Indiana Tribüne, Volume 27, Number 169, Indianapolis, Marion County, 9 March 1904 — Page 5

Jndtana Tribüne,

Neue und treffliche Mcthodc Aum Aufthauen eingefrorener tcitungsröhren.

Glcctricität der Menschheit Vundesgenosse.

Die Macht deö Winters, des kern, festen Frostgesellen, ist zwar für dieses Mal so hoi wenigsten Jedermann gebrochen und wir haben vor dem nächsten Winter wohl kaum mehr Eis zu erwarten. Dennoch, resp, gerade deßhalb und damit sich Jeder für den nächsten Winter vorbereiten kann, wollen wir heute eine für die ganze civilisirte Menschheit wichtigeMittheilung machen. Jeder weiß, daß sowohl den HauS. besttzern. groß und klein, wie der WlffermerkS Gesellschaft im Winter Nichts soviel Nerdruß, soviel Sorgen und sovU'l Unannehmlichkeiten macht, als das Einfrieren der Wasserröhren, derwcil die PlumberS bei der Arbeit des AufthauenS oder der Reparatur der geborstenen Leitungen stets ihren guten Schnitt machen. Das soll aber, resp, kann ander werden. Denn man hat jetzt eine Me thove erfunden, das Aufthauen der Röhren bequemer, sicherer, schneller und billizer auszuführen, und eS ist anzunehmen, daß diese Methode schon im nächsten Winter allenthalben eingeführt werden wird. Denn alle bis herigen Experimente haben sich trefflich bewährt. Man braucht nämlich zum Auf. thauen einer gefrorenen Röhre einfach den electrifchen Strom; denn die Elec tricität ist Kraft, Wärme und Licht zugleich! Bei den seitherigen Erperi

menten, die in verschiedenen auswär tigen Großstädten vorgenommen wur den. stand der Dynam.', auf einem Wagen und wurde durch einen Draht mit der Leitung der electrifchen Stra ßenbahn nach oben verbunden. Nach unten wurde ein Draht auf die Schiene gelegt, und nun war die Elec tricität vorhanden. Von der Ma schtne aus gingen zwei Drähte nach den nächsten zwei eingefrorenen Wafferme tern. welche durch die Wafferröhren verbunden find und wodurch ein Kreis lauf hergestellt wurde. Sobald man die Electricität auf die Meter und Röh. ren losließ, dauerte es kaum sünf Mi nuten, und das Wasier fing zu laufen an. ES stellte sich dann heraus, daß auch die eine nach dem Inneren eines HauseS führende Röhre eingefroren war. Eine Drahtverbindung mit den Küchenhähnen wurde hergestellt und die electrische Strömung abermals loSge lassen, und wiederum fing das Wasser nach einigen Minuten zu laufen an. Die Methode ist eine so einfache und leichte, daß sie in allgemeine Anwen dung kommen wird, und da ihr Haupt Vortheil darin besteht, daß man, wenn Röhren außerhalb der Häuser einfrie. ren, den Grund und vor Allem auch die Straße nicht mehr aufzureißen braucht, ist zu erwarten, daß jede mo derne Großstadt die neue Methode durch den Erlaß einer entsprechenden Ordi nanz obligatorisch einführen wird. Hier in Indianapolis ist bekanntlich noch das Special.Comite mit d-r Aus arbeitung einer neuen BauOrdinanz eifrig beschäftigt, in der ja auch Vor schriften für die Regulationen von sa nltären Plumbing Einrichtungen etc. enthalten sein sollen. Mithin könnte das BauOrdinanzTomite sich auch mit dieser neuen Angelegenheit befassen. In Straßen, in welchen die Straßen bahn keine Drähte hat, kann eine kleine Dampfmaschine neben dem Dynamo aufgestellt werden. Die Plumbermeifter, die so wie so von den Regulationen der Wassergesell, schuft abhängig sind, dürften eS leicht finden, mit der letzteren bezüglich der Anschaffung eine zweckentsprechend ausgestatteten Wagens ein Abkommen zu treffen, denn die allgemeine Einfüh rung der neuen Methode ist auch für die Wafiergesellschaft von hervorragen der Wichtigkeit.

Local-Politisches.

Die republikanische Smats' Convention. Vors. I. P. Goodrich vom republ. Staats ' Comite wird den osficiellen Aufruf bezüglich der republ. Staats Convention erlassen, sobald er von seiner Erkältung genesen aaö Win chester bierher kommen kann. Die Convention wird am Mittwoch. 27. und Donnerstag. 23. April, in der Tomlinson Halle abgehalten werden, während die Delegaten von den ver schiedenen CongreßDiftricten sich am Dienstag, 26. April, im Staatöhause versammeln werden, um die Comite Mitglieder auszuwählen. Nur die Tc legaten vom 7. Diftrict versammeln sich im CourthauS (Criminal-Gericht). Die republikanische Center Tomn ship Convention behufs Nomination der Candtdaten für Assessor und für Truste? wird wahrscheinlich am 8. oder 9. April abgehalten werden. Der gcniale Mike Jefferson" ist selbstredend Candidat für WiederNomination und Wahl. Um die Nomination für Tru ftee bewerben sich soweit: GuS. Haller, Willis Miner, W. B. West. Harry P. Brunaugh und Andere, die sich noch nicht gemeldet haben.

Frankreich. HundertOpfer deSMeereS. Paris, 9. März. Hier ist heute die officielle Bestätigung des Unter gangeö des französischen Dampfers ..Cambodge" an dsrKüs!e Cochinchina'S am 17. Februar eingetroffen. Das Schiff ging während eines schrecklichen Sturmes zu Grunde, und mit ihm, wie man annimmt, 100 Menschen.

Die hi esigen Chinesischen Frei, maurer, die Mitglieder der Loge ..Hong Shun Ton", der der verstorbene Hülfs Coroner Dr. John F. GeiS seit etwa 5 Jahren angehörte, werden in Kut schen an dem Leichenbegängnisse deS DoctorS theilnehmen. Dr. GeiS war einer der sehr wenigen Ausländer". dem die Ehre zu Theil ward, unter die chinesischen Freimaurer ausgenommen zu werden.

?cr Gänscbaum. tAlt k!h alt ..Naturforscher" dn Nrspru der Nattgaus vorUtüuu. Zu den drolligsten Kapiteln älterer .Naturwissenschaft" gehört das vom Gänsebaum, das sich noch in naturgeschichtlichen Werken aus dem 17. Jahrhundert findet. Eine Abbildung dieses Baumes, auf dem angeblich die Rottgans (eine auf den Inseln und Küsten zwischen dem 60. und 80. Grad nördlicher Breit; lebende Gans, die im tirbft und im Frühling in großen chaaren an der Ost- und Nordsee txscheint) wuchs, gab Gerard de Vera in seinem Herbarium." Man erbli-lt einen großen knospentragenden Baum an der Meeresküste, einige Knospen sind schon so weit geöffnet, daß die Gänse ihre Hälse hervorstrecken, und aus einigen anderen sind sie bereits hinabgeflattert in's Meer, wo sie lustig die ersten Schwimmversuche machen. Der erste, der sich gegen diese Anschauung wendete, war Albertus Magnuö (gestorben 1280 in Köln). Wi? wenig aber seine Widerlegung nützte, geht daraus hervor, dah noch vor kaum 200 Jahren ernsthafte Gelehrte an die Existenz des Gänsebaumes glaubten. Einige andere, die diese Ansicht bestritten. waren übrigens nicht viel klüger. So gibt z. B. Turner folgende Trklärung über den Ursprung der Rottgans (auch Baum-, Ringel-, Brand-, Ber-nakel-oder Meergans genannt): Wenn zu gewissen Zeiten ein altes Schiff oder Mast in der See verfault, so wächst darauf zuerst eine Art von Schwamm, welcher sich nach und nach zu einem vollkommenen Vogel gestaltet, mit Federn bekleidet und endlich davonfliegt." Wieder andere glaubten, die Rottgans entstehe aus der Entenmuschel (Lcpaa anatisera), die in den Gegenden. wo die Rottgans brütet, häufig vorkommt. Mit diesen kuriosen Vorstellungen hing es auch zusammen, daß die Rottgans viele Jahrhunderte lang als gastenspeise galt und daß ihr Ursprung endlich auch zu einer kirchlichen Streitfrage wurde. Erst nach langen Debatten (die Literatur über diesen Gegenstand ist sehr umfangreich) und nach

I wiederholtem kirchlichem Verbot ver-

schwand dieser delikate Braten endlich von der Liste der Fastenspeisen. Wandelbares Geschick. Vor einiger Zeit war in Rom und an einigen andern Orten eine Photo firaphie ausgestellt, die ergreifend darteilt, was irdische Ehre und irdische Herrlichkeit ist. Das Bild zeigt eine alte, weißhaarige und unstet aussehende Dame, die von einem Polizeibeamt'n scharf zurechtgewiesen wird. Und dab ist Niemand anders als die frühere Franzosenkaiserin Eugenie! Sie, die einst so berühmte und bewun derte Herrin von Frankreich, hielt sich vor längerer Zeit einige Tage in Paris auf. und als sie über den Platz der Zuilerien. trn Schauplatz ihrer einstigen Triumphe, ging, bückte sie sich, um eine kleine Blume als Andenken mitzu, nebmen. (Xü war in jenem Theile des Parkes, den ihr Sohn, der kaiserliche Prinz, ehedem als Spielplatz benutzte. Ein Polizeibeamter, der es rn4 ansah, stellte sie zur Rede und wollte sie nach der Polizeistation dringen, weil eö streng verboten ist, dort Blumen abzupflücken. Ein Zuschauer, Graf Pri. Moli, hat durch ein Bild diese Szene festgehalten.

Die Hauptsöhrer in Oftasien. Beim Beginn des russisch - japanischen Krieges führte der Vicekönigoder Statthalter der russisch - ostasiatischen Besitzungen. Admiral Alexe je w den Oberbefehl über sämmtliche russischen Land- und Seetruppen. Allein nach den ersten empfindlichen Niederlagen der russischen Kriegsflotte im Hafen von Port Arthur spitzte sich die Opposition, welche sich schon von Anfang an in Rußland gegen die Oberbesehlshaberschaft Alexejew's geltend gemacht hatte, derart zu, daß ihm der Oberbefehl über die Landtruppen entzogen und derselbe dem bisherigen K'ciegsminister, Gen. K u r o p a t k i n. übertragen wurde, während Alexejew nur noch der Ober-

Admiral Alexejew, Oberbefehlshaber der russischenKriegsflotte in Ostasien. befehl über die Flotte verblieb. Gen. Kuropatkin genießt als der bewährte, glänzend begabte frühere Gehülfe des berühmten Gen. Skobelew in Rußland ein .sehr großes Vertrauen; er ist ohne Frage ein gründlicherKenner derVerhältnisse Asiens und unbestritten einer der fähigsten Officiere der russischen Armee. Er wurde am 29. März 1848 geboren, trat 1864 in das 1. turkestanische Linienbataillon ein und zeichnete sich unter General Kauffmann in Turkestan aus. In den Jahren 1872 bis 1874 besuchte Kuropatkin die Nikolan - Generalstabsakademie und wurde später nach Algerien geschickt, um an verschiedenen Expeditionen der französischen Truppen theilzunehmen. Im Jahre 1875

General Kuropatkin, Oberbefehlshaber der russischen Landtruppen. war Kuropatkin diplomatischer Agent in Kaschgar und kämpfte das folgende Jahr in Turkestan, Khokand und Samarkand, wo ihn Skobelew kennen und schätzen lernte. Als der russischtürkische Krieg 187778 ausbrach. wurde Kuropatkin zum Gener. lstabschef der 16. Division, die Skobe'.ew befchligte. ernannt, und die Siege, die Letzterer errungen, hatte er größtentheils seinem Generalstabschef zu verdanken. Nachdem er durch ein Jahr der asiatischen Abtheilung des Generalstabeö vorgestanden, folgte er 1880 81 aber'Mals Skobelew mit einer Schützenbrigade in den Krieg gegen die Teke-Tur-kemenen, wo er sich durch die Leitung eines 1000 Kilometer langen Marsches von Taschkend bis Geok Tepe, und

AdmirqlTogo, Oberbefehlshaber der japanischen

Flotte. durch die Erstürmung dieser Befestigungen auszeichnete. Im Jahre 1890 wurde Kuropatkin um Generalleutnant. 1897 zum Ooerkommandanten des tranökcfpischen Gebietes in Centralasien. 1898 zum Kriegsminister und dann zum General der Infanterie und Generaladjutanten ernannt. pm Vordergrunde der japanischen Führer steht Admiral Togo, dn Oberbefehlshaber der ttlotte, den man, zumal nach seinen glänzenden Erfol. gen in den ersten Seegefechten, hier vielfaeü als den Nelson ttaban1 be-

zeichnet hat. Er ist ein Mann von 55 Jahren und erhielt einen großen Theil seiner Ausbildung auf der britischen Marineschule zu Greenwich. Mährend de I japanisch , chinesischen Krieges im Jahre 1894 befehligte er den Panzerkreuzer Naniwa", welcher das unter britischer Flagge segelnde Transportschiff Kowshing", mit 1,100 chinesischen Soldaten an Bord, in den Grund bohrte. Nach dem Kriege wurde er zum Contn - Admiral befördert und war später Befehlshaber der Flottenstation Maizuru.

Egyplische NcchtsanwZlte. 881 Nch d! V!olmar die Kunst de? dvo. säten vom Ktibt hielten. Eine eigenthümliche Stellung nahmen die Anwälte im gelobten Lande der Bureaukratie, im Ptolemäerreiche, ein. Man höre folgenden Rechtsfall, wie er auf einer Papyruöurkunde überliefert ist. Fünf königliche Bauern in Soknopian NesoS klagen gegen ihren Landrath (Komarch), dem sie Erprefsungen bei der Steuereintreibung zur Last legen, indem er zu viel Abgaben an Getreide und anderen Naturalien eingefordert haben foll. Schon ist ein Termin zur Verhandlung der Sache vor dem Königs-, Finanz- und Civilgericht der Chrematlsten" angesetzt, als die Ankläger erfahren, daß der Beklagte sich durch einen Anwalt vertheidigen lassen will. Augenblicklich wenden sie sich mit einem Gesuch an den König Ptolemäus Philometor (gest. 146) und die Königin Kleopatra II. mit der Bitte, die Chrematisten anzuweisen, daß dem Beklagten Tesenonphis im vorliegenden Falle der Anwalt entzogen werde. Zur Begründung der eigenartigen Bitte wird in der Bittschrift ein Erlaß aus früherer Zeit angeführt, der folgendermaßen lautet: König Ptolemäus entbietet dem Apollonios seinen Gruß. Da einige von den unten genannten Rechtsanwälten Steuervrozesse zum Schaden des Diskus annehmen, so ordne an. daß diese Anwälte das Doppelte des oem Staate zugefügten Schadenbetrages und dazu noch ein Zehntel an die königliche Kasse zu zahlen haben. und daß ihnen die Konzession zur Ausübung der Advokatur entzogen wird. Uebt aber ein Anwalt, dem die Konzession entzogen ist, dennoch seine Thätigkeit aus. so soll er unter Bewachung mir vorgeführt werden und sein Vermögen für die königliche Kasse beschlagnahmt werden." In Egypten war also wirklich für bestimmte Fälle die Anwaltshilfe vom König untersagt. In dieser Bestimmung konnte der egyptische Anwaltsstand zwar ein Kompliment erblicken vor dem Geschick srtner Mitglieder, aber auch einen deutlichen Vorwurf ihrer Kunst der RechtsVerdrehung. Der Adcrlast. Nrterlenverkalkuttg unv Rathschläge für die Lebensweise älterer PersVneu. In einer Erörterung der Gesundheitsregeln für ältere Leute wsrd von ärztlicher Seite geschrieben: Mit zu nehmendem Alter verändern sich die Gewebe des Körpers; bei den äußeren Organen, bei der Haut, den Zähnen, den Haaren tritt dies ohne Weiteres in Erscheinung; bei den inneren vollzieht sich dieser Vorgang oft unbemerkt. Zu den letzteren gehört in erster Linie die Veränderung der Blutgefäße: die Arterienverkalkung. Sie ist eine Alterserscheinung. sie kann aber auch durch mechanische Störungen, durch lange andauernde Steigerung des Blutdrucks und durch Gifte, wie z. B. den Alkohol, hervorgerufen werden. Die Lebensweise im höheren Alter sollte daher auf diese Verhältnisse Rücksicht nehmen und alles vermeiden, was den Blutdruck zu steigern im Stande ist. Meist werden von der Arterienverkalkung Leute befallen, die bei geringer körperlicher Bewegung reichlich und gut essen und trinken. Aeltere Personen sollten daher auf eine mäßige Lebensweise bedacht sein, sich namentlich Zurückhaltung im Genusse geistiger Getränke auferlegen, sie sollten Muskelübungen im Freien vornehmen, und auch vorsichtiges Bergsteigen ist oft empfehlenswerth. Eine geregelte Verdauung und Darmthätigkeit ist unerläßlich. Unsere Altvordern haben regelmäßig den Aderlaß an sie vornehmen lassen, weil e.r ihnen jeden, falls gut bekommen ist, ohne daß sie die physiologischen Wirkungen dieser Entziehung kannten. Nach unseren heutigen Kenntnissen müssen wir den Ader laß als ein recht zweckmäßiges Mittel betrachten, denn er ist vorzüglich geeignet, den Blutdruck herabzusetzen und im Hinblick auf die Vorbeugung der Arterienverkalkung kann man dem englischen Arzte Dr. Allbutt nur beistimmen. wenn er es bedauert, daß de? Aderlaß aus der Mode gekommen ist. Lackirte Sachen dürfen nicht, keineswegs aber mit heißem Wasser, abgewaichen lverden. der Lack würde sonst abspringen und die Vergoldung schwinden. Man kann sie jahrelang wie neu erhalten, wenn man sie mt Baumöl und etwas Mehl durch Abrei. ben mit einem Wolllappen reinigt. renitente Strafe, wer Gefreite Freytag vom Husaren-Rgi-ment in Grimma, Sachsen, der von einem Dienstpferd im Stall geschlagen wurde, prügelte das Pferd aus Wuth todt. DaS Kriegsgericht erkannte ge gen .ihn wegen Thierquälerei auf zehn Monate Gefänanik.

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