Indiana Tribüne, Volume 27, Number 176, Indianapolis, Marion County, 17 March 1904 — Page 4
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Judtana Tribüne, 17. März 1904
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Vergehen und Strafe.
Der Sieg, den die Sache des Volkes zegen Trustausschreitungen durch die Entscheidung des VurdeSobergericht in dem Falle der Northern SecuritieS Co. erlangt hat, wird .ist seine wirklich heilsame Wirkung haoen wenn Generat Anwalt Kno; seine Schuldigkeit thut und die KescheSUbe?treter ohne Rücksicht auf ihre Stellung in der ffinanzwelt unter Anklage stellt. Er darf eS nicht dabei bewenden lassen, daß das höchste Tribunal tefl Landes eine frech' Übertretung des Landes e setzeS festgestellt l,at, sondern er muß dafür sorgen, daß der Uedertretung die vorgeschriebene Strafe folgt. DaS Sherman - Gesetz (Anti'Trust'Geseb) bestimmt aber: Jede Person, welche derartige Verträge abschließt oder sich an einer derartigen Combination betheiligt, soll eines Vergehens (misdemciinors) schuldig erachtet werden und soll, wenn überführt, mit einer Geldstrafe von nicht mehr als 85000 oder einjähriger Gefängnitzhaft, oder mit beiden Strafen, nach Befund be Gerichtes belegt werden." Es ist klar daß Leute so uuscrupclöS wie Hill und Morgan nicht daran den ken, ein einmal als profitabel angesehe nes Geschäft aufzugeben, wenn nicht eine empfindliche Strafe ihnen oie Luft zu weiterer Gesetzesübertretung ver treibt. Sie werden versuchen das Ge setz auf irgend eine Weise mit Hülse geschickter Rechtsverdreher zu umgehen um schließlich trotz des Sherman-Ge setzeS den Merger in einer Weise zu Staude zu bringen, daß sie das Gesetz verlachen können. Daß vom Gesetz sestgestellte Geldstrafen ein Hohn auf jede Gerechtigkeit sind, besonders wenn limitirt. ist von bedeutenden Juristen längst erkannt worden. Eine $5000 Geldstrafe, die ein Morgan bezahlen soll, würde für ihn eine Bagatelle, für einen Anderen aber vielleicht finanziellen Ruin bedeu ten. Geldbuße muß unbedingt unter dir Rublik der Klassengesche kommen, denn eine Strafe, die Jemand lächelnd erträgt, während der andere seine ganze Existenz dadurch vernichtet steht, beruht füglich auf Klassengesetzgebung. Unsere älteren Leser werden sich höchst wahrscheinlich der Episode Goldstein, die damals dem Ober - Staatsanwalt Herrn von Luck so bedeutenden Ruf verschaffte, erinnern. Der erlincr Millionär Goldftein war in der Grün derzeit unter Anklage gestellt worden, einen GefetzeSparagraphen beiGründung einer Gesellschaft übertreten zu haben. Für die Gesetzverletzung war ebenfalls die Strafbestimmung, Geldbuße oder Gefängniß, oder Beides, vorhanden. Während derjVerbandluni erklärte der Anwalt des Angeklagten, daß fein Client die Verhandlung abkürzen wolle, indem er sich schuldig erkläre und die höchste vorgeschriebene Strafsumme so fort zu zahlen bereit sei. Der Richter schien bereit eS dabei be wenden lassen zu wollen. Staats-An-walt von Luck aber erhob energisch Pro test, indem enachwieS, daß Goldftein, der natürlich zuerst Klagezustellung erhielt, voraussah, in welcher Weise die Werthe aus der Börse beeinflußt werden würden und sichinen derartigen Profit durch zeitigen Verkauf gewisser in Mit leidenjchaft gezogener Jnduftriepa Piere sichern konnte, daß, wenr. er auch daS höchsteStrafmaß 100fach bezahlen müß te, er doch noch einen Millionenprofit gemacht habe. Er beantragte nun Geld büße ' und Gefängnißstrafe und der Gerichtshof entschied auch in diesem Sinn. Nun eZ dem Volke qelungen ist, eine seine Interessen wahrende Entscheidung zu erlangen, muß an den Schuldigen, die keine Unkenntniß deS Gesetzes Heu cheln können, sondern auf ihre finan zielle Machtstellung pochend, daS Gesetz frech verhöhnt haben, ein Exempel fta tuirt werden. Der Kongreß sollte aber ar.4 der Strafbestlmmung im Eher maN'Gesetz die Zulasfigkeit der Geld büße unverzüglich streichen. AuS freien Stücken wird Herr Knox wohl kaum die MergerSpekul anten unter Anklage stellen, aber Präsident Roofevelt hat
nun die beste Gelegenheit das Volk zu überzeugen, dqß sein Kampf gegen die rusts nicht nur hohle Phrase war.
Seitdem Procssor Behring, der gestern seinen 50. Geburtstag beging, vor zehn Jahren das überaus erfolg reiche Diphthrrie-Serum herstellte, ge hört sein Name zu den gefeiertsten in der Gelertenwel. der Gegenwart. Wie i)elmholtz und so viele andere berühmte deutsche Forscher auf dem Gebiete der Medizin und Naturwissenschaften ist auch er aus dem zur Heranbildung von Militärärzten oienenden Friedrich WilhelmSJnstitut in Berlrn hervorge gangen, in das er vor dreißig Jahren aufgenommen wurde. Die Häufte der seitdem verflossenen Zeit war dem gewohnlichen DienflpragmatiSmuS jedes Sanitätsdienstes in der preußischen Armee gewidmet. Erst vor 13 Jahren erhielt Behring als A.tNent am In stitut für Infektionskrankheiten in Ber. lin eine Stellung, die ihm zu fchwierigen wissenschaftlichen Forschungen günstige Gelegenheit bot. Gleich mit seinen ersten Veröffentlichungen Über daS Blutserum der gegen Diphtherie uud Starrkrampf immunisierten Thiere, die 1890 erschienen, zog er die Aufmerksamkeit auf sich. Drei Jahre später wurde er UnZverfttätör"fessor in Hall'. 1895 in Marburg. Diesem Ort hat er als Leiter der erperimentellen Abtheilung deS Hygienischen Instituts in der medizinischen Welt zur Ehre des UrsprungsorteS des Tetanus.Serumii verhelfen. Dort befindet sich auf dem Schloßberge das Behring Institut, dessen Laboratorium, Fabrikationsge büude, Stallungen und Weideplätze für die Versuchsthiere ein Arcal von 20 Hektaren bedecken. Im Interesse der leidenden Mensch heit hat die preußische Regierung diesen genialen Professor von der Pflicht, Vorlesungen zu halten, soweit euldunden. wie er cS selbst für seine Forschungen für nöthig befindet. Man weiß, daß Behring seine Hauptanstrengung seit Jahren darauf verwendet, gegen die Lungenschwindsucht eine wirksame Propoylare zu schaffen. Durch Zusatz von etwas Formalin zur Kuhmilch für Säuglinge glaubt er das bis jetzt wirksamste Mittel gefunden zu gaben, um der weiten Verbreitung der Tuberkulose in allen Schichten der Bevölkerung linhalt zu thun. In Bezug auf die Frage der Uebertragbarkeit der Tuber kulose deS Rinde auf den Menschen ist Behring der entschiedenste Gegner feines ehemaligen Lehrers Robert Koch geworden. Selten sind einem wissenschaftlichen Forscher in so jungen Jahren so hohe Ehren zu Theil geworden, wie dem Entdecker deS TetanuSBazilluS und Darsteller des Diphtherie, und Teta nuS'SerumS, von denen jenes wohl schon 100.000 Kindern das Leben geret tet hat, dieses die Schrecken d-r häufigften Blutvergiftung, wie sie noch am 4. Juli 1903 in den Vereinigten Staaten auf'S Betrübendste hervorgetreten sind, der Vergangenheit mweist. Behring hat bereits die höchsten Preise der Pariser Acabemie der Medicin, den Stoo holincr Nobei'Preis, den ihm vom deutscheu Kaiser verliehenen Adel und das Prädikat Excellenz erhalten. Da er jetzt erst in die besten Manne5jahre ein tritt und mit allen Mitteln der Theorie und Praxis an den wichtigsten Proble men der Volkshygiene weiter arbeitet, so dürfen wir von ihm noch viele gläw zende Entdeckungen erwarten, wie er sie in den letzten 15 Jahren zum Wohle der Menschheit gemacht hat. Lieverkranz. Gesellige Abendunterhaltung, Sonntag, den 20. März, in der Germania Halle.
HochzeitS-Glorieu. Herr O t t o P. D e l u s e , Sohn von Herrn und Frau Georg Deluse, wurde gestern Nachmittag mit Frieda M i n t e r , Tochter von Herrn und Frau Albert Minter, in deren Hause, No. 1019 No"d Illinois Str., durch Pastor Franz Nickifch in die Rosen I 'eln der Ehe geschmiedet. Nur die nächsten Angehörigen der beiderseitigen Familien wohnten der Trauung bei. Das junge Ehepaar trat am Abend eine Reise nach dem Osten an. Nach seiner Rückkehr wird cS ein kosigeS Heim an der Nord Capltol Ave. und 21. Str. beziehen. Garantirte Kur für Hämorrhoioen. Juckende, blinde, blutende oder hervor quellendeHkmorrhoiden. Ihr Apotheker giebt ds Gelb zurück wenn PAZ0 0INTMENT zu l.mren verfehlt in 6 bii, 14 Tagen. 50c.
MS' Minftrel Show.
Sin durchschlagender Ersolg.
In English'S Opernhause fand ge. stern Abend und vor ausverkauftem Hause die diesjährige Minstrel Show" der hiesigen Loge der Elks statt. Der colossale Besuch beweist wohl am Be ften, welch' -iner großen Popularität sich diese Show" beim Publikum erWut. Dasselbe weiß im Vorau?. daß ihm ein heiterer genußreicher Abend bevorsteht. In dieser Voraussicht hatten die Besucher der gestrigen Vorstellung sich auch nicht getäuscht. Ein reichhaltiges Programm war aufgestellt worden und rt kaun obne Uebertreibung cunftoUrt werden, daß eine jede einzelne Nummer in gcdicgemt Woise zum Vortrag gebracht wurde. Als Jnterlocutor" iWortführe?) der Minstrels" sungirte Ex-Mayor Charles A. Bookwalter, welcher sich seiner A lfgab? in gewandter Weise erledigte. Die Tndmänner" oder Witzereißer" waren I. Rl'ssell Powell, Billy Rost, Bert Feibleman. WiU Jefferson, (IharleS I. Bals uud Fred Brandt. Dieselben sorgten dafür, daß daS Publikum nicht aus dem Lachen herauskam. Die Herren Eharlcy Bals, RoScoe A. Pattefon, Billy Rost, Harry Q. Mercer, Bert Feibleman, I. Russell Powell und Neil Fleming sowi- Frl. Anna Lit!a Grimm erwar den sich mit ihr.n GcsungSvorträgen reichen Beifall ; Frl. Hozel Woodword brillirte als Violinistin. Ferner wirkten noch mit die Sänger und Komiker Ward nd Eurrau, der Mono'oguist Billy Link und das Tuttle Mandolin-Orchester. gm Schlüsse brachte die Co. B der Wm. E. English Zuaven un!er dem Kommando des Capt. Jacob F. Fox mehrere militärische UebungrN 'n exacter Weise zur Ausführung. Die Minstrel Slom" war in jeder Beziehung ein durchschlagender Ersolg. Sie wird heute Abend wiederhol werden. Anläßlich her Vorstellung hat die Loge ein prachtvoll ausgestaltetes Sovenier herausgegeben. Die vielen in demselben vorkommenden Bilde? sind nach Photographien gcn nnen, welche dem Atelier des Photographen Charles F. Bretzmann etttsta.nmen.
Wsiftenbach'S Wirthschaft, No. 1401 Madison Utnuv.
Socialer Turnverein.
Der Sociale Turnverein nahm in stiner gestrigen Sitzung 3 neue Mit glieder auf und drei weitere Gesuche um Aufnahme in den Verein wurden verlesen. Es wurde ein Comite ernannt, welcheS Herrn Jacob Metzger, welcher kürzlich seine 20 Acti-n deS Deutschen Hauses dem Verein schenkte, den Dank desselben aussprechen und ihm zugleich daS Diplom für 50.jährie Mitgliedschaft des Turnerbundes Uberrei.n soll. Sonst wurde uur Geschäfte erledigt, welche inner,' Angelegenheiten deS Vereins anbetreffen. Nächsten S.o nntog Vortrag deS HerrnJohnR. G r i f f i t h s. Am nächsten Sonntag wiro unter den Auspicien deS Comites für geistige Be strebungen Herr John L. Griffiths einen Vortrag über Rußla.id" halten. Herr GriffithS bereiste im verflossenen Jahrc daS Reich deS Zaren und er wird jedenfalls feinen Zuhörern viel InteressaitteS über dasselbe mittheilen. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Indianapolis Männcrchor.
Vorbereitungen für den Oster.Basi. Das General -Comite deS DamenVereins des Indianapolis Männerchor, welches die Vorbereitungen für den am Olter.Montag d. 4. 9 ril stattfindenden Oster.Ball zu treffen hat, hat -in einer gestrigen abgehaltenen Sitzung die verschiedenen Comites ernannt. Es wurde beschlossen., zur Decoriru.cg des Saaleö Rosen und Frühlingsdlumen zu verwenden. Das Ticket.Comite berichtete, daß eS überall wo eS bis jetzt angeklopft hat, freundliche Aufnahme gefunden hat. Die Namen V? Mitglieder der v-r fchiedenen Comites werden wir im Spottvcge am nächsten Sonntag der-öffentlichen.
St. Patrick'S Tag.
Die Parade abgesagt.
Heute begehen die hiesigen Söhne der Emecald-Jnsel oder GrünenJnsel, die Jrleinder, den Namentstag ihres LandeSheiUgen, St. Patrick, selbstredend w'eder in festlicher Weise. Tes Vormittag? fanden in den ver schieden Kirchen Gottesdienste. Die Parade aver, welche am Nach nittag abgehalten werden sollte, wurde des polizeiwidrigen Wetter's wegen abgesagt. Heute Aben wird eine großartige Feier in der Te.mlinsonHatt. mit fol gendem Programm abgehalten werden: Vorsitzende' John H. Mahoney. Director - Wm. M. Fogarty. "Come Back lo Lrin" Herr Thos. 0!idson. "Ttie W :aring os ihe Creen" Frl. Helen Macie Griffin. Declamatwn-Frl. May ttriffin. Vocal Solo Hcrr Carl Smecney. "Necause We Were ?oor" Frl. Mary A. Egan, begleit'! von Master Stephen, Violine, und Kath. Wallace, Piano. 2ocl Solo Herr John H Sharkey. "TU Take You Back Again, Kaihleen" Frl. Mary Hudson. Deklamation tx Clarence Smee.iey. Pocqs Solo Frl. BcrtHa Speltz. "The A. O. ll. " gkl. Mary O'Reilly. Specialitäten James Gorman. Vocal Jolo Frl. Edna itjendleton, begleitet von Jrl. Stell Vondersaar. Iribh jig; and I,ornpip?s -Herren Patrick Sullivan, Patrick Doody, Davio Z' Donncll, Jeremiah Grady, John I. Moriarity, Michael Doody, Nicholas Carroll, Thomas Gleafon und Patrick Curran. Irish bagpipe selcction err JaS. Bryson. Irish reel Hern Daniel Syeehan, James Sullivan, Michael Toody, Pat. Doody, Thoulas leason, Patrick Sullivan und ffrls. Hannah Scnlon, Mary Dillane, Nora Doody und Hannah Lynch. Im Grand Hotel veranstalten ferner am Abend de Tages die Friendly Sons of St. Patrick" ihr großartiges Fest-Banquet.
ÖT Raucht die RONANZA.
Indiana Banners' Äff n." Die Indiana Eannerö' Ass'n.", welche hier ihre Jahces-Versammlung abhielt, hat folgende Beamte erwählt : Präsident, William Fultz, Erothersville; Vice Präsideut, Edward Tuhey, Muucie; Seceretäc uud Schatzmeister, B. R. Pratt, Elay City.
Wird ausgeliefert. Da Joseph alias Curley" Williams nur ein gewöhnlicher Taschendieb ohne politischen Einfh ß ist, Hat Gouverneur Durbin unverzüglich der Requisition des Staates OHio auf Auslieferung Curley's, der in Ohio wegen Diebftahls einer Uhr angeklagt ist, Folge gegeben.
birostbritannien. Herzog von Eanl!iridge einem Magenbluten erlegen. L o n u o n, 17. März. Der Herzog von Eumbrdge ist heute Vormittag 10:35 im Gloucester Hause, seiner Re sidenz in Park Lune, einem Magenbluten erlegen. Er wurde km 20. März 1819 gebo ren und war ein Vetter der verftor denen Königin Victoria. Mit ihm sttrbt der Titel eines Herzogs von Cambridge aus, da seine Söhne einer morganatilchen Ehe entstammen. . t9mmmHome Laundr.). FamilienWäsche. Prompte Ablief-rung. Phone 9623'. UM Grundeigenthums Uebertrabunnen.
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Schmuyflttj:ctt aus C)ruadsay.
Lie Unrilichk,i und Wafferftdcu der vt,t nclen und ihre Ursachcu. Ju einer kleinen Schrift über das Mifsionshospital in Haukau am mittlern Jangtsekiang macht Frad Main einige interessante Angaben über die Unreinlichkeit der Chinesen. Eine der Hauptregeln unseres Hospitals ist es, schreibt sie, daß jeder zu uns kommende Patient erst ein Bad nehmen muß, wenn sein Zustand es nur irgend er laubt. Aber da stoßen tvir meistens auf bedeutende Schwierigkeiten, weil die gewöhnlichen Chinesen eine gros, Abneigung gegen die Badewanne ha den, mit einziger Ausnahme des sechsten Monats iyrer Zeitrechnung (von Mitte Juli bis Mitte August), wenn die Hitze auf'S Höchste gestiegen und kaum mehr zu ertragen ist. Nicht selten sucht einer uns vorzuflunkern, er hätte bereits turj vor seiner Ankunft ein Bad geuom men, wcl er von dieser Nothwendigkeit unterrichtet gewesen wäre. Es gibt ein chinesisches Sprichwort, wonuch es nicht so nothwendig ist, den Körper zu waschen, wie die Meidung. Zu viel Wasser auf die Haut zu brin gen. wird außerdeni für ungesund gehalten. Ganz besonders schwierig finden wir es, die Leute ;u bewegen, ihr langes Haar ordentlich zu waschen, denn yier stoßen loir auf einen festge wurzelten Aberglauben, gegen den wir nicht immer siegreich ankämpfen. Es gibt nämlich einen bestimmten Tag für die allgemeine Haarwäsche, und das ist der siebente Tag deö siebenten Monats lin der zweiten , Hälfte des August). Zu jeder andern eit yält man dagegen eine solche Reinigung sonderbarer Weise für unendlich und für eine Sünde geqen die eigene Mutter! Der Geist der ''.'cutter, möge d'ese schon verstorben sp'n oder nicht, würde dann sofort erscheinen und das schmutzig? Waffer, worin das Haar gewaschen worden ist, trinken. Unsere Patienten hbcn mir dies immer wieder erzählt, wenn sie die unreinliche Sitte ihrer so seltenen Haarwäsche vertheidigen woll ten. ES sind aber auch erwachsene Patienten zu uns aefo. innen, die ihr Haar überhaupt niemals gewaschen hatten. Manche Kranke fragen, bevor sie si ' an uns wendeii. erst ihre Götter um Rath. Ist deren Antwort günstig, so legen sie ein Gelübde ab, ihnen eine Reihe von Jahren dienen zu wollen, falls das Hospital die erhoffte Heilung bringen sollte. Andere tragen Zaubermittel auf der Brust, die sie vorher von ihrem Liebling'götzen ! .iben wirkungsvoll machen lassen; damit hoffen sie allen in dem Hospital hausenden bösen Geistern trotzen zu können.
Die Tose von Salamanca. Vor 92 Jahren, während des Rückzuges Joseph Bonapartes vor dem Herzog von Wellington nach der Schlacht von Salamanca (22. Juli 1812). hob ein englisäer Soldat eine goldene Schnupftabaksdose aus der Zeit Louis' des Fünfzehnten von der Strafte auf und war eifrig damit beschäftigt, mit der Spitze sein Bajonetts das fein gearbeitete Email heritszustechen. als Sir George Collier dazukam und sich da:? Ding besah. In das metallene Rankenwerk des Kästchens waren sechs schmale Emailtäfelch-n eingebettet, on denn tuei Szenen aus dem Gil Blas" darstellten Sir George konnte nur die eine Füllung noch retten, die anderen waren von dem Soldaten schon zerstört worden. Er kaufte die Dofe dem Soldaten für so viele Guineen ab, als auf dem Deckel des Kästchens Platz hatten. Diese Tose nun wurde dieser Tage in London von einem Nachkommen des Sir George Collier zum Verkauf ausgeboten. Dec Deckel des Kästchens ist 3 zu 21 Zoll groß, so daß ungesähr 12 Guineen nöthig sind, um den Deckel zu bedecken. Dies würde einen Werth von circa $60 darstellen. Dai Angebot begann mit $500 und die Dose wurde schließlich für $9712 erworben. Auf der Berliner Ausstellung des KUnstlerinnen-Vereins für ?t. Louis erregten besonderes Interesse die Zeichnungen von Fräulein von Gersdorff, der bekannten Hofdame der Kaiserin. In der Konkurrenz des Vereins wurden preisgekrönt ein Entwurf von Lina Vurger-Dre5d"n und von Sophie Luise Schlicto.
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Dem Begribuiß seines Opfers
Wohnt der Brudermörder CyruS Hubbard bei. CyruS Hubbard, der durch einen Schlag mit dem Billard Queue denTod seines Bruders Otis verursacht hatte, wurde gestern von zwei Geheimpolizisten begleitet nach Edinburg. Ind., trans. pvrtirt, damit er dem Todten daS letzte Geleit geben konnte. Nach dem Be gräbniß wurde Cvrus wieder ins Ge füngniß gebracht. Bauerlauvnißschein e. Jobn Uhl. hölz. Wohnhaus, gleicher Ave., $1600. Horace McKay, lot. tage, 1825 Ludlow Lane, A1000. O. L. Sander, Cottage, Washington und Plum Str., S350. Sarah Jouli. han, Cottage, Nebraöka, nahe State Str., $0Q0.
