Indiana Tribüne, Volume 27, Number 169, Indianapolis, Marion County, 9 March 1904 — Page 4
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Zndiana Tribüne.
Hnaugebn von b tttt Indianapolis, Ind.
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Präsident.
Hany C. Thudium
Geschäftsloeal:
Ro 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE SV.
: icred at the Pont Office os Indianapolis a econd clan matter. chmukige Wäsche. - Dr Kampf gegen Hearft'S Präsi. dentfchaftS Kandidatur ist nun allen Ernste von einem Theil der Preffe im Lande aufgenommen worden, und fast hat eS den Anschein als ob diese Blätter die Befürchtung hegen, Hearft könne nicht nur nominirt, sondern sogar er wühlt werden. Wie man das ja leider längst ge. wohnt, treten diese Zeitungen nicht mit Bernustgründen, sondern mit Schmutz geschichten vor die Oeffentlichseit um einen Hearft - Erfolg unmöglich zu machen. Dab fte den falschen Weg einschlagen, werden sie zu spät einsehen. Hearft soll nach diesen Zeitungen vor einer Reihe von Jahren den als Geiz kragen. Schuft und Ausbeuter besann ten Prüfidenten der Southern Pacific Bahn, C. P. Huntington. (nun verftorben) gehörig über's Ohr gehauen haben. -Wenn er'S nun wirklich ge than Hütte, so konnte ihm das Bekannt werden uuter den nach Tausenden zäh lenden früheren Angestellten der Southern Pacific Bahn, die von Hun tington bis aufs Blut geschunden wur den, nur Freunde machen. Giebt es denn für diese Gegner der Hearft'schen Kandidatur keine anderen Argumente, als solche, welche geeignet find, dem Mann für jeden neuen Feind zwei Freunde zu machen ? Kann zum Beispiel nicht die Unfähig, lelt des Manne für den hohen Posten erwiesen werden und anderes mehr. Die New York Evening Poft- be. geht einen grotzen Fehler, wenn sie in der begonnenen Weise eine erfolgreiche Campagne gegen Hearft zu führen ge denkt, einen Fehler, der nur durch wirk liche Furcht vor den günstigen Chancen Hearft'S entschuldbar ist. Die Ent rüftung der Poft" gipfelt in der An. spielung auf die Rede Johnson'S, welche der Abgeordnete am 7. Januar 1897 im Eongreß hielt aus Anlaß der Pa. cificBahnen FundirungS Bill gegen welche Sutro und Hearft bitter kämpf, ten. Aus dieser Rede veröffentlicht die Post" die folgenden Stellen: Der Examiner" von San Iran. ciSco hat eine große Circulation und einen bedeutenden Einfluß in Califor nien. Da Blatt hat viel Gutes ge wirkt, Korruption aufgedeckt, Schufte, reien an den Pranger gestellt, Berbre cher zur Strecke gebracht usw. Wir hielten unsern Willie", wie wir ihn nannten, für ehrlich, trotz seiner äußerlichen Flecken, die wir Alle kannten. Wir glaubten, daß sein Blatt wirk, lich ein unabhängiges sei. Auch als es gegen die Pacific.Bahnen und inSbe. sondere den Präsidenten C. P. Hunt, ington mit radikaler Schürfe vorginß, hielten wir seine Methoden zwar für unrecht und schlecht denn er nannte Jeden, der nicht mit ihm üderein stimmte. Dieb und Räuber dennoch glaubte i wir, unser Willie" sei ehrlich. Da auf einmal trat Huntington aus und gab eine Erklärung ab, daß ihn Hearft nur darum verfolge, weil er, Huntington. sich weiterer Gelder Pressung erwehre. Wir hielten diese Anklage gegen unsern Willie" für etwaö .Unmög. liche aber er beftritt nicht, sondern gab zu, die Southern Pacific Railroad Co. zu einem Contracte genöthigt zu haben, der ihm 30,000 sür'S Maul, halten bewilligte; er hatte schon 122,000 empfangen, als Präsident Huntington (der bis dahin von dem Contracte nichts
gewvßt) einschritt und die reftirenden $8000 auszuzahlen verbot. Unser Willie" vertheidigte sich dann damit: daß er dm Contract (das Maulhalten) nicht erfüllt, sondern die Southern Pacific . R. beschwindelt habe." Wir waren ftarr vor Schreck, als wir das hörten, denn das Hütten wir unserm Willie" nicht zugetraut, und ich war am Meisten betroffen, denn ich hatte als sein Lawycr fungirt und von alledem keine Kenntniß gehabt." Wenn Hearft weiter nicht vorzu werfen iß, so würden ihm aus der Geschichte kaum viele Feinde erwachsen. Wenn die Leute serner in Erwägung ziehen, daß Grove L. Johnson, auf
den fichldie Poft beruft, im Jahre 1L63 in Syracuse. N. Z).. wegen Wechsel, sülschung unter Anklage stand und der Justiz entfloh, so muß man die Naivi lüt bewundern, mit der die große New Yorker Zeitung die Campagne gegen Hearg führt, wo fte so viel anderes, eindrucksvolleres Material gegen die Candidatur des Mannes vorbringen könnte.
Sin juustisch wie Dhuchiologisch außerordentlich interessanter Deport. tionS.Fall wurde vor einem N. I. Gericht am Montag entschieden. Albert KleidS, ein Deutscher, hatte nur zu dem Zwecke, um von seiner früheren Frau befreit zu werden, eine technische Fälschung begangen und hier, für eine 2.jührige Gefängnißftrase in Deutschland verbüßt. Er wußte, daß dieS der einzige Grund sei. der seine Gattin zur Anstrengung einer Echei dungSklze bewegen könne und die Frau erwirkte auch ein ScheidungS. Dekret während seiner Haft. K. kam darauf nach America, taufte eine Farm, heirathete ein Mädchen in New Jersey und erklärte seine Absicht, das daö amer. Bürgerrecht zu erwerben. Die EinwanderungSbehörden verfüg ten jedoch die Deportation und der Richter wies das HabeaS CorpuS.Ge' such ab, jedoch ausdrücklich betonend, daß er gesetzlich nicht anders handeln könne. Den Richter trifft sicherlich keine Schuld, wohl aber die stramme Durch. sührung deS GesetzeöbuchftabenS durch die Einwanderung Behörden. ES wird sicherlich in anderen derartigen Fällen, wo sich entsprechender Einfluß geltend macht, ein Auge zugedrückt nur hier, wo es sich um ein Bergehen mit vielleicht verfehltem, aber jedenfalls nicht niedrigem Motiv handelt, lag aller Anlaß vor, die Thatsache der früheren Bestechung unbeachtet zu laffen.
Der alte Napoleon hat es sich trotz seine seltenen politschen Fernblick doch schwerlich träumen laffen, daß einer seine Geschlechtes für das Land einst das Schwert ziehen werde, dessen Widerstand die Hauptursache zum Ein stürze seines der Vollendung sich nähernden Baue geworden ist. Ader dem Prinzen Louis Napoleon, der am Sonntag vor dem Zaren erschien, um über sein Commando nach Oftaflen zu hören, dürsten beklemmende Erinnerungen die verlockenden Bilder vom er sehnten KriegSruhm getrübt haben. Er muß unwillkürlich des BetterS ge. dacht haben, der im Kampf für den erbittertsten Feind des StammeSherrn, für England, fein junges Leben unter den Speeren von Wilden verblutete. In Frankreich verfolgt man den Kriegszug des Prinzen mit erklärlicher Spannung, die auf Seiten der gegen wärtig am Ruder befindlichen radika len Bourgeoisie von Sorge nicht frei ist. Das prinzliche Waffenspiel ist in erster Linie für französische Augen be rechnet und Hand in Hand damit eht, nach Brüsseler Meldungen, eine unge. mein rührige erneuerte bonapartlstische Agitation. Ob der Prinz in der Tha! die Zu ftimmung und Förderung leitender Pariser Finanzmänner für seine Pläne erhielt, muß dahingestellt bleiben; schon die (tat:. Verstimmung in jenen Kreisen gegen das herrschende Regime bildet indessen eine namhafte Gefahr. Der Kulturkampf, welchen das Mini fterium CombeS infcenirt. ist durchaus nicht nach dem Geschmacke jener Herren und noch viel verhaßter ist ihnen die Steuerpolitik der derzeitigen Macht haber. Auch die orleaniftischen Krön kunenten sind eifriger d nn je am Werke und für den Bestand der Republik wäre
e darum ein große Glück, wenn wie. der ein gemäßigtes Cabinet, aus den Opportunisten gebildet, zur Herrschaft käme. Trotz de Panamaschmutze, der an dieser Gruppe besonder zähe klebt, befitzt fte wenigsten einige Männer von staaiSmännischem Zuschnitt, während
die radikale Parteischattirung nur über EintagSpolitiker verfüg:. Wird schon geg z sehe sei. Die GewerbeKammer von Jndtana poliS hat wegen Mangels an Entgegen kommen seitens der Geschäftswelt und der Stadtverwaltung den Plan aufge geben, in St. Louis auf der Weltaus. ftellung ein Indpls'. Municipal Exhibit" zu veranstalten. Südseite Turnverein. tistungAseft des Vame Vereins am onntag, 13. Krz.
Ans den Verichtshöfrn. Kriminalgericht. Myrtle Daley und Ethel Eftello, welche angeklagt waren, Tho. Ward gelegentlich eines gemüthlichen Bei fammenseinö um 360 bis $80 erleichtert zu haben, wurden gestern vor Richter Alford prozeffirt. Sie beftritten auf das Entschiedenste, das Geld genommen zu haben. Der Richter nahm den Fall unter Berathung. Die Mädchen find erst 19 Jahre alt. Ve rle gung eines P rozesseS nach eiNLM anderen County gewünscht. Samuel T. Mundock. Vice.Prüfi. dent der Western Conftruction Eo.. reichte im Gericht das Gesuch ein, daß über die gegen seine, Gesellschaft von der Romano Oolite Stone Co erhobene Klage vor dem Gericht eines anderen County's verhandelt werde. Er glaubt, daß seine Firma in diesem County keinen unparteiischen Prozeß erhalten kann. Bezahlung für geliefert t Dienste verlangt. Adolph Ehrgott hat die HendrickS Noveltq Co. auf Zahlung von $400 für Dienste verklagt, welche er der Der klagten als Buchhalter geleistet hat. Zur Advocatcn'PrariS zugelassen. Der junge Rechtsanwalt Lorenz L. Fleming wurde gestern im KreiSgcricht zur AdvocatenPra?iS zugelassen. Wiederversöhnt. Vor Richter McMafter sollte gestern über die Scheidungsklage verhandelt werden, welche Edward Peter gegen seine Gattin Emma eingereicht hatte. Der Anwalt de Kläger zog jedoch im Namen desselben die Klage wieder zu rück, da die Gatten sich angeblich wieder versühnt haben. Anna Gordon'S sensationelle Klage. Anna Gordon reichte gestern im Ge. richt gegen ihre Schwäger Jeffe L. Nel. son und Albert Dunbar, Inhaber der CommisfionSfirma Nelson & Dunbar einkKlage.auf $1000 Schadenersatz ein. Sie behauptet, daß dieselbe im No. vember v. I.. als sie in Bainbridge. Ind., das Amt einer Postmeisterin he kleidete, sie unter falschen Vorspiel lungen veranlaßte, ihre Ersparnisse von $800 in deren Geschüft zu stecken. ES wurde ihr versprochen, daß sie einen Viertel Antheil am Geschäft haben sollte. Sie war jung und unerfahren und glaubte den Aussagen ihrer Schwäger. Sie gab ihre Stellung nlS Postmeisterin auf und trat al Buch, halterin in da Geschäft der Verklagten ein. Sie fand au, oah dasselbe mit Verlusten arbeitete, und da ihre 8800 nirgends gebucht worden waren, so be fürchtet fte, daß sie dieselben verlieren wird. Aus diesem Grunde reichte fte die Klage ein. Für ihre Dienste als Buchhalterin hat sie vom 1. November v. I. bis zum 1. März d. I. G165 erhalten. Keine Personalien vorhanden. Joseph I. Ruemmele, Verwalter de Nachlasse von Louise Raemmele, berichtete, daß nach eifrigen Nachfor schungen es ihm beim besten Willen nicht möglich gewesen ist, irgend welches nennenswerthes Personal Eigenthum zu entdecken. E xS chatzmeifter Holt und Schmidt siegreich. In der Klage, welche RomuS F. Stuart, in seiner Eigenschaft als Steuerzahler gegen die beiden Ex Eounty'Schatzmeifter Sterling R. Holt und Wm. H. Schmidt eingereicht hat. hat gestern da Appellationsgericht zu Gunsten der Verklagten entschieden. Stuart hatte verlangt, daß Holt 90,000 und Schmidt 1150,000, welche dieselben angeblich während ih" reö AmtSterminS zu viel bezogen hat ten, an das County zurückbezahlen sollten. KreiSrichter Allen hatte bereit Die Klagen und zwar .au techni schen Gründen abgewiesen und da AppellationS'Gericht hat gestern die Entscheidung de unteren Gericht be ftötigt. Tonrad Beck'S Testament. Da Testament von Eonrad Beck ist im Probatgericht bestätigt worden. Seiner Nichte Anna Beck vermachte er 200 und seiner Frau H1000; ferner soll dieselbe bis an ihr Lebensende die Einnahmen von zwei Grundstücken be ziehen. Nach ihrem Tode füllt der ge sammle Nachlaß dem Sohne de Tefta
tor, Harry Veck, zu. Derselbe ist auch zum Testaments. Vollst recker er nannt worden. Der Werth des Nach. laste ist auf 15,000 angegeben. In Sachen der Consumer Gas Trust Co. In, Bundesgericht wird heute über die Klage verhandelt werden, welche Byron C. Quinby von Massachusetts gegen die Direktoren der Consumers GaS Trust Co. eingereicht hat. Er verlangt, daß ein Einhaltöbefehl gegen dieselben ausgestellt werden soll, durch welchen ihr Plan, in Zukunft ihren Kunden KunftgaS zu liefern, nicht zur Ausführung gelangen soll. Pleite. Der Wirth George Fusenig von Whiting meldete im Bundesgericht seinen Bankerott an. Die Passiva wer den auf $581, die Activa auf $375 angegeben. Keine Flitterwochen. Special.Richter Clifford bewilligte Jacob Leibrock die Scheidung von sei. ner Gattin Hortense. Der Klüger ift ein 52.jäbriger Veteran aus dem Deutsch.Franzöftschen Kriege. Vor ei nigen Jahren kam er als Wittwer mit seinen Kindern nach hier und er ließ sich an Oft South Straße häuslich nie. der. Frl. Hortense Allen, eine Nach, barin von ihm, gewann durch die Freundlichkeit, mit welcher sie seine 'Kinder behandelte, seine Zuneigung und eine TageS im velfloffensn Som mer machte er ihr, al fte an der Wash. ington Straße auf ihn wartete, den Borschlag, ihn zu heirathen. Sie wil. ligte ein, ein Heirathöschetn wurde er wirkt und Friedensrichter Smock schürzte sodann den ehelichen Knoten. Kaum war das neugebackene Ehe paar auf die Straße getreten, als sie sich von ihm mit den Worten verab schiedet?, daß fte noch einige Besorgun. gen zu verrichten Hütte. Sie würde in einer Stunde bei ihm sein. Aus dieser Stunde wurden Tage, Wochen und Monate, denn fte hat niemals sein Haus betreten. Gleich nach der Zraung hatte sie ausgefunden, daß sie ihn nicht liebte und nicht mit ihm zusammen leben könnte.
Cincinnati Brewing Co.,
Neue Inkorporationen. In der Office des StaatSfecretärS wurden gestern die folgenden neuen Fir men etc. incorporirt: ..William L. Baker & Co.", In. dianapoliS; DZrectoren: William L. Baker, John T. ParkinS, C F. Par kinS und F. E. Baker. Die Western Grocery Company", South Bend; Capital $5000; Direc toren: I. Benjamin Birdfell. John A. Greier und Ruffell H. StermS. Die CitizenS Mutual Telephone Co ", Dana; Capital I600; Directoren: Henry BaleS, Dewitt C. KernS, Sa. muel F, Scott und Daniel W. Finney. Die Domeftic Heating Co.", In dianapoliS; Capital $10,000; Jncor. poratoren: 0. W. Stmmonö, A. Mor gan, Andrew I. MearS und H. K. Martin.
Dr. Z. N. Snrth znrnlkgekehrt. Dr. I. N. Hurty. Secretär der StaatS.GefundheilS.Beh0rdc, welcher sich auf Anordnung deS Gouverneurs nach Dearborn County begab, um die sanitären Zustände in den Lagern and Baracken der Shutt Jmprovement Co. zu untersuchen, ift zurückgekehrt, und wird heute bereits dem Dr. Wishard, dem Präsidenten der Behörde, seinen Bericht überreichen. Wie e heißt, hat Dr. Hurty die Wahrnehmung gemacht, daß der Be richt der Zeitungen übe? die schauder haften Zustände in den Schlafquar tieren der Ardeiter nicht übertrieben waren. Die Staat Gesundheit Behörde wird jedenfalls unverzüglich die Anord nungen treffen, welche nöthig sind, um die sanitären Zustände in diesen Quar. tieren, welche einigen taufenden von Arbeitern al Herdergen dienen, zu
verbessern.
Die Leiche M Selbstmörder identifieirt. Die Leiche de Manne, welcher in der verflogenen Woche im California Hause Selbstmord beging, ift gestern von dem au Philadelphia hier einge troffenen Kunftgürtner John Henrici als die seine Bruder Henry identifi. cirt worden. Der verblichene r?ar un verheirathet, Photograph von Beruf und hatte schwere finanzielle Borgen.
von
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Wir sprechen in irgend einem Stadttheil für Wüsche vor. 14 . hlmtd. Sri Wh M.
ARMSTRONG LAUNDRT
ns Stadt- nd oty-er-waltnng.
Das Wiffmöwertheste vom gestrigen Tage in gedrängter Form.
Typhusfieber und Lungen en tzknd u n g. Seit Montag find der ftüdt. Gesund heitSbehörde 5 neue Fälle von Typhus. fieber.Erkrankungen gemeldet worden, und die Behörde wiederholt deshalb ihre schon oft ausgesprochene Warnung : Kocht alle Trinkwasser vor dem Genusse ab !" Neue Blatternfülle sind seit den bei. den letzten (an W. New York und W. Vermont Etr.) nicht angemeldet wor den, dagegen wüthet die Lungenentzün dung um so schrecklicher. Während der letzten Woche wurden allein 10 durch die tückische rankheit herbeigeführte Todesfälle gemeldet, und diese Woche hat leider auch recht schlimm begonnen. Allgemeine Reinigung nothwendig. Mit Hülfe der Polizei setzt die Ge. sundheitS Behörde ihre Kampagne zur Reinigung von Höfen. AlleyS etc.. die bereits vor mehreren Wochen begonnen wurde, langsam aber sicher fort. Nun ift aber hohe Zeit, daß auch die ..JndplS. Street Sweeping end. lich einmal ihre pneumatischeu Feger'' in Dienst stellt und alle verbesserten Straften, die jetzt mit Dreck, Sand und Staub bedeckt sind, gründlich reinigt. SeinMaulzulose. Bor der SicherheitS.Behörde wird sich heute der farbige Polizist Ben Lee gegen die von dem Apotheker I. Williams und von Herrn Daniel Mon. ninger erhobenen Anklagen wegen Ge braucheS unfläthiger Redensarten, bezw. wegen unbefugten Eindringens in ein HauS, Sachbeschädigung etc., zu der. antworten haben. Lee hat sich in der
letzten Zeit eingebildet, er sei zu gut für den gewöhnlichen Patroldienft und geschaffen für Detectiv.Arbeit. Dabei ift er aber schon mehrmals in die Patsche gerathen. Remonftranzen. Wie zu erwarten war, haben nun auch die Grundeigentümer an der Dir. ginia Avenue (28) eine Siemonpranz gegen die von der Behörde für bff. Werk geplante Ueber.ASphaltirung" der Straße eingereicht. Sie möchten die Angelegenheit wenigstens verschoben haben, bis die Sutzreme.Court in dem dort schwebenden Maff. Ave..Falle entscheidet, ob die Ueber.ASphal tirungS'Koften von der Stadt oder von den Grundbesitzern getragen wer den müssen. Ebenso haben vier von den sechs hier in Betracht
kommenden, hier ohnhaften Grund Besitzer gegen die geplante Cementi. rung der Sw. an der Lockerbie Str., zwischen Eaft und Liberty Etr , remon ftrirt. Die andere Hülste der Straße, von Liberty bi Noble, ift längst woderniftrt und verbessert, dagegen ziehen eS die alten Naturfreunde auf der inderm Strecke vor, wenn nicht ander möglich, ländlich, sittlich im tiefen Schlamm herumzuwaten. Die taat-ßalten t 1903.
Frenzel Bros., No. 1 . Washington Zxx (Mcrchants National Bank.)
Ein europäische Department.
Sechs, Eredttbriefe und Poftanweisunge
ns ad Städte uroval.
Schiffsscheine
und vo
rosa.
An- und verkauf ausländischen Geldes. Zu irgend einer
Jett...
Während de letzten Jahre wurden, wie der diesbezügliche Bericht der Staat.Behörde . für Wohlthätigkeit, und Straf.An stalten zeigt, in den 13 Staat.Jnftituten 9090 Personen der. pflegt, oder 371 mehr al im Borjahre. Die Unterhaltungskosten beliefert sich auf 51.425,752.69. oder 3.855.50 mehr al die für 1902. Die Zahl dn Zuchthau.Jnsaffen nahm ad, dagegm stieg die der Jrrenasyl'Pfleglwge be deutend.
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