Indiana Tribüne, Volume 27, Number 162, Indianapolis, Marion County, 1 March 1904 — Page 5
In großer Eile. Humoreske von Robert W. Chambn Zehn Minuten vor fünf Uhr Abends flogen die Bureauthüren der Florida und Key West Eisenbahngesellschafi auf und ein junger Mann stürbe heraus. mm Reisetasche in der einen Hand, der. Rcs,enschi7m in der anderen, rannte er durch den Corridor zum Fahr stuhl, und kam gerade noch zur Zeit, UM einen Blick aus das erleuchtete Dach des in die Tiefe gleitenden LiftS we:fen zu tonnen. unten!" rief er; aber der erleuchtete Fahrstuhl verschwand und glitt so tief hinab, bis ihn die Dunkelheit verschlang. Da stülpte der junge Mann seinen Hut auf denKopf. ergriff dieReisetasche und raste die Treppe herunter. Die Marmorstufen hallten von seinen Schritten wieder; die Reinmachfrauen hörten ihn kommen und traten zur Leite, er sprang über einen Eimer Wasser und einen Scheuerlappen; einige ältere Herren drückten sich gegen die Wand, um Platz zu machen; und eine blonde, junge Dame mit einem Bleistift hinter dem Ohr rief: ..Herrje." als er vorüber schoß und durch die Hausthüre stürmte, die zurückflog und hinter ihm mit dumpfem Schlag ins Schloß fiel. Draußen, in der durch die wirbelnden Schneeflocken weißlichgrau erschei. nenden Dunkelheit, sah er die beschnei:en Laternen der Droschken und stürzte an den langen Reihen der Hansoms und Coupes entlang, in toller Jagd nach seinem eigenen. Ach. da sind Sie ja!- keuchte er. indem er seinen Handkoffer einem ganz mit Schnee bedeckten Kutscher auf den Boct warf. Jetzt so schnell Sie können! Es ist schon spät!" Und er raste ins dunkle Coupe, warf die Thüre zu. san! auf das Polster und schlug den Kragen seines Paletots zurück. n der anderen Ecke der Droschke saß eine junge Dame, die bis zur Nasenspitze in einen Pelz gehüllt war. Bon Zeit zu Zeit schauderte sie und vergrub ihr Gesicht in den Muff. Aus der dicht beschneiten Laterne siel ein Schimmer auf ihre Knie. l i i. f
tfon flog sas Myriverr. an oerei sten Straheuecken vorüber, rasselte Über Trambahngeleise, während seine Insassen eingemummt, jeder in stirer Ecke, dasaßen und ärgerlich durchs Fenster blickten. Der Schnee klebte an den Scheiben. schmolz und rann herunter; und auf die beregneten Scheiben zauberte das gelbe Licht der Schaufenster phantastisehe, verzerrte Bisionen. Nun nahm der junge Mann in nervöser Hast seine Uhr heraus, durchwühlte seine Taschen nach einer Streichholzschachtel, - zündete ein Streichholz an und brummte etwas vor sich hin, als er sah, wie spät es war. Beim Anreiben des Streichholzes wandte die junge Dame den Kopf. Als das Licht auf sein Gesicht fiel, richtete sie sich straff auf und ließ ihren Muff mit einem Schrei des Entsetzens auf den Scl-oß fallen. Er blickte auf. Da Streichholz verbrannte ihm beinah die Finger; er ließ ts fallen und steckte rasch ein zweites an. Und der flackernde Schein erhellte das Gesicht eines Mädchens, das er in seinem Leben noch nicht gesehen hatte. ..Gott im Himmel." rief er aus. Wo ist meine Scbwester?" Die junge Dame fuhr zusammen, sagte aber rasch gefaßt: ..Aber, mein Herr, was soll das hei' ßen? Sie sind in einen falschen Wagen gestiegen " Das Licht erlosch; darauf ein Mo ment der Dunkelheit, denn der Wagen bog um eine Ecke, und das geisterhafte Licht der elektrischen Lampe beleutete abwechselnd die Züge der beiden. Wollen Sie. bitte, halten lassen?" sagte sie unsicher. ..Sie haben meinen Wagen für den Ihren gehalten. Ich wartete auf meinen Bruder." Er war bestürzt, machte aber keine Miene, zu gehorchen. Ein plötzlicher Schreck Durchfuhr sie. Ich muß Sie dringend bitten, den Wagen halten zu lassen!" stammelte sie.
Jetzt endlich wich seine Bestürzung und er fand die Sprache wieder. ..Den Wagen halten lassen? Nichts auf der Welt könnte mich dazu bewegen!" Aber das müssen Sie!" beharrte sse. ..Sie müssen sofort halten lassen!" ..Äie kann ich das?" fragte er erregt, es ist schon beinah zu spät, ich hcbc keine Sekunde zu verlieren." ..Weigern Sie sich, diesen Wazen zu vc.!c.ssen?" ..Bitte, beruhigen Sie sich ..Verlassen Sie den Wagen sofort!" dranp sie in ibn. Bei einer Biegung des Weges flogen sie mit einem Ruck gegeneinander; entrüstet sahen sie sich an. ..Das ist geradezu unerhört." sagte die juna Dame, die Hand auf den Wagi'nschlaq legend. ..Bitte, öffnen Sie die Thür nicht!" rief er. Sie versuchte, sie aufzumachen: der Knopf gab aber nicht nach, vielleicht weil ihr die Kraft versagte. An Muth fehlte eö ihr nicht, denn sie maß ihn vom Kopf biö zu den Füßen und rief ibm an:
.Sie Feigling !' Jähe Rö!hc bedeckte seine Züge; ei hatte ein gutmüthiges, jugendliches und ziemlich energisches Gesicht mit einem scharfgeschnittenen Kinn und freundlickien Augen. ..Wenn ich ein Feigling wäre." sagte er. würde ich den Wagen halten las sen und aussteigen. Mir ist nocb nie etwas passirt, was mich nur halb so in Bestürzung gesetzt hätte, wie diese Begegnung mit Ihnen." Sie blickte ihm gerade in die Augen, die eine Hand noch immer an dem Wagenfchlag. ..Wollen Sie mir wohl glauben, daß der Fehler, den ich da gemacht habe. mir mindestens ebenso schrecklich ist wie Ihnen?" sagte er. Wenn Sie diesen Wagen halten lassen, ruiniren Sie das Leben eines Menschen. Richt das meine wenn eö sich darum handelte, würde ich keinen Augenblick zögern." Jetzt endlich zog sie ihre Hand vom hürqriff zurück. ..Also. Sie sind in großer Eile?"
fragte sie mit trockenen Lippen. ..In entsetzlicher Eile," entgegnete er. ..Ich auch." sagte sie bitter, und durch Ihre Dummheit werde ich jetzt die Reise ohne meinen Bruder machen müssen." oie schwiegen. Dann nach einer Weile wandte sie sich wieder zu ihm: ..Wohin glauben Sie denn, daß dieser Wagen fährt?" ..Räch Courtlandt Street, nicht wahr?" Plötzlich kam ihm der Gedanke, daß es ja ihr Wagen war. und daß er dem Kutscher nur angesagt hatte, rasch zu fahren. Alle Farbe war auS seinem Gesicht gewichen, das er erregt gegen das beschneite Fenster drückte. Aufblitzende und ebenso rasch wieder versiywindinde Lichter. Dunkelheit un'i Schnee; das war alles, was er erblick m konnte. Er wandte sein verstörtes Gesicht ihr zu; er war ganz auf sie angewiesen. Ich fahre auch nach Cöurtlandt Street; Sie brau.hen sich nicht zu beunruhigen." sagte sie. Sein Gesicht bekam wieder Farbe. Ich vermuthe, daß auch Sie versuchen wollen, Eden Limited zu errei-
chen.
Jawohl." antwortete sie kühl, mein Bruder " 5ver Ausdruß starren Entsetzens trat plötzlich auf ibr Gesicht. ..Um Gottes willen, was soll ich nur anfangen?" rief sie aus. Mein Bruder hat mein Billet und mein Portemonnaie!" Ein heftiger Stoß warf sie zum zweiten Mal gegeneinander: der flackcrnde Sckein eine? Straßenlaterne siel auf ihre beiden Gesichter, der Wa gen hielt, und ein Gepäckträger öffnete den Schlag mit den Worten: ..Eden Limited? Da müssen Sie sich beeilen, es ist die höchste Kit." Sie sprangen beide aus dem Wagen in das Schneegestöber: sie weigerte sich, seinen Arm zu nehmen. Was soll ich nur thun, was soll ich nur thun?" rief sie voller Berzweiflltiig. ..Ich muß diesen Zug benutzen und habe nicht einen Pfennig bei mir." ..Das macht nichts; nehmen Sie
nur das Billet meiner Schwester." sagte er, während er in aller Eile den Kutscher bezahlte. Der Gepäckträger nahm ihre beiden Handkoffer vom Bock und rannte damit nach dem Fährhaus; sie folgte ihn nach dem Drehkreuz, an dem die Billette vorgezeigt wurden. ..Nun heiht's aber laufen!" rief er. Und in fliegender Eile schlüpften sie durch daö Äusgangsgitter und rannten an die Laufplanke, wo der Gepäckträger mit ihren Koffern stand und ihnen Zeichen machte, sich zu beeilen. Es ging nur noch mit knapper Roth, aber es ging doch zum großen Amüsement der Passagiere, die sich aus Deck befanden. Los!" brachte der Fährmann zwischen den Zähnen hervor und gab dem Rczd einen starken Stoß, daß die Ketten klirrten. Du. sieh dir 'mal den niedlichen Käfer an. hübsch, nicht wahr?" Riesig niedl'-ch," sagte sein Kamerad, nach einer Weile der Ueberlegung: ..Sie ist eine nette Krabbe, sicher sein Liebchen! Scheint mir ein frischgeba ckenes. junges Paar!"
Die beiden jungen Leute, die das Schiff in der letzten Sekunde erreicht hatten, standen nebeneinander, eingemummt bis an die Nasenspitzen, mit fliegendem Athem. Sie warfen derzweifelte Blicke in die Richtung, in der New ?)ork City liegen mußte. Er stand dicht neben ihr, versuchte seine Gedanken zu sammeln und sie zu einer gewissen Logik zu ordnen. Aber je mehr er nachdachte, desto unlogischer erschien ihm die ganze Geschichte. Wie war e? um G?ttes willen nur möglich gewesen, daß er in den Pagen eines fremden Menschen eingcstiegen, und daß ein blinder Zufall die Droschke gerade an seinen Bestimmungsort fahren ließ? Und daß sie beide eine halbe Meile gefahren waren, bevor einem von ihnen die Situation klar wurde? Und sie auch hier keine Sekunde verloren hatten! Er blickte sie an; sie stand an der Reling; ihr Pelz war ganz mit Schnee bedeckt. Armes Ding!" dachte er und sagte dann: Sie brauchen sich wegen des Schlafenoebens kin (Pinrnfn an mafn
S3i tonnen vas Met metner WchweIter benutzen." Nach einer Weile ruhiger Ueberleguna setzte er hinzu: ..Wenn Ihr Bruder mich köpfen wollte, würde ich es ruhig geschehen lassen." Sie erwiderte nichts. Sehe sehr wohl ein." fuhr er fort, daß Sie mir niemals verzeihen können, was ich gethan habe." Rein." entgegnete sie. das könnte ich auch niemals." Es verging eine kurze Spanne Zeit, die nur durch das Schreien der Sirene ausaefüllt wurde Mnn Sie den Wagen hatten hatten lassen, als ich es verlangte ..." hob sie an. Wenn ich es gethan hätte, wären weder Sie noch ich zu diesem Zug zur Zeit gekommen." Wenn Sie nicht in meinen Wagen gestiegen wären, stände ich. jetzt hier mit meinem Bruder." sagte sie. und so bin ich hier mit Ihnen, und noch dazu ohne einen Pfennig Geld." Er blickte sie verzweifelt an. aber sie war unerbittlich. Mich empört nur der halte Egoismus. den Sie bei dieser Sache gezeigt haben." sagte sie. viel mehr als das Versehen . . . das" sie hielt einen Augenblick inne. um ihm Gelegenheit zur Vertheidigung zu geben, aber er schwieg. Und jetzt." fuhr er fort, haben Sie mich in die Verlegenheit gebracht, mir Geld borgen zu müssen." Nur ein Billet." stotterte er. Aber sie hatte sich noch nicht beruhigt und ihr Schweigen war ihm keine Erleichterung. Kurze Zeit darauf sagte er: ..Eö ist hier draußen schrecklich kalt; würden Sie nicht lieber in die Kabine gehen?" Sie schüttelte den Kopf und ihre Wsngen rötheten sich, denn sie hatte die Bemerkungen des Fährmanns gehört, als das Boot abfuhr. Lieber wollte sie in der Dunkelheit frieren, als sich in einer erleuchteten Kabine den Blicken derNeugierigen aussetzen. Sie sah den Träger an. der ihnen die Handkoffer nachtrug, und der furchtbare Gedanke fuhr ihr durch den Kopf. daß man sie auch hier für ein junges Paar halten könnte. Wüthend, erschreckt und ganz derzweifelt wagte sie es nicht einmal, den Mann anzusehen, dessen unerhörte Dummheit solche Demüthigungen über sie gebracht hatte. Sie war dem Weinen nahe; aber sie beherrschte sich, warf den Kopf in den Nacken und ließ sich die glühenden Wangen von dem Schneegestöber kühlen. Ach. er würde es eines Tages schon bereuen! Wann, wie und wo darüber nachzudenken gab sie sich gar nicht die Mühe; aber er' würde es bereuen: und seine Strafe würde ihm wohl unvergeßlich bleiben. Während sie so ganz in den Gedanken an seine zukünfUge Demüthigung versunken war. schreckte seine Stimme sie auf:
..Wir fahren ein! Bitte, bleiben Sie dicht neben mir stehen. . Bum! Krach! Kr... ach! Bum! Dann das Gerassel der Ketten und des Nades. und eine Menschenmenge, die sie dicht gegen seine Schulter drückte. Nehmen Sie. bitte, meinen Arm." sagte er. ich kann Sie so besser schll-
tzen." Ein langer, verdeckter Gang, wimmelnd von Menschen, ein Blick in eine Straße und in die wirbelnden Schneeflocken, ein eisernes Gitter mit Thüren, an denen Beamte in blauer Uniform stehen, und der monotone Nuf: ..Billete. bitte die Billete vorzeigen. Hier Nicbtung nach Palmetto Spezial. Eden Limited Geleis Nummer drei." Wollen Sie die Güte haben, meinen Negensa)!rm einen Augenblick m halten?" fragte er. Sie nahm ihn. l5r zeigte die beiden Villete vor. Sie gingen durch das Gitter und folgten dem Träger, dem sie ihre Sachen übergeben hatten. Der Mann stieg in einen Schlafwagen. Sie folgte ihm und setzte sich neben ihre Handtasche, stützte ihren Ellenbogen auf und legte ihren Kops in die Hand. Er ging an ihr vorüber bis zum Ende des Wagens, wo er mit einigen Beamten ein erregtes Gespräch anknüpfte. ..Ich habe versucht, Platz in einem anbetn Wagen zu bekommen," sagte er, aber es ist unmöglich." Warum wollten' Sie das thun?" fragte sie ruhig. Ich dachte. eS würde Ihnen lieber sein." sagte er. ..Ich will so lange wie möglich im Rauchcoupt' bleiben." Sie schwieg. Er stand da und starrte düster vor sich hin. Es thut mir aufrichtig leid." sagte ei endlich. Ich bin nicht ganz so egoistisch wie Sie glauben. Mein mein jüngerer Brnder ist in der größten Verlegenheit in. . . in Sankt
Augustine. Ich würde ihn nicht retten können, wenn ich diesen Zug nicht bekommen hätte. . . Ich weiß, Sie können mir nicht vergeben; deshalb deshalb will ich mir von Ihnen die Erlaubniß erbitten, mich zu verabschieden." Bitte ach. gehen Sie nicht," sagte sie leise. Er wandte sich ihr wieder zu. Wie soll daö um Gotte willen nur mit meinem Mittagessen werden, wenn Sie mich im Stich lassen?" fragte sie. Ich habe tausend Meilen zurückzule-
gen und ich muß einfach zu Mittag essen."
' Was für ein Kerl bin ich doch nur."
murmelte er zwischen den Zähnen. Ich versuche immerfort, mich anständig zu benehmen, aber eö gelingt mir nicht. Ich will alles thun, was in meinen Kräften steht, um Ihnen Unannehm- : je i -: i . ... ' . . l
nujiciicn zu ersparen Mtiltteo oas will ich. Sagen Sie mir. würden Sie
es vorziehen, allein zu speisen?" Ssst! Man hört zu." sagte sie mit gedämpfter Stimme. Es ist schon
schumrn genug, daß wir für ein junges
Paar gelten, aber wenn die Menschen
hier tm Wagen nun auch noch glau-
ben. dap wir uns gezankt haben
das das konnte lch einfach nicht
ertragen?"
Wer. . . wer hält uns denn dasür?"
flüsterte er entsetzt.
(Schluß folgt.)
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)a Sdeal. Junger Ehemann (zu seinen Freunden): Ich versichere Euch, meine Schwiegermutter ist das Ideal einer Schwiegermutter! Noch nie ist ein Witz über Schwiegermütter gemacht worden, der nicht auf sie gepaßt hätte!" jrnmcr in (Bedanhcn.
Professor: Hm. riesige Ähnlichkeit! Sagen Sie einmal, guter Freund, habe ich Sie nicht gestern sezirt?" .fatale glcftätiantta . ..Als Du mich um die hundert Mark angingst, sagtest Du mir doch, daß Du dieselben blos für eine kurze Zeit brauchtest?" Gewiß! In einem Abend hab' ich dieselben ganz aus gegeben!" Borl'orcituttn. , Student: Schon nach Haus?" 51 0 l l e g e : ja, morgen kommt mein Alter, da muh ich noch Studienbücher aufschneiden. Lesezeichen falten und Flecke und Eselsohren in die Bü cher machen."
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Die Ehren.Men für den letzten Ter
min in der HandfertigkeitS Hochschule
sind aufgestellt. Die betreffenden Zög
linge sind mit ihren Schul.Leiftungen nicht unter A (dem nächsten Grad zu
Vortrefflich") geblieben. Die Ehren
Giften werden eingerahmt und in der
Schule an einem hervorragenden Platze
aufgehängt werden.
Diese EhrenL isten schmücken folgende
Namen:
Grad 1 Fritz Aloag, Zada Bird.
Clementine Carrol. Nell Fodrea. Pat
tiö HammondS. Minerva Kellogg. Ly. dia Kopper. Ethcl RodgerS. Gertrud? Shield. Alberta Sigeler. Edna Toon und Francke White. Grad II Bertha Craven. Will Edward und Ruth Keller. Grad III Carl Adam, Rger Ballard, Clarence Carpenter, Lulu Clemens, Ehester Craig. Lea Dickey, Flora Frick. Helen Heywood, Irene Hunt und Ruth Steele. Grad IV Guy Bradley. Pearl
Clendenning. Marie Colemann. Her. man Deupree, Grace Dunn, Margaret Geiger. Ben Kaminöky Ruth Kellogg. George Mathey, Dolly Moore. Hilda Keßner und Fred Wellman. Grad V August Bohlen, Phils Hilt, Lourance Hitt. Helen Jacovy, Ethel Stierwatt, Margaret William. Grad VI lmer Adam, Nellie Cox, Nellie Gaunt, Elenor Melcher, Gret. chen Scotten, David Eolomon, Julia Wintrode. Grad VII Dora Bosart, Edwin BoSwell. Ray Fatout, Bert Gsunt, Colnelta Geckler, Jeffe Good, Walter Guedel, Pansy Hall, Elfte Leachman. Roy McJntosh, Grace MathewS. Anna Mueller, Alma Piel, Joy Vance, Ed ward Wagener, Earle West. Grad VIII Anna Ciederholm, Bertha Camber, George Emminger, Berg King. Harry ZLawson, Williard OSler. Lillian Piel, Elmcr Rashig, Harley Rhodehammel.
Lou Chicago k SouiSv Spl tägl s BittS Lou g L tägl s Mad Acc nur Tonnt SouiSv k Madilon Accom . . Chicago ck Lou g L täglich p d Madison Accom tägl LouiSville Accom tägl. . ...
iSville Division. 3 40vm SouiSv ck Madtson Aee tägl 10 lOVm 7 OOVm Sou ck Chic g 3 tägl p d... .11 30Vm 7 80Vm LouiSville u. Madison A . . b 40. 8 05Bm LouiSv ck PittSb g L täglich , S 85 8 ööm Madison Aceomm TonntagS 8 15 3 55Nm Lou ck Ehi g Expr. täglich 11.50 cht 6 45Nm
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