Indiana Tribüne, Volume 27, Number 146, Indianapolis, Marion County, 11 February 1904 — Page 4

Jttd,aua Tribüne, 11. Asbruar 1901.

Zndiana Tribüne. Herauetd,k von der uArg - Indianapolis, Ind.

Harvy O. Thudium ... Präsident. GeschäftSlocal, No 31 Süd Delaware trifte. telbphoine

itred at Ihe Iot Office os IndUtiapolii , cconri clna matter.

Kctnc Einmischung.

Die Vev. Staaten sind in der glüif lichen Lage, dem Kampf, der sich in Ostasien abspielt, als passive Zuschauer betrachten und den tzombattanten zu guten Preisen BorrütHe verkaufen zu können. Unser Land Hat absolut keine Ursache, sich in den Eonslikt zu mischen, es sei denn, daß unsere ehrgeizigen Diplomaten sich berufen fUH'u, auch an dieser Gelegenheit sich Gränze zu winden, selbst aus die Gefahr hin, in einen Kampf verwickelt zu werden, der un nicht? angeht. Die Wege des Herrn Hay aber sind unergründlich und mau kaun sicher sein. datj er die Gelegenheit an den Haaren herbeiziehen wird, um sein Licht leuchten zu lassen. Daß er sich am Ende nur noch lilcher licher machen wird, als er es schon in den Augen der' Schuldiplomaten hl, kümmert ihn nicht, wenn er nur Ge. schichte machen darf. Seine Note, die er unter den Mäch en zwecks gemeinsamer Aktion zur JntegritätSerhaltung China mit folcher Eile circuliren ließ, als fürchtete er. ein anderer Diplomat könne ihm zuvorkommen, isi völlig unberechtigt, voreilig und' nur dazu angethan, da Land in Conflicte zu verwickeln, von denen wir uns fern halten können. i$t will mit Hilfr der anderen Mächte den Krieg lokalisiren. Unser Land würde es sich höchlichst verbeten haben, wenn in unserem Scharmliel mit Spanien eine oder gar alle Machte unverschämt genug gewesen würen uns Terraingrenzen zu setzen oder verlangt hätten, dah'jwir unseren Kampf mit

Spanien nur in Westindicn. nicht aber auch in Asien führen sollen. Solche Arrangements lassen sich ja schließlich durch Uebereinkommen mit den Bethei ligten treffen, aber nur vor AuSbruch des wirklichen! Krieges und nicht nach dem derselbe begonnen hat. Wir sind vom Kriegsschauplätze cnt fernt genug, um völlig gesichert zu sein gegen die Unbilden, welche solch ein Krieg mit sich bringt. Wir können uns glücklich schätzen uns in einer so Vortheil haften Lage zu befinden. Unserer Siellung als Weltmacht kann eine imposante Ruhe nur nützen. UebrigenS glauben wir auch, daß nach de schneidigen Kriegführung Japans Herrn Hay sowohl wie auch unse ren sonstigen JingoS nicht mehr gelüstet sich die Finger zu verbrennen. Ja pan hat dem übermächtigen Feinde ge genllber eine so große Kriegsbereitschaft und Entschlossenheit an den Tag gelegt, daß es unseren Säbclhelden nicht gerade begehrlich erscheinen wird mit ihm anzubinden. Wenn Nationen, die Territorien in'.CHina besitzen, wie Eng land. Teutschland und Frankreich, nickt die Jniativc zu einem gemeinsamen Einschreiten sergreifen. dann steht eS sicherlich den'.Bereinigten Staaten nicht zu, dies zu thun. Wir können in die sem Conflict ruhig zuschauen und im Uebrigen dem bewährten Grundsatz to inincl our owiVbufrinefis' folgen. Unsere traditionelle Freundschaft zu Rußland, die nicht stärker sein sollte wie die zu Frankreich und Deutschland. kann sich vielfach in anderer Weise wie in einer Einmischung in seine Händel bethätigen. Wenn aber Herr Hay begierig ist als Diplomat in den Ge schichtsblättern verewigt zu wercn, so darf ihm nicht gestattet werden, solches durch die Geführdung der Sicherheit unsere Landes zu thun, oder indem er unsere Nation Demüthigungen aussetzl. Den Abbruch d?r Verhandlungen mit Rußland erklärte die jap. Regie rung durch folgendes Manifest : ES ist unerläßlich für die Wohlfahrt und Sicherheit Japans, die Unab hängigkeit und den GkbietZbestand Koreas aufrechtzuerhalten, um Japans vorwaltende Interessen daselbst zu wahren ; daher findet eS die japanische Re gierung unmöglich, irgend welche Handlnng, welche die Stellung Koreas gefährdet, mit Gleichgiltigkeit anzufe hen. Rußland fetzte trotz feines feier lichen Vertrages mit China und feiner wiederholten Versicherungen gegenüber den Mächten, nicht nur feine Besetzung der Mandschurei fort, sondern bat

auch AngriffS'Mußnahr. m im koreaNischen Gebiet getroffen. Sollte die Mandschurei an Rußland angegliedert werden, so würde die Unabhängigkeit Koreas naturgemäß unmöglich sein. Daher hat die japanische Regierung, von dem Wunsche beseelt, dauernden Frieden für Ostajien zu sichern, und durch direkte Verhandlungen mit Ruß laud zu einer freundschaftlichen Ausgleichung ihrer beiderseitigen Jnteres sen sowohl in der Mandschurei wie in Korea zu gelangen, wo immer ihie In teresten sich berühren, gegen Ende Juli v. I. der russischen Regierung ihren Wunsch mitgetheilt und sie aufgefor dert, demselben beizutreten. Tarauf hat auch die russische Regierung ihre bereitwillige Zustimmung ausgedrückt. ES war ursprünglich die Absicht der japanischen Regierung, daß eine Kon ferenz zwischen ihren Vertretern in El. Petersburg und den russischen Aehör den stattfinden sollte, um eine Lösung der Situation möglichst zu beschleuni' . . r r f t i l

gen ; aver Die rumste Regierung welgerte sich unbedingt, darauf einzugehen, weil der Zar eine Reise in das Aus land plane und aus anderen Gründen. Daher wurde nothmendigerweise beschlossen, die Verhandlungen zu Tokio zu führen. Dementsprechend schlag die jipani sche Regierung, durch ihren Vertreter in St. Petersburg. Rußland die Grundlage eines Abkommens vor, das im Wesentlichen folgendes war : . 1. ) Eine gegenseitige Verpflichtung, di: Unabhängigkeit und den Gebiets Vottbeftand des chinesischen und forea nischen Reiches zu respektiren. 2. ) Eine gegenseitige Verpflichtung, den Grundsatz einer gleichmäßigen Ge lcgenheit für die Handels Industrie aller Nationen mit den Eingeborenen jener Länder aufrechtzuerhalten. 3. ) Eine gegenseitige Anerkennung von Japans vorwiegenden Interessen in Korea, sowie, daß Rußlands besvn deus Interesse an Eisenbahn-Unter nehmnngen in der Mandschurei und eine beiderseitige Anerkennung der be treffenden Rechte Japans und Ruß

lands Maßnahmen zum Schutz der be sagten Interessen nothwendig machen, soweit das Prinzip dieses Artikels vcr letzt wird. 4.) Die Anerkennung seitens Ruß lands der ausschließlichen Rechte Japans, Koa im Interesse der Re form nnd guten Verwaltung Rath und Beistand zu geben. 5.) Die Verpflichtung seitens Ruß. landS, der schließlichen Ausdehnung der koreanischen Eisenbahn in die süv liehe Mandschurei zum Anschluß an die Oft(5hina und die Schanghaikwan NiutZchwang'Linie, nichts in den Weg zu lege't. Das Manifest erklärt zum Schluß, daß russische Kricgsvorbereitungen fort während fortschreiten und daß die Ver schleppungSmethode Rulands nur be zweckt sich in der Mandschurei unttder windlich zu machen. Die Regierung habe deshalb zu handeln beschlossen. Erst am 3. Oktober machte die rufst schc Regierung Gegenvorschläge; in diesen lehnte sie eS ab, bezüglich der Selbstherrlichkeit und des GebietS'Voll. bestände Chinas sich zu verpflichten, sie erhob die Aufrechterhaltung gleicher Gelegenheiten für den Handel und die Industrie aller Nationen in China zum Grundsatz und verlangte zugleich, daß Japan die Mandschurei und daS Küstengebiet derselben für ganz außerhalb der japanischen Sphäre und des japanischen Interesses liegend erkläre. Anßerdem verlangte sie mehrere Be schränkungen für die Aktionsfreiheit Japans in Korea und weigerte sich z. B.. obwohl sie Japans Recht aner kannte, Truppen nach Korea zu senden. wenn eS zum Schutze seiner Interessen daselbst nöthig sei. dennoch, Jitpzn die Benutzung irgend eines Theiles korea nischen Gebietes für strategische Zwecke zu gestatten. Ja. Rußland ging that' sächlich so mit, die Schaffung einer neutralen Zone im koreanischen Gebiet nördlich vom 39. Breitegrad? vorzu schlagen. Die japanische Regierung konnte durchaus nicht einseben, warum Nußland, das vorgab, keine Absichten auf Verschluckung der Mandschurei zu l,aben, nicht geneigt sein sollte, in den Vertrag eine Klausel einzufügen, die in vollkommenem Einklang mit Rußlands eigenem, wiederholt erklärtemMrundsatz der Respektirung der Selbfthcrrlichkeit und des Gedict.ollbestande6 Chinas stand."

Sehr interessant und sclicttölvctth Zst Ms heurige .". Ausstellung der Attchter'Oereinigung von )ndiaim.

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Die Hunde - Ausstellung besonders reichhaltig nnd glänzend. Die diesjährige, die 5. jahrliche Ansstellung von edervih. Hunden, Kahen und anderen Haus und üieMina,Thieren unter den Aufpicien der In diana Züchter Vereinigung, die an: Dienstag in den beiden oberen Stock werken der lcrmania Halle eröffnet wurde, ist in der That die großartigste seit dem Bestehen der Vereinigung und lockte gestern verdientermaßen wiederum große Schaaren von Thierfreunden, großen und kleinen, herbei. Die PreiSichter fttr ffedervieh be. gannen gestern mit ihrer, bei dem in großer Menge vorhandenen vorzllg lichen Material? schwierigen Arbeit der PreiSvcrtheilung, doch fehlt uns der Raum, die Liste dieser PreiSver theilungen zu veröffentlichen. Die preisgekrönte n Katzen. WoS die Katzen anbetriist, so er kannte der Preisrichter Harry Tute roilet (tloroner von Marion County) folgende 1. Preise zu: langhaarige Crystal", Frau Th. HeweS, Indianapolis. Kurzhaarige Bob White", Frau HeweS, Indianapolis. Malteser Thomas", Frau C. Mc Caron, Indianapolis. Die feinsten Hunde in der Sammlung. Ferner gaben gestern 'Abend die Preisrichter fUr Hunde, Hecrcn I. i. Daugherly von Lotus, Ind., und C. M. Ryan von Eaton die folgende Liste von preisgekrönten Hunden bekannt: St. Bernhardiner. 1. Preis - Rer Tuck", iiigenth.

. W. Tuch. JnoplS.

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Classen), Eigenth. . L. Snepp, öt;. dnrg, Ind. ; Rips Ranger", C. A. Paetzel, Hope, Ind.; Rushaway Dick", C. F. Porter. Flat Rock, Ind. 2. P.eise RapS Ranger" und Spot-, I. Card, Chicago. 3. Preis Raps Ranger". 4. Preis Marduis Lad", Eig. Albert Lieber, Jndpls. Vorstehhunde (Setterj). 1. Preise Rex Dan Stone". Ios. Becker. Jndpls.; Our Pride" (2 Classen). V. Hansen, MinneapoliS. Preise Lue Dan Stone", Jos. Becker, Jndplö': Jos. Barrigan", D. A. Smith, Katon, Prince Dan Stone", I. Becker. Jndpls. 3. Preise ..Our Pride", R. G. Hansen, MinneapoliZ; Lady of Qua lity", W. A. Smith. Mon!S Lillian", Albert Lieber, Jndpls. E o l l i e S. 1. Preise Sunshine Sincere", (5 Classen), Wm. E. Hall, Shicagvi Blanch Rlghtawan", L. A. Woodward, Chicago-, Sunshine Arbutus", (3 Claffen), Wm. E. Hall. Chicago. 2. Preise -- Retla Knight" (2 Clas. sen), G D. Alter, Rushville; Men d'Or 3 Claffen), Frau E. C. Stra. tham, Indianapolis; Zambra Ma wil". I. C. Pritchard, JndianapoliZ; Jimmie", Dr. M. A. Joung, Jndia napoliS; Helen M ", James R. Mon roe, JnviaitapoliZ; Melwood Daisy", R. E. Jones. Edi.lbura, Ind. Bull'.TerrierS. 1. Preis Losantiville Labor" (4 Classen), W. B. Weaver, Cincin nati. Tlumber Spaniel. (Im portirt). 1. Preis- Nancy", Altert Lieber, Indianapolis. Die Liste der anderen preisgekrönten RaffeHunde wird von den PrciSRichtern bis heute Abend zusammengestellt und alSdaliN veröffentlicht werden. S dem Jrrenasyl enlsvrnugen. Dte Polizei wurde gestern Abend gebeten, auf den 38.jährigen I. I. Aughe auS Frankfort, Ind., zu fahnden, der gestern aus dem Jrren-As'e entsprungen ist. Cr war dort vo vier Monaten untergebracht worden.

lVnrdc c;estrn einer der bestell Polizei Beamten, Deteetiv Zld. Asch, Mi ?.ievicr Polizist.' degradirt.

Die Gründe werden nicht bekannt gegeben. Die neue SichcrheitS Behörde, die zur Besserung dcS Polizei uid fteiier Wehrdienst S bisher mancherlei Reue rungeii getroffen hat, die öffentliche An erkennung finden, hat gestern einen Beschluß gefaßt, der nicht nur im Poli zei Departement, solide rn auch in der ganzen Bürgerschaft Erstaunen und um eS gelinde auszudrucken Un willen erregt hat. Denn ohne Weiteres, d. h. ohne daß irgend welche Anklagen gegen den Be amten vorlagen, wurde in der gestern von der Behörde abgehaltenen Sitz nng der bisherige Detectiv Adolph Asch znm gewöhnlichen Revierpolizisten oder Patrolmunn degradirt.

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel schlug die Kundc von dieser Maßregel in Polizei'Kreisen nnd unter den zahl reichen Freunden des Beamtelt ein. Ist doch Adolph Asch einer der besten Be amten gewesen, deren stch unser Polizei Dept. rllhmen kann. Im Jahre 1888. am 8. Februar, als Patrolmann ange stellt, wurde er im Herbste 1897 wegen seiner Tüchtigkeit zum Detectiv bcsör oert. und in dieser Eigenschaft hat er dem Departement und der Bürgerschaft mehr und bcffere Dienste geleistet, a!S manche 4 oder 5 sog. stüdt. Detectivs zusammengenommen. WaS er geleistet, wie er oft mehrere Tage und Rächte lang ohne Ruhe und Speise mit glänzendem Erfolge geschafft hat, da ist stadtbekannt. U.id niemals ist ihm auch nnr der geringste Borwurf gemacht worden, eS sei denn der einem Lobe gleichkomwende, daß er zu eifrig sei. Um die (rltnde befragt, welche sie zu der Maßregel bewogen hatten, erklärten die Mitglieder der Sicherheit Behörde, Asch'S Reoucinmg sei z u m Beste n

d e S Departements (?) nothwendig erachtet woroen: das Gleiche erklärten Supt. 5rruger und Det. lsapt. Kinney. und sonst war nirgends andere Auskunft zu erhalten. Lebten wir in Rußland, so könnte man vielleicht auf politische Umtriebe Asch'6 schließen. Allein hier hat der wichtige deutsch? Beamte sich jederzeit aller Politikerei ferngehalten. Und deshalb schließt man wohl mit Recht, da er daS Opfer von Neid geworden ist. wenn nicht ge wisse Aerzte oasttr verantwortlich sind, die eS nicht vergessen können, daß Asch der Beamte war. der damals das schmachvolle Treiben der Leichenräuber aufdeckte. Er selbst erklärte dem Berichterstatter des Telegraph" gestern Abend, daß er. da einmal so angeordnet worden sei, auch se-nerhin. wenigstens vor läufig, der Stadt als Polizist ebenso

getreulich dienen werde, wie bisher. Zu seinem Rachfolzer wurde von der Bchörd.' der bisherige Radlcrpoli zift Otto Simon ernannt, an deffcn Stelle als Radler Polizist Ed. Sa mnels tritl. Anderes aus derSiAllttg der SicherheitS-Behörde. Supt. Kruger empfahl der Behörde gestern formell die Vergrößerung des PolizeiDepartementS um 50 Mann, ebenjo die Anschaffung von 2 weiteren Patrolwägen. Diese Empsehlung tritt an stelle der neulichen bezüglich Errichtunk von 4 Polizei-Substationcn, da du. Behörot der Ansicht ist. daß für diese letzter? Verbsjerung nicht die er forderlichen (Gelder aufgebracht werden können. Die Behörde nahm die neuen Empfehlungen e'nftweilen unter Beratbung. Bezüglich der Petition um Errichtung eines Spritzenhauses an Shelby Str. und Union Bahn-Ge leisen wurde auch noch kein Beschluß gefaßt.

D i e Contractoren-Fir-m a John A. Schumacher & Co. hat den Contract für die Errichtung des Flaschenbier Departements und der Stallungen für die H o m e B r e wi n g Co. erhalten. Dieser Neubau wird 847.000 kosten. Sobald d?rslbe vollendet ist. wird zwischen dem Haupt gebäude und den bisherigen Stallung.n ein neuer Dampskessclraum einge richtet werden, mit neuen Dampfkeffeln, Maschinerie etc

Milnncrchor - Maskcnfcst 2m kommenden Freitag, 12. Februar Dasselbe wird das glänzendste in der Vcrcing'lbeschichtc werden. Beim Mättnercho?", wo er alljähr lich stets gerne Einkehr gehalten hat und wo ihm im Laufe eines Halbjahr. Hunderts gar mannigfache brächt, a.? Ehrungen bereitet worden find, wird am kommenden ffrritag. 12. Februar. Prinz Earneval, der unvergängliche gllrst des unvertilgbllreu Frohsinns, wiederum zu Gaste sein. Und das Männerchor Bolk", Männletn und WeiMein, hat abermals Vorkehrungen getroffen, dem FrodsinnS-Fürsten sest. liche Ehrung zu erweisen, ja sogar be sondere, nie vorher gesehene, großartige Tribute zu zollen. Denn der dieSjüi rige Maskenball deS MännerchvrS muß und wird der glünzendstende in der Geschichte d?S Vereins werden; sälli er

doch in daS Goldne JubiläumS.Zahr und kann er als eine Art E.öffnungS Aorsci-'r deS Jubiläum betrachtet werden. Die Vorbereitnngen sind in glänzendster Weise getroffen, die Decoratio nen, die denkbar prächtigsten, sind vol

,'lendet, und den für den fröhlichen Ver

lauf deS Festes nothwendigen Humor und Frohsinn haben alle Männerchörler und ihre Damen fchon seit Wochen vorbereitet. Und deshalb ist gewiß, daß der heurige Maskenball des Indpls. Männerchor" am Freitag, den 12. Februar, nicht nur, wie immer, ein gesellschaftliches und künstlerisches Ereigniß werden wird, sondern das großartigste MaSkenfest. welches der Verein im Laufe seiner Jahre vcran staltet hat. Die herrlichen, unVergleichlich schönen SaalDecorat''onen sind von den Künstlern Sheppard und Shipper in Chicago hergestellt, die vordem die herrlichen Decorationcn flir das Orientalische Maskenfest" des Männerchors geliefert hatten. Für die Decorationen ist eine völlig neue und originelle Grundidee ausersonnen und ist der Saal in einen wunderprächtigen Blumenpalast umgewandelt worden. Rosen bilden den Hauptthcil der Blu mett'Decorationen. Wie üblich, gilt die Regel, daß nnr Masten zu dem Feste zugelaffen wer den. d. h. alle Mitglieder uud ihr: Damen müssen cost'imirt sein. Ausgenommen sind nur die Herren jenseits der ü0erGrenze, doch wiro von ihnen verlangt, daß sie wenigstens zur Ehrung des Prinzen Earneval dessen Kopf schmuck, d. h. eine Narrenmtttze tragen. Die Aalleiter werden sein : Herr und Frau Eharl?s H. Adam, Herr und Frau gerd A. Mueller. Herr und Frau Emil Steinhilber, Herr und Frau Victor R. Jose, Herr und Frau E. C. Reyer, Herr und Frau R. M. Müller, Herr und Frau Robert Elliott. Herr nnbFrau I. W, Rhodehamel, Herr und Fran Theo. Reyer, Herr und Frau A. I. Meyer. I. 15. Die verehrten Leserinnen und Leser, welche sich an dem Maskenfeste beteiligen werden, werden ersucht, zu beachten, daß seitens des..Telegraph" in der Garderobe geschloffene Kästen zur Ausnahme der Namen nebst Angabe der betr. Costüme etc. aufgestellt sein werden.

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Llederkranz-Maskenball. Am astnachts-Montag, l'i. ,5ebr.

Am nächsten Montag, l'i. Februar, also am Fastnachts-Mc ntag oder Rosen Montag, findet der diesjährige Liederkränz. Maskenball statt. Für dieses Maskenfest haben die Liederkränzler ganz .'ttkergewehnlichc Borbcreitungcn getroffen und steot zu erwarten, daß Prinz Earneval am JastnachtsMontag, 15. Febr., in der Germania-

Halle wiederum herrliche Triumphe'

feiern wird. Ist doch der RofcnMontag der eigentliche, der ideale Tag für MaSkeN'Bälle oder Feste, an dem Jed' weder die Sorgen und drillen vergißt und sich mit seinen fröhlichen Mitmcnfchen deS Lebens freut. as Arrangementö-Comite für den Ball besteht aus den Herren Franz Schaefer, Guft. Dongus. Curt Korn, Ernst MicheliS, Louis Kuechler und Henry Neumeyer. Als Saal'Eomite fungiren werden die Herren John Vesper, Wm. Aleiter, Mich. Schumacher, Alfred Pich. Jul. Kern U'ild LouiS Eoulon. Um 11 Uhr findet die DemaSkirung statt und bis dahin wird der Tanz bodcil -ur für costümirte, bezw. maSlirte Gäste refervirt fein.

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Warnung vor einem Schwindler.

Die Polizei warnt vor einem Schwindler, der sich für einen Sub scriptions-Agenten des LadieS' Home Journal" und deS Home Companion" auSgiebt. 60c im Voraus, anstatt ZI, für eine JahreS-Subscription verlangt und in den meisten Füllen collectirt, in keinem Falle aber das versprochene Magazine" abliefert.