Indiana Tribüne, Volume 27, Number 179, Indianapolis, Marion County, 21 March 1904 — Page 5
Jndiana Tribüne, S1. März 1901.
Suppljo und Melitta. Novelle:!? von L. Lindemann'Kißner.
(München.) Aber i bitt' die ist doch gewiß!
schon an dic Vierzifl! Da herum hat sie ja schon lauter fallen!" Dabei fuhr die Sprecherin mit den Fingerspitzen kokett um ihre Mundwinkel und ihren Hal . Sie war klein gebaut, etwas .zur ''eppigkeit neigend, hatte ein wohlczcforintes Gesicht mit großen blauen Augen und zierlicher Stumpfnafe und volles, etwas künstlich aussehendes rcthblondes Haar; den dunklen Brauen war mit dem Stift etwas nachgeholfen; die kleinen weichlichen Hände waren mitBrillanten geschmückt und sehr gepflegt. Toni Stetten war schon ein Jc .)x bei der Hofbühne und reizend frech" in den berühmten Backsischrollen. Bei dem schor, alternden Intendanten hatte sie etaa 2tein im Brett: er war reine wrf, wie oerEharakterspieler behanptete. Sie galt viel bei einer gewissen Sorte von Colleqen: die ernsthaften gingen ihr stillschweigend auö dein Weg. I sonversationsnmmer führte Toni stets das große Wort. So saß sie auch jetzt zurückgelehnt in einem Sessel mit Herrschermiene da; sie wippte mit dem zierlich leschuhten Fuß auf und ab, daß die Chiffonruschen 1$ rer Röcke rauschten und schien in bester Laune. Kht gegenüber saß der Liebbuber-, ein bildschöner, hochgewachsener junger Mann, der nach aller Meinung vor einer Riesencarriere stand, weil wie selten im Leben seinem bestechenden Aeußern ein großes, echtes Talent zur Seite stand. (5r war der erklärteLiebling aller, weil er mit seinen weltmännischen Manieren nie Jemanden kränke te, nie eine Scene" machte, kurz, mit allen zur stand. Toni. Toni Tonissima," lachte er; Herrgott, ist das Frauenzimmereben heute wieder goldig boshaft. Aber diesmal hast du Unrecvt. mein Engel" er nannte Toni du", wie sie ihn die Welsen hat noch keine Falten." Ja weißt, Peperl, sie hat immer ganz hohe Kleider an mit Kragen bis da 'nauf!" Sie tippte mit dem Finger an khl Ohrläppchen. Wirst schon sehen heute Abend, wenn sie decolletirt kommt. Als Sappho kann sie doch net daherkommen, wie a eingewickelte Mu mie; da muh sie schon den Hals und die Arme frei lassen. Du wirst schau'n!" Na hör' mal Toni! Die Welsen scheint's mit dir verdorben zu haben. Was ist denn loäT Gor nix ist los," sagte die Kleine böse. A aspreizte Perlon ist sie und das kann i mal net leid'n." Eine tüchtige Künstlerin ist sie. Toni, mein Engel! Und ein Temperament hat sie, Donnerwetter noch mal! Paß auf, das wird großartig heute Abend." Ah, da schau her jetzt wird's Nacht! Der Peperl schwärmt! Ui jegerl wenn man net wußt', was du für ein verliebter Spatz bist, der mit einer jeden anbandelt, konnt's einem Angst werden. Aber so " und sie drehte die kleinen Hände hin und her. daß die Brillanten auffunkelten. Es war ein fortwährendes Necken zwischen den beiden; Josef Tönjn kam gut mit der kleinen gefiircbteten Person aus; sie belauerte heimlich wie eine Katze hinter jeder Coulisse sein Beneh men gegen die anderen Kolleginnen, ohne jedoch etwas anderes finden zu können, als seine scherzhafte collegialische Art des Verkehrs. Seit den letzten Proben, die das Gastspiel von Fräulein Welsen mit sich brachte, war sie stutzig geworden. Sie hatte gelauscht, als die Welsen, die sonst nie mit Tönjy hinter denEoulissen sprach, einmal im eifrigsten Gespräch mit ihm über eine andere Auffassung seiner Rolle war. S schlug ihm diese und jene Aenderung im Ton und Geberde vor; er war ungeduldig und verthe? digte seine Auffassung. Gelassen sehte sie ihm ihre Anficht auseinander; er schlug sich vor die Stirn: Ich Dumm köpf wahrhaftig, Sie haben recht." Er folgte ihrem Rath und errang am Abend stürmischen Beifall. Als sie an ihm vorbei zu ihrer Garderobe ging, küßte er ihr die Hand: Ich danke Jhnen. Fräulein Welsen." Xab hatte Toni's Blut in Wallung gebracht. Sie liebte den schönen Tönjy so weit sie eben lieben konnte, und sie haßte die Welsen. Was es ließ. wenn Toni eine Eollegin haßte, hatte manche mit Schaudern an sich erfahren müssen. Aber nie hatte eine Eollegin den boshaften Ausfällen gegenüber solche vornehme Ruh? und v 'llkommene Höflichkeit bewahrt, wie Erna Welsen, bis Toni vor Dieser Ueberlegenheit die Wa'en streckte, sich aber binterrücts doppelt in anzüglichen Redensarten erging und sich in Wuth förmlich verzehrte. Und diese beiden Frauen spielten heute Abend zusammen Sappho und Melitta. Erna Welsen saß in ihrer Garderobe; sie war vor der Zeit fertig, wie das jtets ihre Art war. Sie hatte sich ;i eine (5äe zurückgezogen und sah, den Kopf in die Hand gestützt, still vor sich hin. Die Sappho sollte sie spielen eine Rolle, du ihr am Herzen lag, wie kaum eine sonst. Sic hatte sie mit der ganzen Gluth ihrer leidenschaftlichen Künstlerscele sich zu eigen gemacht. Und gerade heute d!e Sappho die
Scene mit Phaon. $3 ging ihr durch den Sinn, was Grillparzer selbst von seiner Sappho sagt: auf diese Höhe hat sie die Bildung ihres Geistes, die Kunst gestellt. Sie wagt einen Wunsch an das Leben und ist verl" ren " Erna spricht in Gedanken die letzten Worte hawkaut vor sich hin: Sie wagt einen Wunsch an das Leben und ist verloren " und schreckt aus ihrem Sinnen auf. Sie. die Stolze, Unnahbare, von der die Eollcginnen bthcupten, das, die Männer nicht für sie exifürten, daß sie überhaupt nie lieben könnte, spürte um ersten Male eine eigenartige Empfindung seit dem Zu sammensein mit Joscf Tönjy. Es war etwas sieghaftes in ihm, das auch sie besiegt hatte; auch thaten ihr seineManieren wohl, er stammte uils gutem Hause, wie sie selbst. Und dann seine Intelligenz, seine hohe Begabung; was konnte ans diesem Manne werden, wenn er ernsthaft arbeitete! Der Altersunterschied war nicht groß, wenngleich sie älter war als er ; sie war drei
ßig Jahre alt, er achtundztoanzlg. wei Jahre das konnte wohl kaum in Betracht kommen. Und Hand in Hand mit ihm weiter arbeiten können, zufammeil wirken das mußte schön sein, herrlich schön .... Das Glockenzeichen zum Anfang wird gegeben sie fährt zusammen. Wieder an ihn gedacht - sie zwingt die Hände ineinander und wii! ein hei liger Schauer geht es über sie: heute siegen, ihn erobern durch ihre Kunst." Dann geht sie langsamen Schrittes hinaus. Noch wenige Minuten, dann rouscht der Vorhang auf und nach den Jubels rufen des Molltö ertönt voll und klar, mit der gesättigten !ttuhe", die Grillparzer am Ansang von Sappho vcrlangt, ihre Begrüßungsrede. Ruhig und stolz steigt die schlanke Gestalt in den langen, weisen Gewändern von ihrem Siegeswagen herab. Wundervoll hebt sich der feine Kopf mit dem blassen Gesicht und den großen, dunklen Augen von dem tiefen Roth des Mantels ab; derLorbeerkranz schmiegt sich wie liebkosend um das wellige, braune Haar. In schönemRhythmus, getragen und wieder leicht bewegt, strömen oie Berse von ihren Lippen: scheu und zärtlich spricht sie mit Phaon, voll Liebe mit Melitta und in der Anrufung Aphroditens: Hilf mir erringen, nach was ich ringe. Sei mir Gefährtin im lieblichen Streit" klingt der erste Akt aus. Sie erhebt sich wie im .unim; das Publikum ist entzückt und ruft nach ihr: sie verbeugt sich. Nach einiger Ruhe in der Garderobe tritt sie in eine Seitencoulisse, um von dort aus au? ihr Stichwort zu warten. Sie hört in der Nebencoulisse Lachen und Plaudern; sie hört, wie Toni mit Tönjy spricht in ihrer lauten, derben Art: Ich bitt' dich, Peperl. mach' nicht solches Gethu' mit der Person; die verdreht ja die Augen wie ein verliebter Kater." Aber, Toni sie ist geradezu aöttlich! Das wird eine Meisterleistung." Ach, geh', kör auf, mir wird schlecht. A solchene Rollen ist doch net zum Umbringen. Und überhaupt wie du mir vorkommst! So ein schö ner, junger Bursch' wie du und die alte Tulpen! da schau her bin i net hübsch heut'? Steht mir gut, das blaue Gewandel was? Geh' gib mir ein Bussel!" Halb ärgerlich, halb belustigt lacht Tönjy auf: Ab,'7 Toni heut geht' wieder mit dir durch." Willst net? Macht nir, mußt mir ja doch gleich den vorgeschriebenen 5 uß" auf der Bühne geben. Wir zwei gehören schon zusammen heut' vielleicht auch mal fü? immer " schnurrt sie zärtlich zu ii;rn auf. Erna sieht starr auf die Bühne und beobachtet das Spiel zwischen Phaon und Melitte der Nuß dauert für einen Bühnenkuß merkwürdig laug Sie tritt auf: Du läßt dich suchen. Freund doch ha! Was seh ich? Melitta!" Und nun beginnt ein Doppelspiel der Leidenschaft; e? steigert sich von Scene zu Scene, von Akt zu Akt. Erna überläßt sich völlig den Wogen dieser Leidenschaft, die sie thurmhoch tragen über sich selbst hinaus! Ihre Leistung wächst ins Riesetigroße. Tönjy ist hingerissen: vald beugt er sich über Melitta, bald schleudert ev Sappho seine Anklagen entgegen, doj'pelt heftig, weil sein Gewissen ihn peinigt. In seiner Unsicherheit flackert verhaltene Gluth. Wie ein Bann liegt e auf den Mitwirkenden und auf dem Publikum. Die affektirte seelenlose Stimme Tonis als Melitta schrillt wie eine Dissonanz dazwischen, wird völlig von den Akkorden gewaltiger Leidenschaft übertönt. Den Menschen Liebe und den Göttern Ehrfurcht! Genießet, was euch blüht, und denket mein. So zahle ich die letzte Schuld des Le. bens Ihr Gölter segnet sie und nehmt mich auf." So verhallt Sappho's Todesruf. Der Vorhang fällt. Man ruft nach Sappho; das Publikum ist in Ertase ind ruft immer von neuem; Erna folgt todtmüde und widerstrebend. Der
Intendant eilt auf die Bühne, um sie zu beglückwünschen; sie ist blaß und zittrrt vor Erschöpfung. An der Thür
ihrer Garderobe stehtJoftf .Tönjy; das echte Künstlerblut in ihm treibt ihn in seiner Begeiiterung zu ihr; alles Edle und Gute in seinem Herzen ist erregt; er streckt ihr beide Hände hin: Was ist da für ein Genuß, mit Ihnen spielen zu dürfen! ffräulcin Welsen Erna ich danke Ihnen, ich danke Ihnen ". Ihm stehen Thränen in den Au gen. sie sieht in sein schönes, erregtes Gesicht und nickt ihm freundlich zu; die Tbüre schliekt sieh binter ibr. Am n'zchsteuBonnittag ?äßt sich Josef Tönjn bei Euu. Welsen melden. In überströmender, ergreifender Weise erklärt er ihr feine Liebe und bittet um ihre Hand. Wie ein Rausch von Fre.ude toinrnt e6 iiber sie, die, mühsam ihre Rtthe während, vor ihm steht; schon will sie ihm die Hand geben und' mit ihr sich selbst da hört stc Tonis Kl chern und sieht die Scene vor sich, wie Phaon Melitta im Arme lält und lange küßt. Ich Kttw nicht ja" sagen," sagte sie leise und traurig. Emn!!" Ich verzeihen Sie mir gestern - ich stand in der Coulisse, da hö?' icb Fräulein Setten mit Ihnen sprechen. Und wie sie sprach! So zutraulich so hat sie ein Recht dazu?" Die Toni? Die To.n Setter.? Was denken Sie? Wir sprechen allerdings in dem Coulissen Jargon miteinander wie soll man denn anders mit ihr sprechen? Sic werden doch nicht denlen. daß um Gottes willen, welche Thorheit." Seine Bestürzung ist echt. Sie spricht mit ihm, wie mit einem guten Freunde. Dann sagt sie, ihn groß und klar anblickend: Ich verspreche Ihnen, mich für gebunden zu halten; Sie sind es nicht. Ein Jahr prüfen Sie sich; halten Sie sich für völlig frei, denken Sie nach einem Jahr so wie heute, dann gehöre ich Ihnen. Aber sehen wollen wir uns in dieser Zeit nicht; es ist besser so. Mein Contratt russmich auf ein Jahr jetzt nach Amerika; das kommt uns beiden zu Statten." Er widerspricht, er bittet sie bleibt fest. Sic nehmen Abschied von einander; er will sie küssen, sie wehrt leise und scheu ab: Nach einem Jabr." sagt sie, und ihre dunklen Augen sehen ihn voll treuer, tiefer Sehnsucht an. Für Erna Welsen beginnt ein Jahr aufreibendster Thätigkeit. Die fremden Verhältnisse nehmen sie auf das Aeuherste in Anspruch; sie arbeitet mit Energie, und vor sich hinlächelnd legt sie die Ersparnisse von ihren großen Einnahmen zurück: für ihn für uns beide". Am Anfang komtnen seine Briefe täglich; zärtlich, stürmisch verlangen sie nach ihr; sie antwortet, jeden leidenschaftlichen Ton gewaltsam unterdrückend, liebevoll, aber zurückhaltend. Er soll sich nicht gebunden fühlen. Seine Briefe werden jpärlicher, sie bleiben schließlich ganz aus. Am Schlüsse des Jahres erhalt sie seine Vermählungsanzeige mit Toni Seiten. . . . Melitta siezte über Sappho.
Daß Gordon-Bkttnett-Rekn.
Der Kampf um den Gordon-Ben-nettpokal, der sich zu einer Kraftprobe des Automobilsports aller Länder entwickelt hal, ivird den Bestimmungen des Rennens zufolge in diesem Jahre im Lande des Sieges von 1903, also in Deutschland, ausgefochten, und das Interesse nicbt der Fachkreise allein dreht sich deshalb um dieFrage, wo die vielleicht mörderische Schlacht ge
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Gisenbttkn - 5hrptnn. Cleveland, incinnati, Chicago & St Cents Hatten?.
T ic Port Decumana auf derSaalburg. schlagen werden soll. Durch das Eingreifen des Kaisers, der dem Automobilismuö lebhaftes Interesse entgegenbringt, ist die Angelegenheit zu Gunsten der Rennstrecke im Taunus en schieden worden; die ffahrer werden also in ihce.u schwindelnden Tempo eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden durchmessen, uno die Nähe des fashionabeln Bades Homburg, sowie der alten, wiederhergestellten Saalbürg wird wohl ein weiterer Anzi?-
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Das Gefängniß als Sanatorium.
Viele Landstreicher lassen sich btfi ben alljährlich, wenn die ersten Fröste die Quartiere im Grünen unwohnlich machen, wegen irgeild eine j Delikts, das sie zu diesem Zwecke begehen, auf ein paar Monate in's (Äefängniß stecken, wo sie dann Wohnung, Behei ,ung und Berpslegung unentgeltlich genießen. Der Pariser (5ol;orteur Mariuö Paletta hat auch das Winterquartier im Gefängniß bezogen, aber
j unter ganz eigenartigen Umständen.
Marias Paletta ist inn Vagabund und hat literarisch? Bildung. Er rich tete an den Borsteher der Pariser Ad votatenmmer einen Brief, der alsl anfing: Als Montesquieu sein Buch Der G.ist der Gesetze" schrieb, dachte er wohl nicht daran, daß es im 20. Jahrhundert, m Jahrhundert de LichlS, Unglückliche und Unschuldige geben würdz. die es als Gunst und Linderung hres Elends betrachten würden, mit Spitzbuben und Bervrechern im Gefängniß zu sitzen." Ma ius Paletta war es so gegangen. Er war bis December Colporteur gcwesen und hatte 100 Francs Ersparnisse, alö ein rheumatisckes Leiden, das er sich im Militärdienst geholt hatte, ihn zwana. in einem Hospital um Aus;
nähme zu bitten. Da er keine feste ! Wohnung hatte, wurde er überall ad-
gewiesen als ob Krankenhäuser nur für reiche Leute da wären". Bei dieser Suche ducch alle Hospitäler von Pari wuroe sein Leiden immer ärger und seineBaarschaft schmolz auf 50 Fr. Kurz entschlossen verbarg Paletta das Sparkassenbuch mit den noch übrig gebliebenen 50 Francs im Futter seines Rockes, lieh sich als Bagabund vcchaften, ,zu oier Monaten Gefängnis, oerurtheilen imd wure im Gefangniblazareth kurirt. Nach seiner Genesung schrieb er jenen Brief an den Borstcher der Advokatenkommer und bat um einen Offizial-Ber-Zheidiger. Bei der Berhandlullg wies er nach, daß er kein Bagaöund sei und wurde sofort freigelassen. So hat sich Herr Marius Paletta, der als ehrlicher Mann keine Aufnahme in einem Pariser Krankenhause fand, alsLand' streicher im Gefängnis heilen lassen.
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chloßeingang in Homv w
v u l u.v. aj. hungöpunkt sein, um zahlreiche Besucher zu dem sportlich interessantesten Ereignih des nächsten Sommers herbeizulocken. Um die Bedenken gegen die Sicherheit der Rennstrecke, die verschiedene scharfe Kurven und erhebliche Terrainschwterigkciten bietet, zu zerstreuen, haben Prinz Heinrich und erfahrene deutsche uno französische Sportsleute ersten Ranges, wie Pöge, ?sonrnier, de Knyff den Äeg mit ihren Rennwagen zurückgelegt und ihr Urtheil lautet durchweg günstig: der Deutsche Automobilclub läht übrigens an den gefährlichen Stellen der zu befahrenden Straßen umfangreiche Si cherheitsvorkehrmlgen treffen.
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Der Nimbus vollkom
men zerstört! Sehen Sie diese herrliche Kathedrale! Wie wunderbar dieser Bau! Welch' unendlich erHabenen Eindruck könnte sie auch aus mich noch immer machen, wenn sich nicht eine so düstere Erinnerung daran knüpfen würde. Unb die ist? ch wurde darin getraut!
2)ei Schwiegersohn.
Sie: Mama schreibt mir. daß sie die Absicht hat. uns in unserem neuen Heim aufzusuchen Er: C je! Also eine neue Heimsu-chung.
LogischeFolge. Und was ist aus dem Mädel geworden, das du immer so emphatisch das Licht deines Lebens nanntest? Ein anderer junger Mann drängte sich zwischen mich und sie und stellte mich in den Schatten.
StarterEinfluß.
Ich sage meinem Mann immer: auf das Genre, das ein Künstler bevorzugt, haben seine Familienverhältuisse oft bedeutenden Einfluß!" Ganz gewiß. Ich kenne einen Maler, der malte früher nur Stillleben; seit jedoch verheirathet ist, produ Hit er nur Schlachtenbilder!"
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