Indiana Tribüne, Volume 27, Number 172, Indianapolis, Marion County, 12 March 1904 — Page 4

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Judtana Tribüne, Mär, Igotz.

Zndiana Tribüne. Hnaulgtked v, Ut Atehtt Indianapolis, Ind.

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Harry C. khndin Präsident, eschäftsloealz Ro 31 Süd Delaware Strabe.

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Der Herero-Ausstand.

Stabsarzt a. D. Dr. Sander, der infolge seines langjährigen Aufenthal. teö in Deutsch.Südweftafrika die borligen Verhältniffe genau kennt, sprach dieser Tage vor der Abtheilung Berlin der Deutschen Eolonial'Gesellschaft im Architektenhause über die Ursachen deS Herero.AufftandeS. Mag auch für die meisten, so äußerte sich der Bortragende, der Ausstand wie ein Blitz auS heiterem Himmel gekommen sein, für die Kun digen lagen s it langer Zeit der Anzei chen genug vor, baß sich dort unten ein schwere Gewitter zusammenballe. Denn e ist seit Langem bekannt, daß alle Kaffernftämme in Südafrika und die Herero gehören zu den Passern nur knirschend die Herrschaft der Weißen ertragen. Während der AuSdruch des HereroAusstände im Jahre 1896 in letzter Linie aus einen Eingriff der deutschen Verwaltung in da Herero. Erbrecht zurückzuführen ist nach dem Tode des alten Oberhäuptlings Kamaharero war au NUtzlichkeitSgründen der unfähige Samuel zum Oberhäuptling eingesetzt worden, während der stolze und tapfere Nikodemu Anspruch da. rauf gehabt hätte wirken diesmal vielerlei Umstände zusammen. Nach der Niederwerfung des damaligen Auf stände wurden zwar die beiden schuldi gen Häuptlinge Kahimemua und Niko demu erschossen, aber in unserem wei leren Verhalten gegen die Herero waren wir zu milde. Schon bei der Bei treibung de Vieh, da die Herero zu liefern hatten, ließ man au menschli chen Gründen Nachsicht walten, und da deuteten die Herero un al Furcht. Den ungünstigsten Eindruck aber machte die Verfügung, die den Weißen, die nicht Mitglieder der Schutztruppe waren, verbot. Gewehre Modell 1888 zu führen, die ihnen serner den Bezug von nur 50 Patronen für ihre sonstigen Gewehre gestattete und die sofortige Adftempelung aller Schußwaffen der Weihen anordnete. Und auf der an deren Seite schenkte der Gouverneur den Großen der Eingeborenen Gewehre Modell 1883, deren Führung den Weißen verboten war ! Auch wurden in den Etationen BerkaufSfttllen für Gewehre Modell 1871 eingerichtet und solche Ge wehre den Eingeborenen, die dafür allerdings den doppelten Preis zu zahlen hatten, in unbegrenzter Zahl mit unbeschränkter Munition verkaust. Al 1899 der Burenkrieg auSqebro. chen war, zogen alle Buren, die sich ge. rade innerhalb de Hererr lande um rootfontein besonder zahlreich ange fiedelt hatten, ihren Landsleuten zu Hilfe. Die Buren galten den Singe borenen al diejenigen, die am meisten unter allen Weißen zu fürchten wären. Al die Buren dann von den Englän dern zu Boden geworfen worden waren, sank zwar ihr Ansehen in den Augen der Herero, doch hatten diese immerhin noch vor ihnen erhebliche Achtung. Und al sich die deutsche Verwaltung später ablehnend gegen die VurenEinwanderung nach Sudweftasrika verhielt, er. klarten sich die Eingeborenen die so, daß wir fürchteten, von den Buren an unserem eigenen Lande vertrieben zu werden. Sank so auf der einen Seite die Achtung der Eingeborenen vor den Deutschen, so ließen wir auf der anderen Seite die Absicht erkennen, immer festeren Fuß im Lande zu faffen. Die Gründung der Farmen, der Bau der Eisenbahn und de Hafen, die einleitenden Arbeiten zum BergwerkSbebetrieb deutetensdarauf hin. Und das erweckte bei den Herero den Glauben, daß wir ihr Land effen" wollten. Vor Allem wird zu diesem Glauben unsere Anschauung vom Eigenthum, recht an GrundZ und Boden beigetragen haben, die in striktem Gegensatz steht zu der Anschauung der Herero. Der Herero kennt keinen Privatbesitz an Land; alles Land ist Stammesdesitz. Der Eapitün überweist zwar dem Einzelnen bestimmte and zu privatem Nießbrauch, aber da Eigenthumsrecht verbleibt dem Stamm. Nun hatte der Gouverneur verfügt, daß alle Schulden, welche die ingeborenm an Weiße hat

ten, innerhalb sechs Monaten ordnungsmäßig eingetrieben sein müßten, sonst wären sie verfallen. Die natür liche Folge war, daß jeder Weiße so schnell wie möglich zu seinem Rechte zu kommen suchte. Andere ZahlungSmit tel als Vieh und Land hat der Herero nicht; daran hängt er und davon hätte er sich trennen müffen. Also ein wei terer Grund, die Weißen au dem Lande zu jagen ! Nachdem so im Laufe der Jahre die Achtung vor den Deutschen tiefer und tiefer gesunken und durch den vermei?. ten Waffenbesitz da Selbstvertrauen der Eingeborenen gewachsen war, bedurfte e nur noch eine äußeren An. stoße zum AuSbruch de Ausstände. Und diesen gab die Regierung. Der Gouverneur hatte die Verhältniffe als so friedlich angesehen, daß er die Ge. schütze der Schutztruppe zur AuSbeffe rung nach Deutschland sandte. Da wußten die Herero und sie wußten ai'ch, daß dadurch die Ueberlegenheit der Schutztruppe vermindert war. Ferner war der Händler Paasch, ein brutaler und gewaltthätiger Mensch, der sein Schicksal selbst verschuldet und vielleicht auch verdient hat, von den Ovambo er mordet und seine Tochter in Gefangenschaft abgeführt worden. Bon der Re. gierung geschah nicht, um die Schuldigen zu bestrafen. Den Auöschlag aber zur Wahl des Zeitpunkte für die Erhebung der He rero gab der Aufstand der Bondel zwart. Al Oberst Leutwein sich mit dem letzten Rest der Schutztrupps jenseit von Keetmanhoop befand, brachen sie lo. Bis tteetmanhoop geht der Heliograph, von deffen Bedeutung die Eingeborenen genau unterrichtet sind. Die Truppen konnten nicht mehr zurückgerufen werden, das ganze Land lag wehrlos vor den Herero. Der Aufstand der BondelzwartS hatte von Ansang an auf die Herero eine außerordentlich erregende Wirkung ausgeübt; seit Monaten sollen um Oka handja geheime Zusammenkünfte der Eapitäne stattgefunden haben. Unter allen Umständen hätte der Oberhaupt ling Samuel gefangen gesetzt werden, und, selbst wenn sich seine Unschuld ergeben hätte, als Geisel während der Abwesenheit der Truppen festgehalten werden müffen. Das that der Gouver neur in feinem unbegrenzten Vertrauen aber nicht. Als leutwein nach dem Süden abrückte, ließ er zwar die Re. ferve der Schutztruppe einziehen, damit die festen Plätze nicht ohne jeden Schutz blieben. Die eingezogenen Mannfchaf. ten waren aber begreiflicherweise die kräftigsten Kolonisten und dieser Um stand reizte die Herero zum Ueberfalle auf die verwaisten Gehöfte. Die Herero durften von vornherein daraus rechnen, daß sich ihnen alles anschli.'ßen würde, was schlecht zu uns stand. Und sie haben sich in ihrer Rechnung nicht getäuscht. Zweifellos find jetzt alle Stämme gegen uns im Ausstände. Die Kopfzahl der Herero schätzt Dr. Sander auf 80.000 bis 35,000; dazu kommen die volkreichen Betschuanen, ferner die Hörigen der Herero: die Bergdamaro und Buschleute. Im gegenwärtigen Augenblick noch mehr Truppen nach Südafrika aus Deutschland hinauSzusenden, hält Dr. Sander nicht für rathsam, und zwar mit Rücksicht aus die Verpflegung, schwierigkeiten: denn zweifellos ist von den Herero alles Vieh weggetrieben worden und für uns unerreichbar. Un. ser Vorgehen wird sich unter diesen Umstünden auf die Gebiete längs der Bahn beschränken müffen. In jedem Falle müffen wir uns auf eine recht lange Dauer des Krieges ge faßt machen. Wenn aber die Aufständischen niedergezwungen find, dann darf die Feder nicht verderben, was das Schwert gerettet hat. Wir dürfen uns nicht durch unangebrachte Milde leiten lassen. Die Herero müffen zersplittert werden! Alle Waffen, alles Vieh, alles Land müffen wir ihnen abnehmen und sie müffen zur arbeitenden Klaffe herabge drückt werden! Mit weichmüthiger Behandlung der Eingeborenen graben wir unseren Landsleuten draußen das Grab l i i Arme horiftinne.

Während der Donnerstag Nacht, dieweil die Damen noch auf der Bühne eilten, drangen Schleichdiebe in die Zimmer der Choristinnen der Robie Knickerbocker Eo." in Jack Zimmermann' Wiener Hotel" an der Oft Wabash Str. und erbeuteten eine Menge Juwelen. Toiletten-Artikel uud etliche Baargkld.

Ans den Gerichtshöfen Die Klage gegen die Direetoren der Eonsumers Gas Trust o.

Bundesrichter Anderson exklärt, Zurisdiction in dm Salle zu haben. 5 Seine Entscheidung wird wahrschein lich gegen die Direkteren lauten.

Vor Bundesrichter Anderson wurde gestern mit den Verhandlungen über die Klage fortgefahren, welche Byron Quinley von Massachusetts in sei. ner Eigenschaft alSEertificaten-Jnhaber der Eonfumer'S GaS Trust Eo. gegen die Directoren derselben eingereicht hat. Er verlangt, daß die Lieferung von Naturgas sofort eingestellt werde nnd den Directoren durch einen Einhaltsbefehl verboten werde, in Zukunft den Kunden KunstgaS zu liefern. Eine ähnliche Klage ist von hiesigen Certificaten-Jnhabern im Kreisgericht eingereicht worden und eS handelt sich daher zunächst um die Frage, ob der Richter Anderson überhaupt Juriödic tion in diesem Falle hatte und ob nicht erst die Entscheidung des Kreisgerichts abzuwarten sei. Im Laufe de Vormittag kam c über diese Frage zwischen dem Anwalt Howe, einem der Vertreter der Direo toren und dem Richter zu einer Debatte, da beide Herren über einen ge wissen Punkt anderer Anficht waren. Al der Richter seine Meinung kund gegeben hatte, rief Howe au: Ich bin aber nicht der Ansicht." worauf der Richter erwiderte: Aber ich, und unglücklicherweise gelten meine Ansichten." Nachdem Ferdinand Winter, einer der Anwälte de Quinley fast den gan zen Vormittag und einen Theil de Nachmittag gesprochen hatte, entschied der Richter zunächst, daß er Juridic tion in diesem Fall habe. Betreff de Gesuchs, um sofortige Einstellung der Lieferung von Natur ga, sowie de Erlassen eine Ein haltSbefehlS gegen die Directoren wird der Richter in den nächsten Tagen seine Entscheidung abgeben. Seinen Andeutungen nach zu urtheilen, wird er entscheiden, daß die ConsumerSGaSTruftEo. nichtdas Rechthat. KunstgaSzufabriciren. Der Japaner siegreich. Richter Allen'S Geschworene, vor wel chen der Fall deS Japaners Jkko Matsumato, welcher den Jrlünder Rotz McManromy auf Schadenersatz wegen ungerechtfertigter Verhaftung verklagt hatte, zur Verhandlung kam, sprachen dem Sohne aus dem Lande der Chry santhemem $500 zu. Der Smaragd-Jnsulaner hatte denselben beschuldigt, ihm ein goldene Schmuckstück gestohlen zu haben. Im Gericht war der Angeklagte jedoch prompt freigesprochen worden. Unter Berathnng ge n o m m e n. Der Fall deö Sylvanu Tarey, wel cher die General National Ga 6: Jmprovement So." auf Zahlung von 2500 verklagt hat, wurde vom Spezialrichter Clifford. vor welchem er der. handelt wurde, unter Berathung ge nommen. Klage eine Architekten gegeneine Loge. Der Architect John H. Stem hat die Supreme Loge der Ehren Ritter und Frauen auf Zahlung von $2300 verklagt. Er behauptet, daß er im November v. I. von derselben engagirt wurde, um Pläne für ein neue Gebäude, welche die Loge errichten lasten wollte, auszuarbeiten. Im Februar d. I. wurde ihm jedoch mitgetheilt, daß seine Pläne verworfen worden waren. Er reichte hierauf für seine Arbeit eine Rechnung ein, welche jedoch nicht bezahlt wurde. Geringer Schadenersatz verlangt. John H. Aufderheide hat die Home Heating & Lighting Co." aus Zahlung von $100 Schadenersatz verklagt. Die verklagte Gesellschaft hatte für die Hei. zung der Wohnung de Kläger, No. 1709 Nord Meridian Str., zu sorgen. Am 13. December v. I., an einem sehr kaltm Tage, war die Lieferung dieser Heizkraft unterblieben. Die Folge davon war nicht nur, daß die

Bewohner froren, sondern daß au

noch ein Leitungrohr, in welchem ei

Zorn de mmx gt roren m

platzte, wodurch reichlicher Schaden angerichtet wurde. Kriminalgericht. Im Kriminalgericht wurde John Burdue de Diebftahl schuldig befunden und zu 90 Tagen Arbeitshaus, so tyie zur Zahlung von $1 und Kosten (528 20) verurtheilt. Massenverwalter er nannt. BundeSrichter Anderson hat Sa muel Darrow von L aPorte und Fred. B. Kitsch von Chicago zu Maffenverwaltern für die Chicago & South Shore Bahn-Gesellschaft, welche eine electrifche Bahnlinie zwischen Laporte und Michigan City operirt, er nannt. Die Ernennung geschah auf Ersuchen der Royal Trust Eo. von Chicago und der BondSbesitzer. Dieselben behaupten, daß die Bahn-Gesellschaft insolvent ist. Geschieden. Richter McMafter bewilligte Lucille Walrod die Scheidung von ihrem Gatten Garrett. Neue Scheidungsklagen. Earter Smith hat seine Gattin Daisy, welche ganz gewiß keine dai8y" war, auf Scheidung verklagt. Er de schuldigt sie der lieblosen Behandlung; so soll sie ihm vor einigen Tagen mit einem Wafferkruge einen solch' wuchtigen Schlag in'S Gesicht versetzt haben, daß ihm das Blut aus Nase und Mund floß. Sie soll auch mit Vor. liebe die Gesellschaft fremder Männer aufgesucht haben. Wm. E. Pugh beschuldigt in seiner gegen seine Gattin Emma eingereichten Scheidungsklage dieselbe deS böSmilli gen Verlassen. Wirthe bestraft. Wegen VerkaufettS von Getränken am Sonntag hatten die Wirthe JameS Broderick von Missouri und South Str.; Al. Fox von Capital Ave. und South Str. und David Gaus von 456 S. Meridian Str. je 110 und Kosten zu zahlen. S ch l u ßB ericht über Sena torMcDonaltz'SNachlaß. George W. McDonald, Neffe und TeftamentS'B'illftrecker deö verstorbenen Bundes-Senators Joseph E. McDonald. hat dem ProbatCommlffär seinen Schlußbericht eingereicht. AuS dem selben geht hervor, daß jetzt sämmtliche in dem Testament genannten Erden ihren Erbtheil ausbezahlt erhalten ha den. Auch über die Bibliothek de Verblichenen ist versügt worden. 247 Bände von Congreß'Berichten wurden an Senator Beveridge für 875. und 166 Bände Jndiana Reports wurden an 0. W. Newman sür $225 vertaust. Im Polizeigericht wurde der farbige Charles Colemon, welcher auf dem Geleise der Lake Erie Bahn beim Kohlenstehlen ertappt war den war, wurde auf einige Zeit durch Einsperren unschädlich gemacht. Anthony PerkinS, Elzer Coffey, drei junge aus Sommerset, Ky., stammende Burschen, welche am frühen Morgen auf der Straße, bewaffnet mit Revol vern angetroffen wurden, haben wegen SpazlerenführenS von Waffen einige Wochen im Arbeitshause zu brummen. John Thompson, welcher von seiner Schwiegermutter Frau P. E. Cgan, welche zugleich auch seine Tante ist, des Erlangen von Geld unter falschen Borwänden beschuldigt worden ist, wurde vom Richter entlassen. Sie ist die Besitzerin einer Grocery, deren Verwaltung sie ihrem Neffen überließ. Während sie von Krankheit befallen war, hatte er einen Theil de Waaren Lager verpfändet und mit dem erhaltenen Gelde dasselbe sodann vergrößert. Im Stillen aber hatte er sich mit seiner 16jährigen Cousin?, der einzigen Toch. ter der Frau Egan, verheirathet. Da. rüber wurde die Frau so verbittert, daß sie die obenerwähnte Klage einreichte. Da Resultat war, daß der Angeklagte freigesprochen wurde und schließlich eine allgemeine Versöhnung stattfand.

Kinga & Co. von einem Ärbeiter shfiematisch befiohle. Joe Barr. welcher fett einigen Jahren bei Kingan & Eo. angestellt ist, wurde letzte Nacht von den Polizisten Morgan und Samuel unter der An klage de Diebftahl verhastet. Er ist beschuldigt, schon seit Jahren die Firma systematisch beftohlen zu haben. Zur Zeit seiner gestrigen Ver Haftung vurdm in seinem Besitze gestohlene Waaren vorgefunden.

Stadt- und oth-Ber-WLltUNg. ! Allerlei WisfenSmertheS vom gestrigen Tage in gedrängter Form.

Extra. Stadtraths. Sitzung. Auf nächsten Montag Abend wird Mayor Holtzman, wie als wahrschein, lich unlängst schon angedeutet, eine Extra Sitzung de Stadtrath einberufen, in der wenn möglich die verschiedenen die Stadtverwaltung gegenwärtig be unruhtgenden Finanz-Angelegenheiten geregelt werden sollen, wie z. B. die Brauerei, Deftillerle- und Agenturen Licenö.Ordinanz, Tranöferirung der 6781 au dem todten oder heiligen Fond in den allgemeinen, zur Bezah' lung der rückständigen Feuerwehr Gehälter etc. Auch soll da betr. Comite über den neuen Beleuchtung-Eontract berichten, ebenso soll über die Freibrief. Uebertragung der New Telephone Eo." an die Jndpl. Telephone Co." beschlossen werden. Nur immer langsam voran etc. Die mit der Abschätzung der für den Fall Creek - Boulevard und für den Pleasant RunBoulevard benbthigten Ländereien betrauten Special-Commis-säre Fred. Shepard, I. I. Appel und Wm. H. Leedy find trotz eifriger Arbeit noch nicht zur Hälfte fertig mit ihrer Aufgabe, und deshalb wird nicht er. wartet, daß mit den activen Vorarbei

ten für den Boulevard Sau vor Mitte'

Mai oder noch später begonnen werden kann. Die Abschätzung der verschiede nen Grundstücken und Gebäuden, welche in den Pfad der betr. Boulevards fallen, ist eine überaus heikle Aufgabe. Aufgeschoben, nicht auf gehoben. In Anbetracht der Thatsache, daß die Durchführung der jüngst eingereichten Ordinanz für die Erhöhung der Polt ziften.Gehälter unter den Verhältnissen, d. h. bei der gegenwärtigen flauen ffinanzLage der Stadt, doch nicht möglich sein wird, ist jetzt von den Befürwortern der Ordinanz der Antrag gestellt worden, dieselbe so zu amen diren, daß sie erst am 1. Januar 1905 in Kraft treten soll. ES wird nämlich gehofft, daß die finanziellen Verhältnisse der Stadt diS dahin wesentlich gebessert sein werden, namentlich durch die der schiedenen neuen LicenS-Ordinanzen etc. .,,, Loeal-PolittscheS.

Rep. Primärwahl.Sommisfäre.

Vors. Harry B. Smith vom republ. Eounty.Eomite hat gestern die folgen den Bürger zu Mitgliedern der Be hörde der PrimärwahlCommissäre er nannt: 1. Ward Pearson Mendenhall; 2. Charles D. Pearson; 3. Henry T. Hearsey; 4. George W. Lan cafter; 5. Charles HoSkinS; 6. Samuel H. gleicher; 7. Martin M. Huzg; 8. Horace E. Smith; 9. Frederick K. Shepard; 10. William F. Applegate; 11. W. H. Leedy; 12. Cornelius McGroarty; 13. George H. Drechsel; 14. Edward Conaway. 15. JameS A. Haught; Decatur Township William C. Hoff mann; Perry JameS A. Norwood; Franklin Garret A. Stanton; Washington Dr. R. C. Light; Pike Samuel Hume; Lawrence Ernest Newhause; Watzne William S. Johnson; Center (Outside) George W. HugginS: Warren JameS T. Layman. Die republ. Primärwahlen und die Convention in Wayne Township, zur Nomination der Township-Candidaten. sind auf den 25. März, von 4 diS 8 Uhr, resp, auf den 26. März, Vormit. tagS 10 Uhr, einberufen worden.

Sollen die Todte ruhe laffen ! Coroner Tutewiler ist von Nachkam der am 15. August 1903 anscheinend an Carbolvergiftung (in selbstmörderischer Absicht) gestorbenen Frau Mary A. Bolin von No. 1523 Sheldon Str. ersucht worden, den Todesfall nochmal zu untersuchen. Den Nachbargeschwütz behauptet, die Frau sei umgebracht worden. Der verstorbene Dr. GeiS untersuchte damals den Fall, und es ist sehr fraglich, ob Coroner Tutewiler einen neuen und wahrscheinlich nutzlosen Jnqueft anordnen wird. Gottlted Seulhardt, .Die gemüthliche Mc," Ecke Rodle und Market Str

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