Indiana Tribüne, Volume 27, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1904 — Page 5
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Gefährlicher Beruf. Der Elepbautenbändiger George Locthart wurde jüngst beim Auswaggoniren seiner Elephanten in Waltyamstow in England von einem derselben unabsichtlich zertreten und blieb sofort todt. Irrsinniger Kapitän. In Antwerpen, Belgien, wurde letzthin bei der Ausfahrt ies Kongodampfers Anveröville" der Kapitän Lovejoul plötzlich irrsinnig, '0 daß die Leitung des Schiffes gciveck.felt werden mußte. Katastrophe im Cirkus. Als unlängst im Madrider CirkuS Prixe die amerikanische Artistin Mina Alir die sogenannte Todesfahrt im ftnifci" mit dem Wägelchen ausführte, stürzte sie herab und erlitt tödtliche Verletzungen am Kopf?. Im Zu. schauerraume wurden mehrere Damen ohnmächtig. Der vergessene HauSs ch l u s s e l. Vom freiwilligen FeuerWehrdienst bei einem Mastenball heim kehrend, beugte sich unlängst in Leipzig der Händler Ritter über ein sein Haus ?on der Straße trennendes eisernes Starlet, um von seiner Frau den Hausschlüssel entgegenzunehmen. Der Unglückliche' verlor das Gleichgewicht, rutschte ab. und spießte sich thatsächlich an zwei Spitzen des Gitters auf; der 2vd tra: auf der Stelle ein. Vater und Sohn. In einem Kl?ster deö Pariser Stadtviertels Passy wurden vor einiger $ti 50.000 Francs gestohlen. Der Dlstriktskommissär Vacot eröffnete eine Untersuchung. Dabei entdeckte er. daß der Dieb Niemand anders, als sein eigener LLjäbriger Sohn sei. Bclcot reiste sei nem nach Brüssel geflüchteten Sohn nach und brachte ihn mit dem gestohlenen Geld zurück, das dem Kloster zuge. stellt wurde, während der junge Bacot in Untersuchungshaft wanderte. Wiffensdurstige Mong o l e n. In Marseille ist dieser Tage ein Postdampfer aus Japan und Ostindien mit einer Abordnung chinesischer Studenten eingetroffen, die von Vizekönigen in Hankou und Wuchang ent sandt wurden. Die Studenten, im Ganzen einige 40. begaben sich unter Führung ihrer Lehrer zum Theil nach Brüssel, um dort Studien im Handel. Industrie. Vergfach. Eisenbahnwesen, internationalem Recht zu machen; ein anderer Theil begab sich nach Berlin und Petersburg zu militärischen Studien. Flüchtlilge auö Sibi- ? i e n. In das Gzrnisonsgefängniß Ostrowo. Provinz Posen, wurden dieser Tage fünf Deserteure der preußischen Armee eingeliefert. Die Leute hatten innerhalb der letzten sieben Jahre Fahnenflucht begangen und sich nach Rußland gewendet. Dort wegen Vergelier; und Verbrechen zu Gefängnißstrafen und Verschickung nach Sibirien verurtheilt, fanden sie sich in der Deportationskolonie und faßten den Entschluß zu entfliehen. Die Flucht gelang ihnen auch, denn sie erreichten na.y einer entbehrungsreichen und mühevollen Wanderung Ostrowo. wo sie sich den Ortsgendarmen als Deserteure zu erkennen gaben und ihre Inhaftnof'.me verlangten. Giftige Konserven. Die vielfach bereits gemeldete Vergiftung durch den Genuß von verdorbenem
.Bohnensalat in der Alice-Kochschule zu Tarrnstadt. der eine ganze Reihe Personen. darunter die Vorsteherin de? Schule, erlagen, findet in dortigen Blättern folgendermaßen eine Erklärnng: Die Bohnen waren im vorigen Somm?r von den Kochschülerinnen selber eingemacht und in verlötheten Büchsen aufbewahrt worden. Wenn an dem traurigen Vorfall Jemand eine Schuld bei .meffen werden kann, so würde dietV.:t die Vorsteherin selber treffen; sie war nach dem Oeffnen der Büchsen von mehreren Damen ausdrücklich auf den unnatürlichen Geruch der Bohnen und deren dunkles, ungewöhnliches Auösehen aufmerksam gemacht worden. Sie wies aber die Einwendungen mit der Erklärung zurück, daß sie die Bohnen selber gekostet habe und sie für gut halte. Trotzdem hat von den Bediensteten der Kochschule Niemand davon genossen, sonst wäre daö Unglück noch größer geworden. Panik im Konzertsaale. Im Oberlichtsaale der Berliner PhilHarmonie ertönte neulich während eines Konzerte der russischen Sängerin Nabina v. d. Brandt plötzlich ein fchußähnlicher Knall, dem ein heftiges Gepolter folgte. Der größte Theil des Publikums eilte in wilder Hast den Augangen zu, ohne sich aushalten zu lassen. Die im Konzerte mitwirkende Geigerin Birnbaum, die gerade zu spielen begonnen hatte, sehte die Geige ab und blickte rathlos auf die davoneilen den Zuhörer. Eine Milchglasscheibe des Oberlichtes war wahrscheinlich in Folge allzu großer Hitze geplatzt und die Glasscherben, darunter Handtellergisse Stücke, stürzten mitten zwischen die Zuhörer, glücklicher Weise ohne größeres Unheil anzurichten. Durch eine freigelegte Flamme wurde die Beunru!)igung noch verstärkt, und erst, nachdem das Hauspersonal die Lampe auögedreht hatte, kehrte ein Theil deö PublikumA wieder in den Saal zurück. Das Konzert wurde bei halb leeren AZnten fortgesetzt.
Al Theater im Th.eater kann man wohl einen Vorgang bezeichnen, der sich kürzlich zum Entsetzen der beiden handelnden Personen in dieser Extravorsiellung" und zum Ergötzen der Zuschauer im DeutschAmerikanischen Theater in Berlin ereignete. Im ersten Range hatten zwei stattliche Damen nebeneinander auf den Klappstühlen Platz genommen. Die sonst durchaus einwandfreienSitzgelegenheiten des noch neuen Theaters versagten kläglich. Als k Vorfiellung in vollstem Gange war und das Publikum mit gespanntester Aufmerksamkeit den prächtigen Bildern auf der Bühne folgte, wurde es plötzlich unsanft durch einen Krach aus allen Jllusionen gerissen. Die beiden Damen waren mit ihren Klappstühlen durchgebrochen und lagen hilflos am Boden. Die über diesen merkwürdigen Fall" ganz consternirte Direktion führte pie Verunglückten sofort in eine Loge, wo ihnen mit .inem gewissen Zagen neue Plätze angewiesen wurden. Sei es nun, daß die Stühle widerstandsfahiger waren, kurz, die Damen konnten jedenfalls bis zum Schluß der Vorfiellung ihre Plätze behalten. - Eine eigenartige Sendng traf dieser Tage in Moskau ein. Aus einem Güterzuge wurde ein in Wvschni - Wolotschok aufgegebenes Faß herausgerollt. Da es sich fortwährend hin- und herbewegte und seltsame Brummtöne hören lieh, beschloß man. es zu öffnen. Zur Verwunderung des ganzen Bahnpersonals spazierte ein niedlicher Bär heraus! Er wurde festgenommen und als blinder Passagier" dem Stationsvorsteher zugeführt. Auf dem Bureau wurde bald festgestellt, wie Meister Petz zu der eigenartigen Verpackung gekommen war. Um der Sängerin Dalskaja eine Freude zu machen, hatte derMultiMillionär Rjabuschinski den Bäre:'.
aus Wvschni - Wolotschvk kommen lassen. Damit diese Beförderung nicht zu kostspielig würde, ließ der Millionär das zottige Thier o'.S Stückgut aufgeben; aber Petz verrieth bei der Ankunft in Moskau die s.anzeSchmuagelgeschichte durch seine allzu große Lebhaftigkeit, indem er das Faß in Bewegung setzte. Da Herr Rjabuschinski sich energisch weigert, die 400 Rubel Strafe, die man von ihm fordert. zu zahlen, soll der Bär öffentlich versteigert werden, und Fräulein Dalskaja wird eine Freude weniger haben. EinBerlinerOriginal ist mit dem Dienstmann Otto Brinke dahingeschieden. Brinke stürzte auf
einemDienstgange in einem Schwindelanfalle von der hinteren Plattform eines Straßenbahnwagens während der Fahrt auf das Pflaster und zog sich schwere innere Verletzungen zu. Er war erst Laufbursche gewesen, wurde dann Hilfsfpritzenmann bei der Feuerwehr und hierauf Dienstmann. Seine verwachsene Nase brachte ihm den Spitznamen Nasen - Otto" ein. Die ungezogenen Kinder aus der Nachbarschaft seines Standortes hänselten ihn oft. indem sie nach demTakt der KreuzPolka den Vers sangen: Seht den Dienstmann Brinken mit dem schiefen Zinken an der Besselecke steh'il, einen Gang muß er jetzt geh'n!" Dann that er sehr erbost und polterte, daß die Schaar nach allen Richtungen auseinanderstob. Aber in Wirklichkeit war es nicht so schlimm, er that nur so, um sich die wilde Gesellschaft nicht gar zu sehr über den Kopf wachsen zu lassen. Sonst machte er sich aus seiner Nase nichts. Sein weiches Gemüth offenbarte sich stetö, wenn er eine Kindesleiche zur Gruft zu tragen hatte. Die Thränen der Eltern und Geschwister rührten ihn dann jedesmal so shr. daß er sie fast reichlicher vergoß als sie selbst. Ueber ein tragikomisches Vorkommniß wird aus Wien berichtet: Der Wiener Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Joseph P. kam neulich Abends nach Schluß der Kanzlei, nichts Böses ahnend, in den Bereich eines wie gewöhnlich vollkommen harmlos ausseherden Briefkastens und schob seine Briefschaften in daö Gehege der Messingzähne des Einwurfes. Da ein Brief nicht ganz in das Innere des Kastens verschwunden war, half D". P. mit der Hand nach, und jetzt kam die ganze Tücke des augenscheinlich nur auf den Fang lauernden Briefkastens zum Vorschein. Als der Advokat nämlich die Hand aus der Einwurfspalte ,urückztieben wollte, aina es nicht mehr.
Die Zähne des Briefkastens hatten sie zwar bereitwilligst hereingelassen, gaden sie jedoch nicht mehr frei. Trotz aller Anstrengungen konnte der Gefangene nicht loskommen. DaS fatale Abenteuer hatte bald die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich gelenkt, und in kurzer Zeit umstand eine große Menschenansammlung das Opfer des bissigenBriefkastens, der den erschnappten Unglücklichen, aller Befreiungsoersuche spottend, verstockt festhielt. Es muhten das Polizeicommissarkat und die Postdirektion verständigt werden, und erst nach langem, peinhchen Hat' ren konnte man an die Erlösung des armen Advokaten schreiten. Der die Herausgabe der Hand unentwegt dirweigernde Kasten mußte von der Wand losgemacht werden, ein zur Stelle berufener Arzt fettete an ihnen die im Einwürfe stickenden Ninger mit Vaseline ein. und nun erst gelang es. den Briefkasten zur Rückgabe seiner Beut, zu zwingen. Der Vorfall hatte beiläufia eine halbe Stunde gedauert.
Rahm ei Dreckbad
Und ward sür verunglückt gehalten, dieweil er nur beduselt war.
Gegen 6 Uhr gestern Abend wurde zwischen den Eisenbahn-Schienenfträn-gen hinter der Baumwollen-Spinnerei an der West Washington Str ein anscheinend lebloser und durch Dreck und Morast unkenntlich gemachter Mensch in einer Dreckpfütze liegend aufgefunden, und da man glaubte, er sei verunglückt, erst in einf benachbarte Wirthschaft und von dort per Ambulanz in'S ftädt. Ho spital gebracht. Dort stellten die Aerzte dann fest, daß man kS mit einem sinnlos betrunlernen Burschen zu thun hatte, der- in mehreren stunden unter geeigneter Behandlung allmählich wieder zu sich kam und dann per Patrolwagen zur Polizei-Etation gebracht wurde. Derselbe nennt sich Fred Burton von der Rural Str. in Bnghtwood und wird sich heute vor dem Polizeigerichtö-Cadi wegen Trunkenheit zu verantworten haben. Endlich unschädlich gemacht. Nachrichten aus Boston. Mass., zu-
fölge ist dort der angenehme junge Herr", William F. Mannir. der sich in daS Vertrauen des Gouverneurs Durbin schlich und diesen, dessen Eecretür Lockmood und verschiedene hiesige Firmen mittelst gefälschter CheckS hineingelegt hatte, dort wegen eine gleichartigen Schwindels, den er an Gouverneur Bäte versucht hatte, zu 2-jähriger Haft im Staats. zuchthause verurtbeilt worden, welches dort den poetischen Namen ..House of Correction" führt.
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Interessante Ausstellung.
In der Lieber'schen KunftGallerie ist während dieser Woche eine äußerft interessante Sammlung von architectonischen Zeichnungen und Entwürfen von Frl. Jennie G. libson, einer talentirten Jndiatiapoliserin. ausgestellt, welche jüngst von d?m Mas' sachusettS' Technologischen Institut gra. duirt ist und diese Sammlung auch in St. LouiS auszustellen gedenkt. Unter den Entwürfen befinden sich solche für daS neue Kunstmuseum von Jndpls., für das Gewerbekammer-Gebäude it.
Berstchernngs-Agent in Trubel. Richard Johnson. 39. ein Agent der Vome Mutual Life Ins. tzo." von South Bend. dessen Osfice sich im Baldwin Block befindet, wurde gestern Abend von den DetectivS Holtz und Bray unter der Anklage der Schwindelei, dezw. des ErlangenS von Geld unter falschen', Vorwänden oerhaftet. Er ist beschuldigt, die Prämiengelder für verschiedene Policen collectirt. je doch die sPolicen nicht abgeliefert zu huben, wie er verheißen.
Vorbereitungen für die morgige
Schlacht.
Die Lieutenants und Anhänger der
beiden Candidaten um die Vorsitzer
schaft des rep. County.ComiteS arbeiteten auch gestern wie die Biber, um
ihre betr. Stimmgeber für die morgi
gen Primärwahlen in Reih und Glied
zu bringen. An Geld etc. war kein
Mangel.
Feige? Neberfall einer Wehr-lose.
Die Kaugummi-Slot.Maschine. die bislang friedlich vor Edward C. Reick'S
Apotheke an Eaft und McCarty Str.
gestanden und Niemand ein Leid zuge
fügt hatte, ward gestern Abend von
Räubern überfallen und geplündert.
Kaugummi. Geld und Räuber wahr
scheinlich jugendliche verschwanden;
die zerstörte Maschine ward in der näch ften Alley wiedergefunden.
SisenbahN'Raten von Indianapolis
zur Welt'Ausflellung.
Die Sisenbahn-Raten nach St. ouiS
und zurück, zur Weltausstellung, mit
dem 25. Apnl ,n Kraft tretend, sind für die Vandalia Bahn von 'ndianapoliS auS festgesetzt. Spezielle Auskunft bezüglich der ftahrpreife und der WeltAuSftellungö'Accomodationen der Van dalia Bahn sind mündlich oder schriftlich zu erhalten bei W. W. Richardson, sftst. 0. P. A. Indianapolis, Ind. eiffenbach'S Wirthschaft, o. 1401 dison venue.
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Kriegsgericht am nächste Mitt
woch. Schwere Anklagen gegen Miliz.Captain Harry M. Franklin.
Capt. Harry M. Franklin von Co.
H, & Jndiana Jnf -Regt, von dahier,
ist. wie gestern bekannt wurde, vor ein Kriegsgericht geladen worden, das am
2. März hier zusammentreten wird.
Gegen Capt. Franklin sind von dem
2. Lieutenant seiner Compagnie, Gec.
L. Denny. soweit zu ermitteln war.
schwere Anklagen wegen angeblicher
Mißvermaltung der Compagnie-Gelder.
bezw. Verwendung der Gelder zu persönlichen Zwecken, erhoben worden.
Doch ist Genaues nicht auSzufinden, da
sämmtliche Betheiligte zum Schweigen verpflichtet sind. Den Vorsitz deö
Kriegsgerichtes wird Lieut. A. B.
Schanz, Judge-Advocate, A. P. C., führen. Zusammengesetzt sein wird dasselbe aus folgenden Miliz-Ofsicie-ren: Lieut.Col. JameS F. Fee. 1.
Juf.; Major T. I. Louden. I. Jnf. ;
Major W. I. Coleman. 1. Ins ; Ma jsr I. H. Tarlton. 2. Ins.; Major
Thomas H. Coulter. 1. Jnf.; Masor
Josevh M. Harrison. 3. Ins.; Major Frank S. Stevenson, ArtillerieBataillon. Capt. Julius F. Blum. 1. Ins.; Capt. Emmett E. Branch, 1. Jnf.; Capt. Edward BierhauS, 1. Jnf.; Capt. Edwin L. Middleton, 2. Jnf.; Capt. William O. Jericho, 2. Jnf. ;
Äapt. Fred. L. Dennis. 3. Jnf.
Capt. Guy Boyle von Gen. McKee'S Stab wird als Vertheidiger des Capt. Franklin fungiren.
Kamen nicht weit mit der Beute.
Nei dem Versuche, in einem Trödler
laden an der West Washington Str.
eine Menge Messing-Hähne etc. zu ver
silbern, wurden von den DetectivS
Manning. Simon, Haley und Splan
gestern Nachmittag zwei sich Harry
Scamöhorn und ChaS. Crouch nennende junge Burschen abgefaßt und
wegen DiebstahlS eingesteckt. Denn es
ergab sich, daß sie die Messing-Krah
nen etc. auS dem FlatGedäude an Michigan und Meridian Str. gestohlen
hatten.
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