Indiana Tribüne, Volume 27, Number 180, Indianapolis, Marion County, 22 March 1904 — Page 4

Jndtaua Tribüne, 22. März 190 i,

Jndiana Tribüne. Hraugegbr von der tHutnderg T. ' Indianapolis, Ind.

Harry C. Thudium Präsident. Geschäf loealt No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE Ä9.

rtercd at the Pot Office of Indianapolij at second dass matter. Weitz und Schwarz.

Die Annahme, daß die Raffenvorurtheile gegen die Neger hauptsächlich bei Denen vorhanden sind, die aus den südlichen Staaten entstammen, zu Hause sind, wird durch tägliche Ereigniffe in beinahe sämmtlichen Gemeinwesen des andes entkräftet. Der Versuch Über. weiser Köpfe (leichstellung der Rassen durch gemeinschaftliche Erziehung in den öffentlichen Schulen zu erzielen, erweist sich immer wieder als irrig. Wie die Beispiele ergeben, wird vielmehr die Geringschätzung, die die weike Ju. gend dem Neger gegenüber hat. zum unversöhnlichen Haß verschärft. Wir wiederholen daher, daß es unbedingt nöthig ist, für Nassen getrennte Schulen zu errichten. Erstens damit die weißen Kinder nicht durch die entfittlichenden Beispiele der auö den nie drigften Klassen der schwarzen Bevölkerung entsprossenen Kinder geschädigt werden. Zweitens, damit die Nicht achtung der weißen für die farbigen Kin der nicht zum Haß ausgebildet wird. Ge trennt von einander kann nach und nach ein versöhnliches Gefühl zwischen Weißen und Schwarzen herangebildet werden, erzwungene Jusammeusein aber kaun nur die Abneigung verftär ken deren Existenz niemand leugnen wird. Ein fleißiger weißer Schüler, der stolz darauf sein würde, zweiter oder dritter in der Klasse zu sein, deren Primus ein Weißer ist, wird sich stets gedemüthigt fühlen, wenn der Primus ein Neger ist. Sein Ehrgeiz ist der niaßen gedämpft, daß er nicht sein gan zeö Können daran setzen wird, PrimuS zu werden, denn ein Schwarzer hat vor ihm die ehrende Stellung eingenommen und fein Begehr wird schwerlich da rauf gerichtet sein. Nächtiger des Schwarzen zu werden. Die Ehrenstelle des PrimuS der Klasse reizt ihn nicht mehr zu erhöhter Thätigkeit sie hat ihren Werth eingebüßt. Die Beweisführung für das Gesagte erdringen periodische Borgänge in den hiesigen Schulen in unzweideutiger Weise. So bei dem jüngsten Redner contest. Der tüchtige weiße Schüler, der stolz darauf gewesen wäre, den zweiten Preis zu erhalten, wenn ein weißer Mitschüler den ersten Preis zu gesprochen erhalten hätte, fühlt sich be schämt als zweiter zu einem Neger zu

stehen und wäre viel lieber unerwähnt geblieben. Die Abneigung gegen den Neger aber hat sich iu Haß verwandelt, denn ihm wurde die Freude geraubt an der Auszeichnung, die ihm son-: der zweite Preis gebracht hätte. Und dies Gefühl darf man nicht auf Rechnung einer Kinderschrulle schreiben. Wer wird wohl glauben können, daß Präs. Roosevelt, so sehr er bemüht ist, )ie Welt zu überzeugen, daß er keine Vor urtheile kennt, sich herbeilassen würde, die zweite Stelle auf dem nationalen Ticket einzunehmen, wenn ein Neger, Booler Washington mit eingerechnet, an der Spitze desselben stände. ' 65 ist nicht weise, den weißen SchU ler der Gefahr auszusetzen, daß ein far btger Schüler, der vielleicht eine aus nahmsweise große Begabung besitzt, ihn überflügeln kann, nicht etwa weil diesem Schüler sein Erfolg nicht zu gönnen sei, sondern weil die schlechten farbigen Schüler die Gelegenheit mit dem Erfolge ihres Raffegenoffen zu prahlen nicht vorbeigehen lassen und dadurch nur noch größeres Haßgefühl hervorrufen würden. Das alte Sprichwort vom r.igger on horseback" würde seine schädliche Illustration finden. Man gebe dem Neger Gelegenheit, sich in Sonderschulen für seine Rasse sich so viel als möglich auszuzeichnen und erkenne auch seine Leistungen nach ihrem vollem Werthe an. In einer gemischten Schule aber wirken die Er folge der Neger als Dämpfer auf den Ehrgeiz und Fleiß des weißen Schü lerS und das sollte durch den Bau einer Hochschule für Neger verhütet werden. Ein Stückchen Galgenhumor, der zu gleicher Zeit viel grimmen Ernst in sich birgt, dürfte, obwohl abschweifend, in den Rahmen dieser Plauderei passen..

Vor Kurzem war der Weiße Edward L. Hartley.in Plitsbnrg zum Tode der urtheilt und der Hinrichtungstag auf den 5. Mai festgesetzt worden. Zusäl ligerweise war aber wenige Tage vorher der Hinrichtungstag deZ Negers Sam Edwards in Pittsburg von Gouverneur Pennypacker, aU ein Gnadenakt, vom 17. Marz auf den 5. Mai verschoben worden, so daß also beide Berbrechn am gleichen Tage und am gleichen Galgen gehenkt werden sollen. Hiergegen Protestiren jedoch sowohl Hrtleu, als auch der Sheriff. Hartley will nicht zusammen mit einem Nigger" gehängt werden und der Sheriff giebt ihm hierin Reckt. Er richtete ein Ge such an den Gouverneur, in welchem er darum bat, den Hinrichtungstag für den einen oder den anderen Dclinuenten zu ändern, und erklärte, man könne einen Weißen nicht zwingen, sich mit einem Neger am gleichen Tage und an dem gleichen Galgen hängen zu lassen. Gerade das Schaffot sei der Pla, aus welchem dem Verurtheilten an allerwenigsten eine Beleidigung zugefügt werden sollte. Diese Thatsache ent springe keiner Smtimalitt, sondern einem Gefühle der Humanität; auch sei er sicher, daß eine derartige Doppelhin richtung im Publikum argen Anstoß erregen würde. Bis jetzt ist noch tiicht bekannt, ob der Gouverneur dem Ersu chen deö SberiffS Gehör schenken wird oder nicht. Wenn wir auch nicht ganz mit Gouverneur Vnndaman von Missiissippi übereinstimmen, so liegt doch viel Wah rcS tn der Begründung seine BetoS der Vorlage für eine staatliche NegerNor inalfchule in Holy SpringS. Er sagte unter Anderem : Bildung veredelt nicht den Eharakter deS Negers, sie verschärft höchstens seine List und Verschlagenheit, erweckt Hoffnungen in ihm, die sich nicht erfüllen werden, regt Wünsche in ihm an. die er nie befricdigen lann, und führt ihn erst rech: auf die Bahn deS Laster und Ver brechen. Der Gouverneur will aber nicht haben, daß seine Betirung der ill als Rassenhaß ausgelegt wird, er behauptet im Gegentheil bei der Be gründung seines Vetos, das' er ein Ge fühl M Wohlwollens für die Neger raffe hegt. Das Gemeinwesen", fährt c fort, soll darauf bedacht sein, die moralischen Eigenschaften der Neger zu heben und sie zu arbeitsamen Menschen heranzuziehen. Man soll gute Arbeiter und Handwerker "S ihn?n machen, baun würden sie den ihn.'n von der Natur uud von unsers gesellschaft. liehen System angewiesenen Platz ein nehmen und nicht länger ein Stein des Anstoßes für unsere Civilisation sein und dem Gemeinwesen eher zum Segen, statt wie jetzt, zum Flucu gereichen. Gebt dem Neger da, was er braucht, und was für ihn erreichbar ist, dann ist die ganze Raffenfrage mit einem Schlage gelöst."

Trotz aller versuche des korrupten Elements in St. Louis, den trefflichen Abgeordneten Richard Bartholdt in den Primärwahlen kalt zu stellen, ist Herr Bartholdt seiner Delegatiou sicher. Er wird nominirt und hoffentlich wieder erwählt werden.

Vom ästhetischen Standpunkte aus kann man übrigens den Bediensteten im Weißen HauS nicht so ganz Unrecht ge ben, wenn sie gegen die neue Livree re monstriren und dieselbe als ein Affen kostüm" bezeichnen; denn namentlich die von der Natur an ihren unteren tremilüleil etwas stiefmütterlich Bedach' ten sehen in diesen weißen, enganlic genden Kniehosen geradezu schauderhaft aus. Die JacketS stn'a himmelblau, mit einer doppelten Reihe von silbernen Knöpfen, von der Größe eines SilberDollars, versehen. Auf diesen Knöpfen ist höchst bescheiden Platz gelassen für ein Wappen, welches vielleicht ein späterer ..Herrscher der Ver. Staaten" für sich erfinden mag. Der gepuderte Zopf fehlt vorläufig auch noch ganz al? Er sotz für den der Nation liebgcwordenen Zopf demokratischer Einfachheit, to'r er vor dem RooseveltRegime bestand.

21er Berein.

Das aus den Herren Henry Baase, Peter Fritz. August Haug und August Tamm bestehende UnterhaltungS Eo mite hat in einer gestern Abend abge haltenen Sitzung beschlossen, am Sam staq. den 14. Mai. in Avondale HeigbtS, 26. Str. und Capitol Ave,, ein Maifest abzuhalten.

Ball der Altdeutschen im Unabh. Turnverein. in gesellschaftliches Ereiguift.

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G o tt l i e d L e u k h a r d t, M gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str

Graue Locken, großgebliiinter at tun. altmodische Spitzen 'FichUS und Bertha'S, waren gestern Abend die herrschende Mode im Unabhängigen Turnverein, und gar stattlich nahm sich die altväterliche Tracht inmitten der von Herrn Trümper im Einklang mit dem Fest geschaffenen Dekorationen aus. Es war der Ball der Altdeutschen, bei die gr,'ße Zahl der Mitglieder iu die Halle deS Unabhängigen Turnvereins brachte. Vegen 9 Uhr, M die prächtigen Dekorationen zur Genüge bewundert worden waren und auch mancher Besuch der Goldenen Sonne" gemacht war, begann die vom Turnlehrer Luther kunstvoll erdachte Polonaise nach dem Takt Madle ruck ruck ruck" durch den Saal zu wandern. An derselben nah men folgende Damen im Costüm Theil: Frau Aug. Woerner, Frau Joe Schaub, Frau F. Binninger. Fau F. Mack, Frau Theo. OrtN, Frau Wm. Schnlttker, Frau H. Ostentwrf. Frau Hen. Ballmann, Frau Wm AdamS, Frau Leon Sargent, Frau 5i Robinson, Frau John Ranch. Frau M. Swartz, Frau Wm. F. Williams, Fru Rud. Maurath, Frau Guö Schaub. Frau Tony Kraft, Frau lapt. Vieler Frau Fred Koeckert, Frau John Weilacher, Frau Loni

Mueller, Frau Hen. Schergens. Frau Joseph Miller, Frau H. Oberländer, Frau Louis Echaefer, Frau Ed. I. Santo, grau Geo. W. Killinger, Frau F. Douglas, Frau John Schu macher, Frau M. Durczewics. Frau EhaS. Eash. Frau Wm. Klei, Frau Harald Schmidt, ,xau Emanuet Schlegel, Frau Binninger. Frau Julius Reinecle. Frau P. BZeikmann. Frau Walt, Frau Gust. Oberländer. Frau John Fehrenbach, Frau Alb. Minter. Mit blnmgeschmücktem Marschall. stabe in der Hand sah Herr Trümper darauf, daß in den kunstvollen Windungen des ZugeS keine Verwirrung eintratt und so ging die Polonaisc von Herrn Oskar Rnlber und Frau August Woerner geführt, alle Klippen vermeidend, glatt dnrch. und selbst die wunderhübsche letzte Spalierfigur wurde adrett durchgeführt, einen hübschen Anblick darbietend, als die Paare dnrch da' Spalier walzend, den Zug auflösten. Nun wnrden nnermüulich die alten, oeutschen Tänze nach den trauten deut schen Weisen getanzt. Wer hungrig war. konnte seinen Appetit in der goldenen Sonne, der das Damcn'Comitc vorstand, bei trefflichen Fleischspeisen und delikatem Sauerkraut stillen und wohl auch dem Durst genügen.

Aus den Gcrill)tss,öfcn Der Srodrkk-j?rszeß. W. L. Eollins nnd der Angeklakte selbst werden den Zeugenftand betreten.

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Mit dem Verhör der Zeugen in dem Prozesse deS J. L. Brodrick, ehemaligen Präsidenten d:r insolventen ndiana National Bank in Elthart wurde ge stern fortgefahren. ButtdeS.District'Nnwalt ffealing und sein Assistent I. M. La Follette er. klärten ge,tcrn. daß sie daZ Gesuch der Anwälte des Collin, denselben ans den Zeugenftand zu rufen, annehnren wUr den. derselbe soll jedoch erst kurz vor Schluß M Verhör der Belüftung?. zcugeit ve'.nommcn werden. Wie die Vertheidiger dcS Brodrick sagten, wird derselbe ebenfalls den Zeu. ge.istand betreten. Es wird angenommen, daß Kca ling heute das Verhör der Be. lastungSzeuLtttschlieken wird. In diesemFaNe wird der all wahr scheinlich am Freitag den Großgeschworenen übergeben werden. Der Prozeß des Walter Vrown wird sodann am nächsten Montag seinen Anfang nehmen. Frau Vrodrick und ihre Freundin Frau Fannie K. Thompson, welche zu gleicher Zeit Bürgschaft für Brokriä geleistet hat, wohnten wiederum den Verhandlungen bei. I. C. Lane von Elkhart. Präsident

der I. C. Lane & Co., welche Eigen- j

thümer der Consolidated Paper & Bag Co." sind, wurde gestern als Zeuge vernommen. AuS seinen Aussagen ging hervor, daß die Gesammt.Passiva der Gesellschaft zur Zeit, als der Zu. sammenbruch der Bank erfolgte, sich auf L215.000 beliefen; der Jndiana National Bank von Elkhart schuldeten sie $105,000, welche Noten wiederum von der Bank als Activa geführt wurden. Mit welchem bodenlosen Leichtsinn die Beamten der Bank die Geschäfte derselben führten, geht aus diesem Um stände hervor, daß eine einzige Firma der Bank $5000 mehr schuldete als ihr gesammteS ActienCapital betrug. Die Geschäfts . Transactionen zwi. schen der Consolidated Co. und der Bank wurden hauptsächlich durch C. B. Brodrick und Walter Brown, Schwa. ger desselben geführt.

C. Eifer. Assessor von Elkhart Township bezeugte, daß er im Dezbr. 1903 das Personal - Eigenthum der Consolidated Paper A Bag Co. auf 325,000 abgeschabt hatte. M. U. Demarest. Massenverwalter der Consolidated Paper & Bag Co.. sagte aus. daß. als er sein Amt als so! cher antrat, sich in der Casse nur 95 Cents befanden. Das Conto auf der Bank war überzogen. L. (a. Bartley, Truste, der Acme Cyclc Co. " und der Buefchler Mfg. !' 'mpuny", bczeugte, dast die Gesammt Activa der Acme Co. sich auf $30,000 und die Pussida auf '.2,000 beliescu. 835,000 schuldet die Firma der Inoiana National Bank von Elkhart; das Bankconto war um 827,000 überzogen. Die Gesammt.Activa der Bueschler lo. beliefen sich aus 824,280. die Passiva auf 880.000. Der Jndiana National Bank von Elkhart schuldete die Firma 853,000. keschieden. Richter LeatherS bewilligte Ophelia Leonard die Scheidung von ihrem Gatten John. Wegen Bruchs eines Hei ri thSversprechenS v e r klagt. Bor Richter LeatherS und Gefchworenen wird znr Zeit über die Klage ver bandelt, welche Zarah A. Cor gegen John Wright eingereicht hat. Derselbe soll ihr die Ehe versprochen, ihr später aber die kalte Schulter gezeigt haben. AuZ diesem Grunde verlangt sie 810, 000 Schadenersatz. Der Verklagte ist ein Grocer von New Augusta und 57 Jahre alt. Klägerin hat eben so viele Lenze auf dem Rücken. Darf ihren Mädchennamen wieder führen. Richter Allen bewilligte Mary E. Gleßner die Scheidung von ihrem Gatten Taylor. Es wurde ihr gestatt, tct, ihren Mädchennamen Hunt wieder führen zu dürfen. Die Antwortder Stadt. Vor einiger Zeit verklagte die Firma Wm. Rouse & Son feie Stadt für ge. lieferte 4000 Bushel Hafer aus Zay. lung von 82000. Der städt. Con. trolleur hatte dieselbe verweigert, weil er behauptete, daß die Qualität des Hafers zu wünschet: übrig ließe. Er verlangte, daß 8600 von dem geforder.

ten Betrage abgezogen werden. In,

diesem Sinne reichte der Stadtanwalt auf die Klage der Firma eine Ant wort ein. Schadenersatzklage. LewiS McClulley hat die Straßen. bahn.Gesellfchaft auf 82000 Schaden erfatz verklagt. Seine Frau hatte kürz, lich durch die Schuld der Bahnange stellten derartige Verletzungen erlitten, daß sie seitdem ihre häuslichen Arbeiten nicht mehr verricht? kaun. Crimin algericht. Der Grieche Peter VlanchoS, welcher einen von seinen Landslcuten vermöbelt hlitte, wurde zur Zahlung von 810 und Kosten und einer Arbeitshausstrafe von 10 Tagen verurtheilt. Der 17'jährigc John (Bonner wurde schuldig befunden, zwei Damen auf der Straße um ihre PortemonnaiS destohlen zu haben. In Anbetracht seiner Iu gend kam er mit 9 Monaten ArbeitS HauS davon. Während der Verhandlungen kam eS zu einem heiteren Zwischenfalle. M. Bush, der farbige Hl'lfS.SHeriff, welcher den Connor bewachen sollte, war im Gerichtssaale eingeschlafen. Mit Erlaubniß des Richters :urde da Zeugenverhör auf kurze Zeit suspendirt, worauf der Bertheidiger seinen Clien' ten in den Telephon.Raum brachte. Hieraus wurde der Shcrijss.Beamtc geweckt uud befragt, was aus seinem Ge fangenen geworden sei. Bush gerieth natürlich in keine geringe Aufregung; cS dauerte geraume Zeit, bis er den Auf. enthalt fernes Schützlings entdeckt hatte. I m Polizeigericht wurden die Spieler, welche in Ben Wilson's Wirthschaft, No. 1410 ReiSner Straße , West Jndia napolis, am Samstag Abend beim CrapSpiele von den Sergeanten Schei gert und Wcaver nebst mehreren Poli ziften überrascht wurden, zur Zahlung von je 85 und Kosten verdonnert; Wil son hatte $10 und Kosten zu zahlen. Der 17.jährige farbige JumeS Par ker. welcher für Sl die Woche bei Lee Holtzmann, 1701 N. Capitol Ave. als Stallknecht angestellt war, hat wegen DicbftahlS eines Anzugs. welchen er dem Kutscher deS Holtzmann, stahl eine Strafe von 81 und Kosten (811) abzusitzen. Bauerlaubnißschein e. Harry Portcr, Frame . WohnhauL, 2121 Broadway. $4000. Bernhard Bachman, Frame.Cottage, 1919 Madison Ave., 8900. W. F. Hartman. Frame.Cottage, Lockmood Str., 81000. E. G. Bauer, Frame-Wohnhaus, Coffey Str. nahe McCarty, 81500. Anna B. Brown, Frame Cottage, ChamberS Str.. 81250. W. I. Mitchell. Frame.Cottage. Colorado Ave. nahc Michigan, 8900. Otto Gloo gust, Frame.Cottage, Logan nahe East, 8800,

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