Indiana Tribüne, Volume 27, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1904 — Page 5
Jttdiano Tribüne, S. Februar
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Unsere alte Marie. Von Margarete Ltadl. Wie ein substantieller Gruft auS
meiner alten Weichselheimath stand sie vor mir. im kornblumenblauen Wollkleide, eine riesige Wippe", wie man bei uns zu Haufe die hellen breitkrämpigen Strohhüte nennt, auf den dicken schwarzen vielfach um den Kopf gelegten Flechten. Sie war damals noch nicht .die alte Marie", konnte aber auf Schönheit ebensowenig Anspruch erheben wie heute mit ihrer kleinen untersetzten Figur und dem gelben Pockennarbigen Gesicht, aus welchem zwei kleine Aeugelem freundlich und treuherzig blickten. Aber nachdem sie im Osten des Reiches erst meiner Schwiegermutter, dann meiner verheirateten Schwägerin treu gedient hatte, worüber sie allmählich 36 Lenze alt geworden war, wollte sie durchaus Berlin kennen lernen. und natürlich war ich. wie Reuter's Fru Pastern sagt, die Nächste dazu, sie mit der Metropole bekannt zu machen. Allerdings hatte Marie in ihrem Aeuhern der Reichshauptstadt wenig Concessionen gemacht, und die anderen Mädchen im Hause lachten sie in ihrem altmodischen Putz tüchtig aus. Aber Marie lieh sich nicht beirren, auch hatte unser Spreeathen wenig Gnade vor ihren Augen gefunden. Für das Treiben in den StraKen intereffirte sie sich wenig, weil es sie naturgemäß beängstigte, und es war ihre größte Freude, daß ganz in unserer Nähe eine katholische Kirche sich befand, wohin sie jeden Sonntagmorgen in oben beschriebenem Staat, den ein rothbunteö türkisches Shawltuch halb verhüllte, mit einem großen Gebetbuch und riesigen Taschentuch in der Hand wanderte, sobald die Glocken zu rufen begannen. Nachmittags pflegte sie dann ihrer großen bunten Lade", einer altväterischen mit riesigen Tulpen bemalten Truhe, die Photographien ihrer verehrten früheren Herrschaft zu entnehmen und mit diesen und weiteren Andenken, als da waren: eine kleine mit Muscheln beklebte Schachtel vom Danziger Dominik", rvelche winzig kleine Nähutensilien und einen Miniaturspiegel enthielt, ein paar in grellen Farben ausgeführte Heiligenbilder und dergleichen mehr einen gemüthlichen - .'nntag unter vielem Kaffeetrinken und (Erzählen zu verbringen, wobei sie meiner Schwiegermutter stets mit glühender Verehrung gedachte, die sich in den Worten aussprach: Un die Frau Amtmann is so gemein! Viel gemeiner und niederträchtiger wie Sie, gneddige Frau," was für den Nichteingeweihten befremdlich klingen mag, aber leichter verständlich wird, wenn man weih, daß gemein" und nieder-trächtig-leutselig" und ..herablassend" bedeutet. Unsere Kinder hingen mit großer Zärtlichkeit an ihr und sie wieder war sowohl dem Jretche" wie dem Altfriedche", wie sie die Namen Grcte und Alfred aussprach, herzlich zugethan und erzählte den Kindern unermüdlich aus ihrer Heimath, von dem Leben der Flissaken. die auf Flößen geboren werden, leben, lieben und sterben und auf kleinen Weidenflöten so schöne Musik zu machen wissen in ihrem schwimmenden Reich. Das war für die Kinder eine Märchenwelt und auch Marie'S drolliges Polnisch-Deutsch war ihnen eine Quelle des Entzückens, so daß mein kleiner Alfred eines AbendS beide Aermchen um meinen Hals schlang und schwärmerisch sagte: Mama, wenn ich groß bin. heirathe ich die Marie; die hab' ich so lieb, weil sie immer das Milch" sagt und derr Brott". Allgemach begann auch Marie sich an die Berliner Luft zu gewöhnen und zwar durch die gütige Mitwirkung von PortierS". Jede Berliner Hausfrau weiß, daß die Portierfran eine Macht ist. mit der gerechnet werden muh. Wehe, wenn sie in Feindschaft mit den Mädchen lebt, dreimal wehe aber, wenn diese zu einem innigen FreundschaftSbunde wird, welche überraschende Wandlung innerhalb 24 Stunden vor sich gehen kann. So war eS auch hier. Nachdem Marie im unverfälschten östlichen Heimathsdeuisch die Portiersfrau unaufhörlich für eine dwatsche Flirr" alberne putzsüchtige Person und eine rechte Schlunz" unordentliche Frau erklärt hatte, war sie plötzlich zur Erkenntniß ihrer guten Seiten gelangt. Von nun an hieß jene nur noch die Frau Krausen" und was sie sagte oder that, wurde mir treu berichtet. Diese unerwartete Wendung der Dinge hatte darin ihren Grund, daß Portiers" die Marie aufgefordert hatten, an ihren sonntäglichen Ausflügen nach die Heide" oder nach'n Rummelsberger See" theilzunehmen, welcher Einladung Marie, angethan mit dem Kornblumenblauen, gern gefolgt war. Bon jenem ersten Sonntag mit Portiers datirte eine neue Epoche in Marie's Dasein, die sich sofort durch sichtbare Veränderung ihres äußeren Menschen kundgaö. Sie putzte sich nunmehr eine halbe Stunde, ehe sie die Markthalle aufsuchte, sträubte sich auch nicht mehr, ein weißes Häubchen auf die schwarzen Flechten zu setzen, sondern sie versah dasselbe sogar mit wehenden bunten Bändern, schnitt mit Müh' und Sorg.fält die Aermel ihrer Taillen kurz, um die prallen, swrkrosigen Arm dem
Auge deö Beschauers nicht länger vor zuenthalten, und brannte die zu Ponies" verschnittenen Stirnhaar tunstgerecht und verführerisch. Auch nahmen ihre Wege nunmehr doppelte Zeit in Anspruch. Doch nicht nur der äußere Mensch wurde diesem rapid verlaufenden Verschönerungsproceß untcrzogen. auch ihrer Geistesbildung iegann Marie kräftig nachzuhelfen und hielt zu diesem Zweck den in Lieferungen erscheinenden Roman Rinaldo Rinaldini". den sie Abends halblaut. Silbe für Silbe mit dem Zeigefinger verfolgend, mit Feuereifer und inniger Antheilnahme las, so daß eines Abends, als ich die Kinder zu Bett brachte, zu deren Entsetzen die dumpf gemurmelten Worte aus der Küche herübertönten: O heiß gelieb teh Ro sa. mein Weg führt zwar durch Blut und Lei chen, obber zu dir", mit welcher geschmackvollen Wendung Rinaldo sein Eheqlück zu begründen be.lissen war, während Marie ihrer Aufregung in einem gemurmelten dem Kreet könnt' ich doch so jäben!" Ausdruck gab. Die Folgen dieses literarischen Genusses blieben insofern nicht aus. als Marie sich bestrebte, in gewähltem Stil zu sprechen und daher alle Augenblicke die Worte ollerdings bereits" ihren Sätzen einfügte. So vergingen einige Wochen und eS war an einem Montag Vormittag Marie hatte tags zuvor, von Portiers chaperonirt", ein Tanzkränzchen besucht während wir beide in der Küche beschäftigt waren, als unaufhörlich tiefschmerzliche Seufzcr vom Küchenfenster, an welchem Marie Möhren putzte, bis zum Herd herüberklangen, wo ich den Sonntagsbrate: in neuer Herrlichkeit auferstehen ließ. Endlich fragte ich nach der Ursache ihrer trüben Stimmung und sie begann: Och gnedttae Frau, habb' ich doch so schwerres Herz! Weiß ich doch nich. was ich soll machen. Und dann erfuhr ich. daß sie ollerdings bereits" vor einigen Wochen eine Bekanntschaft" gemacht habe, und zwar in Person eines Verwandten der Portiersfrau, Namens Emil Noack, eines nach ihrer Versicherung bildschönen" Menschen. Sehen und lieben war auf beiden Seiten eins gewesen und nun hatte er sich als junger Mann mit ernsten Absichten" dokumentirt und gestern feierlich um Mariens Hand geworben. Sie aber stand wie Herkules am Scheidewege und wußte nicht recht, was sie wollte. Ja. Marie, wenn er ein ordentlicher Mensch ist und Sie ihn lieben, dann sagen Sie doch ja", meinte ich. Och, gneddige Frau, orntlichMensch! Sie bloß seh'n die Oberhemden! Abber, abber Nach vielem Zögern und Seufzen kam dann die Kehrseite der Medaille zum Vorschein. Er" war Beamter in welcher Funktion der Staat ihn beschäftigte, erfuhr ich nicht und stand just vor dem Avancement. Dazu aber brauchte er eine Caution, deren Höhe o Wunder! sich mit dem Betrage, der in Maries Sparkassenbuch verzeichnet war. völlig deckte. Wenn sie es hergab, stand ihrem Glück nichts mehr im Wege! Natürlich redete ich ab und beschwor sie. den Werber erst näher kennen zu lernen, auch wollte ich meinen Gatten bitten, Erkundigungen über den bildschönen Emil einzuziehen. Aber all' das war nicht nach ihrem Sinn, denn in ihren Zügen stand deutlich zu lesen: Rathe mir, aber rathe mir nicht ab! Und das Endergebniß ihrer Mittheilungen war die Thatsache, daß sie dem Geliebten bereits das Sparkassenbuch versprochen hatte und er zur Mittagsstunde kommen würde, um eö sich abzuholen und sich uns gleichzeitig als glücklicher Bräutigam vorzustellen. Als ich den Erkorenen sah. begriff ich sofort, daß er Maries, wenn auch nicht junges, so doch unerfahrenes Herz hatte im Sturm erobern müssen. Etwa fünf Jahre jünger als Marie, die sich bei dem Besuch vollständig als glückseliges verschämtes Bräutchen zeigte, war er ein großer, stattlicher blonder Mann, im Besitz eines prächtigen Schnurrbartes, und schien viel auf sein Aeußer-s wie auf Haltung und Manieren zu geben. Mein Mann fragte ihn nach seinen militärischen Verhältnissen und erhielt ausführlichste Auskunft, fo daß er von Maries Wahl bald sehr eingenommen war. Ich aber konnte bange Ahnungen nicht unterdrücken und sagte, al ich mit dem Erkorenen, der sich unter elegantester Verbeugung empfahl, a! lein war: Sie sind doch auch sicher, daß das Geld gut angelegt wird, so daß das Mädchen keinen Verlust heben kann?, meine düstere Beforgniß auf diese Weise so rücksichtsvoll wie möglich einkleidend. Er aber trat gekränkt einen Schritt zurück, legte die Rechte auf das weißgestärkte Oberhemd und sprach die denkwürdigen Worte: Madame. maß denken Sie von mir? Da thäte mich das Mädchen ja ville zu leid! Dies war das letzte. waS ich von Emil Noack vernahm. Ein Tag nach dem andern ging inS Land, und aus Abend und Morgen wurden allmählich vierzehn Tage, ohne daß Marie einen Brief auö R.. wo er sein neues Amt antreten wollte, erhielt, und des Geliebten Rückkehr zum Ausgehsonntag", den sie zusammen verleben wollten, war bereit zu erwarte, als icb meinte, htn iunoen rutxn in der
Friedrichstraße in fröhlichster Gesellschaft gesehen zu haben. Ich glaube, Marie, ich bin heut Jhrcm Bräutigam begegnet, sagte ich so Harmes wie möglich, als ich nach Hause zurückkehrte. Och, gneddige Frau." war die zuversichtliche Antwort, waS denken Si?! Wenn Emil in Berlin wär', dann wär' er auch bei
mir!"
Aber leider trog diese schöne Hoffnung. Wo Emil verblieben ist, haben wir nicht feststellen können, denn weder Marie noch mir haben jemals wieder etwas von ihm gehört. Eine Anzeige auf der Polizei zu machen wünschte Marie nicht, die wohl immer noch nicht die Hoffnung aufgeben mochte, den Ungetreuen eines Tages reuig zurückkehren zu sehen. Die Portiersfrau leugnete auf ernstliches Befragen jegliche Verwandtschaft ab. erklärte Emil Noack für janz entfernt anjeheirath" und wußte nichts Näheres; sie und Marie waren wieder tödtlich verfeindet. Doch letztere blieb nicht mehr lange in unserem modernen Babel, sondern ging zum großen Leidwesen meiner Kinder wieder zur hochgüt'gen Frau Amtmann", wie sie meineSchwiegermutter zu nennen pflegte, zurück, um im stillen Frieden des ostdeutschen Landlebens die Wunde zu heilen, die sie im Treiben der Welt empsangen hatte. Dort oben sahen wir sie einige Jahre später gelegentlich eines HeimathöbesuchS wieder, älter geworden, aber wie immer arbeitsam und voll rührender Hingabe für unser ganzes Haus. Eines schönen Sonntagsabend besprachen wir auch das Berliner Erlebniß, den einzigen Roman ihres Herzens! Es thut mich abber doch nich leid, gneddige Frau, sazte das alte Mädchen mit nachdenklichen Kopfschüt teln und fester Stimme, bin ich doch damals serr glücklich gewesen. Damit senkte sie den Kopf und ging langsam wieder in die Küche. Mein Mann aber erwiderte, als ich ihm diesen Ausspruch Maries wieder erzählte: So ein Frauenherz ist eben ein seltsames Ding, mag es nun einer Gräfin gehören oder unserer alten Marie! Von seinem Standpunkt
iahrscheinlichtödtliche Brandwunden
Das dünne Fräulein: Mein Bräu, tigam sagt immer, ich wäre zum Anbeißen! Der Schlächter: Da hat er Recht: wenn Sie den braunen Mantel anha ben. dann sehen Sie aus wie 'ne Schlackwurst! SchwierigeAufgabe. Feldwebel (zum Soldaten, dem daS Knieen nicht ordentlich gelingen will): Nu' bilden Sie sich 'mal fest ein, i ch sei 'ne Köchin dann wird's gleich geh'n!" DieLiebeögedanken.
fwHwnDfl Ä yi Bf!
Polizeibeamter : Donnerwetter.statt der Bcrbrecherin hab' ich jetzt im Steckbrief meine Braut beschrieben!"
Feste Preise.
Kunde: Sehen Sie, nun haben Sie doch mit sich handeln lassen. Erst verlangen Sie mir für den Ueberzieher fünfzig Mark ab und jetzt bekomme ich thn für dreißig!" Händler: Erlauben Sie. daö ist nicht gehandelt, das ist geschenkt!" 0 Joh eber'O lrthschaft, p. 764 eft Nvrth tr.
Trug gefter die l6-jöbr. Opal armichael davon. Entsetzliches Brandunglück an Mchigan und MuSkingum.Straße.
Dem Tode verfallen, wenigstens menschlicher Berechnung nach, liegt feit gestern im Diakonissen Ho vitale in entsetzlicher Weise verbrannt und bewußtlos Opal Carmichael. eine 16'jübrige junge Dame von No. 123 West Michigan Str., Tochter Frau Dora Carmichael, Vorsteherin des Cigarren'BerkauföftandeS im Lemcke Gebäude. Das entsetzliche Unglück, über dessen Entstehung jede Einzelnheiten fehlen, ereignete sich, als Frau Carmichael zur benachbarten Grocery gegangen und Opal allein daheim war. Man ver muthet, daß sie unbewußt mit ihrem Kleide dem Heerdfeuer zu nahe kam und so Feuer fing. DaS im 2. Stock werke des Haused wohnhafte Ehepaar Frank Hazard hörte einen schrecklichen Angstschrei und Hazard wollte die Treppe hinab zu Opal'S Beistand eilen, allein er kam zu spät. Er konnte nur noch sehen, wie die Unglückliche, von den Füßen bis zum Kopfe in Flammen gehüllt, aus der HauStbür auf die Straße floh und dort, wahnwitzig vor Schmerz und Angst und entsetzliche Klagerufe ausstoßend um sich schlug. Als ein des Weges kommender junger Mann kurz entschlossen seinen Ueberzieher abriß und damit, um die Flammen zu ersticken, auf Opal zusprang, lief diese in ihren TodeSängsten die MuSkingum Str. hinauf, immer noch in Flammen gehüllt und der Erschöpfung nahe. Dort sprangen ihr dann endlich 2 Arbeiter des W. A. Wilhite'schen LeihftalleS, Wm. Eck und S. Maxwell, zu Hülfe und erstickten mit übergeworfenen Pferdedecken die Flammen. Allein leider zu spät, wie es scheint. Denn die Aermfte. deren Schuhe sogar theilweise verkohlten, ist über und über mit schrecklichen Brandwunden bedeckt, außerdem hat sie die Flammen eingeathmet, und letzte Nacht kam aus dem Diakonissen Hospitale, wo die Unglück. Uche Pflege fand, die wenig tröstliche Votschaft, daß Opal immer noch be wußtlos sei, sowie daß die Aerzte kaum irgend welche Hoffnung für ihre Er. Haltung hegen. Die unglückliche Mutter, die ob des schrecklichen Unglücks ihres Liebling last wahnsinnig ist, befindet stch unter der Pflege von Nachbarn.
rundeigentdums. Uedertragunaen. Geo. Wolf u. A. an Arthur V. Brown. Theil von Lot 61 und LotS 16, 67 und 50, Windhorft Place, und LotS 72. 73, 77, 79, 33, 88, 91, 94, 08 und 99, 2. Eec. Windhorft Place. 81.00. Henry H. Smith an denselben, Lot , 1. See, Rosemont. 11125. Frank B. SimS an denselben, Lot 365, 3. Sec., West Park Abb., und Lot 18. BrownS Belmont Add $3000. Interstate Stockyard Co. an Bett R. 9c. & Stockyard Co.. Theil von Sec. 15 und 22. Tp. 15. R. L und Theil von Ocltlot 129. $50,000. Charles H. Morrison an John R. Welch, Lot 22, Cottage Home Add. $1500. Lucius B. Swift an Wm. A. Stef. fen, Lot 4 und Theil von 5, Union Str. Subö. 81200. Walter I. Hudbard an Charles E. Carriger, Lot 236, Ogle'S Oft Park Add. S2000. Frank C. Bonser an Joseph Fischer. Lot 59, Eec. 1, Martindale & Stilz'S Add. 82000. Alfred F. Pott an Wabash Realty & Loan Co., Theil von Lot 1, Perry' Eftate Subd., Sq. 50. S2400. Byron H. Prible an Charles E. Hartzog, Lot 28, Block 6, N. Jndiana. poliS. 81200. Herman E. Marien an Grant A. Roberts, Theil von Lot 19, Bruce Place Add. 81750. Charles A. Ringer an Frank O. Eaton, Lot 12, Macy'S Add. und Lot 16, Johnson'SlAdd. 81100. Railroad Men'S Building & Sav. Ast'n. an Sophia E. Matthew, Lot 118 und Theil, von 119, Bruce Place Add. 84500. Francs ZE. Willis an Joseph D. Eastman, Lot 133, Jackson Park Add. 81700.
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