Indiana Tribüne, Volume 27, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1904 — Page 4
Jttdtsna Tribüne, 8. Mar, 100.
Jndiana Tribüne. HtrauetdkN von Ux tVt Indianapolis, Ind.
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tan) C. Stalin Prtfideat. schaftslocal: No 31 Süd Delaware Strabe. telbphome 269, ind il the Port Oftee of IndUnapoHl t cond ! matter. Der Protest deutscher Kraue.
ine eminente Fähigkeit fllr logisches Argument legte Frau Dr. Richter au St. Louis, unseren deutschen Lesern wohl längft durch ihre reizenden Ge dichte und Feulleton'S unter dem Schriftftellernamen Edna Fern" be konnt, vor dem Congreß'Comite, wel ches kürzlich dem Protest d?S deutschen Verbandes gegen die Hepburn'Dolliver Vorlage Gehör gab, an den Tag. Sie erschien als die Vertreterin der deutsch, amerikanischen Frauen, welche die Petition gegen Annahme des Gesetzes unterzeichnet hatten. Frau Dr. Richter geht gleich auf den Kern der Sache, ohne langschweisende Vorrede ein. Sie sagt : Du Annahme der Vorlage mürde nicht nur dem Staat in dem wir wohnm ermächtigen uns den Genuß von Wein und Bier bei unseren Mahl zelten zu verbieten, sondern würde auch dahin führen, daß unsere Gatten und Söhne demHeim entfremdet werden und sie nach Plätzen zu locken, verborgen vor dem Auge der Oeffentlichkeit und des Gesetzes wohin wir sie nicht begleiten können. Wir halten eS für unser Recht, Vergnügung, und ErholungSLokale gemeinsam mit unsern Gatten und Kindern besuchen zu dürfen, und glauben nicht, daß ein Mann Lokaie besuchen sollte, in welche er Frau und Kinder nicht mitnehmen kann. Wir beanspruchen das Recht, solche Erfrischungen für unsere Lieben und uns selbst auszuwählen, welche wir für zuträglich erachten. Wir glauben, daß wir fähiger sind unsere Kinder nach dem Vorbilde unserer Mütter auf die Bahnen der Tugend und Mäßigkeit zu leiten, als alle sogenannten Temperenzbüche?! im Lande. Prohibition führt zur Zerstörung deS Familienlebens und Glückes, nimmt sowohl Frauen wie Männern das individuelle Recht nach ihrem Geschmack Getränke und Speisen zu wählen, verführt zu geheimen Lastern und lockt Männer von ihren Frauen und aus ihrem Heim. Wir Frauen ersuchen .die nationalen Gesetzgeber, weder daS Hepburn noch ein anderes ProhibitionS-Gesetz anzu nehmen." Im weiteren Verlaufe deS Argu mentö erscheinen folgende Sätze: Gesetze sind gemacht, damit sie befolgt werden. Das in Frage stehende Gesetz würde gemacht werden, um um gangen zu werden. ES beraubt den Mann eines guten FnundeS ein GlaS Bier oder Wein nach schwerer TageSarbeit, i in seinem eigenen Heim, an seinem eigenen Tische im Kreise seiner eignen Familie. Und eS würde ihn zwingen das was er für sein Recht hält zu erlangen trotz deS Gesetzes." Weil tln kleiner Bruchtheil seine Gewohnheiten nicht zügeln können, sollen wir alle leiden?" Soll der Tabakshandel verboten werden, weil es Leute und was noch schlimmer ist schlecht erzogene Knaben giebt, die ihre Gesndheit durch Tabak kauen ruiniren?" Hofft man Verbrechen unmöglich zu machen, indem man die möglichen Ursachen wegräumt, wie Spielsachen aus den Händen eines Kindes?" Würden Sie Diebftahl verhindern wollen durch ConfiScirung allen Eigenthums?" Nur Verbrechen muß verboten werden. Lastern muß man durch Erziehung entgegentreten." In gleich fähiger und eindrucksvoller Weise find alle Theile deS Protestes von der geiftreicheu Dame behandelt. Jeder Satz logisch und frei von Phrasen. Eine bewunderungswürdige Geistes arbeit, würdig der deutschen Frauen. , Unsere Zeit ist mitunter am ver kehrten Platz tolerant. Seit in Deutschland so colossale EhebruchS.Skandale von sich reden machen, hat man dort das milde (hoffähige?) Wort Eheirrung" erfunden. Man vermeidet augenscheinlich, das Kind beim rechten Namen zu nennen. Eine schöne Irrung", solch ein Ehebruchs - Skandal,
der in beiden Hemisphären von sich reden macht! Auch Maeterlinck wurde jetzt von einer Eheirrung" in unangenehme Mitleidenschaft gezogen. Nach Athener Blättermeldungen hat Frau Maeterlinck, die Lebensgefährtin und Jnterpretin des Dichter, ihren Gatten Verlagen. In Konftanttnopel trennten sie sich. Er ist nach Italien gefahren, sie nach Griechenland. Drumont, dir erste Schauspieler der Mae-terlinck-Trupp?, begleitete Madame. W. Post.
Daß die amerikanischen Damen im Rechnen durchaus nicht schwach find, beweift wieder einmal Frl. Eagan, die Sekretärin der Frauenbehörde der Weltausstellung in St. Louis. Um den nachträglichen Pump beim Songreß im Betrage von 04,500,000 zu rechtfertigen, hat der Direktorenrath der Weltausstellung dem Congreß Comite eimn Bericht der bisherigen Ausgaben gemacht und darunter die bislang gemachten Unkosten der Frauenbehörde mit 872,000 berechnet. Frl. Eagan hat aber auch Buch geführt und wendet sich an den Secretär der AuSstellungSbehörde Herrn Stevens mit dem Ersuchen, ihr doch eine ins Einzelne gehende Berechnung über die Summe, die angeblich für die Frauenbehörde verausgabt wurde, zukommen zu lassen. Zugleich führt Frl. Eagan an, daß nach ihrer Buchführung bis jetzt, das heißt wäh. rend der drei Jahre des Bestehens der Frauenbehörde höchstens die Summe von $20,000 für die Damen verausgabt find, macht einen Unterschied von 152,000. Frl. Eagan verlangt nun von den Weltausstellungö - Direktoren, daß der Frauenbehörde die Summe von $100000, welche unter den ferneren Ausgaben für die Frauenbehörde, bei Ersuchen um den nationalen Pump mit angeführt mar, den Frauen zur eigenen Verwaltung ausgeliefert werde.
Wider Erwarten ist die mit so viel Glück und G?schick!ichkeit zusammengebrachte Sammlung Leitner jetzt von Erben doch zum freihändigen Verkaufe gebracht warben. ES fanden sich deshalb vom Feftlande viele Vertreter von Museen und öffentlichen Sammlungm in der englischen Grafschaft Surrey ein. Die ganz besonders interessante Sammlung vor. graeko-indischen Skulpturen, die für die älteste Geschichte der weitver. breiteten buddhistischen Kunst die hervorragendsten Beweisstücke enthält, wurde von Dr. De Coque für das Museum für Völkerkunde in Berlin erworben. Als Bindeglied der baktrisch-in-dischen Kunst und der erst neuerdings durch Dr. Stein in den vom Sande be gradenen Ruinenftädten im chinesischen Turkeftan entdeckten indischen Ausland Kunst hat der Skulpturenschatz, den Leitner vor Jahren zusammenbrachte, erst seinen richtigen Werth erhalten. Dennoch ist er für den geringen Preis von 15,000 Mar! zu haben gewesen. Die Münzsammlung ist von einem Genfer Professor für ein Genfer Museum erstanden worden. Von den übrigen Schätzen verdient die ägyptische Sammlung vielleicht noch mehr Beachtung, als ihr bisher zu Theil wurde. Eine so interessante Sammlung kunsthistorisch wichtiger Alterthümer ist selten von einem Privatmanne zusammengebracht morden. Noch seltener aber ist es geschehen, daß solche Schätze nach dem Tode des Sammlers verkauft wurden. Das schöne Beispiel von F. I. Horniman, dem Stifter deS Horni man-MuseumS, hat in diesem Falle keine Nachahmung gefunden. Ein Jnsaffe de Gefängnisses schwer erkrankt.
Sheriff Metzger erschien heute Moagen gegen 2 Uhr im DiSpensarium und ersuchte sofort einen Ärzt nach dem Gefängniß zu schicken, da seiner Ansicht nach, L. Cash, ein Jnsaffe desselben, im Sterben liege; sein Pulsschlag war nur noch ein sehr langsamer und die Haut fühlte sich kalt an. Dr. Sheek erschien bald darauf in der Bastille und leistete ärztliche Hülfe. Cash war von Krümpsen befallen worden. Der Arzt hofft, ihn retten zu können. Cash ist ein Der. Staaten Gefangener; er wurde im November v. I. im Bundesgericht d ' Mibbrauchs der Post zu betrügerischen Zwecken schul big befunden und zu 6 Monaten Gefängniß verurtheitt.
Das Mönnerchor' Concert.
Ein künstlerischer Erfolg.
Begeisterte VeifallSvezeug gen durch die zahl reiche Zuhörerschaft.
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Weder da zur selben Zeit ftattfindendeConcert der Patti, noch das angesagte Regenwetter vermochten Bresche in die Zahl der Musikfreunde zu schlagen, welche gewohnt find, die Koncerte deS Männerchor zu besuchen. Fast schien das Gegentheil der Fall zu sein, denn selten wie der geräumige Concertsasl ein größeres Publikum aus, wie gestern Abend. Ein trefllicheS Programm versprach reiche Genüge und der enthusiastische Beifall der sämmtlichen Zuhörer bewies, daß die Erwartungen völlig erfüllt wurden. Gewöhnlich bespricht der Concertbericht die Leistungen deS AbendS in programmäbiger Reihenfolge. Heute mutz aber eine Ausnahme gestattet fein, denn der Eindruck der legten Programmnummcr war ein so gewaltiger, daß der Berichterstatter ihn erst vom Herzen haben muß. ES war der Vortrag deS Männerchor Friedrich Rothbart" von PodbertS. ky. Dah die Eomposttion an sich machtvoll ist, daß der Text angethan ist Begeisterung in der Brust jedes Deutschen zu entfachen, kann nicht das Verdienst des Männerchor schmälern, daS Lied so meisterhaft zu Gehör gebracht zu haben; denn die Komposition mußte feines Verständniß bei den Sängern finden und der Vortrag so innig und zugleich so wuchtig sein, um dermaßen überwältigend zu wirken. In getragenen Tönen erzählt das Lied von dem Todesschlaf deS alten Barbarossa. Süß und klagend ertönte das Solo der Tenöre. Dann setzten mächtig die Bässe ein, majestätisch schwillt der Ehor in den Mittelsaj hineingefügt, bis in dröhnender harmonischer Wucht die Kunde von der Neuentftehung deS deutschen Reiches dem er griffenen Zuhörer entgegenschallt. Als der letzte Ton verhallt war, da l:rach nach sekundenlangem Schweigen ein Beifallssturm aus, wie er selten gehört wird und nicht eher gabin dieHörer Ruhe, bis Dirigent Herr Bellinger mit seinen Sängern wieder erschien und das Lied wiederholt wurde. Bei Beginn des Concertes hatte der Männerchor das herrliche Bruch'sche Lied Vom Rhein" und im weiteren Verlauf deS Concertes das Lied von Wohlgemuth Im Mai", welches der Componift in begeisterter Erinnerung an, beim Sängerfest in Graz verlebte Tage, Herrn und Frau John P. Frenzel gemidmet hatte. Die Komposition ist künstlerisch vollendet und voll schöner Harmonie. Der Männerchor wurde seine? Aufgabe voll und ganz gerecht und der Vortrag erweckte rauschenden Beifall. ES ist ein Lied, welche wohl bald von vielen Gesangvereinen in ihre Programme einverleibt werden wird, weil es Jedermann durch seine Lieblichkeit anspricht. Der Violin - Virtuose, Herr Ferdinand Schäfer, zeigte ein reiches Können und feine Empfindung in dem Vortrage Einleitung und Variationen" von David; später bot ihm die Wiedergabe der Compofttionen Melodie, OpuS 45" von Sicard, Moto Perpetuo" von Paganini und Capricia Humoreöque" von Becker, Gelegenheit, feine wunderbare technische Fertigkeit zur Anschauung zu bringen. Bemerkenswerth war namentlich sein Vortrag der Compofition Paganini's und der von Becker. Eine sauberere Technik, verbunden mit innigem Ver ftändniß, haben wir selten gehört. Der capriziose Strich seines Bogens, den die Becker'fche Compofition bedingt, war einfach VollendungWenn Herr Schüfer mit Dreingaben, die das Publikum stürmisch verlangte, geizte, entschädigte Frl. Virginia Sha fer durch die liebenswürdige Bereitwilligkeit, mit der fie den Wünschen deS Publikums entgegenkam, als ihre GesangS-Vorträge lauten Beifall her. vorriefen. Die anmuthige Erscheinung der LouiSviller Künstlerin gewann so fort die Gunst des Publikums. Sie besitzt eine reiche Altstimme, die durch gewandten Bortrag unterstützt, anmuthend wirkt. Selbst die leicht ver
zeihliche Unart des TremulirenS, die
ihr anhaftet, vermochte nicht den Genuß zu beeinträchtigen, da die erwähn ten großen Vorzüge überragten. Die junge Künstlerin erranz deshalb auch wohlverdienten Erfolg. Ihr Organ ist besonders in den niederen Lagen frisch und geschmeidig, und in den Liedern, die ihr besonders lagen, einschmei chelnd und angenehm. Sie sang die schmierige Compofition Farewell yc Hills" von Tschaikowöky mit feinem Verständniß und riß die Zuhörer durch diesen Vortrag, so wie mit den Liedern Du und ich" von Lehmann und "Katy did" von Mildred Hill zu rauschendem Applaus hin. Sehr gefällig war der Aortrag Tanzlied" von Weinzierl durch dn Damenchor. Die Damen zeigten, daß sie unter der Leitung ihres Dirigenten Bellinger treffliche Fortschritte gemacht hatten. Auch bei ihrer Mitwirkung in dem Vortrag die Zigeuner" der im gemischten Chor gesungen wurde. Nack dem Conzert wurde unter Aussicht der Damen ein treffliches Souper servirt und dann trat der Tanz in seiue Rechte.
Behörde für öff. Werke.
Der vorsorgliche Controlle U r. In der gestrigen Sitzung der Behörde für öff. Werke machte Controlleur Dunn darauf aufmerksam, daß es angebracht fein würde, die Sonderung der verschiedenen Bahngeleise längs der ganzen Strecke nordöstlich von der 10. Straße bis zur Gürtelbahn beizubehalten, falls die Geleise, wie von der Big Four-Bahn geplant, an der Massachusetts Avenue-Kreuzung gesondert werden sollten, um ihre Höherlegung und Ueberführung der Straße zur Beseitigung der NiveaukreuzungS-Gefah-ren zu ermöglichen. Der Vorschlag wurde an den Ingenieur verwiesen. Endgültig bestätigt wurden die Resolutionen betreffend: Vackfteinpfl. der Pennsylvania Str., von South bis Merrill; Cementirung der Sm. an der Bellenfontaine Str., von 25. bis 27.; Bau von Abu-ugS-Canülen in der l. Allev östlich der State Avenue, von Washington bis Michigan; in der 1. Alley östlich der Keystone Avenue, von Washington bis New Z)ork; in der 1. Alley nördlich der English Avenue, von Shelby bis State. Beschlossen wurden ferner : Asphaltirung der 21. Straße, von Centra bis College Ave. ; desgl. der State Ave., von Washington bis Michigan; Cementirung der Sw. an der 11. Str.. von Meridian bis Pennsylvania, und an der Sheffield Ave., von Washington bis C. H. & D.-Geleise. Die angeordnete Oeffnung der Railrsad Str., von der Good Str. bis zur Arlington Ave., wurde rückgängig gemacht. An den Ingenieur verwiesen wurden die Petitionen um : Cementirung der Sw. an der Lockerbie Str., von Eaft bis Liberty, an der Curzon Str.. von New Bork bis Michigan, und an der Union Str., von der Adler Str. bis zur 1. Alley nördlich der Cson Str. Ferner wurde der Ingenieur mit der Ausarbeitung w Pläne für die folgenden Verbefferungen beauftragt : Ki e S p f l. der S w. an der North Str., von Oriental bis
Highland Ave.; K i e S p f l. der F a h r st r. und Cementirung der Sw. an der Stewart Str., von der 28. bis zum Ende der Straße; desgl, an der Ringgold Str., von Raymond bis La Grande Ave.; Backfteinpfl. der 14. Straße, von Alabama bis New Jersey Straße, und der Merrill Straße, von Illinois bis Senate Ave. ; O e f f n u n g und Verlängerung der Applegate Str., von La Grande Ave. bis Beecher Str., und der La Solle Str., von 25. bis 26. Str.; Cementirung de? Sw. und Rinnsteine an der Noble Str., von Washington bis Virginia Ave.; ander Cornell Ave., von der 17. bis zur 19. Str., an der Pennsylvania, von 28. biZ 30. Str.; Cementirung der S w., östliche Seite, an der Central Ave., von 15. bis 16. Str. ; K i e s p f l. der Fahrst r. und Cementirung der Sw. an der Moore Ave. und an der Rural Str. ; B a u von Canälen in der Martin dale Ave., über die 16. Et,, hinaus,
und in der Sheldon Straße.
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Hat lange gewährt.
Tie SicherheitS-Behörde hat gestern die ftädt. GesundheitS-Behörde autoriftrt, im Stadt-Hospitale ein oder zwei Zimmer für die Unterbringung von Polizei- resp. JailGefangenen auszustatten, deren Gesundheitszustand Hospital-Behandlung erheischt (wie z. B. I. O'Leary. welcher für den Tod seiner Frau verantwortlich gehalten wird und seit mehreren Tagen schwer erkrankt in der Jail liegt ) Diese Einrichtung soll sofort getroffen werden. 85 Alarme im Februar. Feuerwehr Chef CootS meldete in seinem Monatsberichte der Sicherheitsbehörde, daß das Departement im Februer 85 Mal alarmirt wurde, wobei 822 Meilen zurückgelegt wurden. Du sollst nicht spucken'." Zur Durchführung der in Vergessenheit gerathenen Anti-Spuck Ordinanz" hat die Gesundheitsbehörde nunmehr WarnungS - Placate drucken lassen, welche in allen öffentlichen Gebäuden in den Corridoen . angeschlagen werden sollen, ebenso in den StraßenbahnWagen, und durch welche das Publicum darauf aufirerksam gemacht wird, daß eö esetzlich verboten ist. auf Seitenwegen, auf den Fluren öffentlichentlicher Gebäude oder denen von StraßenbahnWagen :c. auszuspucken. Die Sicherheitsbehörde hat versprochen, mit Hülfe der Polizei die Durchführung der Ordinanz zu ermöglichen. Kreuzzug gegen die Barrelhouses". Ferner hat Dr. M I. Spencer, der städtische Gesundheitsbeamte, beschlossen, sobald als möglich auch einen Kreuzzug gegen die Barrelhouses" der Stadt zu beginnen; denn die GesundheitSdeHürde ist der Anficht, daß vielerlei Krankheiten auf den Fusel zurückzuführen find, der in diesen Plätzen auSgeschänkt wird. Kleine Personal-Verän-d e r u n g e n. Die SicherheitSbehorde nahm gestern die Resignation W. H. Tordett'S als Mitglied deS FeuerwehrDepartementS an und ernannte zu seinem Nachfolger den bisherigen Subftitut Ed. Steinruck (Demokrat). An dessen Stelle trat Harry Stuck ('Republikaner). Gegen den farbigen Polizisten Lee
find von mehreren Personen Anklagen wegen unbotmäßigen, großmäuligen Betragens erhoben worden, die am nächsten Mittwoch zur Verhandlung gelangen.
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