Indiana Tribüne, Volume 27, Number 178, Indianapolis, Marion County, 19 March 1904 — Page 5

Indien Tribnue, 10 März 1904,

5

pusctucfsa.

von iltarif !)icrT).

Als Jacques mit seinem freund? Rene d'Amor eintrat, war der Saal schon gedrängt voll. Da waren Zigeu nerinnen, Italiener, Orientalen, Pierntien Harlekine, alles wogte in luntem ..:rcr einander. Tausende vor: fflittersternchen blitzten und leuchteten. Bie Paare drehten sich nach bm rhylhmisöxn Klängen der Musik. Jacques Tidier war d?r Einladung seinem greimtos nur widerwillig gefolgt. Er kannte Niemand von all denen, die sich hier alljährlich versam melten. und tanzen wollte er auch nicht. Er war nach angestrengter Arbeit in das Städtchen gekommen, um hier einige Tage in Ruhe zu verbringen. Was für ein schrectliaiciö Gedränge," stöhnte Jacques. Er setzte sich in eine Fensternische, um den tanzenden Paaren zuzuschauen. Dec malerische Anblick fessele Um. Soll ich Tich einigen Tamen vorstellen !" Nein. danke. Du weißt doch, ich tanze weder gern noch gut. Geh' Du nur. laß Dich nur nicht stören. Ich habe die Absicht, vier ein bischen zu bleiben. Wenn ich genug von der Sache habe, drücke ich mich. Aber thu' mir den Gefallen und gehe. Amüsire Dich recht gut t 0 Noch da? Langweilst Du Dich auch nicht?" fragte Rene seinen Freund, den er noch aus Demselben Platze, wj er ihn verlassen hatte, wiederfand. Aber ich langweile mich durchaus nicht. Wi'lst Dii mir einen Gefallen thun, dann stelle mir doch, bitte, die kleine Pulcineüa vor, die da drüben am Fenster sitzt." Fräulein Pierron? Das ist famos." Was ist denn varn samos, wenn ich de:n jungen Mädchcn, vielmehr der jungen ?rau vorgestellt fein möchte?" Sie ist noch zu haben, bre ältern sind todt. Sie lebt mit einer alten Tante, dic Mutterstelle bei ihr vertritt. Ich kenne die beide.! Damen sehr ge-.

uau. Na. :venn Du es durchaus willst, werde ich Euch bekannt machen. Aber Fräulein Susanne tanzt nicht." Also wie ich. Sie san auch so abfeits und beobachtete die thörichten anderen, und da dachte ich mir, wir zwei klugen mühten gut zusainmen passen. Außerdem finde ich Fräulein Pierron reifend." Das mußt Du ibr persönlich sagen, dann wird sie sich sicher sehr freuen." .Sie wird es gewohnt fein, reizend gefunden ;m werden." 5ieinesfa!!s. Sie ist ebenso ein Sonderlina lvie Du." Wie findest Du sie? Ich finde sie selten liebr i ;ciid." kann ich nicht finden." Diese großen, grauen Augen, bald aufleuchteno. bald verschleiert, und dieser süße, kleine, nachdenkliche Mund!" Oha! Hör' auf. Junge. Duscheinst Dich ja bis über die Ohren verliebt zu haben," spottete Amor. Ich hätte nicht gedacht, daß das bei Dir noch möglich sein könne." .Gnädiges Fräulein, würden Sie mir gestatten, Ihnen meinen Freund Jacqueö Didicr vorzustellend" Fräulein Pierron sah Jacques überrascht an. Jacques Didier? Ach. dann haben Sie wohl die entzückenden Lieder komponirt? Das Nocturno ist mein Lieblingsstück?" Jacquco' Augen strahlten. Gnädiges Fräulein, ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich micb darüber freue. Das würde sogar einem Komponisten Freude machen, wie vielmehr mir, bet ich nur Dilettant auf diesem Gebiete bin." Ich weiß nicht, was Sie Dilettan filmn nennen. Ist man darum Dilettant. weil man nicht ganz von der Kunst lebt? Ich denke doch nicht. Wer mit Talent begabt ist, etwas geschaffen hat, darf sich mitvtecht einen Künstler nennen." JacqU'.ö setzte sich zu ihr. Im Stillen beirunderte er ihr schönes, fast ein wenig zu schmales Profil, d,.o aus der steifen .halstrause hervorsah. Crr staunte über die Natürlichkeit ihres Kostüms. Sie hatte sogar den Höcker der Pulcinetta martirt. Es war kein anmuthiger Ausputz; aber die Halskrause stand ihrem reizenden Gesicht, da- von einem Kranz blonder, mit Golds! anb gepuderter Haare üttttte den war. 5'l,eichnet. Die arme, biä $u den Schultern entblößt, zeigten wunderbarc Formen von seltener Weiße. Die schmalen, ci wenig langen Hände ruhten graziös in ihrem Schooß. Sie ist entzückend," dachte Tidier. halb verwirrt durch so viel Anmuth. Dazu kam seine geschmeichelte Eitelseit, die sie ihm vollends verfühceristlN achte.

Obgleiä Jacques seinem Freunde von frühzeitigem Zurückziehen gesprv chen hatte, blieb er, bis der letzte Walzer verklungen war. Fräulein Pieron verließ er den ganzen Abend nick t. Mit schwärmerischer Liebe h'Ng auch sie an der Musik, und so waren sie bald im vollen Gespräch. Die Zeit verging ihnen so rasch, das; ihnen der Aufbruch ganz unerwartet kam. Als er sich verabschiedete, sagte sie: Ich würde Sie gern meiner Tant? vorstellen," und dann fügte sie ein roc nig zögernd hinzu: Wir wobnen in

' - " H

Marquis Jto : Und die ganze Welt hielt den Krebs für einen Bären '.

der Villa Mimosa. Ich geye wenig aus. Wenn Sie mal ein wenig mit mir musiziren wollen ich dente freier darüber als ander? junge Mädchen. Mir erlaubt man das. Kommen Sie einmal, ich würde mich sehr freuen." Und Jacques dankte ihr. beseligt in dem Gedanken an ein Wiedergeben. Am nächsten ag lautete er am Portal der Villa Vcimosa. Die ganze Nacht hatte das süße Gesicht mit den traurigen Augen vor seiner Seele gestanden. Ist die gnädige Frau zu Hause?" fragte der junge Mann. Die Gnädigste ist ausgegangen." Bedauernd suchte Jacques nach sei ner Karte. Er war zu sehr Gesellschaftmensch, um nach dem gnädigen Fräulein zu fragen. Der Diener kam ihm zu Hilfe. Aber das junge Fräulein ist hier. Wenn der Herr sie zu sprechen wünscht, werde ich sie rufen." Und Didier erinnerte sich ihrer Worte: Ich denke freier als andere junge Mädchen. Mir erlaubt man das." Warum ihr?" dachte er. als er dem Diener folgte. Sie ist gewih sehr reich." Doch er sah nicht- Prunkendes in der Villa, die elegant, doch einfach ein gerichtet war. Alles, bis auf's Kleinste, zeugte von gutem Geschmack. Wenig Werthgegenstände, nur ein kostbarer Flügel, auf dem eine wundervolle japanische Stickerei ruhte. Der Notenständer war mit unzähligen Noten bedeckt. Sie scheint zu singen," dachte Jacques. Unh er freute sich sehr auf die genußreichen Stunden, die er hier verleben würde, in diesem harmonisch ausge-

statteten Zimmer. Wie er hier sitzen würde, ihrer weichen Stimme zuhören und ihr melancholisches Gesichtchen betrachten durfte. Und er fühlte den sehnsüchtigen Wunsch, diese Träumeraugen leuchten zu machen. Susanne hatte ihn au5 freiem Willen zu sich gebeteu. und jetzt, als sie wußte: da unten im Salon wartet er, zögerte sie. ihn zu empfangen. Warum ihren Traum mit eigener Hand zerstören, ihren süßen Traum, der doch so bald zerstieben mußte? Als sie ihn spann, hatte sie gebebt in dein Gednken an sein baldiges Ende. Sie wunderte sich, daß Jacques wirklich gekommen war. Dann sagte sie sich: Man hat es ihm doch sicher gesagt. Aber wenn er es noch nicht weiß? Ach. dann möchte ich ihn lieber nie mehr wiedersehen." S betrachtete sich priifeud in dem großen Spiegel ihres Zimmers. Bei der Helle des Tageslichtes hatte ihre Haut nichts von ihrer Zartheit verloren. Ihre Augen hatten denselben, bittenden, fast flehenden Ausdruck. Jacques hatte sie schön gefunden, sie hatte wohl gesehen an seinen bewundernden Blicken. Sie hatte wohl bemerkt, daß er sich Mühe gab. ihr zu gefallen. Es hatte sich nie ein Mann um sie bemüht, und so hatte sie es nach und nach aufgegeben, zu gefallen. Jacques war der erste, den sie gefangen nahm. Nein, sie hätte ihren Traum nicht jelbst zerstören dürfen." .

Beim Klang der leichten Schritte Susannes im Borzimmer schlug Jacques' Herz heftig, rst jetzt fühlte er, welch tiefen Eindruck sie auf ihn gemacht hatte. Eine Fremde noch, eine gestrige Bekanntschaft! Hatte Susanne es doch verstanden, ikrwurch ih,e Reize zu blenden? Pulcinell mit den Träumeraugen, deren Ernst so seltsam mit dem bunten, närnschen Kostüm kontrastirte. Wie schön war sie gewesen! Wie wird sie heute sein?" Die Thür öffne sich. Guten Tag, Herr Didier, wie nett, daß Sie gekommen sind," sagte sie leise mit zögernder Stimme.

Jaccues erwiderte nichts. Starr vor plötzlicyem Erschrecken stand er da. Susanne schritt ihm entgegen und erhob flehend zu ihm ihr liebeö Gesicht. Wie es ihn quälte! Sie trug nicht mehr das Kleid der Pulcinclla, aber ach, unter.de? blauseidenen Bluse war der Höcker geblieben, der den Hals verkürzte, die ganze Figur verunstaltete. Didier verstand jetzt, warum man ihr alles erlaubte; die Unglückliche war verwachsen, bucklig. Obgleich Jacques alles that, um seine Enttäuschung ihr gegenüber zu verbergen, hatte sie es doch gleich ge. fühlt. Noch klarer stand es jetzt vor ihr, daß alles nur ein Traum war. daß es nie mehr sein könnte, als ein Traum. Aber sie wollte nicht bemitleidet sein, sie lachte und scherzte. Und er füblte die grausame Qual, die diese arme Frauenseele erdulden mußte. Er fühlte sich von Neuem ergriffen, nicht aus Mitleid wie im ersten Augenblick, nicht, wie in der erfi n Njcht nach dem Balle von inrer rührenden Schönheit, deren Schattenseite er nicht ahnte, nur von dem erhabenen Gefühl, das ihn mit dem edlen Wunsch beseelte, sie all dies unverdiente Elend vergessen zu lassen. Und als Jacques aus sie zuschritt, um ihr in zärtlicher, liebevoller Art die Hände zu küssen, suhlte sie sich von Neuem in ihren holden Traum versetzt, und in das arme verbitterte Her? sank zum erstenmal ein Hoffnungsstrahl.

5 c i.tiil Demut frttifd)cc. Ein bezeichnendes Beispiel von dem sozialdemokratischen Umgangston liefert die Münchener Post", indem sie in einer Fehde gegen den gleichfalls sozialistischen ..Vorwärts" schreibt: ..Der Vorwärts" sucht sein Blamage in der Politik gegen uns durch ein wunderbares Mäjzchen zu vertuschen. Er behaupte; keck, die Münchner Post" gebe jtt, daß sie trotz Kenntniß des richtigen Sachverhalts den Genos sen ZuKeil angerempelt hat. ohne daß dieser ihr den geringsten Anla dazu gegeben." Im Eenlral - Organ scheint das Eentral - Nervensystem wirtlich aus dem Leim zu sein. Wir haben aus den: Vorwärts" - Berichte nachgewiesen, da.ß unirre Kritik sich auf den eben im Vorwärts" festgestellten Thatsachen aufbaute. Da wir mit gütiger Erlaubniß des Vorlvärtö" der Partei angehören, sind wir außerdem berechtigt, sogar das politische Berhalten Er. Hotjett des Genossen Zubeil zu besprechen und dem Central - Organ" steht keine Censur darüber zu. ob uns Genosse Zubeil einen Anlaß" zu einer solcken Besprechung gegeben hat oder nicht. Mit solchen polemischen Mätzchen aber erwirbt das CentralOrgan" der oarteigenössischen Journalistik sicher k-in Ansehen." Das erinnert an den Ton des Dresdener Parteitages.

Enlschädtflunq Teutscher im Transvaal. Dm Kölnische Zeitung" hat kürzlich aus Prätoria eine recht optimistisch gehaltene, vom Wolss'schn Telegraphenbureail noch rosiger gefärbte cittheilung über die angeblich sehr koulante Abwickelung der deutscken Entschädigungsansprüche in Transvaal seitens der britischen Behörden veröffentlicht. Demgegenüber theilen die Alldeutschen Blätter" aus einem ihnen zur Verfü gung aestellten Privatbriefe aus Südfrika folgende Stellen mit: Betreffs der Forderungen Deutscher für Kriegsentichädigung ist es einfach schändlich. Die meisten haben gar nichts bekoinrnen, sogar arme Wittwen (mir persönlich bekannt) haben Beweise für 3000 bis 4000 Pfund Sterling und jetzt bekommen sie 800 bis 400 Pfund ofserirt. Ich selbst sowie verschiedene andere haben gar nichts bekommen, obgleich ich beweise über Veweije habe. Eine große Schuld trägt unsere Vertretung hier. Ich wußte nicht einmal, wann die Verhandlung wegen meiner Forderung (3000 Pfund) stattfand. Ich wurde seinerzeit provisorisch vom '"'gistratc vernommen, meine Leute uvd Geschäftsführer, denen die Waaren abgenommen wurden, sind bis heute n!cht verhört (ich persönlich war während dieser Zeit in Europa). Ich bin .im Besitz von Empfangsbescheinigungen, von welchen absolut keine Notiz genommen wird. Was machen? Ans Auswärtige Amt sich wenden? Dann wjrd es heißen: Bedauere, der Bertrcter für deutsche Ansprüche ist ja in rätoria. Gottlob, ich gedenke auch ohne das fertig zu werden, aber für manchen kleineren Geschäftsmann ist es bitter und hart."

Pflege der Glucke nach dem Brüten. Nicht weniger Sorgfält wie den Küken sollte man in der ersten Zeit nach Beendigung des Brütens der Glucke widmen, deren Gesunoheitszustand durch langes Sitzen und ungeregelte Nahrungsaufnahme stets iaehr oder minder gelitten hat. Man reiche ihr Wasser und gute Gerste, so viel sie fresst n mag. Auen mag man sie einige Tage getrost vom Kükenfutter fressen lassen. Junges, saftiges rün: Salat, Löwenzahn und dergleichen tfi ihnen nun nach der bei Begii n des Brutgeschäftes gewöhnlich eintretenden, aber naturgemäßen Verstopfung ganz besonders zuträglich und sollte zu reichen nicht unterlassen werden. o t) n aus die I u st t z. In Marseille wurden neulich die Kapitäne der Dampfer Jnsulaire" und Liban," welche im Juni 1903 dort zufammenstießen. wobei 100 Personen ihr eben einbüßten, prozcssirt. Cie wurden zu einer Geldstrafe von einem ??ranc verurtheilt.

Das kletnstc ttrlegc fahrzcng, das die deutsche Marine in den 33 Jahren ihres Bestehens besessen und für den Schutz ihrer Jnteresscn im Auslande verwendet hat. ist jetzt verschwunden. Die 3C,8 Tonnen große Dampfbarkasse Schamien". die seit etwa drei Jahren den Handel in der Sikiangmiindung und auf den großen Zuflüssen der i.intonprovinz schützte, hat ihre Thätigke't am 2. Februar beendet. Das kleine Fahrzeug hat dank einer trefslichenFührung und Bemannung sehr Anerlennenswerthes geleistet und das lußpiratenthum. das in Südchina für die Fremden und die Chinesen eine schwere Plage geworden war. rrfolarcich unterdrückt und erstickt. 1900 erwarb der Chef des ost. asiatischen Kreuzer gefchwaders. Vizeadmiral Bendeniann, im Auftrage der Reichsregicrung das Dampfboot von der Kowlaondockkompagnie in Hingkong und ließ es mit einer 3,7 Centi-meterm-ischinenkanone und zwei 8 Millimetermaschincngewehren armircn, mit einer leichten Panzerung versehen und mit einem Oberleutnant als Kommandanten. 11 Mann vom Kanonenboot Luchs" und 5 Chinesen 6c stjjen. Kurz vorher hatten die Pirate.i gedroht, ein deutsches Geschäftshaus in Kanton in die Luft zu sprengen, und hatten ein chinesisches Passagierboot und ein französisches Transportschiff geplündert. Die Schamien" begann die Jagd nach den Flußräubern aus dem West- and dem Ostfluh. Die Piraten wurden auf frischer That überrascht und überwältigt. Später stelltc dic Nordseestalion der Schamien" eine eigene Besatzung. Airs der Lühne erschoss e n. Bei ein-r Dilettäntenvorstellung in Finy bei Szathmar i.: Ungarn sollte jüngst der Schauspieler Jerschein aus seine r. nenn einen Schuß abgeben. Die Pistole war durch Zufall scharf geladen und die Schauspielerin stürzte, nachdem der Schuh gefallen, tödtlich ve-leit zusammen. St?r ZViUc. Ihr Dccmn hat sich also vorgenvmmen, ds tauchen aufzugeben. Dazu gehört ern starker Wille." S i e : .Den bade ich."

GifenbKttn - FuhrpjÄN. Cleveland, Qncinnati, Chicago & St. ou;s Boümt. bxo jroTyr., St. Louiö Division. c "Tho Worlds üyttlx- Routo" St Louis Mail 7 20m New Aork Gzpreß täglich s. . 4 10 Southwefiern Lim tgl d k 8 11 45Bm St. Louis Expreß tägl s.. . . 7 40Bm St Louiö Lim täglich p d 8. 3 26Rm Mat'n & T Haute Ace 10 35Äm Terre Haute fe Mat'n Aee.. 5 0Nm N I k Boston Lim tögl pd 8 2 öoNm 5t S ck St. LvuiS Txp tägl.. 7 05Nm St Louis Mil 5 Ztm St Louis Expreß tägl 8. . . .12 0öVm Knickerbocker Sp täglich 8 k d 8 iMm Glevelano Di visib s Abgang . Ankuazt New Aork Erpreß tägl 4 40Vm Union City Accom tägl 9 25B Muncie & FtWayne Exp p. 7 00Vm Fort Wahne k Elk Expreß p 10 ScV N s B Lim täglich 8 kl . . . 8 OONm Southweftern Ltd tgl ä s. . . . 11 OVm Muncie Ft Wayne nur Son 8 00Vm St Louiö Ltd tgl d s 3 109lrn Clevland Expreß 110093m New Jork Expreß täglich . . . . 6 45Nm R I & Lim, tägl d s 2 5533m B H Union C.YKAndersonErp 8 169ha Union City Ace tägl 4 4rNrn New sork Ltd tägl 8 ll 46Rw ffnickerbocker Sp täglich d k g 6 25rn kincinnati Division. in k LouS Nachtexpreß tgl 8 3 4öBm Cincinnati Acc täg auSg SonlO 2öBa St LouS k Ein Nachtexp tg 8 4 30Vm dhk k t L Expreß tg d s k pll 40 Cincinnati Exv Sonnt auög. 7 45Bm Chicago LsuS k St L Expreß 11 40V Eincinnati Acc 4 OONm White City Spezial p 3 )5P Eincinnati F Expreß, tägl p 2 ööNm Eine k Ins Acc auög Son.. 6 55Rm LouiS F Expreß 2 55Nm dinc 3nd KStL Expr tg 8 . . 11 40Nm Cincinnati Accom 4 OONm E,hic 5c Lern Nachtexpreß tg s 11 50N Eine k Wssh F Ltg d8ckp 6 20Nm Chicago Division. Kankakee Accom 7 OOBm Sine Nachexpreß, tägl 8 3 30B Chicago Faft Expreß tgl d p 11 SOBm Kankakee Accom 10 30Bm Wbite City Special 8 d & p. 3 SOVrn kinc Fast Erpreß tägl p d. . 2 40w Legayette Accom 5 ISNm La Fayette Accom S 00 Chicago Nachtexpreß tägl 8. .12 lOVm Eine k Wash g ö., d k p. . 6 10? Mi chigan Division. Bentvn Harbor Expreß 7 OOBm Elkhart Accom nur Sonntags 9 2öB Michigan Mail Expreß p...l!8SBm Elkhart Exprsß 10 ROiÖ Elthart Acc täglich , 4 4öNm Benton Harbor Expreß p 2 55 m Michigan öxsß 8 155! P eo ria Divisio n w e ft l i ch Peoria Erpreß öc Mail 7 25Bm Eolumbu k &:nc Exp tgl s 3 30V Western Expreß täglich p d. .11 SOBm Ehampaign Accom 10 35B lbampaign Accom 4 lONrn N g k Ohio Special 2 4 Nm Veoria Expreß täglich 8 .. ..11 65Nm Peoria Expreß taglich p k d 6 08 Peoria D i k i s i o n ö ft l i ch. Columbus Expreß tägl 0 OOBm Lynn Accom 10 OOBm Ohio Special tägl dp 3 OONm Eolumbuö Expreß tägl äp. .11 40V Lynn Accom 6 15Nm EalumbuS Expreß tägl 8 10 30N pitt5burgh, Oncinnati, Cdzcago & 51. ionis R. . i 3n d i zzkap.olis Division. Abgang Ankunft Eaftern Expreß täglich g ä . . 3 30Bm St Louis Lim täglich 8 d d . . 6 35? EolumbuS Accom tägl.,. .. 7 30Vm Limited Mail täglich s 6 40Bm New Aork Expreß täg 8 d. . . . 8 10Bm St Louis Expr tägl d k t b 12 10Nm (vlumbus Accom 1 40?irr ZnoianavoliS Accom 12 40Nm eystone Expreß tägl ä k 8 b 3 05Nm Western Expreß tägl g d. . . . 3 208 Atlantic Expreß täglich ... r. ooNm Nimmt keine Passagiere tgl- 8 30N N S Lim täglich 8 j b 6 60Rm World Fair Exp täglich s ..11 69Nw Chicago Division. Louisville Zc Ehic Exp tgl p ö 11 35Vm ?hic k Lou F Expr täglich 8 3 20m öou k Ehi F Expr täglich 8 11 öOVm Chic k Lou Expr täglich p d 3 40Nv Louisville Division. Chicago Sc Louiöd Spl tägl 8 3 40Bm Louisv k Madtson Aee tägl 10 lOVm Pilts ik Lou ff L tägl 8.... 7 OOBm Lou Chic FL tägl p d... .11 30Pm Mad Acc nur Sonnt 7 30Bm Louisville u. Madison Acc. . ö 40N. Louisv k Madison Accom.. 8 ObBm Louisv k Pittsb FL täglich 8 6 35 Chicago k Leu F L täglich p d 3 56Nm Madison Accomm Sonntag 816 Madison Accom tägl 3 65Nm Lou k Chi F Expr. täglich8 H.öO Nchi Louisville Accom tägl 6 46Nm

vandalia (ine.

Abgang World's Fair Exp., tägl g. .12 25Vm St Louis Lim taglich & k d b 7 OOBm St L mis Expr.h 7 2öVm St Louis Expreß tägl d d 12 15Nm Western Expreß täglich ds.. 3 30Nrn X $ k Effingham Acc täglich 4 OONm gast Mail, täglich 8 LöNm

Eastcrn Expreß, täglich 8.. New Aork Expreß täglich s d Schneller Expreß täglich . . . Terre Haute Effing Acc täol

Kcystone Expreß täglich d g b Atlantik Kxprek täglich Thc N B Limited täglich 8 d b

Ankunft 3 20V. 6 60V m 7 55Vm 10 25Vm

2 50Nm 4 46Nm 6 30Nm

Indianapolis & vincennes R. R.

Cairo Bineen Expr täglich 7 20Vm Spencers Vedferd Ut, tägl. 9 45 Bincennes Expreß tägl 3 60Nm VimenneS Expr.ß täglich. .10 30B Spencer k Bedford Ae, tägl. 4 45Nm Cairo Expreß täglich 6 löN Chicago, Indianapolis & iomsmlle R'y. (Monon Ronte.) Abgang Ankunft Chic Night Expreß täglich 8. .12 65Vm Cincinnati Veft täglich 8. . . . 3 3693 haft Mail täglich 8 p 7 OOVm Faft Mail täglich 8 7 60V Cui Expreß, täglich p d.ll 60Vm Monon Accom, täglich 10 OOBn Chi k Mich City Best d p.. 3 35Nm incinnati Best täglich dp.. 4 2 Mono Accom, täglich 4 00 'Am take rie 6c weftern R. . Abgang Ankaftz Mail uno Expreß 7 16Vm Znc'anapoliS Sxpreß tSgäch 10 2öÄ T Det k M C Ex täglich.. 12 20Nm Mail k Cxp.es- 3 26Nm Peru Accom nurSsnntags. . . 13 20Nm Toledo Exprcb 10 56V Evening Expreß 7 20Rm Cincinnati, amilton & vayton R. R. Oft. Abgang ' Ankunst Cincinnati Veft täglich 8 k c 4 OOBm kincinnati Vestibüle täglich s 12 46Bm tast Mail täglich 8 8 06Vm Fast Mail täglich 8 6 40 incinnati k tt Expr ... .10 40Bm Ein Chi ä: St 8 Ex tgl p. .11 46B Ciu . k Dayton Best. Exp p 3 Cincinnati Veft dkp 3 Z6N Cincinnati Best täglich d p 6 OONm Eine k Znv Accom 7 24N Ein k Detroit Expreß täglich 7 02Nm Cin 3nd St 8& Peo Ex tg 8Ol0 36N West. Mgang ' Ankunft . Springfield Mail 8 00Vm West Expreß täglich i&c. 3 6693 Chicago Expreß 11 60Vm Tuscola Accom 10 30V Tuöcola Accom 3 30Nm Cincinnati Expreß 2 40N West Expreß täglich 8& c.lllONrn Springsield Mail 4 60 Via C., H. 6e D. Ry. (West) und Roachdale. Chicago Expreß . . ..11 6033 Cincinnati Expreß S 409t k tutet 8 83etper. P. Parlor Car. C. -Cbair C. B -Büffet ar. D. Dinio Car.