Indiana Tribüne, Volume 27, Number 154, Indianapolis, Marion County, 20 February 1904 — Page 7
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ZIcrIirgcite Zippen llomaii von flemmnn (Siersl'rrg
(Fortsetzung.) Der Referendar war der Verzweiflung nahe, aber er hatte nicht den Muth, sich dem Willen seines neuen Gefährten zu widersetzen. Er folgte ihm wirklich an den Schanktisch im Wartesaal und bezahlte ohne Widerspruch sowohl die beiden Schnäpse, die der andere bestellt hatte, als die ansehnliche Menge Branntwein, mit der er sich eine große Flasche füllen ließ. Dann gingen sie auf den Bahnsteig hinaus, und der Lange mit der Hakennase hielt Um schau nach einem seinen Wünschen entsprechenden Abtheil, ..Hier wollen wir einsteigen." sagte er nach einigem Suchen. (s sind zwar schon ein paar Plätze belegt, aber ich will uns die Leute bald vom Halse schaffen. Auf so was verstehe ich mich ausgezeichnet, mußt Du wissen." (5r verstand sich in der That darauf, das sollte der Referendar bald genuz erfahren. Die fürchterlich duftenden Ciaarren. mit deren beizendem arch er das Abtheil erfüllte, sobald der Zug sich in Beioegung geseht hatte, sein rüpelhaftes Benehmen und die Art seiner Unterhaltung, die Paul Keilig immer aus d Neue die Nöthe in's Gesicht steigen liest, hatten binnen kürzester Zeit zu Wege gebracht, was er hatte erreichen wollen. Schon auf der nächsten Station beeilten sich die übrigen Fahrgäste, daö Wagenabthel zu verlassen, und der schreckliche Neisegefährte. von dessen Persönlichkeit der Referendar noch immer nichts anderes muhte, als daß er Anton hieß, konnte sich iu seiner ganzen Länae auf eine der Sitzbänke itrecken &o nun wird's gemüthlich." sagte er. ..nun können wir auch eine bessere Sorte rauchen und in aller Ge müthsruhe eines trinkend Er reichte Paul Keilig die Flasche, und als er sah. dah der junge Mann zögerte, sie an die Lippen zu setzen, schlug er ein höhnisches Gelächte? auf. ..Nur nicht so zimperlich, mein Junge, meinst wohl noch immer, etwas besseres zu sein wie unsereins? Da bist Du aber auf dem Holzwege, sage ich Dir. Gleiche Brüder gleiche Kappen. Wer sich mit mir ,ut stehen will, darf mir nicht so hochmiithig kommen wie Du.Und Paul Keiliq trank, nicht Mo8 dies eine Mal. sondern so oft. als ibm der andere die Flasche anbot. Anfangs that er es mit unsägliche?n Widerwillen, nur auS Furcht vor den stechenden Augen, du?, wie er meinte, mit unheimlich drohendem Ausdruck auf ihn gerichtet waren nach und nach aber mit wachsendein Wohlgefallen an der belebenden und ermuthigenden Wirkung des feu rigen Getränks, das seinen leeren Mageu mit einem behaglichen Wärmege fühl erfüllte und die grauenhafte Al.?sl beschwichtigte, die ihn im Beginn der Fahrt oft wie im Fieber hatte erschauern lassen. Der unwillkonimene Kamerad zeigte sich jeiji nicht mehr sonderlich gesprächig. Er lag rauchend auf seiner Bank, pfifl gelegentlich die Melodie eines Gassen Hauers vor sich hin und raffte sich nur dann zu irgend einer unfläthigen Bemerkung auf. wen auf einer Station jemand Miene machte, zu ihnen einzusteigen. Gegen Mittag lud cr den Referendar grohnlüthig zum Essen im Wartesaal einer größeren Station ein. Aber obwohl Paul Keilig seit länger als vierundzwanziq Stunden nichts Ordentliches mehr gegessen hatte, brachte er doch kaum einen Bissen über du Lippen. er andere dagegen aß mit eir em vortrefflichen Appetit, bestellte nact beende iem Mahle ein Dutzend guter Cigarren und ließ sich auch den bis auf den letzten Tropfen geleerten ..Tröster" auö Neue füllen, diesmal nicht wie in Berlin mit einem verhältnihmäßig Harmlosen Schnaps, sondern mit einem Kirschgeist, den er am Büffet probirt und für ein halbwegs menschenwürdigeö Getränk erklärt hatte. Während er dem widrigen Gcbahren deS schrecklichen Reisegenossen mit ohnmächtigem Zorn zugesehen, hatte der Referendar in seinem vom Branntwein erhirzten Gehirn allerlei tollkühne Pläne gewälzt, wie er sich von dem abscheulichen Menschen befreien könnte. Als das erste Signal zum Einsteigen gegeben wurde, machte er ihm denn auch wirklich den Vorschlag, sich von ihm zu trennen. Das Reisen zu zweien ist zu gefährlich." meinte er. ..Sie tonnen sich wohl denken, dah ich Veranlassung habe, eine Berührung mit den Behörden zu fürchten. Und schließlich könnten ja auch Ihnen Unannehmlichkeiten daraus erwachsen." Mit einem pfiffigen Augenzwinkern hatte ihn der andere von der Seite angesehen. Das heißt. Du möchtest mich gerne los sein, mein Junge. Aber so haben wir nicht gewettet. Ich habe mir's nun einmal in den Kopf gesetzt, daß wir gemeinschaftliche Sache machen. und dabei bleibt's. Ich mache mir nicht viel daraus, wenn eö am Ende schief gehen sollte." Aber Sie sehen doch, daß Sie mich zur Verzweiflung bringen mit Ihrer entsetzlichen Aufdringlichkeit." brach Keilig aus. Was für ein Interesse haben Sie d:nn daran, mich so zu peinigen? Sagen Sie mir. was ich Ihnen dafür geben soll, daß Sie mich meines
Weges allein weitergehen lassen. Sind Sie mit dreihundert Mark zufrieden?" ..Richt für dreitausend. Ich habe Dir ja gesagt, daß man's mit mir verdirvt, wenn man mir hochmüthig kommt. Aber es ist höchste Zeit, dan wir wieder einfikigen, und der Kellner wartet auf sein Geld. Du kannst eö ja einstweilen auslegen." Da mußte der Referendar wohl die Hoffnung aufgeben, den unheimlichen Reisegefährten abschütteln zu können, und er ergab sich mit stumpfer ResigNation in sein Geschick. Als imn der Genosse, den der kleine gwischmfatt. nicht sonder ich erzürnt zu baben sciien. nach einer Weile wieder seine Flame anbot, wies er sie nicht zurück und that einen so langen Zug.
daß Anton ihm lachend Beifall zollte. ..So ist's reckt, mein Sohn! Mit der Zeit wirst Du Dich schon machen!" Vttoo ;wei Stunden waren sie gefahren, als Paul Keilig sich von einer unwiderstehlichen Müdigkeit ergriffen fü'hlle. Die mißhandelte Natur sorderte endlich täte Rechte, und der starke
Brcnnt!o?in. der ihn vorübergehend
aufgereiht hatte, sing nun an. sem w Hirn zu umnebeln. Er hatte sich zwar vorgenommen, munter ,u bleiben, aber es war ein ganz auosichtvloser Kampf, den er nock enn Minuten lang gegen die lähmend Ermattung in Kopf und Gliedern führte. Immer wieder sank ihm da ftHlft aus die Brust herab, und immer kürzer lourden die Zwischenräume, während deren er sich noch zu einer Art von Halbwachen aufzuraffen
vermocht. Als cr an der schlveizerischen Giren duich die Zollrevision geweckt wurde, brannte an der Decke des Abtheils bereitö die Lampe. tfr muhte also mehrere Stunden fest gesch'afen haben, tfine geraume Weile verging, ehe er beariffen hatte, wo er sick besand und wie er hierher gekommen war. Sein erster klarer Gedanke war die Erkennt nin. daß sein schrecklicher Reisegefährte ibn verlassen habe, denn die Bank ihm gegenüber war leer, und auch der zerfetzte Regenschirm, den Anton als ein. zig?ö Sepöa mit sich geführt hatte, lag nicht mehr in dem Mtz über d?n Sitzen. Yin Gefühl freudiger Genugthuung erleichterte das Herz deö Referendarv; noch, in der nämlichen Setlinde jedoch durchzuckte ihu jäher Schecken, denn sein an dem eigenen K'örver herabglcitendk'. Blick hatte wahrgenomnen. daß sänimtlick)e Knöpfe seines Rockes und seiner Weste geöffnet waren, während er doch mit voller Bestimmtheit wußte, daß er sie sorgfältig gcchlosten hatte, nachdeni er die Briefsche zum letzten Male in die Innentasche seiner Weste gestei!. fiHl rascher angstvoller Griff und wie von einem vernichtenden Schlag' betäubt, ließ er die Hand sinken. Die Tasche war leer; man hatte ihm seine Vaarschakt gestohlen, und er tonnte nicht im llngewisten darürer seilt, wer es gethan. Xtx erlle und einzige Gedan'e, den fein schmerzender Kopf zu fassen vermochte, wen- die Gewißheit, daß nun alles zu Ende fei, denn er halte nicht mehr als einige Wlaxt Silbergeld in der Tasche, und es wäre offenbarer Wahnwitz gewesen, mit diesem arm, seligen Betrage an eine Fortsetzung der Flucht zu denken. (5be:'soivenig aber durfte er auf eine Wiedererlangung deö gestohlenen 0el oe hoffen. Der Halunke, der sich ihm unzweifelhaft in keiner anderen Absich!
angeschlossen hatte, als um eine htqueme Gelegenheit zu seiner Beraubung zu finden, hatte jedenfalls seine Vorkehrungen gut genug getroffen. Er konnte ja nicht einmal daran denken. Anzeige zu erstatten, ohne zugleich sich selbst an die Behörde auszuliefern. Vermuthlich war es d'r hilfreiche Eichler gewesen, in bessert Gehirn der Plan dieses Anschlages gereift war, nachdem er seinen Schützling im Besitz einer so beträchtlichen Summe gesehen. Die würdigen Spießgesellen mochten sich nicht wenig über die L'ichtgläubigkeit des dummen Deilfels lustig machen, der ihnen so bereitwillig in's Garn gelaufen war. Als der Zug in die nächste größere Station einlief und der Schaffner die Thür aufriß, um einen längeren Aufenthalt anzukündigen, fragte ihn Paul Keilig mit tonloser Stimme nach seinem Reisege'ährten. Wenn Sie den langen Menschen mit der krummen Rase mew'n der ist ja schon vier oder fünf Stationen vorher ausgestiegen. Er hat übrigens gesagt, ich soll Sie recht schön grüßen und Ihnen eine glückliche Reise wünschen." Paul Keilig nickte, wie wenn er sich für die freundliche Bestellung bedanken wollte, Tann erhob er sich mühsam und verließ das Abtheil. um langsam auf dem Bahnsteige auf und nieder zu gehen, unbekümmert um daö geschäftige Getriebe, das ihn umgab, um die verwunderten Blicke, die sich hie und da auf ihn richteten, um die Stöße, die er empfing, wenn er es verfäumte. einem beladenen Gepäckträger oder einem überhastigen Passagier rechtzeitig au dem Wege zu gehen. Ab das dritte Klingelzeichen er tönte, stand er noch immer auf dem Bahnsteige. Er rührte sich auch nicht vom Fleck, al die Wagenthüren zugeworfen wurden, und das kurze schrille Signal des Zugführers den Befehl zur Abfahrt gab. Um nichts in der Welt wäre er noch einmal in den Wagen zurückgekehrt, darin ihm das Entsetz liche widerfahren war. Schließlich war a tu auch aanz aleickailtia. ob daö
Trauerspiel seines verpfuschten Lebkns schon hier zu Ende ging oder erst ein paar Stunden später in Wien. Es war keinem Menschen mit der kurzen Verlängerung gedient, keinem und Niemand weniger als ihm selbst. Diesem oder jenem der Blhnbeamten mochte wohl der bleiche, schäbig
aussehende junge Mensch aufgefallen sein, dem die Kleider so sonderbar um die mageren Glieder schlotterten, und der mit einem so wirren Blick vor sich hin starrte. Aber auf einem verkehrt' reichen 5treuzungspuntte gibt es so viele seltsame und auffällige Erscheinungcn. daß sich der befremdliche Eindruck der einzelnen rasch wieder zu ver. wischen pf.egt. Selbst der Polizist, der den Mann eine kleine Weile beodachiet hatte, hielt eö nicht für nothwendig, eine Frage an ihn zu richten, da er sich ja ganz still verhielt und Wir mand beläs.igte. Als eine Viertelstunde nach der Ab fahrt des Personenzuges von der entgegengesetzrcn Seite her ein Güterzug in' die Halle fuhr, saß der blaffe junge Mensch auf der Bank am l5nde des Bhnseiges. auf die er sich niedergelassen hatte, als seine Füße ihm den Dienst zu versagen drohten. Eine Weile sah er anscheinend interessirt den Hantirungen der Bahnbcamten zu. Dann, als die Schaffner ihre Plätze oben in den Bremserhäuschen wieder einnah. .-.en. st-nd er auf und stellte sich neben die Lokomotive, deren gewaltigen Gliederbau er aufmerksam befratfitl. ..Abfahren!" rief der bteniuiumuc Stationübeamte, und nrnber schrillte das Signal des Zugführers, von einem kurzen scharfen Pfi'f der Lokomotive beantwortet, und die eisernen Glieder des ' keucheuoen Ungethüms begannen sich zu rea.cn. Aber in ihr Rasseln und Stampfen klang vielstimmig und doch wie aus einem Munde ein markdurch dringender Schrei d.'s Entsetzens. ..Halt! - Halt! --Ein Mensch auf den Schienen!" rief es. während schreckensbleiche Männer von allen Seiten herauliefen. als ob sie d.m erbar mungslosen Koloß mit ihren Händen aufhalten könnten in seinem zermal menden Laufe. ..Allmächtiger Gott, eo ist zu spät! Er ist schon unter der Lo kvmotive." Die Bremsen arbeiteten, und der Güterzng hielt. Bon rechkL und links krochen die Beamten zwischen die Räder.
21. Kapitel. &r n brenmnder Ungeduld hae Wi: fl dolf v. Rincklebeu auf das Eintreffen der von Herbert rjeriVi ßenen ?'achricht geharrt. Seine Hände zitterten vor Erregung, als cr den Umschlag des Briefes löste, den ihm der Portier seines Hotels in der Kreisstadt endlich um die Mittagszeit übergab. Desto größer und unangenehmer war seine Enttäuschung, als er statt der erwarteten Enthüllungen nichts weiter fand als die wenigen jeilen, die ihn von der plötzlich nothwendig gewordenen Abreise seines Freundes in Kenntniß setzten. Zum eisten Male wurde er irre an Herbert Vollmars Wahrhaftigkeit. Diese Hesse, über deren Zweck und gie! Herbert nicht einmal eine Andeutung machte, wollte ihm lvie ein leerer Borwand erscheinen, um der Erfüllung des gegebenen Versprechens aus bern Wege zu gehen. Er war ernstlich erzürnt und fest entschlossen, den. Freunde kein Heb! aus dem Argwchn zu machen, den diese Enttäuschung in ihm g'iveckt. 3" nächst aber blieb ihm freilich nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu fassen. Er hatte Dagmar. zu der man ihm täglich ungehindert Zutritt $t währte, seinen Besuch für den Nachmittag angekündigt, in der Hoffnung, daß er dann vielleicht schon in der Lage sein würde, ihr die erlösende Nachritt zu bringen, aus die er sich nach Herberts Erklärungen Rechnung gemacht. Nun aber gab es eigentlich für ihn keinen Grund mehr, heute zu ihr zu gehen. Nur. um vielleicht einen solchen zu finden, begab er sich in das Ge-' richtsgebäudc, wo er. wie er wußte, um diese Zeit den Untersuchungsrichter, der ihre Sache führte, sicher Zutreffen würde. Der Beamte empfing ihn mit einem freundlichen und überlegenen L.dm das Rincklebcn nichts Gutes weis'agte. Nun, Herr Rechtsanux:!.. werden Sie es mir jetzt zugeben, daß ich cinig.'n kriminalistischen Scharfblick besitze Ein alter Praktiker läßt sich doch nicht so leicht hinter's Licht führen, nicht einmal durch ein so hübsches und so rührend unschuldiges Gesicht wie das Ihrer Klientin." ck versieb? nicht, rerfit " (rmthrrl
Rinckleben beunruhigt. '..Wenn es
Ihnen um meine Anerkennung zu thun ist, werden "sie schon die Güte haben müssen, sich etwas deutlicher zu erklären." ..Das ist rasch geschehen. Fräulein Holnstein hat sich vorhin endlich bequemt. ein Geständniß abzulegen." Rincklebens Gesicht färbte sich dunkelroth. So hat sie es gethan, um einen moralischen Selbstmord zu begehen. Sie könnten ebensogut ein zweijähriges Kind beschuldigen, dies Verbrechen verübt zu haben." Nun. nun," beruhigte der Landgerichtsrath den Erregten, von einem Verbrechen in dem gewöhnlichen höhlichen Sinne des Wortes ist ja auch eigentlich hier gar nicht die Rede. Ueberschreitung der Nothwehr im Zustande der Angst und Verwirrung weiter wird schließlich nicht .herauskommen.
uenn t ein bischen Glück hat, wird die junge Dame trotz ihres Geständnisses freigesprochen." Aber ich wiederhole Ihnen, daß dies Geständniß eine Lüge ist. Darf ich fragen, was sie Ihnen erzählt hat?" Sie sagte, daß sie anfange, irre zu werden an der Zuverlässigkeit ihres Gedächtnisses. Während des Streites mit ihrem Stiefvater habe sie sich in einem Zustande so hochgradiger Aufregung befunden, daß sie doch vielleicht etwas gethan habe, woran ihr jetzt dte Erinnerung abhanden gekommen sei. Daß sie nach dem Papiermesser gegriffen habe, um ibn von sich abzuwehren, hatte sie ja von Anfang an zug.'geben. Wenn es ihr auch noch immer so sei. als ob sie nur mit der bloßen Hand einen Schlag gegen ihn n führt habe, so wolle sie doch nicht in Abrede stellen, daß ?s möglicher jeifc auch mit dem Messer 'ekvesen sein könne. Ich denke, mehr brauchen wir nicht, um über den Hergang der Sache völlig in's Klare zu gelangen " Es mag sein, daß n Ilmen genügt, mir aber genügt es wahrhaftig nicht. Selbst wenn Sie daö bloße Zugeben der Aiöglichit ein Geständniß nennen wollen, fehlt ihm doch jede Beweiskraft, so lang: es nicht durch andere Momente bestätigt wird. Lassen Sie mich nur aus einen einzigen Umstand hinweisen, der dagegen spricht. Fräulein Holnstein trug in dem Augenblick, wo sie den Mord oder Todtschlag begangün haben müßte, erwiesenermaßen em weißes Kleid dasselbe, daö sie auch noch bei ihrer Verhaftung anhatte. Die Möglichkeit, daß sie sich noch vor dem Verlassen der Villa Rothe umgezogen haben könnte, ist nach den von mir und dem Polizeikommissär bewirkten ge nauen Zeitfeststellungen ganz ausgeschlössen. Wie wollen Sie es nun erklären, daß man trotz genauester Un-
tersuchung nicht einen einzigen Blutstropfen an diesem Kleide, auf dem auch der kleinste Spritzer sichtbar sein müßte, hat entdecken können? Der Stich hat nach dem Sektionsbefund die große Schlagader durchschnitten und dann die Herzwand durchbohrt. Man braucht kein Arzt zu sein, um sich zu sagen, daß dabei das Blut hoch aufgespritzt sein muß. Die Spuren an den Fenstervorhängen und auf dem Fußboden liefern ja auch einen überzeugenden Neweis. Welches Wunder hätte sich ereignen müssen, wenn nur gerade daö weiße Kleid des Fräulein Holnstein von jeder Besudelung verschont geblieben wäre, obwohl sie sich doch in dem Augenblick, wo sie den Stoß führte, selbstverständlich in unmittelbarerRähe des verletzten befunden haben muß?" Der Untersuchungsrichter hatte zwar als ein höflicher Mann seine Darlegung angehört, ohne ihn zu unterbre,en, einen nennenöwerthen Eindruck yatte sie aber offenbar nicht auf ihn gemacht. Versuchen Sie doch, Herr Rechtvanwalt, ob Sie bei der HauptVerhandlung mit diesem Argument durchdringen," sagte er. ..Ich für meine Person kann ihm in Anbetracht der ganzen Sachlage eine entscheidende BeDeutung nicht beimessen." Rinckleben sah ein. daß es in der That ein zweckloses Unternehmen war. diesem von Dagmars Schuld so fest überzeugten Manne gegenüber ihre Sache zu führen. Aber ehe er ging, konnte er sich doch nicht enthalten zu fragen: ..Und wenn ich nun schon an einem der nächsten Tage in der Lage sein würde. Ihnen den Namen deö wirklichen T5?äters zu nennen?" Dann würde ich mich vorausgesetzt, daß Sie mir seine Schuld beweifen können mit der uralten Wahrheit rechtfertigen müssen, daß Irren menschlich ist. Vorläufig aber sind wir noch nicht so weit, mein verehrter Herr Rechtsanwalt." Nach kurzem Ueberlegen ging Rinckleben zunächst auf das Telegraphenamt. um eine Depesche an Herbert Vollmars Bureauvorsteher aufzugeben. Er nahm an, daß dieser am ehesten von dem Aufenthalt seines Chefs unterrichtet sein würde, und er ersuchte ihn in dringenden Worten, ihm davon unverzüglich auf telegraphischem Wege Kenntniß zu geben. Dann erst lenkte er seine Schritte nach dem Untersuchungsgrfängniß. wo man ihn ohne Weiteres in Dagmars Zelle führte. Er sah, daß sie sehr angegriffen war, und er glaubte zu bemerken, daß sie geweint habe. Um so ernster und eindringlicher war der Vorwurf im Klang feiner Stimme, als er auf sie zu trat und sagte: Was, um Gottcs willen, haben Sie gethan? Wissen Sie auch, daß man Ihre heutigen Aeußerungen als ein Geständniß deutet?" Sie war nicht überrascht, aber sie schlug die Augen nieder. Zürnen Sie mir nicht," bat sie leise. Ich konnte nicht anders. ?kch bin dieser ewigen Vernehmungen so müde. Es ist ja auch ganz gleich. Man ist ja doch schon davon überzeugt, daß ich es gethan habe." Um so energischer sollten Sie sich dagegen wehren. Was Sie heute gethan haben, ist ein Fehler, den wir nur schwer wieder gutmachen können. Wenn es mir jetzt nicht gelingt, den Schuldigen zu ermitteln, so könnte daraufhin möglicher Weise wirklich Ihre Verurteilung erfolgen." Ich erwarte es gar nicht anders. Ich habe Ihnen ja schon früher gesagt, daß es so am besten für mich ist. Ich will nicht unter die Menschen zurück ich will nicht. Sie würden mich ja dock alle verachten." - (Fortsetzung folgt.)
Imrac schüMc Krankheiten. Witte Last skr rank,fafin nd Be5kgrUch,r ?veir. Die Kölnische Ze'tztung" schreibt: Eine empfindliche Last für die Krankenkassen und ein Kreuz für ihre Aerzte bilden die Scheinkranken. Es ist eine Thatsache, daß die Zahl der Erkrankungen bei Aroeitsmangel regelmäßig zunimmt, ohne daß die Kassen etwas dagegen vermögen. Viele 5iassen haben, um dem Uebel zu steuern, beson dere Aufsichtsbeamte angestellt, aber auch diese genügen nicht immer, denn bei bestem Willen kann selbst der rzt in einzelnen Fällen nickt feststellen, o'c es sich um eine thatsächlich Vorhände le oder vorgeschützte' Krankheit Handel!, geschweige die sonstigen Aufsichtsbe.i, ten, die nur Laien sind. 's gibt eben Leiden, die mit keiner wahrnehm baren Veränderung in den erkrankten Tycilen verbunden sind und bei denen sogar der Art nur auf die Angaben de Patienten angewiesen ist. Durchtriebeue Kassenmitglieder wissen aber auch in sonstigen Fällen der Wissenschaft oft ein Schnippchen u schlagen. Eine:'. Beweis hierfür lieferte unlängst ein.' Verhandlung vor der Strafkammer in Lille. Frankreich. Das französische Unfallgesetz von 1598 bewilligt den: Arbeiter bei vorübergehender Erwcb,vUnfähigkeit die Hälfte seines Lohnes, bei dauernder eine lebenslänglich? Rente. Eines Tages behauptete der Arbeiter Jonckeer. er habe sich in einer Fabrik zu Tourcoing den rechten Fuß verrenkt. Der zugezogene Arzt fand an der bezeichneten Stelle eine leichte Quetschung, die seiner Ansicht nach in wenigen Tagen geheilt sein mußte. Aber die Entzündung" blieb drei Mo nate unverändert. Joncleer wurde dar auf dem Chirurgen Dr. Guermonprcz in Lille überwiesen, der ihn weitere acht Wochen ohne Erfolg behandelte. Dabei mußte der Kranke den Fuß auch baden, wonach jedesmal ein neuer Verband angelegt wurde. Eines Tages fiel nun vor Beendigung des Bades die Wanne uin, und da glaubte Guermonprcz an dem Fuße Spuren eines Pflasters zu bemerken, das wider sein Wissen braucht worden war. Um sich Gewiß heit zu verschaffen, legte er einen antiseptischen Verband an und versiegelte
ihn. Am folgenden Morgen war der Fuß völlig geheilt, jonckeer, der früher Krankenwärter in einem Liller Spital gewesen war, hatte die Entzündung durch eine Reizsalbe unterhalten und daraufhin bereits 25)0Francö (1 Franc gleich 18.8 Cents) an Lohnausfall erhalten, außerdem aber seinen Arbeitgeber auf Zahlung einer Lebensrente verklagt. Daö Gericht verurtheilte den Betrüger zu einem Monat Gefängniß, zur Rückerstattung der erhaltenen Beträge und Behandlungskosten in der Höhe von BO Francs und für den Fall der Zahlungsunfähigkeit zu weitern vier Monaten Gefängniß. Ttv blivcnde (Gegenstand. Zu der folgenden heisren Szene kam eö letzthin vor einem Wiener Glicht: Richter lzum Angeklagten): Sie heißen?" A n g e k l a g t e r (deklamirend): Ret viel und Josef Rovak." R i cb t e r : Wohin sind Sie zuständig Angeklagter: ..Ratürlich nach Wien." R i ch t e r : Sie. ich würde Ihnen rathen, hier einen anderen Ton anzuschlagen!" Angeklagter lzum Gerichtstische vortretend, in gütigem Tone): Mein lieber Herr kaiserlicher Rath, ich ich muß mich doch vertheidigen können!" Rovak war angeklagt, in
einer dnnklen Nacht ein Verbrechen versucht zu haben, indem er auf einen harmlosen Passanten einen blitzenden Gegenstand" ohne jeden Grund zückte. Der Passant lief davon, und Novak glaubte, da müsse er ihm nachlaufen. Er schrie, er müsse den Pülcher" unbedingt haben. Angeklagter (entrüstet): Aber einen blitzenden Gegenstand, (nachdenkend) einen blitzenden Gegenstand? Ah, der hat meine Schnapsflasche für einen Dolch gehalten. Ja. ja, die blitzt immer." Der Richter fragte den Zeugen, ob eö möglich sei, daß es sich um eine Flasche gehandelt habe. Der Zeuge sagt verwirrt, das wisse er nicht. Richter lzum Angeklagten): Was haben S'e denn mit der Flasche wollen?" A n geklagter: Ich hab' sie am epomuk Vogl-Platz herausgenomn cn. um g'schwind einen Schluck zu machen." Der Richter sprach den Angeklagten, der sich zu einer Rede anschickte, rasch frei. Der strafbare Thatbestand ließ sich ja nicht nachweilen. Morde und Todtschläg: wurden im abgelaufenen Jahre in den Ver. Staaten 8976 begangen, und nur durch 123 gesetzliche Hinrichtungen wurden diese Mordthater gesühnt. Alabamas Baum wollI n d u st r i e wird auf der St. Louiser Weltausstellung durch ein Panorama einer riesigen Baumwoll-Plan-tage im Departement für Ackerbau vertreten sein. Gestörte Serenade. Eugene Andrews von Avon, R. I.. schloß sich in einer Nacht einer Anzahl junger Leute an, die Wm. Mooney eine Serenade bringen wollten, weil er soeben von der Hochzeitsreise heimgekehrt war. Als die Gefettschaft am Haufe ankam, wurde aus einem Fenster geschossen, und Andrews stürzte, von einer Kugel getroffen, zu Boden; er war nicht gefährlich verletzt, aber die Serenade wurde aufgegeben.
Feuer ' Signale.
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