Indiana Tribüne, Volume 27, Number 187, Indianapolis, Marion County, 30 March 1904 — Page 5

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Jndiana Tribüne,

SV. März 1901.

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GisenbuKn s FuhrpMn. Cleveland, Qncinnati, Chicago & St. Conis Kai!a?. BIO POUK. St. Louiö Division. "Tlx Worldls Fair Ptout" St LouiS Mail 7 20m New Aork Expreß täglich ... 4 20 Southweftern Lim tgl 6 8 11 46Bm St. Louis Expreß tägl .. . . 7 40Bm St Louiö Lim täglich p d a. 3 25Nm Mat'n fe X haute Aec 10 358m Terre Haute fc Mat'n Acc.. 5 OOSent 91 81 k Boston Lim tägl pd s 2 8 & St. LouiS Exp tägl.. 7 05Nm St Louis Mail 5 35R St LouiS Expreß tägl 8 12 05Vm Knickrbocker Sp täglich skd 6 10? Eleveland Di vifie Abgang Ankumt New York Expreß tägl 4 40Bm Union City Accom tägl .... 9 25 Muncie & FtWayne Exp p. 7 00Vm Fort Wayne k Elf Erpreß p 10 30V 8 & 93 Lim täglich 86... 8 OORm Southweftern Ltd tgl 6 s.. . . 11 80Bm Muncie k FtWayne nur Son 8 OOVm St Louis Ltd tgl ä s 3 10N Clevland Expreß 11 OOVm New Jork Expreß täglich .... 6 4bNm R S B Lim, tägl 6s.... 2 5593m BH Union (?yckAndersonSxp 8 16Nm Union Eity Acc tägl 4 4rNm New Jork Ltd tägl 8 11 45R lknickerbocker Sp täglich d k 8 6 25m Eineinnati Division. Ein k LouS Nachtexvreß tgl 3 45Bm Eineinnati Acc täg auSg SonlO 25B St LouS k Ein Rachtexp tg 8 4 30Bm Ehic Sc t Ö Expreß tg d 8 Sc pll 40 Eineinnati Erp Sonnt ausg. 7 45 Ehieago LouS Sc St L Expreßll 40 Eineinnati Acc 4 OORm White Eity Spezial p 3 25N Eineinnati F Expreß, tägl p 2 66m Eine Sc Znv Acc auSg San.. 6 55 LouiS g Expreß 2 55R Eine 3nd Sc 1 L Expr tg 8. . 11 40Rm Eineinnati Accom 4 OONm Ehic 4c Lou Nachtexpreß tg 8 11 50N Eine Sc Wsh g Ltg d 8 p 6 20Nm Chicago Division. Kankakee Accom 7 OOVm Eine Nachxpreß, tägl . . . . Z 30V Ehicago Fast Expreß tgl d p 11 60Vm Kankakee Aeeom 10 30 White Eity Special 8 d Sc p. 3 äONm Eine Fast Erpreß tägl p 6. . 2 40Nw LzFayette Accom 6 15Nm La Fayette Accom 5 00 Chicago Nachtexpreß tägl s. .12 10Bm Eine & Wafh 8 8., d & p. . 8 ION Mi chigan Division. Benton Harbor Expreß 7 00 lim Slkhart Accom nur Sonntags 9 25 Michigan Mail Erpreß p.,.11 39Bm Elkhart Expreß 10 SOAm Slkhart Acc täglich 4 45Nm Benton Harbor Expreß p 2 55N Michigan Cx' ß 8 1ö P eo ri a D i vi si 0 n w e ft l i ch' Peoria Erpreß o-Mail 7 2öm EolumbuS Sc Exp tgl 8 30 Western Expreß täglich p d. .11 ftt)m Ehampaign Accom 10 35 Ebampaign Accom 4 10Nm N $ k Ohio Special 2 4Nm Peoria Expreß täglich 8 11 55Nm Peoria Expreß täglich pH 6 08N Peoria D i r i f i 0 n ö ft l i ch. EolumbuS Erpreß tägl 6 00 Lynn Accom 10 00 Ohio Special tägl dp 3 OONm EolumbuS Expreß tägl dp. .11 40v Lynn Accom 6 IkNm EolumbuS Expreß tägl 8. ... 10 30N

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Parlamente in dcr Chlcrwelt.

Sperlinge unv 'Nffen uns ih?e rcgelmähigen Versaittmil'.ngen. Dah viele Thiere die Gewohnheit ha ben, sich zu gewissen Zeiten zu versammein, als 00 sie ihr Plauderstündchen verbrächten oder Gericht abzuhalten beabsichtigtcn, ist allgemein bekannt. Selbst dem Grzßstädter noftd es aufgefallen sein, daß die Sperlinge vor Sonncnuntergang sich zu sammeln pflegen und ununterbrochen schilpen, als ob sie Wunder was für Wichtiges sich mrtzutheilen hätten. Manchmal treffen sich jedoch Sperlinge verschiedener Stadttheile, die sonst getrennt von einander leben, zu einer großen Versammlung, all wenn es sich um eine Parlamentrische Aussprache handelte. Nach Professor Marschall geschieht dies dreimal im Jahre. Zwei Versammlungen finden im Frühjahr, je nach der Witterung früher oder später, die dritte meist schwächer besuchte im Herbst statt. Zu diesen Zeiten versammeln sie sich gegen Abend auf ganz bestimmten Bäumen. Hier führen die Vögel eine Stunde lang und länger, bis in die Dämmerung hinein, eine äußerst lebhafte Unterhaltung und schwätzen, wenn auch nicht alle, so doch viele von ihnen, zugleich. Was dieses seltsame Manöver zu bedeuten har. ist noch ein Räthsel. Auch bei anderen Thieren, z. B. bei Affen, werden derartigeVoltsversammlungen beobachtet. Professor PechuelLoesche schreibt z. B. von den Meerkatzen. daß die einzelnen Banden sich an einer gewissen Stelle zu treffen pflegen. Den Eingeborenen ist die Thatsache wohlbekannt. Sie erzählen, die Affen halten Palaver ab. Berathungen über irgend welche Angelegenheiten, und die einzelnen Banden fänden sich dazu von weither ein; es ginge auch dabei ganz ordentlich zu wie bei Menschen. Manch' mal sollten ihrer so viele zusammenkommen, daß ein stattlicher Baum sie nicht alle beherbergen kann und noch benachbarte Waldriesen besetzt sind. Also selbst die parlamentarischen Einrichtungen, auf die wir Menschen mit Recht oder Unrecht so stolz sind, haben wir von den Thieren übernommen.

Seeminen. Zur Sperrung von Hafeneinfahrten, Flußmündungen und Meerengen werden im Seekriege vielfach Minen verwendet, birnenförmige Hohlgefäße aus Eisenblech mit einem Fassungsvermögen für etwa 110 Pfund Schießbaumwolle. Die Minen werden zu dem BeHufe in zwei Reihen hintereinander mit mäßigen Abständen im Fahrwasser, wenig unter dem Wasserspiegel, veran tert. kommt ein Fahrzeug zwischen der einen Reihe hindurch, so hat es Aussichten, in der anderen aufzurennen. Natürlich ist Vorsorge getroffen, dqß Schiffe der eigenen Flagge ungefährdet aus- und einpassiren tonnen. Richt alle Minen lassen sich vom Land auö durch eine elektrische Leitung abstellen, oder zur Erplosion bringen. Vielfach bildet jede einzelne Mine einen in sich selbstständigen elektrischen Stromkreis. Sobald ein Schiff oder ein sonstiger Fremdkörper eine der aus dem Minen gefäß wie Finger herausragenden Bleikappen und damit das von ihr umhüllte Glas zerbricht, so ergießt sich dessen Inhalt auf die elektrischen Drähte, schließt den Stromkreis und der zündende Funke springt in die (5xplosionsladung. 'Die Wirkung auf das gegnerische Schiff ist dann ähnlich der von einem Torpedo erzeugten. Ein Stoß oder Sturz der Mme beim Vonbordgeben vom Minentransportschiff, sei es aus Fahrlässigkeit oder durch Seegang und stürmisches Wetter, kann eine vorzeitige Explosion herbeiführen und so das eigene Minentransportschiff in die Luft sprengen.

Japans HofkapeUmeifter. Der Hofkapellmeister des Kaisers von Japan ist ein Schlesier. Er stammt aus Reurode, wo sein Vater, ein Gerichtskanzlist Eckert, vor Jahrzehnten aus alten gedienten Militärmusikern, die in ihrem Civilverhältniß alle möglichen Aemter bekleideten, eine Gelegenheitskapelle gebildet hatte, mit der er sowohl zum Tanz wie zum Begräbnis; aufspielte. Als Eckert junior vor mehr als 20 Jahren bei der Marinekapelle in Kiel als Hoboist stand, erhielt sein Dirigent einen Antrag nach Japan, den dieser jedoch nicht annahm. An seiner Stelle ging dann der Hoboist Eckert nach Tokio, wo er aus kleinen Ansängen heraus ein jetzt immerhin bedeutendes Musit'orps schuf. Spätem verlieb der Mikado ihm den Titel Hofkapellmeiste?. Nach LOjährigem Aufenthalt in Japan nahri Eckert vor zwei Jahren einen längeren Heimathsurlaub. Sobald er nach Tokio zurückgekehrt war. begab er sich auf Wunsch des Kaisers von Kocea nach Söul, um das sehr im Argen liegende Musikwesen am Hoe von Söul und in der koreanischen Armee zu reorganisiren.

Ursprung des Pokers p i e l s. Es ist festgestellt worden, daß das in Onkel Sams Land so beliebte PoZerspiel keineswegs amerikanifchen Ursprungs ist, sondern mit dem sauerländischenScharwcnzelspiele identisch ist, welches seit Jahrhunderten im Kreise Meschede und anderwärts in Westfalen bekarn.t ist und durch Sauerländer nach Amerika verpflanzt wurde.

Für Postkarten verbraucht Großbritannien jährlich beinahe acht Tonnen Kartonpapier.

Allerlei siir'S Haus.

Irdene Töpfe dürfen nicht ans offene Feuer gestellt werden. Man läßt sie nur auf der Herdplatte stehen. Um die irdenen Kochgeschirre haltbarer zu machen, wende man folgendes Verfahren an: Man br,inge das Geräth in einem passenden Gefäß mit kaltem Wasser allmählich zum Kochen und lasse es dann langsam erkalten. Erst dann kann man irdcne Töpfe ohne Risiko zum Kochen gebrauchen. Schuhwerkwasferdich'. zu machen. Man gebe in eine Flasche Benzin so viel weiches Weißes, seingeschnittenes Paraffin, bis sich letzteres nicht mehr darin auflöst. Mit dieser Auflösung bestreicht man nun Oberleder, Sohlen und Nähte mit einem feinen Borstenpinsel so lange, bis das Leder keine Feuchtigkeit mehr aufnimmt. Da Benzin überaus feuergefährlich ist, darf man mit demselben nicht in der Nc-He des Lichtes oder Feuers Hantiren. Guter Boden an strich. Ein Anstrich, welcher mit einem gewöhnlichen Zimnerbesen in kürzester Zeit aufgetragen werden kann, keinerlei beschwerliche Nacharbeiten, wie Aufbürsten und dergl. bedingt und dennoch angenehm glänzt, läßt sich dadurch herstellen, daß man folgende Materialien in einem Blechtopfe mengt, sechs Stunden später bis zum Siedepunkte erwärmt und die Mischung warm, aber nicht heiß, auf die Zimmerböden aufträgt; 2 Pfund guten Tischlerleim, 1 Unze gepulvertes doppeltchromsaures Ztali, Unzen Anilinbraun. 2 , Pfund Wässec. Diese Mi' schung toird aus dein Grunde später erwärmt, damit der Leim entsprechend anquellen kann, wodurch er, ohne im Topfe anzubrennen, sich leicht löst und dabei von seiner Bindekraft einbüßt. Dieser gefärbte (shromleimanstrich wird nach dem Trocknen unte" deni Einflüsse des zerstreuten Tageslichtes in 2 bis .'! Tagen vollständig wasser dicht, beständig und unlöslich und ver hält sich ganz ebenso, wie ein nicht deckender guter Fußanstrich. Obiges Quantum reicht für fünf mittelgroße Zimmer aus. Naß g e w 0 r d e n e Stiefel darf man nie in den Ofen oder auf den Herd stellen; hierdurch würde bat Leder sehr leiden und hart und brüchig werden, und der eigentliche Zweck, die Sohlen zu trocknen, würde doch nicht erreicht. Das beste Mittel, das Schul) zeug zu trocknen, besteht darin, , daß man dasselbe mit Hafer füllt und es dann in eine mit Hafer gefüllte Kiste stellt oder legt. Der Hafer zieht alle Feuchtigkeit an imd trocknet das Leder gleichmäßig aus, quillt dabei durch die aufgenommene Feuchtigkeit ein wenig auf, wodurch das Leder am Einschimpfen gehindert wird, so daß die Schuhe ihre Weichheit und ihre Form behalten. Durch Hitze hart gewordene und aus der Form gekommene Stiefel muß man einige Tage in Wasser le gen, bis das Leder wieder weich geworden ist, dann trocknet man sie auf die oben angegebene Mise gut aus und bestreicht das Leder mit Fett oder Thran. DieCitronebeiderKrank e n p f l e g e. Wie oft werden Eier, zur Stärkung von Reconvalescenten, Schwächlingen u. f. w. verordnet, aber Ei mit Cognac, Ei mit Milch, Ei mit Wein wird bald nicht mehr genommen, da versuche man Folgendes: Ein Ei wird mit feinem Zucker gut geklopft und nun preßt man Citrone .isaft hinein und vermengt alles gut. Das Ei erhält einen angenehmen Geschmack und dürfte nicht so bald zuwider werden. Bei Erkältungen und beginnendem Schnupfen koche man ein Glas Weißwein, zwei Glas Wasser, ziemlich viel Cimmetstengel und vier bis fünf Citronenscheiben circa zehn Minuten. Noch heiß trinke man davon. Hauptsächlich Abends vor dem Zubettgehen und man wird bald Besserung spüren. Man kann auch einfach heißes Wasser, Citronensaft und etwas Zucker nehmen. Wer Durst hat, träufle etwas Citronensaft in kaltes Wasser und trinke dies, am besten ohne Zucker. Essig als Heilmittel. Als Hausmittel ist der Essig von großem Nutzen. Mit Zuckerwasser gemischt, ergiebt er ein erfrischendes Getränk bei fieberhaften Krankheiten. Verdünnter Essig mit etwas rothem Pfeffer oder Salz gemischt, ist ein gutes Gurgelmittel bei schmerzendem Halse. Essigwaschungen bei hinigen Fiebern wirken kühlend; auch sind dieselben bei Nachtschweiß zu empfehlen. Esslgüberschläge bei Kopfschmerzen und Essigwaschungen bei Ohnmachten sind allgemein gebräuchlich. Essig, auf eine heiße Platte gegossen, wird als Räucherungsmittel bei üblen Gerüchen angewendet. Neuerdings wird Essig mit etwas Salz, ein Tbeelöffel voll viermal des Tages ger ommen. als sicheres Mittel gegen chronische Diarrhöe empfohlen. Ebenso ist der Essig ein Gegenmittel bei Vergiftung durch Alkalien, Lauge usw., sowie auch bei Vergiftungen durch narkotische Gifte. P e ch. Haste .gehört, daß der Meyer hat gemacht Pleite mit 200,000 Mark? Gott der Gerechte, wos bin ich for ein Esel! Ich hab' ihm nix gegeben meine Tochter Rebekka, wie er se hat haben wollen zu seiner Frau!

John Weber's Wirthschaft. No. 764 West North Str.

Schulrath.

in Superintendent für den Turnunterricht in den Llementar - Schulen soll er nannt werden. 4

Schule No. 41 wird fortan Heorge W. Sloan Schule heißen.

Der Schulrath hielt gestern Abend eine Sitzung ab, welche über drei Stunden dauerte und in welcher auf warmc Empsehlung deS Schul-Superintenden-ten Kendall beschlossen wurde, dieStelle eines Superintendenten flir den Turn unterricht in den öffentlichen Elemen tar-Schulen zu creiren. Herr Kendall unterbreitete dem chulrath einen sehr sorgfältig auSge arbeiteten Bericht, in welchem er darauf hinwies, daß der physischen Ausbildung der Zöglinge in denSchulen mehr Aufmertsamleit geschenkt werden sollte. Im letzten Jahre haben nur an den Vormittagen drei Turnlehrer in den öff. Schulen Unterricht ertheilt. Am Beginn dieses jetzigen Schuljahrs resig' nirte Einer von ihnen und seine Stclle ist nicht wieder ausgefüllt worden. Herr Kendall sagte hierauf in seinem Bericht wörtlich : Ich habe ausgefun. den. daß die Schulen die Dienste eines ManneS bedürfen, welcher seine ge sammte Zeit dieser Arbeit (dem physischen resp. Turnunterricht) zu widmen hat. Ein solch competenter Mann ist schwer zu finden. Ich glaube jedoch, daß die Zeit jept gekommen ist, wo energische Schritte in dieser Nich tung ergriffen werden sollten und der Superintendent ermächtigt werd, n, sich die Dienste eines solchen competenien Specialisten" in diesem Departement zu sichern. Die Arbeit, welche die Herren, welche wir jetzt beschäftigen, ausführen, ts. eine vortresfliche soweit und hat sich sUr die Zöglinge von großem positiven Werth bewiesen. Die beiden Herren sollten unter allen Umständen beibehal ten werden." (Die Turnlehrer Oöcar Ruther und Curt Toll sind gemeint.) Der Schul . Superintendent füht dann des Längeren aus, in welcher Weise dieser neue LeitcrdeS turnerischen Unterrichts in den öffentlichen Schulen seine Thätigkeit entfalten soll. Dieselbe soll sich nicht allein aus die Uebungen beschränken, sondern er soll auch darauf sehen, daß hinsichtlich der Ventilation in den Schulhäusern, der Temperatur, der Beleuchtung etc. alles mögliche'zum Besten der Zöglinge ge schehe. Dann aber soll er auch darauf achten, daß in der großen Zwischen' pause am Vormittag den Kindern Ge legenheit gegeben wird, durch turne rische Spiele,!lsich heilsame Bewegung zu verschaffen. Eine solche Bewegung ist nach dem langen Sitzen auf den Schulbänken für das Kind nothwendig", heißt es in dem Bericht, und ein solches Kind, dessen Blut kräftiglcirculirt, kann nachher in der Arithmetik oder Geographie Stunde mehr leisten, als ein Kind, welches in der langenPauje müßig in einem Winkel gestanden hat." Nach Verlesung dieses Berichts au thorisirteZder Schulrath Herrn Kendall. einen Superintendenten für den Turnunterricht in den öffentlichen. ElementarSchulen zu ernennen und diese Ernennung dem Schulrath in seiner nächsten Sitzung zu unterbreiten. Das Gehalt des Superintendenten für den turnerischen Unterricht wurde auf .1300 per Jahr festgesetzt. Turnlehrer für die Hochsch u l e n. Der Schulrath forderte ferner Suvcrintendent Kendall auf, ihm einen Plan zu unterbreiten, nach welchem der Turnunterricht in den beiden Hochschu len geleitet werden soll. Er soll angeben, ob es rathfam sei, für jede Hochschule einen Turnlehrer, oder für beide Schulen ewen gemeinsamen Lehrer zu ernennen; ferner hat er anzugeben, auf wi hoch sich die Ausgaben belaufen werden. Der SchulSuperintendent empfahl die Resignationen der Lehrerinnen Charlotte Holden, Hannah Middleton und Lillian Hill anzunehmen. Dem Lehrer Valentin E. Meng wurde Urlaub für den Rest des SchuljahreS bewilligt. John E. Williams wurde zum Leh rer der Mathematik an der Shordridge Hochschule an Stelle von Herrn Lane. welcher resignirte, ernannt. Die Empfehlungen deS Herrn Kendall, für die Schlußfeier der Hand

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mwa. Jndlana'S grüßte Dr Goads Händler.

fertigkeitS Hochschule als Hauptredncr Dr. CtzarleS Dabney , den neuerwählten Präsidenten der Uni verfitat von Cincinnati, und für die Schlußfeier der Shortridge Hochschule Dr. I. M. Coulter von oer Universi' tät in Chicago als Redner zu eng' giren, wurden gutgehkitzen. George W m. Sloan Schule. Der Echulrath beschloß, Htn Nanun der Schule No. 41, Nord Indianapolis, in George W. Sloan Schule umzuwandeln, iu Erinnerung an die Verdienste dieses langjährigen Mitgliedes des Schulraths. (Segen die Collection in den Schulen. Ein Comite für bürgerliche Angele, genheiten der Local Council of Women" machte gestern vor dem Schulrath sein Erschnnen und legte einen Protest gegen die weitere Duldung" von Collectionen, Subscriptionen oder Contriblrtionen irgend welcher Art unter den Zöglingen der öffentlichen Schulen ein. Die Herren hörten die Damen gednldig an und versprachen Abhülfe. Nachdem dieselben sich empfohlen hatten, wurde die Angelegenheit an den Schul'Superintendent mit der Anweisung verwiesen, da Lehrer-Personal darauf ausmcrksam zu machen, daß die Wünsche der Damen soviel als möglich erfüllt werden. Asche zu Asche! Tod deS ersten Mitgliedes der Indpl. Crernation Society."

m Krematorium in Cincinnati. wohin sie unter Geleitschaft mehrerer FamilieN'Glieder und deS Herrn W. A. Greyer von der JndplS. Cremation Society" gebracht worden war, wurde gestern Nachnlittag die Leiche der rau Clara Michael von No. 926 Süd Delaware Str., über deren Tod an dieser Stelle berichtet ward, in Asche verwandelt. Dieselbe wird in einer Urne in der Familien-Grabftätte in Crown Hill beigesetzt werden. Frau Michael, die 64Jahre alt ward, war eines der ersten Mitglieder der hie figen Leichenvcrbrennungs - Gesellschaft" und das erste, welches seit der vor 9 Monaten erfolgten Gründung der Vereinigung gestorben ist. Die hiesige Cremation Society" hofft, bald ihr eignes Crematorium zu besitzen.

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