Indiana Tribüne, Volume 27, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1904 — Page 5
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Local-PolitischeS
Die Barke des lüS.
Heute republ. Prinzarwahlen.
Heute finden die Primürmahlen zur Erwählung der Precinct Comitemit glieder statt, welche am Samstag, in der im CrimmalgerichtSSaale adzu haltenden Convention die Reorganisa tion des republ. Eounty'ComiteS vor nehmen sollen Obschon Sheriff Ro dert MeKger allgemein al Sieger in diesem Kampfe unter den Republika. nern selbst angesehen wird, herrscht ebenfalls allgemein die Anficht vor, daß sein Sieg kein leichter sein wird. Denn die TownshipS außerhalb In. diaiiapoluZ werden als solide für Col. Harry B. Smith, seinen Gegner. ge halten. Aus alle Fälle wird e bei den heutigen Primärwahlen sehr heiß zu gehen; denn die Vorkämpfer beider Candidaten sind mit ..Moneten" wohl ausgerüstet, wie fie schon während der letzten Tage bewiesen haben.
Neue Zncorporationen. Gestern incorpor'rte neue Unternehmun, gen etc.
In der Office deS StaatSfecretarS wurden gestern folgende neue Firmen etc. incorporirt: Acme Oil & Investment Comp.". Albany. Capital 50.000. Charles D. Cole, F. I. Spaulding. William Stick. C. L. Wood und A. F. Smith. ..Eastern Silt Comp.". Marion. Capital 87500. Hennan Soran, Sa rah Loran und Joseph tern. Mt. Zion Telephone Co.". WellS County. Capital 86000. Directoren: I. N. Roush. Calvin Forman. W. I. Clark. I. E. Beaty und I. N. Neff. Alada Cil Comp.". Montpelier. Capital 825.000. Directoren: Jstdor Gartenlaub. Mar Gartenlaub. Ada Gartenlaub von Chicago und William P. DeLaat. Montpelier. geruer als auswärtige Corporation die Wakeman Oil Co.". Weft Vir. ginia. Capital $80,000; Directoren: H. M. Brenenttul. I. I. McMann. D. W. Gilmore. F. D. Pierce. W. G. Ferver und L. D. Wyman.
Eine halsbrecherische Verhaftung. Die DetectivS Lancafter und Mc Guff. der erstere seine 260 Pfund schwer, der letztere schlank wie eine Tanne, verhafteten gestern Mittag, während der CssenSpause, auf dem Neubaue deS BundeSgebäudeS einen Arbeiter Namens Ruel Davenport we gen angeblichen DiedftahlS. Derjelde wird von einem gewissen John Keller beschuldigt, ihm vor 6 Wochen, alö beide noch im sfl. M. C. A. Gebäude arbeiteten, seinen Ueberzieher gestohlen zu haben. Um die Verhaftung vorzu nehmen, mußten die Beamten die schwankenden Leitern erklettern, die von einem Stockmerk des Neubaues in'S andere führen, und dabei soll'S L anca fter gar nicht geheuer zu Muthe gewe sen sein. Ml
Deutsche Reform. Jmmanuel'S Gemeinde.
Prospect und New Jersey Str.
Während der PasfionS'Zeit finden jeden Mittwoch Abend 8 Uhr PasfionS. Gottesdienste statt, wozu Alle besonders herzlich eingeladen find. Am nächsten Sonntag Morgen wird die jährliche Collecte für die clasftcalen Umlagen er hoben. Nachmittags versammeln sich die TrufteeS. -tmi Indianapolis Männerchor.
S. Saison. Concert am nächsten Mittwoch,
Am nächsten Mittwoch. 2. März, veranstaltet der Indianapolis Männer, chor" sein 3. Concert der Saison, und zwar unter gefülliger Mitwirkung von Fräulein Virginia Hewitt Shafer, lsontra.Alto, aus Loutsville und von Herrn Ferdinand Schäfer, Violine, von dahier. Niedriger Fahrpreis nach Indianapolis über die Penn fylvania Linie. Am 31. März und 1. April werden, in Anbetracht der Vouthern Jndiana TeacherS Asscciation" Versammlung, (.cursionS-Billete nach Indianapolis über die Pennsylvania Linien verkauft. Für Sinzelnheiten, Zeit der Züge, etc. wende man sich an die Local Ticket Agenten dieser Linien.
Von Egen Stangen. Am Bug die blaue Wunderleuchte, Von keiner, keiner Last beschwert. Das ist die leichte, schwanke Barke. In der das Glück durchs Leben fährt. Steig ein! Heut' wartet dein die Barke. Sieh, wie es lockt, das blaue Liöht: Und laß des Tages Lasten draußen, Das leichte Fahrzeug trägt sie nicht. Auch nicht Vernunft, das schwere WZssen; Nimm nur die Liebe mit herein. Und junges, thöricht süßes Hoffen. Die Sehnsucht setzt die Ruder ein. Komm heut' will dich das Glück umschlingen. Und ob dich lang die Freude mied Steig ein, weibschaumige Wasser singen Der Liebe ewig hohes Lied. Am Bug die blaue Wunderleuchte. Von keiner, keiner Last beschwert. Das ist die leichte, schwanke Barke, In der das Glück durchs 2eben fährt.
Ada. 5umoreke von Werft. Im Hotel zum blauen Hecht fand heute eine höchst feierliche Sitzung statt. Um den Stammtisch in der (Zcke schaarten sich die alten Freunde hinter einem Glase Sekt, und der Amtsrichter Rupprecht erzählte mit vor Freude geröthetem Gesicht die Geschichte seiner Verlobung. Ihr wißt doch", begann er. daß ich einen Onkel hier habe, Kommerzienrath Dussegg. Dieser Onkel sowohl, wie die ihm zugehörige Tante haben mich, genau genommen und ehrlich gestanden, meiner Ceitacj nicht viel interessirt. (5c hat. als ich noch an den Brüsten der Wissenschaft lag, mich hie und da eingeladen, und ich ging hin so etwa mit dem Gefühl, wie wenn man ins Examen steigt. Der Mann leidet an der Fragesucht. Ter qeborene Untersuchungsrichter. (5r muß alles wissen, glaubt aber prinzipiell höchstens ein Drittel dessen, was ma.i ihm berichtet. Daö ist 'mal so eine Maxime von ihm, er behauptet, er begnüge sich im Geschüft auch immer mit 33j Prozent. 3ic, die Tante, ist noch ein wenig neugieriger. Sie huldigt aber einem andern Grundsatz. Sie mißtraut nur dem Guten, das Schlechte nimmt sie stets für baare Münze unbesehen nl mv an, sie fügt sogar aus eigenem n einige hundert Prozent dau. Nn.l. ich habe sehr bald die nöthigen Konsequenzen gezogen. Wenn ich hundert Mark Schulden hatte, so bni ich ihn um dreihundert; die Hut er nur jederzeit seiner Naturanlage gemäß reduzirt, und so war er zufrieren u;:b ich auch. Wenn ich aber kein Geld brauchte, so hat er oft halbe Jabre lang auf den Genuß meiner Dichtungen und Wahrheiten verzichten müssen. Dieses Verhältniß hat sich jedoch gegen Ende des vorigen Winters gründlich geändert. Da kam nämlich die Tochter des Hauses aus der schweizer Pension heim, in der sie voll drei Iahre gesteckt hatte. Ada war fortan mein Panier. Mit Ada fing der Tag an, mit Ada ging die Sonne meines Bewußtseins unter. Und wenn ich Gelegenheit fand, so umschwärmte ich das hübsche Mädel, überhäufte sie mit Blumen, mit zar. ten Diensten und mit heißen Blicken, ich wurde der reine Liebedpackträger. Heute noch wette ich. daß kein Bedienter und wäre es ein Schwerg?Wichtslakai, solche Lasten Garderobe mit so viel Leichtigkeit zu schleppen vermag als ich. Aber was toax deS Fleißes Lohn? (?in niedlicher Dank, ein kühler, verwandtschaftlicher Händedruck und alle hohen Feiertage einmal ein süßer Blick, der weiter keinen Zweck hatte, als mich stets aufs neue vor das Gefährt der holden Göttin zu spannen. Hie und da, wenn sich bei mir ein lichter Moment einstellte, wunderte ich nuch über mich selbst, und als ich einmal im Circus Renz einen armen Hirsch sah, der einen Triumphwagen zog, da rannen mir Thränen des innigen Mitgefühls über die Wangen, und ich hätte gerne gewußt, ob das bedauerns werthe Thier noch weitere Ähnlichkeiten mit mir habe. Gottlob schärst die Eifersucht auch dem geistig noch so Unbemittelten die Augen, und so bemerkte ich doch ziemlich bald, was die eigentliche Ursache war. Als Jurist ist man gerne auf bestimmte Regeln eingeschworen, und so vermuthete ich, dem bewährten Satze: chercbei hi kemm folgend, daß meine Tante, auf das meterologischeGebiet übergreisend, das schlechte Wetter mache. Mit meiner Ansicht war ich aber diesmal sehr schief gewickelt. Das Weib nämlich, das ich suchte, war im vorliegenden Falle ein schwerer Reiter und zwar der mir nach Namen, Stand und Wohnort wohlbekannte Oberleutnant Haßfurt. Nachdem ich glücklich auf seine Spur gestoßen war, erfuhr ich ohne weitere Schwierigkeit, daß er all ernster Bewerber den ältern höchst wohlgefällig sei Meinerr Onkel' imponirte alles Schwere: das schwere Geld, die schweren Weine und die schweren Reiter, und die letzteren wohl
deswegen, wett bei diesen nicht viel riskirt sein kann. Wenn er einen solchen, seiner Auffassung nach, auch nur 33j Prozent annahm, so reichte im Nothfall der Rest immer noch zu einem ganzen Infanteristen. iva war also nichts zu wollen. Äur dem Schlachtfeld der Liebe haben die Kavallerieattacken noch heute ihre alte Wucht. Mir blieb demnach mit Rücksicht darauf, daß ich diese rollende EntWicklung, wie wir so schön zu sagen pflegen, nicht hintanhalten" konnte, kein anderer Ausweg übrig, als mög lichst geräuschlos abzuspinnen und nach Kräften so zu thu, als wenn ich gar nicht gewesen wäre. Ich machte mich äußerst dünne, biß unerschrocken die Zähne übereinander, denn so ein Absturz ist viel schmerzhafter, als man glauben sollte, und wenn man noch dazu recht lieblich zu lächeln hat, so liegen einem trotz aller Tapferkeit verschiedene Dummheiten in nächster Nähe. Ich ließ mich also ruhig in den Winkel stellen und schaute nur ab und zu in die Zeitung, ob dort nicht eine Anzeige zu lesen wäre, wonach bei Dussegg & Co. ein abgelegter, aber fast wie neuer Amtsrichter mit bedeutendem Nachlaß zu verkaufen sei. Um so mehr erstaunte ich, als ich eines Morgens eine Einladung zu einem Familienball meines geliebten Onkels erhielt, der Ada eigenhändig die Nachricht beigefügt hatte, daß sie unter allen Umständen auf den ersten Walzer mit mir rechne. Ich war wie aus den Wolken gefallen. W' ' kam denn ich armer Heinrich als Reserveleutnant eines zu Fuße tappenden Regiments dazu, in die geheiligten Refervatrechte einer hohen Reiterabtheilung einzubrechen? Ich bin ja leider schon dreißig Jahre alt. gehöre also nicht mehr zur Jugend von heute, sondern eher zu jener von vorgestern, und infolgedesse pflege ich nicht wie ein grüner Hecht auf jeden Blechfisch loszufahren, sondern ich betrachte auch die feinsten Delikatessen mit berechtigtem Mißtrauen, wenn ich sehe, daß sie an einer Angelschnur befestigt sind. Trotzdem ging ich hin. Ich wollte wissen, was denn eigentlich los sei, daß man den Landsturm alarmiren wollte. ch konme aber vorerst gar mcytö riitdecken als eine faft unheimliche Liebenswürdigkeit meines Onkels und seiner Tochter, die sich in herben Vorwürfen über mein langes Ausbleiben gar nicht genug thun konnte. Ich öffnete meine Augen soweit wie die Natur es mir gestattete, wog sorgfältigst alle Nuancen ab und konnte nur feststellen, bafc ich der Löwe desAbends war. daß der schwere Reiter sich mit einer Rolle bescheiden mußte, die eine verzweifelte Ähnlichkeit mit meiner früheren hatte, und daß nunmehr ihm die Aufgabe zuertheilt schien, so zu thun, als ob er es gar nicht gewesen wäre. Das ließ tief blicken sehr tief. Ich begriff ja sehr wohl, daß ich nur deshalb in den Vordergrund gefchoben wurde, weil wahrscheinlich der schwere Reiter irgend ein Haar in der Suppe gefunden hatte und nicht mehr recht ziehen wollte. Auf der einen Seite sagte ich mir, oder richtiger mei ne Liebe sprach zu mir, all diese Zutraulichkcit, dieses leise und deswegen doppelt beseligende Entgegenkommen kann nicht bloß Spiel sein, nichts als reine Komödie, die müsse einen Untergründ haben. Vielleicht war Ada dem Bewußtsein gelangt, daß ich der feinere, vornehme Mensch sei, vielleicht hatte sich gerade am Vergleich die kleine, rührende Flamme entzündet, deren Wärme ich. zu spüren vermeinte? Der Verstand aber sang mir stets wieder das alte Lied vor: Gott steh mir bei, Du bist die Hexe Loreley." Im Widerstreit dieser Eindrücke wies ich die Aufforderung, mich an einer Schlittenpartie zu bctheiligen. nach kurzem Kampfe höflichst aber entschieden ab. Der Mensch, und wäre er noch so gerieben, kann aber nun einmal nicht um sein Schicksal herum, und so kam auch ich, indem ich den Regen schlau vermeiden wollte, in die sprichwörtliche Traufe. Auf einem Ball der Hassonen war das. Ich lehne dort, keines Ueberfalls gewärtig, ziemlich gemovst an einer Säule, niemand zur Freude, niemand zu Leide, da tippt mir von rückwärts jemand auf die Schulter. Ich schaue mich um. wer steht da? Fräulein Ada in einem hellen CrM ae t'Iiinp. in einer Wolke von duftigen Spitzen, vom Tanze leicht geröthet, erstrahlend in Jugend undSchönheit und neben ihr die unvermeidliche schwere Reiterei. Ich oatte keine Ahnung. daß sie dieses Lämmerhüpfen mit ihrer Gegenwart schmUckte und mochte infolgedessen ein bißchen überrascht aussehen. Das bemerkte sie sofort. Sie streckte mir fröhlich lachend die Hand entgegen. ..Grüß Gott könntest Du mir wohl sagen. Rudi, dann kannst Du jo ruhig wieder über die Abschaffung der Todesstrafe weiter nachsinnen." Im Gegentheil", erwiderte ich, ich dachte darüber nach, ob man die Hexchen nicht wieder einmal scharf anfassen sollte. Sie stiften wirklich zu viel Unheil." So neckten wir uns, indem ich an ihrer rechten Seite durch den Saal schritt. DaS schien aber dem Oberleutnant nickt reckt au vasien. Unn er
i)um oa sprach nm ver tfraae ab, ob es der Gnädigen nicht an der Zeit schiene, die Laiben zu beshtigen. Die Hassonen nämlich, die erfinungsreichen Jünglinge, hatten in einem Nebensaal zierliche, eleganteHütt chen aus Tannenzweigen bauen lassen, in die man sich nach dem Tanz zu rückziehen konnte, raffinirte Liebesfallen. von denen jede, mit gedämpften, farbigen Glühlämpchcn versehen, zu traulichen Gesprächen reichliche Anre gung aab. Gehst Du mit. Rudi?" fragte Ada. Bevor ich aber auf diese kitzlige Einladung verzichten konnte, warf der Oberleutnant in der verbindlichsten Form ein. daß die Gnädige ja wissen müssf. dah allen Gardedamen der Eintritt in diese geheiligten Räume verboten sei. Daraufhin zog Ada die Nase ein wenig in die Höhe und meinte. Mama könnte sich über ihr langes Ausbleiben alteriren, und bat ihren Tänzer, der offenbar einen allerletzten Sturm wagen wollte, sie zum Tisch der Eltern zu geleiten. Den nächsten Walzer muhte ich mit ihr vereinbaren. Gut, den tanzten wir auch mitsammen, aber nur bis zur Hälfte etwa. Ada behauptete, sie sei sehr müde heute und möchte lieber ausruhen. Und eigentlich meinte sie, wäre sie nicht abgeneigt, in den Lauben ein Gläschen Sekt zu trinken. Na, da hatten wir also die Bescheerung. Ich saß ei.ien Augenblick wie auf glühenden Kohlen, denn nunmehr, wenn mir nicht ein rettender Gedanke einfiel, begab ich mich in eine Lage, die völlig verwünscht und zugenäht war. Jedes Zurück war von selbst auegeschlossen. Und die Liebe, die mich in heißen Strömen durchfluthete. wie zu neuem Leben erweckt, drängte mit Ungestüm nach vorwärts zur Entscheidung und das Mißtrauen, das so lebhaft, wie nie vorher mich mahnte, schüttete eisiges Wasser auf die züngelnden Flammen der Leidenschaft. Der Streit entschied sich aber dieses Mal in kürzester Frist. Borsicht ist ja ganz gut, aber wo sie in Feigheit übergeht, war sie niemals meine Sache. Also ich ging in die Laube! Schön war's dort und gut ist's ge gangen. Ada benahm sich lote ein ausgelassenes Kind, und mich hatte so eine Art Galgenhumor überkommen. Wir lachten und schäkerten, tranken ein Glas um das andere, und als ich sieudaran erinnerte, daß wir offiziell noch gar nicht Schmollis gemacht hätten, zierte sie sich nicht lange, und ich war frech wie Oskar. Immer in der Voraussetzung: wenn schon.denn schon und überhaupt, weil's gleich war. Na" sagte ich zu ihr, wenn uns aber die Kavallerie überrascht, dann gute Nacht, schöne Braut!" Da lachte sie aber immer mehr. Der arme Mensch", meinte sie. Ich hab' ihn zwar nie recht mögen, aber er thut mir doch leid, Rudi. Eigentlich ist die Geschichte zum Todtschie. schießen. Also, der Oberleutnant hat dreißigtausend Mark Schulden. Das hat er meinem Papa gebeichtet. Nun ist aber Papa so eigen und glaubt eS nicht. Auf Zehntausend will er sich einlassen, auf keinen Pfennig mehr. Mama aber ist der Ansicht, daß er, wenn er schon dreißig zugestehe, minbestens neunzig Mille auf dem Gewissen habe. Und nun ziehen sie seit Wochen den guten Mann hin und her. wie die Enten den bekannten Frosch, so daß er schon ganz dünn ist. und rte inquiriren ihn. daß er vor Angst jcbeSmal zu schwitzen beginnt. Endlich ist ihm begreiflicherweise die Sache zu dumm geworden, mir war sie es schon längst, und wie Papa und Mama wieder einmal unter sich einen Streit anfingen, da stand ich zornig auf und sagte, ich sei kein Submissionsgegenstand, und ich würde einmal den Vetter Rudi fragen, der nähme mich gewiß umsonst. Als Papa das hörte, war er völlig paff." Das weiß ich schon", versetzte ich, ..weil er sich wahrscheinlich den Kopf zerbrach, wie er aus nichts dreiunddreißigeindrittel Prozent herauschlagen könnte." Nein, er glaubte es nicht. Er mein te. ich möchte Dich nur. um den Oberleutnant zu ärgern." Und ist das vielleicht nicht wahr?" Ihre Augen vermieden die meinen für einen kurzen Moment. Dann sagte sie lachend: Na, meinetwegen kann er thun, was er will." Meinetwegen auch. Und nun höre: wenn Du mich auch aus reiner Wuth nähmest, und wenn Dir Dein Vater keinen Pfennig mitgibt, so ist mir das gleichgültig. Ich werde Dir die höhere Liebe schon noch beibringen." Und nun verschaffte ich ihr gleich 'einen ausreichenden Begriff, auf welche Weise ich diese gar nicht so schwierige Aufgäbe zu lösen gedachte. Ich sage euch, so eine LiebesschutzHütte hat ihre besonderen Vortheile. Ich war glückselig wie ein Narr. Und als ich des anderen Tags mit meinem Onkel sprach, wurden wir in kurzer Zeit einig. Er freut sich wie ein Zaunkönig, weil er der Ansicht ist. viel mehr noch als ein Drittel verdient zu haben. Als ob unsereiner nicht auch zu rechnen wüßte!"
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