Indiana Tribüne, Volume 27, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1904 — Page 4
Jüdinn Tribüne, 18. Februar 1004.
Jndiana Tribüne. HrautAdrn von bet autmfc'tfl Es. Indianapolis, Ind. harry 0. Thndiu ... Vrüstdent. WIWWW 'H - '..'w - t--"--S-r'--. GeschäftSlocalz No 31 Süd Dclaware Strafe. TELBPH0tE e. Kntered at the Poit Office os Indianapolis a econd eins matter.
XU Baumwoll-Krisis.
Die andauernde und noch immer fortschreitende Preissteigerung für rohe Baumwolle bis z:? dem seit 40 Jahren nicht dagewesenen Preise von 8 Pence für MiddlingS wird in den Hauptländern der europäischen BaumwollManufaktur als eine so ajofee Kalamität empfunden, daß bereits in England. Belgien, Frankreich, Deutschland und Öesterreich'Ungarn von den Interessenten gemeinsame Schritte der Abwehr berathen werden. Man ist sich allmählich darüber klar geworden, daß zwei Ursachen zu dieser für die wichtigste aller Tertil'Jndustrien uner. täglichen Situation zusammenwirken. Zunächst erkannte man die Einwirkung der rücksichtslosen Hauffe.Spekulation der internationalen Spieler" auf den die Zufuhr beherrschenden Märkten in New Bork und New Orleans. Man konnte einen Versuch aufdecken, durch Bestechung der Berichte in der ameri kanischen Prcsse die Kauflust der eure Mischen Händler und Spinner künstlich zu steigern, indem ungünstige Schützungen der neuen Baummollernte verbreitet werden sollten. Da diese List fehlschlug, erwartete man bei vernünftiger Zurückhaltung der Käufer den baldigen Zusammenbruch der ungerechtfertigten PreiStrei treiberei. Statt dessen gingen die Preise aber von Woche zu Woche mehr in die Höhe. Man erwartet jetzt min bestens eine gute DurchschnittSernte von 10 4j5 bis 11 Millionen Ballen in den Vereinigten Staaten, also mrhr als im Vorjahre und nur wenig unter der Riesenernte des Jahres 1898 mit 11,275.. 000 Ballen. Da der auf der ganzen Erde benöthigte jährliche Verbrauch von Baumwolle auf nur 12 Millionen geschätzt wird, so sollte eigentlich bei aus reichender Zufuhr aus Brasilien. Ae gypten und Indien der Bedarf reichlich gedeckt werden können. Es hat sich aber herausgestellt, daß in den letzten Jahren der Eonsum doch viel stärker gewachsen ist und dab eine Steigerung der Baumwollproduktion nöthig sein wird, um dauernd vernünftige Preise für rohe Baumwolle zu erzielen. Sonst konnte das Zurückhalten der BaumwollBestünde in Erwartung einer im kommenden Jahre möglichen Fehlernte jederzeit die HausieSpekulation einseitig begünstigen. Die vorgeschlagenen Mittel der Ab wehr sind also von dovpelter Art. Erstens wird von dem Bunde der Spinnerei Vereine in Manchester da rauf hingewirkt, daß die jetzt üblichen Käufe auf ferne Termine (sogenannte futures") unterbleiben, und daß sich alle europäischen Spinnereien wie im vorigen Jahre die von. Lancashire verpflichten, vier Wochen lang die Arbeits zeit in ihren Fabriken um etwa ein Viertel herabzusetzen. Der Ausfall von 62 Arbeitsstunden in etwa 90 Prozent aller europäischen Fabriken würde die Nachfrage allerdings schon merklich abschwächen. Viel bedeutungsvoller sind aber die Vorschläge, die Produktion der rohen Bauckwolle dauernd zu fingern. Man sollte meinen, daß die jetzt schon so lange geltenden hohen Preise von selbst eine Ausdehnung' des Baumwollbaues in den dazu am besten geeigneten Staa ten Amerika herbeiführen müßten. Da ist aber deshalb nicht zu erwarten, weil seit cinigenZJahren die Farmer, vielfach auf Anregung der Bundeöre gierung. zu einer vielseitigeren Wirth, schafsweise, besonders zu Maisbau und Viehhaltung, übergegangen sind und sich dabei gut stehen, und weil das Emporkommen von Fabriken in den Städten der Südstaaten die früher ver fügbaren Arbeitskräfte bei Neger avzu. lenken begonnen hat. Der Baumwoll bau erfordert aber viel Arbeit. Des halb werden die früher nicht genug be achteten Bestrebungen der Britifh Cot. ton Growing Association jetzt ernst licher gewürdigt. Die Verbesserung der Arbeitsmethoden in Brasilien, Aegypten und Indien ist bringend zu wünschen. An die deutsche Reichs, gierung haben deutsche Verbünde von extilinduftriellen und HandelStam mern Petitionen gerichtet, durch Bahn
bauten die Baumwollkulturen im Hinterlande der Küsten von Ostafrika un'v Togo konkurrenzfähig zu machen. Im Sudan irifl man, wie früher in Aegypten, ausgedehnte Baumwollfelder durch Herstellung von Berieselungska nitten schaffen. Als Lehrmeister der Sudanesen sollen Neger auS den Ver einigten Staaten ducch günstige Bc dingungcn angelockt werden. Diese Pioniere der zukünftigen Baumwolllultllr tot Sudan hatten allerdings eine kUnzmd Zukunft vor sich. Auch SUdchina konnte viel Baumwolle expor tireu, wenn ein intelligenter Vicekönig die Wirthschaftspolitik eines Jsmael Pascha in Ostasien wiederholen würde. Wenn sich auch nur ein Theil dieser Gedanken einer Ausdehnung deS Baum wollbcues realisiert, so müßte man den europäischen Unternehmerfinn auf diese Pfade gedrängt haben, sehr dankbar sein. Merkwürdig dal; der deutsche Kaiser der selbst Impressionist ist, die Im pressionisten nicht leiden mag. Die Nüssen und ja gewohnt ge prügelt zu werden, ob mit der Knute oder dem Schwerte bleibt sich gleich. Das Zeitalter der rohen Gewalt und der physischen Ueberinacht ist vorbei und der Fortschritt, die Intelligenz sind maßgebend. Rutzlanb hat jetzt darunter w leiden, daß es sein Volk zu Sklav-nsee len geknutet hat. Rußland lebt eben immer noch in der Vergangenheit, während seine Gegner für Fortschritt und Wissenschaft geneigt sind, ihre Tradi' tionen zu opfern. Die Sympathien der Vereinigten Staaten gehören unbedingt den Japanern. Die von einem groficr: englischen Blatte gebrachte Nachricht, ein helvorragender früherer englischer Staats mann habe sich nach Berlin begeben, um einen deutsch-englischeu Schiedsge richtSvertrag anzubahnen, erweist sich als vollständig falsch. Derartige Ver suche würden auch in Deutschlauo wenig Aussicht auf Erfolg haben, da sowohl die Negiernug. wie die öffentliche Meinunf. den Werth solcher Schiedsge richlsvertliige, wie der beiden im letzten Jahre abgeschlossenen ldeS englisch franzosischen und des franzöfisch'-italie nischen). für außerordentlich Problemtisch halten, denn nach dem Wortlaute dieser Verträge kann bei jeder einiger maßen wichtigen Frage jede der bethei ligten Regierungen erklären, daß die betreffende Angelegenheit ihre vitalen Interessen oder ihre nationale Ehre berühre und daß demgemäß oaS schieds gerichtliPe Verfahren auszuschließen sei. Man ist in Deutschland der Ansicht, daß twa auftauchende Streitfragen viel besser von Fall zu Fall und durch geeignete Unterhändler zu lösen sind, als wenn man durch die Paragraphen eines Schiedsgerichtsvertrages beschränkt ist. Zudem kann man ja in geeigneten Fällen auch ohne Grund gegenseitiger Uebereinstimmung einen Schiedsrichter ernennen, .iie es beispielsweise vor etwa 20 Jahren bei dem Streite zwi schen Deutschland und Spanien über Besitzrecht an den Karolineninseln geschah. Schließlich ist noch zu er wähnen, daß gegenwärtig Streitig leiten und Schwierigkeiten zwischen Deutschland und England nicht de stehen, so daß in absehbarer Zeit ein Schiedsgericht nichts zu thun bekäme. Sollten aber in Zukunft über koloniale Fragen oder über Zollangelegenheiten Meinungsverschiedenheiten entstehen, so werden sie sicherlich auf dem Wege der direkten Verhandlung von Regierung zu Regierung air gluttesten erledigt werden.
Gehören heranwachsende Knabe
Ueberhaupt auf dieselbe Bank mit gleichaltrizen Mädchen ?
Paul Merrill, ein Post'Graduirter der Shortridge Hochschule, ist von Principal Benton von der Hochschule einstweilen suspendirt worden, weil er sich entschieden geweigert hat, bei dem EursuS in Civil'Verwaltang" einen Doppelsitz mil einer farbigen Schülerin zu theilen. Diesen Sitz hatte ihm die Lehrerin Laura Don nan angewiesen. Principal Benton erklärt, Paul sei nur wegen Jnsud ordination suspendirt worden, und er verlangt, daß derselbe vor dem Negermüdchen und der Lehrerin Abbitte leiste. Paul's Mutter aber will die Angelegenheit an anberer Stelle zum Austrage bringen.
Behörde für öff. Werke. Uneinige P e t e n t e n. In der gestrigen Sitzung der Behörde für öffentliche Werke wurde tt nächst von Ingenieur J?up über die Petitionen um Verländerung der Penn sylvaniaStrattenbahnlinie bis zur 25. Straß berichtet, fr welche die Tal' bott Ave., Delaware Str. oder Penn svivania Straße vorgeschlagen worden waren. Ingenieur Jeup sab sich nicht im Stande, eine bk' stimmte Empfehlung zu machen, da erstlich die Petenten selbst nicht bezüglich der Route mit einander einig geworden waren, zweitens aber die Talbott Ave. zu enge für die Straßendahnanlage ist. drittens jedoch Brücken über den Fall Creek gebaut werden müßten, falls die Linie über die Delaware oder über die Pennsylvania Str. verlängert werden sollte. Die Behörde wies deshalb alle Petitionen ab und erklärte, sie würde sich erst wieder mit der Angelegenheit beschäftigen, wenn die Bürger sich bezüglich der Rol?te geeinigt haben werden. Bis zum l8. März ver schoben. Jsaac N. Richie erschien als Vertreter der projectirten Jndpls., LoganSPort & Ehiiago Ry. Co.". um gegen die sofortige Verbesserung der Missouri Str., von Market bis Kentucky Ave., zu rernonstnren, bezm. zu bitte l, dieselbe zu verschieben, bis die BahnCo. ihre Pläne für ihren an Miffouci uuo Washington Str. zu errichtenden Bahnhos vollenden kann. Richie gab die positive Versicherung, daß die Bahn und ihr Bahnhof bald gebaut werden sollen, und die Behörde verschob die Beschlußfassung bezüglich der Missouri Str.'Verbesserung bis zum 18. März. Bis zum Freitag verschoben wurde ferner die Verhandlung über den Pro teft der Greenfield Traction Co. gegen die ihr wegen Nlchtanhaltens einer Ear auferlegte S50Strafe. E. A. Nclson beschwerte sich über mangclbafte Uussührung der Straßenreparaturen an Senate Ave., zwischen 34. und 35. 2tr., und über die Niveau-erände rung seitens der Jndpls. Traction & Terminal Co., durch die sein Eigenthum zum Betrage von S1500 beschädigt worden sei. Die 'Angelegenheit wurde an den Ingenieur verwiesen, ebenso die Petitionen um: Cemeiitirung der Sw. an (cdar Str.. von Flctcher bis EnglishAve.; Wasserleitung und Gasleitung in der Northwestern Ave., von der 21. bis zur 28. Str. Diese letzteren Petitionen wurden von Ex Stadtrathsmitglied James Munroe vorgelegt, der gleich' zeitig die Behörde darauf aufmerksam machte, daß die Bevölkerung von Nord Indianapolis nur eine Steinbrücke anderNorth w e st e r n Ave. verlangt. nicht aber eine ConcreteCombinauons Brücke, für welche Vorf. Downing von der Behörde sich gestern unverblümt ausgesprochen hat. weil solche billiger sei. Mehr Steindrücken. Gesuche. Die Petitionen der WestseiteBürger um n, ue Steindrucken über den White Niver an der River Ave. und an der Morris Str. wurden von der Behörde an die County Commissüre ver wiesen. Abgewiesen wurde die Petition um Backsteinpfl. der Fahrstraße und Neuscen der Rinn steine an der Pennsylvania Str., von Merrill bis Madison Ave: und arnniU lirt wnrde die Resolution detrest'el.d Cementirung der Sw. an der Maple Str.. von Washington bis Lowell Avenue. Angenommen wurden die Resolutionen betreffend: Ce mentirung der Sw. an der New Z)ork Str.. von Noble Str. bis Big Four Geleise; an Warman Ave.. von Wash' ington bis Vermont- an Woodlawn Ave., von Virginia Ave. bis Eaft Str; Nivellirung der Fahrstraße und Ce mentirung der Sw. an der Drexel Avc., von Washington bifc Michigan. Endgültig bestätigt wurden die betr. Backsteinpfl. der 1. Alley östlich der Summit Straße, von Vermont bis New Z)orl Straße und der Highland Avenue, von der Michigan bis zur 1. Alley westlich. Ferner wurde der Ingenieur mit der Ausarbeitung der Pläne für folgende Verbesserungen beauftragt: Asphaltirung der Highland Ave., von
Washington bis Marlowe; Backsteinpfl. der 22. Str.. von College bis Columbia Ave., und der Normood Str., von Me ridian bis Russell Ave.; Bau eines Ab zugScanaleS in der Alley östlich der New Jersey Straße, von 23. bis 24 Str.; Kiespfl. bcr 41. Straße, von Keystone bis Beville Avenue. Wartet auf mehr Angebote. Die Vergebung der Contracte für die Ausbesserungen der beschädigten Wbite River.Brücken wurde auf An trag des Ingenieurs verschoben, da ihm bis gestern erst 2 Angebote zugesandt woruen waren, er aber noch mehr er wartet. ,, Socialer Turnverein.
Demselben fallen aus dem Nachlaß von )ohn F. Meyer $J000 zu.
In der gestrigen regelmäßigen Ver sammlung der Socialen Turncrvereins hatte der Erste Sprecher, Herr George Bonnegut, eine sehr angenehme Mit theilung zu machen. Als seiner Zeit John F Mayer, eines der trenesten, anhänglichsten Mit' glieder des Socialen Turnvereins starb, bestimmte er in seineu. Testament, daß $1000 dem Brein zufallen sollte; ferner setzte er 8500 für einen Altenheims Fond aus. Sollte nach Ablauf von 10 Iahren nach dem Tode seine? Frau keine Organisation für die Gründung eines Deutschen Ahenheimö zu Stande gekommen sein, so sollte dicSumu.. dem Turnverein zufallen. Zur Zeit, als Mayer fein Tcstameni bfaßte schätzte er sein Vermögen auf 825,000; als er das Zeitliche segnete, belief dasselbe sich aber auf 875,000. Da der Tcstator in seinem Testament die Bestimmung getroffen hatte, daß wenn zur Zeit seines Todes sein Nachlaß mehr als $25,000 betragen svllte, die in dem Testament benannten Bermächtnif'empsänger pro rata ihrer in seinem letzten Willen ausgesetzten Lc gate Antheil an djpsem Ueberschuß ha ben sollten, und da der Sociale Turnverein ein vollberechtigter Erbe ist, so konnte der Erste Sprecher mittheilen, daß demselben noch weitere $1500 zu fallen werden. Die ersten 51 500 sind bereits von d?m Teftaments-Vottstrecke? ausoezahlt worden. Mithin h.t d"r Verein d'.:ect $2000 geerbt, während $1000 einstweilen für einen Deutschen AltenheimSfonds verwaltet werden. Sechs neue Mitglieder wurden g.'' ftern aufgenommen. Der Damen Berein berichtete, daß cr für die rm Ostermontag stattfindende Feier der Sonntagsschule folgendes Comite aufgestellt hat : Frau Marie Schulmcyer. Frau Wm. Schulmeyer, Frau Paul Janke. Frau Gustov Habich. Frau Julius Becherer, Frau Carolinc Rieger, Frl. Röschen Reyer. Frl. Anna Leonard. Am 4. März findet ,'ür die Mitglieder deö Turnvereins und des Da men Vereins ein gemeinschaftliches Preiskegeln statt. Die Activen des Vereins und die Damen - Classen hatten gestern einen gemeinschaftlichen Turn-Abend. Nach Abhaltung der turnerischen Uebungen fand noch ein Tanzkränzchen statt.
Sprang in ben Tob.
Selbstmord eines deli"iösen Hospital - Patienten. Alex Staut, ein 2ljähriger Neger, der in No. 617 Blackford Str. logirt hatte, aus Kentucky stammte und hier als Hausknecht gearbeitet hatte, war ge stern Morgen am Typhns-Fieber ertrankt per Ambulanz in'S städt. HoSpj. tal gebracht worden, um dort gepflegt 'u werden. In seinem FieberDeliriun: stieß der Paiient, wie andere Kranke den Aerzten mittheilten, wiederholt Drohuugcn auS. er würde sich umbringen, und deshalb traf die HospitalBerwoltung alle nur erdenklichen VorsichlS'Maßregeln. Die Wärter' wich nicht von seinem Lager. Da gegen z8 Uhr Abends als die Pflegerin zufällig ihren Rücken gedreht hatte, sprang der Fieberkranke von seinem Lager und im nächsten Augenblicke durch daS Fenster, das er offengerissen, in den Hof hinab. Als die Hofpital'Angestellten sich ihm nah ten. war sein Leben bereits entwichen. Bei dem Sprunge aus dem 3. Stock werke hatt- er sich den Schädel einge schlagen.
MM" Die beste 5 Cent Cigarre in der Siadt, Mucho's Longfellow".
Ladcndicbc und Eifcnbahndicbc fallen in die öände der De tectivs.
Die ncnnenswerthestcn geftrigen Verhaftungen.
Die Hermandad war gestern beson der erfolgreich hinter jungen und alten Dieben und Einbrechern her und ge langen ihr, außer den besonders an geführten Fällen, die folgenden VerHaftungen : Herman Boyd, 20, von der Trowbridgc Str.. und Claud Fleming. 16, aus Flackville wurden gestern von den DetectictivS Holtz und McGusf unter der Anklage des KleindiebstahlS. bezw. des Großdi.bstahlS eingesteckt. Boyd wurde ?rwifcht, als er m New ?)ork Store einen Handkoffer für Ge sellschafts AttgUg (Drssing SuitCae) obnc Bezahlung annectirt hatte, während in seinen Gefährten Claud Fleming von den Beamten der Jüng liug wiedercrlannt wurde, der dein Farmer Jsen our in Orlandoville $40 gemaust haben soll. D i e s e l ! e n B e a m t c n vcrhafteten Abends in Verbindung mit den BahnDetectivs McJntire und Witte trrnit die 3 Eisenbahn-Angestellten: Phil. H. Smith. 84. Fracktzug-Con-ductcur aus Terre Haute; Wm. F. Gable. 26. Bremser aus Columbus. und John H. Duckworth, 33. Bremser au? Briqhtwood. Die Drei sind des Erbrechens eines Waggonnegels und des Diebstahls angeüagt. Die Beamten fanden nämlich in ilirer Cabuse eine Menge von Schulterstücken, Schinken, Würsten etc., die au iimm Refrigerator-Waggon des Big Four-Frachtzuges gestohlen worden, zu dcsscn Bemannung die 3 Verhafteten zählten. . 5onsumerS' Gas Trust Co. Die Umwandlung in eine künstliche Ga Tybrif immer noch ir i uj t ,ercqelt.
Die Trustees der Consumers' GaS Trust Co. wurden in ihrer gestern Abend abgehaltenen Sitzung von den Anwälten Ferd. Winters. A. C. Ayrcs. H. C. Jones und John E. Follett, als Vertreter de Actionärs Byron C. Crumby, aus dem Osten, der Actien im Werthe von K3499.85 der Co. besitzt, benachrichtigt, daß ihr Client im Bundesgerichte gegen die ge plante Umwandlung der Co. in eine Gesellschaft für Lieferung künstlichen GaseS einen Einhaitsdefehl erwirken will. Das von oer Minorität Der Direktoren unterbreitete Gesuch, den Majoritäts'Beschluß betreffs Umwand lung der Co-Anlagen etc. in eine Kunst'Gas'Fabrik zu verwerfen, wurde von den Trustees abgelehnt. Doch entschieden sie, daß diese ganze Angelegen heit erst gerichtlich entschieden wenden soll. Von der zustimmenden Entschei dung in dieser Hinsicht hängt die Bewilligung der L500.000Anlcihe zur Umwandlung der Betriebs-Anlage der C. G. T. Co. ab. An Stelle des Gen. T. A. Morris, der als Präsident der Trusteeö resig nirte, wurde Herr Hugh H. Hanna zum Präsidenten der Trustees erwühlt. Damen -Bercin des Subseite Turnvereins.
Tie gestern Nachmittag von dem Damen-Verein des Südseite Turnver'inö veranstallete Enchre-Partie erfreute sich eim'r sehr starken Betheiligung, da eine jede Dame das Recht hatte, einen Gast mitzubringen. Allein, je mehr Gäste kamen, desto lieber war es den Dumcn der 5. Sektion, welche unter der bewährten Leitung der Vorsitzen den. Frau Carl Sander, die Borde reitungen in solch umsichtiger Weise getroffen hatten, so daß keine Störungen eintraten. Nach mehrstündigem anre genden Kampfe gingen folgende Theil nehmerinnen als Siegerinnen aus dem KartenTurnier hervor: 1. Preis Frau Mitfchrich. 2. Frau Hueole. 3. .. Frau Schonemann. Gäste: 1. Preis Frau Mary Steffen. 2. Frau H. Roy, Jr.
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Bedauerliche Folgen
Eines unbeoeutenden Feuer-Alarms.
An Ner, York und West Str. scheute gestern )aS Pferd des Bückers David Dauch von No. 503 AgneS Str. vor einer zu einem Feuer eilenden Dampfspritze, ward undündig nd schmiß den Bückerwagen um. Dabei erlitt Herr Dauch außer mehrfachen schmerzlichen Quetschungen einen Dop. pelBruch des linken Beines unterhalb des Knies. Er wurde von Dr. JeffrieS per Ambulanz in seine Wohnung ge schafft. Das betreffende Feuer war ein nur unbedeutendes, das durch Schornstein funken auf dem Dach? des I. I. Hampton'scken Wohnhauses in Ro. 918 gayette Str. entstanden war.
