Indiana Tribüne, Volume 27, Number 151, Indianapolis, Marion County, 17 February 1904 — Page 4
Jdian Tribüne, 17. Februar 10O4
Jndiana Tribüne. H,cattgardn von der tt?Ö Indianapolis, Ind.
Harry C. Thuvium
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Präsiden!
m f I f t S l o c a 1 1 o 31 Süd Delaware Strafe. TELBPHOiNE . " Ki frcfi u. ihc PoiI Office os lnür.apli a econd ciaii maft-r.
Gelbe Gefallt" rosig oe Uuftttt.
Viel Großes Hat die Menschheit der Furcht vor drohenden Gefahren zu verdanken. Wenn Pestilenzen drohten, vereinten sich die Wissenschaftler (5uro paö, die sonft getrennt arbeiteten, um Mittel zur Abwendung der Gefahr zu erforschen. In den Laboratorien der civilinrten Welt forschten große Denker unermüdlich den Keimen dee Seuche und den geeignetsten Gegenmitteln nach. Unschätzbar für das Wohl der Menschen waren die Ergebnisse der Forschungen, welche durch die drohende Gefahr ver anlaßt worden waren. Gänzlich neuc Bahnen wurden der Wissenschaft und civilisirendcn Bestrebungen eröffnet. Wurde uns die gelbe Gefahr einen gleichen Dienst erweisen und vielleicht erzielen, waS bislang vergeblich zu sichern versucht wurde, Frieden unter den civilisuten Nationen? Man könnte die Frage füglich bejähen, denn der Trieb der Eeldfterhal. tung würde ein inniges Zusammen schließen der weißen Nationen bedin nen, um einig und lstark der gemeinsa men Gefahr entgegen treten zu können. Die Rüstungen der Nationen würben nicht mehr gegen den weißen Nachbarn gekehrt sein, denn derselbe ist nun ein Bundesgenosse gegen den gemeinsamen gelben Feind. Man kann sich nickt dcr Folgerung verschließen, daß ein wehrHaftes einiges-Asien ein einige Europa nothwendig machen wurde. Die gelbe Gefahr würde den Frieden unter den weißen Nationen zur Wirklichkeit ma chen und schiedsrichterlicher Spruch würde Zwistigkeiten zwischen Nationen entscheiden, die man sonst nur durch das Schwert zu regeln gewohnt war. Denn zu gemeiner Waffenbrüderschaft zwingt die gemeinsame Gefahr. Gemeinsam werden die Nationeil Wacht halten müs fen an dcr Grenze deS AfiatcnreichS und verbunden können sieZdcr gelben Gefahr spotten. Ein wehrhaftes, furtbares Asien würde den weißen Nationen dieSeguuugen deS Friedens auszwingen, die ihre Völker soZ lange vergeblich erstrebten. Eine die gemeinsamen Vortheile wahr nehmende Kommission würde die Han delövertrageZ mit dem astatischen Reiche abschließen :Zund die freundlichsten Be ziehungen zwischen einem mächtigen Asten und einem mächtigen Bund weiher Nationen dürften vorherrschen. Den weißeilZlsowohl aber wie den gel den Völkern wäre ungestörte Gelegen, heit gesichert, 'den höchsten Eulturbe ftrebungen leben zu können. So ruft die gelbe Gefahr die rostgsten Friedens träume wach die man ersehnen könnte, und nur durch dieselbe können sie zur Wirklichkeit werden. Wenn Mi Starke fichZ! gegenüberstehen so würde der Frieden dauernder erhalten bleiben, als wenn' der Starke dem Schwachen gegenüber' steht. Der so segensreich bewährten Maxime. Amerika für die Amerikaner, füge man hinzu. Europa für die Europäer und Asten für die Astaten. Die Nationen könnenlihre Handelsbeziehungen besser friedlicher und gerechter unter halten, wenn keiner fremden Nation Machtspüren 'im anderen Lano zuge standen wären. Die gelbe Gesahr, durch ein mähr hafte einiges Asten würde den Frie den der weißen Nationen unter sich er zwingen. Der Ruf des deutschen Kai se?S ..Völker Europa bewacht Eure heiligsten Güter" würde erst wirksam sein und zum Sammelruf werden, wenn die gelbe Gefahr da ist. mm i Aus der Insel Luzon ist wieder eine kleine Revolution auSgedrochen. die zwar an und für sich keine wesentliche Bedeutung hat und rasch unterdrückt werden wird, aber deshalb hesonderS bedenklich erscheint, weil sie von dem Elemente der eingeborenen Bevölkerung ausgeht, das bisher als das zuver. lässigste galt, vom onftablerCorpS. Dieses KopS hat sich biß jetzt als voll ständig zuverlässig erwiesen, und sehr viel zum Herstellen der jetzigen geord neteu Verhältnisse beigetragen. Um so empfindlicher muß daher ein von seinen Mitgliedern ausgehender Auf
ruhr berühren. Derselbe muß zu der Ueberzeugung führen, daß auf die ganze FilippinoS Bevölkerung kein Verlaß ist. wenigstens nicht ihrer jetzi gen Generation, und eine solche Ueberzeugung würde sich als bedenklicher Hemmschuh für die Ausführung der wohlmeinenden civilisatorischen Pläne der Bereinigten Staaten erweisen.
Junger Gricchc
In London wurden gestern Parla ments-Dolumente, welche die Corre sponvenz über die Beseftung der Man dschurei vom Juli 1900 bis 8. Januar 1904 enthalten, ausgegeben. An letzterem Tage noch Übermittelte der russische Botschafter dem Sekretär des Auswärtigen die formelle Erklä rung. Rußland werde die bestehenden Vertragsrechte der Mächte achten. Lord anödowne drückte hierauf fein 2Öe dauern aus, daß Rußland bis jetzt noch keinen Schritt zur Verfolgung dieser Politik unternommen habe, und sagte, das Volk von England erwarte einen bestimmten Beweis, daß Rußland seine Versprechungen einlöse. Zum Beispiel lasse sich die Räumung von New Ehwang ohne erkennbare lokale Schwierigkeiten durchführen. Dies sind für den diplomatischen Verkehr sehr scharfe Worte und sie bil den einen drastischn Beweis für die Tiefe der Spannung zwischen den bei den Ländern. Um so bezeichnender für die englische Politik ist die Hast, mit welcher sofort nach Kriegsausbruch Re gierungSblätter erklärten, Japan habe auf keinen Fall auf Englands Beistand zu rechnen.
In St. Etienne machte, wie k richtet wurde, der socialistische Abg. G. Jaures einen heftigen Vorstoß ge gen die russische Allianz. ES ist ja nicht daS erste Mal. daß die Socialisten da? Bttndniß mit dem absollltistischen Zarenreiche sür einen Verrath an den Traditionen der großen Revolution er klären, im gegenwärtigen Augenblicke der wiedererwachenden Russendegeister ung erhält die Kundgebung indessen eine besondere Bedeutt ug. Trotz aller Neutralitätserklärungen ist dic Gefahr sehr groß, daß Frankreich zu Gunsten deS Verbündeten in den ostasiatischen Eonflikt hincingerissen wird, nachdem schon binnen wenigen Tagen das Ver hültniß zu England wieder ebenso seind selig geworden ist, als in den erregten Seiten der Faschoda.)tffaire. Irgend ein uuvermuthetes Ereigniß, das die Leidenschaften entfacht, kann zum Bruche führen und danit wäre es na türlich mit der Neutralität verschiedener anderer Großmächte gleichfalls vorbei. Die Franzosen haben sich seit den wenigen Jahren deS Boulangec-Rum mcls, den sie ohne !iSmarcks Klugheit mit einem abermaligen ungünstigen Kriege bezahlt hätte i, kaum geändert und die mahnenden Worte von JaureS werden daher im großen BUrgerthum keinen allzulebhaften Widerhall finden. Doch den Werth der muthigen That, ungeachtet der nicht ausbleibenden Vorwürfe von mangeludem Patriotismus auf die drohende Gefahr hingewiesen zu haben, mindert dies nicht. ES ist im Interesse deS Weltfriedens sehr zu bedauern, daß Frankreich der zeit der weitsichtige und hochgebildet? Hanotaur als Minister deS Aeußeren fehlt. Was der jetzige Leiter des Aus wärtigen ruhmredig versprach, die Ver meidung deS Krieges, wäre jenem hoch' begabten Staatsmann, den Manche schon mit Richelieu verglichen, wahr scheinlich gelungen. Herr Telcasse ist gleich unserem Hay groß in Worten und Noten, mit welch' thatsächlichem Erfolge, hat zunächst bei dem franzö sischem Minister, der Gang der jüng sten Ereignisse wieder deutlich gezeigt.
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Erwischter Taschendieb.
Ein sich John Nicewander nennender und für einen Aufwürter bezw. Kellner ausgebender Jüngling wurde vom Polizisten Hitc gestern Nachmittag we gen Taschendiebstahl und wegen Klein diebstahlS verhaftet. John ist beschul, digt. einem Straßenbahn Condncteur der Oft Michigan.Linie auf der Plat form von besten Ear das Portemon naie nebst Inhalt aus der Tasche fti bitzt zu haben. Dann iprang er von der Car ab. wurde aber erwischt.
Socialer Turnverein. Heute Abend findet im Deutschen Hause eine gemeinschaftliche Versamm lung des Haupt-ComiteS für die Oster. feier der Freisinnigen Sonntagfchule und aller Unter.AuSschüffe statt, bei der das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder dringend erwünscht ist.
Von älterem kandKmanne le bensgefährlich verwandet.
Ans Stadt- nd Vonnty-Ber-waltnug.
E.ine Siecherei aus lächerlichem Anlasse. ' V Gegen 10 Uhr letzte Nacht wurde der 19.jührige Damos Bromn, ein junger Grieche, von seinem ältern Bruder, der in No. 25 Kcntucly Avenue einen Zuckerwaarnladen betreibt, und 2 Freundin in's stäot. DiSpensarium ge bracht, wo DamoS in eine Ohnmacht zu fallen drohte. Denn er l'tt, wie die von Dr. Crockett und Dr. Mackey vor. genommene Untersuchung ergab, an einer Stichwunde an der rechten Seite des Unterleibes und war durch BlutVerlust beinahe erschöpft. Er und sein Bruder theilten den Aerzten, wie auch der benachrichtigten Pol'.zei mit, daß ein betrunkener LandSmann, der 48jährige Peter VlachoS von der Jndicna Ave., ihm die Wunde, die sehr gefährlich zu sein scheint, an der Ecke der JUinoiS Str. und Kentucky Ave. beigebracht hatte. Und Zwar aus dem Grunde, weil DamoS fZch geweigert habe, mit Peier in einer benachbarten Wirthschaft ,.6inS zu genießen". Venn Peter fei schon betrunken genug gewesen und deshalb fei ihm auch vorher der Ein tritt in den Brown'schen Laden verweigert worden. De? chwerverwundzte Jüngling wurde auf seinen Wunsch und den seines Bruders per Ambulanz i.''S Diakonisten-HoSpital übersührt. Der Messerheld wurde zu später Stunde von der Polizei in Tony's Re ftaurant an der Ost Washington Str., zwischen New Jersey und East Str.. aufgegriffen und einstweilen wegen Mordangriffes gebucht.
In würdiger Weise beschlossen Wurde gestern Abend die Cartt.va?S-Saison.
Die fröhliche Faschingseit hat mit dem gestrigen Tage ihr Ende erreich!; Prinz Earnevol. vr FrohsinnS.Fürst, hat sein Scepter niedergelegt, und seine Unterthanen werden jetzt mehr oder minder Buße thun. Denn mit dem heutigen Ascher-'ittwoch beginnt die Fastenzeit. Vor Schluß der Faschingszeit veran stalteten, abgesehen von den gestrigen Maskenbällen, unverwüstlich frohe deutsche Bürger und Bürgerinnen, er. probte und für getreu befundene Unter, thanen des FrohfinnsPrinzen noch einige hübsche carncvalistische Feiern. So fanden sich z. N. am Spätnach miitage in der Germania Halle eine An zahl wackerer ,.L i ed e r k r ä n z l e r" ein und hielten dort im Beisein deS ..Prinzen Knubdcl". deS BruoerS Er. carnenalistischcn Majestät, eine feucht fröhliche Nachfeier ihreS rächtiggelun genen MaSkeN'BalleS vom Montag Abend ad. In der Wobnuug des Hrn. Ferd. A. Mueller in No. 321 Nord Liberty Str. veranstaltet? ferner am geftri gen Abend die stets sidelen Pican n i n n i e S", die beim neulichcn Mnnerchor-Mummenschanze als Ball Leiter und als span. Tänzer und Tän zerinnen Furore gemacht hatten, eine fidele Schmßfeier der EarnevalsSai son und würdige Nachfeier de? MaSken balle. Die Theilnehmer und Theil nehmerinnen waren: Herr und Frau EharleS H. Adam, Herr und Frau Ferdinand A. Mueller. Herr und Frau Emil Steinhilber, Herr und Frau Victor R. Jose. Herr und Frau E. E. Reyer, Herr und Frau R. M. Müller. Herr und Frau Robert Elliott. Herr und F. au I. W. dthode Kamel. Herr und Frau Theo. Reyer. Herr und Frau A. I. Meyer.
ConsumerS' Gas Trust Co. Die Dircctoren der ConsumerS' GaS Trust Co." besprachen in ihrer gestern Abend abgehaltenen Sitzung abermals die Frage betreffend Anlage einer künftl. Gas.gadrik etc., welche den Konsumenten künftl. Gas zu 50c per 1000 Subikfuß liefern soll etc., und wurde die Durchführbarkeit dieses Pro j?cteS anerkannt. Das Weiter: hängt von dcr heute stattfindenden Sitzung der Trustees der ..C. G. T. Co." ab. die einberufen worden ist, um über die Resolution der Direktoren bezüglich einer S500.000 Anleihe für den Bau einer kttnstl. GaS'Fabrik beschließen. Den TrusteeS werden gleichzeitig die Berichte der Exporten R. W. Prasser und G. M. Brill bezüglich dieser Ange. legenheit vorgelegt werden.
Die J,ttecurbanAbgaben ati die Stadt sind gar armselige. Die verschiedenen JnterurbanBah nen baden der Stadtcasse für die AeNutzung der Strafen im verflossenen Jahre $2331.57 (58) gezahlt. Ihre resp. Freibriefe verpflichten sie, für jede Rundfahrt jeder ibrer Cars in der Stadt per Jahr eine Abgabe von 5c an die Stadt zu zahlen. Durch ein P"i vatAbkommen mit der ..Indianapolis Traction & Terminal Company" zahlen die Jnti'rurban Linien aber nur 1c von dieser Abgabe, während die I. T. & T. Co. die übri gen 4c zahlt. Wie die von den ver' schiedenen Linien dem Stadt-l5on trolleur vorgelebten Berichte zeigen, be lief sich die jahl der JntcrurbanEar Rundsahnen im letzten Jahre auf 4o63l resp. 40765, doch wird dieser letzteren unbedeutenden Differenz keine Wichtigkeit beigem.'ncn. In diesem Zusammenhange ist zu berichten, daß Stadt. Clerk Fogarty in 2 Wochen mehr Geld an Polizei. Gericht, strafen c o l l e c t i r t und der Stadtcasse überwiesen hat, nämlich S2625.00, iheilweisc von ehedem verhängten Strafen herrührend, die er währenv der beiden ersten Fe. druarwocken eingetrieben bat. Der Behörde für Ass. Werke wurde gestern eine Petition i n Versen, ein Original-Machwerk, zugestellt, in welcher darum ersucht wird, daß der Oft Mar't auch an Dienstagen und Donnerstagen bis Nachmittags 4 oder 5 Uhr geöffnet bleiben solle, wie schon neulich petitionirt. Das Poem wurde an die Sicherheits-Behörde verwiesen. Zukalt" fürpneuma tische S t r a ß e n r c i n i -ung? Die Jndpls. Street Swecping Co." benachrichtigte die Behörde für öss. Werke, daß es ihr unmöglich sei, vorderhand ihre Pneumatischen Apparate zur Straßenreinigung zu benutzen, da immer noch Frostwctter herrscht, mit hin die Straßen nicht erfolgreich berieselt werden könnten, wie sür die Be Nutzung der Maschinen nothwendig. Betriebs-Station für's Arbeitshaus beantragt. Arbeitshaus Supt. Cl. A. D. Shaw ersuchte gestern brieflich die Eounty-ommissare. für die Beschaf sung einer ausreichenden HeizungsAnlage für die Anstalt zu sorgen. Denn der alte Furnace in der Anstalt sei nur für NaturgaS'H?izung einge richtet gewesen, im um die Insassen nicht erfrieren izu lassen, habe er. Supt. Shaw, in dem Zellenraum mehrere große Oefen (sogen. Kanouen'Oefen) aufstellen müssen, gewiß nicht zur Ver Minderung der Betriebskosten dcr An statt. Er beantrage die Einrichtung einer BetriebSStation für Heizung, uno BeleuchtungS'Zwecke etc.
Reform. 5ioffnnr.gS Gemeinde
Sckt 10. Str. und Oakland Ave.
Sonntagsschulen Con v e n t i o n. Am nächsten Sonntag, 2l. Febr., Abends 8 Uhr, nndet in der Kirche der Reform. Hoffnungü-Gemeinde an Ost 10. Straße und Oatland Ave. die Convention der Reform. Somr tagsschulen statt, wozu alle Lehrer und Freunde der Sache herzlich eingeladen sind. Das Programm ist folgendes: Thema: Die Verw-rthung deö ge genwürtigen Unterrichts Stoffs der Sonntagsschulen' 1. Anrufung und Gebet: Pastor I. Grauet. 2 Gesang: Chor der Gcmeinde. 3. Schnstadschnitt: Pastor C. Wisner. 4. Gesang der Sonntagsschulen, Lied 134. 5. Ausrufung der Sonntagsschulen, Gesang 265. 6. Deutche Rede von Pastor Julius Vornholt. Marion, Ind. 7. Pndiger.Quartett. S. Die Besprechung deS Themas. 9. Pause. 10. Gesangschor der Hoffnung . Ge meinde. 11. Geschäfte. 12. Gesang, 62. Collecte. 13. Segen von Pastor Vitz.
Brücken - usbefferungen und -Neubauten.
Ein interessantes Capitel sür Jederman,'.
A u sbesser nngSContract Angebote. Die Behörde für öffentliche Werke er öffnete gestern die eingelaufenen Con' tract-Angedote für die Ausbesserung der verschiedenen White Niver - Brücken und verwies dieselben an Ingenieur J.up, der heute darüber berichten wiro, so daß der Contract für die Reparatu reu heute schon vergeben und die Arbeiien sofort in Angriff genommen werden können. CS handelt stch bei Diesen Reparaturen vornehmlich darum, die Brücken wieder für Fuhrwerksverkehr, wenn auch nur temporär, zugänglich zu machen. StcinBrücke .n derNorthwestern Ave. bevorzugt. Mit der Ausarbeitung der Pläne für die neue Northwestern -Av.'. -Brücke über den ?vslll Creek wird Jng. Jeu) baldmöglichst beginnen. Wahrscheinlich wird er in dies?m aüe Pläne für tut Steinbrücke wie für eine Concrete StahlBrücke entwerfen. Die erstere Art wird von der Mehrheit der Bürger bevorzugt, selbst wenn sie theurer ist, als die onibiuattonS'onstructl0n. Dic Stadtverwaltung sollte Dies nicht dergeffen. zumal ihr sür diese Brücke jetzt K65.000 zur Verfügung stehen! Was die Tragfähigkeit der neuen Brücke anbetrifft, so ist Jng. Jeup der Ansicht, dah eine solche von 70 Tonnen hinrei chen wird, um .uch die schwersten In terurdan Cars zu tragen. Er denkt an eine Brücke von 3 Bögen nach dem Modell der Fall Creek.Brücken an Me. ridian und Illinois Straße. Dieneuen White RivcrBrücken. County-Ingenieur H. Klausmann legte gestern den County-Commissären seine Bermeffungcn etc. für die geplanten neuen White River-Brücken in Em richsville, an der Michigan Str., River Ave. und Morris Str. v,r und hofft binnen Wochenfrist auch die Kostenvor anschlüge für jede dieser Brücken vollen det zu haben, sodaß dieselben am 25. ffedruar dem zu einer Crtra-Sitznng einberufenen Countn-Couucil, welche? die nöthige Bondsuusgabc bewilligen sog, vorgelegt werden können. ,Jn dcrselben Council.Sitzung werden übrigcnS auch die den früheren! und dem ge genmärtigcn County-lcrt linfolge der neulichen Supreme-Coirt-lLutscheidnng zukommenden rückständigen ZeugenGebühren etwa 000 bewilligt wer den müssen.
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Veranstaltet vom Deutsch -Amerikanischen Veteranen Verein.
Der Deutfch-Am''rik. Veteranen. Verein, die Vereinigung dcr wackeren deutscheu BÜrgcrkrieg-Veteranen, wid auch in diesem Jahre die Feier des GeburtStages des Vaters des Vaterlandes" in festlicher Weise begehen, und zwar am Abend deS 21. Februar in dcr Südfeite Turnhalle. Das ArrangementsComite, welche die Vorkehrungen für dieses allgemeine, vom Publikum gc.u gesehene Fest mit Eifer betreibt, hat Nichts unterlassen, den Zbesuchendeu Freunden durch ein reichhaltiges Programm einen selten dargebolenen angenehmen Genuß zu bereiten. Die leben den Kriegsbilder, militärische Exerci tien. turnerische Darstellungen und sonstige Gesangs- und musikalische Vortrüge sind bereits hinreichend de konnt, um dieses Fest für jeden Ve suche? anziehend zu machen. Besonder werden die Mitglieder aller Vereine vom Deutschen Ver bände" hiermit ersucht, an diesem Feste theilzunehmen. Der Verein rechnet weniger auf financiellen Gewinn bei seinem Feste, fondern beabsichtigt nur, bei dieser Unterhaltung mit seinen Mitgliedern und deren Freunden einen genußreichen und gemüthlichen Abend zusammen zu verleben. DaS Fest-Programm ist folgendes: 1. Theil: 1. Marsch, Uncle Sammy" .)ol;man . Kuvertüre, American Airs". ?.A. Miller &Un Band, U. U. MNler. Director. Ansprache Charles I. Schmidt 4. Gesang. V lucher am Rcein" Reisiger Indianapolis iedcrkran;. Carl Riegncr, Dir. 5. Spanischer Tanz. Reigen 1. Abth. der Damcn.Clafse S. S. T. V. . Gesang Vlänner'ltartktt 7. Floret stechten. ..Grand Sa'ate and Afsault" Herren Joseph Barry u. Ocar Luther, U. T. B. 2. Theil: 1. Fantasie. ..Soldierö Life" .Weinenborn City Band, R. Miller, Director. t webende Bild, Columbia ' Y17H, ioo, mw 3. Gesang. ..Der Kuku C. Fitzig j JndianapoleS Liederkranz. 4. Kricgsb ldc? Charles Truemper 5. Gesang Männer-Quartett 6. Lebende Bild. ..FriedeMitglieder de? . e. T. V. Prolog Flora Ruth Co. A, Pythian Guards .. . Exhibition Drill Capt. I. R. Forbe. Commandeur. Tanz.
Raucht die T$h I Mingo.
