Indiana Tribüne, Volume 27, Number 146, Indianapolis, Marion County, 11 February 1904 — Page 5
Jndiana Tribüi,, u. Februar 1904.
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j v r i y m M er. WHGWtG es tdoHrt ,,d srkr, und iiiiicitiidi 'edtung. I Augsburg, Bayern, würd? urlängst ein BriestrZgN von seiner Ve yö.d-.' - ;t einem SJeriPcii bestraft, loril er bic :täuf::innni eines größeren Geschäft als Frauenzimmn bezeichnet hatlc. t!in dorligeö Blatt bringt im Hibliä daraus einen Artikel über die Geschichte deß Worieß. er ASdrml Frauenzimmei kam, zunLchp in der Bedeutung des höfisch mittelochdeutscyen Stetr.enat (freuen gtWoch). un l. Jahrhundert auf. Hl iiicli sich bic zum Anfang des 18. JahrHunderts und lourh dann durch die scheinbar widersinnige BilduNgFrauM' jrmmer ,ciuach, der tein langes Leben beschieden war. abgelöst. Mittlerlo.ile hatte dac Vort Frauenzimmer derschiedeneBdcu:ungswandlungkn durchgemacht. Seit dem (nbe des 18. Janr iiundcrtv bezeichnete man bannt die Gesammtheit Kr ffrauen, die sich im We nach einer edlen Dai.ie aufzuhallen pflegten, also besonders das weibliche l'iesolge der Fürstin. Gegen C?nbe bei 16. Jahrhunderts wurde die Bed.'uiung vcrallge.ükilicrt: ftrnufnjimnier hieß von jetzt an eine Gesammtheit von Weib lichen MenschenkMern überhaupt. WM Vorliebe nannte man so die vornehme ? amenlveit irgend einer Stadt; in diesen! Sinn spricht tfhr. Reuter in sei nem Schelmuffskn von dem grauenzimnier zu Venedig." Erst im 18. Jahrhundert begann inan allgemein. ein einzelnes weibliches Wesen als Frauenzimmer zu bezeichnen. Aber noch Im )ahrc 1 758 erklärte Gottsched es für lächerlich, das Wort in dieser Einzelbedeutung zu gebrauchen. Andere gestanden es zwar zu. wollten das Wort aber nur als Bezeichnung für eine vornehme Tame gelten lassen, so z. B. Frisch in seinem dcutsch-laieini schen Wörterbuch von 1741. Noch Campe versteht 808 in seinem Wörterbuch der deutschen Sprache unter eine n Frauenzimmer eine einzelne Person weiblichen Geschlechts von gutem Stande: von geringeren Personen gebraucht man den Vt r.bruc! Frauens Person und Weibsperson." Aber be reits 1785 schlng Wieland in einem Brief an den Buchhändler Weid) in Leirig vor, die llebersetzung der u otheqno universelle los Daniel als,Tamenbibliothek" erscheinen zu lasten : Tcmi die Dames in der engervu Bedeutung lassen sich nicht gern unter die Aubnl Frauenzimmer stecken: und die übrigen mögen es wohl leiden, wenn sie (nch französischer Sitte) Damen qefckollen tverden." Heute ist das Wort Arauenzimmn in der guten Umgangs ffrache verpönt. Dagegen ist eä in der oberdeutschen Volkssprache allgemein üblich, ohne jeven schlechten Beige schmäck, roiinrcno es in Norddeutsch land nur als Bezeichnung niederer Weibspersonen gilt.
'Die Cholera in Lissabon. Selten dürfte :s einem Reisenden gelungen sein, die Regierung eines fremden Landes und die Bevölkerung einer Hauptstadt so zu mnstifiziren, imc der Zurcnoffizier van Ruytcr dies vollbracht hat. Ruyler war auf einem dcntschen 'assagierschiffe, ai',s Süd Afrika kommend, in Lissabon eingetroffen und in einem dortigen Hotel abge stiegen. Hier aber, angfsichts der engtischen Flotte, die gerade an den per tugiesischen Hüften inanövrirte, mußte sein alter Groll gegen ben (5rbfeino er. wacht sein und nachdem er sich an ein: gen Glasern Statt) getrunken, bestieg er eine Droschke, fuhr in's Marinennnisterium und ließ sich als .Nommandant des englischen Schlachtschiffes Zexrible" beim Minister melden. Sofort empfangen, erklärte er kurz und bündig, daß auf der Flotte die Eholera ausgebrochen, und daß einige Matrosen auf seinein Schiffe der Krankheit bereits erlegen seien. Er müsse seine Mannschaft ausschiffen und bitte, gü tiait die Quarantänehospitäler in Stand fetzen zu lassen. Man denke sich das Erstaunen der Behörden und den schrecken der Bevölkerung, da sich die Nachricht mit Windeseile durch die Stadt verbreitete, ls wurde der Bc fehl ertheilt. Sanitätskordonö zu vil den, die Hospitäler sollten g.'röunu werden u. s. w. Wer aber 'nickt
landete, das waren die englisch-n Eho lerakranken. ganz im Gegentheil ent fernte sich ein großes Schlachtschiff, das man für die Terridle" gehalten hatte, auf die nahe See. ja es stellte sich auch bald heraus, dast überhaupt gen kein.' Dempfyacht eines englischen Kriegsschiffes, die den vernieintlichen .N unMandanten hätte an's Ufer setzen kön ncn. landet war. Nun machte sich die Polizei auf die Suche nach dein Schwindln und es gelang ihr auch bald, ihn in einer der Hauptstraßen zu v reisen. (?r entschuldigte sich dam't, dai er sagte, er hasse die Engländer tmi sei überdies betrunken gewesen, Gutmiithig aecep'lir'ten die gefoppten Vehöeden diese Entschuldigung nnd lienen den Mann laufen. üben ! a p i t ä n (erzählend): Und u,n das Smifs deren zu könwn. u'.uß ten se.hs leichter geholt werden.' Sachse (nachdenklich): JR ja! Da lNlten ist's al;cc ooch ferchterlich dunkel." huuncllcvitii. (Zwei durchgegangene Jassir er tresfen in New 2)01): Na. wie geht'-. ' Möchten Sie nicht wieder nach Europa zurütt." ,V ja. sedr gern wenn ich nur bis eine passende Kassirerstelle be.
I i I ll'Ml 1 1 1 II ii 1 1 ll Ml 1 II I A u ö land Vß ß I ß IM 1 1 !-:-: vv ?4--z---! Beim Erperirnentirenl g e t ö d t e t wurde der Chemieprofessor Bineenzo Nodella n Nooara. 1 Oberitalien, durch die Explosion einer Ltetorte. Eine seltene Auszeichn u n g ist einem Berliner Fabrikanteu Namens Bader verliehen tvorden. I nänllich der Rothe Adler-Orden 4. ! Klasse am Bande der Nettungsniedaille, und zwar für die vierte Nettllng eines A!enschenlebens. Die Berle'hungsur-! künde enthält eine besondere Anerken- ! nuilg von der Hand des Kaisers. Theures Glatteis. Die Zivilkammer des Münchener andgerichts verurtheilte die dortige Straftenreinigungsanstalt zu folgenden (5nt- j schadigungen an einen Photographen, der bei Glatteis an einer ungesandeten ! Strahenstelle gefallen loar und sich so verletzt hatte, daß er zeislebens arveitö-
unfähig fein wird: Entschädigung für Berdienstertgang lMX) üNark. Schmerzensgeld 1()"t Mark, zurkosten 1600 Äiark, jährliche Nente aus Lebensdauer 3000 Mark. Eine hohe Gkldbelohn u n g wurdr dem Dachdecker Max Sperling in teuern. Sachsen, von einer alten Dame aus Dresden überwiesen, lvclcher ee bei Niesa mit eigener Lebens
gefahr das Leben gerettet hatte. Die ! Dame saß in einem Wagen, dessen j Pferde durchgingen und in der Richti'ng nach einem Steinbruchabgrunde
dahknjclgten. In der !stähe des Steinbruches fiel Sperling den Pferden in die Zügel und brachte das Geschirr zum Halten. A il f ungewöhnlichem Wege. Kurz v?r der Abfahrt des Zuges OstendeWarschau entdeckte neulich ein Aufseher unter einem Luxuswagen, mit Stricken festgebunden, einen jungen Mann. Er wurde hervorgeholt und a.av an, ein in Paris wohnhafter russischer Student zu sein, der nihilistische Flugschriften auf diese etwas ungewöhnliche Weise nach Ruhland einschmuggeln wollte. Er fügte hinzu, er habe die Fahrt unter dein Bahnwagen schon mehrmals unbehelligt ausführen können. Gräflicher" Räuber, d. a u n t m a n n. In Klaufenbura,
Ungarn, trieb feit längerer Zeit eiw
Einb.recherbande ihr Wesen. Die Polizei setzte alle Hebel in Bewegung, um des vertvcgenen Rau'ogcsindels habhaft zu werden, und endlich ist es tljr anch gelungen, die ganze Bande abzufassen. Als Haupt der Bande fungirte ein an gedlicher Graf, nach eigener Angabe
Graf Eugen Powrfi. Die polizeilichen Recherchen irgaden. daß der Graf" zuletzt als Bäcker arbeitete. Der Gefangene behauptet indessen, er wäre wirklich ein Poiock:. wenn auch das schwarze Schaf" in der Familie. Diese hätte sich gänzlich von ihm losgesagt und ihm auch keine pekuniäre Unterstühung zu Theil werden lassen, so daß er aus Noth zum Räuberhandwerk hätte greifen müssen. Der Soldat in der 5t u ch e, ein- seit Menschengedenten von den Witzblättern in Tausenden von Bariarionen dargestellte Figur hat auch seine ernste Seite. Bor dem 5lriegsgencht der 8. Division in Halle an der Saale war wegen unbefugten Besuchs feiner Geliebten in der Küche der Nürassier Büchler wegen HauSfriedensbruch angeklagt und wurde zr. 13 Tagen Gefängniß vcrurtheilt. Der Anklagevertreter hatte sogar vier Woclien beantragt. Die Geliebte stand in Diensten des Majors v. Zorn, das Terrain war also besonders gefährlich, und obwohl nur ein zweimaliger unbefugter Befuch festgestellt war, der Dienstherr schaft auch der Schaden ersetzt war, der durch Bewirthung des Soldaten mit Butterbrod und Bier verursacht war. erging das envähnte Urtheil. Moderner Dieb. Die ruf-sisch-japanischen Verwicklungen lvurden dieser Tage felzr geschickt bei einem Eisenbahnraub auf der Rostower Linie in Rußland benutzt. Ein .Kaufmann und ein Handwerker befanden sich in Gesellschaft eines eleganten jungen Offiziers, der den drohenden Mrieg ;u erörtern begann. Ich kenne alles von den Japanern." bemerkte er hocktnütbig; sah sie unter den Mauern von Peking. Das Einzige, worauf sie stolz sein können, ist ihre Parfümerie; ich habe mir etwas davon mitgenommen." Mit diesen Worten reichte er seinen Gefährten eine Parsumflasche. Sie rochen daran nnd bald nachher schliefen sie ein. Als sie erwachten, fanden sie. daß ihnen das Geld geraubt war. Ein falscher Schnunbart war alles, was von dem eleganten jungen Offizier" noch zu sehen war. ein Waylenl!)u?las-
m u S. Bei den unlängst m Znaiin, Mähren, stattgefundenen Wahlen in die Einkommensteuer - Schätzungskommission war die Betheiligung eine unerhört geringe. Im ersten Wal,lkörpcr erschien von 28 Wahlberechtigten Nie nwnd. so daß überhaupt keine Wahl stattfand. Im zloeiten Wahlkörper erschienen von 338 Wahlberechtigten nur 24 Wähln und im dritten Wahlkörpcr von IHfo Wählern nur 44. also kaum drei Prozent. In diesem Wahlkörper wurden die beiden deutscher Kandidaten gegen die czechischen mit einer Stimme Majorität gewählt.
IS i ii t i ch r e cl ! l cy e s5 c t n c spielte sich vor den Augen zahlreicher Zuschauer in der Menagerie von Droxler zu Paris ab. roxler, ein vekanntet Thierbändiger, wurde von ei ner Lölv'n angefallen und sehr schwer verletzt, auch seine ffrau, die ehemalige Tänzerin La Goulue, welche ihm zu Hülfe eilte, eeliit mehrere Wunde. Die rasende Löwin wurde von einem anwesenden Schutzmann durch niedrere Revolverfchüsse getödtet. Der ganze Vorgang dauerte zwei Minuten lang, DaS Publikum gc horchte der Mahnung der Goulue, nicht zu schreien. uin die wüthend gelvordenen Bestien nicht noch mehr zu erregen. A u f s ch r e ek l i ch e W e i s e ist in Toulon die Gemahlin eine Officieiü Namens Trouille durch den früheren Burschen ihres Gatten getödtet worden. Der Soldat, welcher Ehretien heifzt. hntte als Bursche bei Trouille dessen Frau belästigt und war daher seines Eommandos zur Familie des Öffieiers verlustig gegangen. Ehretien kehrte aber, als er bestimmt wnf;te. dasi der Officer von Hause abwescnd war. in die Wohnung seines ehemaligen .Herrn zurück, überfielrau Trouille. schlug sie nach langem Kampfe zu Boden und stürzte sie aus dem Fenster: die Unglückliche blieb unten todt liegen. Der Mörder ist verhaftet worden. U e be r e i n e V u l v e rB e rschwörung" auf Island wird berichtet: In dem Gymnasium zu Reykjavik auf Island herrscht grobe Erregung. Zlvi. schen dem Direktor der Schule und den Lehrern wurden seit längerer Zeit Verhandlungen über dieFrage geführt, ob das Ltudium der lateinischen und griechischen Sprachen abgeschafft oder bewahrt werden solle. Während der Direktor das Studium der altenSpra chen beizubehalten wünschte, waren die Schüler der obersten Klassen einer entgegengesetzten Meinung. Als der neue Mirnstn für Island Haffstein, ein Verwandter des Direktors, fein jetziges Amt erhielt, glaubten die Schüler.dasi der Leiter ihres Instituts nun einen wichtigen Alliirten für seine Bestre. bungen gefunden habe, und beschlossen daher, eine große Demonstration zu veranstalten Zu diesem Zwecke füllten sie den Ofen des Zimmers, in dem das Archiv und die Protokolle des Gymnafiumi aufbewahrt werden, mit Pulver und zündeten dieses an. Die 7,')lge davon war eine Erplosion, die dos ganze Zimmer mit den darin befindlichen Gegenständen zerstörte. Die Behörden haben nun die Schule gcschlössen, und den Herren Grnnnasiaslen wird der jedenfalls sehr bedenklich?
Streich übel bekommen. - I n d e m e l s ä s s i s ch e n Orte Ril.nersheim im Landkreise Straß bürg wurde infolge zahlreicher gegen ihn erhobener klagen der biedere Wat bel und Nachtwächter seines Amtes enthoben. Sein Dienst war ihm aber so lieb geworden, daß er sich ganz cntschieden weigerte, die Dienstmütze nnd die Schlüssel zum Wachtlokal auszuliefern. (5r suchte sich einige tüchtige Gesinnungsgenossen aus, nnd als der Viirgerincister die erwähnten Dienstgegenstände abholen wollte, fand er das Wachtlokal in eine ..uneinnehmbare Burg" umgewandelt. Alles Zureden half nichts, die Vertheidiger schienen
zum Aeußerften entschlossen zu sein,
und der Bürgermeister mußte unver-
richtete? Dinge abziehen. Nun begab
er sich zum Polizeicommissar. und bte-
ser rieth ihm, die Thür des WachtlokaleS, loenn nöthig, mit Gewalt sprengen zu lassen und den bisherigen Wächter für den etwaigen Schaden
haftbae zu machen. Die Schlüssel und
die Dienstmütze liest der Polizeicom
mifför selbst holen. Jetzt wurde die
Sache der Besatzung" aber doch etlvaS unheimlich, als sie sah. daß der Bür qermeister die Polizei als Bundesge-
nossen hatte, und sie streckte daher die
Waffen. Die Geschichte, die an und für sich ja recht drollig ist, dürfte wohl für die Rebellen" noch unangenehme olaen nach sich liehen. Stn grausiger Selb stmordfall wird aus Rorth reedom. Wis., berichtet. Bei einer Temperatlir von 40 Grad unter Null erhob sich Zrau William McAee aus ihrem Bett, wanderte in ihren Nachtkleidern nnd barfnst eine halbe Meile bis zu den Geleisen der Northwestern -Bahn. wo sie sich vor die R'ider eines Passagierzuges warf. Sie wurde vollständig zermalmt. Die Selbstmörderin war ungefähr 50 Jahre alt. Aus der guten allen Zeit. Hauptmann: ..Wie oft hab' ich's denn schon gesagt, ans oem Unkett Absatz wird kehrt gemach!!" Soldat: Zu Befehl. Herr Hauptinann. linken Absatz han i koin mch!" Weitgehende Schwärmerei. Der Rath Schiffer! schwärmt derart für die Mar'ne, daß er seine Frau noch einmal s gern hat. seit sie ein Bekannter einen alten iZzraubendampfer geheißen hat." B o r g e o r g t. Sopljerl." ruft der Herr Papa seiner Tochtcr. ..geh', hol' mir den Hausschlüssel, ich will a' bisserl fort!" Nach einer Weile kommt Sovherl zurück. Vater." sagt sie kleinlaut. Du kannst nicht fort 's Mutter! hat 'n Schlüsicl unter'S Stnhlkissen und hat sich d'raufg'setzt!" Verlockend. Mutter: Diesen Anzug trägst Du beute zum letzten Mal, dann werde ich ihn verschen ken!" Söhnchen: Mama, dann könnte ich mich aber ebensogut auch cir.nal drüben in d.A Tümvel dan.'.t leaer !"
Stndt- und Connty-Ber-
waltnng. B r N ck c u - R e p a r a t u r e n. Im Auftrage der Behdrde fUr öff.
Werte hat Stadt-Jngenieur Jeup mit
der Ausarbeitung von Planen etc. für
die temporare Ausbesserung der durch die letzte Hochfluth abermals beschädig ten Bracken begonnen, und werden diese
Plüne der Behörde am Freitag vorge legt werden, Die Jndianpolis Trac-
iion und Terminal Co. und die In-
dianapoli und NoUhwestern Tnction Co. hosfcn, bah bi heute Nachmittag die Rcparaturen an der Northwestern Ave -Brücke vollendet sein werden, so
das; der Betrieb der NorthwcsternLinie über die Brücke wieder aufgenommen werden kann. Ferner hosst die JndplS. Straßenbahii'Co.. doß der temporäre
Betrieb der West Michigan-Linie über die neue West Washington Str.'Brilcke am Sonntag oder Montag eröffnet werden kann. H o s s e tt t l i ch k o m m e tt t e i n c solche Klagen mehr. Nachdem auch die letzte gegen den Bau des neuen DetentionS-HoSpitales erhobene Einhalts-Klage rückgängig gemacht worden ist, haben die Contrac toren die Bolleudilng des Baues miederum ausgenommen. ES handelt sich jetzt nur noch um die Fertigstellung deS Daches. besuch in L a f a y e t t e. Die Countv'kommissÜre fuhren ge flern nach Lasayette. um auf den Gründen deS dortigen Jndiana Soldatenheimcs den PlaK für die neue Marion tlounty'Cottge auszuwählen, sür die vom Eounty'Council letzthin $10.' 000 bewilligt worden sind.
l.ine progressive Gesellschaft.
In jedem Jahresbericht der Equit adle ife Assurance Gesellschast ist ein Fortschritt zu verzeichnen und der welche heute veröffentlicht wird für das Jahr 1903 macht keine Ausnahme. Die Vermehrung der ausstehenden Vei ficherungcn betrug 1117,472,147, ein gröberes Wachsthum als je zuvor in der Geschichte der Gesellschaft zu vcr. zeichnen war. Der Gesammt - Betrag der ausstehenden Versicherungen beträgt jetzt Sl. 109,918,742. Die neuen Ge schüftc während des Jahres betrugen 8322.017,968 und waren größ-r uls je. Die Gesellschaft ist nicht ganz 45i Jahre alt und ihre angesammelte Aktiva b. tragen r8l,220,03:.53 nachdem olle Passiva abgezogen, verbleibt immer noch die Summe von 873.35)4.138 03. als ertra Sicherheit. Die iKguitable nimmt immer noch den Platz, als die stärkste Gesellschaft der Welt ein. Während des Jahres 1903 betrugen die Einnahmen sür Prämien 858. 037.889 03. Die Zinsen und Miethen :c. betrugen 815,080,461.30. Dar. aus wurden für Sterbefälle bezahlt 818.318,482. 94 ; 810.948.893,78 für EndowmentS und Abfindungs'Wertbe und Dividenden von 85.682.295.5.5., oder eine Total Summe von 834,949 672.27 an die Policen-Jnhaber. Im ganzen zeigt der Bericht, daß die Leiter ocr Gesellschaft mit ihrem Erfolg zu frieden sein können, und sich für das günstige Resultat des letzten Jahres gratuliren können. Neue Jncorporatione.
Gestern wurden folgende neue irmcn etc. incorporirt : Die ..Tebbs Merchandise Eo.". West Harrison. Capital 810.000. George B. Tebbs. John F. Tebbs und James W. Tebbs. Die ..McDouple Oil Co.". Marion. Capital 8l0.000. Jncorporatoren: Mi' nor I. MeDougle. Alpheus F. Vandersall und Ctta M. Vandcrsall. Die ..Star Canning Co.", Austin. Capital 10.000. D. M. Hughdnts. Präsidendt; R. W. Vlunt. Secretär: John M. Montgomery, Schatzmeistei.. Die Wtiiamac Cement ftaftcfe Beick Co.", Winamac. Capital 820.. 000. Stockholderö: Samuel A. March, George T. Bauslog, Milo C. Bond und Mont M. Hathaway.
Fabrikanten-Zlub.
Der ..Jndpls. Sabrikanten-Club ' 4di fttr da. nächste Jahr die folgeudm Beamten erwühlt : H. 0. Smith von der G. 6 I. Tire Comvany. Prüft, dent ; H. C. Attins, H. C. AtkinS Companv. 1 Vice-Prästdent: E. H. Dean, von der Dean Pumpittg Company. 2. Tlicc Präsident; I. K. Ltlly, von der Eli Lilln Company. 3. Bice. Prüsioent; W. D. Allifon, von der W. D. Allison Company. Schatzmei. ster ; Louiö Hoover, Secretär des tzonimercial Club, Secretär.
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Wir sprechen in i' gend einem Stadtthei! für Wäsche vor. 224 W. Marylank.
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Beschummelte sogar 2 Psaud-Onke!
Und kann deshalb unter die Kii''ftler ;,erech-. net werden.
Ein sich Warren Hallahan NtMUN der Bursche, dessen liu Wm. Wilson ist, wurde gestern temporär in der louilty Iail untergebracht, um sich gegen die Anklagen wegen Vagabundirens, Hansirens ohne Licens. Betrugs etc. demnächst zu verantworten. Er ist beschuldigt, eine Menge oon Bürgern, namentlich Frauen, mit unechten Diamant-Ringcn etc. beschum M'lt zu haben. Und sonderbarer Weise meldeten sich gestern in der Jail auch 2 Psandonkel, die mit gleichen Phonies" von Wilson um 834 resp. $20 geleimt worden sind .und gar zu gerne ihr Geld zurückhaben möchten.
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Auf d ? r u n s r e i w i ! l i -gen Reise vom Jndiana - Refor matorium nach dem Zuchthause in Michigan City passirten gestern dreißig befangene dltrch unsere Stadt. Wäh rend des hiesigen dreistündigen Au, ent halteö waren die Reisenden in einem Waggon der Monon-Bahn an der 17 Straße untergebracht, wo sie auch di nirten"
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