Indiana Tribüne, Volume 27, Number 168, Indianapolis, Marion County, 8 March 1904 — Page 6

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Luropätsche Nachrichten.

Provinz Knn?ver. Hannover, saurer KarlSchaff stürzte von dem Cachutzdach eines Neubaues an der Ecke der Königs- und Hinüberstrahe fünf Meter herab und erlitt einen Schädelbruch. Schaff wurde in's Krankenhaus gebracht. Goslar. Bergrath Siegemann fiel im Clubgarten zur Erde und war todt. Ein Schlagfluß hatte seinem Leben ein plötzliches Ende gemacht. Der Heimgegangene war lange Jahre Direktor der am Nordberg belegenen Herzog Juliushütte und lebte nach seiner Pensionirung in unserer Stadt. I u l k u m. Der 23 Jahre alte BäckergeseNe Siebo Helmerö wurde in einer Mergelkuhle der hiesigen Feldmark als Leiche aufgefunden. Der Bedauernswerthe hat sich aus der Wohnung seines Arbeitgebers entfernt und nach der Mergelkuhle begeben, wo er ein Loch in das Eis schlug und sich dann ertränkte Helmers zeigte in letzter Zeit Spuren geistiger Störung. H a r b u r g. Auf eigenthümliche Art zu Tode gekommen ist hier der 40jährige unverheirathete Schneider Nikolaus Hederich. Nachdem er in verschiedenen Wirthschaften Bier getrunken hatte, nahm er noch an einer ?amilienfestlichkeit theil, wo er dem stark gebrauten Grog wacker zusprach. Schwer betrunken ging der sonst solide Mann räch Hause und setzte sich, von Müdigkeit übermannt, auf die Kante seines Bettes. Von hier muß er auf das Bett gefallen sein, wo er mit dem Gesicht nach unten zu liegen kam. In dieser Lage fand man ihn erstickt vor. Hildes he im. Der Tischler Tippmann vom hiesigen MännerTurnverein nahm in der Turnhalle an der Rathhal'...'straste nach beendetem Schulturnen Kürübungen amNeck vor, wobei er abstürzte. Den bei dem Sturze erhaltenen Verletzungen ist der un( t Mann erlegen. Senator Geo. Brehme beging mit seiner Gattin das seltene Fest der goldenen Hochzeit. L ü t h o r st. Der seit dem Brande des Ebbecke'schen Hofes seit Kurzem verschwundene Sohn des Besitzers, von dem man annahm, er habe in den Flammen sein Ende gefunden, wurde in einer Scheune, wo er sich seit dem Brandunglück verborgen hielt, lebend aufgefunden. Der Verschwundene war aufs äußerste entkräftet. Man nimmt an, daß er infolge des Brandes irrsinnig geworden ist. N o r t h e i m. In tiefe Trauer versetzt wurde die Familie des Schmiedemeisters Bock am Münster. Während kurzer Abwesenheit des Vaters, der vom Nachbar Milch holte die Mutter liegt im Wochenbette machte sich das dreieinhalb Jahre alte S'ohnchen am Ofen zu schaffen, wobei die Kleider Feuer fingen. Der von dem Ausgang zurückkehrende Vater fand das Kind lichterloh brennend. Nach qualvollem Leiden ist der Knabe gestorben. Myeinprortnz. Aachen. In der Wirthschaft Lehmann in der Elsaßstraße geriethen der Wirthssohn und drei Ziegelarbeiter beim Kartenspiel inStreit, wobei Lehmann von dem Ziegelarbeiter Lehan zu Boden geworfen und ihm sodann durch Fußtritte die Kehle eingedrückt wurde, so daß der Tod sofort eintrai. Der Thäter wurde kurz darauf in seiner Wohnung verhaftet. B a r m en. Tagelöhner Ernst Offermann von hier fand ein rasches Ende. Er war in betrunkenem Zustände in der kleinen Flurstraße mit dem Kopf auf das Trottoir gestürzt und hatte sich eine schwere Verletzung zugezogen. Nach kurzer Zeit trat der Tod ein. B ü der ich. Hier brannte daS Wohnhaus des Schmiedes Schäfer bis auf den Grund nieder. Auch die Schmiede, die mit dem Wohnhause in Verbindung stand, wurde ein Raub der Flammen. Duisburg. Die Familie Stahl, Neustraße 16 wohnhaft, wurde in ihrer Wohnung bewußtlos aufgefunden. Die Familie bestand aus sechs Personen. Eine zehnjährige Tochter ist bereits todt, die übrigen Familienangehörigen wurden zum St. Vincen,z-Ho-fpital gebracht. Der Vorfall i't auf eine Gasvergiftung zurückzuführen. Düsseldorf. Der hiesige Bauunternehme Max See wurde nebst seinem 14jät,rigen Sohne von zwei Arbeitern aus dem benachbarten Gerresheim aus Rachsucht überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. Bei dem Unternehmer ist auch der dauernde Verlust der Sehkraft eines Auges zu befürchten. Die Thäter befinden sich in Haft. E l b e r f e l d. Schneider Johann Kaminsky aus der Kaiserstrahe 'hatte sich letztens auö seiner Wohnung entfernt. Da er längere Zeit leidend war, vermuthete man, daß er sich ein 'Leid angethan habe, und diese Neimurhung hat sich dadurch bestätigt, daß KaminSky in einem Gasthof in Kupferdreh erhängt aufgefunden wurde. Zsrsvrn LkesfeN'Zjkalxa. Kassel. Kammermusiker Heinrich Nagel feierte sein 25jährigeS Jubiläum als Mitglied der königlichen Kapelle. Vorher gehörte er 7 Jahre dem berühmten Bilse Orchester in Berlin an und machte mit demselben große Eoncertreisen in Deutschland und Rußland. Auch als Dirigent ist Nagel aufs vorteilhafteste bekannt. Feldhüter Opel von hier fand imThale

des Heinebach hinter dem Wehlheider

Friedhofe die Leiche des i36jähr7genelegenheitsarbeiters Oppenheim aus Wehlheiden. Oppenheim lebte von seiner Frau ge:rennt. Er hatte sich dem Trunke ergzben und die gerichtsärztliche Obduktion der Leiche stellte fest, vaß der Tod durch Herzschlag infolge übermäßigen Alkoholgenusses eingetreten sei. B e i s e f ö r t h. Schuhmachermeister Rohde feierte sein SOjährigesHandWerksjubiläum. Frankfurt. Korkstopfenhändler Albert schoß sich auf dem SachsenHäuser Friedhof eine Kugel in den Leib und erlag im städtischen Krankenhaus seinen Verletzungen. Generalconsul a. D. Jacob Gerson, Mitbegründer der Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas - Versicherungs - Aktengesellschaft und Vorsitzender des Aufsichtsraths dieser Gesellschaft seit deren Bestehen, ist im 83. Lebensjahre gestorben. Haine. Feuer zerstörte dasWohnHaus des Schuhmachers Finkenstein. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Höhr. Beim Schlittschuhlaufen braa) der 8jährige Sohn des Buchbinders Wagner ein. Sein 5 Jahre alter Bruder suchte ihn zu retten, gerieth dabei unter das Eis und ertrank. Der ältere Knabe wurde durch herbeieilende Leute gerettet. Arovinz yestsnren. M ü n st e r. Der vor einiger Zeit mit einem zweiten Zuchthäusler aus der hiesigen Strafanstalt entsprungene Arbeiter Linnenkamp wurde in Aachen verhaftet. Nach Verbüßung einer ihm zudittirten Haft wird Linnenkamp dem Zuchthause hier wieder zugeführt werden. B e ck u m. Vor einem betrübenden Unfall wurde der Arbeiter Bilotot von hier in Neubeckum betroffen. Er war in Neubeckum in einen unrichtigen Zug gestiegen; nachdem er hierauf aufmerksam gemacht, svrang er auZ dem fahrenden Zuge und erlitt einen Schädelbruch. Der schwer Verletzte wurde in das hiesige Krankenhaus gebracht. Beverungen. Der Besitzer der hiesigen Apotheke Dr. Brllggemann war in seinem Laboratorium mit der Mischung verschiedener chemischerSub. stanzen beschäftigt, als die Masse ezplodirte und denJnhalt, mehrere scharfe Säuren, dem Unglücklichen ins Gesicht schleuderte, so daß er stark verletzt wurde. Leider haben seine Augen so gelitten, daß die Hoffnung, die Sehkraft auch nur eines AugeS erhalten zu können, zweifelhaft erscheint. Hagen. Dem Architekten Karl Picht wurde der Kronenorden vierter Klasse verliehen. Minden. Cigarren Fabrikant Spengemann aus Bünde wurde auf dem hiesigen Bahnhof an beiden Füßen überfahren im Geleise aufgefunden. Derselbe war hier mit einem Schnellzuge eingetroffen und hat wahrscheinlich in den im Abfahren begriffenen Schnellzug hineinspringen wollen, um mit diesem nach Bünde zu fahren. P e l k u m (Hamm). Kürzlich wurde hier der Fußgendarm Batschik mit einer Schußwunde im Kopfe als Leiche aufgefunden. Es scheint sich herauszustellen, daß Batschik Selbstmord begangen hat. Es ist inzwischen bekannt geworden, daß der Todte sich binnen Kurzem vor einem Kriegsgericht verantworten sollte und außerdem noch eine andere Sache gegen ihn anhängig war. Für Selbstmord spricht auch der Befund der Leiche. R e ck l i n g h a u f e n. Im benachKarten Hiltarheide wurde der Bergmann Pendcialek. welcher bei einem Streite seinem Schwiegersohn zu h kommen wollte, durch Messerstiche so schwer verletzt, daß er in wenigen Augenblicken starb. Außerdem wurden noch mehre andere Personen verletzt. Sechs Theilnehmer an der Messerstecherei wurden verhaftet. Siegen. Die hiesige Wiesenbauschule feierte das Fest ihres 50jährigen Bestehens. Zur Theilnahme an der Feier waren ehemalige Zöglinge der Anstalt in großer Zahl in ihre Heimath gekommen. Sachsen. Dresden. Vom Geheimen Justizrath Dr. Hermann Schill, Landgerichtsdirektor a. D., sind als Vermächtniß seiner am 23. Februar 1894 hier verstorbenen Gemahlin Frau Jsidore Helene Schill geb Pöggig dem bei hiesiger Taubstummenanstalt bestehenden Unterstützungsfonds für entlassene Taubstumme 30.000 Mark übergeben worden. Als sich der Arbeiter Wagner im nahen Coschütz vom Besuche bei einer befreundeten Familie nach Hause begeben wollte, stürzte er so unglücklich die Treppe herab, daß er todt liegen blieb. Wagner hinterläßt eine Wittwe und mehrere kleine Kinder in den dürftigsten Verhältnissen. Der Vorsteher der hiesigen israelitischen Religionsgemeinde. Adolph Salzburg, ge. hört der Vertretung dieser Gemeinde seit 26 Jahren an. Der Gemeinde rath, der Geistliche und die Beamten dieser Gemeinde haben ihm. in Anerkennung seine verdienstlichen Wirkens, durch Veranstaltung einer Festfeier unter ehrenden Ansprachen und Ueberreichur.g einer künstlerisch ausgestatte, ten Adresse den Dank seiner Gemeinde und ihre Anerkennung ausgedrückt. Bockendorf. Dem Erblehn. aerichtsbesitzer Thieme wurde die silberne Rettungsmedaille verliehen. B i e n e n m ü h l e. BahnhofsInspektor Krause trat nach 46jähriger

Staatödienstzzit in den wohlverdien.

ren ittuyeitanv. F r a n k e n b e r g. Stadtrath Oskar Schiebler ließ der hiesigen Handelsschule anläßlich seine 25jährigen Jubiläum als Theilhaber der Firma Schieblers Witte & Sohn 3000 Mark überweisen. In der ersten diesjähriaen Stadtverordnetensitzung wurde Justizrath Priber, der dem Stadtverordnetencollegium 40 Jahre angehört, wieder zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt. G r i m m a. Das goldene Ehejubiläum beging Hauptzollamtsassistent a. D. Johann Traugott Heine mit seiner Gattin. Leipzig. In einer Rathsplenarsitzung beglückwünschte der Vorsitzende, Oberbürgermeister Justizrath Dr. Tröndlin, den Stadtrath Pfeiffer, der das 25jährigeJubiläum als Stadtverordneter bezw. Stadtrath beging. L o s ch w i tz. In Oberloschwitz ist nach langem Leiden Robert Emil Höpner, Musikdirektor und Organist a. D.. gestorben. Der Entschlafene war viele Jahre als Organist an der hiesigen Kreuzkirche thätig und ertheilte Unterricht am königlichen Conservatorium. P l a n i tz. DaS zweijährige Töchterchen der Wittwe Hörnig, deren Mann bei dem Rothenkirchener Eisenbahnunglück um's Leben gekommen ist. fiel in einen Topf siedenden Wassers, und erlag seinen gräßlichen Brandwunden. Mitteldeutsche starten. A l t e n b u r g. Der neue zweite Bürgermeister unserer Stadt, Hofmann au Meißen, der jüngste Sohn des verstorbenen Dichters und Gartenlaube" . Redakteurs Dr. Friedrich Hofmann, ist durch den Oberbürgermeiste? Geheimen Rath Oßwald im Beisein des Stadtraths- und BürgerVorsteher - Collegiums feierlich in sein Amt eingeführt worden. Alverödorf. Aufseher Rhode von der Brikettfabrik Treue kam zwischen die Puffer zweier Eisenbahnwagen, wodurch ihm der Schädel eingedrückt wurde. Auf dem Transport zum Helmstedter Krankenhause starb der Verunglückte. Braunschweig. Schuhmacher Karl Kretschmer wurde von dem Schmied Wilhelm Linde durch einen Stich in den Unterleib schwer verwundet und erlag im herzoglichen Krankenhause seinen Verletzungen. GasarbeiterStanislaus Pozorski fand in einem Teiche bei den Bahnhofswerkstätitn den 10jährigen Knaben Paul Löhlefink ertrunken vor. Die Leiche lag mit dem Kopfe nach unten und die Füße ragten aus dem Wasser heraus. Der Knabe ist beim Schlittschuhlaufen eingebrochen und ertrunken, ohne daß Jemand etwas von dem Unglücksfall bemerkt hätte. E i s e n a ch. Als die Ehefrau des Maurers Schall kürzlich mit den Vorbereitungen zur Wäsche beschäftigt war. setzte sie ihr fünf Jahre altes Kind, um es zu erwärmen, auf den Deckel deö Waschkessels, in dem die Wäsche brodelte. Der Deckel rutschte indessen aus seiner Lage, das Kind fiel in die kochende Masse und verbrühte sich derart, daß es alsbald an den Fol gen starb. G a r l e b se n. Nachdem BahnWärter Schlimme letztens seinen Dienst beendet, schlug er, um schnell zu den Seinen zu kommen, einen Richteweg ein, der ihn am Ufer der Leine entlang führte. Bei der Dunkelheit stürzte er in die Leine und fand seinen Tod. Der Verunglückte hinterläßt eine Familie mit sechs Kindern; bisher konnte die Leiche nicht gefunden werden. Ueber einen Mord wegen eines Apfels wird aus Italien berichtet: Die alten arbeitsamen Bauersleute Ambrosso in Caivano bei Neapel warteten eines Abends vergeblich auf die Heimkehr ihres vierzehnjährigen Sohnes Luigi, der sich mit dem gleichaltrigen Domenico Zuppi am Morgen zur Feldarbeit begeben hatte. Dieser mußte etwas von Luigi wissen, und so begab sich denn Peppenella, die Schwester des Vermißten, zu Domenico, der in der That schon fast eine Stunde zu Hause war. Domenico leugnete Anfangö, Kenntniß davon zu haben, wo feinKamerad geblieben war, sagte aber schließlich, Luigi werde noch auf dem Acker seine Arbeitgebers Buonfiglio sein, und erbot sich, Peppenella dorthin zu begleiten. So machten sich Zuppi, die alten Ambrosio und das Mädchen auf. um Luigi zu suchen. Lange Zeit waren alle Nachforschungen vergebens. Da hörte man einen Schrei. Domenico hatte den Vermißten gefunden. Luigi lag todt auf dem Feld, blutüberströmt mit zerschmettertem Schädel. Mit einem Aufschrei brach Peppenella ohnmächtig an der Leiche deö Bruders zusammen. Die Alten verloren kein Wort und keine Thräne; vonGram gebeugt, gingen sie nach Caivano zurück und benachrichtigten die Carobinieri. Domenico erbot sich von Neuem diensteifrig, den Wachtmeister an den Ort des Mordes zu führen. Hier aber rief ihn der Gendarm bei Seite: Wann haft du Luigi verlassen?" Um sechs," antwortete Domenico erbleichend. Und warum?" Ich ich weiß nicht!- Habt ihe euch gezankt?" fcgen eine Apfel .... Wir erhielten vom Padrone einige Aepfel. Als wir sie theilten, wollte Luigi mehr al die Hälfte. Wir stritten un. und ich erschlug ihn mit der Hacke. " Domenico wurde nun all Mörder seine Freundes in da Gefängniß abgeführt.

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Frau Dr. med. Klara Weiß, die beim Ausbruch des südafrikanischen Krieges in Johannesburg praktizirte, ihre Dienste dann sofort der Buren, reqierung zur Verfügung gestellt und sich bei den verschiedenen Phasen deö Krieg? ssehr bewährt hat, hat sich jetzt als Aerztin in Berlin niedergelassen. Die fünf ..weiblichen AuskunftöPersonen" -bei der sächsischen Gewerbe. Injektion sollen jetzt fest angestellt werden. Man will ihnen besonders auch die Beaufsichtigung der Ausführung des Gesetzes über den Kinderschütz in gewerblichen Betrieben übertragen. Am Pariser Konservatorium ist eine neue Klasse für das Studium der neuen ..chrcm.itischen Harfe eingerichtet. Zur Leiterin ist die Virtuosin auf diesem neuen Instrument Mme. Tassu-Spencer ernannt. Der Vorzug dieser Harfe besteht im Wegfall der Pedale und in der Möglichkeit, darauf nicht nur die enge Harfenliteratur, sondern fast alle Kompositionen für Klavier spielen zu können. Alderman Donohue in Wilkesbarre, Pa., verdankt seine Wiedererwählung zum Amt, das er schon 23 Jahre inne hat. einem merkwürdigen Umstände. Er hat nämlich den Ruf. daß er jeden Weiberprüglr. von dem er hörte, unter seine Fäuste nimmt und höchst eigenhändig durchprügelt. Der Effekt nach der ersten dieser Thaten soll dermaßen gewirkt haben, daß er sich diese Art der Justiz zu eigen machte und darin bald große Fertigkeit bekam. Ob die Frauen in Wilkesbarre in ihrem Eheleben einen solchcn Ritter nöthig haben oder nicht viele von ihnen anerkennen den Muth des Mannes. und dem Einfluß der Frauen wird seine stete Wiederwahl zugeschrieben, so oft er auch schon starke politische Gegner hatte. Ein bekanntes französischesSprich. wort sagt: Man muß leiden, um schön zu ftin. Besonders die Ehemänner des englischen ..high-lise" müssen gegenwärtig ein Lied von der Wahrheit die' ics Wortes zu singer, wissen. Von sachkundiger Seite wird folgende Iahresrechnung für Gesichts- und Körperpflege einer Dame der Londoner großen Gesellschaft mitgetheilt: Gesichtsmassage 5500. Necessairekästchen für Teintpflege $50, Ersatz von Utensilien $75, 3 Schachteln Rouge, zu $15 das Stück, 12 Puderquasten zu $60, elektrische Batterie und dito Bürsten $25. elektrische Bäder, wöchentlich eins. 200 Dollars. Medizinal - Bäder, zwei den Monat. $40. schwedische Gymnastik $500. Badcparfüms. Toilettenwasser $400. Bade - Utensilien $100, Haarpflege $150, Nagelpflege $75, Fechtgymnastik $100. 2 Besuche der Pariser Schönheitsakademie $250. Dabei kommt ein nettes Sümmchen zusam' men! Das neueste auf dem Gebiete der Mode ist der durchsichtige Regenschirm. Der schwarze Schirm soll verschwinden; man bat bereits den Versuch gemacht, in den Londoner Parken rothe Regenschirme mit gelben Streifen einzuführen. Aber auch diese farbigen Schirme haben noch dieselbenNachtheile wie die schwarzen, sie sind undurchsichtig, und man kann bei nassem Wetter ebenso Jemand mit seinem farbigen Regenschiirm anrennen wie mit einem schwarzen. Ein genialer Erfinder ist nun auf den Gedanken verfallen, für das Frühjahr durchsichtigeRegenschirme auf den Markt zu bringen. Die Damen werden mit Freuden diese Neuerung begrüßen, die ein hübsches Ge' sicht und eine schlanke Figur nicht verbirgt. Die Substanz, aus der diese durchsichtiqen Schirme gemacht werden, ist ein Geheimniß des Erfinder. Die Schirme sehen wie GlaS aus. sind jedoch nicht ganz so durchsichtig. Sie ähneln in der Farbe dem Elfenbein und die Stäbe des Gestells bestehen au Aluminium oder Silber. , Eine Anzahl Mitglieder der Pariser Gesellschaft hat. wie berichtet wird, einen neuenClub gegründet, den .,Fou. ting le foot Club". Die fashionablen" Pariser und Pariserinnen sind ein wenig beunruhigt über die Wirkung der modernen Beförderungsmittel auf ihre Gesundheit. Vor wenigen Jahre wurde es als durchaus schlechter Ton für eine französische Dame von irgend einem gesellschaftlichen Rang angesehen, in einem anderen Wagen als ihrem eigenen oder dem eines Bekannten zu fuhren; wenn sie das nicht haben konnte, so ging sie zu Fuß. Heutzutage benutzt auch die feinste Dame beständig die Stadtbahn, die Mieth- und Straßenbahnwagen, und die Beförderung ist so sehr erleichtert, daß einige schon den Alarmruf erschallen lassen, die Pariser Herren und Damen würden den Gebrauch ihrer Füße auö Mangel an Uebung verlieren. Um diese Unglück zu verhindern, wurde Fouting le foot Foot Club" vor einigen Tagen bei einer Frühftückgesell. schaft gegründet. Jede Mitglied deselben e gibt deren schort 25 nimmt e aus sich. newdeftenH ftet

Stunden jeden Morgen und ' Etunden jeden Nachmittag spazieren zu ßehen und die Nothwendigkeit derFuß. Übungen allen zu predigen, die man als Zuhörer finden kann. MO Auch Briefe haben ihr Schicksal, r Ländler 6. Ganser in fflensbürg erhielt im Februar 1904 ernen rom 6. November 1886 datirten Geburtstags - Brief seiner Mutter. Die Absenderin des Briefes, die vor etwa drei Jahren gestorben ist. wohnte damals in 'Skive (Jütland). während sich der Adressat (ihr Sohn) in Buenos Aires aufhielt. Der Brief blieb auf dem dänischen Konsulat liegen, da der Empfänger wieder nachFleneburg ver zogen sein sollte. Inzwischen ist der Brief Mehrere Male hin- und hergegangen und jetzt nach mehr als 17 Jahren endlich in die Hände deiAdres. säten gelangt. Eine noch längere Zeit, nämlich genau 22 Jahre, tat ein Brief gebraucht, um von Hannover nach Ei!, sen (Schaumburg-Lippe) zu gelangen. Der an den Rendanlen Witte von der Sparkasse in Eilsen gerichtete Brief ist am 28. Jorruar 1882 aeschrieben und vom Absender'zum Postbriefkasten gebracht worden. Zufällig wurde der Brief am 28. Januar d. I. in einer Mauerspalte neben dem Briefkastea gefunden, sofort abgestempelt, obwohl die Marke erkennen ließ, daß er dort mindestens schon seit 10 Jahren gele gen haben müsse, und dann nach Eil-sen-Bückeburg weiter befördert. Gleichzeitig theilte der Posldireklor dem Adressaten an einem freundlichen, launig geschriebenen Briefe mit. wie es komme, daß dieses Kind des vongen Jahrhunderts erst jetzt den Ort seiner Bestimmung erreichen konnte. O Einen eigenartigen und seltenen Posten füllt die Engländerin Mrs. Merwood aus. Zwar hat sich das schöne Geschlecht in den letzten Jahren so mancher Berufe bemächtigt, die bis dahin ausschließlich das Pradiiat männlich" in Anspruch nahmen, den. noch ist die Stellung, die Mrs. MecWood einnimmt, wohl so ziemlich einzig in ihrer Art und Vielseitigkeit. Gcnannte Dame ist nämlich nicht allein StationscH zu Whippingham. einer kleinen Seitenstation auf der Insel Wight. zwischen Newport und CowcS gelegen, sondern gleichzeiti gauch Weichenstellerin. Billetverkäuferin. Buchhalterin. Baahnsteigkontrolleurin und ..Signalmann", ja selbst Gärtnerin, von deren Kunst und Sorgfalt der reizend gehaltene Stationsgarten das beste Zeugniß ablegt. Alle diese verschiedenartigen Aemier verwaltet Mrs. Merwood seit nunmehr einem Jahrzehnt mit immer gleiche? Treue und Umsicht, und den Reisenden jener lieblichen In. sel ist sie schon lange eine gute Bekannte. Besonderer Huld aber durfte sie sich von Seiten der verewigten K nigin Viktoria erfreuen. Seit das College der Seekadetten in Osborne eröffnet wure. hat sich Mrs. Merwood's Arbeitspensum noch um ein Bedeuten des erweitert. Aber ihre Hand ist noch est .ihr Auge noch klar, ihr Wille noch tark genug, um auch den größten Antürm auszuhalten und sie unentwegt und tapfer auf ihrem Posten stehen zu lassen. Die französische Zeitschrift La Revue hat bei den Universitäten verschiedener Länder Erkundigungen cin gezogen, welche Erfahrungen man mit studirenden Frauen gemacht hat. sowohl in Hinsicht der Prüfungen wie der späteren Wirksamkeit im praktischen Leben. Auf die Anfrage sind Aeußerungen von den Rektoren der Universitäten in München. Berlin. Göttingen. Wien. Pest. Oxford. Eambridge. Lüttich. Groningen. Kopenhagen. Rom. St. Petersburg. Us'fala und Grenoble, sowie von Profesioren verschiedener Fakultäten in Paris und Zürich eingegangen, die sich durch große Einstimmigkeit auszeichnen, indem sämmtliche Professoren den guten Einfluß hervorheben, den die Gegenwart der Frauen im Hörsaal auf die Studenten ausübt. Keine Ungehöriakeit ist bis jetzt vorgekommen. In wiisensckaftlichen Arbeiten erkennen alle den Eifer der weiblichen Studenten an. Wenn da Ergebniß nicht ganz so günstia wie bei den Männern auöqefallen ist. so liegt eS an der mangelhaften Schulvorbildung. Die Prüfungen bestehen die Frauen so gut wie die Männer; sie besitzen mehr Kenntnisse. aber nicht solche selbstständige Kritik und tiefe Auffassung des Problems. Im ganzen halten sie sich auf dem auten Mittelwege. Genies sind noch nicht hervorgetreten, aber diese sind auch unter den männlichen Studenten selten. Die besten Ergebnisse sind bei de" Frauen au5 der Lehere'n-nen-und Aerztinnen-Laufbahn erelt worden.

Reißt den Menschen aus seimn Verhältnissen; und wa er dann ist. nur das ist er. Die Treue deö HundeS ist darum srührend, weil er sie nicht durch Wo?;., sondern durch Thaten ausdrückt. O O O Fröhlich stet in guten Zeiten. hne Hoffnung nie im Leiden, UebermUtbia nie im Glück. Trostlos nicht bei Mißgeschick, Lustig i der Jugend halten. Weise hör'n den Rath dn Alten, Nekmen, wc! daß Leben beut, ifo halt' ich' allezeit!