben ferner folgende neue Gesellschaften erwirkt: Die Dan R. Oil Co.", Yorktown, Capital $30,000; Direktoren: Daniel F. Cox, John S. Huffer, John A. Parkinson, John HumphrieS, S. T. Donavan, Craven P. Keys und Elmer C. Miller. Die Jurge Oil fc Gas Co.", Muncie, Capital $50,000; Directoren: E. T. Grisfith, A. E. Howell, I. D. Mittenberger, I. H. Leffler und W. E. Hill. Die Wilson, HumphrieS & Co.", LoganSport; Capital $90,000; Jncorporatoren: Joseph C. Austin, Thomas H. Wilson und Joseph HumphrieS.

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der Stadt, Mucho'S Longfellow".

Der Prozeß deö Walter Brown von Elkhart, welcher zur Zeit vor Bundesrichter Anderson verhandelt wird, entbehrt durchaus deS Interesses, welches derjenige deS ExBank.Präsidenten I. L. Brodrick erweckte. Nabezu dieselben Zeugen, welche in dem Brodrick Falle vernommen wnr den, haben auch in dem Brown-Fall ihr Verhör zuj bestehen, und da deren Aussagen dieselben wie in dem Brodrick Prozesse sind, so fällt der Reiz der Neuheit weg und die Verhandlungen werden monoton. Diese Monotonie wurde nur einmal unterbrochen, als der Vertheidiger Ketcham politische Fragen aus'S Tapet führte. ES war. als Wilson Roosc von Elkhart, welcher der Nachfolger deS Bank-ExaminatorS BoSworth als Mafsenverwalter der insolventen Bank wurde, auf dem Zeugenftand war. Ketcham fragte den Zeugen, ob er zur Zeit, alS Brown in Politik eine

hervorragende Rolle unter den Republikanecn des 13. Congreß-DiftrictS des Staates spielte, ein heftiger Gegner von Brown gewesen war und in Con cord Township (Elkhart County) eine Organisation gegen Brown gebildet hatte. Bundes - Districtsanwalt Kealing opponirte sofort gegen die Zulassung von Politik in den Prozeßverhand lungen und er wurde vom BundesRichter unterstützt. Derselbe meinte, daß in der Politik die besten Freunde sich bekämpfen. Ward O. CollinS, ein Neffe des Brown bezeugte, daß er auf Brown'S Ersuchen zwei Noten für 80000 und $4000, alS Accomodations-Noten. für die National Mfg. Co." ausstellte. trotzdem er kein Eigenthum besaß. Er selbst hatte keinen Vortheil von diesen Noten, sondern derselbe floß seinem Oheim Walter Brown, also dem -Nn-geklagten, zu. Bei dem schleppenden Gang der VerHandlungen in dem Prozeß ist eS nicht unwahrscheinlich, daß derselbe nicht vor Schlnß nächster Woche sein Ende erreichen wird.

Wieder versöhnt. Vor Richter Carter sollte gestern über die Scheidungsklage verhandelt werden, welche Carter Smith gegen seine Gat tin Daisy eingereicht hatte. Der Anwalt deö Klägers erklärte jedoch, daß das Ehepaar sich wieder versöhnt hat. Derselbe hatte hierauf die Kosten zu zahlen. Criminalgericht. Im Criminalgericht wurde Maude Taylor, des Mordangriffs angeklagt, nicht schuldig befunden. Der Fall deö RoScoe Lynn, dtt GroßdiebftahlS und ber Hehlerei angeklagt, wurde vom Richter unter Bera thung genommen. W m. S o n n e f i c l d'S T e st am e n t. DaS Testament deS vor einiger Zeit verstorbenen Wm. Sonnefield wurde gestern im Probatgericht bestätigt. Der Teftator bestimmte, daß seine Frau bis zu ihrem Tode den Nießnutz von seinem

Vermögen haben soll. Nach ihrem Ableben soll der Nachlaß, nachdem $600 als Special-Legat für die Tochter Caroline zurückgelegt worden sind, zu gleichen Theilen unter die Kinder des Verblichenen vertheilt werden. Strafgelder liefen zahlreich ein. Stadtclerk Fogarty hat gestern an Strafgeldern und Kosten nicht weniger

als $436 collectirt. Von diesem Betrag entfielen $235 auf Louis Burkhardt, welcher für diese Summe für verhaftete Spieler Bürgschaft geleistet hatte. AndieGroßgeschworenen überwiesen. Der Trödler Marion Martin, welcher sich als Agent der HeilöArmee ausgegeben und für die durch die Hoch, fluth heimgesuchten Bewohner an der Nordselte Sammlungen von Geld, Kleidungsstücken etc. vorgenommen hatte, wurde vom Polizeirichter an die Großgeschworenen überwiesen. An die Großgeschworenen wurden ferner überwiesen: John Keating. Großdiebstahl Elmer Hanson, Großdiebftahl und Einbruch; Roy Hitchcock, Diebstahl. Dr. GeiS' Laboratorium verkauft. Probat-Commissär Walker bewilligte gestern da Gesuch der Frau Lena GeiS, die Einrichtung deö Laborato-

rlums ihres verstorbenen Gatten, Dr. GeiS, auf dem Privatmege verkaufen zu dürfen. Dasselbe soll einen Werth von $2000 bis $3000 besitzen. Bruder gegen Bruder. Nach dem am 22. December 1902 erfolgten Tode deS Henry Hoffmeier stellte eS sich heraus, daß er fein gefammteS Eigenthum an seinen Sohn Elmer übertragen hatte. Wilhelm, ein anderer Sobn deS Verstorbenen, welcher leer ausgegangen war, reichte im Gericht das Gesuch ein, diese Uebertragung für ungültig zu erklären. Ueber dasselbe wurde im Kreisgericht vor dem Special - Richter Lamson M. Harvey

verhandelt. $10.000 verlangt. Daniel Sullivan hat eine auf $10,000 lautende Schadenersatzklage gegen die Big Four-Bahn-Gesellschaft eingereicht. Sein Sohn John wurde, als er am 19. October v. I. stch auf dem Wege nach der Schule befand, an der Ray Straße von einer Rangir-Loco motive überfahren und getödtet. Muß bezahlen. DaS AppellakionS-Gericht hat ent-

schieden, daß der Farmer Robert L. Staley seinen Nichten $1000 auszah len muß. Er hatte mit dem Vater derselben ein Uebereinkommen getroffen, daß er ihm $1000 auszahlen würde, wenn er keine Klage im Gericht einreichen würde, in welch. r er verlang;, daß Staley'S Mutter für geisteSumnachtet erklärt werden sollte. Dieselbe hatte ihm ihre östlich vag adianapo lis belegene Farm übertragen. jfl Bericht s ü r j u g e n dliche Sträflinge wurde der 15. jährige Harry Lee Moore wegen DiebstnUs nach der Reformschule in Vkaklfield gesandt. Er war schon früher Insasse dcr Correctionöschule der Julie 6. Work ge wesen. Im P o l i z e l g e r l ch t wurden folgende FäF.e verschoben: Robert Wilkinson. Blutschande. 7. April: Marcus Waterman, Unterschlagung, 13. prN; Charles 'Diltz. Großdieb stahl. S. April; Wm. Clark. Tragen verborgener Waffen. :U. März: Wm. VorhiS. Mordangrift. Sl. März; Geo. Durhen, Tragen verborgener Waffen, Großdiebstahl und Kleindicbstahl, 31. März.

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Damen-Berein des Socialen Turnvereins.

Der DamenVkrein des Socialen Turnvereins nahm in seiner gestrigen gut besuchten Versammlung ein neues Mitglied auf und ein Gesuch um Mit gliedschaft wurde eingereicht. Die Damen beschlossen, für die Kin der, welche bei dem Germanischen Früh' lingsfest mitwirken, am Sonntag, d. 10. April Nachmiitags eine Nachfeier zu veranstalten. ES wurde ferner der Beschluß ge faßt, am 16. Mai daS Stiftungsfest in großartiger Weise durch ein Banquet und Unterhaltung zu f.iern.

Zur letzten Ruhe.

Ohne Zogernng Können die Hochfluth-Schaden -erbcsscrun gen begonnen werden.

ffrtthlingöfest :

Montag, 4. April, Abends

7z Uhr im DkUtschen Haus.

Eintritt: 25c; Skeservirte

Sitze 50e. Alle willkommen!

..

rundeinenthum Übertragungen.

Die Stadtverwaltung hat gestern Vormittag, nachdem Mayor Holtzman

die S25.000-Appropriations-Ordinanz unterzeichnet und so rechtskräftig ge macht hatte, die Vorbereitunger. für die Reparaturen der Hochfluth-Schäden in Angriff genommen. Der Pogue's Run wird einer gründ lichen Reinigung unterzogen etc., ob schon er eigentlich entweder vertieft und erdrcitert und mit Ufermauern versehen werden oder aber sammt und sonders beseitigt werden sollte. Ferner soll mit Hülfe der Polizei der Versuch gemacht werden, alle die seit Freitag fortgeschwemmten Stra. ßenpflaster - Holzblöcke wiederzufinden, die entweder schon langst als Brenn Material gedient haben, oder noch, für den Zweck bestimmt, in Kellern und Schuppen verborgen liegen. UebrigenS brauchen die CountyCommiffäre gar nicht zu zögern, wenn sie Hochflnth - Verbesserungen in Angriff nehmen wollen, denn ihnen stehen aus verschiedenen Fonds etwa 845,000 bis 55,000 für solche Zwecke zur Ver. fügung. County-Jngenieur KlauSmann rechnet gegenwärtig aus, wo und wie der Anfang gemacht werden soll.

Tod einer 4a4-Psündigerin.

Eine Depesche auS New Hork vom gestrigen Nachmittag meldet den Tod unserer Mitbürgerin Frau Chauncey Morlan von No. 21 1 4 Kenwood Ave., die zwar nur 29 Jahre alt war, dafür aber 454 Pfund wog. Ihr überleben der Mann Channcey Morlan ist etliche

Jahre älter und wiegt 748 Pfund. !

AlS Riesen Paar hatten die Äeiden jahrelang mit tUrcussen Amerika und Europa bereist gehabt. Berheirathet waren st? seit 11 Jahren. Hier hatten sie in letzter Zeit als Ball.Attractionen fungirt.

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Das Leichenbegüngniß des am letzten Montag aus dem Leben geschiedenen deutschen Pioniers JuliusMann f e l d fand gestern Nachmittag unter zahlreicher Betheiligung der vielen Freunde statt, welche der Verblichene sich durch seine vortrefflichen Herzenseigenschaften im Laufe seines langen irdischen Daseins erworben hatte. Die Leichenfeierlichkeiten im Hause wurden von Herrn Pastor PeterS geleitet. Am lrabe auf Crown Hill widmete Herr Charles I. Schmidt im Namen dcr Odd FellowS dem verblichenen Bruder einen warm empfundenen Nachruf. Als Bahrtuchträger fungirten die äl testen Freunde des Verstorbenen. Die selben rangirten im Alter von 07 bis 72 Jahren.

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