Indiana Tribüne, Volume 27, Number 172, Indianapolis, Marion County, 12 March 1904 — Page 5

Vom Elevator zermalmt. Harry Dillon' schrecklicht Ende im Ae. werbekammer Gebäude.

Einen entsetzlichen, jähen Tod fand gestern Abend im Vewerbekammer-Ge büude an Kentucky Ave. und Maryland Str. der 1?.jührige Harry Dillon, ein Jüngling aus Haughville, der dort seit Kurzem als Fahrftuhl.Bedienter ange ftellt gewesen war. Harry befand sich zur Zeit de Un glück allein im Fahrstühle und de. halb ist e unbekannt, wie da Unheil sich genau zugetragen hat. Jedoch schließt man au den Umstünden, daß der Jüngling au Neugierde seinen Kopf au der Fahrftuhlthür hervor, steckte, al der Apparat da 1 . Stock, werk pasfirt hatte und aufwärt stieg. Zwisten dem Boden de2. Stocke und dem Fahrftuhl'Rande wurde der Un glückliche dann eingeklemmt und aus entsetzliche Weise getöotet. Langsam wurde er zwischen Wand und Fahrstuhl kopfting umgedreht, beide Beine, die Arme, die Brust und der Schädel wur. den ihm zermalmt und dann stürzte die leblose, formlose Masse in den Keller hinab, derweil der Fahrstuhl bi in' oberste Stockwerk aufwärt stieg. Al Dr. Mackey, der mit der Dispen sariumö'An Kulanz zu Hülfe gerufen worden war, auf der UnglückSftätte ein. traf, konnte er nur die Leiche in' Todtenhau schaffen. Die Wohnung de Verunglückten in Haughville war schwer aufzufinden, doch wurde sie zu später Stunde in No. 550 Goodlet Ave. ermittelt. 3 Brüder Hany' haben gleichfalls durch Unfälle ihr Leben verloren.

Die Schnüffler zöge mit langer Nase davon.

Im Polizeigertcht wurde gestern Nachmittag, und zwar vor Beschwöre, nen, über die Anklagen verhandelt, welche gegen die Wirthe Jerry Gates von Georgia Str. und Kentucky Ave.. Homer gleicher von der McErea Str. und Michael Duffy. den GeschäftSfüh. rer von Burkhardt' Wirthschaft, we gen Offenhalten ihrer respectiven Lo cale erhoben worden waren. Die Verhaftung dieser Männer war nicht etwa durch Polizisten erfolgt, welche dieselbe in flagranti" bei der Gesetzesübertretung erwischt hatten, nein, ein hiesige englische Morgen blatt hatte sich veranlaßt gefühlt, einige ihrer Berichterstatter al Schnüffler nach Verletzern de Nicholson.GesetzeS am Sonntag auszusenden, und diese Gestalten hatten denn auch, unbeküm mert darum, daß sie selbst das Gesetz verletzten, ' zu Wege gebracht, obige genannte Personen zur Strecke zu bringen. Die Angeklagten wurden von den Ge schworenen nach kurzer Berathung frei gesprochen. Der Wahrspruch lautete aus nicht schuldig". Das Erbärmliche, welches in dieser Denunciation lag. hat jedenfalls die Jury veranlaßt, den Anklagen wenig Werth beizulegen.

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in ans der Luft gegriffenes Gericht.

Wie Frau Margarethe Schowe, die Mutter von John Schowe, dessen Leiche aus dem Waffer nahe West Newton ge. zogen wurde, erklärt, ist das Gerücht, daß der Verunglückte 11000 bei sich ge. tragen habe, völlig aus der Luft ge griffen. Die Bestattung der Leiche findet heute Nachmittag 2 Uhr von Adam & Krueger Etablissement au statt. Wie man Flaschenlack macht. Flaschenlack, der fest haftet und nicht abspringt, erzielt man durch Auflösen von in Waffer erweichter Gelatine in Glycerin (unter Erwärmen). Der Lösung setzt man Gerbsäure zu, indem man das Gemisch im Wasserbade sich gleichmäßig mengen läßt. Um eine bestimmte Färbung (roth, blau, grün etc.) zu erzielen, setzt man einen beliebigen Farbstoff zu. Eine weitere Beimischung von Bleiweib oder Barytweih giebt dem Ganzen eine größere Härte. Goldrahmen reibt man mit weichem Brot ab. Ist das Gold sehr verdunkelt, so bestreicht man eö mit einer Mischung von zwei Eßlöffeln Weingeist und sechs bis acht Tropfen Salmiak. Der Pinsel dazu muß weich und breit sein. Nach einiaen Minuten wäscht man dann die Lösung ab und spült mit einem reinen Wasser nach, ohne an den Rahmen zu reiben, der am Ofen trocknen muß. Auch Abreiben mit einer halbdurchschntttenen Zwiebel tkut aute Dienste.

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Au Valma, deHaupt-

stadt von Majorka in Spanien, wird gemeldet, daß in dem Dorfe ESporla fünf Knaben auf entsetzliche Weise verglückten. Sie kletterten beim Spielen auf einen geheizten Backofen und sprangen auf der steinernen VerschlußPlatte herum. Plötzlich stürzte diese zusammen, und die fünf Kinder fielen in daö glühende Innere des Ofens hinein. Der Vater eines der Vevun, glückten wagte sich trotz der Flammen, die aus der Oeffnung herausschlugen, in den Ofen hinein und zog die fünf Kleinen der Reihe nach hezyuö. Da letzte gerettete Kind war sein Sohn. Die Brandwunden der Knaben sm derartig, daß keine Hoffnung vorhanden ist. die armen Jungen am Leben zu erhalten. Auch der Retter befindet sich in lebensgefährlichem Zustand. FiirdieKulturder römischen Campagna ist nach langer Zeit einmal wieder ein Schritt gethan worden. Lombardische Unternehmer und Geldleute widmen dem Aaro Romano" seit kurzem besondere Aufmerksamkeit. So ist vor einigen Tagen ein Vertrag zwischen dem Fürsten Scipio Borghese und einem reichen lombardischen Landwirth zu Stande gekommen, wonach ein riesiger Besitz de ersteren, die sog. Patana". die neuesten landwirtschaftlichen Verbesserungen erhalten soll. Der Lombarde be absichtigt, nach dem Mailänder Secolo", ungefähr 500 Arbeiter dort zu verwenden, und wird sein Augenmerk hauptsächlich auf Rindviehzucht richten. Von 500 KU'n will er täglich wenigstens 10.000 Liter Milch nach Rom liefern und damit einem dringenden Bedürfniß der ewigen Stadt ab-helfen.

Der a f e n l a u a v f & : a

en an der Nordspitze Jütlands nimmt

egt bestimmtere Gestalt an. Bisher

war tntx nördlichste Punkt Dänemarks mit seinen unter dem Wasser fortlaufenden gefährlichen Sandriffen ohne Hasen, waö zahllose Schissskata strophen verursacht und viele Menschenleben gekostet hat; der Speisesaal des einen der beiden Gasthöfe AltSkagens ist an den Wänden in dichter Reihe mit den Gallionsbildern gescheiterter Schiffe aller Nationalitäten versehen. Dieser neue Hafen soü spätestens am 1. November 1907 in Gebrauch genommen werden. Er wird sich an der Westseite Skagenö 1700 Fuß weit nach Osten erstrecken, mit Molen, die bis 1350 Fuß von der Küste in das Meer hinausgehen. Durch Quermolen soll der Hafen in einen Vorder- und einen Binnenhafen getheilt werden. Der Skagener Hafenplan hatte im dänischen Parlament seit einer Reihe von Jahren die Gemüther in Bewegung gehalten; fast noch mehr war daö in dem 36 Meilen südlich von Skagen an der Küste des KattegatS belegenen Frederickshaven der Fall, gleichfalls einer künstlichen Schöpfung an dieser ursprünglich hafenlosen Küste. Die kräftig gediehene Stadt fürchtete natürlich die Schädigung durch die neue Hafenanlage irnfr hatte deren Verschleppung mit Beh gen wahrgenommen. Gegen grausame M a t r osenschinder auf Baltimore? Austernschiffen hat eine dortige BundesGrand - Jury schwere Anklagen gerichtet. Capitän Pttkinö vom Austernschooner Cornelia A. Miles" und mehrere andere Austernschiffsbesitzer sind unter Anklage gestellt. Es handelt sich dabei nicht nur um gräßliche Mißhandlungen, sondern auch um Mord und Todtschlag. Den GroßGeschworenen wurden zwanzig schwere Fälle unterbreitet und großentheils erhärtet. Einer der gräßlichsten, von Zeugen geschilderten Fälle ist folgender: Ein Steuermann schlug einen Mann mit, einem Strick; der Mann schrie um Hilfe, der Capitän erschien auf Deck und schrie dem Steuermann zu: Nimm eine Axt und schlage ihn todt!" Der Steuermann lieh dm Strick fallen und schlug den Mann mit der Faust zwischen die Augen. Der Mißhand-lte stürzte rückwärts über das Geländer und in' Wasser. Es wurde kein Versuch gemacht, ihn zu retten und er ertrank. Die Gesetzgebung von Iowa hat im Hause eine Blll angenommen, welche Hühnerdiebstahl zu einem Verbrechen stempelt und mit einer Strafe bis zu zwei Jahren Gefängniß oder $500 belegt. Alle Versuche, die Bill lächerlich zu machen, daß sie nur gegen die alö Hühnerdiebe berüchtigten Neger gerichtet sei. halfen nicht. Die Repräsentanten vom Lande bestanden darauf, ein solches Gesetz sei eine absolute Nothwendigkeit zum Schutz der Farmer geworden. Sin erfolgreiche Mittel gegen Wasserscheu" hat neulich der Polizeirichter von Omaha, Neb., ge'unden. Es wurde ibm in nicht sehr auberes Frauenzimmer Namenö Kitty William vorgeführt und als er sie fragte, wann sie sich zum letzten Male gewaschen habe, antwortete sie schnippisch: Vor ungefähr drei Monaten Für 20 Tage jeden Tag ein ab! lautete daö Urtheil des Richters, und an die Gefanaenwärterin erging der Befehl, daß die Procedur prompt vorgenommen werden muß.

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.u.itar.

Wenn Jemand, ohne mit den ein schlägigen Verhältnissen vertraut zu sein, die Berichte gewisser englisch.'r Zeitungen über die geplante Kaiserreise nach dem Mittelmeere läse, so müßte er zu der Ansicht kommen, der War Lord" nähme seinen zweitägigen Aufenthalt in Gibraltar nur. um den Engländern die ordnungsmäßige Festungsbaukunst von den Fingern abzusehen. Der Begriff ter Unemnehmbarkeit des alten Felsennestes ist vielen Anlerikanern so in Fleisch und Blut übergegangen, daß sie heute noch im tiefsten Brusttone der Ueberzeugung von einem zweiten Gibraltar" spre chen. wenn sie einen über alle Zweifel hinaus starten strategischen Punkt oder auch, im bildlichen Sinne, eine Behauptung alö unumstößlich? Wahrheit bezeichnen wollen. Tatsächlich ist es ab?r mit der militänschen Btteutung Gibraltars seit der Erfindung dr weittragenden Geschütze nicht mehr weit her. Die Festungswerke können heute von der Landseite auö und die an der Bucht von Algcciras gelegenen Docks und der Schutzhafen von der gegenüberliegenden spanischen Küste aus unter Feuer genommen werden. Niemand weiß das besser als die britische Militärverwaltung, und deshalb sucht sie eifrig nach einem neuen Schlüssel" zum Mittelmeere. Sehr begehrliche Blicke richtet sie auf (leuta. an der Nordküste Marokko, und aufMadeira. Die hohe militärische Bedeutung Ceu ta's ist über alle Zweifel erhaben. Stadt und Hafen gehören aber Spanien, und dessen Regierung dürfte schwerlich ge neigt sein, den Besitz gutwillig an England abzutreten. Die Insel Madeira liegt an der großen britisch? Seestrabe zum Stap und ist von der Einfahrt zum Mittelmeere etwa 600 Meilen entfernt. Sie würde England somit in doppelter B?ziehung einen sehr wichtigen FlottenstUpunkt bieten; eine bei Madeira liegende Flotte könnte in unserer Zeit der SiabtU und Funkntelegraphie in 24 bis 36 Stunden in der Straße von Gibraltar eintreffen. Madeira ist aber portugiesischer Besitz, und dabei käme eS auf Portugal nicht einmal allein an, ob eS die Insel an England abtreten dürfte. Eine derartig Machtverschiebung würden die europäischen Mächte Wie auch die Vereinigten Staaten nicht ohne Einspruch hingehen lassen, und eö fragt sich sehr, ob England einem solchen gemeinsamen Einspruch trotzen möchte. Nun kommt aber noch ein zweiter Punkt von großer Wichtigkeit in Betracht. Das Mittelmeer kann nicht mchr in strategischer Hinsicht als groher Binnensee betrachtet und demgemäß behandelt werden. Der Suezkanal ist in dem gegenwärtigen Kriege den feindlichen Mächten freigegeben worden und wird demgemäß voraussichtlich auch in späteren Kriegen ?ffene Fahrstraße bleiben, deren Sperrung oder llnbrauchbarmachung die neutralenMächie nicht gestatten werden. Aber wenn ma selbst den sehr unwahrscheinlichenFall gelten lassen wollte. daß die englische Mitielmeerflotte mit einem Stützpunkte an oder in der Nähe der Straße von Gibraltar im Stande wäre, im Mittelmeere nach eigenem Belieben zu schalten und walten, so würde dieser Macht doch schlußgült'g ein Ende bereitet werden, sobald Frankreich seinen längst geplanten Zweimeer Kanal baut, der ihm gestattet, seine Flotten aus dem atlantischen Ozean in's Mittesmeer zu bringen. Und ein übermäßiges Anwach'?n der Macht Englands im Mittelmeere würde den Kanalbau ohne alle Frage beschleunigen. AuS alledem erhellt, daß Gibraltar keine Festung mehr ist, die von Fnchseilten zu den uneinnehmbaren gezählt und deshalb zu besonderem Studium empfoblen werden kann. Der ttalUt beabsichtigt ohne Frage einen Höflichfeitbesuch abzustatten und die Schönheilen, die Natur und Kunst bei Gibraltar geschaffen haben, zu genießen. Zum Studium der ortikikationen aber würde er vielleicht nicht einmal einen Vionier-Leutnant nach dem einstigen Schlüssel des Mittelmeeres" schicken. In einen Schmelzofen sprang der Arbeiter. Karl Lengel in Kromberg (Ungarn) aus Kränkung übe? die Untreue seiner Gattin. Obwoh! sofort Versuche gemacht wurden, den Ofen zu löschen, konnte man von der Leiche nicht einmal mehr die lsche finden. Die Frau Lengel's mußte vor der Wuth des Volkes fliehen. Lenge! war erst seit wenigen Jahren verhe:rathet; er ist Vater eines Kindes. Drei aus einer Zwangöerziehungsanstalt entwichene Bursche wurden in Plauen i. V. festenommer Sie sind verdächtig, in der Nähe der Ortschaft Adorf einen alten Kolporteur erschlagen zu haben, um dess:n Kleider in ihren Besitz zu bringen. Bei einem der Burschen wurde das blut bespritzte Jackett M Ermordeten ge funden. ytc retN,e Watttn. Baker (empört): Dein Mann behandelt Dich aber sehr rücksichtslos!. Der thut ja gerade, als ob er Dich auö Liebe geheirathet hätte' Settgrnrast. A. (zum Komponisten): Wirklich, Deine neue Operette ist entzückend aber sei einmal aufrichtig: ist die Musik auch wirklich von Dir?" K o m -p o n i st : ES ist noch nicht entschieden! Ich führe darüber noch einen Vrosek!"

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Haus, Huf und Jmb

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Fettige Gefäße aller Art reinigt man am besten mit heißen Sägespänen. P l ü s ch m ö b e l erscheinen wieder wie neu. wenn man sie mit rohem, nicht zu nassem Sauerkraut abbürstet. Neu gestrichene Fußböden sollen, ehe das Zimmer wieder bewohnt wird, einige Male mit kaltem Wasser aufgewischt werden; der Anstrich wird dadurch haltbarer. Verschluß deS Afters Iti den Küchlein. Nicht selten tritt 8 bis 14 Tage nach dem AuSschlüpfen bei den Küchlein in Folge Verllebung deS Afters durch Sxkremente und den Flaum dieser Verschluß ein, wodurch dann eine Ansammlung von Koth und Harn in der Kloake stattfindet. Die Büchlein lassen die Flügel

hangen, plepsen kläglich, sträuben daö Gefieder, nehmen keine Nahrung auf und folgen der Alten nur langsam, nach einigen Tagen tritt der Tod ein. Die Ursache der Verklebung scheint in einem mitrobischen Entzündungszustand der Kloake zu suchen zu sein. Obwohl man die angesammelten Exkremente durch Druck auf den Bauch leicht entleeren kann, gehen die Küchlein dennoch häufig zu Grunde. Um diesem Uebel zu begegnen, empfiehlt es sich, den Küchlein den Flaum um den After herum fortzuschneiden und letzteren wiederholt mit Talg oder Oel zu be, streichen; innerlich sind antiseptische und tonische Mittel zu geben, Chinarinde, Naphthol, Tannin. Fütterung schlechte? Fresser unter den Pserd e n. Schlechten Fressern muß das Futter in ganz kleinen Portionen gegeden werden. Man schüttet solchen Thieren den Hafer handvollweise ein und veranlaßt sie auf diese Weise, nach und nach größere Portionen aufzuneh. men. Namentlich erweist sich diese Maßregel bei solchen Pferden zweck' mäßig, welche langsam fressen, das Futter in der Krippe warm kauen und dann dasselbe nicht zu sich nehmen. Als Reihenfolge empfiehlt sich Hafer, Heu und dann Wasser. Durch den Hafer wird zunächst der Hunger gestillt und, während ersterer im Magen verdaut wird, nimmt das Pferd langsam das Heu auf. Falsch ist es, wenn gleich n'ach dem Hafer das Wasser gereicht wird; denn dadurch wird ein großer Theil desselben unverdaut aus dem Magen fortgespült. Das Wasser muß cilso zuletzt gegeben werden. Verlegen der Reben. Mau gräbt eine Grube, deren Tiefe bis an die Wurzeln des alten Stockes reicht und den Abstand zweier Rebstöcke zur Länge hat. In diese Grube legt man nun den Stock, mit dem die Operation vorgenommen werden soll, derart, dch der Stamm auf den Boden zu liegen kommt. Um zu verhindern, daß er wieder in seine vorige Lage zurückkehrt, bedeckt man ihn mit einer nicht allzu Picken Erdschicht. Nun biegt man die Ächahrigen Zweige so um, daß sie an den Stellen aus der Erde hervorragen, wo man die verlangten Stöcke gerade wünscht. Da die nunmehr wachsenden, vollständig jungen Rebstöcke gehörige und nachhaltige Nahrung brauchen, so muß denselben unbedingt mit kräftigem Dünger nachgeholfen werden. Gänse sind langlebige Thiere, sie werden nicht selten bis zu 30 Jahre alt und älter, ein Alter von 15 bis 20 Jahren ist nichts Ungewöhnliches; sie legen und brüten auch meistens während ihrer ganzen Lebenszeit, doch ist es nicht rathsam, eine Ganö länger nie sechs Jahre und einen Gänserich länger als vier Jahre zur Zucht zu verwenden. Die jungen Gänseriche sind lebhafter und von größerer Energie als die älteren, in Folge werden auch die Eier besser befruchtet; außerdem werden die alten Gänseriche auch meist mit der Zeit leicht bösartig. Aeltere Gänse auch schon solche von sechs Jahren, haben völlig ungenießbares Fleisch und deshalb darf man schon die Zuchtgänse nicht zu lange halten. Damit Truthühner früh legen, sollten sie besonders gut gefüttert werden. An warmen Stellen lassen sich die Eier in 28 Tagen rbrüten. Am besten werden die Eier zwei Tage vor dem Unterlegen mit warmem Wasser befeuchtet, um nach Möglichkeit zu verhindern, daß die Kücken beim Ausschlüpfen in der Schale stecken bleiben. Zur Abwehr der Läuse follte-i die alten Vögel, wenn sie vom Neste genommen werden, unter den Flügeln eingefettet, und die Jungen an den Köpfen mit Butter eingerieben werden. Um das ganze Jahr frischen Spinat u haben, mache man im Sommerhalbjahr von März bis Oktober eine frische Saat, am .'sten in gutgzdüngtem Boden und in Rillen. Die Saat lann. um eine üppige Blattentwickeluug hervorzurufen, mit Jauche angegossen werden. Um der schnellen Samenbildung vorzubeugen, mache man die Saaten in den heißeren Som mermonaten an etwas schattiger Stelle. Die Kohlrabipflanzen vertragen ein öfteres Verpflanzen nicht, außer sie haben einen schönen Wurzelballen. Gewöhnlich wachsen oft versekte Pflanzen auS. und blühen, liesern also keinen Ertrag. Ebenso geht es. wenn sie ewmal vom Frost befallen wurden, jjlin pflanze deshalb nicht zu früh oder bedecke die Pflanzen, wenn rsaefabr zu befürchten ist.

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