Indiana Tribüne, Volume 27, Number 148, Indianapolis, Marion County, 13 February 1904 — Page 6
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Provinz ptanöenßurg. Berlin. Im Alter von 68 Jahren ist hier die Gräfin Hedwig v. Brühl, (5hrenstiftsdame des Klosters zum keiligen Grabe, gestorben, die lange Jakre als Palastdame mit dem Prädikat (.rcellenz dem Hofstaate der Kaiserin Friedrich angehört hat. 2ie war am 17. Januar 1835 als Tochter Des Generalleutnants Friedrich Grafen D. riihl geboren und ist unvermählt zMuben. - - Hofschaufpieler Jul. Aug. Grube, der in letzter Zeit das Belle ; -ince Theater leitete, vor Kurm aber schwer erkrankte, die Direktion niederlegte und in oncius gerieth, ist au einem Her.',schlag gestorben. Den angeblichen Mörder der Prostituirten Luisk Günther, die in der Hasen.zide M der Wacht zum 15. April 1898 einem Lustmörder zum Cfer gefallen ist, glaubt man in der Person des Vergolder Otto Hugo Drews vo hier in Südamerika ermittelt zu haben. Der junge Mann, dec furze Zeit nach jemm Morde nach Amerika aucgeivondert war. wurde am 2ü. Juli v. I. auf Veranlassung der kaiserlich deutschen Gesandtschaft für (5hile in Jquiquc verhaftet und wird jetzt trotz seines Leugnen notf) hier transoortirt. hehrer einer. Ferdinand 5ioppen. Lehniner Straße 2, feierte mit seiner Ehesrau Auguste, geb. Griinefeldt, das Fest der goldenen Hochzeit im 5Nei.se seiner Binder und Ztindestinder. Bon einer eingestürzten Mauer wurde der 44 Jahre alte Arbeiter Herm.inn Pfundheller aus der Schulzendorferstratze verschüttet und getödtet. In der Damenkneipe Osteude". Zimmerstrafte 63, erschoß sich ein zlvanzigjäh riger Mann, der von der Polizei in Hall? a. wegen Diebstahls und Un terfchlagung gesucht wurde. Die Polizci stellte alsbald die Identität de Selbstmörders mit dem von Halle aus gesuchten Defraudanten Arendt fest. Das I.'.jädrige GeschäftS-Jubiläunl des Seiden Grosthauses M. Borcharot Nachfolger. Lcipzigerstraße 58. und das jährige des jetzigen Chefs. Luv wig Vogclsdorff. fand letztens statt. Cha'rlottenburg. Otto Walter. langjähriger Beamter der Firma & W. Schimmelpfennig, feierte feine silberne Hochzeit. D r i e s ! n. Beim Schlittschuhlaufen bach der 14jährige Schüler Thormann von hier auf der alten Netze ein und ertrank. F r i e d r i ch s b e r g. Ein Opfer ffocfi Lott?riegktvinnes tvurde die Frau des Schlossers Warnte von hier. Warnte gewann vor etwa einem ahre eine für seine Verhältnisse recht erhbliehe Summe in einer auswärtigen Lotterie und ging nach Amerika. Da Monate verflossen, ohne daß Warnte etwas von sich hören liest, machte die verzweifelte Frau ttiizlich ihrem Leben durch Selbstmord ein Ende. Lö wen verg. Auf dem Gute Neu Lötvenberg ereignete sich ein schwe rer llnglüässll. Daö Potturskysche Ehepaar hatte, um der Arbeit als Tagelöhnec nachgehen zu können, seine drei kleinen Kinder eingeschlossen. Als die Eltern zur Friilistüctspause nach ihrer Behausung kamen, schlug ihiu'n beim Oefsnen der Thür dichter Rauch entgegen. Durch da Feuer im. Ofen war ein Stubcnbrand entstanden. Ztvei Kinder waren bereits erstickt: tai dritte starb bald darauf in den Annen der Eltern. P x i tz w a I k. Elm grauenhafte That ist hier aufgedeckt worden. Ar. bciter Brümmer wurde kürzlich ocrhaftet, da er verdächtig war. sein eige nes Kind umgebracht zu haben. Er führte mit feiner Frau ein Landftrei cherleben. Nachträglich wurde ermit telt. dast das vagabondirende Ehepaar zwei Kinder gehabt; beide find ver fchwunden. Nunmehr ist festgestellt worden, da st d?r Unmensch beide Kin de; ermordet hat; er legte auch bereits ein (kständnist ab und hat die Stelle in einem Walde bei INathildenhof angegeben, wo er die Reichen vergraben hat. Die zerstückelten Leichname wurden dort vorgefunden. Als Beweggrund der That gab Brüminer an. dah die Binder ihnen auf ihre Wander fahrten lastig gelvesen wären ; deshalb l' e er sie kurzer Hand bei Seite geschafft. S ch ö n b e r g. Auf eine jährige Wirksamkeit konnte Mnsiklehr?r Eniil Olbrich zurückblicken. T a n g e r ,n ü n d e. Unter großer Feierlichkeit wurde hier das Kaiser Wilhlnl - Krantenhaus eingeweiht. Der Kaiser hatte zum Bau des Krankenhauses i!U'0 Mark Zuschuß be willigt. flsvo v 1 1 1,z fÄ st p von )o n. Königsberg. Direktor Dr. phil. Albrecht beging sein MjährigeS Jabilällm als Doitor der Philosophie. E h e l ch e n. Dem Nittergutsbesitzer Schdel, dem langjährigen Hauptvorstehec des ..Landlvirthschaftlichen Eentralvereins für Litauen und Manfüren", ist aus Anlast seines Ausfchei dens aus dieser Stellung der Kronenorden ztneiter Klasse verliehen worden. Gn ttstadt. Das Hotel ..Deut, fches Haus" ist bis auf das untere Stockwerk niedergebrannt. Das Feuer brach int Dachstuhl aus. uic Ursache ist bis jetzt unbekannt. Der Schaden ist durch Versicheru.tg gedeckt. L a b i a u. Altfitzev Smikt ertrank un Gilgeflusse. Er war im Begriffe,
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InQcnd cin ?pu kann gesund sein!
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?t. eOte. a.. den St , rz. 1S0Z. (i (George 2: :ifec. Im lebten Herbst hakte ich mir während der Menstruation eine ErkSltung zugezogen, die eine Entbindung der GebSrmutier verursachte, die sich als sehr ernsthast erwies. Ich fühlte einen bcständittcn. brennenden 2chnim. heftiges ttovt' tocU. und mein tasten weigerte sich huusig. Nahrung auszunehmen. Mcin srohes Gemüth und meine ...sundf :t versankt n mir gleichzeitig, und da mir die Rezepte des Arztes nichts halsen, so beschloß ich. den Win of Cardui zu Probiren. Ich fand, bah innerhalb einer Woche mein Magen gestärkt Km. und bc ich wieder Nahrun genicbeu konnte, ctne Kops'
smmerzen nabmtu aUmällg ab. l'nd dte schmerzen, die ich auZgestanden,
Ilnserten sich. Ich nahm sieben Flaschen davon ein. ehe ich vollständia kuriert war.
Ter Win ak ntui ist ein 2cg.cn sür kranke grauen und ich rathe mei
nen leidenden Schwestern an. thn zu gebrauchen, wenn sie schnell gesund werdet wollen.
Wioavui Daß der Wlne of Cartlul menstruelle Störungen und ni ederdrückcnde Schmerzen, schmerzen im Eierstock. Eluzündung und alle die Leiden heilt, die aus weiblichen Tchwächczuständen entstehen, hat-c'n i.'le Tausende Dun grauen bekräftigt. Aber der Win of Cardui ist gleichfalls ein sicheres Verhütungsmittel dcrjcniaen .srrankhcitcn. für die er eine positive Heilung ist, und auch der schrecklichen Krankheiten, die mit der Zeit chronisch und organisch werden, und die außer dem Bereiche der Heilkunde sind. Oätte Frau Gottlieb den XVlno of Cardui zeitiger genommen, so hätte ihre Erkältung nicht ihre ,)auplorgane angegriffen, und würde sie kein schwereres Leiden sich zugezogen haben. Aber neun von je zehn Frauen sind Opfer wcit'licher schwäche. Oft ist das Leiden verborgen und entwickelt sich nur durch Erkältung dcr irgendwelche au''.ergcwöhnlichc Anstrengung. Mienn Ahr (Ycoärmuttcrleiden habt, dann solltet Fhk keinen Tag länger mit dem BegilNle der V!n ol Cardu! Vehand!u.?g toatitn. Weibliche Schwäche ist eine beständige Gefahr für Eure Gesundheit. C?cr Vin of rnrdui wird alle Spuren mcnstrueller Störungen oerireiben. Geht heute zu Eucrm Apotheker und kaust eine 1.00-Flasche Wine ot Cardui.
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in seinen Kahn zu steigen, a! er aus dem gefrorcncn Boden des KahneS ausglitt und über Vord in's Wasser stürbe. Die Leiche konnte trotz vielen Suchens nicht geborgen werden. M a r g g r a d v w a. Knecht Dor meler lenkte auf dem Abbaugute Birkenort das Rostturk der ir der Brettnerei befindlichen Maschine; als sich die Peitsche um die obere Stange des Ronwerts wickelte, kle'terte er hinauf, um jene zu lösen. Dabei gerieth er in das ostwerk selbst, wurde zermalmt und starb auf der Stelle. Der Verun glückte stand kurz vor seiner Hochzeit. 0 r t e l s b u r g. Fuhrmann Iidorra, welcher in der Mühle etwa 50 Zentner Mehl geladen hatte, fiel 'zwischen Lipowitz und Radzienen so unglücklich vom Sattelpferde, daß ihm das Lastfuhrwerk über die Brust ging; er starb na kurzer jeit. S ch ö n - R u t k o w e n. Üm' Leben gekommen ist der zwölsjähtige Sohn des Arbeiters Friedrich jtaribkt). welcher sich ans die dünne Eisdecke des nahen Sees begab, einbrach lind tr.trank. S e e b u r a. Als der Aerkführer der Dostscheu Kunstmühlc in VoiatsHof die Schleuse vom Unkraut reinigen wolltc, fand er die Leiche der Witttve Aeitgftler von hier im Wasser. Die ffrau ist anscheinend verunglückt, du sie nicht mehr ganz zurechi.ungc'fälüg war. H'rc'viliz Mitpr'tlhc'. D a n z i g. Das htindertjährige Geschäftsjubiläum feierte das Zuhrgeschäft vonM. Sczersputowsti Wlve., welckeS von AnflNlg an im Besitz derselben Familie ist. (5 l b i n g. Der 12jährige Sohn des Arbeiters Wosriann aus der Mal tendorffstraste lief mit einem lchuitanleraden Schlit.schnn. Beioc liefen in eine offene Stelle. Während suh Woömanns Freund wieder auf die I Deckt retten konnte, mustte Wosmann ertrinken. -jwci Binder des Arbeiters Peter Hennig au Sehersvorderkampe im Alter von V und 5 Jahren ertranken in einer Auöflus' rinne der Nogat. 1 a st r o w. Lehrer a. X. tvaß seierte mit seiner Gattin daö Fcst der goldenen Hochzeit. 1on Kaiser erhie!! das Ehepaar die thejubilältnlS Wie daille. daö Kultasinin ister inttl üba sandte herzliche Glücklvünsche. L i s s e w o. Der in der ganzen gend gefürchtet? Messerheld iinb Ixuu kenboid Pilke.vitz aus 5tornatowo Halle in edlem hiesigen Gajtlokale eine Mts serschlägerei angefangen. Pilkewitz er hielt dabei von seinem Gegner einen solchen Hieb auf den Kopf, daß er starb. Mechau. Die Wittwe Knlling wurde todt in ihrem Bett gesunden. Sie hat!e vorher den Ofen spät geheizt, die Gluth in einen in der Stube st'i:i den Grapen geschüttet, das Dunstrohr li.i Ci'iis sorgfältig verschlossen, um die Wärme nicht entweichen zu lassen, und war insolgedessen erstickt. S ch l o ch a ii. Die 1,'jjährige Toch ter und der N jährige Sohn des Steuereinnehmers Hubert und der Un tertertianer Leo Kraleioski brachen beim Schlittschuhlaufen auf dem See ein; eö gelang mehreren jungen Leuten. die beidtil .N'nadcn zu retten; die Tochr Habcrts ist ertrunken. W i l h e l m s m a k k. Bor kurzer elt starb hier der l zährige Besitzer Klawon. der bereits vor zwei Jahren i.iit seiner dritten Frau die goldene Hochzeit feierte. Infolge der Aufregung bei der Beerdigung erkrankte die sonst noch rüstige 80jährige Frau und starb plötzlich. 'Zsror'in.z 1lfoln,nrn. Stettin. Die beiden Eapitäne Poldt und Rastel, welche den Zusammenstoh der beiden Dampfer Trii aer" und Terra" am 79. Juli v. I. verschuldet hatten, bei welchem drei Personen den Tod fanden, wurden vom hiesigen Gerichte wegen fahrlässiger Tödtung zu je sechs Monaten Gefängnist verurtheilt. Ä l t d a m m. Im nahen Buchholz brannte das Wohnhaus und eme
Scheune des Gastwirths Krüger nieder. Die Gebäude stnd versichert. Ueder die Entstehung des Feuers konnte nichts ermittelt werden. f Finkenwalde. In dem Jver'schen Garten fand der Pächter beim Umgraben des Bodens in einer Tiefe von ' , Meter ein menschliches Skelett. Daneben lagen noch einige Ueberreste eines Messers und eines Beils. Die sofort gerichtlicherseits eingeleiteteUntersuchung wird das Nähere zu ermitteln haben.
G r o st - B r ü s k o w. Der unver heirathete 28jährige Schlosser und ! Schmied Otto Müller von hier wurde ! in seiner Schmiede erhängt gefunden. Der Grund des Selbstmordes ist nicht
bekannt. M o d d r o w lBütow). Bei einem hiesigen Tanzvergnügen kam es zu Thätlichkeiten. Zwei Personen schlugen mit einem Zaunpfahl und ein.r Latte auf den Arbeiter Kunkel loS, so be.fr dieser u. A. eine klaffende KopfN'tinde davontrllg. Im weitere?'. Ver lanf der Zänker-ien l'est sich ein Gärtner aus dem Dorfe aus feiner W.'hnul.g ein Jagdgewehr holen, lud ei nnd feuerte auf eine Grupre Arheiter los. Hierbei wurde der Arbeitn Wirtenberg in den Arm und ins Bein a.e-
troffen. . V c l z I n. Die auf dem hiesigen ' Abbau wohnhafte 1 Jahre alt- Maric Kroening verunglückte dadurch. daß deren Kleider von der unvedeckten Wlle. welche die Verbindung eines Rohlrrts nach ei..em Drefchtastcn herstellte, erfastt wurden. Hierbei gerieth ein Filß unter die Welle und der Kroening wurden die beiden linierfchen!elknochcn gebrochen. R a tz e b u h r. Hier brach im Schulz'fchen Hotel Feuer aus. welches durch grasten Sturm so schnell um sich griff, daß in kurzer Zeit sämmtliche Gebäude eingeäschert waren. Nur mit groster Müae gelang es, die Nachbar-. gebäude zu retten. S ch ö n w a l d e (Naugard). Kürz l'ch verunglückte hier der Pfarrpächters hn Fritz Pape. Ein Schrotschust eines geladenen Gewehres drang ihm in die i? hte Seite und hatte sofort den Tod zur Folge. W a r b e l i n. Das Gehöft des igentbümers Adolf Meher wurde ducch Feuer zerstört. Die Entstehungsarsache des Brandes if- nicht be
kann!.
Allerlei für' Haus. (5isen und Stahl zu löthen. Man schmilzt in einem irde nen Gesäße Borar und setzt ein Zehntel Salmiak zu. Sind diese Substanzen geschmolzen und haben sie sich gehörig mit einander vereinigt, so gießt man sie auf eine eiserne Matte und läßt sie kalt werden. Dieser Masse setzt man dann eine gleiche Quantität Kalk zu. Das Eisen oder der Stahl, die man löthen will, werden zuerst rothglühend gemacht, dann streiche men di: vorher gepulverte Composition darüber. Diese schmilzt und fließt, wie Siegellack. Man bringt die abgebrochenen Stücke nun wieder in's Feuer und erhitzt, sie in einer weit höheren Temperatur, als zum Löthen gewöhnlich erforderlich ist. sodann nimmt man sie heraus und schlägt sie mit einem Hammer fest. Die Oberflächen sind dann volliomiucn fest vereinigt. 'Pökelflcischeine längere Dauer und Haltbarkeit, sowie frische rothe Farbe und angenehmen Geschmack zu ertheilen. Dieses Drittel besteht in einem kleinen Siunstgr-ffe. dessen Mittheilung gewiß mancher einschlachtenden Hanssrau recht kommen möchte. Man macht sich nämlich eine Mischung von '30 Theilen Kochsalz 1 Theil Salpeter und 2 Theilen weißen Zucker, setzt in einem Kessel so viel Wasser zu, daß ei,le Liuge entsteht, welche ein Ei zu tragen vermag, schäumt während des Kochens ab und gießt die erkaltete Brüb" auf das in stasser geschichtete Schweinefleisch. Der Znsatz von Zucker bed!-.igt die größere Haltbarkeit des Flcisckxs. macht weni ger Salz nöthig und gibt den Salzstücken einen so lieblichen Geschmack, daß jede Hausfrau, die erst einmal einen Beisuch gemacht hat, so .'eicht nicht von dieser Methode abgehen wird.
gurlen von jedein Schimmel befreit bleiben. Gegen Hau? grillen. Um Hausgrillen zu vertilgen, nimmt man 2 Tl.eile Borax. : Theil Mehl und 1 Tl?eil Zucker, pulvensirt diese Substanzen und vermischt sie sorgfältig zu einem gleichartigen Pulver, welches man auf viereckigen Stückchen Papier an den Ort legt, wo die Insekten gut dazu gelangen können. Sind dieselben vertilgt, so ist durch Schließen der Spalten und Löcher in der Mciu die Einwanderung einer neuen Kolonie zu verhindern. Unterscheidung von LeinwandundBaum wolle. Durch bloßes Ansehen läßt sich nicht immer erkennen, ob Leinwand mit Baumwolle verfälscht ist. Befeuchtet man jedoch Leinwand mit Leinöl, so erhalt die Leinenfaser ein durchscheinendes Aussehen wie geöltes Papier, während die Baumwollfaser weiß bleibt und durchscheinend wird. In mit Baumwolle verfälschte? Leinwand hat man dann weiße und durchscheinende Streifen. Ober man nimmt einen Tropfen Salatöl und benetzt den zu untersuchenden Stoff damit. Streicht man alsann das Oel mit dem Finger nach der Breitfeite, so erscheinen, wenn die Lein wand gefälscht ist, die Garnfäde.i dunkcl und die Baumwollfädcn lich!. sodaß sie wie liniert aussieht. Bei echter Leinwand bleibt der ganze Lck gleich dunkel.
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HlMloristischcS. Heutzutage. Wir haben uns aus Liebe geheirathet und aus Bernunft geschieden." P r o tz i g. Fahren Ihre Söb ne auch Tandem V Eohn: Haoen die nicht nöthig, die haben jeder selbst ein Mao. K i n d I i ch. Friß! (d:r in zweiten Tag die schule vesucht): Papa, wie lang muß ich noch oieSchule besuchen?" Gemüths m e n s ch. Frau : Hast Du schon wieder nichts geschoffen?" Kann: ndn. . . ich säge mit Sudermann: Es lcve das Leben"!" Anschaulich. Protz einem Besucher seine Gesellschaftszimmer zeigend): Schen 2c, bei diese großen feilster thu' ich niei' Geld hinauswerfen." D e r k l c i n e P r o tz. Lehrer: Heute machen wir einen Aufsatz iioer: unser Elternhaus!" Schüler: Meine (5ltern haben sieben Häuser, Herr Leh-,
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Nach klassischem 3& st t r. Woriim graifen Se nix an des Kapitol von Ihre Frau?" ..Wenn ich graif an des Uapitol, schreit dt Gans!" Mißverstanden. Lehrer: Was ist der Kiebitz?" Schüler: Ein ekelhafter Kerl sagt der Bater!" Mißgünstig. Der Meyer erzählt Großartiges von seiner srüheren Wohnung sogar elektrisches Licht habe er im Hause gehabt." Wahrscheinlich hat der Blitz einmal eingeschlagen."
Die Aufbewahrung deö P e l z w e r k S s;eschicat an trockenen, möglichst dunklen Orten. Bei Beginn des Frühlings muß es leicht ausgc klopf! und mit einer Schicht klaren Pfeffer bestreut oder mit kleinen Stückchen Eanlpher belegt lverden; dann Wird es in ein Tuch oder, besser noch, in Thecrpapier eingeschlagen und den Sommer über in Kästen eingeschlossen, i,, welche die Motten nicht eindringen können. Wollene Blusen befreit knan von anhaftcndcnl Schmutz am besten auf trockenem Wege, indem man sie tiich.ig mit Weizenmehl abreibt und sie dann gut im Freien ausklopft. Was' seranwe:.dung ist bei Zeug aus solchen farbigen Wollstoffen möglichst zu vermeiden, da der Stor dadurch gelb und unansehnlich wird. Hilft das Abreiben mit Mehl nicht, so lasse man die ;ieinigung auf chemischem Wege vornehmen. Cider süß erhalten kann man auf zweierlei Art: Man thue entweder in ein Faß. da 32 Gallonen Eidcr enthält, ein Pint geschabten Meerrettig. Dadurch wird jede Gährung des Mostes verhindert. Wird der Meerrettig hinzugethan, wenn der Eider bereits in Gährung ist. so Hort ede weitere Gährung aus. Oder man seihe den Eider; fülle ein reines Faß bis auf 10 Gaumen voll. Dann werden 6 rohe Eier, 4 Unzen gemahlener Senf. 4 Unzen Alaun mit etwas von demselben Most in einem Eimer bis zur Auflösung durchgerührt und nebst einer Gallone Whiskey oder Brandy hineingegossen. Hierauf wird es fest verspundet und in den Spund ein Biertelzoll - Löchlein gebohrt. Nun wird der Most nach 8 bis 10 Tagen täglich einmal tüchtig durcheinander gearbeitet. Einfaches Mittel gegen daö Schi mmeln der Essigg u r k e n. Um das Anlaufen und Schimmeln der Gurken zu verhüten, wende man folgendes einfache Mittel an: Man legt zu den Gurken ein Säck d)en mit schwarzem Senf, etwa 1 Unze, und man wird finden, daß die Essig-
Originell. A: Ich bin metnes Lebens überdrüssig. B: Dann rathe ich Ihnen, treten Sie unserem Bcrcin bei. Da leben Sie wieder auf. A. : Was ist denn das für ein Berein B. : Der Elub der Lebensmüden". ch r e ck ! k ch e B e r w u nschling. Eohn (im Streite mit einem Eoncurrenten): Jn Eentralafrika follste mit Winterpelzen handeln müssen!" - Der kleine B i r t u o s. Findst De nich auch, daß Fritzchen im (eigenspicl Fortschritte macht man kann schon unterscheiden, ob er stimmt oder DieCommerzienrathsTochter. Dein Bräutigam hat also keine Schulden, liebe Eousine?" Nein. Better, aber ich bitte Dich um DU crction ....!" Im Zweifel. Bauer (angeheitert, am sximweg vom WirthsHaus): Sakra, hinter mir pustet's, entweder kommt so ein Malefizautomobil oder mei' Alte!" In in u t h i g e r Weise setzten' dieser Tage drei wetterfeste Manner von Kenosha, Wis.. ihr Leben auf's Spiel, indem sie ?ine Strecke von dreiviertel Meilen über Eisschollen zurücklegten, um sechs Männern auf dem in dein Eis vor dem Hafeneingange steckenden Schlepper Engel" Nahrungsmittel zu bringen. Die Schiff-befatzung. die schon seit wehreren Tagen in dem Eise festsaß, gab Nothsignale, und der Eapitän ließ diV Leute am User wissen, daß sein.' Nt'annschaften am Bcrhungern wären. Ueber 100 Menschen hatten sich am Ufer versammelt, als dies bekannt wurde. Alderman lhsmail Mader forderte Freiwillige auf, ihn zu br gleiten, um Provisionen über das Eis nach dem Schiff zu bringen. Louis und Fred Joerndt traten vor. In we liigen Minuten hatten mehrere Freuen vier Körbe mit Eßwaaren gefüllt, w? rauf die drei Männer sich damit auf den Weg machten. Mehrere Male mußten sie anbzltcn, weil das Eis unter ihren Fußen brach, und oftmols mußten sie von einer Scholle auf die andere springen. Sckließli gelangten sie doch bis auf einige ards an das Schiff heran und mit Seilen wurden die Körbe an Bord gezogen. Die Mannschaften litten sehr durch die Kälte, wozu sich dan noch de? Hunger gesellt hatte, aber alle weigerten sick. das Boot zi: verlassen. Später gelang es. den Schlepper in den Hafen zu bringen.
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