Indiana Tribüne, Volume 27, Number 170, Indianapolis, Marion County, 10 March 1904 — Page 4

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Zndiana Tribüne. HnauIgtAtbtn von vn tAg Indianapolis, Ind.

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Präsiden!.

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No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE . rtered ut the Poit OfRee os Indianapolis a tccond cl matter. Berlin all Stapelplatz.

Gelegentlich einer geplanten Reform deö Frachtentaufs der preußischen Eisenbahnen ift soeben eine Unter, suchung darüber angestellt worden, wie viel von den nach Berlin importirten Waaren in den Speichern und Waarenhüusern auf Lager genommen wird, um nach einiger Zeit nach anderen Plätzen verfrachtet zu werden. Man wußte, daß Berlin und seine Vororte eimn rieflgen Konsum haben. Denn da die hier zusammengedrängte Bevöl taung 2,900,000 Seelen umfaßt, so kommt man. wenn man nur eine halbe Mark täglich auf den durchschnittlichen Verbrauch einer Person an LebenSmit. teln rechnet, schon auf die Summe von H Milliarden Mark jährlich. Erft was Über den noch viel höher zu veranschlagenden wirklichen Konsum dieser Menschenmenge von Groß.Berlin im portirt und in den Speichern gelagert wird, um in großen Quantitäten ver kauft zu werden, kann Berlins Um schlagöverkehr zugerechnet werden. DaS von den Experten der Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft entworfene Bild ergiebt nun, daß trotz der Neigung der neuesten Entwickelung zu möglichst direktem Bezüge aller Massenartikel deS Konsums Berlin doch noch in sieben Handelszweigen seine Sie!' lung als internationaler Stapelplatz bewahrt hat. Am wichtigsten ift der Getreidehan del, der aus Oftdeutschland, Polen, Rußland, Böhmen, Galizien und Ungarn Roggen und Weizen herbeischafft, um Mittel- und Süddeutschland damit zu versorgen. Etwa auf 130,000 Tonnen wird dieser Stapelverkehr ge schätzt. Bei den in Berlin importirten und wieder exportirten Eiern können wir die Zahl für 1903 ganz genau angeben: es waren 37.804.320 Stück. Sie kamen aus Rußland, OesterreichUngarn. Rumänien, Bulgarien und Serbien und gingen nach Westdeutschland, Frankreich und England. Um gekehrt ift für Wolle der Zug von dem Westen und Süden nach Osten und Norden. Denn Aftralien, Argentinien, Südafrika, England, Belgien und Frankreich sind die Lieferanten, und Rußland und Skandinavien find die Abnehmer. Auch in Deutschland und Oesterreich ift großer Bedarf, da die Schafzucht in diesen Ländern seit 10 Jahren auf weniger als die Hälfte des früheren Bestandes zurückgegangen ift. Ebenso kommen Häute und Felle, wovon Berlin von seinen Lagern jährlich für 1520,000 Millionen Mark verkauft, sehr weit her. Außer Oft Europa liefern Griechenland, Syrien, ArRbien, Nor'oafrika und Südamerika. Von dem alt eingeführten Sammelplatz Berlin gehen diese schweren Waaren dann nach allen Ländern Westeuropas und nach Nordamerika. Man erkennt leicht, daß bei den vier aufgezählten Waarenklassen Berlins gute Wafferverbindung mit den Flüssen Elbe, Oder und Weichsel eine große TranSporerleichterung schafft. DaS würde wohl noch mehr für den Holz. Handel Berlins von Bedeutung sein. Doch hat sich hier der Brauch eingeführt, daß Berliner Holzgefchäfte daS aus Oft- und Westpreußen. Posen, Schlesien. Polen, Rußland, Galizien und Ungarn herbeigeflöhte Holz gleich an geeigneten Stellen unterwegs mit Hilfe der dort zur Verfügung stehenden Wasserkraft bearbeiten lasten und von dort aus an die Verkaufsadresse in Westdeutschland senden lasten. Thorn und Küftrin find die Hauptzwischenftationen der Berliner mit Holzbearbeitung verbundenen Holzgeschäfte. Die Seehäfen Hamburg, Bremen und namentlich Stettin kommen als Berlins Hafenplütze beim Handel mit Kolonialwaaren in Betracht. So geht z. B. der Reis, der in Bayern, Westphalen und der Rheinprovinz konsu mtrt wird, zum Theile von Bremen über Berlin dorthin, weil die Detailliften die kleinen Quantitäten, die sie davon brauchen sich lieber mit den Süd früchten, die die Gotthardbahn aus Italien herbeischafft dem Backobft, das aus Ungarn und der Türkei, den Konserven, die au Magdeburg und Braun

schweig kommen, zusammen schicken lasten. Auch für Petroleum hat Berlin bequemere Bezugsmöglichkeit, soweit russisches, galizischeS und rumänisches Erdöl in Betracht kommt. Die große Bedeutung, die Berlin als Stapelplatz ftt Lebensmittel seit langer Zeit hat. verdankt eS seiner zentralen Lage im Herzen Europas, der ihm günstigen Richtung der drei großen Fluß, syfteme der norddeutschen Tiefebene, den vielen Kanalbauten des 16. und 17. Jahrhunderts und den Wirkungen der gesunden Politik deS vielgenannten Zollvereins aus der ersten Hälfte deS 19. Jahrhunderts. Diesen werthvollen Besitz der Hauptstadt deS deutschen Reiches zu erhalten, ift äugen blicklich eine der wichtigsten Aufgaben, die sich die private Bereinigung der Aeltesten der Berliner Kaufleute gestellt hat, die neben der Berliner Handelskammer über dem kommerziellen Wohlergehen der Reichshauptstadt wacht. DaS Berliner Jahrbuch für Handel und Gewerbe", daS soeben erschienen ift, giebt ein anschauliche Bild deS tief wurzelnden und über die ganze Welt verzweigten Wirthschaftslebens der Hauptstadt Deutschlands. am n--Um ein für alle Male solchen Aergernissen wie dem in der Shortridge - Hochschule vorzubeugen, sollte unbedingt eine Hochschule für den Besuch der farbigen Kinder errichtet werden. ES ift nicht Rassenvorurteil, daS uns beeinflußt, wenn wir die Sonderung der weißen von den farbigen Schülern befürworten. Aber kann man es gebildeten weißen Eltern oer denken, wenn, sie, nachdem sie erstrebten, ihre Kinder mit den besten und edelsten Einflüssen zu umgeben, sich dagegen sträuben, ihre Lieblinge mit Sprößlingen von zumeist zweifelhafter Herkunft in steter Berührung zu wis sen? Soll der weiße Schüler, wenn er höhere Bildung zu erlangen wünscht, dieS nur durch Einbuße höherer moralischer Eindrücke erlangen können? Wenn man die Angelegenheit vom Standpunkte der farbigen Eltern betrachtet, so ist auch hier das Ergebniß kein anderes. Kann es ihnen wllnfchenSwerth fein, daß ihre Töchter und Söhne, für die sie sine höhere Bildung anstreben, derartigen Demüthigungen stets auf'S Neue abgesetzt find, wie die junge farbige Schülerin der ShortridgeHochschule sie erfahren mußte? Wir glauben es nicht, sondern find der Ansicht, dzß eS auch ihnen nur angenehm wäre, wenn ihre Kinder sich für höhere Ziele vorbereiten könnten, ohne tägli. cher Nichtachtung, die nur zu Haß führen kann, ausgesetzt zu sein. Die Farbigen sollten selbst die Initiative ergreifen zum Bau einer Hochschule für Kinder ihrer Rasse; daS würde dem Plane jeden Stachel nehmen. Eö giebt sicherlich genug reiche Farbige, die zu diesem Zwecke dem Schulrath ein geeignete Grundstück zur Verfügung stellen könnten, und die weiße Bevölkerung würde mit Freuden

Ule Mittel zum Bau des Schulgebäudes

beschaffen, dem Unternehmen ein unbeschränktes Wahlwollen entgegenbringen und dasselbe in bester Weife fördern. , er fällt darauf 'rein?

Das Bundesschatzamt in Washington warnt vor einer neuen, aber elendigen Nachahmung eines S20-Silber Certificateö, Serie 1901. Check-Lettern A. I. Dieselbe trügt das Bild Dan. Manning'S und die Unterschriften Fount Tillman'S als Regiftrar und D. N. Morgan'S als Schatzmeisters der Ver. Staaten. Die Nachahmung ift mittelst einer kläglichen Zink-Gravur hergestellt und vor Allem daran zu erkennen, daß die Rückseite ..auf dem Kopfe ftehend" gedruckt ift.'

Unliebsamer Besuch in ächtlicher Stunde.

Um Mitternacht berichtete Wm. R. JoneS die Polizei, daß ihm während seiner Abwesenheit aus dem von ihm bewohnten Zimmer im Hause No. 305 Nord Illinois Straße ein werthvoller Operngucker, ein Rafirmeffer und eine Bibel gestohlen worden waren.

Commercial klub.

Der Commercial Club veranstaltet morgen, Freitag, Abend einen Smoker"; einem jedem Mitgliede ift eö er laubt, einen Gaft mitzubringen. Der Achtd. Addison E. Harri wird einen Vortrag über Internationale Schiedsgericht" halten.

Aus den Gerichtshöfen.

Ift die n e u e Ap p o r t i o n m e nt Bill gesetzlich oder nicht? Bekanntlich hat die letzte Legislatur ein Gesetz angenommen, durch welches der Staat in , neue Wahl-Diftricte, in welchen Staats-Senatoren und Repräsentanten zu erwählen find, eingetheilt wird. Diese Neueintheilun ift jedoch nach Anficht vieler Wühler eine ungerechte und in Folge dessen wurden vor einiger Zeit sowohl vor einem republikanischen, als auch vor einem demokratischen Kreisrichter Klagen eingereicht, in xotU chen die Eonftitutionalität des Gesetzes angezweifelt wurde. Beide Richter haben übereinstimmend dasselbe für unconftitutionell erklärt. Gegen diese Entscheidungen würd? gestern im StaatS-Obergericht appellirt. ES wird angenommen, daß dasselbe die Entscheidungen deS unte ren Gerichts bestätigen wird, so daß die alten Wahl-Diftricte für Senatoren und Repräsentanten bestehen bleiben. Vom Regen in die Traufe. Vor einiger Zeit erwirkte Mary Bertram, welche die American Mutual Life Ins. Co." auf Zahlung von VerficherungS - Geldern verklagt hatte, ein Urtheil zu ihren Gunsten, auf den Betrag von 81000 lautend. Die Gesellschaft appellirte, hatte jedoch keinen Erfolg. Gestern stieß daS Ap pellationS-Gericht da Urtheil des unteren Gerichts um, gab aber die Anweisung, daß der Iran ein Betrag von 81600 zugesprochen werden sollte. Uneinige Actionäre. Vor Specialrichter Clifford wurde gestern über die Klage verhandelt, welche Sylvanu Carey gegen die ..Tar. mel Natural Gas & Jmprovement Company" und gewisse Actionäre eingereicht hat. Wie er sagt, prosperirte oie Gesellschaft, welche im Jahre 1887 organistrt wurde, biö vor einigen Jahren, als sich unter den Actionären zwei Factionen bildeten. Diejenige, welcher der Kläger opponirte, erhielt im Jahre 1898 die Controlle. Carey schloß hierauf einen Contract mit John H. DickS, einem anderen Aktionär, ab. worauf er an diesen seine 26 Actien (im Ganzen waren nur 57 ausgegeben) übertragen sollte; zu gleicher Zeit sollten an ihn von dem damals sich auf 84300 belaufenden Ueberschusse $2000 ausbezahlt werden. Dieses geschah jedoch nicht und deshalb verklagt? er die Gesellschaft auf Zahlung von 82500. Di-AntwortdeS Ehepaares Roberts. Vor einigen Togen verklagten die Grundeigenthums - Makler Dyer & Ratzmann das Ehepaar John und Mary A. Roberts aus Zahlung einer Commission von 8400. Die Verklagten hatten eingewilligt, ihre in Law rence Tl. belegene Farm an die Bun-deS-Regierung für den neuen Militär. Posten zu verkaufen. Die Sache zog sich jedoch in die Länge und schließlich war daS Ehepaar nur dann zum Verkaufe zu bewegen, als es noch einige tausend Dollars mehr erhielt, als ursprünglich auSbedungen war. Vor Kurzem erhielten bekanntlich die sammt, lichen Farmer, welche ihre Besitzungen an die Regierung verkauft hatten, ihr Geld ausbezahlt. Dyer & Rabmann verlangten hierauf von Roberts und Frau eine Commission von 8400. Diese weigerten sich zu zahlen, und zwar, wie sie in ihrer gestern im Gericht eingereichten Antwort sagten, aus dem Grunde, weil der mit der Makler Firma am 31. Januar 1903 abgeschlossene Contract bereit nach 30 Tagen abgelaufen war. Nach Ablauf dieser Frist hatten sie die Makler be. nachrichtigt, daß der Contract annullirt worden war. 840,000 vonderStraße'nbahnGesellschaft verlangt. John S. Lawson, Vormund der irrfinnigen Ada M. Lawson hat im Bundesgericht die Straßenbahn-Gesell-schaft auf Zahlung von 840,000 Schadenersatz verklagt. Frau Lawson, welche in Minnesota zn Hause ift, hatte hier im Mai v. I. der Convention der Royal NaihborS" beigewohnt. Sie nahm an jener Trolly Partie theil, welche für sie und mehrere andere Damen ein schlimmes nde nehmen sollte. Die Car, auf welcher sich die Theilnehmerinnen an der Partie befanden, collidirte mit einer anderen Car und Frau Lawson erlitt solch schwere Verletzungen am Rückgrath und am Htnterkopf, daß, als eine Folge derselben, ihr Geift umnach-

tet und sie nach dem Minnesota IrrenAsyl überführt wurde, dessen Insassin sie zur Zeit noch iß. Sie war 44 Jhre alt und sorgte allein für den Unterhalt ihrer vier Kinder. Mit schriftfteLerischen Arbetten und Vortrügen erwarb sie jährlich etwa 81800. EinPechvogel. Richter McMafter verschob gestern die von Frau Lillie Mackey gegen Wm. A. Scott eingereichte Klage, in welcher

eö sich um Verfallerklärung eined

Hypothek handelte, auf unbestimmte Zeit. Ueber die Klage sollte schon vor einigen Monaten verhandelt werden, allein dieselbe mußte verschoben werden, weil Scott tn Sheridan, Ind., an den Pocken erkrankt war. Als der Fall gestern im Gericht aufgerufen wurde, legte sein Vertheidiger das schriftliche Zeugniß eines prominenten Arztes von Sheridan vor, aus welchem hervorging, daß Scott erft kürzlich von den Blattern genesen ift, seitdem aber an der Grippe und Lungenentzündung erkrankt ift. Eine Klage gegen die Patti-Gesellschaft. Vor Richter LeatherS wurde gestern über die Klage, welche die Detroit Free Preß Printing Co." gegen Robert Grau. denJmpresario derAdelina Patti, eingereicht hat, verhandelt. Dieselbe hat eine Forderung gegen Grau von 8250 für Drucksachen und hatte Gelder, welche bei der Starr Piano Co. sür verkaufte Tickets eingegangen waren, mit Beschlag belegen lassen. Der Richter behielt sich die Entscheidung vor. Fehlgeschlagen? Ehen. Folgende mißvergnügte Eheleute reichten gestern aus nachstehenden Grün den Scheidungsklagen ein: Minnie Hussey gegen Michael Hussey, brutale Behandlung und Nichtversorgung. Mary L. McCreary gegen !James Creary, rohe Behandlung, Untreue und böswillige Verlassen; Jda B. Blocke? gegen Marshall Blacker, böswillige Verlassen. Ellen EnniS gegen Charles B. Enni, lieblose Behandlung, PflichtVernachlässigung und Treulosigkeit. Er hatte ihr direct in'S Geficht gesagt, daß er nicht sie. sondern eine andere grau liebe. Schadenersatzklagen. George W. Scott verklagte die Columbia Grocery Co. auf 82500 Schadenersatz. Er war vor einiger Zeit die West Maryland Str. entlang geradelt, als ein Fuhrwerk der Verklagten gegen ihn rannte. Er wurde auf das Straßenpflafter geschleudert und verletzt. Edward I. Maguire reichte eine auf 825.000 lautende Schadenersatzklage gegen die Straßenbahn - Gesellschaft ein. Er wollte vor einiger Zeit von einer Car steigen, als dieselbe sich zu früh in Bewegung setzte. Maguire stürzte zu Boden und trug solch' schwere Verletzungen davon, daß er zeitlebens an den Folgen derselben zu leiden haben wird. Vor geraumer Zeit wurde bekanntlich der junge Eisenbahn-Angeftellte Raymond Carr in dem anrüchigen Hause der Christine E. Wardrup. in welchem er in betrunkenem Zustande Radau gemacht hatte, von einer Dirne eine Treppe hinuntergeworfen. Er trug eine Gehirnerschütterung davon, welche seinen Tod zur Folge hatte. Gestern verklagte seine Mutter die Wardrup auf 810.000 Schadenersatz. Sie machte geltend, daß in deren Hause ihrem Sohne so viel Spiritussen verabfolgt wurden, daß er betrunken ward. In diesem Zustande, in welchem er nicht mehr wußte, was er that, fing er sodann Streit an, worauf ihm so übel mitgespielt wurde. Arbeit für dieGroßges ch w o r e n e n. An die GroßgeschwOrenen wurden gestern unter nachstehenden Anklagen vom Polizeirichter überwiesen: Meade Taylor, Mordangriff auf den Eisenbahn - Beamten Wm. Richard Eaton von Matton, Jll. ; GaryVaughn Großdiebstahl und Einbruch; Charles RoundS, Diebftahl. Im Polizeigerlcht wurde Ora Hunt wegen roher Behandlung seiner Braut auf einige Zeit unschädlich gemacht. Der Fall de Wirthe Jame Moore von No. 401 W. New York Str., welcher beschuldigt ift, seine grau in roher Weise mißhandelt zu haben, wurde auf d. 18. d. M. verschoben.

Vrundeigenthumö. Uedertragunaen.

Jda I. Brake an Nichola Kelsch Lot 34, MinknZr'S Wilmoth Place Subd. 8975. Henry F. Minkner an Mary I. Miller. Lot 42, dasselbe. 8400. David H. Hunt an Michael H. Tpade, Theil von Lot 9, Square47. 84,000. Fred Cline an Spencer Hiatt, Lot 111, Fletcher'S Sub., Theil von Ftetcher'S Oak Hill Add. 8600. Jacob S. Muftard an John Harcomb, Lot 1, Coil Park Add., Broad Ripple. 8500. John N. Hobbs an Frederick Plock, Lot 13, Block 2, Walker'S Saft Ohio Str. Add. 82,000. Lizzie B. Wolf an Eugene G. Rick, Lot 411, Spann fc Co.'s 2. Woad lawn Add. 81,400. Lydia A. I. Aikin an Annuity and Eaving Fund Company, Lot 63, Kenwood Park Add. 8900. Charles E. Hartzog an Edward F. Miller, Lot 28. Block 6. Nord Jndianagoli. 81.250. William E. Walling an Joseph Loechle, Lot 51, King'S Sub., Theil von Bryan'S Add. 8400. Laura H. Carpenter an LewiS WamSley, Lot 157, 4. See. Carpenter'S Home Place Add. 8500. Kate D. Van Pelt an Louisa I. D. LewiS, Lot 1, Hanway'S Sub., Theil Butler'S Add., College Corner. 8600. Edwin L. Atkinson an LouiS W. Poehler, Lot 7, Cottage Grove Add. 8850. Harmon H. Friedley an Robert T. Tarne, Theil de südöstl. i und Theil de südweftl. i und angrenzend, Sec. 6, Tsh. 14, Range ! 89,250. Jra B. Bugbee an Della R. Cox, Theil von Lot 121. Morris' Oak Hill Add. 8800. Rebecca M. Jackson an George F. Lyle, Theil des nordweftl. i, Sec. 17, Tshp. 16. Range 5. 82.500. Margaret I. Ronth an Cynthia A. HedgeS, Lot 7, Gibson'S Sub. von Johnson'S Erben Add. 82.500. Charles M. Carpenter an George W. Snyder, Theil von Lot D", IndianapoliS & Cincinnati Railroad Company'S Sub. 87,000. William A. Graham an Thomas H. Spann, Lots 236 und 237, Spann u. Co.'s 1. Woodlawn Add. 83009. George W. Stout an Anna Ketelsen, Lot 376, Stout'S Vermont Str. Add. 81300. Harry I. Milligan an Thomas A. Coppock, Lots 171 und 172, Culver u. A. Subd., Columbia Park. 8500. FranceS B. Denny an Dietrich Kliene, südwestliche Viertel von Section 4, Township 15, Range 5. 815,000. Union Trust Co., Administrator, an Samuel E. Rauh, Theil der Außenlot 132. 817.000. Samuel E. Rauh an die Indianapolis Sanitary Co., ein Theil desselben Eigenthum. 89985.64. Fannie C. Fisher an Geo. Stanedel, Lot 41 und Theil von 42, Block 39, Nord Indianapolis. 82000. George WickeS an Burton E. Baker, Lot 20, Benson'S Michigan Str. Add. 81300. Christian Lentz an George Wicker, Theil von Lot 65. Fatout'S Subd., Außenlot 18. 8275. Fred Cline an Samuel I. Gidbs, Lot 26, Block 7, Lincoln Park. 81100 Pearl M. Peterman an John . Snow, Theil vom südwestlichen Viertel, Section 23, Township 16, Range 4. 81500. Edith E. Torbet an Herman Wan. dersee, Lot 46, Ogle'S Saft Park Add. 83000.

Die Staatsbehörde für ErziehnngSwesen. Conttacte für Schulbücher vergeben

Die Staatsbehörde für Erziehungöwesen hat spät gestern Nachmittag die Contracte für Lieferung von Schulbüchern für die nächsten 5 Jahre (vom 1. Juli d. I. an) wie folgt vergeben: Lesebücher Jndiana School Book Co. Geographie, erste Buch Tarr & Murry, herausgegeben von der McMillon Co. Geographie, für. vorgeschrittene Schüler, Alexander Frhe. Arithmetik, D. C. Heath & Co. Schreibbücher, Eaton 6 Co.

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Die Indianapolis Telephone Company". Direktoren Wahl.

In der gestern Nachmittag von den Nctionüren und Directoren der New Telephone Co." und den Jncorporato ren der Indianapolis Telephone Co.abgehaltenen Versammlung wurde da Eigenthum und da Geschüft der erft. genannten Gesellschaft formell an die neue Corporation übertragen. Hieraus wurde sodann zur Wahl der Directoren geschritten. Dieselbe ergab folgende Resultat: John I. Eheerin, LewiS S. Walker, 93. E. Parrott, John W. Bowle, Ferdinand L. Hollweg, I. D. Weift und L. W. Ott.

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