Indiana Tribüne, Volume 27, Number 148, Indianapolis, Marion County, 13 February 1904 — Page 4

Juviana Tribüne, 13. Februar K t

Jndiana Tribüne, Hkra,ed,n von der utT JttdianapsliS, Ind.

)0k)0

Harry C. Thudium Präsident VeschästSloealt No 31 Süd Delaware Strebe. TELßPHO.NE Ltt.

the Ii t Office of Indianapoli a ecui t! ein matter.

in neues (fafiUl in der Weltgeschichte.

Die entschcidcttden Schläge, mit beneu Japan bei Port Arthur unb Khe mulpo den ?rUrt gegen Rußland be gönnen hat, legen die Vermuthung nahe, daß wieder einmal ein neues Capitel in der Weltgeschichte seinen Ansang nahm. Die gelbe Rasse scheint aus ihrer passiven Haltung der letzten Jahrhunderte herausgetreten zu sein und gebieterisch den Platz zu fordern, zu welchem sie sich berechtigt hält. Auch sie scheint nun ihren Platz an der Sonne" zu verlangen. Die überraschenden Kraftleistungcn, mit denen Japan die Feindseligkeiten begonnen hat, bedeuten für Rußland nichts Gutes. Der bisher stark unterschätzte (egner erweist sich als ein ebenbürtiger: viel leicht sogar als überlegener. Räch den bis gestern Abend eingetroffenen Depeschen ist es Japan in 36 Stunden gelungen, der russischen Seemacht so schwere Mederlagen beizubringen, daß dieselbe dadurch in den ostasiatischen Gewässern so ziemlich lahm gelegt ist. Fünf russische Schlachtschiffe u. Stahl kkMßtt wurden bei (shemulpo und Port Arthur zerstört oder kampfnnsähig gemöcht u. einige weitere russische Kriegs schiffe wurden von japanischen Schiften mitsammt ihrer ganzen Mannschaft gefangen i:i japanische Häfen cingebracht. Von der letzteren Thatsache scheint, nach seinem Abläuguen N schließen, der russische Vicetönig" Alenesj noch gar nichts zu wissen ; die Ucherrafchnng steht ihm also noch bevor. Sie wird nicht weniger unangenehm sein, wie die der russischen Admirale bei Port Ar. thur und lliemulpo. als ihnen die Ja paner unte" dem sicheren Deckmantel der Nacht die Schiffe zerstörten. In anderthalb Tagen ist Rußland zur See besiegt worden und allem An 'chein nach, werden bereits die nächsten Tage entscheidende Aktion auf dem Zest. lande bringen, da nun Japan unbehinvert seine Truppenmassen nach Korea überführen kann. Die nächsten cntscheidenden Angriffe werden nun zu Land erfolgen. Nach den raschen Schlägen zu urtheilen, diejJapan ausgetheilt hat, darf man sich vielleicht der Hoff nung hingeben, daß der Verlauf des Krieges ein rascher scin'wird. In keinem Lande der Ecde wird man die furchtbaren Niederlagen, die Ruß land'S brutale Macht in den ersten Tagen des Krieges erlitten hat, bellagen. Trotzdem aber werden die abendlän Zischen Mächte mit ziemlich gemischten Gefühlen aus die groken Waffnerfolge Japan'S blicken. Die jüngste Groß macht der Erde ist unter dem Douncr ihrer Kanonen in den'Vordergrund der weltgeschichllichen Schaubühne getrete,'..

Wenn aber das alte Japan, das bis vor wenigen Jahrzehnten noch zu schlafen schien, eine solche Krast zu entfalten vermochte, so liegt ja der Gedanke ziem lich nahe, daß vielleicht auch der jetzt noch so hilflose chinesische 'Solofe stch zu ähnlicher Kraftentsaltung ermannen kann. Schon jetzt sollen japanische Offiziere eifrig an der Arbeit sein, die chinesische Armee z reorganisirn und kriegs tüchtig zu mach-n. Vielleicht bä!t die veuzeitliche Cultur ihren Einzug in China auf dem Umweg über apan. Vielleicht wird man in Europa und in unserem Lande nunmehr bezweifeln.

ob H wohlgethan war, das rückständige Japan zur modernen Mach! heran bis den zu helfen, tfine Rasse, die alle anderen Volker durch die Vill'gl'it ihrer Arbeit im Frieden zu unterbieten und im Krieg solche Schläge auSzu. theilen vermag, ist der denkbar stärkste Rivale im Wellhandel sowohl, wie in der Weltpolitik. Das Schlimmste für Rußlaud scheint zu sein, daß es ihm bedenklich an GeldMitteln für eine energische Kriegftth. rung fehlt. Die NemestS von Kifchineff scheint drohend über dem Czarenreich zu schweben. Die Finanzwelt verhält sich ablehnend gezen seine Versuche, Anleihen zu machen. Seine schweren Niederlagen melden seinem Credi. auch nicht förderlich sein.

Vielleich! auch wird es sich an Ruß' land rächen, daß eö ein Jahrhundert hinter dem Fortschritt der Menschheit zurückgeblieben ist. Die dem CzarendespotismuS feindlichen Ge walten im Innern mögen sich von Neuem rühre. Schwere innere Kämpfe mögen dem weiten Reich be vorstellen, die vielleicht anch schließlich für diefeS zurttckged'.icbnc mitternäch tigc L.rnd das Kommen eines neuen Tages herbeiführen. Am willkol.lmensten werden die japanischen Erfolge England sein. daZ nun bei seinem Eindringen in Tibet freie Bahn bekomm!, da Rußland seine ganze Kraft für den Kampf um Korea wird aufbieten müssen. England hat anscheinend in Japan wieder einmal eine Macht gefunden, welche zur Zeit seine Schlachten schlägt. Bisher war kß im Verlaus ocr letzten Jahrhunderte Deutschland, welches sich durch die Zeitereignifse zu dieser undankbaren Rolle gezwungen sah.

Aufrus

.,

Die Japaner sollten versuchen so schnell wie möglich mit den Russen fertig zu werden, damit dieselben noch rechtzeitig zur St. Louiser WeltauSstellung kommen können.

Mit endlosen Vernehmnngen schleppt sich in der Bundeshauptstadt der Post-Betrugs.Proceß gegen den ehemaligen Ehef deS Landbriefträger diensteS, Aug. W. Machen und Genof sen hin. Als Vorsp-.'l deS GesammtauvgangS kaun rl gelten, daß gestern eine der Haupt Angeklagten, Frau Martha Lorenz. den Gerichtsfaal in Freiheit verließ, nachdem der Richter die Jury zu einem VerdiH auf nichtschuldig" angewiesen. In der betref senden MittiKilnng Über die verband' luug heißt eS: sie lächelte nur" bei der Aklkttndigllng uud wurde von ihren Anwälten und Freunden herzlich begliickwiinscht. Frau Lorenz kam wegen vngenü genden BcweiSmaterials frei. unb auch die Hauptfigu." bei diesem Processe, Machen, wird sl mit. wie sich sicher voraussehen läßt, höchstens mit einer iuv minellen Strafe durchschlüpfen. E5 läßt sich also jetzt schon sagen, daß die mit solch' lautem Schall angekündigte strafrechtliche Versorgung der PostMissethäter gänzlich im Sande verläuft. Doch, wer hätte Anderes erwartet l

Tel Erfolg bei Nentralitäts'Note unseres Staatssekretärs ist keineswegs so sicher, wie eS die Mittheilungen von Washington aus andeuten. Rußland vor Allem hat bereits erklärt, daß es zur Zeit sich auf die Frage überhaupt nicht einlassen könne, nnd in der Presse kamen sogar Zeichen des Unwillens zum Ausdrucke, da man die Note als eine Art VermittelungSversuch auffaßte. Frankreich verhält sich gleichfalls ablehnend, was in feiner jetzt doppelt schwierigen Stellung gegenüber Rußland verständlich ist. Von den Groß mächten Oesterreich und Italien sind zil wenig interessirt bleiben somit nur Deutschland und England, die Entgegenkommen zeigen, wohlgemerkt aber mit den Absichten" der Note und der wichtigen Einschränkung, daß das Kriegtheater der Mandschurei nicht in den Bereich der Neutralität fallen darf.

Wenn Rußland nicht will, ist Ja pan'S günstige Haltung bei der Frage natürlich von keinem Belang nnd der

diplomatische Triumph des Herrn Hay

wird höchstens in einer rein formellen Abmachung, die Niemand ernst nimmt,

bestehen. Wie schon kürzlich hier be mcrit wurde, läßt sich eine solche Ver einbarung nach dem KriegS'AuSbruch der Natur der Sache nach nicht mehr treffen. alentiue-Partie Zu einem qutem Zweckc.

be.

Dcutsch-Amcrikauischctt Nativilal-Bundkö

.an

alle ftvcurii ttttd Mutter zur Unterzeichnung einer Petition gegen Verschärsnng der Prohibition. Seit Jahren erscheinen bei jeder Gelegenheit, wo eö gilt, für Prohibition einzutreten. Delegationen fanatischer Temperenzsraucu üov oui nationalen Gesetzgebern in Washington. Jh. ein Auftreten sind die bis zetzt erlassenen Prohi bitionsMaßnahmen des EongresseS zum großen Theil zuzuschreiben. Sie eifern gegen Alles, was sich nicht für gänzlich? Enthaltung des GnuffeS geistiger Ge trä!,kc erklärt. Sie beanspruchen Anstand und gut? Sitte für sich allein, damit Millionen anständiger Frauen uud Mütter in der gröbsten Weise beleidigend. Es ist die höchste Zeit, daß die liberal denkenden Fruuen nnd Mütter diesem Treiben einen Dämpfer aufsetzen. Iu diesem Zwecke sind cieselben hiermit auf. gefordert, die beigedruckte Petition auszuschneiden, ihren

Namen nnd Adresse darunter zu s e tz e n, d i e Petition

d u r ch A n t ! e b e n von w c i ß e m P a p i e r z u v c r l ä n g e r n u n d

in d c r Familie, unter Verwandten und Nachbarn, in

Vereinen und V e m c i n d e n s o viele Unterschriften als

m o g l i ch z u f a m m e l n. Es ivird höflichst ersuch!, die gesammelten Unter schristen sofort dem mituntcrzeichneten Secretär des National - Bundes zu übersenden.

Frau Fernande Richter aus St, Louis, unter dem Namen Edna Fern als Schriftstellerin bekannt und beliebt, wird als Bannerträgerin der deutsch

amerikanischen Frauen bei dem am 2., 3. und 4. März '904 vor dem Justiz

Comite des Repräsentantenhauses stattfindenden weiteren Argument in Sachen

der Hcpburn und Dolliver-öillS erscheinen und im Beisein einer Delegation von

Frauen die Petition nebst einem Argument überreichen. Die Temperenzfcancn brüsten sich mit einer Petition von 300,000 Namen. Wenn jede deutschameri lanische Frau ihre Ehrenpflicht thut, unterschreibt, Unterschriften sammelt und prompt einsendet, bann kann die Frauen-Delegalion in Washington mit mindestens der doppelten Anzahl Namen aufwarten, und das wäre sehr zu wünschen. Für den Vorstand des Deutsch-Amcrikanischen National-BundeS: Dr. E. I. Hera m er. Präsident. Adolph Timm. Secretär, 522 West Lehigh Avenue. Philadelphia, Pa. Petition ot Gerrnan-Arnerican Wives and Molhers. A-;iins( the l .naot niriit of !.'uislal ion tö Limit the Effect f ÜM9 Ki'iiiatioiis of Oomnierce Between ih' Severot' Stuten and widi Ferelipi Cottntrien InCertaln NX . To the llormrahle the Members of Kongress of the lnited St.ues. and Particutarly to the Committee on the judkiary of the Ilouse of Repräsentatives. Rotti John J. Jenkins (huinn.in. Washington, I). C. The uiulersigned heu leave to sulmiit a petitton against the passage of the llepburn and DolHvcr l'.ills. The passagc of these bills would not only onahle the State wherein ve live to prevent US srom enjoying a gl.is of beer or a glass of winc aL OUT tablcs, bitt it would also tend to (Strange uir busbanda and sons fjrom their komes, and entice them tö placcs Iiidden front the eyes of the pubÜC and of the law, whcre wo could not ao -oinpany them. We di ent it our right to visit placet ,f amusement and reercation with our husbands and ehildren, and v.e believe that no man has the right to go anywhere whcre he cannot take liis wife and chüdren with htm. We dcetn it our riglit to select refreshments that we consider wholesome for ourselves and those we love. We believe that we are bester able to lead our c hildren into the paths of virtue and true tenipcrance by the precepts of our mothjrs, than all the so-called temperain e books in the country could do. Prohibition tends to destroy fannly lifc and happiness. deprives wonici. aj well as inen of their individual right to eat and drink what they likc, leads to secret vices, allurcs husbands froin their wives and honics. We, therefore, pray that our national legisUtors will not pasi the Hepburn and Dolliver Hills, nor any other prohüntion tneasure.

Nain

Kespectfully subinitted, Kesidencc

City or Town

etttschamerikanischc Tratten ! Schneidet diese Petition ans,

verseht sie mit möglichst vielen Ukterschristt und sendet sie a Adolph Tim m, 5,22 West ehigh Avenue, Philadelphia, Pa.

Zum Aesten der Kinder.Bewahr schulVcreinigung" (DayNurseryAsso ciation") veranstaltete heute Nachmittaz Frau Thaddcuö M. Hsttston in der Assemdly Hall" an der 16.. nahe Illinois Str., eine ..Vnlentine.Partie", zu der besonders Binder eingeladen roa ren. waren Borbereitungen für die Unterhaltung von 'W0 Gäften getrosten und funaitten folgendeDamen als Assi stentin.ten von strau Houston: Frau ThomaS A. Alford. Frau Henry A. Palmer. tfnrn Charles Ruschaupt, Frau Henry h. ManSfield. Frau Lu cius A. Wainwright, Frau Jeffe TownSend Johnson. Frau Edward Hall. Frau Nlb?rt Gall Jr.. Frau Al bert Lieber. Frau Mary Mclurdy. gran Albert Cox. grau Waldo ossit. ter, Fräulein Floren Nottier. Fräu lein Helen Werbe und Früulein Nelle McIntosh.

Kleine Stadtnachrichtcn.

Bei der S ch l u ß s e i e r der Jndiana Kindergarten & Nor nal Training School" slh den Mittwint r Termin erhielten folgende junge Ta mcn ihre Diplome: i!i'tthr. TursNß): sHofc Hefton und Amclia Angelte, In dianapoliS. und Abbie L. Ward, Michi. ?.an Kity; (2.jühr. Kursus): Lennie araway, Jndiana Terriiorinm; Vlax tha Criley, Anna Howlaud, Anna Fern. Ethel Rhodehamel. Clara RiggS. Indianapolis; Ethel Vnnon, Ander son; Besfie Allen. Mdison: Ruth Brown. Columbus; Ethel Withn.'y, EvanSville. Die 75 Bewohner des nörd lich von der :8. Str., zwischen Zentral und College Ave. belegenen Vororte ..Ardmore'' beabsichtigen , Annerion ihres Ortes durch Indianapolis zu beautragen, um bessere und billigere Straßenbahn Verbindung mit der Stadt zu erlangen.

l.lndettteuthumS ttederlraguna-n.

Gottlied L eukhardt, DU gemüthliche Ecke," Ecke Nobl? und Market Str

Mcdsord B. Wilson an Wm. T. Eleaver. Lot 4, Highland Placc. S 1.00. Alice E. Maggart u. A., an Su. muel Templ-ton, Lot 23, Wegborlt's Nordseite AdL, $2.500. Anna Rooch an Mary E. Huston, Lot 14, Square U, Linccln Park. Central Avenue nahe 25. Straße, 112,000. Wm. I. Noach an Thomas M. Houston. Lot m, Nicholas 6 Co'S Add Brightwood, S2,000. Effie B. StokeS an William Har. ncß, Lot 03, Ruddell & Vinton'S Park Place Add., S1,800. Montague G. Bennet, an Erneit l?oeninger u. A., Theil vom südwest. lichen Viertel, Section 26, Tp. 15. Range 3, S1.900. Peter S. Scherer an Nellie G. Baker. Theil vom südöstlichen Viertel. Section 10. Twnship 10, Range 4. S6.300. Sarah Dupresne an Edward I. DupreSne, Lot 2, Block 25, Beaty'S Add., 1,600.

AnhaltSbefebl gegen einen Wnlh bewilligt.

Vor qeraulucr jeit brachte Thomas HcnSlcy eine Klage gegen d'e Ame rican Brewing Co. ein, in welcher er um einen EinhaltSbcfehl gegen dieselbe ersuchte, buxd, welchen cS derselben ver boten werden sollte, in dem Gebände an Blake Str. und Jndiana Ave. eine Wirthschaft zu suhren: der Verwalter derselben, MoscS Sapiric. .nnd die Be sitzerin des HanscS, Amalie Held, waren Mitvcrklaqte. HcnSley, welcher in der Nachbarschaft wohnt, verlangte fer ner Schadenersatz, weil durch da? iärwende, unordentliche Treiben in und vor der Wirthschaft die (fleitd so zu sagen in Verruf gekommen und sein Grundeigenthum entwerthet worden tbflX. Der Fall sollte vor Richter Curtcr zur Verhandlung gelangen. Auf Er suchen der Verklagten wurde er jedoch an das Kreisgericht in Hancock Cunty üderwiesen. Der Fall kam dort am Donnerstag zur Verhandlung und die Entscheidung war für die Verklagten eine ungü.'.stige; denn dem Kläger wur den $250 Schadenersatz bewilligt und außerdem wurde ein Einhaltsbefehl erlassen, kraft welchem die Wirthschaft in dem Gebäude geschlossen werden muß.

Die C. H. D. B a h n( e s e l l s ch a i t siegreich. In der von George W. Grigsby gegn die C. H. D. BahnGcsellschaft eingereichten auf $25,000 lautenden Schadenersatzklage bestätigte Richter McMast?r emkn von den Verklagten erhobenen Einwand gegen die Klage und dieselbe wurde daher abgewiesen. Neger als Vkohgefch lv o reue. DaL BundeöobcrgttW es.älichte vor -a dk (5ntsö)eidung des tezaischen taatsgerichts in der Klagesache vyn Cartee gec-,cn doa Staat Texas, lvonach e ungesetzlich n:td unkon,'.itutioncll sei. daf Ncg:r tcn Dienst als Großgeschmttene auöge schloffen werden, wenn es sich um Anklge weam Verbrecht hazdelt, die von iliien Kasfegenoßfe begangen ftrnr Dill. m p. I m f ii 1 Z e i t u n g s j u n - g c n. Philadelphia ist ?in Plan zur Gründung eines eigenen Heimi! für Zeiwngsjungen im Gange, lo wird eine 'lrt Klubhauö für sämmtliche eitungsjunge diiden und wird Tenjeni gen, die i it Folge Mißlicher Familien verhälinisie g?zwungm sind, ans eigc ncit iijcit zu sten, als WoHnung dienen. Ein Lesezimmer, ein Turn saal, cheraume und ein großes Vcrsammlnngsiotal werd in d?nt Hause eingerichtet. Rohe Schuljugend. In Tturtevant, Pa. hatten einige Schäler in der Tovns!)ip Schule ihrer L.'lzririn. ffrl. Woran, de.t Gehorsam asgesagt. Si? ergriffen diese, die kle'n an Gestalt ist, banden sie und warfen sie in ein Kohknhaus; dann machte sie ai:s den Trümmern deß Harnwi'.iulN5 ein Feuer und verbc'nnten alle Schulvücher, während ue init dcn Alobus Fuhball spielten. S'in vorübergehender Freindcr befreite die eingeschlossene, halversrorene Lehrerin. N a d i u ?.! h a l t i g e ii r d c i n ferste Schon seit einiger Zeit hief'. eö, ta; die 1 15 Meilen nördlich von uftin, Ter., liegenden Gold und Kohlesfelder lFrde enthielten, die außerordentlich reich an Radiuin sei. Zlür.zlich fanden diese Gerüchte Beslä tignng, ai nach Austin ntehrere Ge lehrte zurücktehrten, die sich nach jenen Gruben begeben hatten, um der Sache l'nf den Grund (u kommen. Diese Herren berichteien. das; die dortige (5rde emen grojzeren Prozentsatz Radium ergeben wird, alo irgend ein anderes bekanntet Üatr. Schachpartie per F u n -k e n t e l e g r a p h i e. Der zwischen Sontt)ampton und s)le)v Aork fahrende Dompfer St. Paul" von der Amen can Linie war unlängst auf hoher See eine Zeit lang mit dem Dampfer Minnetonka" von der Atlantk Trans portation Linie in Verbindung mittelst drahtloser Telegraphie gewesen, unb Schachspieler auf beiden Dampfern hatten diese zu einer vier Stunden dauernden Partie benutzt, die zu Gun sten der Spielec auf der Minnetonka" endete. Die beiden Schiffe waren um diese Zeit 120 Meilen auseinander, und baii eine konnte von dem anderen au nicht gesehen werden. Baby im Backofen. Frau Edlvard Schmidt in La Crosse, Wis.. hatte ihre beiden Kinder, die fünfjährige Mary Nnd die 18 Monate lte Mathilde, um im Schuppen Holz zu hacien, in der Küche allein gelassen, in welcher sie zum Backen den Herd beinahe in Glühhitze versetzt hatte. Als sie zurückkehrte, war das jüngere Kind verschwunden; aus dem älteren Mädchen war nicht herauszubringen, wo das Schwesterchen geblieben sei, und erst nach dem Absuchen d?3 ganzen Hauses wurde ein penetranter Geruch zum Verräther. Die bestürzte Mutter fand das Kind gerostet und todt im Backofen, in welchen die Schwester es gesteckt hatte, um es zu wärmen.

Frenzel Bres., o 1 W. Washington Str (Merchants National Bank.)

Ein europäisches Department.

echsel, Creditbriefe und Postanweisungen

aus all Städte Europas.

Zchiffsscheine

na und vo Europa.

ZI' und Verkauf ausländischen Geldes.

aX et lassen Sie U nicht aus Andere! S Erfolg in irgend einer LebensftellUNg kann nicht errungen werden ohne beständige und entschlossene Anstrengungen Jhknseitß. Bedenken Sie, das; dieses nothwendig i,'l in der Aufbauung eines ,,Negn Tag Funds. Eröffnen Sie sofort ein Konto mit der INDIANA TRUST

CO.

und entschließe 2ic sich diesen da zu halten und wenn immer möglich, v. vermehren. Wir befahlen Ihnen 3 Prozent per .chr, halbjährlich verrechnet mit ZinV aus Zinses Zinsen am 1. Mai und Im November. Capital - - $1,000,000 Office: ?rtc Wasbingto Strafte und Virginia Avrnve.

Gcben Sie zu der Weltausstellung in St Louis ? Äenn so, daim schicken Sie Mta 0 calo in riefwerfe oder Silber an W I. ynch, 'General hiaffagin Agent, Vx Fom oute, öNIennum, für eine (5opie des Worid's Fair Hotel aud Boarding House Guide, der die 'Namen und Adressen enthält i'tm beinahe Vier Tausend Hotels und osthänfer die all? eraminirt und von der World's air Behörde alS zuverlässig anerkannt wurden. Adressiren Sie Ihre Bricfe einfach WARREN j IVlXcn. (feuern! Pilssenger Aucnt, Bi Foui Koni, (Hotel Uci t.) CINCINNATI, .

NZardi Gras

Ercursionen H'4J New Orls. ts Pcnsacola, Mobile, Fahrkarten werden vom !. bis einschließlich Februar verkauft, .ctourfahrt limitirt bio ;um5. März Zweifache tägliche Bedienung. Für nähere Information wende man sich an die ickct-Agentcn oder schreibe c.n R.P. lgec. D. P.A., Indianapolis. Ind

Schwabischer Damen-Bcreiu.

Der Schwäbische DamenVerein bat beschlossen, in Zukunft sei monatliches Caffeetränzchen nicht mehr am 4. Mitt woch im Monat, sondern am 4. Don uerstag abzuhalten.

Um eine Erkältung in einem Tage zu knrireu nehme Larative Bromo Quinine Tablett. Alle Druggistcn erstatten das Geld zurück wenn sie nubt kuriren. E. W. Grove'H Unter schrist ist aus jeder Schachtel. 25 CentS.