Indiana Tribüne, Volume 27, Number 181, Indianapolis, Marion County, 23 March 1904 — Page 7

Jndiana Tribüne, 2 Mär, I9vi

Trix. Noman von Vuscmia v. Aiilcrscld-Aallcstrcm.

gortfcynnij. Hm!" hatte einer der Herren darauf flesaqt. die Sache ist nur die hm nicht dafz ich Frau v. Grahmann auch nur eine der Tugenden, die Sie, lieber Stfattl, ihr zuschreiben, streitig machen inöchte oder könnte nur die Sache irnt dem Anhang" stimmt nicht, denn die Dame hat einen Sohn!" Einen was?" fuhr der Justizrath aus. Jla, s!e wird ihn doch nicht vor Jhnen verleugnet haben?" war die lachende Erwiderung. Er ist auch iibrigens ein schwer zu verleugnendes Objekt, dieser Max OJrafcmann, denn im letzten Svielerpro,zejz hat er bekanntlich eine ))ioüt gespielt, die ihm ein bischen den Kragen gekostet hat. nämlich den von seiner Husarenuniforrn. Wenigstens temporär, denn man glaubt, er wird wieder in die Armee aufgenommen werden, wenn erst etwas Gras über Die Geschichte gewachsen ist, weil er noch mit einem verhältnihmäßig blauen Auge aus der Affäre herau gekommen ist. Das Glück dieser Wicdereinrangirung sehe ich zwar nicht ein, denn mit der Zulage, die seine Mutier sich für ihn von ihrem sauer Erworbenen abzwackt, wird er auch keine Sprünge machen können, und ich weiß zufällig, daß er Schulden hat. Und bis zu seinem Wiedereintritt in die Armee nährt er sich doch natürlich auch nur aus Mutterv hasche er soll momentan hier in Berlin herumlungern. Unter seinen Kameraden war er weiter nicht sehr beliebt die haben ihn sicher ohne Schinerzen scheiden sehen!" tt Justizrath sagte weiter nichts, denn die Nachricht traf ihn recht unerwartt und unerwünscht. Zwar, wenn er : erwog, mußte er sich sagen, dah große Gefahr dadurch für Beatrix Dornberg nicht vorlag, denn Zum Andenken diese Trostes kam er nicht, denn ein anderer der Herren sagte: Dann wundert's mich nur, daß die Mutter nicht versucht hat. ihren Herrn Sohn mit einer ihrer beiden Schutzbefohlenen zu vcrheirathen. Verdämmt reiche Partien, die A's." Ja, woher wissen Sie denn, daß sie es nicht versucht hat?" fragte ein dritter. JJl'M denkbar!" erwiderte der erste.

Dort lag sozusagen der Knüppel beim Hunde, denn der Vormund, der seine Instruktionen hatte, paßte auf wie ein Luchs, das; nichts hereingeschmuggelt wurde, was Eontrebande war. !Kun wäre er ja schließlich nicht der erste Vormund gewesen, den man hätte nasführen töiigen. aber die jetzigen Ehe männer von Jrau v. Graßumnn'S Schützlingen waren den jungen Damen schon von Blindheit an bestimmt worden und da gegenseitig später keine Abneigung eintrat, so arrangirte sich die Sache glatt und einfach. Nein hier waren Jrau v. Graßmann für etwaige Heirathsplänc mit ih em Sohne die Hände doch allzusehr gebunden und sie ist auch viel zu klug, als daß sie die pekuniären und anderen Vortheile dieser Stellung den Sperling in der Hand für dit Taube auf dem Dache leichtsinnig in die Schaume geschlagen hätte. Denn sie ist sehr klug sehr! Wer sich ourch's Leben so durchschlagen muß. wie sie's gethan hat. immer abhängig ist und mit krummem Niicten vor launischen BratHerren scharwenzeln muß umö liebe Leben für sich und den nern rvrum stt den Lümmel von Sohn, der ivird klag, selbst wenn'S von Anfang an nicht in ihm stecken sollte. Frau von i'jraßmauu ist sicher eine sehr elegante Erscheinung, aristokratisch, ioeltgewandt uno enorm liebenswürdig, aber ich glaube nicht, daß die letztere Eigenschaft ihr angeboren ist eher ange wöhnt: galvanische Vergoldung, .'ein gediegenes Gold. Aber aalglatt ist sie. nirgends zu fassen, da, und das ist ja heutzutage beinahe eine Tugend." Der gute Justizrath ging mit recht unbehaglichen Gefühlen an jenem Abend heim. Warum hatte ihm rau v. Graßmann nicht gesagt, daß sie einen Sohn hatte? Es ist wahr, er hatte sie nicht darum gefragt, aber wie hätte er auch darauf kommen schien Den Namen des Leutnant o. Gras man,, hatte er zwar in dem bewußten Spielerprozeß gelesen, aber nicht in Zusammenhang mit Beatrix Dornbergs künftiger Ehrendame gebracht, denn der Name war nicht gerade selten und sogar noch einigemal in der Armee vertreten. Zudem, ,ver sagte ihm denn, daß Frau v. Graßmann eine Jntrigantin sein mußte? Das konnte sie schon gar nicht sein nach ihren Aniece denzien. nach ihrer tadellosen Rolle im Hause A. Und selbst wenn Bedenken aufstiegen der Eontrakt mit ihr lief bis Neujghr und es lag keineVerpflich' tung vor. ihn dann zu erneuern. Hätte Beatrix überhaupt noch unter Vormundschaft gestanden, dann fiel jedes Bedenken fort, aber sie war mündig erklärt worden nach des TestatorS BestimmuNg. bevor sie ihr Erbe antrat und damit war jedem fremden, gefäbrlichen wie harmlosen Element ?hür und Thor bei ihr geöffnet, und wenn ihre jugendliche Unerfahrenheit eine

Gefahr nicht jah oder sie ihrOhr wohlmeinendem Rathe verschloß, dann war nichts mehr zu wollen und es muhi alles laufen, wie's eben lief, weil keine Autorität da war. die hier eingreifen konnte. Was hatte der Iustizrath nicht gegen diese verfrühte MajorennitätserNäruttg gesprochen und eiuaewendet alles umsonst Gral Ku war der Ansicht gewesen, daß gewisse Eboraktere el?ensolvenig wie gewisse Fohlen da Laufen an der Longe vertragen nd daran aröbere Dummbeiten mn cyen, a4 in uti jktytU ei oelmu iheie in seiner Sßtchil etwas vom gellschen Charakter und vielleicht nicht ganz ohne Ursache, jedenfalls aber mit einem gewissen Recht. Nun aber hatte der Justizrath Beatrix DorNerg in sein gutes, altes Herz geschlossen nicht als Älientin, sondern um ihrer selbst willen, weil ihm dies frische unge Menschenkind in seiner ganzen 'ouoeränen Harmlosigkeit wohlthat und ihn erquickte und erfrischte, und darum ging ihm ihre Zukunft auch näher, als er selbst glaubte, und es that ihm weh, daß er so gar kein R?cht hül' te. zu ihrem Wohle thätig einzugreifen. Freilich, wacheil konnte er trotzdem und ein offnes, freies Wort riskiren, so lange Beatrix sich's sagen ließ, aber wie lange würde das dauern? Kurz', der gute Iustizrath hatte eine schlechte Nccht. O O Beatrix im Gegentheil schlief Herrlich und da sie verhältnißmäßig früh schlafen gegangen war, so wachte sie auch früh auf und saß, verwundert ihre Umgebung betrachtend, im Bett auf. Man hatte vergessen, die Fensterlüden zu schließen und darum war's taghell im Zimmer, trvtzdem es erst fünf Uhr war. wie ein Blick auf die alte Ständcuhr dem Bett gegenüber sie belehrte. Schlafen mochte und konnte sie trotzdem nicht mehr, sie war sozusagen fuchsmunter und hu frühen Morgenstunden im Vaterhause geden

kend, sprang sie recte aus beni Bett und zog sich flink an. Hinaus in die herrliche Frische des Maienmorgen.. das war ihr Begehr ein tüchtiger Marsch vor demFrühstück. so hatte sie's daheim mit ihrem Vater gehalten und beide hatten dann einen rechtschaffenen, gesunden Appe:it nach Hause gebracht lvie die Scheunendrescher! Sie warf ein fußfrcies, graues Lodenklcid mit joppenartig gearbeiteter Bluse über, zog derbe Lederstiefel und Gamaschen an. stülpte einen echten steiri schen Filzhut auf das kurze, gelockte, blonde Haar, und verließ, ein paar Wildlederhandfchuhe in der Siechten schwenkend, leise ihre Zimmer. slti

möge ihres gut entwickelten Orientirungssirnes fand sie sich auch bald hinab in die Halle deS großen, stillen

aues, in dem noch alles schlief sie

schob die Riegel der schweren, defryla

gcnen gothischen Thür zurück und

huschte hinaus mö Freie. Herrgott, was war das schön da draußen! Frisch war's noch, fast kalt sogar, aber welche Pracht, denn wohin die Strahlen der Maienmorgensonne

sielen, da funkelte es vom Thau in dem

frischen, sprossenden Grun. Mit dein Rordflügcl, das beißt mit der Kirche, lag die Abtei hart am Walde, und da hinein schritt Beatrix mit dem überwältigendcn und doch wieder so wohligen Gefühl: ..Das alles ist dein!" Ja, das alles geHorte ihr, der ganze mächtige rauschende, raunende Waid, durch dessen Gezweig die Sonne fun kelte und blitzte, in dem die Vögel ihr Morgenconzert schmetterten, jubelten, jauchzten, daß Beatrix jenes Lied einsiel, das die Schulkinder in Dornberg immer sangen: Welch ein Singen. Musteren, Pfeifen. Zwitschern, Tirilircn. Frühling lvill schon einmarschiren. Kommt mit Sang und Schalle! Und mit dem Liede fiel ihr auch die Melodie ein. und wcil ihr daß Herz so leicht und die Seele so frisch war, so sang sie's mit ihrer hellen, klaren Stimme lant hniius in den Wald, In dem sie den gutgelzaltcnen Kiesweg habei im Tanzschritt h'.naufshassirte. ..Puh!" machte sie. sich unter brechcnd. und morgen ist der (5hrcndrche schon da und sagt: Kal schickt sich nicht! uud latscht mir auf Schritt und Tritt nach. ..Nein!" rief sie laut und energisch, nein, das wird sie nicht mag sie sagen, was sie will. Hier bin ich dcr Herr! Basta! Sela! Punl. tum!" Und sie nahnl fröhlich ihre unterbrochene Weise wieder auf. und wenn Frau v. Grai.iann wirklich mit Unter jocfyuna.d nach Frauensee zu kommen gedachte, so war ihr ein harter Strauß ,;u prophezeien, ohne daß man dazu gerade ein Seher zu sein brauchte. (in höchst verlockender schmaler Fus. v.'g zur Linken ließ Beatrix bald vorn Wege abbiegen, und da war'S erst schön urter den dichtenKronen der Buchm und wichen, die hier, nur selten durch Nadelhölzer unterbrochen, ein Walde.dickicht schufen, toie es daß Hochwild liebt und die Holztaube zum Nisten. Klitschnaß war'ß noch auf dem weichen, moosigen Pfade vom Thau, aber was kümmerte oas Beatrix, die sich daraus wenig machte und das übrige ihrer OlcfiuifcHt und ihren wasscrdichten Etichllchen vertraute. Wie lange sie den Fußweg verfolgte durchs Dickicht, in welchem nur fpärlicheSonnenstrahlen sich mit dem lichten, krausen Haar unter dem echten steirischen ftilj neckten, da wußte Beatrix selbst

Nicht, sie wußte nur, daß sie weiter mußte, immer weiter in dem frischen, grünen Walde, in dem j:dcs Blättlein ihr eigen war, jeder Stamm ihr gehörte. ihr ganz allein. Hier allein im Walde in aller Herrgottsfrühe freute sie sich zum zweitenmal ihres Besitzes zum erstenmal hatte sie sich dessen gefreut, als der Justizrath ihr die -Quittungen über ihres seligen Vaters i cahlte Schulden gebracht damals hatte sie wie befreit aufgeathmet, und es war heiß ans ihrem jungen Herzen in ihre Augen hinaufgequollen. Heut' wurde sie sich ihrcö Besitzes aber besser bewußt, und daß alles, der herrliche Wald voraus, ihr gehören sollte, das kam ihr so lustig vor, daß sie laut her ans lachte in die grüne Waldein fam Mi und ganz erschrocken war, all eine Holztaube über ihrem Köpft ihr zufällig sekundirte. Und da schien ihr wiederum dann so drollig, daß sie noch lauter lachte und ihr Tempo derma

k.en bcschlcnnigte, daf, es in Anbetracht i

er den Weg unmuthig verzurenden Äaurnwureln ganz bedenklich louroc für die Sicherheit ihrer Füße, dirsui; lich über die jrbem aiideren Menschenkind zweifellos gefährlichen Hindernisse hinwegflogen, als berührten sie den Boden nicht. Und so wäre Beatrix wohl bis in die Ewigkeit weiter gelaufen, wenn nicht der Wald urplötzlich aufgehört und ein sehr anständig dreifer Graben ihrem Siegeölauf durch ihr

(Zigenthum Einhalt geboten hätte. Drüben auf der anderen Seite war eine niedrige Hecke von Schlehdorn, hinter der sich ein Feld von Klee ausdehnte mein Klee!" wie sich Beatrix stolz versicherte. Der dummeGraIen breit, tief und naß war er auf dem Grunde warum führte kein Steg darüber? Aber halt was war denn das? Wahrhaftig, eine .frajenschlinge dicht an einer Lichtung der Schlehdornhecke!

So eine Gemeinheit!" dachte Beatrix empört und fühlte in ihre Kleider tasche n -n dem kräftigen Taschenmesser, da immer bei sich führte zur Ausführung diverser guter Geoanken. Diesem Handwert wollen luir doch gleich mal ein Ende machen!" berfi cherte sie sich selbst und begann- den Graben zu nehmen". Es ging ganz gut nur unten kam sie bis au die Köchel ins Wasser und oben landete sie mit solcher Wucht, daß der Hut ihr im weiten Bogen voraus und über die Hecke eilte. Sie hielt sich aber mit dem Flüchtling vorläufig nicht auf, sondern klappte ihres Messers stärkste klinge auf und begann umgehend knieend die Zerstörung der Hasenschlinge ein Werk, das ihr von daheim her volltominen vertraut war. Sie war so eifrig bei der Sache, daß sie nicht hörte, wie es hinter der Hecke verdächtig knarrte, imd ehe sie nur Zeit hatte, überlfaupt tittszuselzell, packte eine kräftige Mäunerhand sie fest und zweifelsohne bei den Haaren, schüttelte sie. daß ihr Hören und Sehen verging, und ein tieser Bariton schrie sie an: Hab' ich dich erivischt, du infamer Bcngcl! Wart', ich werde dich lehren. Hase,, schlingen zu legen! Jetzt gibt's Bimse, nichtsnutziger Lümmel du!" kZhk der Angreifer ober seinen Wo? ten die That folgen ließ, erholte sich Beatrix von ilrrem Schrecken und der getretene Wurm erwachte in ihr. Sie iieß ihr Messer fallen, schlug kräftig auf die sie haltende Hand ein und sprang auf. Sie sind wohl nicht bei Troste?" ries sie zornbebend und roth vor ge rechter Entrüstung, erstens lege ich keine Schlinge, sondern ich zerstöre sie. zweitens kann ich auf meinem Grund und Boden thun, lvas mir paßt, und Drittens bin ich weder ein infamerBeu gel. noch ein nichtsnutziger Lümmel, und ich verbitte mir solche Schimpfe wartet" ,,'ja. oa Mag einer oen eiwel todt!" scholl es zwrifelloö un'lüfft über die Hecke, uud die beiden Wider sachcr standen und sahell sich über die selbe eine Weile sprachlos an er. weil sich ihm aus dem vermeintlichen Wildfrevler ein reizendes, wenn auch momentan zornsrühcndes junges Mädchen entpuppte sie, weil ihr A greifer für einen Waldwärter doch merkwürdig vornehm aussah und init seinem sonnverbrannten Gesicht mit dem aufgezogenen braunen Schnurr bart und der großen, eleganten, ivenn auch urkräftigen Erscheinung mehr eircn Gcndeoffizicr in Civil als einem ihrer Angestellt- glich. Er sah mit seinen schöllen, offenen braunen Augen ans die merkwürdige naturhistorische Entwicklung von e'nem tittmultyttn semmelblonden Dorfinsassen zu einer flachshaarigen jungen Dame, betracht lfte einen grünen ffilzhut in feinerLinken und zog dann seinen eigenen Jagerhut vom Kopf. . Den Bengel sowie den Lümmel nehme ich feierlichst zurück." sagte er scheinbar mit dem größten Ernst, aber um seine ?cundwinkel zuckte es verräthcrisch und in seinen Augen tanzte unverhohlene Heiterkeit. Ich bedaure auch hm ein bißchen fest zugegriffen zu haben irren ist menschlich und dem freundlichen Verfasser dieser Hasenschlinge laure ich seit acht Tagen schon vergebens anf " Ein bißchen fest zugegriffen!" unkerbrach ihn Beatrix von Neuem empört, rauft mir fast die ganzen Haare aus und nennt das ein bißchen fest zugreifen! Sie haben hier überhaupt nichts zu suchen!"

Der andere verbeugte sich und lachte diesmal unverhohlen. ch wollte mir eben erlauben, das egenkyeil zu veyaupten," sagte er vergnügt. Gnädigste hatten schon vorhin die Gnade, zu erklären, daß dies Ihr Grund und Boden wäre, aber so schwer es mir wird, einer Dame widersprechen zu müssen, so muß ich doch s(Nen. daß wir hier zweifellos auf meinein Besitz stehen, womit ich die Ehre habe, mich Ihnen vorzustellen als Jhren ganz ergebenen und sehr zerknirschten Knecht Hans von Truchseß auf Kroschwitz!" Beatrix vergaß vor Ueberraschung ganz den voil der guten Sitte in solchein Zalle geforderten Anerkennungstnir au machen

Nein!" sagte sie im ersten Schre

cken nur höchst formlos. Das cld dort gehört doch aber zu Frauensee!" Pardon, es gehört zu ttroschivitz," war die verbindlich: Erwiderung. Der Graben hier ist die Grenze zwischen den Gütern. E) hilft nichts,'' setzte er heiter hinzu, Gnädigste haben sich einer Grenzüverschreitung ans ö gcsctzwidrigste zuschulden kommen lassen!" Beatrix sah den Graben an und die zerstörte Hasenschlinge, endlich ihnn Nachbarn und lachte dann hell auf. ,.a, danil hätte ich mich ja recht nett hier eingeführt," meinte sie, ihm ohne Ziererei die Hand über die Hecke reichend. Darum keine Feindschaft nicht, Herr Nachbar ich bin nämlich Beatrix von Dornberg und erst gestern in Fraueiisee eingetroffen." Hans v. Truchseß führte die kleine, von der Morgenfrische aber ganz erfroren aussehende Hand an seine Lippen. Es dämmerte mir, daß Sie's sein könnten," sagte er herzlich, aber ganz sicher war ich meiner Sache doch nicht, weil weil Sie mir ein bisset zu jung dazu vorkamen " Bitte, ich bin neunzehn Jahre alt," erwiderte Beatrix zur Vertheidigung ihres Alters. Methusalem ist nichts dagegen," beeilte er sich, sein verunglücktes Eompliment wieder gut zu machen. Aber, alt oder jung nach der Art von Bekanntschaftmachen müssen wir colossal gute Nachbarn werden ich werde mir wenigstens alle mögliche Mühe geben!" Ach so, Sie meinen, erst sich rau-

jen und dann vertragen, ist besser als umgekehrt," lachte Beatrix, indem sie ihr Messer anfhob, zuklappte und ahnungslos, daß der erstaunte und ergötzte Blick ihres Nachbarn diesem für einen Holzknecht sicherlich sehr passenden Jnftrnlnentc galt, dasselbe seelen ruhig einsteckte. So meinte ich," bestätigte er ihr verständnißvolles Eingehen auf dieSituation und fetzte hinzu: Herrgott, was bin ich froh, daß ich nicht gleich zugehauen habe. Aber wie ich hinter der Hecke lauernd, den Filz darüber fliegen sche ja, wo kommt denn überhaupt der alte, ruppige ffilz her, wenn Sie's doch waren?" unterbrach er sich erstaunt, sah aber zu spät ein. daß er einen Bock geschossen, denn Trix riß ihin besagtes Objekt empört aus der Hand und sagte, in ihren heiligsten (Gefühlen gekränkt: Das ist meiner, und wenn Sie einen nagelneuen .fiut von einem alten ruppigen 7?ilz lvie Ihrer ist, nicht unterscheiden können, dann thun Sie mir einfach leid. Vorgestern erst in Berlin gekauft für 7 Mark 5 Pfennig!" - " ... M Dann hat man Sie angefchmiert," vertheidigte sich Hans v. truchseß, weil er sich nicht noch tiefer hereinlegen wollte. Ich gebe nie mehr wie. fünf Mark für meine Hüte und Sie haben doch nicht entfernt solch dicken Kops wie ich!" Das ist wahr." gab Beatrix zu. indem sk ihrem )tiff" etlvas gewaltsam die verlorene Fasson wiederzugeben versuchte. Desivegen brauchten Sie dc.s Ding aber immer noch nicht so zusammen zu knautschen wie der Schabbesdeckel nun gleich aussieht,"

meinte sie vorwurfsvoll, die Kopfbe deckung auf ihr blondes 5iaupt stülpend. Wenn ich mich mal später aus Nache zusättig auf Ihren neuesten Eylinder setzen werde, brauchen Sie also nicht weiter groß erstaunt zu sein!" Danke für gnädige Warnung," lachte Hans v. Truchseß. Wovon sprachen wir doch, ehe der unglückliche Hut dazwischen redete? Ja so. von der guten Nachbarschaft. Also auf die darf ich rechnen, ja? Das ill fmos! Uebrigens sind wir ja verlvand!. wissen Sie das?" Durch eiucn Scheffel Erbsen, wie der Schlesier sagt," neckte Beatrix. I wo, gar nicht mal so weit her," erwiderte er. Meine Tante war doch " Deine Tante Präzis. Gräfin Rudolf Zell war meines Vaters leibliche Schwester und Graf Rudolf Aell Ihrer Frau Mutter leiblicher Bruder. Wenn wir da nicht Cousine und Cousin, oder zu deutsch Vetter undBase sind, da weiß ich überHaupt nicht mehr, was Verwandtschaft ist!" Wahrhaftig!" sagte Beatrix mit ganz großen Augen. Das ist ja sogar ganz richtige Verwaildischaft! Und kein Mensch hat mir davon gesagt, daß 'ch einen Vetter als so nahen Nachbarn habe! Na, jedenfalls freut's mich riefi Vetter Truchseß!" (Fortsetzung folgt.)

Mcnlch und We. Neu Aorsckiutttten t Mfmif dA Problem der ?tanNtt,sUer,voudtlchast. Vincn l.cuen Weg, die Frage der Stammes - Verwandtschaft zwischen Mensch und Affe zu lösen, hat jüngst Hanö griedcnthal beschrit!cn. indem er das Vliltferurn vorn Menschen sowie von verschiedenen Affenarten Kanin.c.'?en einspritzte und die Reaktion be rbalbtete. die nun zwischen dem 5taninchenblut und dem eingeimpften Blutserum entj:and. Da ergab sich, daß das Blut der anthropoiden Affen größere chemische Achnlichteit in gewissen Punkten mit dem Blute des Menschen als mit dem Blute niederer Affenarten besitzt, mithin eine Blutsverwandtschaft zwischen Mmfch und Menschenaffe btsteht. Den Beweis hierfür erbrachte er ncich

zwei Richlungcn: einmal wies er nach.

daß Menschenblut die Blutkörperchen der anthropoiden Affen nicht zur Lösung bringt, lvcihrend die Blutkörperchen der niederen Affenarten aufgelöst

wurden, und weiterl?in, daß im Menschenblutscrum blutkörperchcnlöscnde Stoffe, wahrscheinlich Elemente, vorHanden sind, ivelche die Blutkörperchen

der niederen Affen in vielen Fällen an

greifen, dtc der anthropoiden Affen dagegen nicht. Friedenthal schließt hier aus. daß die Eintheilung der katarrhi' nen (schmalnasigen) Affen auf Grund der Blutreattionen zu keinem andern (ngTnß führen kann, als die morpho che Betrachtung, daß nämlich Menjchen und anthropoide Affen in einer besondern Unterordnung (Antrovomorphcn) den Schwanzaffen gegenübergestellt werden müssen. Damit nähert sich seine Auffassung der bereits von Huxlcy aufgestellten These, daß die morphologischen Unterschiede zwischen einem Gorilla und einem Menschen geringer seien, als die zwischen einem Gorilla und den niedrigststehendeu Aifeu, das; also die Gattung Homo fi:i)icns in die Unterordnung dcr Katarrhinen. einzureihen sei. Sind diese Versuche von Friedenthal auch noch nicht abgeschlossen, so versprechen sie doch die Eröffnung eines neuen Wege der Forschung.

Glück im Zcitut.göbctricb. Ucbcr Glück im Zeitungsbetrieb hatte der jüngst verstorbene Sir John Robinson, dev langjährige Leiter der Daily Attvs" in London manche interessante Geschichte zu erzählen. Als Lord Mayo zum Vizekönig von Indien ernannt wurde, desuchte ein mit Mayo befreundeter und mit dem Leiter der Daily News" oberflächlich bekanner Herr diesen im Bureau des Blattes und fragte an. ob es Robinson genehm ,'ci, wenn er ihm gelegentlich wichtig? 'Icachrichten, die ihm demnächst bei e'.ncr planten längern Reise in Indien zu Ohren kämen, telegraphisch für die Zei tung übermittle. Sir John erklärte sich damit einverstanden, wenn solche .'l'Itthcilungen wirklich von Wichtigkeit wären und sofort telegraphirt würden. Was würden Sie denn für wirklich wichtig erklären?" fragte der Besucher. Nun." meinte Sir John lächelnd, wenn z. V. der izekönig ermordet würde, und Sie wären gerade dabei, so wäxt das eine wirklich wichtige Sache und eine paffende Gelegenh?it zur Mit theilung." Lord Mayo wurde that sächlich auf den andomanischen Inseln von einem Sträfling ermordet. Der Zufall wollte e.. daß der weiland Be sucher in, Bureau der Daily 7cewe" wirklich zugegen war und trotz der Aufregung des Augenblicks, seines Auftrages eingedenk, sofort der Daily !fln " telcgraphirtc, so daß diese die erste Mittheilung über das Ereigniß hatte. Eichlchruencii akö Vogclmvrdcr. Ter westfälische Naturforscher Paul Ärmer hat festgestellt, daß das so . schuldig aussehende Eichhörnchen bcfonders sinnreich angelegte Nester alVogelfallen baut. Die Nester sind durch eine wischcnivand in zwei Kam luern getheilt, und in dieser Wand ist ein mit einer aus MooS und Laub verfertigten klappe geschlossenes Loch angebracht. In solchen Nestern fand We

Mtt mehrnials die Federn von gerupft ten Meisen und Goldhähnchen, und da er diese Bögel loiedcrholt ihre Nacht ruhe in l.ichhörnchennestern hatte auf suchen sehen, so stieg in ihm dcr Ber dacht auf. daß das Eichhörnchen d?'. Äiörder seiner Gäste sei. Bei weiteren Beobachtungen gelang es in vcrs,iede nen Fällen, das Eichhorn auf frischer That zu ertappen. Dasselbe lauert in der Nähe oder in der zweiten Kammer M Fangnesteö, bis die Vögel in dcr Dämmerung in das Nest schlupfen, und überfällt dieselben dann plötzlich. Um sich ein möglichst sicheres Bild von dem Umfange dieser Mördcreien zu machen, untersuchte Wcmer den Mageninbilt von Eichhörnchen; in 57 Fällen fand er die Neste von Vögeln. Verschärfte Bedingun gen sind vor Kurzem an der Univrsität zu Freiburg, Baden, für die Zulassung von Frauen getroffen worden. Als Vorbedingung für ordnungsmäßige Immatrikulation lvird eine deutsche Maturitätsprüfung verlangt. Ausnahmen follen gemacht werden, wenn ein deutsches Lehrerinnenexamen abgelegt worden ist. Dispens will der Senat nur auf Empfehlung eines Dozenten ertheilen. Will ein Dozent abg'sonderte Vorlesungskurse für Frauen einrichten, so sollen ihm Räume und Lehrmittel der Hochschule zur VerfügUNg fteb'"'.

Feuer - Signale.

I Pcnnsylv n Wartet 6 irnglis' Opn'Hu S Säst und STta York 7 Noble und Vichigan H Sk. Jkrsry u. Mag t Pme und Skvrtb '.0 jiarfrt und Pine 1 Vermont nah? East 12 8 Epritzrnhau Vtaff. vt nabc Robk 18 Dnawan und Walnut 1 .IkrskpuCn.tral. Jft Mass. und Sornkll Av i ?.'sh m d 11. trabe l? Park Kot und 18 St? .6 llolumbla und HiLfld 19 H,gbland Ad u. Pratt 11 Ilttnoit und Ct. I 3 Pennsvtv. und Prall 4 ätcridian uno lt. Stt 2 No.S2pritzenhaus l5. nah Jittn4 X Ek.,teAv,u. EtSlatr 27 Jllinsi und MichlJan SS Pk tsyivania unl 14. Senate Ave. und 1k. M 910. 1 Sprind'u Jd AdenajeMll a Meridmn und Walnut 14 Salisornta u Cement si Blake uud New York lö Ind. v. u. t tfiotr 37 Eity Hospital : Blake und Norttz l Mchan und öne amr.ü Eprttzenhau Washington nah Weft 12 seidorf u Wssd. 43 MiNouri u New fhxt & Meridian u ash 4 Jllmoi und Obto 47 Cepitol v. u Wash is Amgan's Portbau 4 Straßenbahn Stall, ffl. Washington Stt II N. 10 Epritzenbau Jllinoi u errill Jllwoi u oulsuma 5 West und South 64 West und McTarry 66 Senate Ave, u Henry 7 Meridian und Rah 66 No. 4 Spritzenhaus Madison v. u Mor-.-i 69 Madiion Av. u Dunlop 119)02 Haken Leiterhaut South nahe Delatvar, 62 Penn, u Merrill ft Dtlatvare u. McSarttz S4 ast und 9tcan 6 New Jersey u. errill 17 Birg. v. u Bradsha 8 ast und Prospekt I Bicking und High n 94. 11 Spritzenhau r nah Hur, 71 Säst und Georg! 73 Ceda und Ulm 74 Davidson u Eeorgia 76 Änglisb v. u Pine 76 Sheldy und P.ite Wo. 3 Spritzenhaus. Prospekt nah Shelby 75 Fietcher v. u Sbeldy Ul Market u. Netv Zersetz 2 Delaware und Wash. Sast u Washington 4 New Dork u. Tavtdsor 6 ?aubstummm Anstalt 6 er. Staaten Arsenal 7 Onental und Wasb ffraukwReormat. '1 No. 13 Spritzenhaus Marvland nah Mer. ttt Vridtan u. Oeorqta. 03 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louiftana 9f. tstiramt, Av u. Alab. 9 Hauptquartier. 97 rand Hotel, g Capital Ave und Ohl 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 12', Central Av und Ib. , .o )ndeß und 16. :7 Brosrnde und Jupttn 128 ttnti il Ave und 17. 12 Daware und 19. z:it Alabnina und II. t.u Bcllksontain undd. 134 ttolle,', ve und f. 136 Deliiu'ar u,id 13. 1.16 Alabama und North 137 Ztkioma.'m und 19. iS lolieae Ave und 14. 139 (lorncll Ave und 1. 141 f)Mttt Mb 19. 142 Highland Ave und 10, 143 kecumseh und 10. iih New klskh und 22. ,46 lvord und 17. ,47 No. 2 Spritzenhaus Hiliside Ave und :. .4b College Ave und 2. ,4? ollkg Ave und 7. (2 Park Ave und 22. ,6? 1 1 ii. W ahn u. 2. (64 amsey Ar und 10. 166 Ltoughton u Ncwman K7 .'Ina und Pik. 1KU Bloyd und Pawpaw. m No. 21 Spritzenhaus rigbtwood .' rden und Depol 103 rigotwood und 26. 164 Nural und vloyd 166 St. Clatr u. cystone l7 rlenal ve uns 23. i68 BeUesontatnt und 16.

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