Indiana Tribüne, Volume 27, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1904 — Page 4

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Judtana Tribüne

, a. März 19(04;

Indiana Tribüne. Hrauaaed,n von ttx uteve,g Indianapolis, Ind.

Harry C. Thudium

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Präsiden!.

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iterd at the Pott OAce os Indianapolis econd claat matter.

Die GallagHer-Vorlaae

Eine Gehaltszulage von 25,000 jährlich verlangt eine Vorlage, die der Senator GaUinger am Dienstag im Senat einreichte, für den Präsidenten, so daß das Gehalt im Ganzen 175,000 betragen soll. Zugleich sollen die Ge hülter der Mitglieder des Sabine. und da Gehalt des ViceprSstdenten auf 115,000 festgestellt werden. Beiläufig soll auch daS Gehalt des Sprechers im Hause auf 112,000 und das der Ton gretzabgeordneten auf je $8,000 erhöht wirden. ES wäre unrecht die Vorlage als einen versuchten Salair . Grabsch zu kennzeichnen. Der Inhaber des WeißenHauseS" kann nicht mehr ftan desgemäß" mit einem Einkommen von 15,000 darin wirthschaften. Die Zei. ten und Anspräche haben sich eben geän dert. Waö für einen Lincoln, Grant, Cleveland und McKinley gut genug war, kann für Roofevelt kaum genügen. Man muß bedenken, daß seit Präsident Roofevelt die National-Wohnung inne hat, S2.000.000 für eine seinen An. sprüchen angepaßte innere AuSschmück ung vom Bolle bezahlt worden find. Und wie der Mensch mit seinen höheren Zwecken wächst, wächst auch der lau sende AuSgaben'Etat im Verhältniß zur Eleganz derWohnungSauSftattung. Seit wir Weltmacht geworden sind und Empfänge geben, die an glitzernder Pracht mit denen der monarchischen Höfe rivalisiren, ist eö Thorheit von einem Manne zu verlangen mit lum pigen $50,000 zu wirthschaften. Lincoln und Grant waren ja recht bedeutende Männer, aber da sie nicht aus Knickerbocker ffamilien stammten, sondern aus dem gewöhnlichen Volke hervorgingen, so fehlte ihnen daS Bedürfniß des Luxus, der für jchäbige 150,000 nicht zu erlangen ist. Die demokratische Einfachheit, die man frühe? a!Z BegleitSerscheinung der Prüsidentenwürde betrachtete, muß mit den anderen Traditionen den neuen Errungenschaften unseres imperialistischen Fortschritts Platz machen. Wenn gekrönte Häupter das demüthigende Ich dien" zur Devise haben, so kann doch ein Präsident einer Republik zum Mindesten die Devise Ich schein" für sich beanspruchen. ES ist auS der besprochenen SalärVorlage leicht erficht lich, daß eS Herrn Gallinger nur darum zu thun ist, daS Einkommen des Prüft, denten zu erhöhen, die anderen bean tragten Erhöhungen aber nur dazu dienen, um der Vorlage zum Erfolge zu verhelfen. Und doch glauben wir, daß Herr Gallinger sich irrte. Der be abftchtigte Salür.Grabfch für die Ab. geordneten vom Jahre 1373 und fein jämmerlicher Fehlschlag ist noch zu frisch im Andenken des Volkes. Die Vorlage, die damals daS Salair der Abgeordneten erhöhte und sogar das öadurch entstandene Mehr zur Rückzah. lung für schon vergangene Dienstzeit gewährte, wurde vom darauf folgenden Congreb ganz einfach widerrufen. Wir wollen keine Prachtentfaltung im Weißen Hause. Wird irgend je. mand zu behaupten vagen, daß es den Verwaltungen von Lincoln und Grant an Würde fehlte ? ES ist nicht die Frage des Mehrbetrages von $25,000, die den Congreb bei Abstimmung über die Gallinger Frage leiten soll, sondern daS hohe Princip demokratischer Ein fachhttt, welches heilig bewahrt werden muh, wenn man kein Hofschranzen thum im Weißen Hause heimisch machen will. Gerade in der niederen Löhnung liegt die Würde deS bunten Rockes in Deutschland und die Würde des Hauptes unserer Republik muß im Amte, nicht im Solde liegen.

Unser Korrespondent in Konstan tinopel schreibt: Ich habe schon vor lün gerer Zeit darauf hingewiesen, daß die Gefahr neuer Wirren auf der Balkan Halbinsel und viel ernsterer als im vorigen Jahre sehr nahe liegt. Der AuSbruch des oftasiaiifchen Krieges er weckte deshalb hier große Besorgn iß, weil es sehr leicht möglich ist, daß die ohnehin schwierige Lage auf der Bal kanhalbinsel durch diesen Krieg noch mehr complizirt wird.

Zur Erklärung deS Zusammenhan. geS zwischen dem Kampfe in Oftaften und der politischen Lage auf dem Bal kan diene folgende?: Ich weiß zu der lässig, daß im vergangenen Jahre die türkische Regierung, erbittert über die im höchsten Grade is ale Haltung BalgarienS während des macedonischen Aufstandes, vertraulich in St. Peterö bnrg anfragm ließ, wie sich die rufst, sche Regierung für den Fall, daß die Türkei den Krieg an Bulgarien erklärt, verhalten wLrde. Rußland antwortete darauf, daß es unter keinen Umftündm einen Krieg der Türkei gegen Bulgarien dulden würde. Da nun die türkische Regierung natürlich nicht daran denken konnte, gleichzeitig die aufständischen Macedonier. Bulgarien und Rußland zu bekämpfen, so mußte sie von dem schon beschlossenen Kriege gegen Bulga rien Abstand nehmen und sich das geradezu völkerrechtswidrige Verhalten Bulgariens gefallen lassen. Durch den Krieg in Ostasien hat sich nun die Sachlage wesentlich verschoben, insbesondere für den Fall, daß Ruß. land sich genöthigt sehen sollte, aus Europa bedeutende Truppennachschübe nach Ostasien zu senden. In diesem Falle kann Rußland aus militärischen, ebenso wie aus finanziellen Gründen der Türkei gegenüber nicht mehr so diktatorisch auftreten, wie es noch im Herbste deS vergangenen Jahres mög lich war. Jedenfalls wird dann die Türkei ein Machtwort Rußlands nicht mehr als unbedingt maßgebend be trachten und sie wird, ohne erst bei Rußland anzufragen, Bulgarien dann den Krieg erklären, wenn sie eS durch ihre Ehre und ihre Interessen für ge boten erachtet. Dies wird geschehen, sobald Bul garten bei der voraussichtlichen Er. Neuerung der macedonischen Banden kämpfe den Rebellen in derselben Weise Vorschub leistet, wie im Früh, ling und im Spätsommer 1903. Damals wurden die Aufständischen nicht nur mit Waffen, Kleidung und Nahrungsmitteln von Bulgarien un. terstlltzt, sondern, was viel wichtiger war, sie erhielten stets frischen Zuzug aus Bulgarien, und was das Allerwich, tigfte war, sie konnten sich immer wie. der, wenn sie von den türkischen Trup pen geschlagen waren und verfolgt wurden, auf bulgarischen Boden zu. rückziehen, ohne dort festgenommen, gtschweige denn an die Türken auSge liefert zu werden. Die türkischen Truppen aber durften ihnen nicht auf bulgarisches Gebiet folgen, wodurch natürlich die türkische Kriegsführung außerordentlich erschwert wurde. Die Wiederholung eine derartigen Verhaltens Bulgarien ist aber um so wahrscheinlicher, als auch Bulgarien sich durch den oftasiatischen Krieg isn einem lästigen Mentor, wenigstens theil weise, besreit steht. Bulgarien hatte im vergangenen Jahre allerdings allen Anlaß, Rußland für seine Intervention dankbar zu sein; denn eS wäre sonst von der Türkei schmählich besiegt worden. Der bulgarische Größenwahnsinn will dies aber nicht zugeben. Der mühelose Erwerb OftrumelienS, der Sieg über Serbien und die thatsächlich vorhandene gute Ausbildung und Ausrüstung der bulgarischen Armee lassen die Bulgaren glauben, daß sie im Vereine mit den macedonischen Aufrührern den Sieg über die Türken davontragen wür den; sie werden also nicht aufhören, die Türken zu reizen, und die Folge wird dann voraussichtlich ein Krieg zwtfchm beiden Ländern sein. Bliebe ein derartiger Krieg streng lo kalisirt, so könnte es den Bulgaren schließlich nichts schaden, wenn sie ein mal tüchtige Schlüge bekämen und da. durch darüber belehrt würden, daß Un ruheftifren nicht die einzige Aufgabe eines Staatswesens fein darf. ES ist aber sehr zu besorgen, daß ein türtisch bulgarischer Krieg auch andere Balkan lknder in Mitleidenschaft ziehen kann, und daß dadurch sich vielleicht Oefter reich.Ungarn genöthigt sieht, in die Balkanwirren einzugreifen. Eine ac tive Bethätigung öfterreichischungari scher Truppen auf der Battanhalbinsel würde aber daS stets rege Mißtrauen Italiens, das sich schon längst als den Erben der Türkei in Albanien betrach tet. hervorrufen und die italienische Re gierung zu einer Action veranlassen. Man sieht, daß der Krieg in Oft aften möglicherweise die verderblichsten Folgen für die Ruhe Osteuropa haben kann. Kommt eS auf dem blutgetrünk ten Boden der Balkanhalbinsel erst ein mal zum Kampfe, so wird sich vielleicht die Schneeflocke kleiner macedonischer Banden zu einer ungeheuren Lawine entwickeln, die Tausende von zuckenden Menschenleibern unter sich begraben wird.

Prinz. Karneval bei den Schwa ben z Gofte. Fröhlicher Mummenschanz des Schwäbischen UnterstützungS'BereinS.

Seit vielen Jahren gehört der Schwäbische UnterftützungSVerein zu denjenigen deutschen Vereinen der Stadt, deren Festlichkeiten sich unter der Deutschen Bevölkerung stets einer großen Popularität erfreuen. Ein jeder weiß im Voraus, daß er auf einem Fest dieses Vereins in angeneh mer Gesellschaft auch angenehme Stirn den verleben wird. Auf gestern Abend hatten die Schwa. den sich in der festlich geschmückten Ger mania Halle den Prinzen Carneval zu Gast geladen und eö war ja selbftver. stündlich, daß sich seine närrische Un terthanen in großer Zahl eingefunden hatten, um ihm ihre Huldigungen dar zubringen. Viele von ihnen warm in den kleidsamen Nationaltrachten erschienen, wie sie noch heutzutage im Schwarz, wald, an den Ufern der Jagst und des Neckar's anzutreffen sind. Daß eine AI lianz zwischen China und Japan besteht, hat der gestrige Ball bewiesen, denn ein schlitzäugiger Chinese war der auf merksamfte Cavalier einer dunkelüugi gen japanischen Schönheit. An In dianer und Indianerinnen, an Blu menmädchen und spanischen Tänzerin nen und un CharactermaSken war kein Mangel, so daß, als die verschiedenen Masken sich zur Polonaise hintereinan der qruppirten, dieselbe einen färben prächtigen Anblick darbot. Eröffnet wurde dieselbe von Herrn Adolph Baur Sr. und Frau und unter der bewährten sachverftändi gen Führung dieses Paares gelangten denn auch die verschiedenen Touren der Polonaise in brillanter und exacter Weise zur Durchführung. Nachdem die selbe absolvirt war, waltete das Preis richterCollegium, welches sich aus Frau Fleckenftein und den Herren Frank Kane und Joseph Martin zusammen setzte, seines Amtes. Zwei hübsche Preise waren ausgesetzt worden; einer für die schönste Maske und einer für die komischste. Frau Christian RieS. welche das Coftüm einer Braut aus dem Thale der schäumenden RemS gewählt hatte, trug einen Preis davon; JameS White welcher als holländischer Bauer Furore machte, heimste den Pret für die komischste Maske ein. Hierauf entwickelte sich im Saale ein echt fröhliches carnevaltftifcheS Le ben und Treiben. Dasselbe wurde noch einmal und zwar in angenehmer Weise unter brachen. Der Liederkranz, welcher gestern Abend in der Germania Halle seine Probe abgebalten hatte, machte in corpore sein Erscheinen im Saale und trug unter Leitung seines Dirigenten Herrn Carl Riegner mehrere des fröh lichen Festes angepaßte Lieder vor. Dieselben wurden mit riesigem Beifall aufgenommen. Die Lieder waren verklungen und daS Tanzbein wurde hierauf fröhlich noch manches Stündchen von Jung und Alt geschwungen. Der gestrige Maskenball des Schwü bischen UnterftützungSverein reihte sich seinen vielen Vorgängern in ersolgni cher Weise an. ES war ein fröhliches, von Humor beseeltes Fest, auf welchem von Anfang bis zu Ende unter allen Teilnehmern eine echt deutsche gemüthliche Stimmung herrschte. Das aus den Zerren John Weder, Vorsitzender, Hermann Bacher, Georg Bernlöhr. Michael Glaß und Carl Fi scher bestehende Arrangements Comite kann auf den hübschen Erfolg deö Bai le mit Recht stolz sein.

Aus dem Swatshause.

Unerwiinschte" Einwanderer.

DaS BundeSEinwanderungSBureau wird, wie gestern bekannt wurde, in den Wohlthätigkeit, wie Straf.An stalten Jndiana'S ebenso wie in denen aller anderen Staaten eine genaue Suche nach sogen, unerwünschten AuS

ländern" anstellen, d. h. solchen Ein

gewanderten, die trotz dreijährigem hie figen Aufenthalte sich immer noch nicht

haben naturalisiren lassen oder seit

Jahr und Tag den Behörden zur Last

gelegen haben. Wenn solche ,,Uner

wünschten" gefunden werden, sollen

dieselben auf Kosten der Dampfschiff. fahrtSGesellschaft, welche sie hierher gebracht hat, wieder zurückspedirt wer den.

Gouverneur Durbin hat L. R. Ful wider von Peru. Democrat. und A. M. Scott von Ladoga, Republikaner, zu Mitgliedern der Controllbedörde des Staats Soldatenheims in Lafayette ernannt. ArbeitS'Commissür McCormack hat gestern dem Gouverneur einen fchrift lichen Bericht über seinen Besuch der Lager der Schutt Jmprovement Co. in Deardorn County. betreffend die Be Handlung der Leute, eingereicht. Ueber den Bericht selbst hüllt der Commissür sich in Stillschweigen. AuS Aeußerun gen, welche er fallen ließ, ging jedoch hervor, daß die Berichte der Zeitungen über die grauenhaften Zustände in den Lagern nicht übertrieben worden sind. Die Leute hätten vor allen Dingen daS Recht zu verlangen, daß sie in baarem Gelde und nicht in Checks ausbezahlt werden. JameS E. Watfon'S Ehrung. S h e ! b y v i l l e. 3. März. James E. Watfon aus Rushville wurde heute zum 4. Male von den Republi kanern deö 6. Diftrict für den Con greß wiedernominirt. Die Delegaten zur National Convention sind F. M. Rootö von ConnerSville und John I. Wingate von Shelbyville.

Local-Politifches

DaS republ. Staats . Comite trat heute Nachmittag um i2 Uhr in Sitzung, um das Datum für die StaatS'Convention festzusetzen, s )wie auch ein Hauptquartier auszuwählen. In dieser Verbindung ist zu erwüh nen, daß Vors. JameS P. Goodrich vom StaatSComite als temporärer Vorsitzer der Staats Convention ge nannt wird, während Congreh.Mit glied JameS C. Watson vom 6. Diftrict zum permanenten Vortzer gebuhmt" werden soll. Ex ' StadtrathSmitglied Ed. Sour. bier, bisher HeirathSlicensenClerk in der Office deS CountyClerkS, hat gestern diesen Posten aufgegeben, um nunmehr seine ganze Zeit der Cam. pa'gne für seine Nomination zum rep. EheriffSCandidaten zu widmen. Sein Nachfolger als Amor's Vermittler wird Russell Powell, der bislang in der Townfhip AssessorS.Ossice beschäftigt gewesen war. t Anwalt Richard Coleman hat seine Kandidatur um die Nomination zum Staatsanwalt aus dem demokratischen Ticket angekündigt.

Rene Inkorporationen.

In der Osfice des StaatSsecretürS wurden gestern die folgenden neuen Fir men etc. incorporirt: Die Ideal Oil Co.". Albany. Die. selbe will in den CountieS Delaware. Blackford, Randolph und Jay operiren. Jncorporatoren : George H. Current. E. L. LewiS, Harry Wallor, I. G. Allen, L. W. Tucker. I. V. Baird und Eimer Ferguson. Die Monticello Furniture Co.", Monticello; Capital $10,000; Direc toren, Max Goodman. Bernard Good man und Emory B. S'llers. Die Western Cartage & Draying Co.", Indianapolis; Capital 525.000; Jncorporatoren, William Ioung, T. C. Tuck und D. M. Deven i. Die I. ü. McKinney Land fc Investment Co.". Indianapolis; In corporatoren. I. B. McKinney, A. D. McKinney und Harley I. McKinney.

Sin Farmer ans Abwege. In der Polizei Station erschien gestern Abend der 20-jührige Home? Eller und bat, ihm auf der Suche nach seinem Vater Absalon Elder behülflich zu sein. Derselbe hatte in der letzten Woche seine gesammte Haus und

Farmeinrichiun von ColderS Eitry Randolph County nach Nora jin unse. County gesandt. Die Sachen waren auch glücklich angelangt, der Besitzer derselben aber nicht. Der alte Eller war mit etwa 1500 in seiner Tasche nach hier gekommen, um, wie e scheint, einige vergnügte Tage zu verleben. Er hatte während der letzten Nächte meisten im Marshall House logirt. Gestern hotte er sich je doch dort nicht mehr blicken lassen. , ' " MM-Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S ..Longfellow. ,

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Nur noch 2 Iail-Patienten.

Die Luft wird wieder klarer,

Nachdem wie berichtet am Mittwoch der an den Masern erkrankte JailGe fangene Charles Smith so schnell alö möglich in'S stöbt. HoSpUal spedirt worden wui, folgte ihm gestern Geo. Price, ein anderer Gefangener, der von der Lungenentzündung befallen wor den war. Price ift der Unterschlagung bezichtigt und harrt jetzt im Hospitale auf seinen Proceß. Ferner wurde auch der an einem Lungenleiden erkrankte Michael Mur phy aus der Jail entlasten, besten Bru. der JameS. wie berichtet, am Mittwoch Morgen todt in der Zelle aufgesunden worden war Richter Whallon erlieb Michael die noch resti,enden 2 Hafttage, damit derselbe mit JameS' Leiche heim nach Hartford. Conn., fahren könne. Gestern Abend befanden stch nur noch zwei Kranke im Gefängnisse, nüm lich der oftgenannte angebliche Gattin Mörder JameS O'Leary. der seiner Ge nesung schnell entgegengeht, und der BundeS.Gefangene LouiS Lak, der an einer Complication von Krankheiten leidet, stch jedoch in keiner unmittelbaren Gefahr mehr befindet.

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William D. Huber, Präsident der United Brotherhood sf CarpenterS fe JoinerS", hat sich nach New York bege ben, um mit Repräsentanten der .Amalgamated Society of CarpenterS" zusammenzutreffen. Eine jede Organi fation wird ln einer bestimmten Bank $25,000 als Garantiesumme deponiren, daß alle Artikel deS Uebereinkommens, durch welches die Amalgamated So ciety of CarpenterS" temporär mit der United Brotherhood of CarpenterS fc JoinerS" verschmolzen wird, eingehal ten werden,