Indiana Tribüne, Volume 27, Number 173, Indianapolis, Marion County, 14 March 1904 — Page 6

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Jüdinn Xribnnk. 14. März 190.

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Europäische Nachrichten. Provinz gilproi,hi'tt. Königsberg. Kammerunterosfizier Matusch von der 4. Compagnie veo Infanterie Regiments No. 43 nahm sich aus der Compagniekammer durch einen Tchnh mit seinem Dienstgctvehr das Leben. Ueber den Grund '.st nichts bekannt ge'.oorden. A l l e n st e i n. Tvr Eisenbahnunsall auf denl hiefinen Haliptbahnhof ni:i 2. September 1W3, bei dem der Arbeßtel Bfraftj Ärosch von hier dei. 2cb gefunden hat. toar kürzlich vor der hiesigen Strafkammer Gegenstand der Verhandlung. Angeklagt war der Naugierarbciter Joseph Schlesiger oon ';cc wegen fahrlässiger Tödtilng. Der Angeklagte hatte beim Rangieren gegen eine !&ni:,i'iuing der Rangierordnnng verftoHtn. Cr lvurde zu zivei Monaten Gefängniß veructheilt. (5 I z e r u p p e n. Der 36förrige Sohn des früheren f:eisinnigenReichs.' !i'g.-abgeord?eten und (SutlfcfifetTl Aräsicte rerullglückte hier ans der 3 o. Als er einen Zau übersteig.n wollte, entlud sich sein Gewehr. Die Ladung drang im in den Unterleib; Bräsicte verstarb nach kurzer Zeit. Gros; i a t a t s ch. Hüt Opfer des Alkohols ist der 33 Innre alte hiesige Fischhöndln Liknski geworden. (r begab sich in die iachbardörser, um Fische seilzubieten, die er auf einem Hntdfchlitten beförderte. Um sich zu erivärtien, sprach er kräftig den Spirituose u. Auf dem gtückweg durch den Wald verfiel er wohl in den Wahn, daß er bereits zu Hause sei, b?nn er entledigte sich seines Pel.zes und seiner Jacke, legte sie sowie auch die Miitze beiseite und legtc sich ur Ruhe nieder. So wurde er erfroren lufgef linden. a k e n w a l d e (Barten). Als der :0 Jahre allt Arbeiter Melletzki dcn Pferdestall des hiesigen Gutes betrat, UM ixn Thieren Futter 511 geben, erhielt er von einem sonst ruhigen Pferde mit dem Hinterfüße einen so heftigen Schlag an den Unterleib, daß er besinnungslos zu Vyden stiir.zie. ObVohl sofort ärztliche Hilfe in An sprich genommen wurde, ist der Ver ungliickte den schlveren inneren Verledüngen erlegen. K i lv ! t t e n. In Anerkennung vierzigjähriger treuer Dienste in derselben Familie ist der Dienstmagd Anna 5tleill von der Kaiserin das golde ne ttrcuz verliehen worden. Langendorf (Sensburq). Ein großer Brand äscherte das Gehöft des Besitzers Blank in Abbau L.tNgendorf ein. Zwei Wirthschaftsgebäude brannten völlig nieder. S n o p k e n. Die Ztäthnerfran Czekay wollte stch durch einen Schluck Bier, das sie in Flafäen abgefüllt hatte, stärken. Sie vergriff sich in der Flasche und nahm eine mit Caibolsäure gefüllte, aus der sie einige Schluck trank, worauf sie unter fnrchtbaren Schmerzen nach kurzer Zeit starb. MroViNg ??c'stpreiij)en. D a n z i g. Dem pensionirten Gefangenenaufscher Meyer wurde das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. D i r f ch a u. In Danzig starb im l. Lebensjahre der Ehrenbürger hie siger Stadt, Baurath a. D. H. Schmidt. Er gehörte von 1863 ab der Stadtverordnetenversammlung an, trat dann in den Magistrat c i n und war von 18M ab Beigeordneter. 1890 verlegte er seinen Wohnsitz nach DanZlu. E l b i n g. Am Tage, wt welchem er seine goldene Hochzeit feiern wollte, wurde der Musikdirektor Schöneck unter großer Betheiligung auf dem St. Marienkuchhof hier beerdigt. Die Liedertafel, weläe durch den Berstorbenkn ii Iahn hiil durch geleitet worden ist, widinete ihm einige Scheidegrüße. Schöueck war mit dem Theater und Musikleben der Provinz Westpreußen innig verknüpft. G r o d d e ck. Der frühere hiesige ojanwirth Malinowski wurde im Walde bei Hasenl'ankes mit einer nde ilü Kopf todt aufgefunden. Räheres ist nicht bekannt. H o n i tz. Der seit dem 2. März 1:)" Vers ' nundene Altsitzer Albttt Liierst' .us Ztruszyn iourde im königlichen Forst todt aufgefunden. Die Leiche war so flach vergrabn worden, daß Füchse bereits die Knie angenagl hatten. Uncr dem Verdacht, Literski ermordet uiu beraubt zu haben, wurde der Besitzer Johann Dorcnski au Krusztzn verhaftet und ins hiesige Gerichtegefängni eingeliefert. yji a x i t n h u r g. Schweiz?'- Johann Dombrowski von hier erschcß sich in einem Fremdenzimmer des hiesigen Hotels Schweierhof". !n demselben Zimmer befanden sich sein Bruder Joseph und ein anderer Schweizer. In kurzer Zeit sollte d'e Hochzeit des Verstorbenen stattfinden. 1 h o x n. Der zwölf Jahre alte Schüler BroniSlauS Skum'zki sammelte unter einem Kohlenwagen der Uferbahn Kohlen auf. In diesem Augenblick sollte der Wagen an andere Wagen herangeschoben werden; hierbei wurde der Knabe so unglücklich überfahren, daß er, nach Hause gebracht, bald darauf starb. Provinz fornrncm. Stettin. Die Leiche einer etwa 30 Jahre alten weiblichen Person wurde in der Oder bei Gotzlow treibend aufgefunden und gelandet. Vermuth-

lich ist es die Leiche der feit dem !). November v. I. vermißten Marie Schwebs, Prinzeßstraße 21. F a l k e n b u r g. Die hiesigeSchüdengilbe ernannte Rentner Fritz Just, welcher der Gilde schon 54 Jahre anim Laufe dieser Jahre mehrmalöSchügehört, zum Ehrenmitglied. Just ist tzenkonig und achtundzwanzig VJial Ritter gewesen. Roch im vorigen Jahre errang er, obwohl er die Sehkraft auf dem rechten Auge verloren hat. .ne Ritterwürde. F i d d i ch o w. In Ripperwiese vergnügten sich der ZI jährige Sobn des Invaliden Grenz daselbst mit anderen Ztnaden auf dem Eise der Oder, UNweil des Torfes. Plötzlich brach er ein. Sein Spielgefährte, der ljähri ge Sohn des Handelsmannes Fritz Wille, eilte herbei, um ihn zu retten. Der brave Junge brach aber ebenfalls ein und beide 5inaben ertranken. Gren wllrde bald gefunden. Die angestellten Wiederbelebungsversuche wareu indeß ohne Erfolg. Die Leiche des Wllil ist nicht geborgen. Greifswald. Bürgermeister Dr. Schultze beging das jährige Jubilanm feiner amtlichen Thätigkeit in htegtt Stadt. Dem Jubilar wurden reiche Ehrungen zutheil. tolberg. Im Chausseegcaöen wurde hier Frau Pagel aus Garrin vollständig erstarrt aufgefunden. Sie hatte vorher spät den Heimweg ane treten und war unterwegs ermüdet eingeschlafen. Die Frau wurde zwar wieder ins" Leben zurückgerufen, aber Hände und Füße derselben sind uo ren. M e d d e r s i n. Wohnhaus und Mahlmühle des Mühlcabesitz rs Stepel brannten vollständig nieder. Ste pel ist fast das ganze Mobilia? im Wohnhause verbrannt. R e d d i e s. Die Inspektor Krüger'fchen Eheleute feierten das Fest der goldenen Hochzeit und der Jubilar gleichzeitig sein tiWhriges Inspektorjubiläum. Zfi ovin.z ScHrcivi. Koksiin. A l t o n a. Der in den weitest:n A reisen der Bevölkerung bekannte, in bvhem Ansehen stehende Ewerführer baas John E. Lösch.,, dienstältesics Mitglied oe Stadtverordneten - Eollegiums, Kirck)enältester der Hauvtgemeinde, Schatzmeister des Zweigereins der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und Inhaber zahlreicher anderer Ehrenämter, feierte kürzlich fein !)0jäyrigeS Jubiläum als Ewerführer in aller Stille. Apenrade. Dem Bootbauer Andresen und Frau, welche daS seltene Fest ihrer Diamant Hochzeit begingen, wurden zahlreiche Ehrungen zuthcil. G a a r d e n. Die beiden Brüder Mecklenburg von hier waren nach Laboe gefahren, um dort zu fischen. Sie hatten ihre Netze aufgebracht und darnach aus ihren, im Boot befindlichen kleinen Ofen Kaffee gekocht, worauf sie sich niederlegten. Durch ausströmenden Kohlendunst wurden beide betäubt. Durch :inen herbeigerufenenArzt konn te der jünge"e Bruder wieder ins Lc ben zurückgerufen werden, während alle versuche bei dem alleren erfolglos blieben. H a der s leben. Ein im Con firmalionsalter stehender Zinabe,Sohn des Arbeiters Madscn. wllrde durch Explosion des Gasbehälters eines Lichtbilderapparates gktödtet. tfm umherziehender Taubstummer zeigte in der Echule in .Heils oben genannten Apparat. Ju dem Augenblick, als die Kinder um denselben versammelt waren, erfolgte die Ezplosion. Alke Kmder. bis auf den Obengena. inten, kam.'n mit dem Schrecken davon, dieser aber erhielt eine 'lassende 5kopfwunde. so daß das Gehirn heraustrat. Der Tod trat sofort ein. c Lauenöby bei Norburg. Aus eine 'Amtszeit von Dienstjohren kann der Gemeindevorsteher Lauritz Jcpfen zurückblicken. Derselbe übernahn den Posten als Gemeindcvorsteher 1K68 und verwaltete denselben sei. jener Zeit ununterbrochen. N e II e n k i 7 ch e n. Hier stürzte der Besitzer vom Eandkrug". Nikolaus GÄyer, vom Dache seines Hauses und zog sich schwere Verletzungen zu. R u t t e b ü l l e r k o o g. Dem Müller Hans Sörensen Hansen wurde die Rettungsmedaille am Bande ver-liehen.

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Der Hafen Port Arthur. Die untenstehende Abbildung giebt ein naturgetreues Bild von dem Hafen Port Arthur, dem Haupt-Stützpunkt der russischen Kriegsmarine, vor dessen Nheede die erst-n S?egefeete zwischen den russischen und japanischen Kriegsschiffen stattfanden. Er wurde am 22. Nov.'mber 1894 von den Japanern genommen und im Frieden von Shimnseki mit der ganzen Halbinsel

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Ansicht von Port Arthur. Liautung von ihnen beansprucht, entging aber dem Reiche des Mikado durch die diplomatische Intervention Rußlands, Deutschlands und Frankreichs. Port Arthur wurde im Jahre 1898 von China an Rußland auf fünfundzwanzig Jahre durch Pachtvertrag abgetreten und später zum Endpunkt der sibirischen bezw. mandschurischen Bahn bestimmt. Port Arthur liegt am südlichen Ende der Halbinsel Liaukmg und ist durch starke, auf den Hügeln gelegene Forts befestigt.

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Die erste unserer Abbildungen zeigt eine an ihrem oberen Ende mit buddhistischen Symbolen geschmückt' Säine, die auf einer riesigen Schildkröte ruht; es ist eine Art Heiligcnbilc. der Koreaner. und die Schildkröte, ein bevorzugtes ymbolthier des Buddhismus, taun für Korea ganz oesonders als Wahrzeichen gelten, das seit der im 2. Jahrhundert vorChrisii erfolgten EinWanderung des chinesischen .tainmeS der Kaoli in seiner ganzen Kultrentioieklung stationär geblieben ist und cnollch zur plumpen Wehr und 5ülflvsigkei! der Sch'lotröte erstarrte. In oieser niehr als 20l0jährigen Epoche hat freilich die koreanische Bevölkerung den besten Theil ihrer Kinder zur Besiedelung Japans abgegeben, das sich

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Koreanisches Heiligenbild. heute init seinen 40 Millionen Einwohnern anschickt, die endgültige Herrschaft über das ebenso große, cr von kaum neun Millionen vienschen bevölkerte Mutterland zu ergrelfen. Die Halbins-l jtorea. die als eine bttl!?. von Üd nach Nord sich hinziehende Barre das Gelbe Meee vom Japanischen Meere trennt, sollte Nüch ihrer geographischen Lage zwischen dem 34. bis 42 Grade nördlicher Breite dem wärmeren Klima angehören; denn d!ese Luge ents).cicht bei Lage Spanien!, Italien und der Strebe zwischen Cypern und der südlichen Krim. Wie aber alle kontinentalen Gebiete von Mittel- und Ostasien, hat uuch Korea durch das Fehlen eines im Rorden schützenden iebirgSstoes stark

- Die Italienerin

chetti l?aproni, welche seit länoerer eit on dem Gaslwirth Zur schönen Ansucht" in Erfurt eine Wohnung

abgemietet hatte, erhielt vor Kurzem ,

die amtliche Mittheilung, dast ihr ln der fernen Heimach eine nicht unbeteutende Erbschaft zugefallen sei. Hierüber gerieth die Aermste in solche Aufregung. dß sie schließlich in Berfelgungswahnsinn rerfiel und inz diesem Zustande einen grauenhaften selbstMordversuch unternahm. Si: wickelte sich während der Nachtzeit in leicht brennbare Tücher ein, schüttete einen Liter Spiritus über sich und begab sich dann auf die Landstraße, wo sie ihre Kleidung anzündete. Die Unglückliche wurde, einer Feuerssäule gleich, aufgefunden und durch M'tglieder der SanitätSkolonne sofort nach dem städtischen Krankenhause, in Erfurt gebracht, doch hatte sie schon so schwere Brandwunden erlitten, daß ihre Wiederherstellung völlig ausgeschlössen erschien; denn Hals, Brust und Arme waren bereits jiark ver-kohlt.

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Koreanerinnen. unter dem Einfluss' der kalten Zone und der Polaistürn.e zu leiden. Sein Kliina ist in der Bergkette, die das Land von Nord uach Süd durchquert, rauh mit strengen Wintern, seine Ge-birgswäld-r sind on oer lösche, und Eiche und Fichte bestanden, und nur in den südlichen Riederungen goeihen Reis und Baumwol'e. Das koreanische Gebirge, das sich im Norden mit dem Winnhsung bis zu 8000 Fuß erhebt, sendet i.ur kleine und nur in ihrem Unterlauf schiffbare Flüsse ins Meer, und in diesem rauhen Klima verkümmerte und erstarrte die ohnedies zum Beharren geneigte Kulturentwicklrng der Mongolen in eben jener Zeit, da sich in China dieselbe Kultur zu ihrer höchsten Blü!he entwickelte und in Japan ge.nz selbstständig und unter dem stetig belebenden Einfluß der insulareu Lage ein reich begabtes Volk erstehen ließ, das binnen weniger

Jahrzehnte sich mit allen seinen führenden Geifiern auf die Höhe europaischer Kultur zu stelle vermochte. Während sich in China auf eigentlich demokratischer Basis die Herrschaft der Vea?nten und Gelehrten heraus bildete, das Regime der Mandarinen, blieb in Korea die alte Kastesintbei. luug des Volkes in Adlige, zu denen auch die Beamten zählen, sowie Freie und Leibeigene bestehen, eine Eiotheilung. die sich in Japanzu den sublimsten Formen des Zeudalftaates gestaltete und social auch heute noch die japanische Gesellschaft gliedert, in Kore aber ohne Fortentwicklung blieb. Alle alten Einrichtungen .Korea'S sind verfallen. Das Heer weist etwa 3000 nach europäischen Muster bewaffncte Soldaten auf. die in Scoul die Leibgarde des Kaisers Li Hui bilden. In den Provinzei, gilt das chine fische Bannersystem, doch bejtehzn die wenig geachteten Truppen auch nur in den Residenzen der Statthalter und in den verfallenen Festungen, sie bringen sich meist ihre alten Waffen. Lunlenflinken, Pfeile und Bogen. Spietze. Beile selbs! mit. Die Beamten beziehen kein Gehalt, sondern haben Antheil an den in Nktur geleisteten Abgaben ,:nd sind demnach auf Betrug und Bestechung angewiesen. Die Staatseinnahmen Koreas betragen auch wirtlich nicht ganz zwei M'llionen Dollars jährlich. Ebenso unbe deutend ist der Handel, nnd die ganze einst blühende Industrie in Metall und Porzellan, welche die Japaner vom Muttcrlande übernahmen und

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Stadtthor der Hauptstadt Seoul. l'is zur edelsten Kunst fortentloiekelten. ist in Korea so gut wie ausgeslorben. Die Frauen Korea'S sind bei voller Abgeschlossenheit nach altorientalisch?? Sitte in ihrer sklavischen Abhängigkeit vom Mos'ne geblieben, wie eben das ganze Culturleben des Landes ei ner Stillstand und alle Wahrzeichen de Verfalles ausweist, wie die Umsasiunamauer und das Thor von Söul auf unserem Bilde. Wenn heute Russen und Japaner um die Herrschaft in diesem Lande streiten, so ist es also gewiß nicht der Reichthum des auch an Metallschätzen armen Landes, sondern nur die geo graphische Lage, die den Kampf um Korea bedingt.

Zurechtweisung.

f? T .jäawu

Aerzte.

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